Sean Williams Auferstehung

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Inhaltsangabe zu „Auferstehung“ von Sean Williams

Das Böse hat viele Gesichter - zu viele! In naher Zukunft ist die Teleportation keine Science Fiction mehr: Man kann sich als Datenpaket von einem Ort zum anderen senden lassen. Doch was, wenn dieses Datenpaket unterwegs von einem wahnsinnigen Serienkiller abgefangen wird, der seine Opfer immer wieder neu auferstehen lässt - und sie immer wieder neu umbringt? Und was, wenn dieser Serienkiller sich selbst in zahllosen Kopien rund um die Welt schickt?

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  • Rezension zu "Auferstehung" von Sean Williams

    Auferstehung
    Rheinzwitter

    Rheinzwitter

    18. August 2009 um 21:56

    "EIN ATEMBERAUBENDER SCIENCE-THRILLER" schreit einem vom Buchrücken entgegen. Science-Thriller ja, aber weniger atemberaubend als leidlich spannend mit Längen. Ein privater Ermittler wird aus einem erzwungenen dreijährigen Langzeitschlaf geweckt und muss feststellen, dass er oder seine durch manipuliertes "Beamen" erzeugte Kopie des Serienmordes verdächtigt wird. Im Rahmen einer konventionellen Krimihandlung stellt der Autor im Grunde ethische Fragen, die mit einer Realisierung der besonders aus Star Trek bekannten Transportertechnologie einhergehen könnten: Wird bei der Materietransmission das Konzept einer innewohnenden Seele außer acht gelassen? Ist eine durch Manipulation oder fehlerhafte Transmission materialisierte Kopie ein eigenständiges Individuum? Müssen einem solchen Duplikat dieselben Menschenrechte wie dem Original zuerkannt werden? Interessante Fragen, die stellenweise interessant behandelt werden, aber eindeutig zweihundert Seiten zu viel, zu Lasten der recht spannenden Krimihandlung. Außerdem muss man sich mit 26 Abkürzungen und 50 Slang-Ausdrücken herumplagen, die zwar im Anhang aufgeführt sind, aber spätestens nach dem zwanzigsten Vorblättern überliest man genervt diese Passagen, was denn nun KRU (Kontextreiche Umgebung) oder VTB (Volltransparenter Bürger) noch mal heißen mag. Zusammen mit einem manchmal ausschweifenden Technik-Jargon ergibt sich eine schwer verdauliche Mischung. Unterm Strich bleibt eine in ihren Grundzügen spannende Geschichte, deren Potential vom Autor nicht befriedigend ausgeschöpft und für Gelegenheits-SciFi-Leser nicht lesefreundlich genug umgesetzt wurde.

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