Sean McMullen Seelen in der großen Maschine

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Inhaltsangabe zu „Seelen in der großen Maschine“ von Sean McMullen

Zwei Jahrtausende in der Zukunft sieht sich die menschliche Zivilisation in eine Welt ohne Elektrizität zurückgeworfen. Windmotoren gehören zur Spitzentechnologie, und Dampfkraft ist von allen großen Kirchen mit einem Bann belegt. In unregelmäßigen Abständen werden die unendlichen Weiten des australischen Kontinents von einem tödlichen"Ruf"heimgesucht.§§Doch die größte Gefahr droht aus dem Weltraum: von Waffenplattformen aus der Zeit vor dem"Ewigen Winter". Nur Hoheliber Zarvora, Oberste Bibliothekarin von Rochester, verfügt über das Wissen und vor allem über die Gerissenheit, dieser Gefahr zu begegnen. Doch dafür muß sie nicht nur die vielen verfeindeten Reiche und Kleinstaaten zu friedlicher Zusammenarbeit zwingen, sondern auch den notorischen Frauenschwarm John Glasken dazu bewegen, sich auf ihre Seite zu schlagen.§§In diesem Buch sind die Frauen schön und listig, die Männer dickköpfig und voller Tatendrang - und doch begegnen wir hier keinen Klischees, sondern erleben großes Abenteuer mit viel Witz und Ideenreichtum.

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  • Rezension zu "Seelen in der großen Maschine" von Sean McMullen

    Seelen in der großen Maschine
    Terranigma

    Terranigma

    31. January 2011 um 17:48

    „Seelen in der großen Maschine“ spielt mehrere hundert Jahre nach einem „großen Winter“. Elektrische Technologie existiert nicht mehr, die Dampfkraft ist verboten und der mysteriöse Ruf brandet über das Land und reißt alle Lebewesen die größer als eine Katze sind und nicht angeleint sind fort. Während die Menschen so in ihrem Leben eingeschränkt sind, entwickelt Hoheliber Zarvora einen Kalkulator, bestehend aus Dutzenden Menschen die mit ihrem Abakus Rechnungen anstellen, welcher dem Stadtstaat Rochester einen technologischen Vorsprung verschafft. Außerdem scheint sich ein zweiter großer Winter anzubahnen... Die an sich spannende Geschichte, gespickt mit vielen tollen Ideen und zahlreichen detaillierten Charakteren verliert sich leider ein wenig an der Fülle an Informationen, den vielen großen zeitlichen Sprüngen nach vorne und der unübersichtlichen Einführung der Figuren. Gerade am Anfang werden viele Charaktere auf relativ wenig Handlung eingeführt. Die ausführlichen Beschreibungen z.B. des Kalkulators und des Gleitbahnnetzes nehmen der Geschichte die Dynamik. Dazu springt die Handlung manchmal sehr überraschend innerhalb eines Kapitels um ein paar Jahre, wodurch man sich plötzlich in einer ganz anderen Situation wiederfindet und so auch unter Umständen teils andere Bezüge zu den Figuren der Handlung aufbauen muss, da sich diese in den Jahren zum Teil verändert haben. Daneben gefiel mir nicht, dass man bei manchen Charakteren einfach nicht ablesen kann, ob sie „wichtig“ für die Handlung sind oder nicht. Alle werden relativ gleichwertig eingeführt, wobei einige dann nach kurzer Handlung bereits wieder verschwinden während sich andere später als wichtig herausstellen. Dadurch entsteht oftmals auch keine wirkliche Bindung und vergangene Erwähnungen erscheinen unnötig. In dem Zusammenhang fehlte mir auch sowas wie eine Hauptfigur. Mir war das alles ein wenig zu viel, auch weil ich stellenweise das Gefühl hatte, dass eigentlich doch nichts passiert war. Dafür bekommt man ein sehr detailliertes Bild der Welt und der Motive der Charaktere. Daneben wartet das Buch mit einigen schönen Ideen auf, lässt einem über einige Sachverhalte munter rätseln und wartet an anderer Stelle auch mit Überraschungen auf. Letztlich waren viele Abschnitte für mich allerdings recht unmotivierend zu lesen, da ich die Handlung zwar interessant fand aber nicht immer spannend. Ehrlich gesagt weiß ich nicht ob ich die Folgebände (in Deutschland noch nicht erschienen) noch lesen möchte. Es gibt Fragen deren Antworten mich sehr interessieren, aber insgesamt war mir dieses Buch bereits zu anstrengend um mich für die Fortsetzungen zu motivieren.

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  • Rezension zu "Seelen in der großen Maschine" von Sean McMullen

    Seelen in der großen Maschine
    GeschichtenAgentin

    GeschichtenAgentin

    08. April 2007 um 20:06

    Klasse Idee: Nach einem nuklearen Winter ist Technik verpönt. Viele Hundert Jahre später kommt jemand auf die Idee, einen Computer zu bauen. Statt technischr Komponenten sitzen darin Menschen mit "Rechenschiebern" Auch alle weiteren Techniken werden "ohne technik" wiedererfunden. Großartige Ideen, lauter das-habe-ich-so-noch-nie-gelesen Ideen. Aber: Die menschlichen Figuren bleiben blass - obwohl der Autor großartige Charaktere erfunden hat. Am Ende des Buches konnte ich mir die Techniken besser vorstellen als die Menschen. Den nächsten Band werde ich wohl nicht lesen.

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