Sebastian Fitzek

 4.3 Sterne bei 37.773 Bewertungen
Autor von Der Augensammler, Die Therapie und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sebastian Fitzek (© FinePic / München / Henkensiefken)

Lebenslauf von Sebastian Fitzek

Der Star des deutschen Psychothrillers: Sebastian Fitzek, geboren1971 in Berlin, ist ein deutscher Schriftsteller. Er studierte Jura, promovierte im Urheberrecht und arbeitete schließlich als Chefredakteur und Programmdirektor für verschiedene Radiostationen in Deutschland. Seit 2006 schreibt Fitzek Psychothriller, die allesamt zum Bestseller wurden. Sein Debüt "Die Therapie", eroberte innerhalb kürzester Zeit die Taschenbuch-Bestsellerliste und wurde als bestes Krimi-Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Auch seine darauffolgenden Thriller gingen viral und Fitzek schaffte es so , seinen Ruf als „Star“ des deutschen Psychothrillers zu festigen. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt; als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans. Auch als Sachbuchautor schafft es Fitzek die Massen zu begeistern. Mit seinem ersten Lebens-Ratgeber "Fische, die auf Bäume klettern" erobert er in kürzester Zeit auch die Spitze der Sachbuch-Bestsellerlisten. Viele seiner Werke wurden erfolgreich verfilmt, unter anderem Die Therapie, Das Joshua-Profil, Amokspiel, Passagier 23 und Das Kind. 2017 wurde der Autor mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Außerdem trägt er den Titel Autor des meistverkauften Buchs in Deutschland (AchtNacht). Inspiriert von Autoren-Giganten wie Stephen King oder Michael Chrichton verfasst Fitzek seine Weltbestseller, die dem Genre des Psychothrillers eine neue Richtung gaben. Der Autor lebt heute  mit seiner Frau Sandra und den zwei Kindern in Berlin.

Neue Bücher

Die Therapie

Neu erschienen am 09.12.2019 als Taschenbuch bei Spaß am Lesen.

Der Insasse

 (946)
Erscheint am 03.02.2020 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

Das Geschenk

 (298)
Neu erschienen am 23.10.2019 als Hardcover bei Droemer.

Noah

 (1.860)
Neu erschienen am 30.09.2019 als Taschenbuch bei Lübbe.

Alle Bücher von Sebastian Fitzek

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Buchformat:
Cover des Buches Der Augensammler (ISBN:9783426503751)

Der Augensammler

 (5.127)
Erschienen am 01.06.2011
Cover des Buches Die Therapie (ISBN:9783426633090)

Die Therapie

 (3.428)
Erschienen am 01.07.2006
Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN:9783426637920)

Der Seelenbrecher

 (3.095)
Erschienen am 01.10.2008
Cover des Buches Passagier 23 (ISBN:9783426510179)

Passagier 23

 (2.636)
Erschienen am 29.10.2015
Cover des Buches Das Kind (ISBN:9783426512173)

Das Kind

 (2.251)
Erschienen am 03.09.2012
Cover des Buches Splitter (ISBN:9783426503720)

Splitter

 (2.127)
Erschienen am 01.09.2010
Cover des Buches Das Paket (ISBN:9783426199206)

Das Paket

 (2.071)
Erschienen am 26.10.2016
Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN:9783426503737)

Der Augenjäger

 (1.972)
Erschienen am 02.11.2012

Interview mit Sebastian Fitzek

Interview mit LovelyBooks April 2011

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe erst seit Anfang dieses Jahrtausends und hatte das große Glück über den Literaturagenten Roman Hocke einen Verlag (Droemer Knaur) zu finden. Zuvor hatten alle Verlage meinen Erstling "Die Therapie" mit den Worten abgelehnt: Deutscher Psychothriller will niemand lesen. Zum Glück haben sie sich etwas geirrt ...

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Da gibt es zahlreiche und es wäre unfair hier nur einen zu nennen. Angefangen hat alles mit Enid Blyton, ich wollte immer einer der 5 Freunde sein ;) In meiner Jugend habe ich alles von King verschlungen, der mich immer noch inspiriert. Als ich Jura studierte nahm ich mir alle Gerichtsthriller vor und heute lese ich querbeet alles, was mir unter meine Kontaktlinsen kommt. Aktuell empfehle ich immer wieder gerne Harlan Coben.

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Aus dem Alltag. Die Idee zur Therapie kam mir zum Beispiel, während ich in einem völlig überfüllten Wartezimmer eines Arztes darauf wartete, dass meine damalige Freundin endlich wieder aus der Behandlung kommt. Als das nach einer halben Stunde immer noch nicht der Fall war, begann mein Thriller-Hirn zu grübeln: Was wäre, wenn dir jetzt alle sagen würden, sie wäre erst gar nicht hineingegangen? Wenn Sprechstundenhilfe und Arzt behaupteten, heute hätten sie meine Freundin gar nicht gesehen? Wenn auch die anderen, wartenden Patienten mit dem Kopf schütteln würden? Welchen logischen Grund könnte es dafür geben, dass sie fortan nie wieder auftaucht? Nachdem ich diese Kern-Frage gefunden und für spannend befunden hatte, begann ich etwa ein Jahr lang nachzudenken. Danach hatte ich ein Expose` mit einer (wie ich finde) schlüssigen Story zusammen. Erst dann fing ich an zu schreiben.

4) Wann und was liest Du selbst?

Siehe oben, alles was mir in die Hände kommt. Übrigens nicht nur Thriller. Aktuell kann ich sehr: "Ein toter Lehrer" von Simon Lelic empfehlen.

5) Wie hat es sich angefühlt, als du dein erstes eigenes Buch in deinen Händen hieltest?

Ich fühlte mich wie die Hauptfigur meines Thrillers - es war so irreal, dass ich nicht zwischen Fiktion und Wirklichkeit unterscheiden konnte. Es war also sehr schön ;)

6) Was war eines der überraschendsten Dinge die Du beim Schreiben gelernt hast?

Dass Deutschland kein Volk der Meckerer ist. Im Gegenteil, ich habe fast 20.000 Mails erhalten, 99 % davon waren positiv. Damit hätte ich nie gerechnet. Das hat mich übrigens dazu motiviert, selbst mal jemandem zu Schreiben, wenn mir sein Buch gefällt (zum Beispiel Andreas Eschbach, desssen "Ausgebrannt" mich sehr beeindruckt hat), was ich vorher selbst noch nie getan hatte.

7) Jetzt wo du Vater bist, wie gut kommst du mit dem Schreiben voran?

Sehr gut, da Charlotte mittlerweile ab 20.00 Uhr tief und fest schläft und ich mich von da ab den düsteren Seiten des Lebens widmen kann ...

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Sebastian Fitzek

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M

Rezension zu "Das Geschenk" von Sebastian Fitzek

Guter Thriller, der zwischenzeitlich leider etwas an Spannung verliert.
MeReivor 3 Stunden

Milan Berg, seines Zeichen Analphabet, gerät zufällig in eine für ihn extrem belastende Situation. An einer Ampel hält ein Wagen neben ihm. Auf der Rückbank sitzt ein völlig verängstigtes, weinendes Mädchen, welches einen Zettel an die Scheibe hält. Doch, was steht auf diesem Zettel? Milan kann es nicht entziffern, doch eines ist ihm klar, das Mädchen wollte ihm etwas wichtiges mitteilen. ... nur was? Wird Milan es herausfinden?

Da Sebastian Fitzek zu meinen Lieblingsautoren zählt, habe ich mich natürlich schon richtig auf das neuste Buch gefreut und es in der limitierten Auflage bestellt.
Diese Geschenkverpackung für das schlicht rot gehaltene Buch ist auf jeden Fall etwas Besonderes und ein Hingucker in jedem Bücherregal. :-)

"Das Geschenk" beginnt gleich zu Anfang wieder enorm spannend und ich war, wie so oft bei einem Fitzek-Buch, direkt gefesselt und musste unbedingt weiterlesen, um zu wissen, was als nächstes passiert.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und auch die wechselnden Erzählperspektiven runden das Buch wieder gekonnt ab.

Die Idee, einen Analphabeten als Hauptprotagonisten zu beschreiben, finde ich extrem interessant. Auch die Verhaltensweisen von Milan Berg, die er einsetzt, um nicht als Analphabet erkannt zu werden, sind richtig gut erläutert.

Leider hat "Das Geschenk" zwischenzeitlich etwas an Spannung verloren. Ich fand den Mittelteil etwas zu sehr in die Länge gezogen.
Glücklicherweise nimmt das Buch dann aber zum Ende hin nochmal Fahrt auf und die gewohnten Irrungen und Wirrungen sorgen für einen guten Abschluß.

Alles in allem ein guter Thriller, wenn auch für mich nicht der beste Fitzek.
Dennoch auf jeden Fall eine Empfehlung wert, gerade auch, weil ich vorher noch keine Buch gelesen habe, welches sich mit dem Thema Analphabetismus auseinandersetzt.

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Rezension zu "Das Geschenk" von Sebastian Fitzek

Spannend mit absurden Ende!
Teddybaer66vor 8 Stunden

Inhalt:


Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen – denn er ist Analphabet! Einer von über sechs Millionen in Deutschland. Doch er spürt: Das Mädchen ist in tödlicher Gefahr. Als er die Suche nach ihr aufnimmt, beginnt für ihn eine albtraumhafte Irrfahrt, an deren Ende eine grausame Erkenntnis steht: Manchmal ist die Wahrheit zu entsetzlich, um mit ihr weiterzuleben – und Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden.


Meine Meinung: 


Die limitierte Sonderedition ist optisch ein Hingucker und was ganz besonderes! Als Geschenk verpackt, passend zum Titel. Aber auch ohne diese Umverpackung gefällt mir das farblich auffallende Cover sehr gut!

Nach anfänglichen Leseschwierigkeiten (wegen den unterschiedlichen Zeitabschnitten) fängt dann doch der Spannungsbogen an und man findet sich in Fitzeks gewohntem, fesselndem Schreibstil wieder. Leicht zu lesen und immer mit dem gewissen Maß an Spannung fliegt man wieder regelrecht durchs Buch. Die Protagonisten sind gut beschrieben und mir auch sympathisch. Fitzek schafft es, durch die unvorhersehbaren Wendungen, die er in die Story eingebaut hat, den Leser immer wieder zu überraschen!

Nur am Ende überschlagen sich mal wieder die Ereignisse und die schrittweise Aufdeckungen sind stellenweise etwas absurd und unglaubwürdig.


Ich vergebe nur 4,5 Sterne von fünf wegen dem mich unbefriedigten Ende und vergebe aber eine klare Leseempfehlung!

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Rezension zu "Das Geschenk" von Sebastian Fitzek

Ein packender Thriller mit einem absurden Ende
paperlovevor 9 Stunden

Meine Rezension findet ihr auch auf:           https://mrspaperlove.blogspot.com


Wie eigentlich jedes Jahr (und jedem hartgesottenen Fitzek-Fan bekannt sein sollte), ist auch dieses Jahr im Oktober der lang ersehnte neue Thriller der Bestsellerautors erschienen. Fitzek bleibt seinem altbekannten Schema treu und fokussiert mit Analphabetismus und Psychopathie zwei Themen, die er in seine Story miteinfliessen lässt.

Dieses Mal begleiten wir den Protagonisten Milan auf einer gefährlichen - ja eigentlich tödlichen - Katz-und-Maus-Jagd gegen die Zeit. Milan begegnet eines Tages auf dem Nachhauseweg einem Auto, in dem ein junges Mädchen einen Zettel gegen die Scheibe drückt und ihm dadurch etwas mitteilen will. Das Problem dabei? Milan ist Analphabet und kann nicht lesen, was ihm das Mädchen mitzuteilen versucht. Dennoch schafft er es, sich die Buchstaben zu merken, die für ihn nichts weiter als Hieroglyphen darstellen und sie später mit Hilfe seiner Freundin zu entziffern. Und damit nimmt das Spiel seinen Lauf: Milan wird in einen Entführungsfall verwickelt und vom Entführer erpresst: Wenn er ihm nicht bis zum Ablauf eines bestimmten Zeitpunktes eine bestimmte Menge Geld überweist, dann stirbt das Mädchen. Milan, der diese Summe nicht bezahlen kann, sieht keinen anderen Ausweg, als sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem Entführer und dem Mädchen zu machen. Doch je näher ihn seine Spur bringt, desto tödlicher agiert der Entführer. Ausserdem muss Milan auf der Jagd nach dem Entführer feststellen, dass es gar kein Zufall war, dass ausgerechnet er in diesen gefährlichen Fall verwickelt wurde. Milan ist tiefer in den Fall verstrickt, als er es zunächst angenommen hatte. Und je näher er dem Mädchen kommt, desto mehr muss er über seine eigene Vergangenheit erfahren..

Die Story beginnt wie immer sehr vielversprechend und konnte relativ rasch mein Interesse wecken. Fitzek hat wie gewohnt einen sehr fesselnden Schreibstil, der es mir jedes Mal schwierig macht, seine Bücher wieder aus der Hand zu legen. Es gibt einige, die bemängelt haben, dass jedes Kapitel mit einem Cliffhanger endet. Aber genau das ist doch Fitzeks Ding; und genau das macht seine Bücher so spannend. Mal will dadurch unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Trotz des packenden Erzählstils gibt es aber auch beim neusten Thriller der Autors einen grosses Aber, das ich bei fast all seinen anderen Büchern bisher anmerken musste: Je näher man der Auflösung des Falles kommt, desto unglaubwürdiger wird es. Fitzek folgt wie immer seinem gewohnten Muster: Es bleibt nicht bei einer ersten Auflösung, sondern es muss mit jedem weiteren Kapitel noch eine Schippe darauf gelegt werden. Die Verstrickungen werden immer komplexer und die Erklärungen immer absurder, bis das Buch schliesslich mit einem fast haarsträubenden Ende abgeschlossen wird. Ich musste auch hier mehrmals meinen Kopf schütteln, weil der Schlussteil in meinen Augen leider nicht sonderlich gut gelungen ist. Es war fast so, als hätte Fitzek sich mit jedem weiteren Kapitel noch einmal selbst übertrumpfen wollen - und das war schlussendlich einfach too much. Für das Ende hätte ich mir erhofft, dass es schlüssiger wirkt. Nach dem spannenden Aufbau der Story, wirkte der Schlussteil aber stattdessen leider wieder einmal total hanebüchen.

Nichtsdestotrotz lässt sich abschliessend sagen, dass es sich um einen typischen Thriller von Fitzek handelt, bei dem er seinem gewohnten Schema treu bleibt. Das kann man natürlich ganz getreu dem Motto "Never change a winning horse" machen, ich würde mir aber nach wie vor mal wünschen, dass sich der Autor aus seiner Comfort Zone wagt und mich mit einer ganz neuen, innovativen Idee überraschen würde. Hier ist ihm das leider nicht gelungen. Dafür erinnert sein Ablauf zu sehr an seine früheren Werke. Und ich denke, es ist auch das, was viele seiner Thriller für eingefleischte Fans vorhersehbar macht.


Fazit:

In "Das Geschenk" liefert uns Fitzek einen neuen Thriller, in denen er die Themen Analphabetismus und Psychopathie in die Story einfliessen lässt. Der Schreibstil des Autors ist wie gewohnt sehr packend und macht es einem schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Leider verläuft das Buch - wie eigentlich alle Bücher des Autors - nach seinem gewohnten Schema und der Schlussteil ist, wie so oft, sehr unglaubwürdig, was auch der Grund für den Sterneabzug meiner Bewertung ist. "Das Geschenk" ist ein typischer Fitzek, der sehr kurzweilig ist und sich dadurch schnell lesen lässt, aber vermutlich schnell wieder in Vergessenheit gerät. Kann man lesen - man verpasst aber auch nichts, wenn man es sein lässt. Von mir gibt's durchschnittliche 3 Sterne. 

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Das Paket (ISBN:undefined)M
Hallo, da mein Bücherregal mal wieder etwas Platz braucht verlose ich Sebastian Fitzeks Das Paket - passend dazu meine Frage:

Was habt ihr schon so verrücktes / witziges / peinliches mit Paketdiensten erlebt?

Freue mich auf eure Rückmeldung
121 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Sebastian Fitzek wurde am 13. Oktober 1971 in Berlin (Deutschland) geboren.

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