Sean Olin

 3,7 Sterne bei 38 Bewertungen

Lebenslauf von Sean Olin

Sean Olin ist in Wisconsin aufgewachsen. Schon als Kind schrieb er eigene Geschichten und las ohne Unterlass Detektivromane. Für sein Jugendbuch „Killing Britney“ gewann der Autor 2005 die Auszeichnung ALA Quick Pick for Reluctant Young Adult Readers. Heute wohnt Sean Olin in New York.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sean Olin

Cover des Buches Weil du mein bist (ISBN: 9783570309810)

Weil du mein bist

 (21)
Erschienen am 08.02.2016
Cover des Buches Brother Sister - Hört uns einfach zu (ISBN: 9783570309148)

Brother Sister - Hört uns einfach zu

 (15)
Erschienen am 12.05.2014
Cover des Buches Weil du mein bist (ISBN: 9783641157678)

Weil du mein bist

 (0)
Erschienen am 08.02.2016
Cover des Buches Wicked Games (1) - Wicked Games (ISBN: 9780007569922)

Wicked Games (1) - Wicked Games

 (1)
Erschienen am 05.06.2014
Cover des Buches Reckless Hearts (Wicked Games) (ISBN: 9780062192417)

Reckless Hearts (Wicked Games)

 (1)
Erschienen am 24.11.2015
Cover des Buches Brother/Sister (ISBN: 9780141338453)

Brother/Sister

 (0)
Erschienen am 27.07.2011

Neue Rezensionen zu Sean Olin

Cover des Buches Brother Sister - Hört uns einfach zu (ISBN: 9783570309148)Kleinbrinas avatar

Rezension zu "Brother Sister - Hört uns einfach zu" von Sean Olin

Es war nicht meins
Kleinbrinavor 8 Monaten

„Brother Sister – Hört uns einfach zu“ gehört zu den Büchern, die ich bereits sehr früh im Vorschauenkatalog entdeckt habe und direkt lesen wollte. Leider musste ich mich da noch eine ganze Weile gedulden, aber dann ging es endlich los. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen, da die Handlung alles andere als neu ist und schon viel zu oft in anderen Bücher vorkam.

Der Schreibstil an sich ist ganz nett und die Situation von Will und Asheley wird ausführlich beschrieben. Dabei wird die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt. Asheley und Will werden einzeln von der Polizei in Mexiko verhört und erzählen den Beamten ihre Geschichte, dabei gibt es jedoch immer nur die Antworten der beiden Protagonisten, Fragen der Beamten werden dabei nicht mit aufgelistet, jedoch kann man sich diese anhand der Antwort sehr leicht denken. Durch zwei verschiedenen Sichtweisen liest sich die Geschichte auch recht leicht und flüssig, was dem Buch mehr als gut tut, denn der Inhalt ist schon recht speziell und manchmal auch schockierend – wenn man sich denn darauf einlassen kann.

An sich klingt dies zunächst sehr gut und interessant gemacht, Problem ist jedoch, dass mir viele Stellen einfach zu sehr gewollt vorkamen. Der Autor wollte unbedingt schockieren, doch leider wirkt der Spannungsaufbau sehr künstlich aufgebaut. Auch die Charaktere konnte ich leider nicht ins Herz schließen, was man bei dieser Art von Geschichte aber auch nicht unbedingt muss.

Asheley und Will hatten es im Leben nie leicht. Sie wurden von ihrem Vater verlassen, ihre Mutter ist alkoholkrank und bekommt ihre Sucht nicht in den Griff und in der Schule sind sie Außenseiter. Kaum jemand möchte etwas mit ihnen zu tun haben, was sie jedoch stellenweise auch selbst zu verantworten haben, da sie sich selbst auch ganz gern zurückziehen. Es wird quasi eine Familie beschrieben, die es bei solchen Büchern schon haufenweise gab und somit konnte ich nicht überrascht werden. Interessant ist dabei jedoch auch, wie die Geschwister übereinander denken. Auf der einen Seite brauchen sie sich, weil sie das letzte bisschen Familie sind, was sie noch haben, auf der anderen Seite misstrauen sie sich auch, weil sie sich gegenseitig nicht immer einschätzen können. Manchmal haben sie Angst voreinander und manchmal möchte sie einfach nur gegenseitig beschützt werden. Durch die einzelnen Verhöre wird jedoch immer klarer, wer dabei eigentlich wirklich Angst haben sollte.

Was mich aber wirklich gestört hat, ist die Vorhersehbarkeit der Charaktere. Will und Asheley schreien geradezu nach Mitleid, obwohl sie immer wieder erwähnen, dass sie dieses überhaupt nicht verlangen. Sie beschreiben sich oftmals durch die Blume selbst als Opfer, was in gewisser Art und Weise auch stimmen mag, aber dennoch manche Reaktionen und Handlungen von ihnen nicht rechtfertigt. Ich hätte dabei mehr Einsicht deutlich interessanter und authentischer gefunden.

Die Covergestaltung hat mir dagegen sehr gefallen, da Will und Asheley gut abgebildet sind und ich mir die beiden Geschwister auch ungefähr so vorgestellt habe. Der Blick von Asheley ist dazu nahezu perfekt und passt bestens zu ihrem Wesen. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich auf das Buch direkt neugierig gemacht.

So gern ich „Brother Sister – Hört uns einfach zu“ bedingungslos gemocht hätte: Es war leider nicht möglich. Das Buch hat sehr viele gute Ansätze und auch das Leid, was Asheley und Will erleben mussten, ist glaubwürdig geschildert, aber leider versinken die Protagonisten immer wieder so sehr in Selbstmitleid, dass insgesamt leider keine wirkliche Spannung aufkommen konnte. Schade! So bleibt dieses Buch leider nur mittelmäßig.

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Cover des Buches Weil du mein bist (ISBN: 9783570309810)YaBiaLinas avatar

Rezension zu "Weil du mein bist" von Sean Olin

Depressiv und Manipulativ,eine Krankheit endet im Wahn
YaBiaLinavor 4 Jahren

Ein wirklich sehr interessantes und spannendes Buch über einen Menschen,der nicht nur depressiv,sondern auch manipulativ ist und ein Stalkerverhalten an den Tag legt,bei dem alle Beteiligten eigentlich nur verlieren können....doch der Autor hat einen großen Fehler gemacht...

Worum geht es:
Lilah und ihr Freund Carter sind das perfekte Traumpaar. Aber unbemerkt von allen anderen, beginnt es zu kriseln. Lilahs vereinnahmendes Wesen und ihre Stimmungsschwankungen machen Carter zunehmend zu schaffen. Dann taucht plötzlich Jules auf. Wunderschön, lustig, clever, talentiert. Und Carter verfällt ihr hemmungslos. Doch eine Nacht voller Leidenschaft verändert alles und hat Konsequenzen, mit denen niemand rechnen konnte.

Meinung:
Das Thema des Buches hat mich wirklich interessiert,daher habe ich auch danach gegriffen.Die Umsetzung war wirklich toll und überzeugend.Man kam flüssig durch die Geschichte,da der Schreibstil sehr einfach gehalten war,trotzdem kam gerade zum Ende jede Menge Spannung auf.Ich mag ja eher die Ich-Perspektive,hier war es die Erzähl-Perspektive,damit habe ich so meine Schwierigkeiten.Es fiel mir schwer,mich in die Charaktere hineinzuversetzen und auch der Tiefgang hat mir dadurch gefehlt.Zumindest kam bei mir da nichts an.

Wie ich oben schon erwähnte,fiel es mir schwer,mich auf die Charaktere einzulassen,durch die Erzähl-Perspektive.Trotzallem mochte ich Jules am meisten.Sie ist da in eine Sache hineingeschlittert,für die sie nichts konnte und musste in meinen Augen am meisten leiden.
Carter konnte ich ehrlich gesagt nicht verstehen.Mit Jules hat er ein tolle Zeit verbracht und war wie ausgewechselt,aber mit Lilah genau das Gegenteil.Er hätte viel eher seinen Mund aufmachen müssen,gerade bei der Polizei oder ihren Eltern.Auch Jules Mutter habe ich nicht verstanden,denn mein erster Schritt,wäre der zur Polizei gewesen,nein...lieber belässt man es bei einem gelogenen "Es tut mir leid."
Und dann hätten wir da noch Lilah.Sie war der Bösewicht in dem Buch,auch wenn das krankheitsbedingt war.Trotz allem ist sie definitiv zu weit gegangen und hatte alle mit ins Unglück gerissen.Ich konnte sie das ganze Buch nicht leiden und habe auch kein Mitleid für sie empfunden.

Achtung SPOILER:
Nach allem was Jules und Carter durch Lilah erlebt haben,habe ich es ihnen am Ende wirklich gegönnt,damit abzuschließen und zur Ruhe zu kommen.Aber nein,der Autor hat es am Ende noch geschafft,einen das Buch zu vermiesen und das Geschehen quasi wieder von vorne beginnen zu lassen.



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Cover des Buches Weil du mein bist (ISBN: 9783570309810)Boleynhistorics avatar

Rezension zu "Weil du mein bist" von Sean Olin

Wenn Liebe zur Besessenheit wird ...
Boleynhistoricvor 4 Jahren

Carter ist ein feiner Kerl und Lilah kann es gar nicht fassen, dass er sich für sie interssiert. Er ritzt sogar als Beweis ihre Namen in eine Bank am Strand, um ihr seine Liebe zu beweisen. Nach einem Schwimmturnier, bei dem Lilah haushoch verlor, driftet sie in eine schwere Depression ab und Carter fühlt sich für ihr Wohlbefinden verantwortlich. Als sie eine Party besuchen, sieht Lilah zu tief ins Glas, springt vom Dach in den Pool und rauscht enttäuascht nach Haus ab. Als wäre es ein Zeichen, lernt er Jules kennen und beide könen nicht voneinander lassen. Lilah ist fuchsteufelswild und ihre Eifersucht übernimmt ihr denken. Sie spürt Jules auf und tut ihr wirklich schlimme Dinge an, während sie indessen hofft, dass Carter sie zurückhaben will ...

Die Geschichte hat mir persönlich leider nicht wirklich so gut gefallen. Mir fehlte die Spannung, die erst zum Schluss ein wenig einsetzte, mir aber für einen Thriller einfach zu flach war. Es war interessant zu lesen, wie Lilah immer weiter in ihren bösartigen Gedanken versinkt und trotzdem noch glaubt, dass sie Carter bekommt. Das is eine regelrechte Obsession, die sie zu den schlimmen Dingen verleitet. Jules ist eine sympathische Protagonistin, obwohl man eben auch sagen muss, es war falsch was sie getan hat. Natürlich entschuldigt das nicht Lilahs Verhalten aber so richtig als Fehler eingestehen, können sie es auch nicht.

Was mindestens noch einen Stern Abzug gebracht hat war der Epilog. Mal ehrlich, der passt aber mal so gar nicht zur Story, man hätte es einfach mit Teil 2 enden lassen sollen.

Der Schreibstil ist interessant und hat mir gut gefallen. Es ist nicht so, dass jedes Kapitel ein anderer Protagonist erzählt sondern die Gedanken ineinenaderlaufen. Das ist für mich etwas ganz neues.

Nach dem Cover zu urteilen, dachte ich eigentlich, dass es ein New Adult Roman ist. Ich muss gestehen, ich habe das mit dem Thriller anfangs nicht so mitbekommen, was vielleicht auch besser gewesen wäre, weil ich mir dann nicht so viel erwartet hätte.

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