Scott Westerfeld Weltensturm

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Inhaltsangabe zu „Weltensturm“ von Scott Westerfeld

Grandiose Abenteuer-Science-Fiction
Ein galaktisches Imperium, das sich gegen eine dunkle Bedrohung wehren muss. Eine Gesellschaft der fernen Zukunft, die kurz vor dem Zerfall steht. Eine mysteriöse Bruderschaft, die mit allen Mitteln nach der Macht greift. Und ein Held wider Willen-…

In der Tradition von Isaac Asimovs „Foundation-Zyklus“ und Frank Herberts „Wüstenplanet“-Romanen: Mit „Weltensturm“ legt der junge amerikanische Autor Scott Westerfeld einen Roman vor, der all das in sich vereint, was das Goldene Zeitalter der Science Fiction geprägt hat.

Eine faszinierende komplexe Welt, die Westerfeld da beschreibt. Ein Leckerbissen für jeden SF-Fan

— rallus

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    Weltensturm

    rallus

    14. March 2017 um 10:30

    So richtige schöne ausschweifende Space-opera Science Fiction, die in einem Radius von Lichtjahren spielt und mit raffinierten Schlachten garniert ist, dabei aber auch die Charaktere nicht ins Klischeehafte abdriften lässt, (nein ich meine jetzt nicht Star Wars) ist in diesen Tagen leider selten. Vorbei ist die goldene Ära des Genres welches uns so wunderschöne Romane wie die Lensmen-Serie von E.E.Smith, die Foundation Trilogie von Isaac Asimov oder die herrlichen Gemetzel im All des Robert A. Heinleins bescherte. (Nicht missverstehen, Gemetzel im Sinne 'Tötet das Böse'!! :-)) Doch es gibt sie natürlich noch, diese technisch-süffigen Romane, man muss nur etwas suchen. Eine Unart ist es, dieses Genre zu marginalisieren und auf die untere Niveau Ecke herunterzustauchen. Selbst bei Verlegern habe ich doch so manches mal das Gefühl, dass sie sich nicht die Mühe machen, sich ein adäquates Titelbild einfallen zu lassen. Alleine wegen des Titelbildes hätte ich diesen Roman nicht in die Hand genommen, aber zum Glück gibt es ja die im Internet aufgeführten Rezensionen und die klangen durchweg positiv, selbst die schlechten. (Die haben das Buch nämlich einfach nicht verstanden) Das Buch spielt in der Zukunft, (Jaaa Geil! Da kommen dann auch die schönsten technsichen Errungenschaften vor, die der Autor nicht erklären muss! Ich liiiebe es) die Menschheit hat sich über die Sterne ausgebreitet, es herrscht seit 1600 Jahren ein Kaiser (so manches mal denke ich doch, dass die Aristokratie nicht ausgestorben ist, oder man sich danach sehnt) und die 'unsterblichen' Menschen (nur ein paar wenige kaiserlich Ausgewählte natürlich) sind im Kampf gegen die RIX, die anstelle der Unsterblichkeit und der Individualität, den Tod und ein Verbundbewusstsein (sind das jetzt die bösen Chinesen?!) haben. Bei einem Angriff auf den kaiserlichen Planeten Legis XV wird die unsterbliche Schwester des Königs gefangen genommen und ein ungeheuerliches Geheimnis droht enthüllt zu werden. Und dieses Geheimnis gilt es natürlich zu bewahren. Der Kaiser wirft alle Möglichkeiten in den Kampf. Das Buch bewegt sich auf drei Ebenen. Ene Ebene besetzt der gerade vom Kaiser ausgezeichnete Captain Laurent Zai, der ein neueres Raumschiff befehligt, welches sich gerade in der Umlaufbahn um Legis XV befindet. Mit Hilfe mikrokleiner Raumschiffe will er und seine Crew die Schwester des Kaisers befreien. Die zweite Ebene ist die politische Ebene, Nara Oxham gehört zu den Pinken, die die Unsterblichkeit ablehnen. "'Ich habe oft gehört, dass die Pinken für den Tod eintreten. Aber ich habe das für eine Übertreibung gehalten.' 'Es ist keine Übertreibung. Der Tod ist eine zentrale evolutionäre Entwicklung. Tod bedeutet Veränderung und Fortschritt. Unsterblichkeit ist ein die Zivilisation tötendes Konzept." Sie ist die Geliebte des Captain Laurent Zai und durch Jahre in der Stasi kann sie mit den Überlichtreisen Laurents mithalten. Denn Politik passiert nicht täglich und die Repräsentanten werden auf 50 Jahre gewählt, haben viel Leerlauf, die sie in der Stasi verbringen. (Praktisch, nicht? Ausgediente Staatsmänner in Stasis zu versetzen und bei Problemen rauszuholen) Die dritte Ebene bestreiten eine Rix-Kämpferin und eine Arbeiterin auf Legis XV. Dadurch erfährt der Leser mehr über die Rix Kultur und deren Besonderheiten. Diese drei Ebenen werden geschickt und spannend von Westerfeld zusammengeführt, der Leser benötigt eine Weile bis er in die durchaus anspruchsvolle und manches mal, durch technische Beschreibungen garnierte Welt eintaucht. Aber wenn man mal die Komplexität erfährt und versteht, lässt sie einen nicht mehr los und man verflucht die nur 800 Seiten lange Fahrt durch ein intensives Universum. Gerade auch die Nebenschauplätze und die Darstellung der Gesellschaft in der Zukunft, bilden eine stabile Basis des Buches. Die Menschheit hat sich durch ihren Wahn nach Perfektionismus selbst steril gemacht: "Nach Jahrtausenden fehlgeleiteter genmetischer Manipulation hatte man schließlich den subtilen Streich der Evolution verstanden: Fast keine menschlichen Eigenschaften waren 'verkehrt'. Gene, die eine Krankheit in einem Ambiente verschlimmerten, brachten Widerstandkraft in einem anderen. Wahnsinn war mit Genie verbunden, Passivität mit Geduld. Selbst Nachteile enthielten verborgene Stärken. Unter den wilden, variablen Bedingungen der Sterne stellten die Menschen fest, dass sie größere Vielfalt brauchten, nicht weniger. Und doch war es eine verkleinerte Menschheit, die die irdische Wiege verließ, geschwächte Supermenschen, die nur einem lokalen, fehlerhaften Standard von Überlegenheit entsprachen." Am Ende überschlagen sich die Ereignise und Westerfeld hält noch eine Überraschung für uns bereit. Das Geheimnis wird enthüllt und schlägt wie eine Bombe ein, verändert auf einen Schlag die Menschheit. Doch was bleibt sind immer noch die stärksten Gefühle eines Menschen: "Und er wollte nach Heimat zurück; nur darauf kam es an. Das war es, was ihn von Anfang an motiviert hatte. Jetzt, da ihm alles andere genommen war - Ehre, Tradition, Souverän und Unsterblichkeit -, blieb ihm nur Liebe, zu der er zurückkehren konnte." Schade dass Westerfeld nur diesen einen Science Fiction geschrieben hat, man wird in diesem Genre nur wenig vergleichbares finden. Ein SF-Highlight dieses Jahres.

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  • Rezension zu "Weltensturm" von Scott Westerfeld

    Weltensturm

    depe58

    01. March 2010 um 13:22

    Das Buch Weltensturm von Scott Westerfeld ist in Deutschland ein eigenständiges Buch. Auf Englisch beständ das Buch aus 2 Teilen. Weltensturm besitzt 3 Haupthandlungsstränge: einmal auf Heimat, einmal die Luchs und dann noch die Geschichte die 10 absolute Jahre zurück liegt. Der Einstieg in Weltensturm beginnt mit der Luchs und dem Krieg auf Legis XV: Wir befinden uns direkt in einem Krieg und es ist alles sehr rasant und actionreich. Zwischendurch blicken wir zur Heimat, auf der sich der politische Hintergrund abspielt. Durch diese beiden Handlungsstränge vervollständigt sich das wissen über die Welt/Welten, sodass man es sich vorstellen kann. Der dritte Handlungssträngt taucht alle Hundert Seiten mal auf und behandelt die Vergangenheit des Captains der Luchs Laurent Zai und seine geliebten Nara Oxham (Senatorin auf Heimat). Durch diese Rückblicke kann man die Entscheidungen mehr und mehr verstehen. Die Sprache ist teilweise recht anspruchsvoll, wenn es um die technischen Rafinessen geht, was allerdings bei SciFi wiederum normal ist. Meiner Meinung nach ist Weltensturm ein gutes Buch, denn es bietet action und sci-fi en masse auch wenn es sich manchmal etwas zäh liest.

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  • Rezension zu "Weltensturm" von Scott Westerfeld

    Weltensturm

    Renrew

    03. October 2008 um 21:33

    Sehr gute Weiterentwicklung der heutigen technischen Möglichkeiten.

  • Rezension zu "Weltensturm" von Scott Westerfeld

    Weltensturm

    taguna

    24. March 2008 um 20:02

    Der Leser wird anfangs mit Begriffen des geschaffenen Universums überschüttet. Es existiert kein roter Faden und nur mit viel Geduld schafft man es bis zur eigentlichen Handlung. Die wiederrum ist sehr spannend geschrieben und es macht richtig Spaß dieses Buch zu lesen. Bis das Ende naht. Hier wird nichts aufgelöst und das große Geheimnis wirkt an den Haaren herbeigezogen. Schade, es hätte ein wirklich richtig gutes Buch werden können!

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