Special - Zeig dein wahres Gesicht

von Scott Westerfeld 
4,0 Sterne bei303 Bewertungen
Special - Zeig dein wahres Gesicht
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Schlechtester Teil der Reihe. Nicht sehr mitreißend.

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Inhaltsangabe zu "Special - Zeig dein wahres Gesicht"

Eine neue Operation hat Tally endgültig zu etwas Besonderem gemacht. Jetzt ist sie beängstigend schön, gefährlich stark, pfeilschnell - eine Special, geschaffen, um die Uglies und Pretties unter Kontrolle zu halten. Als Rebellen aus Smoke in der Stadt auftauchen, soll Tally ihre Loyalität beweisen und den Unterschlupf der Smokies aufspüren. Doch der Weg dorthin steckt voller Überraschungen und Erinnerungen. Denn einst war Tally selbst eine Smokey.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551310088
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:25.08.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    wordworlds avatar
    wordworldvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Besonders "Special"-mäßig ist dieses Finale nicht, aber dennoch ein würdiger Abschluss der doch eher mittelmäßigen Trilogie!
    Nicht besonders "Special"-mäßig

     Allgemeines:

    Titel: Special - Zeig dein wahres Gesicht
    Autor: Scott Westerfeld
    Verlag: Carlsen (Februar 2011)
    Genre: Dystopie
    Seitenzahl: 384 Seiten
    ISBN-10: 3551310084
    ISBN-13: 978-3551310088
    ASIN: B01EHV1WCC
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
    Preis: 7,99€ (Kindle-Edition)
    8,99€ (Taschenbuch)
    Weitere Bände: Ugly - Verlier nicht dein Gesicht;
    Pretty - Erkenne dein Gesicht
     

    Inhalt:

    Eine neue Operation hat Tally endgültig zu etwas Besonderem gemacht. Jetzt ist sie beängstigend schön, gefährlich stark, pfeilschnell - eine Special, geschaffen, um die Uglies und Pretties unter Kontrolle zu halten. Als Rebellen aus Smoke in der Stadt auftauchen, soll Tally ihre Loyalität beweisen und den Unterschlupf der Smokies aufspüren. Doch der Weg dorthin steckt voller Überraschungen und Erinnerungen. Denn einst war Tally selbst eine Smokey...


    Bewertung:
     
    Nach dem enttäuschenden zweiten Teil war ich schon kurz davor, die Reihe ganz aufzugeben, dieser letzte Teil konnte mich im aller letzten Moment dann doch noch ein wenig überzeugen. Kein Meisterwerk der Literatur, das steht außer Frage, dennoch würde ich die Geschichte nach diesem Teil nun doch teilweise weiterempfehlen.

    Das Cover zeigt ebenso wie das des ersten und des zweiten Teiles ein Mädchengesicht in Zoomaufnahme. Nachdem das Ugly-Gesicht des ersten Teiles einem Püppchen-Aussehen mit großen Augen, glatter Haut und perfekter Symmetrie gewichen ist, stellt dieses Cover nun Tallys Äußeres als Special da. Auch wenn ich mir diese noch ein wenig besonderer und furchteinflößender vorgestellt hatte, finde ich dass die präsentierten Elemente ganz wunderbar passen. Die dunklen, mit Kajalstift umrundeten Augen, die Tätowierungen, der stechende Blick, all das zeigt, dass Tally nun über ihr Pretty-Dasein hinweggekommen ist. Im Nachhinein betrachtet finde ich auch die Farbgebung der einzelnen Coverbilder sehr interessant. Trotz dass sie eigentlich immer ein ähnliches Motiv zeigen unterscheiden sie sich durch den Farbstich vollkommen in der Atmosphäre. Der grünliche Ton des ersten Bandes lässt das Gesicht hässlicher werden, der Pink-Stich des zweiten verkörpert die zarten Prettys und das eisige Blau hier zeigt die schonungslose Gefühlskälte der Specials, mit der wir hier konfrontiert werden. Insgesamt passen also alle Cover und natürlich auch die Titel wunderbar zusammen - von einer Jugendbuchreihe kann man eigentlich fast nicht mehr erwarten.


    Erster Satz: "Die sechs Hubbretter bewegten sich zwischen den Bäumen mit der blitzenden Eleganz von Spielkarten, die Flach und wirbelnd über den Tisch geworfen wurden."

    Nachdem sich Tally durch viel Schmerz und Mühe von ihrem Pretty-Denken befreit hat und wieder ganz sie selbst geworden ist, macht eine erneute Operation ihre neue Selbstbeherrschung gleich wieder zunichte. Abermals unter dem Messer gelandet wacht sie als Special auf: eine lebendige Monster-Maschine mit Zähnen und Fingernägeln, die härter sind wie Stahl, super leichten und unzerstörbaren Keramikknochen, gestählte Muskeln aus flexiblen Fasern, perfekt geschärften Sinnen und allerlei technischen Spielereien wie Microchips und Hautantennen - sie ist eine menschliche Waffe. Als Teil der Schlitzer-Clique, der unter anderem auch Shay und Fausto angehören, ihre ehemaligen Krim-Freunde, steht sie nun unter dem Kommando der "besonderen Umstände", geleitet von Antagonistin Dr. Cable und kennt nur ein Ziel: New Smoke zu finden und zu zerstören. Das einzige, was Tallys neuen, eiskalten Schleier durchbricht, den die Operation durch erneute Gehirnpfuschs über ihre Realität gelegt hat, ist ihre Sorge um Zane, welcher nach seinem Gehirnschaden ständig in Gefahr schweben zu droht. Doch gerade als Zane sich mit einigen anderen auf den Weg nach New Smoke macht, muss Tally sich wieder fragen, wem ihre Loyalität gehört und auf dem beschwerlichen Weg durch die Wildnis muss sie sich einmal mehr fragen, was sie ist und wer sie sein will...


    "Blut um Blut" Als der Schmerz sie durchjagte, spürte Tally, wie zum ersten Mal an diesem Tag ihr Denken eisig wurde. Sie konnte ihre Zukunft sehen, einen geraden Pfad ohne weitere Umkehrungen oder Verwirrungen. Sie hatte dagegen gekämpft, Ugly zu sein, und sie hatte sich dagegen gewehrt, Pretty zu sein, aber das war jetzt vorbei - von nun an wollte sie nur noch Special sein."


    Zu Beginn habe ich mir mal wieder maßlos aufgeregt, weil auch die Handlung dieses Teiles wie eine exakte Neuauflage des vorangegangenen Plots zu sein schien: wieder eine manipulative Operation, darauffolgend eine lange Periode des Alltags im neuen Zustand, dicht gefolgt von einer beschwerlichen Reise durch die Wildnis, natürlich sogar wieder auf einem Hubbrett. Sehr lahm ist auch, dass sich Tally erst an die neue Operation gewöhnen muss und mit dem Special-Dasein eine neue grausame Form der Gehirnwäsche einhergeht, die ihren Blick auf die Realität abermals verfälscht, sodass sie einige dumme Entscheidungen trifft und die Nerven des Leser mal wieder stark strapaziert. Auf den ersten 100 Seiten hatte ich das Gefühl einfach noch einmal genau dasselbe zu lesen, was mir die Reihe zuvor schon vorgesetzt hatte. Wie eine Art vorgekauter, halbverdauter Brei, den ich jetzt nochmals essen musste, kam mir die Handlung vor, um das mal bildlich auszudrücken. Obwohl eigentlich immer etwas passiert, floss das Geschehen einfach so an mir vorbei und konnte mich einfach nicht erreichen.


    "Das hier war besser als prickelnd zu sein, genauso wie Dr. Cable es ihr einst versprochen hatte. Tallys Sinne standen in Flammen, aber ihr Denken blieb davon unberührt und beobachtete ihre Empfindungen, ohne sich von ihnen überwältigen zu lassen. Sie war nicht Zufall, sie war überdurchschnittlich... fasst nicht mehr menschlich. Und sie war erschaffen worden, um die Welt zu retten."



    Zum Glück schaffte es das Buch dann aber nach etwa der Hälfte der Seiten doch endlich, die Fesseln der Langweile zu zerreißen, indem sie endlich den schon zuvor gesteckten Rahmen verlässt und eine andere Stadt, ein Krieg und die Zukunft der ganzen Menschheit mit einfließen. Als Tallys Kampfgeist endlich wieder geweckt wird, verliert der pure Actionstreifen endlich die spielerische Seite und es kommt ein wenig Ernst auf, mit dem sich die Atmosphäre von naivem Rebellionsgeist endlich in eine dunklere, düster-bedrohlichere Stimmung ändert. Das politische System zeigt endlich offen die gnadenlose Präzision, mit der es ohne die geringste Achtung vor Persönlichkeitsrechten und Individualität gegen alles vorgeht, was nicht in ihr Raster passt.

    Auch wenn ich mir diese Entwicklung schon viel früher gewünscht hätte und sie ein wenig plötzlich so im letzten Sechstel der ganzen Reihe auftrat, konnte mich die Handlung durch etliche Wendungen und Gänsehautmomenten nochmal richtig fesseln. Endlich wird das durchschaubare Muster unterbrochen und wir Leser müssen wirklich mit bangen. Auch das Gefühlschaos, das Tally durchlebt, fügt sich hier viel logsicher und besser ausgearbeitet in die Handlung mit ein und einige neue Ideen lassen die originelle Seite dieser dystopischen Welt noch einmal hervorblitzen.


    "Salzgeschmack fand seinen Weg auf Tallys Lippen, eine Erinnerung an den letzten bitteren Kuss am Meeresufer. [...] Das letzte Mal das sie mit ihm gesprochen hatte, der Test bei dem sie versagt, bei dem sie ihn zurückgestoßen hatte. [...] Langsam und wunderschön kam ihr die Erinnerung vor - als hätte sie diesen Kuss einfach dauern und dauern lassen ..."


    Einzig der Schreibstil, der auch hier wieder schlicht und oberflächlich ist, konnte mich selbst hier nicht mehr überzeugen. Wieder haben mir hirnlose Wortwiederholungen den letzten Nerv geraubt. Wo vorher in Pretty-Sprach ständig von "prickelnd" und "verpfuscht" die Rede war, zeigen hier neue Modewörter und eintönige Ausdrücke, dass auch die Specials eigentlich nur besonders starke Pretties sind, deren Denken ebenfalls beeinflusst ist. Wer würde sonst in fast jeden Satz die Worte "eisig", "Zufall", "Blubberkopf" oder "besonders" mit einfädeln, auch wenn es eigentlich gar keinen Sinn macht? Ich hoffe doch wirklich, dass das von der Übersetzung herrührt und der Autor selbst das nicht so beabsichtigt hat...


    "Die Menge sprang im Rhythmus der Musik auf und ab. Tally spürte, wie ihr Herz schneller schlug, sie staunte darüber, wie mühelos Shay alle mitgerissen hatte. (...) Das war nicht wir ihre dummen Streiche zu Ugly-Zeiten, das hier war Magie. Die Magie der Specials. (...) Es kam nicht darauf an, wie jemand aussah. Was zählte war die Haltung, das Selbstbild. Stärke und Reflexe machten nur einen Teil davon aus - Shay wusste einfach, dass sie etwas Besonderes war, also war sie das auch."


    Tallys Charakterentwickelung hat mir hier ebenfalls viel besser gefallen als zuvor. Man kann sehr gut mit verfolgen wie sie kämpft, gegen sich selbst, gegen die ganze Welt. Auf der einen Seite ist da die emotionslose Kaltblütigkeit der Specials, die ihr mehr oder weniger durch die Adern fließt, die sie euphorisch, leicht reizbar, risikofreudig und psychotisch labil macht. Immer wieder scheinen jedoch Überbleibsel ihrer Gefühle, die sie in ihren anderen Daseinszuständen zuvor geprägt haben, durch. Ich fand es sehr authentisch, wie sie immer wieder Rückfälle hat, sich dann aber schließlich doch wieder freikämpfen kann. Denn das ist das wirklich Besondere an ihr. Nicht ihr Aussehen oder ihre Special-Fähigkeiten: das sensible Mädchen, das in ihren wechselnden Hüllen steckt und das versucht, trotz ständiger Seitenwechsel, Operationen und Gehirnwäsche, sie selbst zu bleiben!


    "Ich muss nicht geheilt werden. So wenig wie ich mich schneiden muss, um zu fühlen oder zu denken. Von jetzt an wird niemand außer mir mein Denken umpolen."



    Andere Charaktere gehen hier wieder sehr unter, sodass sich positive wie negative Aspekte ungefähr die Wage halten. Sehr spannend fand ich die seltsame Hassliebe zwischen Shay und Tally, die eigentlich immer recht undurchsichtig bleibt während die beiden von Freundinnen zu Feindinnen werden und dabei jede erdenkliche Konstellation ausschöpfen: Verräterin, Chefin, Jägerin, Verbündete. Irgendwie wird nie wirklich klar, was mit den beiden wirklich los ist und das hat mir sehr gut gefallen. Wie sich die im letzten Teil zwanghaft aufgebaute Dreiecksbeziehung auflöst, war meiner Meinung nach jedoch wirklich kläglich. Allein die bloße Existenz dieser seltsamen David-Tally-Zane-Konstellation war eigentlich schon unnötig. Entweder der Autor hätte David im ersten Teil einfach nur ein guter Freund werden lassen, oder die seltsame Pretty-Romanze mit Zane hätte schneller abgetan werden sollen. Schlussendlich macht es sich der Autor sehr leicht und wählt einen Ausgang für die Geschichte, bei dem sich Tally in keinster Weise entscheiden muss. Das hätte man eleganter regeln können.


    "Du bringst alles in Ordnung" (...) Er lächelte. "Die Welt ändert sich, Tally. Und dafür hast du gesorgt." Sie riss sich los und schwieg für eine Weile. (...) Für Tally Youngblood war der Krieg schon gekommen und gegangen und hatte eine rauchende Ruine hinterlassen. Sie konnte nicht alles in Ordnung bringen, ganz einfach weil der einzige Mensch, der ihr wichtig war, nicht mehr in Ordnung gebracht werden konnte."



    Sowieso beruht das ganze Ende auf einer Menge Zufälle und erscheint im Allgemeinen recht schnell und konstruiert. Da ich aber schon gar nicht mehr mit einem nur halbwegs epischen Abschluss gerechnet hatte, war ich eigentlich ganz zufrieden mit dem Schluss, auf den er Autor die Geschichte gebracht hat. Auch wenn die Moral mal wieder wie mit dem Vorschlaghammer rüber gebracht wird und wie auch zuvor immer sehr plump erscheint, werden eigentlich alle wichtigen Handlungsstränge zu einem akzeptablen Ende geführt, sodass die Geschichte hier abgeschlossen ist. Einige wenige offene Fragen können ja im Extraband "Extra- Wer kennt dein Gesicht " geklärt werden, welchen ich aber bestimmt nicht lesen werde, da er eine neue Protagonistin verfolgt.



    Fazit:

    Besonders "Special"-mäßig ist dieses Finale nicht, aber dennoch ein würdiger Abschluss einer recht unterhaltsamen aber doch recht oberflächlichen Trilogie die sehr viel Potential verschenkt hat!


    Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei:

    www.w0rdw0rld.blogspot.com

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    Miiis avatar
    Miiivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein klasse Abschluss, der mir dennoch hin zum Ende regelrecht das Herz zerrissen hat!
    jenseits von schön und hässlich

    Der Abschluss der ugly-pretty-special Reihe hat mir das Herz zerrissen und selbst das ist nochmal harmlos ausgedrückt. Man tritt jetzt in ein großes Finale, Tally wurde erneut einer Operation unterzogen und ist nun eine Special - stärker, schneller, zäher und überlegener als jeder Ugly oder Pretty. Doch was ist der Preis?

    Das Buch war ein auf und ab, keine Frage. Es hat einen unglaublich mitgerissen, gleichzeitig musste man aber auch sehr aufmerksam gelesen. Oft hat schon ein kleines Detail übersehen ausgereicht, das man sehr verwirrt war.
    Grade dieses Gefühlschaos, das Tally durchlebt - einerseits die Kaltblütigkeit der Specials, die ihr mehr oder weniger durch die Adern fließt (oder eher durch das Gehirn) und andererseits das Überbleibsel ihrer Gefühle, die sie in ihren anderen "Leben" geprägt haben.
    Vor allem ihre Sorge um Zane (von der ich mich regelreicht hab mitreißen lassen) war unglaublich stark ausgeprägt und hat sie durch das gesamte Buch geleitet. Es war faszinierend zu beobachten, was so ein "Anker" für Effekte haben könnte.

    Zum Ende hin wurde es meiner Meinung nach ziemlich chaotisch; es war nicht einfach zu verstehen und ich musste mehr als einmal eine Seite wiederholen um zu begreifen, was da eigentlich passiert. Aber dennoch hat es mich ziemlich in den Bann gezogen. Das einzige was ich schade finde, ist, dass der Abschluss sehr flach und einfach war.
    Ich würde mich sooooo gerne über das Ende auslassen, zumal es mir regelrecht das Herz zerrissen hat und ich immernoch... geschockt bin (faszinierend, wie sehr ein Buch einen mitnehmen kann). Aber natürlich möchte ich niemanden etwas vorwegnehmen.

    Insgesamt eine sehr tolle Triologie, die viele "Luxusprobleme" der Gesellschaft deutlich auf den Punkt bringt. Absolut empfehlenswert!

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    felicityofbookss avatar
    felicityofbooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein toller Abschluss dieser Trilogie und mein persönlicher Favorit
    Special - sei eisig


    Meine vollständige Rezension gibt es auf meinem Blog: pages-of-ju.blogspot.co.at

    Inhalt: 
    Tally war immer schon alles andere als durchschnittlich, doch eine Operation hat sie endgültig zu etwas Besonderem gemacht. Jetzt ist sie beängstigend schön, gefährlich stark, atemberaubend schnell - genau das, was sie in ihrem alten fürchtete: eine Special. Dazu geschaffen, die Uglies und Pretties unter Kontrolle zu halten. Als Rebellen aus Smoke in der Stadt auftauchen und ihre gefährlichen Ideen verbreiten, erhält Tally Gelegenheit, ihre Loyalität zu beweisen. Sie soll den neuen Unterschlupf der Smokies aufspüren und der Schache so ein Ende setzten. Tally ist bereit, doch ihr Weg durch die Wildnis steckt voller Überraschungen - und voller Erinnerungen. Denn einst war sie selbst eine Smokey.
    Meine Meinung:
    Wie das Cover des zweiten Buches gefällt mir auch dieses nicht, denn finde ich es nicht passend. Specials sollten Eisigkeit und Stärke aussagen, doch ist das hier nicht der Fall. Tally sieht eher wie eine rebellische Jugendliche aus, die ihren Eltern mit einem Tattoo im Gesicht eins auswischen will.
    Mir gefällt das Einbringen der Schlitzer, die die heutigen Ritzer darstellen sollen, welche sich auch Schmerzen zufügen um sich zu fühlen.
    Durch die Operation zur Special hat sich Tally ziemlich verändert, doch ihre grundlegenden Charakterzüge bleiben gleich. 
    Sie ist oft aber ziemlich unsympathisch und muss entdecken, wer sie selbst ist. Gibt es die alte Tally überhaupt noch?
    Mir hat gefallen, dass nicht nur positive Dinge in dem Buch dargestellt werden, sondern auch düstere Stimmung ihren Platz findet.

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    Leseratte2007s avatar
    Leseratte2007vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schwaches "Ende" um Tally, aber die Reihe hat mir insgesamt sehr gut gefallen...
    Von ugly zu pretty und nun special-Tally ist die stärkste Person, die ich kenne...

    Darum geht es (Klappentext):

    Eine neue Operation hat Tally endgültig zu etwas Besonderem gemacht. Jetzt ist sie beängstigend schön, gefährlich stark, pfeilschnell - eine Special, geschaffen, um die Uglies und Pretties unter Kontrolle zu halten. Als Rebellen aus Smoke in der Stadt auftauchen, soll Tally ihre Loyalität beweisen und den Unterschlupf der Smokies aufspüren. Doch der Weg dorthin steckt voller Überraschungen und Erinnerungen.

    Meine Meinung:

    Ich bin sehr schnell in das Buch hinein gekommen, doch Tally's Entscheidungen kann ich teils nicht nachvollziehen und finde sie ein wenig überzogen und unberechenbar.

    Sie hat viel durchgemacht, wurde mehrfach operiert und ich kann verstehen, dass ihr Gehirn ein wenig "manipuliert" wurde, dennoch rechtfertigt das nicht alles.

    Das Setting war immer noch schön, aber die Atmosphäre hat sich um 360° gedreht und ist nun dunkel und düster. Die Prettys sind nun "dumm" und "unwissend" und die uglys einfach nur "bemitleidenswert".

    Es ist interessant wie sich die unterschiedlichen Schichten sehen. Die Prettys haben eine andere Sicht auf die Special und auf die "uglys" und die Uglys eine andere auf die beiden anderen Schichten.

    Das Ende fand ich gut, obwohl Tally ihr Special Gesicht immer behalten wird. Ich mag die Special, wenn sie nicht so kalt wären. Ihr Äußeres ist auf jeden Fall gefährlich schön und dunkel.

    Das ist das Ende der Triologie, es gibt nur noch "Extra", aber da geht es um eine andere Protagonistin.


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    MikkaGs avatar
    MikkaGvor 2 Jahren
    Gemischte Gefühle


    Hinweis: Mit "Special" findet die Originaltrilogie ihren Abschluss. Zwar gibt es inzwischen noch einen vierten Band (passenderweise mit dem Titel "Extra"), aber der folgt einer neuen Protagonistin.

    Auch in diesem Band war ich wieder sehr beeindruckt davon, wie komplex, gut durchdacht und originell diese utopisch-dystopische Welt ist, die sich Scott Westerfeld ausgedacht hat. Immer wenn man denkt, jetzt hätte man aber mit Sicherheit jede ihrer Facetten gesehen und verstanden, kommt wieder eine unerwartete Wendung, eine neue Idee oder die drastische Weiterentwicklung eines schon bekannten Themas.

    Dabei ist die Welt in diesem Band eine dunklere, mit einer düster-bedrohlichen Atmosphäre - das politische System funktioniert mit gnadenloser Präzision, ohne die geringste Achtung vor Persönlichkeitsrechten und Individualität. Mir kam das vor wie das albtraumhafte Zerrbild der quietschbunten Barbie-Welt, die man im ersten Band kennengelernt hat!

    Das liest sich durchaus sehr spannend, gerade weil die Geschichte auch jede Menge Action zu bieten hat. Allerdings kam sie mir manchmal zu konstruiert vor und beruht für meinen Geschmack auch zu oft auf Zufällen...

    Tally ist in diesem Band oft sehr unsympathisch, denn sie handelt für einen Großteil der Handlung durch und durch wie eine arrogante Special, die auf die dummen Prettys und die hässlichen Uglys herabschaut. In einer Szene verursacht es ihr Ekel und Übelkeit, Zane auch nur anzuschauen, weil der nach den Ereignissen des letzten Bandes einen Gehirnschaden hat, der unter anderem dazu führt, dass ihm ständig die Hände zittern. Das weckt in ihr das Gefühl, dass er jetzt minderwertig und abstoßend ist und sie erst wieder mit ihm zusammen sein kann, wenn er geheilt wurde - und am Besten auch direkt zum Special umoperiert.

    Dennoch habe ich gehofft, dass sie es schafft, selber zu erkennen, wie falsch ihre Denkweise ist, aber sie trifft im Laufe der Geschichte nur wenige Entscheidungen selber (also nicht gesteuert von ihrer Special-"Programmierung") und die, die sie trifft, sind oft dennoch geprägt von ihrer überheblichen, extremen Denkweise.

    Natürlich trägt Tally daran eigentlich nur wenig Schuld. Im Laufe der drei Bände wurde sie mehrfach gegen ihren Willen verändert und fand jedes Mal mühsam zurück zu sich selbst - aber in diesem Band hatte ich das Gefühl, dass sie einfach zu oft zerbrochen und wieder zusammengesetzt wurde. Gibt es die echte Tally überhaupt noch? Ob Tally es am Ende dann doch noch schafft, das verrate ich hier natürlich nicht, nur soviel: ich fand ihre Entwicklung konsequent, aber sie machte es mir oft schwer, wirklich mit ihr mitzufühlen.

    Das Ende ließ mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits fand ich es gut und konsequent, andererseits hätte ich auf dem Weg dorthin mit mehr Revolution gerechnet und die Botschaft wird für meinen Geschmack dann doch etwas zu simpel rübergebracht.

    Da ich beim Lesen der Bücher hin- und hergewechselt habe zwischen den englischen Originalausgaben und den deutschen Übersetzungen, muss ich sagen: obwohl die deutsche Übersetzung sicher nicht schlecht ist, geht doch Einiges von der Einzigartigkeit der Sprache verloren, mit der Scott Westerfeld diese Geschichte erzählt. Denn man hat wirklich den Eindruck, dass die Sprache sich im Laufe der Zeit, von unserer Gegenwart bis zur Gegenwart des Buches, grundlegend verändert hat, und das macht für mich einen Großteil des Reizes aus. 

    Fazit:
    Der dritte Band einer Trilogie, die inzwischen vier Bände hat. Das Ende, oder doch nicht das Ende?

    Tallys Geschichte kommt zu einem Abschluss, der konsequent und dennoch überraschend ist, und ihre Reise dorthin wird rasant und actiongeladen erzählt. Daher liest sich das Buch unterhaltsam und spannend, allerdings gibt es für meinen Geschmack zu viele Zufälle und Tally machte es mir sehr schwer, mit ihr mitzufühlen, da ihre Operation zur Special sie auch arrogant und skrupellos gemacht hat... 

    Man kann die Reihe gut an diesem Punkt beenden (auch wenn das Ende vieles offen lässt), denn der vierte Band folgt nicht mehr Tally, sondern einer neuen Protagonistin.

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    SonnenBlumes avatar
    SonnenBlumevor 3 Jahren
    Special - Scott Westerfeld

    Tally gehört jetzt zu den Schlitzern, einer Spezialeinheit der Specials, sie ist mehr als nur besonders - sie ist so gut wie unzerstörbar. Ihr einziges Ziel ist es, herauszufinden wo New Smoke liegt, aber die Mission stellt sich als gefährlich heraus. Für Tally ist es jedoch sehr schwer, sich auf ihre Aufgabe zu konzentrieren, denn sie möchte Zane unbedingt wieder zurück haben, doch niemand weiß, wie es um ihn steht, nachdem er die Nanos geschluckt hat. 
    Und dann haben die Schlitzer die einmalige Chance, gleichzeitig Zane zu befreien und den Weg nach New Smoke zu finden, aber damit ist Tally Geschichte nicht zu Ende, denn eine schwierige Zeit wartet auf sie, die ihr komplettes Denken auf die Probe stellt.

    Puh, es ist definitiv nicht zu empfehlen, zu langen Abstand zwischen den einzelnen Büchern zu halten. Es fiel mir sehr schwer, der Handlung zu folgen, da sie sehr eng mit der aus dem zweiten Band verknüpft ist.
    Tally soll ja eigentlich eiskalt sein, dafür hat sie mir aber noch zu viele Gefühle. Sie scheint mir ein bisschen wie ein verunglücktes Experiment, das äußerlich zwar gut funktioniert, innerlich aber nicht ganz so intakt ist, wie es der verrückte Professor gerne gehängt hätte, in diesem Fall eben Dr. Cable.
    Bis zum Ende des zweiten Drittels fiel es mir schwer, mich für die Geschichte zu begeistern, denn mehr als ein langsames Dahinplätschern war es für mich nicht. Trotzdem habe ich versucht, bei der Sache zu bleiben und habe das Ende dann doch sehr gut gefunden.
    Und dieses Mal mache ich nicht den gleichen Fehler, jetzt gibt's gleich den letzten Band der Reihe!

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    B
    Buechersuchtervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein gelungenes Finale der Trilogie!
    Special

    Ein gelungenes Finale der Trilogie!

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    Emotionens avatar
    Emotionenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Traumhaftes Cover - Traumhaftes Buch!
    Sie ist weder schön noch hässlich - sie ist jetzt diejenige die hinter dieser Trennung steht ...

    Die Idee mit den Specials und Tally in eine Special zu verwandeln hat mir sehr gut gefallen. Das Buch war für mich wieder flüssig zu lesen und hat mir gut gefallen. Ich habe es sehr interessant gefunden Tallys Handlungen als Supermensch zu verfolgen, da ja alles an ihr stabiler und stärker ist als bei normalen Menschen. Da sie ja selber früher eine Smokey war, war ich gespannt, wie sich entscheiden würde ...
    Ich kann das Buch und die ganze Serie nur weiterempfehlen!

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    Buchbahnhofs avatar
    Buchbahnhofvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Mit Abstand der schlechteste Band der Trilogie. Konstruiert und wirr.
    Der schwächste band der Trilogie

    Schwierig... Tally kam mir in diesem Band völlig indifferent vor. Ehrlich gesagt konnte ich ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen fast gar nicht mehr nachvollziehen. Nach allem, was ich in den ersten beiden Bänden über die Specials gelernt habe stelle ich sie mir mehr als berechnende Maschinen vor, ohne Gefühle. Tally hingegen ist genauso zögerlich, wie sie es auch in den ersten beiden Bänden war. Sie ändert ständig ihre Meinung. Außerdem habe ich nicht verstanden, was Scott Westerfeld uns damit sagen will, dass die Specials eisig bleiben müssen. Die Prettys haben Läsionen um Kopf und nur wenn sie prickelnd sind, dann haben sie nicht mehr den absolut getrübten Blick, sondern sehen die Welt mit klaren Augen. Die Specials aber haben diese Läsionen nicht, damit sie verantwortungsvolle Jobs, wie Wächter, Ärzte, Feuerwehrmänner ausführen können. Dennoch sagt Shay Tally immer wieder, dass sie eisig sein soll und auch Tally selbst zwingt sich immer wieder dazu, um ihre Pflicht zu erfüllen. Für mich passte das alles nicht so richtig zusammen.

    Die gesamte Geschichte ist ein einziger großer Zufall. Nichts ist wirklich bis zum Ende durchgeplant, alles könnte auch immer anders kommen. Einerseits sind die Specials mit verstärkten Knochen, Zähnen, besserer Sicht, etc. so konstruiert, dass sie Übermenschen sind. Andererseits passieren Tally immer wieder Unfälle, bei denen sie sich dann doch verletzt.

    Tally und Shay lieben sich und hassen sich, wie auch bereits in den vorangegangenen Bänden. Schwierig, da mitzuhalten. Vor allem ist es für den Leser nicht immer nachzuvollziehen warum sie sich gerade mal wieder hassen.

    Das Ende wirklich konstruiert und die Moral, die die Geschichte vermitteln soll kommt leider ebenso konstruiert rüber.

    Insgesamt kann ich für den letzten Band der Trilogie leider nicht mehr als einen Stern vergeben, da die gesamte Geschichte extrem konstruiert und dabei noch verwirrend ist. Es mangelt an Spannung, da Tally immer wieder von einem extrem ins nächste schwankt, dabei aber nicht glaubwürdig ist.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Wo ist der rote Faden?

    Cover:
    Dieses Cover ist eindeutig mein Lieblingscover der ganzen Reihe. Es sieht so schön düster aus und das Gesicht besitzt nicht diese fragwürdig riesigen Augen, die ich eher abschreckend als hübsch finde.

    Meinung:
    Nach zwei sehr mittelmäßigen Teilen hatte ich für Band drei auch keine Hoffnung mehr und leider wurde dieses Vorurteil auch bestätigt. Der dritte Band ist für mich bisher der schwächste und das liegt vor allem daran, dass ich kein bisschen durch die Handlung durchgestiegen bin.

    Mal wieder, und ich werde langsam wirklich müde, das jedes Mal zu betonen, versäumt es der Autor, dem Leser überlebenswichtige Erklärungen zu geben. Dass so ein Buch überhaupt verlegt wird, ist mir ein absolutes Rätsel. Nichts erklärt sich, nichts ist schlüssig, alles schwimmt irgendwie willkürlich in der Gegend rum und man hat überhaupt keine Ahnung, worum es geht. Das, was manche Autoren an zu viel Infodump geben, hätte dem Buch gut getan.

    Erinnern wir uns, was mit Shay und Tally in „Pretty“ passiert ist: Shay hat sich selbst verletzt, um die Läsionen im Gehirn zu tilgen (obwohl das eigentlich nicht möglich sein dürfte, ist es aber, warum auch immer, doch). Sie war sauer, weil Tally als ihre beste Freundin nie erzählt hat, was eigentlich der Plan war, die beiden gehen im Streit auseinander.
    Nun hat sich Tally Shay angeschlossen, weil sie ja best friends forever and ever sind und wurde deshalb zu einer Special. Shay ist Tallys Boss und alles läuft wunderbar.
    Ich verstehe allein schon dieses Handlungsfädchen nicht. Wieso rennt Tally dieser Shay hinterher? Wieso? 

    Dazu kommt, dass die Specials absolute Tötungsmaschinen sind. Sie besitzen Infrarotkameras, Knochen aus irgendeinem besonderen Material, haben in ihren Händen Dornen, die andere Menschen betäuben. Sind praktisch unangreifbar und trotzdem passieren Tally ständig Dinge, die sie irgendwie verletzen. Hab ich nicht verstanden.

    Genauso wenig, dass Konflikte eigentlich unmöglich sind. Wie auch? Die Specials sind ja nicht angreifbar. Sieht man irgendwo eine Gefahr, zack wird der Tarnanzug übergestreift, ist es dunkel, wird mal eben die Nachtsicht aktiviert, ist man verloren, gibt es eine Hautatenne, die Kontakt zu anderen Specials aufnimmt. Das ist langweilig und vor allem eines: unverständlich.

    Ich hätte schon gerne mal in IRGENDEINEM Band der Reihe kapiert, wie die Dinger aussehen, wie sie funktionieren und was sie wirklich taugen. Ich schwimme zwischen lauter galaktischen Begriffen und habe absolut gar keine Vorstellung davon und das macht mich langsam wahnsinnig.

    Tallys Entscheidungen und Handlungen finde ich sehr unnachvollziehbar und schwierig, weil sie für mich alle keinen Sinn ergeben haben. Sie macht sich dann zwischenzeitlich mal wieder Sorgen um Zane, findet ihn dann und findet ihn, weil er so gebrechlich und zerstört von den Nanos ist (weil SIE zu viel Angst hatte, die Dinger zu schlucken!) so abstoßend, dass sie quasi mit ihm Schluss macht. Auch gut, dieses Liebesding zwischen den beiden konnte sowieso keiner ernstnehmen.

    Dann geht es darum, die ganze Geschichte mit den Läsionen nochmal aufzurollen und zu vertiefen, was einiges an Konflikten nach sich zieht, was ich teilweise wirklich ganz interessant fand. Die Idee hinter den Operationen fand ich wirklich genial, es wurde nur leider null umgesetzt.
    Am Ende spitzt sich natürlich alles zusammen, es herrscht Krieg, obwohl nur von einem Angriff die Rede war, was ich persönlich etwas lächerlich fand. Da habe ich schon ganz andere Bücher gelesen, die die Bezeichnung Krieg verdient haben.

    Das Ende ist für mich sehr unbefriedigend, weil es sehr an den Haaren herbeigezogen wird und das letzte Kapitel, quasi eine Art Epilog, fand ich moralisch so zusammengeschustert und erzwungen, dass es leider mich zum Lachen gebracht hat, anstatt mich zu belehren.

    Fazit:
    Die Idee der verletzten Gehirne und die Beherrschung der Menschen durch die Manipulation dessen finde ich originell und das fasziniert mich nach wie vor. Auch der Entwurf der Specials konnte war gut, wenn Einiges besser erklärt worden wäre, würde ich das noch viel spannender finden. Leider sind die Konflikte auf Grund von Tallys Superkräften kaum möglich und das Ende ist so lasch, dass es lächerlich wirkt. Auch die Handlungen der Protagonistin sind so unnachvollziehbar, dass das Lesen keinen Spaß gemacht hat. Die Reihe kann ich absolut niemandem empfehlen, ist reine Zeitverschwendung.

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