AchtNacht

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Inhaltsangabe zu „AchtNacht“ von Sebastian Fitzek

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben? Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen! Der neue Blockbuster von Sebastian Fitzek, dem „Meister des Wahns“ – exklusiv im Taschenbuch.

Geniale Idee (wenn auch "geklaut"), die sich aber schon relativ früh verliert. Abstruses Ende und m.E. sehr banal und belanglos geschrieben.

— Cailess
Cailess

Sehr spannend, sehr gut, aber wieder nicht sein Bestes...

— Daniel_Allertseder
Daniel_Allertseder

Typisch Fitzek! Spannung bis zur letzten Seite, gigantische, unglaubliche Szenen und ein Ende, das man so nicht erwartet hätte.

— miramiep
miramiep

Ein typischer Fitzek - derselbe Aufbau, dieselben Charaktere, dieselben Übertreibungen, aber nett zu lesen.

— TamiraS
TamiraS

Dieser Psychothriller besticht durch eine bedrohliche Kombination aus Hilflosigkeit und Massendynamik. Für mich zu viel Actionpotential.

— jenvo82
jenvo82

Langatmiger Anfang, mäßig spannender Mittelteil, völlig unlogisches Ende. Enttäuschend.

— Archer
Archer

Hat mich nicht vom Hocker gerissen. Unsympathischer, dummer Protagonist. Der Art der Auflösung der Story kann ich nichts abgewinnen.

— Alesk
Alesk

Eigentlich 3,5 Sterne - ein guter Fitzek, allerdings ist da noch Luft nach oben

— Julchen2011
Julchen2011

Der alte Fitzek wieder - spannend wie eh und je! Und ganz nebenbei fragt man sich, was wäre wenn...

— Malibu
Malibu

Endlich ein neuer Fitzek. Aber leider nicht so, wie der Klappentext es verspricht.

— PhantastischeBuchwesen
PhantastischeBuchwesen

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  • Eine Nacht in Berlin – und alle sind auf der Jagd nach dir

    AchtNacht
    Nabura

    Nabura

    26. March 2017 um 14:12

    Ben durchlebt gerade seinen persönlichen Albtraum. Seiner Tochter Jule mussten vor vier Jahren die Beine unterhalb der Knie amputiert werden, weil er einen Unfall gebaut hat, nachdem sein damaliger Manager und Mitfahrer sie während der Fahrt angefasst hat. Jule schien sich an das Leben mit Einschränkung gewöhnt zu haben – doch warum hat sie sich dann vor wenigen Tagen mit dem Rollstuhl vom Dach ins Koma gestürzt? Gab es wirklich keine Fremdeinwirkung? Aber es kommt noch schlimmer: Ben wird von einer Webseite zum sogenannten AchtNächter ernannt, der eine Nacht lang vogelfrei ist und für den Gewinn von zehn Millionen Euro straffrei getötet werden darf. Die Mehrheit der Bevölkerung glaubt weder an den Gewinn noch an die Straffreiheit – doch einige selbsternannte Jäger machen sich auf die Suche nach ihm. Ebenso wie die mit ihm nominierte Arezu muss er die Nacht überstehen… Ich habe mich riesig über die Nachricht gefreut, dass mit „AchtNacht“ so kurz nach dem letzten Buch von Sebastian Fitzek eine weitere Geschichte aus seiner Feder auf den Markt kommt. Das Buch wirft den Leser im Prolog mitten hinein in eine Szene, die „einen Monat danach“ stattfindet. Eine noch unbekannte Person befindet sich in der Psychiatrie und erhält den Anruf eines Toten. Das war reichlich mysteriös und weckte vollends meinte Neugier. Danach springt die Geschichte in der Zeit zurück und der Leser lernt den Protagonisten Ben kennen. In seinem Leben scheint wirklich alles schief zu laufen. Selbst wenn er mit bester Absicht handelt, scheint es falsch zu sein. In seiner ersten Szene will er ein Mädchen retten, das daraufhin schrecklich wütend ist, denn sie hat für Geld zugestimmt, sich öffentlich und vor laufender Kamera misshandeln zu lassen. Ähnlich scheint es ihm mit allem zu gehen, was er tut – auch in Bezug auf seine Tochter Jule, die wegen eines von ihm verursachten Unfalls behindert ist. Dass er schließlich für die AchtNacht nominiert wird, scheint ein weiterer Schritt in seiner Chronik des Scheiterns zu sein.Ich war zu Beginn sehr skeptisch, ob der Ablauf der AchtNacht plausibel erklärt werden kann. Unter welchen Umständen würden Menschen denn so verrückt werden und spontan Personen jagen, die von einer Webseite für vogelfrei erklärt werden? Dem Autor ist es gut gelungen, das Geschehen glaubhaft zu machen, indem er für die Handlung mit Berlin die bevölkerungsreichste Stadt des Landes wählt und getreut dem Motto „Ein paar Bekloppte gibt es überall“ eine Handvoll Menschen die Jagd aufnehmen lässt. Hinzu kommen zwei Charaktere, die auf eine andere Weise aus der Sache Profit schlagen wollen und mit ihren Entscheidungen für noch größere Spannung sorgen.Mit Fortschreiten der Nacht nimmt die Jagd immer weiter an Fahrt auf und wird zunehmend dramatischer. Ben wird von der andere Nominierten Arezu schnell gefunden und die beiden versuchen, sich gemeinsam durchzuschlagen. Der Nervenkitzel blieb dadurch erhalten, dass man nie weiß, ob die Personen, denen die beiden begegnen, zu den Jägern gehören oder helfen wollen. Damit die beiden nicht zu schnell in Sicherheit sind, greift der Autor außerdem zu einem besonderen Mittel, dank dem die beiden in Bewegung bleiben. Ich fand Bens Entscheidungen an manchen Stellen nicht ganz nachvollziehbar. Doch dank eben dieser Entscheidungen bleibt die Geschichte rasant und hochspannend. Ich fieberte mit, war Ben aufgrund einiger Perspektivwechsel meist einen Schritt voraus und wusste deshalb vor ihm, dass die nächste Hiobsbotschaft nicht weit entfernt ist. Das Buch konnte mich bis zum Schluss fesseln. Auch wenn ich einen zentralen Hintergrund recht früh erahnt habe, hatte die Geschichte zum Schluss noch Überraschungen für mich in petto und wurde damit zu einer runden Sache.In „AchtNacht“ wird Ben, der in seinem Leben trotz guter Absichten schon einiges falsch gemacht hat, für eine Nacht von einer Webseite für ein hohes Preisgeld für vogelfrei erklärt. Es entsteht eine dramatische und temporeiche Jagd mitten in Berlin, deren Hintergrund plausibel gemacht wird. Mich konnte die Geschichte erschrecken und fesseln, schaudernd las ich mich durch die Seiten bis hin zu einem überraschenden Schluss. Fans des Psychothrillers sollten sich auch dieses Buch von Sebastian Fitzek nicht entgehen lassen!

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  • Atemberaubend und faszinierend!

    AchtNacht
    library

    library

    26. March 2017 um 13:08

    "AchtNacht" ist mal wieder ein Fitzek ganz nach meinem Geschmack: Hochspannend, gesellschaftskritisch und brutal - das wäre meine Auswahl, wenn ich "AchtNacht" in drei Wörtern beschreiben müsste. Wie schon in "Passagier 23" habe ich es mit einem in vielerlei Hinsicht gescheiterten Protagonisten zu tun, der durch zunächst unbekannte Umstände zum Gejagten wird. Gejagt von der Meute, die Spaß am Leid Anderer hat, gejagt von den Machern der AchtNacht, die am Spaß der Meute verdienen und gejagt von seinen eigenen Dämonen, die ihn seit einem einschneidenden Erlebnis verfolgen. Sebastian Fitzek lässt mich eintauchen in eine Welt der Verzweiflung, Angst und Wut. In die Unberechenbarkeit eines Menschen, der alles tun würde, um Geschehenes ungeschehen zu machen. Er lässt mich teilhaben an Situationen, die ich niemals selbst erleben möchte und doch gierig aufsauge. Wie ein Voyeur, der sich dabei ertappt, dass er nicht besser ist als die Jäger der AchtNacht, die gesichtslose Meute. Mir wird kalt. Ich klappe das Buch zu, eine gut vierstündige Achterbahnfahrt der Gefühle ist zu Ende. Und ich frage mich: Wozu ist der Mensch fähig? Und welche Rolle spiele ich dabei?

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  • Sehr spannend, sehr gut, aber wieder nicht sein Bestes...

    AchtNacht
    Daniel_Allertseder

    Daniel_Allertseder

    25. March 2017 um 16:50

    Meine Meinung Ich war auf das neue Buch von Sebastian Fitzek sehr gespannt, da ich überwiegend positive Bewertungen zu „AchtNacht“ gelesen habe. Ich habe das Buch zu lesen begonnen, und natürlich (wie es auch im Vorwort steht: Der Film diente als Inspiration) dachte ich sofort an „The Purge“.    Ich hatte am Anfang ganz ehrlich einige Schwierigkeiten, voranzukommen, da Fitzek eine ganz komische, abrupte Art hatte zu schreiben. Da, wo Kommas stehen sollten, waren Punkte, und auch seine Ausdrucksweise hätte besser sein können. Ich war ein wenig überrascht, da ich nur langsam vorankam. Nach einiger Zeit aber war der „Lesestau“ aber vorbei, und ich konnte das Buch richtig schnell lesen. Die Idee ist ja nicht ganz neu: Innerhalb einiger Stunden in der Nacht kann man straffrei Menschen töten. So war es zumindest bei The Purge so. Bei AchtNacht aber ist nur ein Mensch auserwählt, der straffrei getötet werden darf. Dabei darf jeder gegen eine Gebühr einen Namen in den Lostopf werfen, der sich den Tod eines Menschen wünscht. Anreiz für alle: 10 Millionen Gewinnsumme für denjenigen, der den Geächteten zur Strecke bringt. Dieses Jahr aber wurden zwei für die AchtNacht ausgelost: Ben und Arezu. Zusammen versuchen sie, der Nacht unbeschadet zu entgehen, doch da sind einige, die ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. Ich persönlich hatte die Vorstellung, Fitzek mache eine gnadenlose Verfolgungsjagd aus der Idee, was aber zum Teil leider nicht der Fall war. Ich fand es sogar etwas bizarr, als Ben einfach auf offener Straße zum Krankenhaus lief und keiner hat sich an ihn rangemacht oder einen Tötungsversuch gestartet. Es gab einige ungeklärte oder verwirrende Stellen, die ich mit gerunzelter Stirn gelesen habe. Die Verfolgungsjagd an sich war nicht so atemlos und aufregend, wie ich sie mir vorgestellt habe. Sehr interessant fand ich auch, dass die Erpresser ohne die im Koma liegende Jule keine Möglichkeit hatten, Ben zu erpressen. Damit mein ich, dass es ohne die Tochter von Ben gar nicht so weit gekommen wäre. Mir kam die Story auch etwas gestellt vor; heißt, dass ich den Eindruck hatte, Dinge, Personen oder Tatsachen mussten unbedingt gezwungen mit rein, damit die Geschichte so fortfahren kann. Beispiel hierfür der Wodka oder das zweite Handy von Ben – absichtliche, nicht wirklich durch Zufall eingeflößte Gegenstände. Vorhersehbar war auch vieles, was ich sehr schade fand, denn ich liebe Fitzek für seine überraschenden Wendungen, aufregenden plot-twists und Cliffhanger.    Fitzek hat trotzdem eine sehr spannungsgeladene Nacht geschaffen, der ich ungezwungen gefolgt bin. Die Ereignisse, die sich überschlagen, die sehr guten und individuell gestalteten Charaktere, die Tatsache, dass jederzeit Arezu und Ben ein Messer oder eine Kugel in den Kopf jagen könnte und man sich bei Fitzek nie sicher sein kann, wer Freund oder Feind ist – eine sehr gelungene Kombination, und eine atemberaubende Atmosphäre. Ebendiese drei kleinen Kritikpunkte: Der am Anfang etwas stockende Schreibstil, die nicht gerade atemlose Verfolgungsjagd und der nicht gerade authentische Verlauf der Geschichte. ​Fazit Das Buch „AchtNacht“ von Fitzek war ein sehr spannendes Buch, welches ich äußerst schnell durchgelesen habe – Auslöser hierfür der turbulente Schreibstil und dann doch die Ungewissheit, was noch alles passieren mag und wie die Geschichte ausgehen mag. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter und es war wiedermal ein sehr guter Fitzek, aber ich bin der Meinung, an „Passagier 23“ oder „Der Nachtwandler“ kommt keines mehr ran. Dafür hat Fitzek die Messlatte schon zu hoch gesetzt…

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  • Kennt man einen, kennt man alle

    AchtNacht
    TamiraS

    TamiraS

    24. March 2017 um 22:08

    Enthält kleinere Spoiler zur Rahmenhandlung.Fitzek und ich werden nie große Freunde werden und das, obwohl ich fast alle seine Bücher gelesen oder gehört habe. Er bekommt mich jedes Mal mit seiner Grundidee, die mehrmals echt großartig war, schafft es aber auch jedes Mal, aus dieser Idee viel zu wenig zu machen.Fitzek hat einen sehr flüssigen Stil, seine Geschichten lassen sich immer sehr schnell lesen, hinterlassen bei mir jedoch nie einen bleibenden Eindruck. Die Seiten fliegen nur so davon, man schlittert von einem unfassbaren Ereignissen ins nächste und kommt kaum zum Luft holen.Doch da haben wir schon das erste Problem, dass ich mit seinenBüchern habe.Die Plots seiner Bücher sind - so auch in Achtnacht - immer vollkommen überspitzt und, leider, dadurch auch unrealistisch. Ich kaufe dem Autor die Geschichte einfach nicht ab. Ganz im Gegensatz zu The Purge, kann ich einfach nicht glauben, dass das passiert. Er konnte mich nicht davon überzeugen, dass eine solche "Tat", die nicht vom Staat offiziell genehmigt wurde, tatsächlich so weit gehen würde. Denn, und hier kommt das nächste Problem, schafft es wieder ein "Bösewicht", die komplette Welt aus den Angeln zu heben. Ach, die Charaktere. Die Charaktere von Fitzek sind leider in jedem Buch dieselben. Sehr häufig haben wir den gebrochenen Vater, der sich selbst am ganzen Unglück der Welt die Schuld gibt und eine unschlagbar clevere junge Frau, die jedoch irgendeinen Makel hat (extrem schlimm und unglaubwürdig fand ich die Blinde aus der Augenjäger und Augensammler).Versteht mich nicht falsch: Die Charaktere sind, zumindest der gebrochene Vater, sehr leicht zu mögen, aber es ist, als würde man, wie in den klassischen Detektiv-Geschichten, dieselben Charaktere in ein neues Setting setzen. Ebenfalls immer gleich aufgebaut, sind der Spannungsbogen und die Auflösung in seinen Büchern. Die ganze Geschichte lebt davon, dass alle paar Seiten jemand anderes in Verdacht gerät. Allerdings tappt man nur als Leser so lange im Dunkeln, weil es keine wirklichen Indizien gibt und man keinen Anhaltspunkt hat, selbst mit zu grübeln.Schlussendlich kann ich nur sagen: Achtnacht ist kein schlechtes Buch. Es ist spannend und lässt sich gut lesen. Aber leider kann den Hype und die Begeisterung um seine Bücher nicht wirklich nachvollziehen. Ich hoffe, mich werden nun nicht alle seine Fans steinigen. ;)

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  • Anders, aber gut!

    AchtNacht
    sternenbrise

    sternenbrise

    24. March 2017 um 13:33

    Titel: AchtNachtAutor: Sebastian FitzekVerlag: KnaurGenre: ThrillerSeitenanzahl: 408Preis: € 12,99 [D]. € 13,40 [A]ISBN: 978-3-426-52108-3Ich danke dem Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!KlappentextEs ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben? Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen!Meine MeinungEin neues Buch von einem meiner Lieblingsautoren Sebastian Fitzek. Da war die Freude natürlich riesig! Nachdem ich von Das Paket so begeistert war habe ich mich auch sehr auf AchtNacht gefreut. Als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich an die Purge Filme denken, die ich sehr liebe. Ich finde die Idee einfach sehr spannend.Die Geschichte beginnt sozusagen mit dem Ende der AchtNacht. Wir erfahren in etwa, was passiert ist und werden so in die Thematik eingeführt. Im Gegensatz zu seinen anderen Büchern ist die Idee hinter AchtNacht zunächst sehr abwegig. Es könnte natürlich so eine Todeslotterie aufgestellt werden, ist meiner Meinung nach aber eher auszuschließen. Sich jedoch darüber Gedanken zu machen, was passieren würde, wenn es diese Lotterie gäbe, ist eine tolle und sehr spannende Idee.Fitzek schafft es, dieses Massenexperiment sehr real und echt darzustellen. Man fiebert und leidet mit den Charakteren mit und ist immer wieder geschockt, wenn etwas Schlimmes passiert. Das Interessante ist, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Dadurch hat man beim Lesen einen großen Überblick, weiß manchmal mehr als die anderen und ist immer live dabei. Dennoch wird man überrascht. Sehr oft. Das liebe ich an Fitzeks Büchern, ich bin mit meinen Vermutungen nie richtig, werde immer in die Irre geführt. Am Ende kommt der Showdown und ich bin immer wieder überrascht, wie der Autor das nun wieder geschafft hat. Fitzek ist wirklich „der Meister des Wahns“. Auch wenn das Thema so, ich sage mal, unrealistisch für einen normalen Thriller ist, kam es glaubhaft herrüber. Denn Fitzek hat alles mit eingeplant und einen Plot erschaffen, der das Unmögliche möglich macht. Für mich hat am Ende alles einen Sinn ergeben. Und man denkt sich nur „Wow!“.Im Buch versuchen wir mit dem Todeskandidaten die Nacht zu überleben. Ihr denkt euch, „ja verstecke dich doch einfach!“? Das geht nicht, denn das wäre doch zu langweilig. Also geschehen noch viele andere Dinge, mit denen man nicht rechnet. Neben der Hauptstory mit der AchtNacht wurde auch eine Nebengeschichte eingebaut, die auch eine tragende Rolle spielt. Es gibt sehr viele Charaktere, die große Teile zum Geschehen beitragen dieses damit wenden. Es werden Elemente eingebaut, die das Geschehen noch spannender machen. Das Buch steckt voller Action, Drama, Grusel und Schockmomenten. Ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen, die Spannung war zu groß. Am jedem Ende eines Kapitels gibt es einen Cliffhanger, also muss man einfach weiter lesen. Man ist sich sicher, was als nächstes passiert, aber dann kommt es ganz anders.Die Idee hinter dem Buch ist ziemlich verrückt, aber wenn man sich mal mehr Gedanken darüber macht und mitten im Buch steckt, merkt man, das so etwas schon möglich wäre. Im Internet findet man so viele Hasskommentare, die meist etwas mit Lynchjustiz und Rache zu tun haben. Im Internet tun sich viele zusammen, die wollen, dass einem Straftäter etwas Schreckliches passiert. Wäre dies möglich, würden sie sich dann immer noch trauen? Das Thema der Fakesnews ist auch präsent. Wie schnell wird eine Nachricht geteilt, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was sie ausrichtet. In AchtNacht wird dies hinterfragt und thematisiert.Wie ich mitbekommen habe, fanden einige Leser das Thema zu unrealistisch und sie konnten nicht viel damit anfangen. Ich jedoch fand es klasse, spannend und mal anders. Es ist ein Gedankenexperiment, vieles bleibt offen und man kann auch einiges anzweifeln. Wie schon oben erwähnt, denke ich nicht, dass jeweils etwas in dieser Richtung passieren wird. Und wenn, würde Polizei etc. sehr schnell einschreiten. Dies war auch im Buch der Fall, aus diesem Grund hat Fitzek ja noch eine kleine Nebengeschichte eingebaut. Man darf das Buch nicht zu ernst nehmen, es dient der Unterhaltung, auch wenn es gesellschaftskritisch ist.Mich konnte Fitzek wirklich überzeugen und nach Die Therapie ist es nun mein Lieblingsbuch von ihm.Ich habe schon so oft erwähnt, wie gut Fitzek schreibt. Seine Bücher ziehen den Leser wirklich in den Bann. Ich kann euch nur empfehlen, mal eines seiner Bücher zu lesen, wenn ihr Thriller liebt.FazitAchtNacht ist anders, aber so gut! Fitzek konnte mich wieder mit seinem Buch überzeugen. Es ist ein absoluter Pageturner, der mit Spannung und Überraschungen punktet. Mich hat das Buch begeistert.https://sternenbrise.wordpress.com/2017/03/24/rezension-achtnacht-sebastian-fitzek/

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  • Asthmatische Purge

    AchtNacht
    Archer

    Archer

    24. March 2017 um 12:08

    Fitzek sagt selbst, dass er sich von The Purge, mehreren bekannten US-Filmen (sehr empfehlenswert!), hat beeinflussen lassen. Das ist überhaupt kein Problem, wenn er es gut umsetzt, aber genau daran scheiterte das Buch. Es beginnt mit dem Loser Ben, der eigentlich recht unloserhaft versucht, einer jungen Frau zu helfen, die scheinbar überfallen wird. Doch er ist nicht up to date, denn die Frau hat sich für Geld misshandeln lassen. Doch damit nicht genug. Ben ist offensichtlich so ahnungslos, dass ihm völlig entgeht, dass das ganze Netz und selbst große Radio- und Fernsehsender über etwas sprechen, das sich AchtNacht nennt: eine Todeslotterie, bei der man einen Namen nennen kann, und bei der am 8. August um 8 Uhr 8 ein Opfer gezogen wird. Angeblich ist dieses Opfer für 24 Stunden lang vogelfrei und darf von jedem getötet werden, straffrei und mit einer Belohnung von 10 Millionen Euro. Eher zufällig bekommt Ben mit, dass er eines der beiden Opfer ist und muss sich auf eine Flucht quer durch Berlin begeben. Doch das ist nicht einfach, denn gewisse Leute halten seine im Koma liegende Tochter als Geisel und verlangen von ihm bald unlösbare Aufgaben. AchtNacht ist seit langem das erste Buch von Fitzek, das mich wirklich interessiert hat. Als The-Purge-Fan habe ich natürlich Großartiges erwartet, auf Deutschland umgesetzt. Und allein die Idee und die Psychologie dahinter ist sehr interessant, zumal Fitzek auch flüssig schreibt. Aber wenn ich über das erste Drittel eine langweilige Familiengeschichte ertragen muss, wo über Bens Loserqualitäten geschwafelt wird, kann mich das nicht fesseln. Dass er Cameos eigener Figuren einbaut, ist eine nette Idee, aber weder für die Spannung noch überhaupt für die Story relevant. Das Ende empfinde ich als dermaßen unlogisch - zumal sämtliche Beteiligten eh halbtot zu Dingen fähig sind, obwohl sie eigentlich ohnmächtig irgendwo in der Gegend rumliegen müssten - dass es mir die ganze Geschichte fast gänzlich verleidet hat. Ein Punkt für Idee und Psychologie, ein Punkt für den Schreibstil, mehr ist nicht drin.

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  • Gute Idee, mittelmäßig umgesetzt

    AchtNacht
    Pippo121

    Pippo121

    23. March 2017 um 21:11

    Berlin steht Kopf! Denn die Internetseite «AchtNacht» erklärt Ben und Arezu für genau eine Nacht zu Vogelfreien. Dies bedeutet, dass jeder sie straffrei töten kann – scheinbar wird diese Aktion sogar von der Regierung unterstützt! Außerdem erhält derjenige, der beweisen kann, dass er für den Tod eines AchtNächters verantwortlich ist, angeblich zehn Millionen Euro! Werden Ben und Arezu dem tobenden Mob entkommen und ihre Haut retten können? Sebastian Fitzek schafft es wie immer, einen lockeren und flüssigen Schreibstil auf das Blatt zu bringen. Allerdings ist der Spannungsaufbau recht plump dargestellt, da die Kapitelüberschriften als Aufhänger dienen müssen. Da gibt es meiner Ansicht nach elegantere und subtilere Methoden. Es fiel mir sehr schwer, mich in den Protagonisten hineinzuversetzen, da seine Handlungen streckenweise einfach nicht nachvollziehbar waren. Ben blieb bis zum Ende des Buches eher farblos und ist leider kein Protagonist, der dem Leser lange im Gedächtnis haften bleibt. Arezu war da schon spannender. Sie ist facettenreicher und hat ihre Ecken und Kanten. Ihre Emotionen kamen viel klarer und ungefilterter beim Leser an und man spürte von Anfang an, dass mit ihre etwas nicht stimmt. Die Handlung an sich hat mich leider nicht überzeugt. Die Idee hinter dem Buch ist gut, doch eher mittelmäßig umgesetzt. Leider schöpft der Autor die Möglichkeiten seines Themas nicht vollständig aus. Die beiden Ganoven Nikolai und Dash fand ich völlig überflüssig, da der Mob die beiden AchtNächter auch ohne deren Eingreifen gestellt hätte. Diese Ganoven-Nummer wirkte sehr konstruiert und zerstörte in meinen Augen die Grundidee, da das Experiment nicht mehr unbeeinflusst blieb. Was mich auch sehr verwunderte und das Buch definitiv an Glaubwürdigkeit einbüßen ließ, war die mangelnde Reaktion seitens der staatlichen Behörden. Es ist doch wohl klar, dass sowohl die Polizei als auch alle dies Bundesstaatsanwaltschaft sich sofort gegen eine solche Aktion stellen müssten. Nirgendwo im ganzen Buch wurde davon gesprochen, dass die Polizei der Situation Einhalt gebieten möchte. Ihre mangelnde Präsenz konnte ich nicht nachvollziehen und war meiner Ansicht nach sehr realitätsfremd.Leider habe ich mittlerweile das Gefühl, dass bei Fitzeks Auflösungen immer psychische Störungen herhalten müssen. Mein erster Gedanke war ehrlich gesagt: «Schon wieder??» Zwar fand ich es amüsant, dass Dr. Martin Roth wieder einen Auftritt hatte, doch ansonsten war die Erklärung des Geschehens eher lahm und leider ein bisschen abgenutzt. Die Idee hinter dem Buch gefällt mir aber nach wie vor und ich fürchte, dass dies in abgemilderter Form auch in der Wirklichkeit möglich wäre. Viele Menschen lassen im Internet alle Hemmungen fallen und vergessen dabei ihre gute Kinderstube. Dies wird leider zu einem immer gravierenderen Problem unserer Gesellschaft solange das Internet als rechtsfreier Raum angesehen wird. Meiner Ansicht nach müssten die Gesetzgeber schneller reagieren und sich der aktuellen und zukünftigen Situation anpassen. Denn die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo das Recht des Anderen beginnt!

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  • Fitzek wieder in gewohnter Fahrt

    AchtNacht
    Malibu

    Malibu

    23. March 2017 um 10:46

    Was würde man tun, wenn man jemanden nominieren könnte für eine Art Todeslotterie? Wie viele Menschen würden hier wohl jemanden an den Pranger stellen? Und was tut derjenige erst, der nominiert wurde und nun straffrei getötet werden darf? Fitzek hat mit seinem neuen Thriller eine beängstigende Atmosphäre geschaffen, in welcher es scheinbar fast kein Entkommen gibt...Benjamin Rühmann hat es nicht leicht in seinem Leben - er spielte in einer Rockband bis zu einem Vorfall, dann ging es bergab. Nun hangelt er sich von Gig zu Gig durch, nur um dann doch wieder ohne etwas da zu stehen. Seine Tochter ist seit einem Unfall gehbehindert und seine Frau hat sich von ihm getrennt - sein Leben läuft also nicht nach seinen Vorstellungen. Seine Tochter begeht einen scheinbaren Suizidversuch und liegt im Krankenhaus. Derweil erfährt er von der AchtNacht, in welcher jedermann nominiert werden kann, am 08.08. um 08:08 Uhr. Derjenige ist dann vogelfrei und kann von jedem getötet werden, der erfolgreiche Jäger erhält eine Prämie von 10 Millionen. Benjamin ist einer der zwei Nominierten und muss nun auch noch um sein Leben fürchten. Doch wer hasst ihn so sehr, dass er ihn nominiert hat?Das Buch ist ja an dem Film "The Purge" orientiert. Ich muss sagen, ich kenne den Film nicht und kann so keine Vergleiche ziehen. Fitzek steigt hier rasant ein und zieht den Leser gleich mit. Ben ist der typische Katastrophenkerl, bei dem das ganze Leben bergab geht. Arezu das typische Mädchen, das etwas am Kopf hat. Die Personen hat er gut gezeichnet, auch wenn sie etwas aus einer Soap haben.Man verfolgt also nun Bens und Arezus Weg, wie sie zu entkommen versuchen und herauszufinden versuchen, wer eigentlich dahintersteckt und was der ganze Sinn der Sache ist. Sollte die Webseite erst ein Spaß sein, so ist diese jetzt bitterer Ernst und es gibt einen Haufen Jäger, die nur scharf auf die Kohle sind. Nebenbei wird Ben noch von anderen Missetätern in den Wahnsinn getrieben, die nix anderes im Sinn haben, ein bisschen Spannung in das Spiel zu bringen. Und ganz nebenbei fürchtet er um das Leben seiner Tochter, die unverändert im Koma im Krankenhaus liegt.Wenn die letzten Bücher von Fitzek auch nicht so der Renner waren, dieses hier ist es bestimmt. Es erinnert wieder an den guten, alten Fitzek, der superkranke Ideen hat und diese zu einem spannenden Psychothriller bringt. Rasant wirft er den Leser mitten ins Geschehen, man hat einiges zu verdauen während die Story ihren Fortlauf nimmt. Man rätselt die ganze Zeit mit, wer wohl hier der Bösewicht ist und das ganze veranstaltet und vor allem, warum. Was passiert wohl mit seiner Tochter und wie hängt sie darin? Es sind einige Fäden, die zusammengesponnen werden wollen.Das alles, was Fitzek hier wieder verpackt, ist gut gemacht und verspricht großes Kopfkino. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und auch die Spannung wird durchweg erhalten im Buch. Er führt den Leser wie gewohnt öfters an der Nase rum und lässt einen auch selbst miträtseln, wie es wohl ist. Das Ende ist gelungen und lässt keine Fragen in der Geschichte offen.Fitzek-Fans müssen hier unbedingt zugreifen, er nimmt wieder Fahrt auf! Andere sind hier ebenso gut bedient, wenn sie zu einem guten Psychothriller greifen möchten, bei welchem sie auch selbst nachdenken müssen bzw. gar nicht umhin kommen!

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  • AchtNacht

    AchtNacht
    Tapsi0709

    Tapsi0709

    23. March 2017 um 08:37

    Wow, da hat sich Sebastian Fitzek mal wieder selbst übertroffen. So ein geniales Buch, das ist echt der Wahnsinn.Es zieht sich am Anfang, zwar ziemlich in die Länge, aber dann wird es echt mega spannend mit vielen Wendungen und "Aha"- bzw. "Oh-"Effekten.Es ist sehr flüssig und gut verständlich geschrieben. Ein typischer Fitzek mit hohem Wiedererkennungswert.Das Ende hätte ich so auf keinen Fall erwartet und war sehr erstaunt, das es kam, wie es kam. Dieses Buch sollte man auf jeden Fall gelesen haben.

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  • Durchaus gut. Aber nicht wie erwartet.

    AchtNacht
    PhantastischeBuchwesen

    PhantastischeBuchwesen

    23. March 2017 um 08:28

    Und? Was erwartet ihr nach so einem Klappentext? Eine super spannende Geschichte á la "The Purge", an dass die Geschichte eigentlich auch angelehnt sein soll? Oder sogar noch mehr?Meine Erwartung war jedenfalls hoch. Weil Erstens "The Purge", den ich wirklich liebe, und Zweitens Sebastian Fitzek. Was soll man da noch groß sagen? Sagt doch alles. Oder?Aber leider, war es nicht wie erhofft. Die Geschichte begann wie ,für mich, jeder Fitzek, mit großer Verwirrung. Und irgendwie wollte diese auch nicht weichen.Unser Protagonist Benjamin Rührmann ist ein Versager. Nein, wirklich. Er ist eigentlich Musiker. Doch nach dem Rausschmiss aus seiner Band hat er nichts mehr. Nicht mal mehr, eine Wohnung. Er nistet sich bei Bekannten ein. Aber das ist nicht das Schlimmste. Das schlimmste sind die Schuldgefühle, die ihn verfolgen. Denn er ist daran schuld, dass seine Tochter Jule ohne Beine leben muss.Klingt eigentlich nach einem Protagonisten, der Mitleid in einem weckt. Aber leider wurde ich nicht mit ihm warm. Je mehr man über ihn erfuhr, umso mehr rückte er in die Ferne für mich.Wie auch die gesamte Geschichte.Die AchtNacht verspricht für den Jäger, der den Auserwählten tötet, 10 Millionen Euro. Ganz legal von der Regierung. Doch kann die Regierung bei so etwas überhaupt zustimmen? Die Medien wie TV und Radio sagen nein. Doch das Internet sagt ja. Und dem vertrauen die Leute ja bekanntlich mehr. Und so wird Ben für diese Nacht auserwählt. Er soll getötet werden. Er und Arezu Herzsprung. Er kennt sie nicht. Aber was für eine Rolle spielt sie in der Geschichte?Es kommen wie immer viele Fragen auf. Und es bleibt auch bis zum Ende hin spannend. Jedoch weniger, als wahrscheinlich realistisch. Eine so große Internet-Aktion bleibt nicht lange unentdeckt. Und auch laut dem Buch, lesen Millionen die Einträge der AchtNacht-Online-Seite. Dementsprechend sind viele Jäger unterwegs. Jedoch ist es im Buch oft sehr einfach für Ben zu fliehen. Was die ganze Sache irgendwie unrealistisch macht. Denn sein momentaner Standort ist für jedem im Internet einsehbar. Dementsprechend müsste Ben weitaus mehr Probleme gehabt haben.Auch das Ende war unerwartet. Wie bei jedem Fitzek. Aber trotzdem wurde ich nicht warm. Die Geschichte zog einfach an mir vorbei. Es passierte so viel, es kam aber nichts von alledem bei mir an. Nachdem ich das ganz sacken lassen habe, habe ich festgestellt, dass es auch nichts in meinem Gedächtnis gelassen hat. Ich habe das Buch vor wenigen Minuten gelesen und die Hälfte des Buches schon wieder aus meinem Gehirn entsorgt. Es hat keinen Eindruck bei mir hinterlassen.Schade, nachdem das Jahr so gut gestartet hat, jetzt von meinem Lieblingsautor den ersten richtigen Flop hier liegen zu haben. Obwohl ich nicht mal groß Flop sagen kann. Die Idee war gut. Die Umsetzung eigentlich auch. Aber irgendwas fehlt.

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  • Eine rasante Verfolgungsjagd, die einen kaum zu Atem kommen lässt

    AchtNacht
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    22. March 2017 um 19:00

    Wer sich schon immer gefragt hat, was wohl dabei herauskommt, wenn ein Thrillerautor, der für seine abgedrehten und schaurigen Ideen bekannt ist, sich einen Horrorfilm wie "The Purge" anschaut, der bekommt hier die Antwort: AchtNacht. Der neue Roman von Sebastian Fitzek ist inspiriert von eben genanntem Blockbuster und mir war von vornherein klar: Wenn sich der Fitzek dieses brisanten und verstörenden Stoffes annimmt, kann das nur gut werden. Übrigens finde ich es super sympathisch, dass er sowohl vor der eigentlichen Geschichte als auch im Nachwort darauf eingeht, dass die Idee zu seinem neuen Thriller aus einem aktuellen Film stammt. Intertextualität ist schließlich ein wesentliches Merkmal unserer Kultur und vor allem Literatur und das hat nichts mit "Ideenklau" oder dergleichen zu tun, sondern mit Rezipieren und Weiterentwickeln. Also schon mal Chapeau an Herrn Fitzek, dass er sich auf diesen Stoff eingelassen hat.Was ist die Grundidee? Natürlich erzählt Fitzek "The Purge" nicht neu, sondern greift die verstörende Zukunftsvision einer "Säuberung" oder auch "Menschenjagd", die einmal im Jahr stattfindet, um den Drang der Menschen zur Gewalt zu befriedigen, auf und entwickelt sie weiter. In AchtNacht heißt es nicht "Alle gegen alle", sondern "Alle gegen einen". Dahinter steht die Frage, ob die Möglichkeit, einen ungeliebten Menschen als vogelfrei zu erklären und ein astronomisches Kopfgeld auf ihn auszusetzen, die niedersten Instinkte in den Menschen wecken und sie zu skrupellosen Jägern, zu Killern machen kann. Was als psychologisches Experiment beginnt, wird in Fitzeks Roman gefährliche Realität und gipfelt schließlich in die sogenannte AchtNacht, die Nacht, in der eine ganze Nation hinter einem zufällig ausgewählten Opfer herjagt.Was sich wie ein ziemlich schräges und extrem brutales Computerspiel anhört, ist tatsächlich ein so verstörendes Konzept, dass es einem schon vor dem Lesen einen Schauer über den Rücken jagt. Denn man weiß von Anfang an: Aus der Luft gegriffen ist das absolut nicht. Im Gegenteil - wir leben in einer Welt, in der das Internet zur gefährlichen Waffe werden kann, Cybermobbing, Darknet. Hier ist einfach alles möglich. Wenn also eine Seite mit der Aussicht auf eine saftige Belohnung zur Ächtung und am Ende sogar Ermordung einer Person aufruft - ist das nicht möglich? Ich denke: Absolut! Wie schnell ein solches Experiment außer Kontrolle geraten könnte, zeigt Fitzek auf äußerst mitreißende, verstörende, brutale und absolut packende Art und Weise.An der Seite des diesjährigen Achtnächters Ben hetzt man als Leser atemlos durch diese völlig verrückte, unglaubliche Nacht - auf der Flucht von einem wütenden Mob, der dank des Internets stets auf dem Laufenden und Ben fast immer einen Schritt voraus ist. Und auf der Flucht vor kranken Menschen, die die AchtNacht nutzen wollen, um ihre perversen Triebe zu befriedigen und ein unvorstellbar grausames Spiel zu spielen. Eigentlich endet jedes Kapitel damit, dass sich die Situation für Ben, der es auch so schon nicht leicht im Leben hat, noch weiter zuspitzt. Und ich kann euch sagen: Leichte Kost ist das nicht! Natürlich fließt jede Menge Blut, brutale Übergriffe werden erschreckend plastisch dargestellt. Aber auch andere Themen spricht Fitzek in seinem Roman an. Themen wie Menschenhandel, Kinderprostitution, Kindesmissbrauch, Folter. Ich muss sagen, kein anderer Thriller hat mir bisher seelisch so weh getan.Fitzek führt einem also mal wieder die dunkelsten Abgründe der menschlichen Psyche vor Augen und das so auf so anschauliche, schmerzliche Weise, dass zumindest ich stellenweise emotional total am Ende war. Auch die wilde Verfolgungsjagd lässt einen natürlich nicht zu Atem kommen - der gesamte Roman umfasst nicht einmal einen ganzen Tag. Die Situation spitzt sich Seite um Seite weiter zu, man verfolgt praktisch live mit, wie das Ganze vollkommen außer Kontrolle gerät. Man ist mittendrin und fragt sich immer wieder: Wie krank können Menschen eigentlich sein?Anders als die meisten seiner Romane ist Fitzeks neues Buch kein reiner Psychothriller, sondern überraschend anders. In manchen Dingen bleibt er zwar seinem Schema treu (Protagonist, der eher durch Zufall in das Ganze hineingerät und während seiner Flucht denunziert wird, Tochter, die irgendwie in das Visier der Killer gerät), aber diese Motive sind nun mal typisch für Fitzek. Ansonsten ist der Thriller derart mitreißend, dass man ihn einfach in einem Rutsch durchlesen muss. Und am Ende kommt natürlich alles anders, als man glaubt. Lasst euch überraschen und auf jeden Fall auf diese wilde Verfolgungsjagd ein!Mein Fazit:AchtNacht ist ein Pageturner, ein packender Thriller, hinter dem eine erschreckende (eine erschreckend vorstellbare!) Idee steckt. Was Fitzek aus dieser Idee gemacht hat, haut mich wirklich um. Für mich ist es sein bisher intensivstes, grausamstes und fesselndstes Buch und es zeigt eindrucksvoll, wie man einen schon vorhandenen Stoff nehmen und so umformen kann, dass er sein eigener wird. Herr Fitzek, Sie haben mich wieder einmal überrascht und komplett überzeugt!

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  • Gut, aber sicher nicht der beste Fitzek!

    AchtNacht
    Bilie

    Bilie

    22. March 2017 um 15:57

    Die "AchtNacht" ist ein aus dem Ruder gelaufenes psychologisches Experiment. Jeder darf gegen eine geringe Gebühr eine Person in den Lostopf werfen, die er gerne loswerden möchte. Gegen eine noch geringere Gebühr kann man sich als reiner Jäger anmelden und so an der "Jagd" teilnehmen. Am 08.08. wird dann ein Name gezogen, bzw. zwei. Und diese Personen dürfen die ganze Nacht gejagt und auch umgebracht werden - straffrei! Und als Belohnung gibt es noch dazu 10 Mio Euro. Ben erfährt mehr oder weniger durch Zufall, dass er zum sogenannten "AchtNächter" auserkoren wurde - und von nun an ist nichts mehr wie es einmal war. Er ist zum Abschuss freigegeben. Und Dank Internet ist es ein Leichtes für Jeden ihn aufzuspüren. Der Gedanke an ein solches Experiment und wie viele Personen da mitmachen würden ist erschreckend, aufwühlend und beängstigend - leider aber in unserer Zeit nicht einmal so abwegig. Fast noch erschreckender als die Tatsache an sich, dass hier Menschen gejagt werden fand ich, wie leicht Ben zusätzlich durch bewusste Falschmeldungen im Internet zum Kinderschänder, Vergewaltiger, etc. abgestempelt wurde. Somit hat jeder auch gleich den passenden Rechtfertigungsgrund parat: "So einer hat es ja nicht anders verdient!"So viele Menschen sind sofort bereit, alles zu glauben, was über das Internet gepostet wird - und leider ist das ja auch in der Realität allzu oft so.Die Gesellschaftskritik, die Sebastian Fitzek hier anbringt hat mir sehr gut gefallen. Leider ist die Geschichte an manchen Stellen doch sehr überzogen. Den durch Dash und Nikolai inszenierten "Nebenschauplatz" hätte es meiner Meinung nach nicht unbedingt gebraucht. Ich hätte es besser gefunden, wenn man sich auf die reine "AchtNacht-Geschichte" konzentriert hätte. Trotzdem ist die "AchtNacht" in jedem Fall ein lesenswerter Roman mit den am Ende typischen Fitzek-Überraschungen.

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  • AchtNacht - Entkommst du?

    AchtNacht
    Insomnia1106

    Insomnia1106

    22. March 2017 um 12:33

    "Was machen wir jetzt mit dem Feuer, das du unter unseren Füßen angezündet hast?"Was passiert, wenn ein Experiment aus dem Ruder läuft? Sebastian Fitzek lies sich durch den bekannten Film "the Purge" zu diesem Buch inspirieren. Seine Idee war es, nicht wie im genannten Film die Menschen "jeder gegen jeden" antreten zu lassen, sondern "alle gegen einen". Wie schon der Titel sehr schnell erahnen lässt, geht es genauer um folgendes...Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde.Werden Sie die AchtNacht überleben?Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.Und Ihr Name wurde gezogen!Bis dahin hört es sich noch sehr spannend an, aber leider muss ich zugeben dass mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte. Der Klapptext lässt eine rasante Verfolgungsjagd erwarten, doch leider ist diese sehr in den Hintergrund geraten. Meiner Meinung nach ist die kurzzeitige Jagd auch zu einfach abgelaufen, wenn wirklich mehrere Tausend Menschen nach einem suchen und sich ständig über das Internet alle Informationen über den Standort usw. einholen, müsste der Protagonist doch weitaus mehr Probleme gehabt haben. An anderen Stellen fande ich die Geschichte jedoch zu überzeichnet, konnte manche Handlungen nicht nachvollziehen und für mich verlor das Buch dadurch an Spannung.Unser Protagonist ist nicht die einzige wichtige Figur in dem Buch. Bei der ersten AchtNacht wurde noch eine weitere Person gezogen. So lernen wir auch Arezu kennen und erfahren nach und nach dass auch sie eine traurige Vergangenheit hatte und tiefer in der Sache drinsteckt, als am Anfang gedacht. Auch haben wir einige Nebendarsteller, wie seine Tochter oder Exfrau.Doch leider fehlte für mich das gewisse Extra und auch das Ende ist für mich nicht ganz gelungen. Das war mir doch ein wenig zu viel von Allem.Alles in einem ist es eine sehr spannende Thematik und es gibt auch viele interessante Stellen im Buch. Gerade nach dem Lesen denkt man über das Thema nach. Wie schnell verbreiten sich Informationen - ja auch falsche Informationen im Internet aus? Wie schnell lässt man sich auf eine falsche Seite ziehen? Wie stark beherrscht uns das Internet? Können wir uns so leicht überwachen lassen?Somit gebe ich 3,5*P.S.: Das Nachwort vom Autor ist wirklich sehr lustig und sympatisch :-)

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  • AchtNacht

    AchtNacht
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    22. March 2017 um 10:02

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)Bei einem neuen Buch von Fitzek kann ich eigentlich nur selten wiederstehen......Den Schreibstil mag ich gerne, denn er ist bildlich, wortgewandt und immer sehr angenehm und flüssig zu lesen.Erzählt wird aus verschiedenen Blickwinkeln jedoch im personalen Stil und am Kapitelanfang genau deklariert so dass es zu keinen Verwirrungen oder Verwechslungen kommt.Das Hauptaugenmerk liegt dennoch ganz klar auf Ben, ein Charakter, den ich halt einfach begleitet habe, jedoch weder mochte noch unsympathisch fand und mir auch nicht lange im Gedächtnis haften bleiben wird.Hingegen war mir Arezu eine weitere wichtige Protagonistin irgendwie suspekt und Nikolai und seine Ganoven fand ich sogar völlig überflüssig, dazu aber weiter unten mehr.Die Ausarbeitung war insgesamt gut, denn sie kratzt nicht an der Oberfläche geht aber auch nicht total in die Tiefe, was jedoch auch gar nicht nötig war.Den Einstieg in die Geschichte mit dem Prolog fand ich sehr gelungen, da es die Neugierde schürt. Witzig fand ich auch, dass wir auf einen alten Bekannten aus einem anderen Buch von Fitzek treffen, der hier eine kleine Nebenrolle erhält.Da ich den Film " The Purge" nicht kenne, kann ich keine Vergleiche ziehen, finde es aber gut, dass der Autor darauf hinweist, dass er inspiriert wurde und in seinem Nachwort auch erläutert wie es dazu kam.Ja, die Story hatte durchaus ihre spannenden Momente, dennoch konnte sie mich nicht völlig fesseln oder von den Socken hauen.Des Öfteren wirkte alles auf mich einfach zu übertrieben, zu gewollt, gerade dieser ganze Aspekt rund um Nikolai und seine Ganoven empfand ich als extrem konstruiert und überzogen.Auch bei der Auflösung dachte ich nur " nee....nicht schon wieder diese Thematik und das Ende, na ja.......Irgendwie kam es mir vor als hätte der Autor verschiedene schon bekannte Elemente aus Actionromanen, Psycho- und Thrillern zusammengemischt noch eine Prise Gesellschafts- Kritik hinzugefügt und fertig...Nein, man muss das Rad nicht immer neu erfinden, damit ein Buch mich begeistern kann aber hier fehlte mir insgesamt einfach das gewisse Etwas oder Herzblut, anders kann ich es nicht ausdrücken....Aus all diesen Gründen vergebe ich 3,5 Sterne

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  • Grandios wie immer ...

    AchtNacht
    UnsereBuecherwelt

    UnsereBuecherwelt

    21. March 2017 um 18:02

    Meine MeinungIch möchte diesmal eine „etwas andere Rezension“ wie sonst verfassen, inspiriert durch die in letzter Zeit vermehrte negative Kritik an Sebastian Fitzeks Werken. Viele äußern sich seit etwa den letzten 4 herausgebrachten Büchern negativ darüber, dass seine Bücher sich arg verändert haben und fordern den Autor auf, doch bitte wieder zurück zu seinen Wurzeln zu finden. Viele schreiben davon, dass seine Geschichten teilweise überzogen und übertrieben dargestellt werden und nicht mehr so spannend zu lesen sind.Ich sage dazu: JA, seine Geschichten sind nicht mehr in genau demselben Stil geschrieben, wie noch zu Beginn seiner Buchkarriere und JA, sie sind auch teilweise echt total abgefahren und sogar extrem überzogen, ABER sie sind alles andere als langweilig!!!Ich finde es sogar toll, dass seine Bücher sich verändert haben! Verändern wir uns nicht alle im Laufe der Zeit und wächst nicht jeder durch seine Erfahrungen? Ein Autor tut das eben auch durch seine Menge an Büchern! Ist es nicht eben genau das, was einem Buch einen persönlichen Stempel des Schriftstellers aufdrückt? Würde er immer noch exakt im selben Stil schreiben wie vor 11 Jahren, dann würde er wahrscheinlich genau dafür kritisiert werden, dass er sich eben NICHT verändert hat und deshalb langweilige Bücher hervorbringt …Seine letzten beiden Werke „Das Paket“ und auch die „AchtNacht“ sind gute Beispiele dafür, dass Herr Fitzek sogar extrem übertreibt und einem Vieles teilweise echt unrealistisch erscheint. Beim Lesen fühlt man sich in einem hochkarätig rasend schnellen Hollywoodstreifen, wo die Filmemacher echt total überziehen! Jetzt kommt aber das GROßE ABER: Ich finde gerade das so klasse!!! In jeder eben erwähnten Situation, wo ich denke, „Mensch, jetzt haste mal wieder maßlos übertrieben!“, bekomme ich für genau diesen Moment eine plausible Erklärung schriftlich dargelegt, wo ich nichts mehr hinzuzufügen habe und sogar denke: „Mensch, wirklich gut durchdacht!“Für mich war die AchtNacht mal wieder ein grandioses und spannendes Meisterwerk!Ich nehme mir bei jedem Buch vor, ganz aufmerksam zu lesen und diesmal auf jeden Fall den Täter zu überführen ... aber ich wurde leider auch dieses Mal auf eine falsche Fährte gelockt und wäre nie im Leben auf die Auflösung gekommen! Und genau das macht für mich einen guten Psychothriller aus! Ich bin immer wieder aufs Neue verblüfft, woher Sebastian Fitzek seine Ideen nimmt … In dem Fall räumt der Autor sogar selbst im Nachwort ein, durch den Film „The Purge“, inspiriert worden zu sein. Er erläutert es anhand einer sehr traurigen und persönlichen Familiengeschichte. Und dennoch habe ich sogar hierzu eine Menge Kritiken gelesen, dass das Buch ein Abklatsch des Filmes wäre … Dem ist wirklich nicht so! Die Geschichte ist wirklich eine ganz andere und hat einen ganz persönlichen und eigenen Charakter! Wenn ich etwas zu kritisieren habe, dann lediglich, dass mir das von vorne herein spannende Thema rund um die AchtNacht, auf dessen Umsetzung ich mich total gefreut habe, leider durch die vielen Nebengeschichten und Nebenhandlungen etwas unter gegangen ist! Ich habe ein wenig mehr „Hetzjagt“ erwartet. Die war zwar da, aber immer nur indirekt. Das ist aber Kritik auf sehr hohem Niveau! Die Protagonisten wurden sehr gut ausgearbeitet und waren für mich sehr charakterstark! Ich war komplett bei ihnen und habe mit ihnen mitgefiebert.Einen alten Bekannten habe ich auch ganz kurz getroffen, den Herrn Dr. Roth, der in vielen Büchern eine Rolle spielt und was ich immer sehr erfrischend finde! Nun freue ich mich schon sehr auf das nächste Abenteuer in Berlin!FazitSpannendes Thema, verpackt in einer persönlichen Geschichte, ohne Chance auf selbständige Auflösung des Falles! Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung an alle, die rasante Psychothriller mit einer verworrenen, aber gut durchdachten Geschichte, die es heißt aufzuklären, lieben!

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