Der große Wahn

von Sebastian Faulks 
4,2 Sterne bei15 Bewertungen
Der große Wahn
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

alascas avatar

Ideenroman mit mit schwammiger Idee und unausgegorenem Protagonisten - enttäuschend!

vielleser18s avatar

interessant, informativ, fesselnd, aber auch schwer verdauliche oder abschweifende Passagen, ergeben eine gelungene Geschichte

Alle 15 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der große Wahn"

Seit jeher hat er anderen auf die Sprünge geholfen, doch selten sich selbst. Alles ändert sich, als eine rätselhafte Einladung den Londoner Psychiater Robert Hendricks auf eine felsige Insel vor der französischen Mittelmeerküste
führt – und damit zugleich in das bisher unerforschte Terrain seiner Erinnerung: an seine vaterlose Kindheit in England, an Verletzungen aus den Kriegsjahren, vor allem aber an seine einzige große Liebe, die Italienerin »L«.
Sie wurden ein Paar, das der Krieg zusammenführte und auseinanderriss.
Wird Hendricks nun, ein halbes Leben später, den Mut aufbringen, sie wiederzusehen?
Meisterhaft verknüpft Sebastian Faulks die Geschichte eines Mannes, der sich erst durch die Erinnerung mit seinem Leben aussöhnen kann, mit einer
beeindruckenden Bestandsaufnahme des 20. Jahrhunderts.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783866482586
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:mareverlag
Erscheinungsdatum:29.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne5
  • 4 Sterne8
  • 3 Sterne2
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    abetterways avatar
    abetterwayvor einem Jahr
    Der große Wahn

    Inhalt:
    "Seit jeher hat er anderen auf die Sprünge geholfen, doch selten sich selbst. Alles ändert sich, als eine rätselhafte Einladung den Londoner Psychiater Robert Hendricks auf eine felsige Insel vor der französischen Mittelmeerküste
    führt – und damit zugleich in das bisher unerforschte Terrain seiner Erinnerung: an seine vaterlose Kindheit in England, an Verletzungen aus den Kriegsjahren, vor allem aber an seine einzige große Liebe, die Italienerin »L«.
    Sie wurden ein Paar, das der Krieg zusammenführte und auseinanderriss.
    Wird Hendricks nun, ein halbes Leben später, den Mut aufbringen, sie wiederzusehen?
    Meisterhaft verknüpft Sebastian Faulks die Geschichte eines Mannes, der sich erst durch die Erinnerung mit seinem Leben aussöhnen kann, mit einer
    beeindruckenden Bestandsaufnahme des 20. Jahrhunderts."

    Meinung:
    Ich fand das Buch sehr schwierig zu lesen, da es Anfangs sehr schwer war... die ganze Situation war wirklich sehr erdrückend...
    Der Schreibstil wurde aber immer besser und besser. Es wurde leichter und besser verständlich.
    Die Verknüpfung zwischen den Geschichten sind sehr schön gelungen.
    Alles in allem ein sehr anspruchsvolles Buch bei welchem man mit voller Konzentration dabei sein muss.

    Fazit:
    Ein sehr schwieriges Buch!

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    19angelika63s avatar
    19angelika63vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht einfach zu lesen, da sehr vielschichtig. Es lohnt sich aber.
    Die Funktionsweise der Erinnerung

    Klappentext
    London, 1980: Robert Hendricks, erfolgreich als Psychiater und als Autor, privat ein "Stammgast der Einsamkeit", steht vor einem Rätsel, als aus heiterem Himmel ein Brief aus Frankreich bei ihm eintrifft: Absender ist Alexander Pereira, ein 93-jähriger Neurologe, der Hendricks zu sich einlädt, weil er einen Nachlassverwalter sucht - und weil er meint, Hendricks Vater zu kennen. Die Reise führt Hendricks auf eine kleine, felsige Insel vor der französischen Mittelmeerküste und zugleich in das bisher unerforschte Terrain seiner Erinnerung: an seine vaterlose Kindheit in England, an Verletzungen aus den Kriegsjahren, vor allem aber an seine einzige große Liebe, die Italienerin "L". Sie wurden ein Paar, das der Krieg zusammenführte und auseinanderriss. Wird Hendricks nun, ein halbes Leben später, den Mut aufbringen, sie wiederzusehen?



    "Die Scheidewand zwischen Liebe und Zorn ist dünn. Ich vermute, es geschieht aus Selbstschutz und Angst vor noch mehr Verletzungen, dass wir diejenigen Menschen anschreien, die wir lieben." (Seite 30)

    Hendricks ist ein Mann um die sechzig. Irgendwie auf den ersten Blick ein sehr einsamer Mensch, der Bindungsunfähig zu sein scheint. Er hat viele Liebschaften und sexuelle "Treffen", doch geliebt hat er nur eine Frau in seinem Leben. Eines Tages wird er eingeladen Pereira zu besuchen, da dieser einen Nachlassverwalter sucht. Hendricks reist zu dem alten Mann auf die Insel und die beiden begeben sich auf eine Zeitreise. Pereira erzählt vom ersten Weltkrieg und Hendricks erinnert sich an seinen Einsatz im zweiten Weltkrieg. Dabei stellt sich heraus, dass Pereira Hendricks Vater kannte. Hendricks selbst kann sich nur schwach an seinen Vater erinnern. Und nach und nach vertrauen sich die beiden Männer ihr Leben an ...

    "Ich mag die Metaphern, mit denen wir Dinge umschreiben. Wie >räumt< man ins einen Gedanken >aufGedanken< zugleich der Schutt wie der Kehrbesen. Ich glaube, wir meinen vielmehr, dass wir aufhören sollten zu grübeln und stattdessen lieber >fühlen> sollten - was voraussetzt, dass das, was wir >fühlen<, wertvoller ist als alles, was wir denken ..." (Seite 98)

    Dieses Buch ist kein einfacher Roman und schon gar nicht einfach zu lesen. Es werden Kriegerlebnisse aus dem ersten und zweiten Weltkrieg erzählt. Dabei springen die Protagonisten in ihren Erinnerungen ziemlich hin und her. Das machte es mir als Leserin oft nicht einfach der Geschichte zu folgen. Das Ganze wird dann noch mit Gedanken und Wissen rund um die Gedächtnisforschung/ Gehirnforschung gespickt.

    Vieles davon hat mich gefesselt, manches gelangweilt. Vor allem die langen Passagen aus dem ersten und zweiten Weltkrieg fand ich an manchen Stellen ermüdend. Spannend hingegen die Entwicklung der Freundschaft zwischen den beiden alten Menschen und vor allem Hendricks Entwicklung während der Aufarbeitung seines Lebens, die zeigt, dass uns unsere Erinnerungen manchmal einen Streich spielen können ...

    "Man kann nur glücklich werden, wenn man offen ist für die eigene Vergangenheit. Die Erfahrung, sich durch ein nasses Dickicht den Weg zu bahnen, muss sich an all die früheren Gelegenheiten, wo man das getan hat, tief verankert haben, wenn auch nicht unbedingt bewusst. Darin liegt der Reichtum. Aber wenn der Kopf irgendwie blockiert ist - wenn er den gegenwärtigen Augenblick zu starr festhalten möchte -, dann ist die Seele undurchlässig; die Vergangenheit kann nicht heilend in sie einsickern, und man hat umsonst gelebt." (Seite 335)

    Kommentare: 3
    13
    Teilen
    vielleser18s avatar
    vielleser18vor einem Jahr
    Kurzmeinung: interessant, informativ, fesselnd, aber auch schwer verdauliche oder abschweifende Passagen, ergeben eine gelungene Geschichte
    Der große Wahn

    1980: Robert Hendricks ist ein alternder Psychiater, er lebt alleine in einer Londoner Mietswohnung. Ein Brief rüttelt ihn auf, ein Brief, den er lange zu verdrängen sucht, ihn unbeantwortet lässt, aber nicht loslässt. Er kommt von dem französischen Neurologen Alexander Pereira, 93jährig, der auf einer kleinen Insel im Mittelmeer wohnt und ihn zu sich einläd. Pereira kannte Hendricks Vater aus dem 1. Weltkrieg und möchte ihm Fotos und Tagebuchaufzeichnungen zeigen. Die Reise auf die Insel wird zu einer Reise in die Vergangenheit Hendricks.

    Die Schreibweise von Sebastian Faulks ist angenehm, eine Grundstimmung, eine ruhige Erzählweise. Erzählt wird aus der Perspektive Hendricks.
    Die Erlebnisse im Jahr 1980 und den folgenden werden immer wieder unterbrochen durch Rückblenden in die Kindheit, Jugendjahre und das weitere Leben von Hendricks. Der Besuch bei Pereira löst eine Lawine des Zurückblickens bei Hendricks aus und dadurch erfahren wir was macht den Protagonisten aus. Was steckt hinter seiner Einsamkeit, seiner Beziehungs-Bindungslosigkeit ?

    Viele Passagen gerade über den Krieg waren nicht einfach zu lesen, der "große Wahn" - wird detailliert aus Sicht des Akteurs beschrieben. Der Titel bezieht sich aber auch auf den Beruf Hendricks. Als Leser erfährt man durch den Psychiater die Geschichte der Behandlung von Wahnvorstellungen und den Wandel in der Behandlung. Diese Teile des Buches fand ich sehr interessant und informativ beschrieben.

    Wer hier Spannung erwartet, der liegt falsch. Der Roman ist eher ein Portrait eines Mannes, dessen Leben durch zwei große Weltkriege direkt oder indirekt beeinflusst wurde und der mit den Auswirkungen auch noch 40 Jahre später zu kämpfen hat. Die Retroperspektiven erklären seinen Werdegang. Faulks schafft es, dass  der Akteur, der ja selber Psychiater ist, sich durch die Hilfe eines anderen,  selbst entdecken lernt. Es geht nicht nur um ein Gespräch, sondern Anstösse die Pereira gibt. Anstösse in sich zu gehen, sich zu öffnen, den Rückblick zu wagen und weiter auch auf andere Menschen aus der Vergangenheit zuzugehen um dadruch eigene Erinnerungen aufzufrischen oder zu revidieren.  Und dies literarisch umzusetzen ist Faulks großartig gelungen.

    Es geht im Roman um das Leben eines Mannes, doch es geht auch um essentielle Themen, Lebensfragen, Lebensentwürfe, um das MIteinander und um den Umgang miteinander. Um große und kleine Einschnitte im Leben eines Einzelnen und die Auswirkungen bis ans Lebensende.

    Dies in Worte und in einen Roman zu packen, der für den Leser interessant, unterhaltsam, fesselnd, aber auch manchmal schwer verdaulich zu lesen ist, ist dem Autor sehr gut gelungen.

    Kommentieren0
    53
    Teilen
    S
    Starbucksvor einem Jahr
    Where my heart used to beat

    Ein liebevoller Titel ist der Originaltitel von Sebastian Faulks „Der große Wahn“, erschienen im mare Verlag. Schon das Cover ist ein echter Hingucker, aber als Titel gefällt mir einfach das Original, das nichts mit dem deutschen Titel gemein hat, viel besser.

    Inhalt: Ein alter Mann lädt den Protagonisten Robert Hendricks nach Südfrankreich ein, wo dieser sich verspricht, mehr über das Leben seines Vaters zu erfahren. Sein Vater hatte im 1. Weltkrieg gedient, er selbst im zweiten. Es geht hier um Krieg und Liebe, die Liebe Hendricks zu einer Italienerin, seine große Liebe. Das Buch ist aber weit mehr als eine Liebesgeschichte oder ein Kriegsroman, er ist auch interessant für Leser, die Aspekte aus Psychologie und Psychoanalyse lieben.

    Letztlich ist das Treffen mit dem alten Mann in Frankreich nur ein Anstupser, ein Auslöser für Hendricks, seine eigene Vergangenheit zu verarbeiten. Dabei rutscht das Schicksal des Vaters eher in den Hintergrund. Was ich auch gern mag, sind allgemeine Weisheiten, die man in diesem Roman findet und die man am liebsten mit einem Stift markieren möchte.

    Fazit: Dies ist ein ausgereifter Roman der Gegenwartsliteratur (mit Rückblicken), der von seiner literarischen Ausgereiftheit lebt, nicht etwa von Spannung und vielen unvorhersehbaren Wendungen. Faulks spielt mit Worten und trägt den Leser dabei mit auf seiner Ausdrucksweise. Dabei ist ein qualitativ sehr hochwertiger Roman entstanden, der die volle Sternzahl verdient. Der Originaltitel „Where my heart used to beat“ ist allerdings sehr viel poetischer und treffender als der deutsche Titel. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Insider2199s avatar
    Insider2199vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine melancholische (tw. etwas deprimierende) Retrospektive, aber leider "nur" eine Biografie, kein Plot im eigentlichen Sinne (****)
    Eine melancholische (tw. etwas deprimierende) Retrospektive

    Eine melancholische (tw. etwas deprimierende) Retrospektive

    Der 1953 in Newbury (westlich von London) geborene Autor studierte Literatur- und Geschichtswissenschaft in Cambridge und war viele Jahre als Journalist tätig, bevor er mit dem literarischen Schreiben begann. Heute lebt er in London. Der vorliegende ist sein dreizehnter und mein erster Roman.

    Zum Inhalt: 1980: Als der Londoner Psychiater Robert Hendricks einer rätselhaften Einladung auf eine felsige Insel vor der französischen Mittelmeerküste folgt, begibt er sich damit zugleich auf eine Forschungsreise in seine eigene Vergangenheit, die mit einer vaterlosen Kindheit beginnt, über Verletzungen in den Kriegsjahren zu einer großen Liebe mit einer Italienerin führt, die er aber bald aus den Augen verliert. Wird Hendricks nun, ein halbes Leben später, den Mut aufbringen, sie wiederzusehen?

    Meine Meinung: Der Anfang beginnt spannend und – aufgrund der sehr interessanten Themen „Psychologie“ und „Gedächtnis-Forschung“ – freut man sich auf die Begegnung zwischen dem 64-jährigen Psychiater und dem 93-jährigen Neurologen in Frankreich, der in Hendricks einen Nachlassverwalter finden will. Doch im Mittelteil stellt sich leider heraus, dass der alte Herr, der Hendricks versprochen hat, ihm von Kriegserlebnissen mit seinem Vater zu berichten (die sich übrigens sehr in Grenzen halten!), keine tragende Rolle im Buch erhält, sondern nur Initiator dafür ist, dass der Protagonist beginnt, sich mit seiner Vergangenheit zu beschäftigen. Ich hätte mir eine stärkere Interaktion zwischen den beiden gewünscht.

    Und das bringt mich auch zu meinem Kritikpunkt: es gibt keinen wirklichen Plot mit Wendepunkten und Auflösung am Ende, sondern es wird einfach in vielen Rückblicken die Biografie eines Menschen erzählt. Ich frage mich bei solchen Romanen manchmal, was der Sinn dabei sein soll – da lese ich dann lieber eine Biografie von einem real existierenden Menschen.

    Sicher: sprachlich/stilistisch und handwerklich gibt es an diesem Roman wahrlich nichts zu meckern, der Autor kann schreiben und versteht sein Handwerk – selbst Kriegserlebnisse, die ich eigentlich nicht so gerne lese, kann er interessant und authentisch beschreiben –, aber mir fehlt einfach die Story oder zumindest eine Kern-Aussage. Einfach nur über irgendwelche Erinnerungen zu lesen, ist tw. sehr deprimierend für mich, aber ich denke das ist Geschmacksache. Dennoch gab es einige schöne Stellen zum Anstreichen:

    „Ich mag die Metaphern, mit denen wir Dinge umschreiben. Wie „räumt“ man in seinen Gedanken auf? Diese Arbeit können wiederum nur andere Gedanken erledigen, deshalb sind „Gedanken“ zugleich der Schutt wie der Kehrbesen. Ich glaube, wir meinen vielmehr, dass wir aufhören sollten zu grübeln und stattdessen lieber „fühlen“ sollten – was voraussetzt, dass das, was wir „fühlen“, wertvoller ist als alles, war wir denken ...“ (S. 98)

    Fazit: Eine melancholische (tw. etwas deprimierende) Retrospektive: sprachlich ausgereift und authentisch, aber mich störte v.a., dass es keinen wirklichen Plot mit Wendepunkten und Auflösung am Ende gibt (oder zumindest eine Kern-Aussage), sondern der Roman einfach in vielen Rückblicken die Biografie eines Menschen erzählt. Daher nur 4 Sterne, aber dennoch empfehlenswert für Leser, die sich für Psychologie oder Gehirn- bzw. Gedächtnisforschung interessieren.

    Kommentieren0
    20
    Teilen
    Edelstellas avatar
    Edelstellavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein großes emotionales Buch über die Reise zu den eigenen Wurzeln !
    Tief verschüttet!

    Robert Hendricks, ein Londoner Psychiater und Verfasser eines erfolgreichen Buches, ist einsam.

    Im Jahr 1980 lebt er zurückgezogen, in einer lockeren Beziehung, als er einen Brief von dem alten Neurologen Pereira erhält, der ihn auf eine Insel südlich der französichen Mittelmeerküste einlädt. Er hat in Hendricks Buch, hinten auf dem Autorenbild seinen ehemaligen

    Kriegskameraden aus dem 1. Weltkrieg wiedererkannt. Es war Hendrick Vater, ein Schneider, an den sich Robert nicht mehr erinnern kann, da er starb, als der Junge 2 war. Er willigt nach kurzem Zögern ein und begibt sich auf eine Reise nach Frankreich und zu sich selbst. Der große Wahn des 2. Weltkrieges hat ihm die große Liebe seines Lebens genommen und den Vater und den Glauben an Vernunft und Würde.

    Ganz langsam kommen sich die beiden Männer näher und Robert erinnert sich....

    „Den ganzen Abend lang trug sie dieses Licht durch jeden Raum, den wir gleichsam mit unserem Leuchten erfüllten.“

    Wunderbare, gewaltige Worte findet der Autor, um ein Bild des vergangenen Jahrhunderts aufzuzeigen, das viel von den Menschen gefordert hat, mit kleinen Lichtblicken, aber mit einer gewaltigen Zerstörung im Äußeren wie im Innern.

    Er zeigt den Wahnwitz, den die Geschichte lehrt und was das mit den Menschen gemacht hat.Er beschreibt, was war, was ist, was sein könnte. Sein Protagonist ist ein Mann, der keinen mehr an sich heranlässt und seine fehlenden Wurzeln,seinen Vater,noch immer schmerzlich vermisst.

    „Ein Kind ist so furchtbar darauf angewiesen, bemerkt und anerkannt zu werden, dass es auch demjenigen Schmerz zufügt, den es liebt, nur um die eigene Bedeutungslosigkeit vergessen zu können.“

    Ich habe dieses Buch verschlungen und danach musste das Gelesene erstmal sacken. Dieser Roman gehört zu denen, die ich mehrmals lesen kann und in dem ich immer mehr entdecke, auch das Ungesagte, vielleicht gerade das. Ganz große Erzählkunst bringt uns den Menschen Hendricks nahe, der erst im reifen Alter zurückblickt. Ich bin beindruckt und gebe 5 Lesesterne und eine klare Leseempfehlung an den anspruchsvollen Leser.



    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Charleas avatar
    Charleavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Auf den Spurend der Vergangenheit begegnet man oft nicht nur dem, was man erwartet...
    Auf den Spurend der Vergangenheit begegnet man oft nicht nur dem, was man erwartet...

    Cover / Artwork / Aufbau des Romans

    Wie immer ist auch dieses Buch aus dem Hause mare ein Hingucker und hat mich in Kombination mit dem Titel zum Lesen des Buches überzeugt. Erst nach dem Lesen habe ich gesehen, dass der Originaltitel „Where My Heart Used to Beat“ lautet, was mir noch eine ganze Spur besser gefällt. Dennoch ist auch der Titel der deutschen Übersetzung „Der große Wahn“ gut gewählt, zumal dieser ungefähr auf der Hälfte des Buches einem Zitat entspricht.

    Sebastian Faulks Sprache ist flüssig und seine sprachgewaltigen Sätze beweisen auf jeder Seite auf ein Neues, dass hier ein wirklicher Künstler am Werke war. Erzählt wird der Roman aus Sicht des Protagonisten Dr. Hendricks.



    Inhalt

    Zu Beginn des Romans erhält unser Protagonist Robert Hendricks einen Brief eines über 90jährigen Neurologen, Alexander Pereira, der ihn in sein Haus in Südfrankreich einlädt. Pereira teilt ihm mit, dass er durch Zufall festgestellt habe, seinen Vater im Ersten Weltkrieg gekannt zu haben und Informationen zu ihm zu haben. Hendricks, der seinen Vater nur als Kleinkind kennenlernen durfte, lässt sich widerwillig auf die Reise ein. Bei Pereira angekommen, eröffnet dieser ihm, dass die Reise in die Vergangenheit des Vaters nicht alles ist, was er Hendricks mit auf den Weg geben möchte. Hendricks ist ein in London angesehener Psychiater und Pereira beglückwünscht ihn für seine Karreire und sein Buch The Chosen Few.

    Nach und nach begeben sich die beiden auf die Spuren der Vergangenheit, doch es sind nicht die Spuren seines Vaters, denen er begegnet, sondern denen seines eigenen Lebens.



    Fazit

    Es war faszinierend, das Buch zu lesen, denn immer wenn ich dachte, dass ich eine Passage nicht mochte, wurde ich einige Kapitel später eines besseren überzeugt und auch wenn ich während des Lesens an einigen Stellen ein wenig zu kämpfen hatte, habe ich als ich es dann abgeschlossen hatte realisiert, dass es einfach genau diese Stellen im Buch waren, die mich am nachhaltigsten beeindruckt haben. Doch ich will nicht vorgreifen und mir ein wenig Zeit nehmen für das Buch, das bin ich ihm schuldig.

    Der Beginn des Buches hatte mich schon nach den ersten Sätzen. Faulks hat eine sehr pointierte Art der Schreibe, die ich einfach liebe und mich schon jetzt dazu bewegt hat, weitere Bücher von ihm lesen zu wollen. Er weiß jedoch auch zu überraschen, und dabei meine ich nicht nur den plot über den er schreibt, sondern auch die Art, in der er seine Worte wählt. Es gab ganze Absätze, die ich gedanklich farblich markieren wollte, da ich das Gefühl hatte, sie treffen einen Nerv in mir, den ich vorher noch nicht kannte.

    Thematisch ist es wirklich schwer, das Buch in Worte zu fassen und ich schäme mich fast für die Wiedergabe des Inhalts im mittleren Teil meiner Rezension. Aber ich verrate mal soviel: Hendricks beschreibt bei den Gesprächen mit Pereira im Grunde, wie sein Leben verlaufen ist. Nachdem sein Vater im Ersten Weltkrieg gedient hatte, war er im Zweiten Weltkrieg verpflichtet. Da Pereira Hendricks Vater aus dem Ersten Weltkrieg kannte, sind ein Teil der Erzählungen eng mit den Kriegserfahrungen verwurzelt, die die beiden erlebt haben. Diese Erzählungen sind im Grunde das, was mich beim Lesen verstört hat – so wie es im Grunde immer der Fall ist, wenn ich Bücher lese, in denen Menschen von ihren Kriegserfahrungen berichten. Diese Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit bei Kriegen im Allgemeinen, die Verletzungen, die Verluste – ich habe einfach zu viel Fantasie und daher lassen mich diese Bilder, die sich in meinen Kopf dann entwickeln, einfach nicht so schnell los und ich lehne daher instinktiv ab, was ich lese, bewerte es auch erst mal negativ und brauche eine gewisse Zeit, bis ich wirklich entscheiden kann, wie ich das alles aus literarischer Sicht betrachte.

    Ein weiteres, sehr großes Thema ist die Psychoanalyse, Hendricks Beruf im Allgemeinen, aber vor allem seine moderne Ausrichtung und wie er zu seiner Zeit mit seinen Ideen und Ansichten umgegangen ist. Dieses Thema klingt womöglich trocken, ist es aber überhaupt gar nicht und hat mich sehr fasziniert. Faulks schafft es, gerade bei diesem Thema wirklich in seinem Genre, dem Roman, zu bleiben und daher wird das Buch auch nicht zu einer wissenschaftlichen Abhandlung, was mir sehr gut gefallen hat.


    Am Ende des Buches vergebe ich gerne und mit Wohlwollen vier von fünf Sternen für das Buch und bedanke mich beim Verlag für das Leseexemplar. Der Grund, warum ich dem Buch nicht die volle Punktzahl gebe, ist schwer zu beschreiben, ohne noch mehr vom Inhalt preis zu geben. Aber letztendlich fühle ich mich einfach mit vier Sternen sehr wohl.

    Kommentieren0
    96
    Teilen
    miro76s avatar
    miro76vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine interessante Auseinandersetzung mit den großen Themen des vergangenen Jahrhunderts.
    Das 20. Jahrhundert - ein einziger Wahn?


    Robert Hendricks, angesehener Psychiater und entschiedener Einzelgänger, erhält einen mysteriösen Brief. Aus heiterem Himmel wird er von Alexander Pereira, einem 93-jährigen Neurologen, eingeladen ihn in seinem Haus auf einer felsigen Insel an der Südküste Frankreichs zu besuchen. Er behauptet, er hätte seinen Vater gekannt.

    Hendricks Neugierde ist geweckt, denn er weiß nicht viel über seinen Vater, nur dass dieser im ersten Weltkrieg gefallen ist. Seine Mutter hat nie viel über ihn gesprochen. „Er sei zu schmerzlich“ hat sie immer gesagt.

    Hendricks macht sich auf die Reise und stellt sich somit seiner eigenen Vergangenheit. Indem Pereira ihn einlädt, von sich zu erzählen, beginnt er erstmals sich mit seinen Narben und Verletzungen auseinanderzusetzten. Seine Geschichte hat einen verbitterten Mann aus ihm gemacht. Sein Blick auf die Menschheit konzentriert sich auf deren Fehlverhalten. Beruflich ist er einfühlsam und schafft bahnbrechende Erfolge in der Psychiatrie, aber privat lässt er keine Nähe zu. Man beginnt zu ahnen, dass für diese Haltung ein privates Unglück verantwortlich sein könnte.

    Erstmals öffnet sich Hendricks und tritt dadurch eine Serie an Ereignissen los, die sein Leben nachhaltig verändern werden. Aber das lesen Sie besser selbst!

    Sebastian Faulks hat einen großen Roman über den Wahn des 20. Jahrhunderts verfasst. Nicht nur die Gräuel des Krieges werden hier thematisiert. Auch menschliches Fehlverhalten und die Geschichte der Psychiatrie kommen immer wieder in den Mittelpunkt. Diese Passagen mochte ich besonders gerne. Die Schilderungen der Kampfszenen waren mir ein bißchen zu viel. Der Autor wirft die Frage auf, ob uns nur unsere Erfahrungen ausmachen, oder auch unser Umgang damit bzw. „wie wir die Dinge erinnern“.

    „Das Leben eines Menschen besteht nicht aus dem, was geschehen ist, sondern aus seiner Erinnerung daran und der Art und Weise, wie er sich erinnert.“                            (S. 332)

    Sein Protagonist versuchte es mit Verdrängung, musste aber feststellen, dass sein Leben dann auf der Stelle tritt. 

    „Ich konnte in meinem Leben nicht mehr vorankommen - wie viel auch immer mir davon blieb -, bevor ich ein besseres Verständnis dessen hatte, was früher gewesen war. Das war genau die ‚harte Arbeit‘, die ich als junger Therapeut meinen Patienten immer so leichthin nahegelegt hatte; während ich selbst aber lieber auf die alten Hilfsmittel zurückgegriffen hatte; Verleugnung, sinnliches Vergnügen oder Themenwechsel.“  
    (S. 99)

    Der große Wahn spannt einen Bogen über das 20. Jahrhundert mit all seinen Irrungen und Verfehlungen und dennoch lässt uns das Buch nicht niedergeschlagen zurück. Die Geschichte nimmt ein schönes Ende. Der Kreis schließt sich und bringt Versöhnung und Zuversicht mit sich. Eine interessante Auseinandersetzung mit den großen Themen des vergangenen Jahrhunderts!

    Kommentieren0
    71
    Teilen
    bookgirls avatar
    bookgirlvor einem Jahr
    Der große Wahn

    Inhalt

    Der Londoner Psychiater Robert Hendricks hat schon immer anderen geholfen. An sich selbst hat er dabei kaum gedacht und sein Leben als Einzelgänger gefristet. Das ändert sich jedoch, als er von Alexander Pereira auf eine Insel an der französischen Mittelmeerküste eingeladen wird. Durch die Reise und Gespräche mit Pereira, brechen alte Erinnerungen auf und Hendricks setzt sich erstmalig mit sich selbst auseinander: mit seiner Kindheit in England, mit den Erlebnissen im Krieg und mit seiner großen und einzigen Liebe.

    Meine Meinung

    "Der große Wahn" erzählt die Geschichte von Robert Hendricks einem sechzigjährigen einsamen Mann, der sich damit arrangiert hat alleine durchs Leben zu gehen und dem dies zu genügen scheint. Auch wenn er es gewohnt ist anderen Menschen als Psychiater zu helfen, gelingt es ihm selber nicht tiefgehende Beziehungen einzugehen.

    Als er einen Brief von Alexander Pereira erhält, ist zunächst klar für ihn, dass er den alten Mann nicht besuchen möchte. Doch dann siegt die Neugier mehr über seinen Vater zu fahren, den Pereira im ersten Weltkrieg getroffen hat und Papiere sowie Fotos von ihm besitzt. Er beschließt die Reise anzutreten, die sich im Verlauf der Handlung jedoch immer mehr zu einer Reise in die Vergangenheit ausnimmt. Dank Pereira öffnen sich in ihm verschlossene Türen und Hendricks erzählt von dem Krieg und seiner großen Liebe.

    Und auch wenn ich die Geschichte sehr gerne gelesen habe, waren mir die Kriegserlebnisse zu ausufernd erzählt. Hier hätte der Autor das Geschehen gerne straffen können. Auch, dass Pereira kaum in Erscheinung tritt, hatte ich nicht erwartet. Gerade bei ihm hätte ich gedacht, dass er eine viel größere Rolle einnimmt. Er schrammt in dem Buch gerade so am Statisten vorbei und konnte zumindest auf den letzten Metern doch noch eine Nebenrolle in der Handlung ergattern.

    Trotz aller Kritik habe ich "Der große Wahn" mit Freude gelesen. Es ist keine Lektüre, die man leicht runterlesen kann, aber Hendricks als Person ist eine interessante Figur, die man kapitelweise immer besser kennenlernen und verstehen konnte. Auch die Exkurse und Überlegungen von Pereira und Hendricks zum Thema "Erinnerungen", fand ich gelungen und nachdenklich stimmend.

    Fazit

    "Der große Wahn" ist ein anspruchsvoller, zuweilen nachdenklich stimmender Roman, der mich auch zu unterhalten wusste. Eine gelungene Kombination und daher trotz meiner Kritikpunkte auch ein lesenswertes Buch, für das ich gerne eine Empfehlung ausspreche.

     

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    herrzetts avatar
    herrzettvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein großes Wirrwarr an verschiedenen Themen, die einzeln betrachtet sehr gut, aber in der Gesamtheit eher mäßig sind.
    Der Wahn des Krieges, der Liebe und der Psyche

    Das 20. Jahrhundert war eine Katastrophe, "oder genauer vielleicht: ein großer Wahn. Womöglich erwachen wir eines Tages und stellen fest, dass es sich um eine psychotische Episode handelte, die wir abschließen sollten. Aber von dort aus, wo wir heute stehen, scheint das Ganze kein Ende zu nehmen."
    Die Ausprägungen des Wahns, die in diesem Roman zum Vorschein kommen, sind sehr vielfältig, genauso vielfältig, wie die Anzahl verschiedener Szenen und Erinnerungen zwischen denen der Autor umherspringt. Vorrangig geht es um Hendricks, ein Mensch, für den die Einsamkeit Normalität zu sein scheint. Eines Tages erhält dieser einen Brief des ihm bis dato unbekannten Psychiaters und Kollegen Dr. Pereira, der ihn um einen Besuch auf seiner kleinen französischen Insel bittet, einen Nachlassverwalter sucht und in seinen alten Tagebüchern etwas über Hendricks Vater gefunden hat.


    Sein Vater hatte ihn schon früh verlassen, eigentlich kann er sich kaum noch an ihn erinnern, so wie an vieles andere. "Von dem, was dann geschah, habe ich bis heute nur ein verworrenes Bild. Viele Jahre lang habe ich versucht, eine Abfolge von Ereignissen zu verstehen, bei der die Zeit zusammenbrach, und bin daran gescheitert."
    Durch die Gespräche mit Dr.Pereira arbeitet Hendricks seine verdrängte Vergangenheit und Erinnerungen neu auf. Er geht wieder auf Menschen zu, wird nahbarer und empfänglicher für Gefühle. "Wir dürfen bereits nachgewiesen haben, dass ein Großteil der menschlichen Persönlichkeit durch die Art und Weise geformt wird, wie sie sich erinnert. Wohlgemerkt, nicht an was sie sich erinnert, sondern wie sie sich erinnert."

    Wir bewegen uns zwischen Kriegserlebnissen, Wiedersehen alter Freunde, Arbeit, psychischen Erkenntnissen, beruflichen Vorhaben und Zielen, Sex, Vorlieben und Beziehungen zu verschiedenen Frauen ... die Anzahl der behandelten Themen ist gar riesig. Die immer wieder einfließenden psychiatrischen Erkenntnisse und Erforschungen der damaligen Zeit sowie tiefgründigen Abschnitte über das Leben und die Psyche machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Sebastian Faulks schafft es innerhalb kurzer Zeit eine mitfiebernde Spannung zu erzeugen. Die Beschreibungen des Krieges gegen die Deutschen sind sehr intensiv und bildhaft, allerdings widmen wir uns danach wieder anderen Themen und die Spannung ist mehr oder weniger schlagartig verflogen. Manchmal hat man das Gefühl, es wäre eine reine Abarbeitung von Themenkomplexen und Einschüben, die dem Autor immer mal wieder einfallen. Es ist leider kein thematisch fokussierter und aufeinander aufbauender Roman, was das Verständnis etwas erschwert. Des Weiteren empfinde ich Hindricks "Liebeswahn" und die Beschreibungen weiblicher Schenkel auch eher störend als unterstützend. Alles in allem ist es ein guter Roman, der allerdings noch viel mehr Potenzial gehabt hätte.

    Kommentieren0
    7
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Mare_Verlags avatar
    Liebe Lovelybooks-Leserinnen und Leser,

    das neue mare-Programm wollen wir wieder mit einer neuen Lovelybooks-Leserunde einläuten. Am 29. August erscheint Sebastian Faulks' Roman Der große Wahn und hier habt Ihr die Möglichkeit, eines von 15 Vorab-Leseexemplaren zu gewinnen.

    Zum Buch:
    London, 1980: Robert Hendricks, erfolgreich als Psychiater und als Autor, privat ein »Stammgast der Einsamkeit«, steht vor einem Rätsel, als aus heiterem Himmel ein Brief aus Frankreich bei ihm eintrifft: Absender ist Alexander Pereira, ein 93-jähriger Neurologe, der Hendricks zu sich einlädt, weil er einen Nachlassverwalter sucht – und weil er meint, Hendricks' Vater zu kennen. Die Reise führt Hendricks auf eine kleine, felsige Insel vor der französischen Mittelmeerküste und zugleich in das bisher unerforschte Terrain seiner Erinnerung: an seine vaterlose Kindheit in England, an Verletzungen aus den Kriegsjahren, vor allem aber an seine einzige große Liebe, die Italienerin »L«. Sie wurden ein Paar, das der Krieg zusammenführte und auseinanderriss.
    Wird Hendricks nun, ein halbes Leben später, den Mut aufbringen, sie wiederzusehen?

    Hier geht's zur Leseprobe.


    Möchtest Du zu den 15 Vorlablesern gehören?* Dann bewirb Dich und beantworte bis zum 3. August die folgende Frage:

    Die Einladung auf eine französische Mittelmeerinsel bringt für Robert Hendricks den Stein ins Rollen: Durch Gespräche mit seinem Gastgeber beginnt er, sich wieder an viele Episoden aus seinem Leben zu erinnern. Das hilft ihm, sich mit seiner Vergangenheit auszusöhnen.

    Würdet Ihr einer geheimnisvollen Einladung folgen – und einem völlig Fremden Eure Vergangenheit anvertrauen?

    Wir warten gespannt auf Eure Antworten und freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen!

    Euer mareverlag


    *Bedingung ist, dass Ihr Euch zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt. 
    Bitte veröffentlicht Eure Rezension nicht vor dem 29. August 2017 auf anderen Seiten.
    abetterways avatar
    Letzter Beitrag von  abetterwayvor einem Jahr
    Hier ist meine Rezi: https://www.lovelybooks.de/autor/Sebastian-Faulks/Der-gro%C3%9Fe-Wahn-1451107568-w/rezension/1509542865/ Vielen lieben Dank das ich das Buch lesen durfte Es tut mir leid das die Rezi so spät kommt.
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks