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vor 6 Monaten

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Diese Leserunde zu dem Comic Meine 80er Jahre - Eine Jugend in Taiwan findet als Vorbereitung der Lesereise von Sean Chuang statt, der Ende Mai für zwei Veranstaltungen nach Deutschland reist. Wir verlosen 20 Exemplare des Comics. Bitte gebt bei der Teilnahme an der Verlosung an, warum Euch das Comic interessiert.

Sean Chuang, Jahrgang 1968, zählt zu den profiliertesten Comickünstlern Taiwans. Hauptberuflich ein sehr erfolgreicher Werbefilmregisseur, zeichnet er Comics in seiner Freizeit. Seine Stoffe sind meist autobiographisch. Mit Meine 80er Jahre – Eine Jugend in Taiwan liegt nun das vielleicht bislang wichtigste Werk im Schaffen von Sean Chaung in deutscher Sprache vor.

Im Mai 2017 kommt Sean Chuang für zwei Veranstaltungen nach Deutschland: ans Comicfestival in München (Samstag, 27. Mai, 15 Uhr) und zu Modern Graphics in Berlin (Dienstag, 30. Mai, 19: 30 Uhr, Kastanienallee 79, 10435 Berlin).

Im Gespräch mit der Moderatorin Stella L’Homme werden Einblicke in Sean Chuangs Comicschaffen, die taiwanische Comicszene und das Leben und die Gesellschaft in Taiwan gewährt. Das Publikum hat am Ende der Veranstaltung die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Nach der Veranstaltung gibt es die Möglichkeit, Comics von Sean Chuang zu erwerben und sich diese vom Autor signieren zu lassen.

 

 

Medienstimmen zu „Meine 80er Jahre – Eine Jugend in Taiwan von Sean Chuang: 

„Man spürt aber auf jeder Seite die Intensität des Zeichners und Verfassers: Hier steckt wirklich Herzblut drin.“

„…Dieser stets sichtbare Zwiespalt macht den Band zu einer fesselnden Lektüre, von der man keine Abenteuerhandlung erwarten darf, aber einen Einblick in einen äußerlich vertrauten, in den Verhaltensweisen der Menschen aber fremdartigen Lebensstil.“

- Andreas Platthaus, FAZ

 

“… ein Geheimtipp für denjenigen der eine fremde Kultur und ein fremdes Land auf erfrischend authentische und zumindest für mich sehr Interessante Art und Weise kennen lernen möchte.”

- Comicreview

 

„Mit sehr wenigen Anekdoten vermag der Autor die kulturellen Unterschiede zu unserer westlichen Welt aufzuzeigen, die Leidenschaft für den popkulturellen Materialismus hingegen können viele westliche Leser gut nachvollziehen.

… man hat eine Ahnung, wie es hätte sein können, in Taiwan aufzuwachsen. …Chuang jedoch beschreibt sein Land von innen, als Einheimischer, mit viel Leidenschaft.“

- Giovanni Peduto, Strapazin 

 

„Ein Erzählerkommentar wechselt mit Dialogszenen und führt flott durch die teilweise amüsanten, teilweise nachdenklichen, aber immer eindrucksvollen Episoden des Heranwachsens in einer turbulenten Zeit…. Ein schönes Beispiel dafür, dass auch scheinbar exotische Beiträge Lesefreude und Wiedererkennungswerte bringen können.“

- Comicleser.de

 

Worum geht es:
Sean Chuang verarbeitet in dieser Graphic Novel Erinnerungen an seine Jugend im Taiwan der späten 70er und 80er Jahre. Seine Erinnerungen lassen sich zugleich als Zeitporträt einer Gesellschaft im Umbruch lesen: Taiwan erlebte damals einen beispiellosen Wirtschaftsboom und eine politische Öffnung hin zu mehr Demokratie und Freiheit. Plastisch, eindrücklich und humorvoll fängt der Autor den Alltag und das Lebensgefühl einer ganzen Generation ein. Er gewährt Einblicke in eine von spezifisch chinesischen Wert- und Familienvorstellungen geprägte Kultur, macht aber zugleich eine Jugend lebendig, die mit ihren Ängsten, Nöten und Glücksmomenten den Leser über alle Kulturgrenzen hinweg berührt und Erinnerungen an die eigene Kindheit wachruft.

Über den Autor:
Sean Chuang (eigentlich: Zhuang Yongxin) wurde 1968 in Taiwan geboren. Seinen Schulabschluss machte er an der Fu-Hsin Trade & Arts School in Taipeh, Taiwan. Im Laufe seiner über 20-jährigen Karriere als Werbefilmer hat er in verschiedenen asiatischen Ländern (China, Singapur, Japan) über 400 Werbespots gedreht und mehrere bedeutende Preise wie den Times Award und den Times Asia Pacific Award gewonnen. Comics zeichnet er in seiner Freizeit. 1995 erschien sein autobiografisches Comicdebüt «Notizen eines Werbefilmers», in dem er Einblicke in den hektischen Berufsalltag eines
Werberegisseurs gibt. Schon dieser Erstling wurde zum Bestseller und erlebte 18 Auflagen. 2010 vollendete Sean Chuang sein zweites Werk, «Das Fenster», eine fiktive Geschichte ohne Worte, die im Europa des Zweiten Weltkriegs spielt. Er erhielt dafür den begehrten Preis «Beste Graphic Novel» des Informationsbüros der taiwanesischen Regierung. Die Rechte daran wurden nach Spanien verkauft.
2013 erschienen eine erweiterte Neuausgabe der «Notizen eines Werbefilmers» und das «Meine 80er Jahre – Eine Jugend in Taiwan», in dem der Autor Erinnerungen an seine Jugend verarbeitet. 2014 erhielt « Meine 80er Jahre – Eine Jugend in Taiwan » bei den Taiwan Golden Comic Awards als erstes Werk überhaupt sowohl den Preis für den besten Comic als auch den Preis für den besten Newcomer. 2015 erschien in Taiwan der zweite Teil von «Meine 80er Jahre».

Autor: Sean Chuang
Buch: Meine 80er Jahre
2 Fotos

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vor 6 Monaten

Plauderecke

Hier findet Ihr eine Leseprobe zu Meine 80er Jahre - Eine Jugend in Taiwan von Sean Chuang:
http://www.chinabooks.ch/catalog/product_info.php?products_id=11116

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vor 6 Monaten

Plauderecke

Hier findet Ihr einen Flyer mit Veranstaltungshinweisen zu Sean Chuangs Lesereise in Deutschland:
http://www.chinabooks.ch/img_ex/meine_80er_jahre_flyer_neu_veranstaltung.pdf

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Ratzifatz

vor 2 Monaten

Kapitel 8: Die Brieffreundin
@Forti

Ich stimme Dir da vollkommen zu. Der Autor beschönigt überhaupt nichts. Im Gegenteil, er ist unglaublich ehrlich, was mich total beeindruckt. Dieses scheinbar kalte Berichten über eigene Fehler und Dummheiten ist schwierig, und man sollte es dem Chuang nicht vorwerfen.

Ratzifatz

vor 2 Monaten

Kapitel 8: Die Brieffreundin
@Ratzifatz

Ganz abgesehen davon, dass ich zwei ziemlich ähnliche Geschichten aus meinem Leben erzählen könnte. Im Nachhinein betrachtet ziemlich nette Mädchen. Als Jugendlicher ist man aber oft oberflächlich und gemein.

Ratzifatz

vor 2 Monaten

Kapitel 9: Der Haarerlass

Das Kapitel vereint wieder hervorragend die Darstellung der witzigen bis lächerlichen Aspekte mit der Schilderung der restriktiven Seiten mancher Gesellschaften. In gewisser Hinsicht verstehe ich aber die Sinnhaftigkeit von Schuluniformen, weil so gewisse wirtschaftliche Unterschiede bzgl. Besitz und Reichtum eingeebnet werden.

Ratzifatz

vor 2 Monaten

Kapitel 10: Breakdance

Dieses Kapitel hat mich eigentlich weniger beeindruckt. Irgendwie wird das Springen durch die Zeit ab hier immer deutlicher. Interessant war aber die kulturgeschichtliche Feststellung, dass mit dem Breakdance eine gewisse Ordnung in die Discos einkehrte.

Ratzifatz

vor 2 Monaten

Kapitel 11: Die Vespa-Affäre

Wow, ziemlich verwegen, wie er da einfach abgebraust ist mit der Vespa.

Ratzifatz

vor 2 Monaten

Kapitel 12: Zimmersuche
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Der Abschluss hat mir irgendwie nicht so gut gefallen. Es wirkt so konventionell, wie er dann immer biederer wird. Aber schlussendlich ist das dann ja auch die Abbildung eines normalen Lebens. Hm....

Ratzifatz

vor 2 Monaten

Plauderecke

Hier meine Rezension zu diesem hervorragenden Buch

https://www.lovelybooks.de/autor/Sean-Chuang/Meine-80er-Jahre-1346657770-w/rezension/1473584444/1473578903/

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