Extras

von Scott Westerfeld 
3,8 Sterne bei14 Bewertungen
Extras
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Inhaltsangabe zu "Extras"

After rebel Tally Youngblood brings down the uglies/pretties/specials regime, fame, instead of beauty, becomes the new world order, and fifteen-year-old Aya Fuse embarks on a dangerous plan to boost her popularity ranking.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:1416971211
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:417 Seiten
Verlag:Simon & Schuster
Erscheinungsdatum:28.04.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    sally1383s avatar
    sally1383vor 5 Jahren
    Etwas langatmig und überflüssig

    Kritik:

    Cover: Das Cover passt sich gut ein in die Serie. Wenn man es gelesen hat, passt es noch besser, da die Frau asiatische Züge aufweist und dieser Band ja in Japan spielen soll. Es ist nicht super besonders, aber eben nett in der Reihe.

    Handlung: Erst nach einigen Seiten ist mir aufgefallen, dass wir uns hier in einem anderen Land befinden – in Japan. Wir verfolgen Aya in einem Umfeld, wo es nur um Ruhm geht. Ein bisschen so wie heute im Fernsehen, wo scheinbar alle Teenager nur noch Topmodell oder Popstar werden wollen. Das Thema fand ich daher ganz gut und aktuell. Aya findet dann ein geheimes Versteck in einem Berg und vermutet dahinter einen Angriff auf ihre Stadt/ die Welt. Eine Suche nach den Verantwortlichen beginnt und offenbart Unerwartetes. Es kommt zum Schluss zu einer Auflösung, die ich so nicht erwartet habe, die allerdings etwas schnell abgehandelt wurde. Der Aufbau zum Höhepunkt bzw. zur Auflösung hin, war manchmal etwas langatmig.

    Auch in die Sprache bin ich dies Mal nicht mehr so rein gekommen. “Happy-making” und schlimmere komische Formulierungen. Wirkte manchmal wie für Vorschulkinder. Da mir aber die anderen drei Teile gut gefallen haben, musste ich auch diesen lesen. Insgesamt gefällt er mir aber am wenigsten.

    Charaktere: Aya Fuse hat nur ein Ziel: berühmt werden. Dafür sucht sie die Story ihres Lebens. Die findet sie auch und kommt dabei ins Zweifeln. Ihre Einstellung ändert sich ein wenig. Allerdings wirkt sie auf mich meist sehr naiv und kindisch. Das bleibt bis zum Schluss so bestehen, so dass sie mehr niedlich als wirklich sympathisch auf mich wirkt.

    Sie lernt Frizz kennen, einen Prominenten, der durch eine Hirn-OP nur die Wahrheit sagen kann. Er bleibt auf mich etwas blass. Auch dieser Chrakater konnte mich nicht ganz überzeugen.

    Zum Ende des Buches hin kommen auch Tally und David wieder vor. Doch die Zeit mit ihnen ist zu kurz, als dass es das noch rausreißen hätte können.

    Fazit:

    Das neue Szenario hätte es nicht noch gebraucht. Nach den drei Teilen hätte auch einfach Schluss sein können. Mich hat dieses Buch nicht überzeugen können. Nur etwas für Leute, die die Reihe gelesen haben und sie noch zu Ende bringen wollen. Theoretisch kann man diesen Band auch lesen ohne die anderen vorher geösen zu haben, denn es wird anfangs alles noch mal erklärt. Doch da gibt es auch schönere Leserlebnisse.

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    Eltragalibross avatar
    Eltragalibrosvor 9 Jahren
    Rezension zu "Extras" von Scott Westerfeld

    Inhalt:

    Die Prettytime, in der alle Menschen einer Operation unterzogen werden, in welcher sie einem Schönheitsideal angepasst und mit einem Chip ausgestattet werden, der ihren freien Willen unterdrückt, ist endgültig vorbei. Seither sind drei Jahre vergangen und die 15-jährige Japanerin Aya hat nur ein Ziel: im fame-ranking ihrer Stadt groß herauszukommen. Doch das ist für eine Ugly – eine, die bisher noch keiner Operation unterzogen und immer noch so aussieht, wie sie geboren wurde – gar nicht leicht. Aber schneller als sich das Mädchen versieht, steckt sie mitten in einem Abenteuer, das sich um das Ende der Welt dreht …

    Meinung:

    Drei Jahre sind vergangen, seit Tally Younblood die Prettytime auf der ganzen Welt beendet hat. Damals wurden die Menschen an ihrem 16. Geburtstag durch eine Operation zu Pretties gemacht – Menschen, die alle nach einem Schönheitsideal modelliert worden sind und dabei aber auch ihren freien Willen verloren haben und zu bubbleheads wurden. In Ayas japanischer Heimatstadt hat sich stattdessen ein neuer Kult entwickelt: face fame. Je mehr über dich geredet wird, desto höher steigst du im Bekanntheitsgrad und desto größere Chancen bieten sich dir.

    Aya ist 15 Jahre alt und eine Ugly. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als eine tolle Story zu enthüllen und damit in aller Munde zu sein. Sie hasst es das unsichtbare hässliche Mädchen mit der zu großen Nase zu sein und hofft durch eine Enthüllungsgeschichte endlich im fame-ranking aufzusteigen. Deshalb macht sie sich auf die Suche nach den Sly Girls, einer geheimen Clique, die waghalsige Stunts mit ihren hoverboards machen. Doch als Aya in die Gruppe integriert wird, entdecken die Mädchen eine ganz andere Story: Unmenschliche Gestalten mit überlangen Gliedmaßen tragen große Metallklötze in einen Berg. Als die Sly Girls die Geheimtür, welche in das Innere des Berges führt, finden, stoßen sie auf eine Konstruktion, die mittels Luftdruck riesige Geschosse abfeuern kann.

    Aya geht mit dieser unglaublichen Entdeckung an die Öffentlichkeit und im nu steigt ihr Bekanntheitsgrad auf die Top Ten der Stadt. Jetzt ist sie nicht mehr die unsichtbare Ugly, sondern ein Star, doch nicht nur die Stadtbewohner wollen alles über sie erfahren, sondern auch die Erschaffer der Konstruktion, die verhindern wollen, dass Aya ihre Existenz ausplaudert – denn von den surge monkeys, den unmenschlichen Wesen, hat Aya in ihrer fame-Geschichte nichts erzählt.

    Doch Rettung naht: Tally Youngblood – die Nummer 1 im fame-ranking – und ihre legendären Cutters sind auf dem Weg. Doch als das Mädchen Bekanntschaft mit Tally macht, ist sie alles andere als begeistert. Die sagenumwobene Ms. Youngblood hat immer noch das Aussehen einer furchteinflößenden Special und ihre unkonventionelle Art die Dinge in die Hand zu nehmen entsetzen Aya unglaublich.

    Scott Westerfelds letzter Band der Uglies-Reihe spielt drei Jahre, nachdem Tally Youngblood das kontrollierende und den freien Willen der Menschen raubende Regierungssystem zerstört hat. Doch was geschieht, wenn Menschen erkennen, dass sie einen großen Teil ihres Lebens als bubbleheads mit Partys und anderen Amüsements verbracht haben ohne eine Wahl gehabt zu haben?

    Am Beispiel von Ayas Heimatstadt zeigt der Autor, was geschehen könnte. Dort dreht sich alles nur um Ruhm und Anerkennung. Die Bekanntheit ist das wichtigste und oberste Ziel der Menschen. Bis zu ihrem 15. Lebensjahr müssen die Menschen allerdings immer noch als Uglies herumlaufen, danach sind sie aber keinen Beschränkungen mehr unterworfen. Viele lassen sich umwandeln, um zu provozieren – beispielsweise mit riesigen Manga-Augen – oder einem immer noch vorhanden Schönheitsideal nachzueifern.

    Westerfeld erschafft wieder einmal ein bemerkenswertes Gedankenexperiment, das ein gutes Vorstellungsvermögen benötigt. Ayas Zuhause folgt Regeln, wie wir sie nicht kennen und doch reflektiert diese visionäre Gesellschaft auch die Unsrige auf kritische Art und Weise wieder. Sprachlich ist das Buch an manchen Stellen wohl für Nichtmuttersprachler schwerer zu verstehen, da der Autor viele Wortneuschöpfungen vornimmt. Dennoch kommt man beim Lesen auch hinter deren Bedeutungen und entdeckt die Strukturen von Westerfelds Utopie.

    Den Spannungsbogen ließ der Autor allerdings an einigen Passagen etwas abflachen, weshalb das Buch streckenweise etwas schwer zu lesen ging. Dennoch fand ich die Idee und seine Umsetzung auch diesmal sehr gelungen. Es war interessant zu erfahren, wie die zukünftigen Menschen mit ihren technologischen Errungenschaften und dem wenigen Wissen, das ihnen von den Rusties (also uns) geblieben ist, leben.

    Fazit:

    Der letzte Band aus Scott Westerfelds Dystopie unserer Welt Extras geht noch eine Entwicklungsstufe weiter, in der die Menschen nicht mehr mittels eines Chips kontrolliert werden, sondern selbst entscheiden können, was sie tun und wie sie leben wollen. Der Autor konstruiert gekonnt eine Version, was mit den Menschen geschehen könnte, nachdem Tally Youngblood eine so einschneidende Veränderung herbeigeführt hat. Streckenweise zieht sich das Buch etwas, dennoch ist es unterhaltsam sowie interessant und damit ein würdiger Abschluss für eine geniale Sci-Fi-Jugendbuchreihe!

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    Bloodflowers avatar
    Bloodflowervor 9 Jahren
    Rezension zu "Extras" von Scott Westerfeld

    Der vierte Teil der Erfolgsserie um Tally Youngblood, nur das diesmal die Protagonistin jemand anderes ist - Aya Fuse naemlich.
    Aya ist 15 und eine sogenannte "Extra", Menschen, die eigentlich...nichts besonderes an sich haben. Also verbreitet Aya den neuesten Klatsch, in der Hoffnung, so beruehmt zu werden. Eines Tages entdeckt sie die "Sly Girls", Maedchen, die verschiedene Dinge tun und dabei nicht gesehen werden wollen. Was also koennte besser sein, als die Sly Girls auffliegen zu lassen? Doch was passiert, als Aya die Geschichte in Umlauf bringt, haette sie sich nie ertraeumen lassen...
    "Extras" ist ein ganz nettes Buch. Man lernt die "neue" Welt kennen, die laeuft, seitdem Tally in den vorangegangen Buechern eine grosse Veraenderung vollbracht hat. Gleichzeitig erinnert es mich auch sehr an unsere Zeit, und wie diese ablaeuft - wenn auch in einer ein wenig anderen Form. Nichts desto trotz hat "Extras" durchaus seinen Charme, wenn man akzeptieren kann, das die Protagonistin diesmal nicht Tally ist, sondern eine zugegeben manchmal nervige fuenfzehnjaehrige, die eigentlich nur darueber nachgruebelt, beruehmt zu werden. Aber wie es typisch fuer den Autor ist, lernt jede Hauptperson ihre ganz eigene Lektion, und so ist das auch in Ayas Fall.
    Ich kann das Buch waermsten Herzens weiter empfehlen.

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    Satorares avatar
    Satorarevor 21 Tagen
    J
    JannaGretavor 6 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    MartinaBookaholics avatar
    MartinaBookaholicvor 7 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    KKats avatar
    KKatvor 8 Jahren

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