Sebastian Fitzek AchtNacht

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Inhaltsangabe zu „AchtNacht“ von Sebastian Fitzek

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben? Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der "AchtNacht", am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder läuft. Und jetzt stellen Sie sich vor, Ihr Name würde gezogen.

Spannender Popcorn-Thriller für Zwischendurch

— Soeren

Leider wieder nur durchschnittlich, es kam irgendwie keine Spannung auf. Da hat auch der End-Twist nicht mehr gerettet.

— DramaturgiaBlog

Die Idee an sich fand ich super. Leider ist das Gerüst des Autors bei den verschiedenen Büchern extrem ähnlich. Fand es ganz okay

— Carina_Kriesten

Ein wahnsinnsthriller, ich konnte das buch nicht mehr aus der Hand legen.

— sabine399

Ein Potpourri aus allerlei Bekanntem, dessen anfangs noch gut aufgebaute Spannung leider am Ende nicht überraschen konnte.

— Ro_Ke

Garnicht so weit von der Realität entfernt

— christine_rh

Die ersten zwei Drittel des Buches waren klasse, die Auflösung leider nur noch "gut".

— Nebu

Wie man The Purge in eine lahme Menschenjagd verwandeln kann.Dennoch ein interessanter Ansatz.Aber sollen Thriller nur interessant sein?!

— SteffisBuecherbloggeria

Temporeich und relativ spannend aber ohne das gewisse Etwas. Ein typischer Fitzek.

— chuma

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    AchtNacht

    Shanlira

    14. January 2018 um 13:06

    Zur Geschichte   Ben ist ein erfolgloser Musiker, der mehr schlecht als recht sein Leben im Griff hat. Seine Frau hat sich von ihm getrennt, steht aber immer noch zu ihm. Seine Tochter sitzt im Rollstuhl nach einem schweren Autounfall. Er macht sich immer noch Vorwürfe, da er der Fahrer war und anders reagiert hätte haben müssen. Vor einer Weile ist seine Tochter vom Dach ihrer Wohnung gesprungen und liegt jetzt im Koma, aber er glaubt nicht daran, dass sie es selber war. Sie hat sich kurz zuvor noch bei ihm gemeldet, warum sollte sie es dann getan haben?   Ben hat gerade erst wieder seinen Job verloren und ist in Gedanken bei seiner Familie, als er sieht wie eine Frau verfolgt wird und von einem brutalen Mann mit einer 8 auf der Stirn versehen wird. Er versucht sie zu retten, aber statt sich zu freuen, reagiert die Frau danach sauer auf ihn und erzählt ihm von der AchtNacht.   Kurz danach, wird im TV die Kandidaten der AchtNacht ausgelost und ausgerechnet er ist einer davon. Er findet raus, dass die AchtNacht eine Todeslotterie ist und zum ersten Mal gezogen wurde. Am 8.8. um 8:08 Uhr für 12 Stunden ist er nun vogelfrei und kann von jedem getötet werden. Derjenige der einen der Kandidaten tötet, bekommt 10 Millionen Euro und wird nicht bestraft. Er hält es anfangs noch für einen Scherz, doch dann beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod.   Meine Meinung   Inzwischen höre ich sehr gerne die Hörbücher von Sebastian Fitzek, weil mein absoluter Lieblings-Hörbuchsprecher Simon Jäger diese sehr gut rüber bringt. Er schafft es, immer die Spannung zu halten und es macht einfach Spaß ihm zuzuhören.   Sebastian Fitzek`s „Das Paket“ war spannend und ich konnte nicht aufhören die Geschichte zu hören, aber „AchtNacht“ hat mich nicht ganz so fasziniert. Es ist zwar schon interessant und Aktionreicher gestaltet, aber ich habe mir mehr darunter vorgestellt. Ich hätte mir mehr Gegner und mehr Konfrontationen vorgestellt, doch die blieben eher sehr minimalistisch gehalten. Laut Klappentext sollen es 80 Millionen Feinde sein, aber dafür waren es einfach zu wenige, die sich den Protagonisten entgegen gestellt haben.   In AchtNacht ist ein Massenpsychologisches Experiment schief gelaufen, dass nicht unbedingt in die Kategorie „unwahrscheinlich“ gesteckt werden kann. Die Menschen lassen sich heutzutage doch stark von den Medien beeinflussen und ich glaube der ein oder andere würde darauf eingehen, wenn so ein Angebot gemacht werden würde. Straffrei jemanden umzubringen und dafür 10 Millionen Euro kassieren! Die Wahrscheinlichkeit ist glaube ich größer, als manch einer zu glauben wagt. Fazit   Eine interessante und trotzdem sehr spannende Geschichte, mit einem wirklich guten Hörbuchsprecher, die man einfach gelesen/gehört haben muss. Für alle, die schon immer wissen wollten, wie Menschen in Extremsituationen reagieren würden.

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  • Spannender Popcorn-Thriller für Zwischendurch

    AchtNacht

    Soeren

    13. January 2018 um 10:31

    Das Grundprinzip von Fitzeks „Achtnacht“ erinnert stark an die „The Purge“-Filme und ist in diesem Fall sogar beabsichtigt. Der Autor hatte sich entsprechend von der Filmreihe inspirieren lassen. Einziger Unterschied: In seinem Roman werden lediglich zwei Personen für eine Nacht zum Freiwild erklärt. Getroffen hat es dabei den erfolglosen Musiker Ben sowie die Studentin Arezu, die beide zunächst gar nichts von ihrem Schicksal wissen. Was folgt, ist eine nervenaufreibende Jagd mit – wie üblich bei Sebastian Fitzek – zahlreichen unerwarteten Wendungen. Groß nachdenken muss man bei der Geschichte nicht, wird aber bestens unterhalten. Auch der eine oder andere Wortwitz ist enthalten.Die Wahl von Nachnamen wie Rühmann, Herzsprung oder Lauterbach legt nahe, dass der Autor beim Schreiben offenbar ein kleines Faible für Schauspielernamen hatte. An einer Stelle geht es zudem kurz um einen Radiomoderator namens Diesel – dabei könnte es sich um den gleichnamigen Charakter aus „Amokspiel“ handeln. Auch am Ende gibt es ein, zwei Überraschungen, außerdem wird ein Hintertürchen für einen möglichen zweiten Teil offengelassen. Ich bin gespannt, ob und was da noch kommen könnte.

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  • Leider enttäuschend

    AchtNacht

    radmoth

    20. December 2017 um 19:59

    Dass Sebastian Fitzek sich bei Achtnacht von "The Purge" hat inspieren lassen, ist kein Geheimnis. Und da ich den ersten Film gar nicht so schlecht fand, dachte ich, das Buch könnte mir gefallen, auch wenn ich wenig Gutes gehört habe.In der AchtNacht werden Arezu Herzsprung und Benjamin Rühmann für die Todeslotterie nominiert und sind 12 Stunden vorgelfrei. Ich hatte vermutet, dass die AchtNacht schon einige Jahre lief und in dem Buch eine weitere Nacht beschrieben wird, aber es ist die erste Nacht, in der es den deutschen gestattet ist, straffrei die Nominierten zu töten. Ich wurde weder mit Arezu noch mit Ben war. Die Nacht zog sich in die Länge und schien nie enden zu wollen, weil einfach nichts aufregendes geschah.Die Idee finde ich super und habe mir am Anfang auch noch einiges vom Hörbuch versprochen, aber ich kann für mich nicht behaupten, dass da großartig was passiert ist. Keine überraschenden Wendungen, keine Action. Ab und an war es recht spannend und dann hatte ich kurz Hoffnung, aber alles in allem war es eine Geschichte, die so vor sich hin plätscherte. Simon Jäger hat das Ganze super gesprochen, was dem Buch aber leider trotzdem nicht den nötigen Pep verleihen konnte.

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  • Packender Thriller

    AchtNacht

    EmmaZecka

    02. October 2017 um 11:46

    Gestaltung Wie die vorherigen Romane von Sebastian Fitzek wird auch AchtNacht wieder von Simon Jäger gelesen. Es macht wirklich Spaß, wenn bekannte Autoren und bekannte Sprecher bei einem Hörbuch aufeinander treffen, weil beides wirklich gut zusammen passt.Simon Jäger liest schlicht. Dennoch gibt es feine Elemente, die seine Interpretation besonders machen. So liest er schneller, wenn die Geschichte an Geschwindigkeit gewinnt, ohne dabei etwas von dem Inhalt zu verschlucken oder wird leiser, wenn unsere Protagonisten nachdenklich werden. Und dann verleiht Simon Jäger jedem Charakter auch eine eigene Note. Besonders gut gefallen, hat mir die näselnde Interpretation eines gewaltbereiten Antagonisten.Inhalt Wie bereits im Klappentext erwähnt, wird in AchtNacht von einem gefährlichen Spiel berichtet. Ben und Arezu sind beide für eine Nacht vogelfrei und werden von jeder Menge Menschen gejagt. Wer einen von beiden umbringt, kommt nicht nur straffrei davon, sondern gewinnt obendrein noch 10 Millionen Euro. Doch ist dieses Spiel wirklich real? Oder führt ein Hacker die Berliner Bevölkerung erfolgreich aufs Glatteis?Um ja kein Risiko einzugehen, werden eine Hand voll Gerüchte gestreut. Geschichten, die Ben zum Verhängnis werden können...Ich glaube, mein Vorteil war hier eindeutig, dass ich die Filmvorlage nicht kannte. Ich war also nicht damit beschäftigt, AchtNacht mit The Purge zu vergleichen, sondern hatte nur andere Romane des Autors im Hinterkopf. Während des Lesens fragte ich mich immer wieder, warum dieses Buch von vielen Buchbloggern so kritisiert wurde.Die Grundidee finde ich wirklich spannend. Wie viel Informationen braucht ein Mensch, um einen anderen ermorden zu wollen? Wie schnell verbreiten sich Falschmeldungen? Und ist nicht hinter jeder Falschmeldung auch ein kleines Fünkchen Wahrheit? Die Idee, ein verrücktes Experiment zu starten, hat mich ein bisschen an Die Welle und den Film Das Experiment erinnert. Beide Geschichten beruhen auf einer wahren Begebenheit und zeigen, wie Experimente ganz schnell außer Kontrolle geraten können, obwohl es in keinen von beiden Fällen beabsichtigt war.AchtNacht spielt im Grunde nur in einer Nacht. Und in diesen Stunden passiert sehr viel. Anstatt sich zu Hause zu verstecken und einfach zu warten, bis die AchtNacht vorüber ist, treffen Arezu und Ben aufeinander und müssen sich gemeinsam durchschlagen. Und das ist alles andere als einfach, denn die Meute scheint ihnen immer einen Schritt voraus.Beide Protagonisten sind von Schicksalsschlägen geplagt. Ben ist geschieden und ein erfolgloser Musiker. Seine Band hat ihn verlassen. Und das alles nur weil er sie vor eine Wahl stellte: Der Manager oder er.Und als wäre das nicht schlimm genug, liegt seine Tochter im Koma. Angeblich wegen eines missglückten Suizidversuches. Doch Ben kann den Ermittlungen nicht so Recht Glauben schenken. Verdrängt er die Wahrheit oder ist er wirklich einem Irrtum auf der Spur?Und dann ist da noch Arezu. Eine Psychologie Studentin, die nicht gerade stabil wirkt. Sie ist dünn und hat vernarbte Arme, an denen sie nervös kratzt. Doch einen Nachteil hat das selbstverletzende Verhalten: Arezu kann kein Blut sehen. Und ganz bestimmt nicht ihr eigenes. AchtNacht hat mehr mit ihr zu tun, als man zu Beginn der Geschichte vielleicht vermuten mag.In AchtNacht erfahren wir scheinbar wenig über unsere Charaktere. Wesentliche Informationen bekommen wir meist durch Streitgespräche. Doch diesmal fand ich das nicht weiter schlimm, da in AchtNacht sehr viel passiert und unsere Charaktere in ständig neue Situationen manövriert werden. Und die Kernelemente von Ben und Arezu waren dennoch gut herausgearbeitet.SpannungDie Spannungskurve liegt bei AchtNacht ziemlich hoch und sinkt wenn überhaupt erst gegen Ende etwas ab. Ich ließ mich von der Geschichte treiben und dachte nicht groß darüber nach, ob manche Situationen nicht etwas konstruiert wirkten. Ich fand das vieles gut zusammenpasste. Besonders spannend fand ich, wie unsere Charaktere es schafften aus scheinbar ausweglosen Situationen zu entkommen.Gut gelungen finde ich auch das Ende der Geschichte. Das Blöde ist, wenn ich jetzt mit meinem Sebastian Fitzek Buchvergleich komme, würde ich euch spoilern und deswegen lasse ich es einfach bleiben.SchreibstilDas Tolle ist: Egal ob mir die Handlung von einem Fitzek-Buch gefällt oder nicht: Der Schreibstil kann mich immer überzeugen. Glücklicherweise kam hier wieder beides zusammen, also toller Inhalt und schöner Schreibstil.Diese Ruhelosigkeit in AchtNacht wurde sehr gut beschrieben. Zudem war ich froh, dass Sebastian Fitzek an vielen Stellen auf die Fantasie des Lesers vertraute und ausführliche sprachliche Bilder bleiben ließ. Hätte Stephen King AchtNacht geschrieben, wäre das Buch auf den ersten Seiten wahrscheinlich schon in Blut gebadet worden.Wie immer waren auch in AchtNacht tolle Dialoge zu finden. Zudem wurden ein paar gute Zitate beschert.GesamteindruckIch bin von AchtNacht positiv überrascht. Während ich bei Horrorfilmen das Klischee im Kopf habe, dass außer Gemetzel nicht viel passiert, hat uns Sebastian Fitzek mit AchtNacht einen Roman mit einer spannenden Handlung präsentiert.Ich war etwas überrascht, weil ich viele negative Stimmen zu AchtNacht gehört habe. Insgeheim wartete ich hier und da auf die Wendung, an der auch ich in die Kritik mit einstimmen konnte. Aber sie blieb aus und somit habe ich das Hörbuch zufrieden beendet. 

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  • Spannend wie sehr es auch in die heutige Zeit passt

    AchtNacht

    christine_rh

    19. June 2017 um 11:44

    ... obwohl es nur vom Autor ausgedacht finde ich das es durchaus in unsere Zeit passt. Und es sicherlich so einiges davon passieren könnte. Sehr zu empfehlen und vlt achten dann mehr Leute auf zuviel Information im Netz usw.

  • Kein Fitzek wie ich ihn erwartet hatte

    AchtNacht

    Galladan

    08. June 2017 um 10:32

    AchtNacht von Sebastian Fitzek, gelesen von Simon Jäger. Erschienen im Bastei Lübbe (Lübbe Audio) Verlag am 17. März 2017 als gekürzte Lesung.Benjamin Rühmann hat es nicht drauf. Er fliegt aus seiner Band, weil er wieder getrunken hat. Seine Tochter liegt nach einem Suizidversuch im Koma und seine Frau ist seine Ex-Frau und hat ihn schon durch einen Neuen ersetzt. Er kann sich nicht vorstellen, dass seine Tochter versucht haben soll sich das Leben zu nehmen.Zu allem Unglück wird er bei einer Online-Lotterie bei der jedermann nominiert werden konnte für 12 Stunden als vogelfrei erklärt. Alle registrierten Jäger kämpfen nun darum ihn oder Arezu Herzsprung, die zweite Kandidatin des Spiels auf Leben und tot zu töten und eine Gewinnsumme von 10 Millionen Euro einzustecken.Der Autor wurde durch den Film “The Purche” auf das Thema gebracht. Es ist nicht der Fitzek den ich erwartet habe. Fitzek spielt mit uns kleine Psychospielchen. Arezu ist eine Studentin, die das Spiel entworfen hat und von einem ihr unbekannten Computer-Nerd wurde es umgesetzt. Sie versucht nun diesen Typen zu finden und das Spiel, welches nie so weit gespielt werden sollte, zu stoppen. Sie wollte herausfinden, wie weit Menschen gehen würden. Es ist das “Drücken sie den roten Knopf und jemand fällt tot um und sie bekommen etwas dafür” Spiel. Wie viele Menschen würden jemanden nominieren, wie viele würden sich einem Lynchmob anschließend.Ja, dieses Buch behandelt eine Geschichte, die völlig an den Haaren herbeigezogen ist, wobei der Autor Berlin als Handlungsort sehr gut gewählt hat. Er kennt sich dort sehr gut aus und beschreibt die Umgebung so gut, dass sich auch ortsfremde ein Bild machen können. Dabei ist Berlin mit einer Bevölkerung ausgestattet, der man noch am ehesten so eine Hetzjagd zutrauen würde. Es reichen ja schon einige Dutzend Leute die sich daran beteiligen. Dabei wird unsere moderne Überwachungstechnik aufs Korn genommen und die Youtube Gesellschaft, die nicht genug davon bekommen kann, sich Filmchen über prügelnde Schuldkinder, Bilder der Attentate egal wo auf der Welt anzusehen und Leute einfach aufgrund von Gerüchten zu verurteilen und am nächsten Baum aufzuknüpfenDen Sterneabzug hat es fuer die Vorhersagbarkeit des Endes gegeben. Da hat es sich Fitzek auch zu einfach gemacht.Hier muss jetzt noch die wirklich gute Leistung von Simon Jaeger erwaehnt werden. Er hat den Personen eine Stimme gegeben. Eindringlich, panisch, unangenehm und wiederlich je nachdem wie die Person gehandelt hat.

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  • Es passt einfach alles

    AchtNacht

    MissWatson76

    01. April 2017 um 17:43

    Um es erstmal kurz zu sagen: hat mir sehr viel besser gefallen, als das letzte Buch. Ich glaube es lag einfach am Protagonisten, der hier sehr viel sympathischer und viel überzeugender ist. Und hier ist auch einfach das Tempo viel besser und viel schneller, das passt einfach besser zu Fitzek und vor allem zum Buch.Simon Jäger liest wie immer genial und sehr überzeugend. Und ich habe bisher auch noch kein Hörbuch gefunden, bei dem ich sagen könnte, dass er nicht gepasst oder nicht gut gelesen hätte. Dann hatte auch der Inhalt des Buches schon selbst damit zu tun.Aber hier passt auf jeden Fall beides. Die Idee ist auch sehr interessant und spannend gemacht. Es geht um eine Todeslotterie und in diesem Fall wurde Ben ausgewählt, der Geächtete und Vogelfreie für die Achtnacht zu sein. Wir erfahren natürlich auch gleich anfangs mehr über Ben und seine Familie und seine Probleme. Und es geht das ganze Buch fast über sehr spannend weiter und das Tempo hält an. Später wird natürlich auch mehr über die Achtnacht selbst verraten und deren Hintergründe. Hat mir übrigens sehr gut gefallen, worum es dabei geht. Das Ende ist nun nicht sehr überraschend, aber doch gut gemacht. Also hier passt einfach alles und es macht Spaß das Buch zu hören.

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  • Fitzek wie man ihn kennt

    AchtNacht

    _monida

    26. March 2017 um 17:56

    Er verstand welche Knöpfe er drücken und welche Knochen er brechen musste, damit sie taten was er verlangte. - Kapitel 54Cover;Das Cover des Hörbuches als auch des normalen Buches spiegelt perfekt den Titel wieder ohne auf die Handlung zugreifen zu müssen.Eine leuchtende "8"in warnendem Rot auf einem schwarzen Untergrund, welcher die Nacht wiederspiegelt.Sprecher;Ausnahmsweise - und mit großem Wehmut - habe ich bei dieser Lesung etwas an Simon auszusetzen. Leider hörte ich ihn allzu oft nach Luft schnappen. Etwas, dass sich bei einem Hörbuch eher störend äußert, da es hin und wieder den Hörfluss beeinträchtigt.Meinung;Die Parallelen zu "The Purge" sind unumgänglich. Dass Sebastian sich hier seine Inspiration holte ist nur allzu offensichtlich und wird nicht umsonst im Vorwort erwähnt. Doch wer ein klassisches Szenario nach dieser Vorlage erhofft, wird überrascht. Anders als in diesem Blockbuster ist die Narrenfreiheit nicht auf jeden übertragen und als vogelfrei erklärt, sondern nur zwei Personen dürfen gejagt und getötet werden.Herr Fitzek macht sich immer wieder sehr viele Gedanken & hält sich jede noch so kleine Möglichkeit offen.Im Grunde genommen also mal wieder eine runde Sache, welche Sebastian hier abliefert. Doch leider, leider war es für mich zu schnell offensichtlich, was sich hier genau abspielt.Natürlich blieb ich dran um meine Vermutungen bestätigt zu sehen, doch mir ist es lieber an der Nase herumgeführt zu werden.Fazit;Fitzeks neues Meisterwerk ist es wert, dass man einen Blick zwischen die Seiten wirft oder sich den Tag ein bisschen grausamer machen lässt durch sein Hörbuch!

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  • Schon zu routiniert erzählt ...

    AchtNacht

    Ascari0

    22. March 2017 um 18:17

    Ich habe relativ lange überlegt, ob ich mir wieder mal einen Fitzek geben soll. Und zwar aus dem Grund, weil ich eigentlich vor gut zehn Jahren das Gefühl hatte, der Autor hätte sein Pulver schon verschossen ... Erst vor kurzem wurde ich in einer Rezension allerdings daran erinnert, dass sich Autoren natürlich im Lauf der Zeit weiterentwickeln. Das Buch von heute muss nichts mehr mit den Büchern aus seiner Anfangszeit zu tun haben. Da mich das Thema außerdem ansprach, dachte ich mir, höre ich es mir an (Wer Simon Jäger als Sprecher kennt und liebt, weiß sofort, was ich meine ;)).Ich hatte diese Lesung auch relativ schnell durch, weil Jäger die Geschichte gekonnt und professionell liest. Trotzdem habe ich am Ende erst einmal bei dem Gedanken ertappt, was ich da eigentlich gehört habe. Worum geht es in diesem Buch eigentlich? Der auch im Hörbuch erwähnte Film "The Purge" ist bestenfalls ein Stichwort-Geber für diese Geschichte, Ähnlichkeiten sind vorhanden, keine Frage, aber Fitzek entwickelt etwas Eigenes. Dieses Etwas tritt im Verlauf der Geschichte allerdings immer mehr in den Hintergrund, nämlich der gesellschaftskritische Ansatz, den seinerzeit auch "The Purge" geboten hat.Obwohl sich das Buch schnell lesen bzw. hören lässt und ich mich auch dabei nicht gelangweilt habe,hatte ich am Ende das Gefühl, vor einem zwar perfekt geschriebenen, gleichzeitig aber auch seelenlosen Etwas zu sitzen. Herzrasen? Fehlanzeige. Mitfiebern mit den Charakteren? Naajaaa ... Auch wenn das vielleicht ein bisschen komisch klingt, aber ich hatte das Gefühl, dass diesem Buch ein Herz fehlt. Ein anderer Grund fällt mir jedenfalls nicht ein, dass ich mir nun denke, diese Geschichte hatte Potenzial, ging aber irgendwie an mir vorbei ...Selbst als Action-Spektakel konnte mich die Geschichte nicht so richtig abholen, denn dafür gab es für meinen Geschmack zu viele Perspektivenwechsel und im Verhältnis zu viele ruhige Szenen. Mal abgesehen, davon dass ich einige Dinge einfach nicht verstanden habe (Die Figuren spazieren zum Teil seelenruhig in der Öffentlichkeit herum, obwohl man sich mit ihrem Tod 10 Millionen Euro verdienen kann?).Fazit: Eine für meinen Geschmack schon zu professionell geschriebene Geschichte, der leider das Herz fehlt. Potenzial ist vorhanden, keine Frage, aber da wäre noch deutlich mehr drin gewesen.

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