Scott Westerfeld Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

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Inhaltsangabe zu „Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht“ von Scott Westerfeld

Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum erwarten, denn dann steht die für alle vorgesehene Schönheitsoperation an. Sie wird von einer Ugly zur Pretty werden, in New Pretty Town leben und alle Sorgen los sein. Tallys Freundin Shay dagegen sträubt sich gegen die Operation. Sie will nicht, dass andere über sie bestimmen. Als Shay flüchtet, lernt auch Tally die hässliche Seite der Pretty-Welt kennen. Denn die Behörden stellen sie vor eine furchtbare Wahl ...

Ein Buch das eine interessante aber vorstellbare Welt beschreibt. Hat mir gut gefallen.

— Mondschnee

Ein Buch, dass die Luxusprobleme und Oberflächlichkeiten deutlich auf einen Punkt bringt! Große Klasse

— Miii

Gefiel mir ganz gut, aber hat mich nicht wirklich mitgerissen.

— missricki

Tolles Buch!!! Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Eine Empfehlung wert.

— SofiaE_Mtz

Ein süßes Buch über ein extrem wichtiges Thema!

— Codetwist

Vorhersehbar, aber vielversprechend.

— may4la

Oh wow, hat mir sehr sehr gut gefallen.

— laraantonia

Ein tolles Buch das zum Denken über Schönheit und das Ideal der Ästhetik anregt.

— felicityofbooks

Ich liebe dieses Buch und will unbedingt die nächsten Teile lesen! Hat ein paar Schwächen, ist trotzdem eine mega Leseempfehlung von mir!

— Lesebienchenxo

Gutes Buch, welches aber erst auf Seite 75-100 die Spannung aufbaut!

— rikesbuecherwelt

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  • hübsch & hässlich

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

    Miii

    01. October 2017 um 20:33

    Diese Buchreihe steht schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste und vor kurzem bin ich endlich dazu gekommen, sie mir zu kaufen. Die gesamte Warterei hat sich auch unglaublich gelohnt, das Buch hat mich tatsächlich von den ersten Seiten an in seinen Bann geschlagen.In einer übersichtlichen, verständlichen und doch spannenden Weise wird von der Teenagerin Tally erzählt, die ihren Geburtstag nicht abwarten kann, an dem sie sich einer Schönheitsoperation unterziehen wird, die allen sechzehnjährigen vorbehalten ist. Aber erst, als sie Shay kennenlernt, die sich so komplett dagegen sträubt, ihr Gesicht aufzugeben, stellt Tally fest, dass es jenseits von Optik auch noch andere Dinge gibt, die entscheidend sind.Das Buch bringt die Luxusprobleme und Oberflächlichkeiten der Gesellschaft so deutlich auf einen Punkt, wie kaum ein anderes. Alle wollen "hübsch" sein, Attraktivität wird auf einheitliche Faktoren begrenzt, Individualität geht verloren...Ich habe mir während ich gelesen habe, mehr als einmal vor Augen führen müssen, wie sehr unsere Gesellschaft diesem Buch mittlerweile ähnelt (nämlich erschreckend viel).Mit Tally konnte ich mich ziemlich gut identifizieren; die Entwicklung die sie durchgemacht hat, war auch sehr gut dargestellt und alle Erklärung fand ich soweit einfach und verständlich. Shay war... widersprüchlich. Sie war mir zwar einerseits sympathisch, aber andererseits hat es mir bei ihr ziemlich stark an Reife gefehlt (aber gut, sie ist auch erst sechzehn, also kann das noch kommen).Insgesamt aber hat mir das Buch unglaublich gut gefallen, vor allem das Ende, das eine recht unerwartete Wendung genommen hat. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil!

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  • Nachhaltig Nachdenklich

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

    JulyTavenner1

    07. September 2017 um 16:30

    Die von Scott Westerfeld ins Leben gerufene Welt rund um Tally und ihre Freunde ist schockierend, neu und faszinierend.Uns wird ein Einblick in die Extreme des Schönheitswahns gegeben die einen noch lange nach beenden des Buches beschäftigt.Sind wir auf dem weg so zu werden? Zählt wirklich nur das äußere? Sollten wir mehr auf uns selbst und die inneren Werte hören?Diese und viele weitere Fragen habe ich mir gestellt während ich mit Tally auf Abenteuer reise gegangen bin.Der Schreibstil hat mir zuerst Schwierigkeiten bereitet und ich habe mich mit den ersten Kapiteln schwer getan, konnte das Buch dann aber doch nicht wieder zur Seite legen.Eine Geschichte über Liebe und innere Schönheit die einem wieder in Erinnerung ruft das das äußere eines Menschen nichts über sein inneres sagt und wahre Schönheit nicht erzwungen werden kann.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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    • 2656
  • Gute Grundidee leider nicht passend umgesetzt

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

    EmmaZecka

    02. April 2017 um 13:01

    Selbst die Welt der Schönen, Reichen und Beliebten ist vielleicht von außen betrachtet perfekt, doch wenn man in dieser Welt steckt, sieht es mit Sicherheit ganz anders aus. Unter anderem habe ich mich aus diesem Grund dafür entschieden, das Buch zu lesen. Warum sollte sich Tally gegen die OP entscheiden, wenn doch all ihre Probleme gelöst werden? Nach der OP wird man anerkannt und ist unter den Menschen, die genau das Gleiche wollen, wie man selbst. Spaß haben und das Leben genießen.Hier wird das scheinbar perfekte Leben geschildert, dass sich viele Menschen wünschen. Welchen Grund sollte es also geben, dieses Leben abzulehnen?Der andere Grund, warum ich mich für das Buch interessiert habe war folgender Gedanke: "Wie kann man nur so bekloppt sein und eine Schönheits-OP über sich ergehen lassen, nur um danach perfekt zu sein?".Der erste Band der "Ugly"- Reihe hat mir sehr gut gefallen. Der versprochene Eindruck, den ich von dem Buch hatte, dass es um etwas "tiefgründigeres" geht hatte sich fast gehalten. Es wurden wichtige Fragen angeschnitten wie: Was ist mehr wert im Leben? Der perfekte Körper oder ein eigener Charakter? Wo bzw. wie möchte man eher leben? In einer Stadt in der alles über Technik läuft und man deshalb nicht mehr arbeiten muss, oder in der Natur, in der alles "echt" ist und man etwas zu tun hat.Mir hat der Schreibstil der Geschichte gut gefallen. Auch die Charaktere waren gut dargestellt. Keiner war, wie der andere und jeder hatte sein eigenes Charaktermerkmal. Tally war ihre Hin- und Hergerissenheit wirklich anzumerken. An manchen Stellen tat sie mir echt leid.Was mich an dem Buch gestört hat, war dass es einfach nicht aufhört. Inzwischen gibt es vier Teile und ich habe den Eindruck, dass einer, wie der andere ist. Im ersten Band wird das Thema "Anpassung" eigentlich von allen Seiten beleuchtet. In den weiteren Bänden, wie "Pretty - Erkenne dein wahres Gesicht" oder "Special - Zeige dein Gesicht" (oder so ähnlich) wird die Geschichte nur unnötig in die Länge gezogen. In dem vierten Band wird wieder ein völlig neuer Charakter - Aya - eingebracht, die sich in der veränderten Welt zurechtfinden muss.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich die Bücherreihe nur empfehlen kann, wenn man bereit ist, sie jederzeit abzubrechen, wenn sie einem zu lang geht. (Ich hatte damit meine Probleme und habe den vierten Band immer noch ungelesen bei mir zu Hause herumstehen).

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  • Wie wichtig ist ein schönes Gesicht?

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

    felicityofbooks

    18. March 2017 um 15:18

    Inhalt: Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum noch erwarten, denn dann steht die für alle vorgesehene Schönheitsoperation vor. Sie wird von einer Uglie zur Pretty werden. in New Pretty Town leben und alle Sorgen los sein. Tallys Freundin jedoch sträubt sich gegen die Operation. Sie will nicht, dass andere über sie bestimmen. Als Shay flüchtet lernt auch Tally die hässliche Seite der Pretty-Welt kennen. Denn die Behörden stellen sie vor eine furchtbare Wahl.Meine Meinung: Scott Westerfeld entführt uns in eine Welt, in deren Vergangenheit wir schon mehrere hundert Jahre liegen, doch bedenkt man es genauer, hat diese Zeit, die geprägt ist von Schönheitsoperationen, schon einen Beginn gefunden. Denn viele lassen sich operativ verschönern, spritzen sich Botox oder füllen ihren Körper mit Silikon. Aber nicht nur Ästhetik spiel in diesem Buch ein Thema, auch Politik ist ein Gesichtspunkt der bearbeitet wird. Der Staar manipulier alle und jene, die sich gegen die Behörden wenden, führen kein einfaches Leben.Auch der Schreibstil war sehr beeindruckend und fesselnd.Hin und wieder hat mich das Buch zu der Überlegung gebracht, was wohl an mir verändert werden würde...der Entschluss zu dem ich gekommen bin war, dass wahrscheinlich alles an mir verändert werden würde. Doch will ich nicht wie ein Klon jedes anderen Menschen durch die Gegend rennen.Ich war sehr begeistert von diesem Buch und empfehle es ruhigen Gewissens weiter.

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  • Am Anfang etwas zäh.....

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

    Silence24

    21. February 2017 um 16:00

    Dieses Buch lag nun schon eine Weile bei mir rum. Durch die versch. Rezis war ich auch nicht wirklich überzeugt von dem Buch. Am Anfang ist es auch sehr langatmig, aber so ab der Hälfte fing das Buch an, mir zu gefallen. Daher von mir 3 Sterne. Tally ist eine Ugly. Sie lebte bis vor kurzem mit ihrem besten Freund Peris in Ulgyville. Doch nun ist er ein Pretty und lebt in New Pretty Town. Tally wünscht sich nichts sehnlicher, als auch endlich 16 zu werden und damit eine Pretty zu sein. Doch leider sind es noch ein paar Wochen bis dorthin. Alleine Zusein konnte Tally noch nie leiden. Doch da lernt sie eines Tages Shay kennen und die beiden werden Freundinnen. Sie bringt Tally das Hubbrett fliegen bei und zeigt ihr die Ruinen und den wilden Fluss. Die beiden verbringen viel Zeit zusammen. Eines Tages erzählt Shay ihr von David und Smoke. Einer Stadt, wo niemand hübsch werden muss und alle so sein können wie sie wollen. Für Tally ist das nichts, als ein Hirngespinst. Wer möchte denn sein Leben lang hässlich sein?? Shay bittet Tally, mit ihr zu kommen, doch Tally weigert sich. Shay will die Hoffnung nicht aufgeben und lässt ihr einen Zettel mit Hinweisen da, falls Tally nach kommen möchte. Doch der 16. Geburtstag naht und Tally hat nur noch einen Gedanken - endlich werde ich schön und sehe Peris wieder. Doch leider ist es nicht so einfach. Tally wird zu den Specials gebracht. Diese Leute sind schon grauenhaft schön. Dr. Cable - eine ganz kalte Special - schlägt ihr einen Handel vor. Sie will von Tally, dass sie verrät wohin Shay geflohen ist, denn sonst wird sie Tally nicht hübsch machen......

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  • Dystopie: Ugly-Pretty-Special

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

    Leseratte2007

    22. November 2016 um 18:48

    Darum geht es (Klappentext):Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum erwarten, denn dann steht die für alle vorgesehene Schönheitsoperation an. Sie wird von einer Ugly zur Pretty werden, in New Pretty Town leben und keine Sorgen mehr haben. Tallys Freundin Shay dagegen sträubt sich gegen die Operation. Sie will nicht, dass andere über sie bestimmen. Als Shay flüchtet, lernt auch Tally die hässliche Seite der Pretty-Welt kennen. Denn die Behörden stellen sie vor eine furchtbare Wahl.Meine Meinung:Ein schöner Auftakt, der mich in eine andere Welt eingeführt hat, in der nur das schöne Aussehen wichtig ist und mehr nicht. Ich musste hart schlugen, weil die normalen Menschen, als Uglys bezeichnet werden und es hat sich alles in mir zusammengezogen. Ich würde mich niemals freiwillig so bezeichnen.Tally ist eine tolle Charakterin und sie hat eine deutliche Entwicklung durchgemacht. Am Anfang findet sie alles richtig, eingeschlossen der Schönheits-OP. Doch dann lernt sie die Rebellen kennen und merkt, dass nicht alles so ist wie es scheint.Doch am Ende wird die OP trotzdem ausgeführtDie Behörde ist nicht so perfekt wie es aussieht und ich bin schon sehr gespannt auf Band 2...

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1337
  • Ugly-Rezension

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

    LeseratteJana

    09. July 2016 um 21:21

    Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum erwarten, denn dann steht die für alle vorgesehene Schönheitsoperation an. Sie wird von einer Ugly zur Pretty werden, in New Pretty Town leben und keine Sorgen mehr haben. Tallys Freundin Shay dagegen sträubt sich gegen die Operation. Sie will nicht, dass andere über sie bestimmen. Als Shay flüchtet, lernt auch Tally die hässliche Seite der Pretty-Welt kennen. Denn die Behörden stellen sie vor eine furchtbare Wahl ...Ugly ist eine spannende Dystopie die einen fesselt und zugleich gut die Probleme der heutigen Schönheitsideale zeigt und so zum Nachdenken anregt. Während des Lesens denkt man genauso wie die Protagonistin darüber nach, was den Schönheit ist und bedeutet und wer überhaupt bestimmt wer hübsch ist und wer hässlich ist und ab wann man denn als hässlich und wann als schön bezeichnet wird. Es macht einem klar, dass niemand hässlich ist und dass man nicht  perfekt aussehen muss und sich nicht für seine Makel schämen muss. All diese Aspekte könnten vielen die Augen öffnen und ihnen zeigen, dass ihre Makel nicht schlimm sind und dass sie sich für nichts schämen muss. Deswegen würde ich dem Buch 4,5 Sterne geben, es hatte sehr viele gute Aspekte, ich würde jetzt aber auch nicht sagen, dass das jetzt mein absolutes Lieblingsbuch wird,es hat halt irgendiwe das gewisse Etwas gefehlt, deswegen der halbe Punkt Abzug.

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  • Tolle Grundidee!

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

    jasbr

    08. July 2016 um 12:07

    Schon wieder eine Dystopie... Ja - und trotzdem andersDas war zumindest mein erster Gedanke, als ich das Buch beendet hatte. Ganz klar: Auch diese Geschichte rund um Tally weist Merkmale auf, die so gut wie jede Dystopie inne hat: Es gibt eine Heldin, die keine sein will und irgendwie in etwas reinrutscht. Ein Regime, das viele geheime Sachen macht, über die niemand der "normalen" Bescheid weiß, und die gar nicht so toll sind wie es auf den ersten Blick scheint. Und natürlich darf auch eine sich zart entwickelnde Liebe zwischen den Protagonisten nicht fehlen :) Aber wollen wir nicht genau das haben?! Deswegen lesen wir dieses Genre ja auch :)Trotzdem ist "Ugly" auch anders, denn das Hauptthema ist nicht nur wichtig, sondern meiner Meinung nach aktueller denn je: Schönheit bis zum Abwinken. Denn in diesem Buch wird ganz krass der Gegensatz zwischen Hässlich und Schön aufgezeigt bzw. das, was man darunter versteht. Schönheit um jeden Preis, sonst ist man nichts wert. Und manchmal hat man in unserer Gesellschaft das Gefühl, dass es auch schon so ist. Natürlich ist das ganze Thema hier sehr überspitzt, aber gerade deswegen wird verdeutlicht, wie absurd das Ganze eigentlich ist. Für mich ist die Wahl dieses Themas wirklich super gelungen!Aber ich gebe zu: Am Anfang bin ich nicht so wirklich in das Buch hereingekommen, denn es war im wahrsten Sinne des Wortes etwas oberflächlich. Damit mich eine Dystopie überzeugt, muss ich wissen, wie die gegenwärtige Gesellschaft entstanden ist und vor allem warum. Keine Angst, das wird im Laufe des Buches geklärt, aber anfangs gab es für mich einfach ein paar Lücken. Und auch wenn vieles am Ende Sinn macht, hätte ich mir doch noch ein bisschen mehr Tiefe an der ein oder anderen Stelle gewünscht.Trotzdem habe ich es genossen, in diese neue Welt mit vielen neuen Technologien einzutauchen. Diese sind auch gut beschrieben und auch an dieser Stelle führt der Autor dem Leser vor Augen, wie verschwenderisch und umweltzerstörerisch sich unsere aktuelle Gesellschaft verhält. Es regt wirklich zum Nachdenken an und zeigt auch auf, dass wir nicht so weitermachen können, wenn uns unsere Erde am Herzen liegt.Tally als Hauptfigur ist sehr gut gewählt, auch wenn sie mich anfangs etwas mit ihrer naiven Art genervt hat. Aber man erkennt, dass sie im Laufe der Geschichte eine positive Entwicklung durchmacht, so dass sie bei mir einige Pluspunkte sammeln konnte. Schön ist, dass sie öfter dem Scheitern nahe ist - und sich dann richtig durchkämpfen muss. Natürlich geht alles dann immer sehr gut aus, was manchmal etwas unglaubwürdig ist, aber es ist klar, dass die Heldin nicht einfach so verschwinden kann. Das ist ja auch dem Genre geschuldet.Das Ende ist dann ein richtig gemeiner Cliffhanger. Ich empfehle deswegen, zumindest den nächsten Band bereitliegen zu haben, damit man gleich weiterlesen kann. Der Schreibstil ist sehr jugendlich. Es gibt viele wörtliche Reden, die das Buch lebendig machen. Es lässt sich wirklich flüssig lesen, auch dadurch, dass die Kapitel eine angenehme Länge haben. Der Vielleser kann das Buch locker in zwei Abenden durchlesen. Alle anderen werden etwas länger etwas von diesem Lesegenuss haben. Auch wenn ich etwas holprig in das Buch hineingekommen bin, hat es mich am Ende doch überzeugt. Ich freue mich schon auf die Folgebände und kann mir auch gut vorstellen, dieses Buch mal als Lektüre mit meinen Schülern zu lesen. Ich denke, gerade bei jungen Lesern wird Tallys Geschichte sehr gut ankommen. Von mir gibts 4 Sterne!

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  • Große Erwartungen! Wenige Erfüllt...

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

    Vivi_books

    22. December 2015 um 23:25

    Ich muss zugeben dad ich große Erwartungen an dieses Buch hatte. Der klappentext hatte mein Interesse sehr geweckt und ich hatte das Gefühl das ich es lesen musste! Doch bereits nach den ersten paar Seiten hatte ich gemerkt, das dies nicht wirklich das war, das ich mir daraus erhofft hatte. Das komplette erste Drittel was absolut langweilig und ich hathe mich wirklich sehr dadurch gequält. Der zweite Teil hatte dann mehr spannung, sodass ich wieder hinein fand und absolut fasziniert war.  Doch das ende hatte alles gute wieder zu ich te gemacht. Es war zwar spannend , jedoch ist alles so schnell passiert das man nicht mehr wirklich mit kam. Den zweiten Teil hatte ich mir gott-sei-dank nicht geholt, sonst würde er nun ungelesen im Regal stehen...  Schade das dieses Buch für mich so ein Flop war :/ 

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  • Hätte gut sein können

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

    Buechermaeuschen

    09. October 2015 um 20:27

    Handlung: Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum erwarten, denn dann steht die für alle vorgesehene Schönheitsoperation an. Sie wird von einer Ugly zur Pretty werden, in New Pretty Town leben und keine Sorgen mehr haben. Tallys Freundin Shay dagegen sträubt sich gegen die Operation. Sie will nicht, dass andere über sie bestimmen. Als Shay flüchtet, lernt auch Tally die hässliche Seite der Pretty-Welt kennen. Denn die Behörden stellen sie vor eine furchtbare Wahl. Ich dachte als ich das Buch gesehen habe: "Das muss echt gut sein! Das lese ich sofort!" Aber die Denkensweise der Protagonistin ist mir so fremd und unerklärlich. Außerdem finde ich ihre Handlungen nicht gut. Ich habe das Buch lange Zeit nicht zu Ende gelesen, weil sie (Tally,die Protagonistin) mich irgendwann so verwirrt und fast schon wütend gemacht hat das ich mittendrin aufgehört habe und mich erst ein paar Monate später dazu aufgerafft habe, es zu Ende zu lesen. Ich glaube, wenn Tally nicht die Protagonistin wäre, wär das Buch glaube ich sogar ziemlich gut. Fazit: Das Buch ist meiner Meinung nach nicht gut, ich hätte mit mehr Action und Rebellion gerechnet.Ich finde es nicht lohnenswert zu lesen.Die Grundidee des Buches ist gut - Die Umsetzung aber eher schlecht.

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    • 2
  • "Ugly" von Scott Westerfeld

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

    ichaenderwas

    26. September 2015 um 22:00

    Klappentext: Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum erwarten, denn dann steht die für alle vorgesehene Schönheitsoperation an. Sie wird von einer Ugly zur Pretty werden, in New Pretty Town leben und keine Sorgen mehr haben. Tallys Freundin Shay dagegen sträubt sich gegen die Operation. Sie will nicht, dass andere über sie bestimmen. Als Shay flüchtet, lernt auch Tally die hässliche Seite der Pretty-Welt kennen. Denn die Behörden stellen sie vor eine furchtbare Wahl. Inhalt: Tally steht kurz vor ihrem 16ten Geburtstag und freut sich schon sehr darauf, da auch sie dann endlich hübsch werden wird. In ihrer Welt gibt es zwei Klassen von Menschen: Uglies und Pretties. Alle Menschen sind bis zu ihrem 16ten Geburtstag Uglies, erst dann werden sie zu Pretties gemacht, die alle gleich hübsch aussehen: Große Augen, hohe Wangenknochen und volle Lippen. Schlank und groß natürlich auch. Doch kurz vor der ersehnten Schönheits-Op passiert etwas schreckliches: Ihre Freundin Shay, die nicht operiert werden will flieht. Die Behörden stellen sie vor die Wahl: Ihre Freundin verraten oder für immer hässlich bleiben... Schreibstil: Naja. Ich muss leider sagen, überzeugt hat er mich nicht. Meistens zieht sich das Buch sehr und angesichts der Entscheidungen der Protagonistin wollte ich sehr oft  mit dem Kopf gegen die Wand laufen.... Manche Sachen wiederholen sich und werden breitgeschlagen... Fazit: Ein Buch mit einer wundervollen Idee, aber miserabel umgesetzt. Um ehrlich zu sein habe ich dieses Buch nur gekauft, weil ich den zweiten band hier bei einer Buchverlosung gewonnen habe... Im Grunde genommen ist es wegen der Geschichte lesenswert, aber es ist nicht unbedingt ein Muss.

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  • Schöne neue Welt?

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

    MikkaG

    22. August 2015 um 18:09

    In der Welt der Zukunft herrscht scheinbar einträchtige Harmonie. Alle Menschen sind glücklich, denn der Staat sorgt nicht nur für Grundbedürfnisse wie Kleidung und Nahrung, sondern kümmert sich auch um eine fundierte Bildung und vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten für die Freizeit. Es gibt keinen Rassismus und keine Vorurteile, denn alle Menschen sind gleich. Gleich gebildet, gleich erzogen - gleich wunderschön. Denn am 16. Geburtstag wird jeder Mensch einer Schönheitsoperation unterzogen, die das Aussehen einer vorgegebenen Norm anpasst. Die Augen werden vergrößert, die Lippen voller und perfekt geschwungen gestaltet... Knochen werden abgeschliffen oder mit einem speziellen Kunststoff stärker herausgebildet, um eine vollkommene Symmetrie zu erschaffen. Sogar die Haut wird abgezogen und durch eine neue ersetzt, in einer genormten Hautfarbe. Diese Grundidee fand ich sehr spannend, originell und interessant! Mal was ganz anderes: eine Dystopie, die erstmal wirkt wie eine Utopie, eine schöne neue Welt. Der Autor treibt eine Entwicklung auf die Spitze, die es in der realen Welt ja tatsächlich gibt. In Film und Fernsehen oder in Hochglanz-Zeitschriften werden uns ganz bestimmte Schönheitsideale immer wieder vor Augen geführt. Viele junge Mädchen fühlen sich hässlich, weil sie diesen Idealen nicht entsprechen, was zu Magersucht, Bulimie oder anderen Essstörungen führen kann. Wären wir wirklich alle glücklicher, wenn wir alle gleich schön wären? Wo bliebe da die Individualität? Tally und Shay haben die Operation noch vor sich und symbolisieren die beiden Gegenpole dieser Problematik. Tally will einfach nur dazugehören, so sein wie alle, endlich ein hübsches Gesicht im Spiegel sehen. Shay dagegen will lieber hässlich bleiben, als im wahrsten Sinne des Wortes ihr Gesicht zu verlieren. Am Anfang erschien mir Tally unglaublich naiv und oberflächlich, aber andererseits konnte ich ihren brennenden Wunsch, dazuzugehören, auch nachvollziehen. Im Laufe der Geschichte wird sie zunehmend gezwungen, als Individuum zu handeln, Wagnisse einzugehen und die Dinge zu hinterfragen, und als Leser merkt man, dass sie auch intelligent, entschlossen und mutig handeln kann. Sie wuchs mir schnell ans Herz, und ich habe wirklich mit ihr mitgefiebert. Denn sie gerät immer wieder in Situationen, in denen es die eine richtige Lösung nicht gibt, sondern sie nur die Wahl zwischen zwei Übeln hat! Einen Freund verraten, oder ein Versprechen gegenüber einem anderen Freund brechen? Mir hat Tallys Humor sehr gut gefallen, der dramatische Situationen oft ein wenig auflockert. Auch die anderen Charaktere fand ich gut geschrieben: glaubhaft, komplex und interessant. Die Liebesgeschichte ist in meinen Augen schön und anrührend, und sie stellt Tally vor spannende moralische Probleme! Ich fand sie auch nicht kitschig oder übertrieben. Die Geschichte hat mich sehr schnell in ihren Bann gezogen, und je mehr man über diese schöne, schreckliche Welt erfährt, desto mehr Fragen kommen auf... Man merkt nach und nach, dass hinter der perfekten Fassade ein gnadenloses System abläuft wie ein Uhrwerk - und Rädchen, die sich nicht drehen wollen, werden zurecht geschliffen oder entsorgt. Ein paar Dinge erschienen mir noch nicht so ganz schlüssig, aber ich vermute, dass man darüber in den nächsten Bänden mehr erfährt. Wie finanziert sich dieses System zum Beispiel? Es muss doch mit enormen Kosten und einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden sein, alle Bürger operieren zu lassen! Und danach müssen die neuen Pretties auch erstmal nicht arbeiten, wenn sie nicht wollen, sondern können in Saus und Braus leben - mit Champagner und Kaviar, wenn sie das so wollen. Wer baut in dieser Welt die Lebensmittel an? Wer bringt den Müll weg, wer baut die Häuser? Der Schreibstil ist eher einfach, aber dennoch ansprechend. Interessant fand ich, dass in Tallys Umgangssprache unheimlich viele Begriffe enthalten sind, die einem immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass man in einer fremden, merkwürdigen Zukunft ist. Ich habe das Buch auf deutsch UND englisch gelesen und muss sagen, die Übersetzerin hat das perfekt hingekriegt! Fazit: Das Buch spielt in einer weit entfernten Zukunft, in der scheinbar alle Menschen glücklich sind und friedlich miteinander auskommen. Ein Teil dieser Harmonie wird erreicht, indem die Menschen einem bestimmten Schönheitsideal angepasst werden: am 16. Geburtstag wird man operiert, und danach ist man so wunderschön wie alle anderen auch, mit genormten Gesichtszügen und genormter Hautfarbe. Aber natürlich steckt mehr hinter der schönen Fassade... Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand die Grundidee ungewöhnlich und einfallsreich, die Charaktere gut geschrieben und die Entwicklung der Handlung sehr spannend. Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

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  • Ugly - Verlier nicht dein Gesicht

    Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

    FabAusten

    Tally schaut jeden Abend sehnsüchtig aus ihrem Fenster und auf New Pretty Town. Dort leben die Pretties und seit seiner Schönheitsoperation auch ihr bester Freund Peris. Da er drei Monate älter ist, hat er die mit seinem sechzehnten Geburtstag einhergehende Umwandlung vom Ugly zum Pretty schon hinter sich. Ebenso wie den Umzug in die Vergnügungsstadt. Tally kann es gar nicht erwarten bis sie ebenfalls endlich „schön“ gemacht wird und ihn wiedersehen kann. Eines Nachts schleicht sie sich trotz strengen Verbots nach New Pretty Town. Sie muss Peris sehen und wissen, ob sie noch beste Freunde sind. Nachdem bei diesem Aufenthalt einiges schiefgelaufen ist, trifft sie schließlich auf Shay. Die ist ebenfalls eine Ugly und heimlich in der Stadt unterwegs gewesen. In den nächsten Wochen freunden sie sich immer mehr an. Dann verrät Shay ihrer neuen Freundin, dass sie sich nicht operieren lassen will und deshalb nach Smoke abhauen wird. Smoke ist eine versteckte Stadt in der Wildnis. Dorthin fliehen Menschen, die sich dem Schönheitsdiktat nicht unterwerfen wollen. Tally kann nicht glauben, dass es solche Leute geben soll. Ist es nicht das Beste, was einem passieren kann? Dass man nicht mehr hässlich ist, sondern schön und von allen geachtet? Doch Shay macht ihre Ankündigung wahr und Tally wird ihr in die Wildnis folgen. Allerdings nicht freiwillig.... Die Figuren sind glaubwürdig und mitunter durchaus facettenreich. Tally ist eine Hauptfigur, die viel Identifikationsfläche bietet und eine wirkliche Entwicklung erfährt. Die dystopische Welt wirkt grundsätzlich realistisch und erhält durch technische Details einen futuristischen Charakter. Die Sprache ist lebendig, anschaulich und leicht verständlich, so dass die Seiten nur so dahin fliegen. Hin und wieder findet sich ein grammatikalisch etwas ungewöhnlicher Satz, was aber nicht weiter negativ ins Gewicht fällt. Eigentlich hätte Ugly - Verlier nicht dein Gesicht das Zeug dazu, eine tolle Dystopie zu sein. Die Gesetze des Genres und seine üblichen Ingredienzen hat Scott Westerfeld auf jeden Fall beachtet. Doch irgendwie springt der entscheidende Funke nicht über. Die zahlreichen Beschreibungen körperlicher Aktivitäten wie diverser Flüge mit Hubbrettern, Hubwagen, Hubschraubern oder Hubwesten und harter Arbeit bilden den größten Kritikpunkt. Die Sequenzen sind einfach zu lang und ausführlich. Die Überlegung, ein paar Seiten zu überschlagen, ist irgendwann allgegenwärtig. Dass eine klischeehafte Dreiecksgeschichte auch nicht fehlen darf und die über weite Strecken unklare Intention, die hinter den Schönheitseingriffen steht, schmälern den positiven Gesamteindruck ebenfalls etwas. Insgesamt ist Ugly - Verlier nicht dein Gesicht eine solide Dystopie mit einem sozialkritischen Thema. Die Bewertung orientiert sich am Gesamteindruck und befindet sich durchaus am oberen Rand der drei Sterne. Immerhin liefert dieser erste Band einen tollen Cliffhanger, so dass die Neugier auf die Fortsetzung definitiv da ist.

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