Sebastian Conrad Deutsche Kolonialgeschichte

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Inhaltsangabe zu „Deutsche Kolonialgeschichte“ von Sebastian Conrad

Das deutsche Kolonialreich war nicht groß und währte nur 30 Jahre. Die koloniale Erfahrung hatte jedoch zahlreiche Rückwirkungen auf Deutschland selbst und war dadurch wichtiger, als man lange Zeit meinte. Sebastian Conrad beschreibt in seinem systematischen Überblick, wie die koloniale Ordnung funktionierte, wo sie an ihre Grenzen stieß und wie die einheimischen Gesellschaften auf die Fremdherrschaft reagierten. Gleichzeitig bindet er die Geschichte der Kolonien in den größeren Zusammenhang der Globalisierung ein.

Mit einem Auge fürs Detail geschrieben. Hilfreich, interessant - besonders im Hinblick auf Prüfungsvorbereitungen.

— MyriamErich
MyriamErich

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  • Rezension zu "Deutsche Kolonialgeschichte" von Sebastian Conrad

    Deutsche Kolonialgeschichte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. December 2010 um 17:40

    Womit sich Conrad befasst, ergibt sich eigentlich aus dem Buchtitel, genau gesagt aber doch wieder nicht. Conrad bringt zwar die wichtigsten geschichtlichen Fakten der kurzfristigen deutschen Kolonialgeschichte, legt aber mehr Wert darauf, die deutsche Kolonialgeschichte zu analysieren und in ein globales Verständnis einzubinden. Das tut er mit Kompetenz, allerdings auch teilweise mit spröd abstrakten Ausführungen, schon und vor allem in der Einleitung. Gleichwohl sollte man sich deswegen und wegen der konsequent verwendeten Fachsprache (wenn ich sorgfältig gelesen habe, steht z.B. für die Adjektive einheimisch oder eingeboren regelmäßig das Wort indigen) nicht von einer weiteren Lektüre abhalten lassen. Dem Leser wird nämlich ein gegenüber seinem Schulwissen, zumindest dann, wenn dieses schon vor längerer Zeit vermittelt worden sein sollte, in manchen Bereichen neues Bild des deutschen Kolonialismus vermittelt. Die Fakten, aus denen sich dieses Bild zusammensetzt, verdienen es, einem größeren Leserkreis zugänglich gemacht zu werden. Also: Nicht vorschnell in den Bücherschrank stecken, sondern weiterlesen!

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