Scott Westerfeld Uglies Collector's Set

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Inhaltsangabe zu „Uglies Collector's Set“ von Scott Westerfeld

In Tally Youngblood's world, looks matter. She lives in a society created to function with perfect-looking people who never have a chance to think for themselves. At sixteen you are transformed from a repellent Ugly into a stunningly attractive Pretty, and catapulted into a high-tech paradise where your only job is to have a great time. But Tally is tired of it. And the choices she makes changes her world forever. First as an ugly, then a pretty, and finally a special, Tally takes down the social infrastructure. And then, a generation later, a world obsessed with fame and instant celebrity - and filled with extras - will reap the consequences. This ebook boxed set includes all four titles in the international bestselling series. (Quelle:'E-Buch Text/21.11.2013')

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  • Rezension zu "Uglies" von Scott Westerfeld

    Uglies Collector's Set
    100Buecher

    100Buecher

    27. August 2011 um 23:45

    Die Geschichte von Tally ist eine gar nicht so schrecklich unwahrscheinliche Zukunftversion: Tally wartet sehnsüchtig auf ihren 16. Geburtstag, an dem sie endlich von ihrem hässlichen "Ugly"-Dasein befreit wird. Zum 16. Geburtstag bekommt hier nämlich jeder Jugendliche eine Schönheits-OP und darf aus dem Stadtteil in dem die Kinder wohnen, in die Partymeile "Prettytown" ziehen. Als jedoch ihre beste Freundin Shay sich weigert, die Operation durchführen zu lassen und flüchtet, verändern sich Tallys Leben und ihre Sicht auf die Dinge schneller als sie sich das vorstellen kann und sie kommt ein paar dunklen Geheimnissen auf die Spur... Die Bücher sind ein typischer Fall von "Gute Idee, schlechte Umsetzung". Mir kommt es vor, als wollte der Autor möglichst schnell eine Jugendreihe schreiben, dass sich möglichst gut verkauft. Da im Moment Dystopien bei Jugendlichen und Erwachsenen extrem beliebt sind,(wie die "Hunger Games"-Reihe beweist - übrigens eine geniale Serie!), scheint dem Autor hier eine großartige Idee gekommen zu sein. So baut er denn auch vielseitige aktuell relevante Themen mit ein - Umweltschutz, Schönheitswahn, Gehirnwäsche. Die Bücher müssten hochspannend sein. Sie sind es nicht. Westerfeld schafft es weder, sich in die Gedankengänge einer 16-jährigen hineinzuversetzen, noch gibt er seiner Geschichte einen logischen Handlungsverlauf. Die Hauptfiguren ändern nicht nur ihre Ansichten sondern auch -ganz schlimm!- ihre Charaktereigenschaften. Und zwar so schnell dass man mit den Ohren schlackert. Freundschaften und große Lieben entstehen und zerreißen wie am Laufband und Momente, die in anderen Büchern zu Weinkrämpfen oder Lachanfällen führen müssten, verleiten hier noch nicht einmal zu einem Wimpernzucken. Genau wie den Charakteren fehlt es auch den Szenen an Tiefgang, es fehlt vollkommen die Identifikation des Lesers mit dem Buch. Die Geschichte berührt nicht, sie nervt eher. In bester Fantasy-Manier erfindet Westerfeld eigene Ausdrücke und eigene Gewohnheiten für seine Figuren, zu der dann natürlich auch ein spezielles Hintergrund Bucht veröffentlicht. Leider sind diese Wörter selbst auf Englisch so blöde, dass ich mich frage, wie eine 16-jährige es aushält ständig "bubbly" zu sein. Besonders frustrierend finde ich aber die seitenlangen Beschreibungen von Tallys Flugboard-Ausflügen.(So etwas wie ein Super-Skateboard, das fliegen kann.) Ja, sie ist ein Crack auf dem Board und ja, viele Kids finden skateboarden total cool - das heißt aber nicht, dass sie es genauso genießen, stundenlang zu lesen, wie Tally Loopings fährt, von ihrem Board fällt und wieder aufsteht. Oder doch? Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für das Buch. An meine erste große Liebe kann ich mich aber auch mit 23 noch gut erinnern: Ich war in der Grundschule und habe mich Monate lang nicht getraut meinen Schwarm anzusprechen, bis er schließlich eine neue Freundin hatte. Langweilig? Nicht so langweilig, wie die erste Nacht, die Tally mit ihrer "großen Liebe" verbringt! Mein Fazit: Nach dieser Rezension mag es überraschen, dass ich trotzdem bis zum Ende des dritten Bandes gekommen bin, bevor ich die Reihe weiter verschenkt habe. Aber wie gesagt: Westerfelds Ideen sind gut. Ich wollte wirklich wissen, was er sich für seine Charaktere weiter vorgestellt hat und wie die Welt am Schluss aussieht. Und ich werde nicht enttäuscht: Auch die beiden Nachfolgerbände von "Uglies" bieten enormes Potenzial - Schade nur, dass Westerfeld es nicht ausnutzt!

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  • Rezension zu "Uglies" von Scott Westerfeld

    Uglies Collector's Set
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. January 2010 um 21:18

    Die Heldin der Geschichte ist die junge Tally. Sie lebt in einer Welt, in der normales Aussehen gleichbedeutend ist mit Hässlichkeit und absolute Schönheit zur Normalität geworden ist. Denn am Tag des 16. Geburtstages bekommt jeder "Ugly" von der Regierung eine Schönheits-OP spendiert, die für den Rest des Lebens atemberaubende und umwerfende Schönheit garantiert. Doch während Tally sehnsüchtig auf die OP wartet, damit sie endlich von "Ugly Ville" nach "New Pretty Town" ziehen kann, lernt sie Shay kennen, ein aufgewecktes, gleichaltriges Mädchen, das nicht besonders begeistert scheint von der Idee, ihr Aussehen aufzugeben und auf das vorbestimmte Leben einzugehen, dass die Regierung ihr vorschreibt. Und als Shay ihre Ideen in die Tat umsetzt und tatsächlich davon läuft, um ein Leben in Freiheit genießen zu können, wird Tally zum ersten Mal mit der unerbittlichen Härte der Regierung konfrontiert: Entweder sie findet ihre Freundin und verrät sie oder sie wird niemals ihre Operation erhalten. Schweren Herzen geht Tally auf das Angebot ein und macht sich auf die Suche nach Shay und ihren Verbündeten... Scott Westerfeld ist ein bemerkenswertes Jugendbuch gelungen, das nicht nur jugendliche Leser in seinen Bann ziehen wird! Tallys Leben ändert sich dramatisch, als sie erkennt, dass es nicht allein um das Aussehen und Oberflächlichkeiten geht, dass persönliche Freiheit und eigene Entscheidungen genauso wichtig sind und zu einem glücklichen Leben beitragen oder vielleicht sogar noch wichtiger sind als perfekte Schönheit. Das Lesen des Buches wirft einige interessante Fragen auf: Warum akzeptieren wir uns nicht so, wie wir sind? Warum lassen wir uns von dem Schönheitswahn mitreißen? Wie wird unsere Zukunft wohl aussehen? Was ist aus Individualität und Unabhängigkeit geworden? Neben all' den fast schon philosophischen Themen, die der Autor anspricht, geht es aber auch um vieles mehr: die Geschichte stößt den Leser in einen Strudel aus Themen, die mitreißender nicht sein könnten: Liebe, Freundschaft, Familie, Erwachsen werden... Gut und Böse sind nicht eindeutig verteilt und naja, die eiskalte, skrupellose Dr. Cable setzt alles daran, Tally und die Smokies aufzuspüren.

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  • Rezension zu "Uglies" von Scott Westerfeld

    Uglies Collector's Set
    Eltragalibros

    Eltragalibros

    22. May 2009 um 21:00

    Tally lebt in er Zukunft. Dort wird jeder Teenager mit 16 Jahren einer Opteration unterzogen, die ihn auf immer von einem "Ugly" zu einem "Pretty" macht. Tally wohnt in einer riesigen Stadt, nach draußen in die "Wildnis" gehen ist verboten. Außerdem ist die Stadt unterteilt für Uglies, Pretties und Crumblies. Es herrschen strikte Regeln und Ordnung, die nicht durchbrochen werden darf. Als Tallys sechzehnter Geburtstag bevorsteht, lernt sie Shay kennen, ein Mädchen, das wie sie noch eine Ugly ist. Doch Shay schweben andere Dinge vor. Sie will keine New Pretty werden, sondern aus der Stadt flüchten und bei den Smokies leben, denjenigen, die sich entschieden haben für immer Uglies zu bleiben. Doch Tally wird vor die Wahl gestellt: Sie muss Shay zurückbringen, oder sie wird niemals eine Prettie werden. Wie wird sich Tally entscheiden? Scott Westerfeld erschafft in Uglies eine beeindruckende und zugleich erschreckende Zukunftsvision. Hoch technologisiert streben die Menschen nach Schönheit und Spaß. Es gibt keine Kriminalität, keine Kriege und keinen Hass mehr. Das alles erreichen die Menschen der Zukunft mit sechzehn Jahren, wenn sie endlich die langersehnte Operation – welcher ihr komplettes Aussehen einer Norm anpasst – erhalten. Fasziniert lernt der Leser diese Welt kennen, in die Tally vollständig integriert ist und erlebt mit, wie sie langsam durch ihre Freundin Shay aufgeweckt. Diese öffnet ihr die Augen und zeigt ihr, dass man nicht alles glauben soll, was in der Schule und über die Rusties (sozusagen wir Menschen der Gegenwart) geschrieben steht. Tally steht zwischen zwei Welten: Einerseits lebt sie in der modernen, aber überwachten Pretty-Welt, andererseits sieht sie, wie die „Flüchtlinge“ sich in der Wildnis nach alten Traditionen der Rusties durchschlagen. Beide Seiten scheinen mit ihrem Leben glücklich zu sein. Als Tally Zeitschriften aus der damaligen Zeit sieht, erkennt sie, warum es überhaupt Uglyville, Pretty Town und den Rest gibt. Menschen strebten damals – also heute – nach Schönheitsidealen und haben sich dabei oftmals auch selbst umgebracht (Magersucht, Bulimie, etc.). Es war eine autodestruktive Welt, in der sich der Mensch beinahe selbst ausgelöscht hätte: Gewalt, Hass und Kriege. Deshalb existiert nun eine Welt, in der jeder schön sein wird, keiner benachteiligt, alle einem einzigen Ideal hinterherlaufen und es auch bekommen. Für Tally ist die Vorstellung schrecklich, in einer Welt, wie die Rusties sie erlebt haben, leben zu müssen. Es ist interessant und zugleich spannend, sich eine Welt auszumalen, in der es keine Konflikte und Differenzen mehr gibt, die den Menschen aber auch eine Chance auf freien Willen nimmt.

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