Sebastian Fitzek AchtNacht

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Inhaltsangabe zu „AchtNacht“ von Sebastian Fitzek

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben? Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen! Der neue Blockbuster von Sebastian Fitzek, dem „Meister des Wahns“ – exklusiv im Taschenbuch.

Hetzjagd - leider gar nicht mal so unrealistisch

— Dataha

Ein bedrückender, nachdenklich machender Thriller.

— PettiP

Stark konstruiertes Ende, blasse Hauptfigur und viel Potenzial bei der Umsetzung verschenkt - leider nicht der beste Fitzek.

— Splitterherz

Ein hochaktuelles Thema, das so actionreich und packend umgesetzt wurde, dass ich das Buch regelrecht verschlungen habe.

— AmaraSummer

Gefiel mir besser als "Das Paket."

— zhera

Nein... enttäuschend. Zu langatmig und somit langweilig. Selten, aber ich habe nicht bis zum Schluss gelesen.

— Kindle_Madrid

Gut geschrieben! Interessantes Thema mit spannenden Gedankengängen! Lediglich mit der Hauptperson konnte ich nicht viel anfangen!

— Freundchen

Könnte flüssiger geschrieben sein. Trotzdem empfehlenswert!

— LaLarisssa

Das Buch ist gut aber nicht so gut wie man sonst von Fitzek gewöhnt ist.

— Booksandcoffee02

Nicht das beste Buch von Fitzen, aber durchaus lesenswert.

— Rose2015

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In meinen Augen leider sehr schwach. Habs trotzdem fertig gelesen... lasst es, lohnt sich nicht. Sorry Karen Dionne...

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  • Jagd durch Berlin!

    AchtNacht

    PettiP

    20. October 2017 um 13:20

    Benjamin Rühmann, Musiker, hat sein Leben nicht im Griff. Gerade hat er mal wieder seinen Job verloren, da sieht plötzlich sein Foto auf einer Bildleinwand. Er, sowie eine junge Frau namens Arezu Herzsprung wurde in einem Internetspiel zur Tötung freigegeben. Dem Mörder winkt angeblich eine Belohnung von 2 Millionen Euro. So beginnt eine wilde Verfolgungsjagd quer durch Berlin. Das Buch von Sebastian Fitzek hat mir gut gefallen. Wie er die Jagd auf die Auserkorenen beschreibt, ist weitgehend realistisch dargestellt. Es wird herausgehoben wozu Menschen in der Lage sind, wenn es um Geld geht. Der Spannungsaufbau ist Fitzek sehr gut gelungen. Das Buch konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Die Handlungen der Hauptpersonen, Jäger sowie Gejagten, fand ich ab und an etwas zu überzogen beschrieben.Alles in Allem ein sehr gutes Buch, das ich auf den Fall weiterempfehlen kann. 

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  • Grundidee gefällt mir

    AchtNacht

    kleine_welle

    15. October 2017 um 21:48

    Ben hat den Halt in seinem Leben verloren. Seit er Schuld an dem Unfall seiner Tochter ist, kommt er nicht mehr richtig auf die Beine. Jetzt hat sie auch noch einen Selbstmordversuch hinter sich.Und das alles kurz vor der AchtNacht. Eine Nacht, in der ein Nominierter vogelfrei ist. Und Ben kann nicht glauben wer der AchtNächter ist.Zuerst war ich nicht so von dem Cover angetan. Aber wenn man genauer hinsieht ist es doch gut, denn dieser Mob, der hinter der Person her ist lässt schon einiges vermuten.Um schon einmal vorweg zu greifen: Diese Vermutung hat sich leider nicht so bewahrheitet. Aber dazu später mehr.Zunächst war ich sehr gespannt auf das Buch, denn Sebastian Fitzek sagt selber, er wurde zu dem Buch von dem Film The Purge inspiriert. Ich mag die Reihe sehr gerne und war dementsprechend leider etwas voreingenommen. Ich hatte am Anfang wirklich große Schwierigkeiten den Vergleich zwischen Buch und Film sein zu lassen. Denn das Buch ist natürlich ganz anders. Was ja auch gut ist, denn eine detailgetreue Nachahmung hätte ich ja auch gar nicht gewollt.Denn die Idee, dass nur eine Person vogelfrei ist und von den anderen „gejagt“ werden darf ist wirklich sehr spannend und verspricht einiges an Potential. Und nachdem man das Vorgeplänkel über Ben und sein verkorkstes Leben hinter sich hat, kann die Jagd beginnen.Dachte ich zumindest, denn da kommen wir zu dem oben schon angedeuteten Tatsachen. Mir fehlte eindeutig der wütende Mob, der durch die Straßen Berlins jagt und den AchtNächter finden möchte. Klar, kommt er in der Geschichte vor, aber leider hat das Buch nur sehr wenige Hetzjagden und baut mehr auf ein perfides Spiel auf. Und das fand ich schon sehr schade, denn die Szene mit dem Mob fand ich wirklich atemraubend beschrieben. Ich meine, gut der Sprachstil ist natürlich typisch Fitzek und Spannung kommt trotzdem an einigen Stellen auf, aber man hätte die Geschichte vielleicht noch etwas atemloser gestalten können. Ansonsten war ich immer ganz kribbelig, wenn die Überschriften auftauchten: Noch neun Stunden und 52 Minuten bis zum Ende der AchtNacht (zum Beispiel).Das hat mich wieder total an den Film erinnert und ich konnte richtig die Musikunterlegung hören. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, war der Blickwinkel der Jäger. Man bekommt einen sehr guten Eindruck in diese Verrückten, die sich an so einer Hetze beteiligen. Und das sich Leute daran beteiligen steht vollkommen außer Frage. Das macht es ja für mich nochmal erschreckend, denn ich kann mir sehr gut vorstellen, dass erstmal so eine Internetseite viel gelikt und geteilt werden würde und das es dann auch noch Idioten geben würde, die dabei mitmachen würden. Einfach zum Spaß. Gegen Ende folgten dann für mich doch einige Überraschungen und das hat dann wieder ein einiges aufgewertet. Denn man ist wirklich vollkommen ahnungslos wie es ausgehen könnte. Ich zumindest. ;)Und auch das Ende ist zwar dann wieder gut gewählt, aber leider auch ein bisschen schnulzig. Da hätte man vielleicht noch ein, zwei Seiten kürzen können. Aber okay, Geschmackssache. Ich steh halt nicht so auf schnulzige Enden. ;)Die Danksagung am Ende fand ich dann wieder sehr interessant (warum er die Idee dazu hatte) und lustig formuliert. Das humorvolle hat Sebastian Fitzek auch voll drauf. :DMein Fazit: Obwohl wirklich anders als die Filme, hat mir das Buch teilweise gut gefallen. Was mir allerdings fehlte waren mehr Szenen mit dem wütenden Mob, der den AchtNächter durch die Straßen jagt. Aber mit einigen Dingen konnte mich der Autor dann doch sehr überraschen und hat so wieder einige Punkte gut gemacht. ;)Wenn man die Filme der The Purge-Reihe kennt, sollte man aber vielleicht die Finger von dem Buch lassen. 

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  • Spannend und lesenswert, von einem Fitzek hatte ich jedoch mehr erwartet

    AchtNacht

    Bookilicious

    30. September 2017 um 20:34

    *Inhalt*"Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.Sie haben 80 Millionen Feinde.Werden Sie die AchtNacht überleben? Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.Und Ihr Name wurde gezogen!" (Quelle: Amazon) *Erster Satz des Buches*">Hier ist der Anruf für Sie.<" *Infos zum Buch*Seitenzahl: 416 Seiten
Verlag: Knaur Verlag
ISBN: 978-3426521083Preis: 12,99 € (Taschenbuch) / 8,99 € (E-Book) *Infos zum Autor*"Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. „Therapie“, erschienen 2006, war sein erstes Werk – und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie – und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender „Mailoholic“ ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin." (Quelle: Amazon) *Fazit*-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Ich mag Fitzek und seine Bücher und auch wenn ich nicht jede Neuerscheinung direkt lese, so hole ich dies doch noch irgendwann nach... das ist einfach ein MUSS!
-> Cover: Ein eher schlichtes Cover, das aber irgendwie sehr gut passt. Die rote Acht macht neugierig auf den Inhalt und wenn man genauer hinschaut, fallen die rennenden Menschen darin auf...
-> Story + Charaktere: Uff. Als großer Fitzek-Liebhaber hatte ich mir von diesem Buch sehr viel versprochen und was soll ich nach Beenden des Buches nun sagen? Ich mag es, aber irgendwie fehlt ihm der Fitzek-typische Einschlag, das, was einen von vorne bis hinten fesselt und das Buch von den anderen Thriller - Autoren abhebt. Auch wenn die Story von "AchtNacht" durchaus spannend und fesselnd gestaltet ist und in Anlehnung an den Film "The Purge" verfasst wurde - den ich sehr mochte - so konnte mich der Roman nicht auf die übliche Fitzek-typische Art völlig aus den Socken hauen. Vielleicht mag dies daran legen, dass der Roman an den oben genannten Film angelehnt wurde und mir persönlich die Raffinesse fehlte, die Fitzek's Romane normalerweise so unwiderstehlich machen. Ich möchte nicht sagen, dass es sich hierbei um einen langweiligen Thriller handelt, oder gar, dass die Geschichte nicht lesenswert sei - Fitzek-Neulinge dürften durchaus auf ihre Kosten kommen, doch ich für meinen Teil hätte etwas mehr erwartet. Die Geschichte um Ben und die AchtNacht ist durchaus lesenswert und so manches Mal ist man als Leser froh, dass man nicht in der Haut von Ben Rühmann oder Arezu Herzsprung steckt, den beiden, die im Rahmen der AchtNacht gejagt werden. Die Ausarbeitung der Charaktere gefiel mir sehr gut und auch die Auflösung am Ende fand ich lesenswert - und im Gegensatz zu anderen auch nicht vorhersehbar. Am Ende stellt man sich als Leser dann unweigerlich die Frage: ist das möglich? Kann so etwas kommen? Und ich für meinen Teil kann uneingeschränkt sagen: Ja, ich glaube daran. Und das ist wahrhaft gruselig. -> Schreibstil: Der Roman wurde aus der Sicht eines Erzählers in der Vergangenheitsform geschrieben und in einer lebhaften, bildhaften und gut verständlichen Sprache verfasst. -> Gesamt: Insgesamt hatte ich mir vom Roman zwar etwas mehr erwartet, dennoch fand ich "AchtNacht" jedoch spannend, lesenswert und faszinierend. Die Charaktere gefielen mir ausnehmend gut und das Ende konnte mich überzeugen.
Wertung: 4 von 5 Sterne!

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  • AchtNacht

    AchtNacht

    Fanti2412

    26. September 2017 um 19:02

    Zum Inhalt: Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.Sie haben 80 Millionen Feinde.Werden Sie die AchtNacht überleben?Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.Und Ihr Name wurde gezogen!  (Kurzbeschreibung gem. Knaur Verlag) Leseprobe Der Autor: Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin. (Quelle: Knaur Verlag) Homepage von Sebastian Fitzek Der Autor auf Facebook Meine Meinung: Der Klappentext hat mich spontan angesprochen, denn die geschilderte Idee der AchtNacht fand ich schon ziemlich kurios. Natürlich habe ich mich gefragt, ob so etwas in der Realität funktionieren würde. Würden Menschen tatsächlich glauben, dass sie straffrei töten dürfen? Das ausgelobte Kopfgeld von 10 Millionen Euro würde sicherlich eine unglaubliche Jagd auslösen, bei der nicht nur der Auserwählte der AchtNacht gejagt würde sondern sich sicher auch die Jäger untereinander jagen würden, um an das große Geld zu kommen. Der Klappentext spricht von einem "massenpsychologischen Experiment, das aus dem Ruder lief". Und tatsächlich stehen auf der Internetseite der AchtNacht zwei Namen: Benjamin (Ben) Rühmann und Arezu Herzsprung. Und beide werden dann auch zu Gejagten. Aber warum gerade diese beiden? Offensichtlich haben sie nichts gemeinsam und kennen sich auch bisher nicht.  Arezu ist Psychologiestudentin, die selbst psychisch immer noch mit den Folgen ihrer traumatischen Kindheit zu tun hat. Ben ist recht erfolglos, seine Frau hat sich von ihm getrennt und seine Tochter sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl. Zum Zeitpunkt der AchtNacht liegt sie jedoch nach einem Selbstmordversuch ohne Bewusstsein im Krankenhaus. Und so erleben wir mit den beiden Protagonisten als Leser die AchtNacht, wobei Ben und Arezu erst im Verlauf dieser Nacht zusammentreffen. Die Geschichte ist von Anfang an sehr rasant, bietet viel Action und führt kreuz und quer durch Berlin. Im Verlauf lernt man Ben und Arezu dann immer besser kennen. Ben erlebt gerade nicht allzu rosige Zeiten, aber es hat mich beeindruckt, wie er sich trotz all der Probleme um seine Familie besonders seine Tochter sorgt und versucht, sie zu beschützen. Arezu konnte ich von Anfang an nicht gut einschätzen, denn sie ist sehr undurchsichtig und gibt nicht viel von sich preis. Gefesselt hat mich die Geschichte aber durchgängig, auch wenn es zwischendurch mal etwas ruhiger zu ging. Die Fragen, ob und wie die beiden die AchtNacht überleben würden und wer eigentlich der Initiator dieser Todeslotterie ist, haben mich nicht losgelassen. Ein paar Reaktionen bzw. Handlungen der beiden Gejagten erschienen mir allerdings etwas unlogisch und nicht nachvollziehbar. Auch nachdem einige Fakten bekannt sind, verliert die Story ihre Spannung nicht, denn dann kommen neue Wendungen hinzu, die dem Ganzen wieder einen neuen Blickwinkel geben. Das ganze Ausmaß der Geschichte und alle Zusammenhänge werden erst gegen Ende klar. Aber das Ende war mir dann ein bisschen zu konstruiert und in gewisser Weise ist es auch ein bisschen "offen" und bietet Interpretationsspielraum. Das war auch nicht so ganz nach meinem Geschmack. Insgesamt hat mir dieser rasante Thriller spannende Lesestunden geboten, aber dieses massenpsychologische Experiment war auch beängstigend und vielleicht gar nicht so abwegig, wie man denkt! Wie man immer wieder sieht, sind Menschen sehr beeinflussbar und auch manipulierbar. Trotz kleiner Kritikpunkte gebe ich gerne eine Leseempfehlung, auch wegen des außergewöhnlichen Kernthemas! Fazit: 4 von 5 Sternen © Fanti2412

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  • Wer wird die AchtNacht überleben?

    AchtNacht

    Buchschatzjaegerin

    25. September 2017 um 16:41

    WORUM GEHT ES?Was wäre, wenn ihr die Möglichkeit hättet, den Namen einer Person in eine Todeslotterie zu werfen? Würdet ihr den Versuch wagen oder hättet ihr zu großen Respekt vor den Auswirkungen? Und was würde passieren, wenn euer eigener Name gezogen werden würde?Genau damit müssen sich die Bewohner Deutschlands auseinander setzen, denn die AchtNacht steht bevor. Am 08.08. um 08:08 Uhr abends wird der AchtNächter gezogen und ist bis 08:08 Uhr am nächsten Morgen vogelfrei. Das bedeutet, dass jeder diese Person töten dürfte, ganz ohne jegliche Konsequenzen. Das Spiel zwischen Jäger und Gejagten beginnt.REZENSIONAchtNacht ist mein erster Roman von Sebastian Fitzek und hat mich vor allem durch seine Thematik angesprochen. Die AchtNacht ist nämlich inspiriert durch die The Purge-Filme, die mir auch schon sehr gefallen haben. Deshalb war ich natürlich neugierig, inwiefern sich das Prinzip von „eine Nacht lang ist jede Straftat erlaubt“ in AchtNacht wiederfindet.Aber was ist diese besagte AchtNacht überhaupt? Das ist einfach erklärt: Eine Todeslotterie. Jeder, der sich auf der Internetseite registriert und einen Beitrag zahlt, darf jemanden nominieren, der in die Todeslotterie kommt. Wer wen nominiert weiß niemand, denn es ist anonym. Ob ihr also den nervigen Nachbar oder die streitsüchtige Mutter nominiert, wird niemand erfahren. Niemand außer euch selbst weiß, wen ihr nominiert habt.Am 08.08. um 20:08 Uhr wird schließlich der AchtNächter gezogen, der für 12 Stunden vogelfrei ist. Er oder Sie darf verletzt und misshandelt werden, es folgen keinerlei rechtliche Konsequenzen durch den Staat. Wer soweit gehen will, den auserwählten AchtNächter zu töten, dem winkt eine Prämie von zehn Millionen Euro. Klingt verlockend, oder? Aber wer ist wirklich bereit, für so viel Geld ein fremdes, oder wohlmöglich sogar bekanntes, Menschenleben zu beenden?Fragen über Fragen, die auch ich mir während des Lesens gestellt habe. Vor allem aber habe ich mir immer wieder vor Augen gehalten, dass eine solche Todeslotterie tatsächlich Anklang finden würde, sollte es sie in dieser Form geben. Demnach hat Sebastian Fitzek das Ausmaß dessen in meinen Augen auch sehr gut eingefangen.Die Geschichte beginnt aus der Perspektive von Ben Rühmann, einem Musiker, der allerdings wenig erfolgreich ist, nicht nur in der Musik, sondern auch generell in seinem Leben. Vieles ist nicht so gelaufen, wie Ben es sich gewünscht hat und er gibt sich für vieles davon auch die Schuld. Neben Ben gibt es jedoch immer wieder neue Perspektiven, aus denen die Geschichte weitererzählt wird. Obwohl ich kein so großer Fan von mehreren Perspektiven bin, gefällt mir die Aufteilung in AchtNacht wirklich sehr, weil sich die einzelnen Charaktere sehr voneinander unterscheiden und durch den Perspektivenwechsel oft auch die Spannung gesteigert wurde und neue Überraschungen ans Licht kamen.Besonders gefallen hat mir auch, dass die Charaktere größtenteils Menschen aus dem echten Leben waren, weshalb es mir leichter fiel, mich in sie hineinversetzen zu können. Das trifft natürlich nicht auf jeden zu, aber auch die „Abgründe“ einiger anderer Charaktere sind sehr gut dargestellt. Man bekommt eine ausgewogene Mischung an Charakteren vorgesetzt, von denen ich wirklich keinen missen möchte, weil jeder seinen Teil zur Geschichte beiträgt.Der Roman lebt vor allem von der Spannung und der Frage, was es mit der AchtNacht auf sich hat und vor allem, wer dahinter steckt. Ich war von Anfang an wirklich gefesselt von der Geschichte und bin nur über die Seiten hinweg geflogen. Das hat sich auch bis zum Ende so fortgesetzt, denn ich kam immer etwas Neues heraus, das mich dann motiviert hat, das Buch noch nicht aus der Hand zu legen.Es hat mich sehr überrascht, wie früh bereits aufgedeckt wird, wer hinter der AchtNacht steckt. Ohnehin wurde Einiges viel früher aufgedeckt, als ich erwartet hatte, sodass ich mich dann oft gefragt habe, was denn da jetzt noch kommen sollte. Aber keine Sorge, sobald Fragen geklärt werden, tauchen immer wieder neue auf. Es bleibt also spannend und wird nicht langweilig. Immer wieder werden Theorien umgeworfen und neue Impulse gesetzt.Allerdings muss ich leider sagen, dass ich von der finalen Auflösung leider enttäuscht wurde. Ich war natürlich überrascht, weil ich das so gar nicht hatte kommen sehen, hätte mir dann aber doch etwas anderes gewünscht. Für jemanden, der hin und wieder gerne mal einen Thriller liest, erschien mir diese Auflösung doch zu einfach. Ich hätte mir da durchaus etwas vorstellen können, was mich noch mehr vom Hocker gerissen hätte.Auch das Ende fand ich etwas schwach, weil es mir doch zu sehr in Richtung Happy End ging. Auch hier hätte ich mir etwas anderes gewünscht und denke auch gleichzeitig, dass die Geschichte, so wie sie für Ben ausgegangen ist, doch etwas weit hergeholt war. Ein radikaleres Ende und einen eindeutigen Schnitt hätte ich da besser gefunden.Trotz der Schwächen am Ende hat mir AchtNacht aber insgesamt sehr gut gefallen. Die Thematik ist sehr aktuell und zeigt auch gleich die großen Schwächen in unserer Gesellschaft auf. Das Internet besitzt in der heutigen Zeit viel Macht und kann sehr leicht dazu missbraucht werden, andere aufzustacheln - auch gegeneinander. Ebenso können Smartphones mit ihren Ortungsdiensten zwar hilfreich sein, verraten aber gleichzeitig sehr viel über uns. Etwas, was einen definitiv zum Nachdenken anregt.FAZITAchtNacht war mein erster Roman von Sebastian Fitzek und wird definitiv nicht mein letzter bleiben. Der Autor überzeugt mich nicht nur mit seinem fesselnden Schreibstil, sondern auch mit einer aktuellen Thematik. Die Mischung an realitätsnahen Charakteren, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählen ist gut gewählt und stützt den Roman durchweg. Wenngleich die Geschichte für mich zum Ende hin leider einige Schwächen aufweist, bei denen ich mir doch etwas mehr erhofft hatte. Dennoch ist AchtNacht eine Leseempfehlung für mich, auch Fans der The Purge-Filme dürften hier auf ihre Kosten kommen, weshalb der Roman von mir vier von fünf Sterne erhält.

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  • Ein konstruiertes Szenario...oder nicht ?

    AchtNacht

    Igela

    24. September 2017 um 10:11

    Millionen Menschen jagen zwei Personen. Ben Rühmann, Musiker ,und die Psychologiestudentin Arezu Herzsprung wurden in einem Internetspiel dazu bestimmt, dass sie sterben müssen. Während einer bestimmten Zeitspanne,die genau zwölf Stunden beträgt, sind sie zum Abschuss frei gegeben. Der Mörder geht nicht nur straffrei aus, sondern bekommt auch noch Geld für seine Tat. Eine konstruierte Geschichte, die das Bild einer gedankenlosen, internethörigen Gesellschaft zeichnet und doch kleine Fragezeichen beim Leser hinterlässt. Wäre diese fiktive Geschichte auch in der Realität möglich ?Ich kann das nicht strikte verneinen, und gerade darum hat mir die Story Eindruck gemacht. Denn Sebastian Fitzek zeichnet ein Szenario, das man auf den ersten Blick als fiktiv und konstruiert abtut…je länger man liest, je mehr regt sich die Unsicherheit, ob es nicht doch so weit her geholt ist und nicht auch in der realen Welt möglich wäre? Die kurzen Kapitel, in denen immer wieder einer der beiden Verfolgten in den Mittelpunkt rückt,sind abwechslungsreich gestaltet und der Spannungsbogen baut sich sehr rasch auf. Ab und zu hatte ich das Gefühl, der Autor widerspricht sich. Wie zum Beispiel als die Tochter von Ben auf Seite 46 als Smartphone Junkie bezeichnet wird und kurz darauf auf Seite 50 Whatsapp Nachrichten als unpersönlich abtut. Wenn ich gerade so schön im Lesefluss war, die Story immer spannender wird, ist bei mir plötzlich ein Gedanke aufgeblitzt: Die Geschichte wirkt fast von einer Seite zur anderen reichlich überzogen und wird dann doch sehr konstruiert. So habe ich zum Beispiel nicht verstanden, warum Ben's Vater, der Polizist ist, einen Kollegen schickt um seinen Sohn zu beschützen. Warum geht er denn nicht selbst hin ? Der Schreibstil von Fitzek gefällt mir sehr, wie schon in anderen seiner Bücher finde ich auch in AchtNacht seine runden, stimmigen und sehr flüssigen Stil.  Die Figuren waren etwas unausgegoren. Ben empfand ich als sehr gut ausgearbeitet. Man bekommt durch die Beschreibung seines Berufsfeldes und die familiäre Situation ein gutes Gefühl für diese Figur. Seine Mitstreiterin Arezu bleibt leider sehr blass und hier hätte ich noch ein paar Sätze mehr um sie zu charakterisieren begrüsst. Gegen Schluss überrollen sich die Ereignisse, Fitzek wartet noch mit einigen überraschenden Wendungen auf und so empfand ich das Ende als stimmig und sehr überraschend.

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    • 4
  • Lauf so schnell du kannst....

    AchtNacht

    Wonni1986

    24. September 2017 um 07:10

    Titel: "AchtNacht"Autor: Sebastian FitzekVerlag: KnaurSeitenzahl: 407Cover:Das schwarze Softcover, ist mit einer roten 8 gestaltet wurden und bei näheren betrachten sieht man Personen, die entweder flüchten oder die jagen...man weiß es nicht. Ich finde es sehr schön, nicht übertrieben, sehr schlicht…aber denn noch ein Buch was die Aufmerksamkeit erweckt.Schreibstil:Wenn man ein Buch von Sebastian Fitezk liest, benötigt man kein Kino mehr…ich glaube das trifft es auf den Punkt. Alles was niedergeschrieben ist, wurde sehr gut detailliert beschrieben und erklärt. AchtNacht ist so flüssig geschrieben, dass man leider Gottes schon nach ein paar Stunden fertig ist mitlesen. Inhalt:Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde.Werden Sie die AchtNacht überleben?Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.Und Ihr Name wurde gezogen!MeinungAls ich irgendwo gelesen hatte das Herr Fitzek ein neues Buch schreibt war ich voller Vorfreude und bestellte es im Vorverkauf…als es kam freute ich mich wie ein Kind zu Weihnachten…leider musste es noch warten. ABER das Warten hatte sich gelohnt, ich mach mir nichts aus den Kritiken…wenn ich von einem Autor schon 3 Bücher gelesen habe und sie gefallen mir nicht, muss ich mir da noch ein 4 kaufen und das dann auch noch schlechtmachen? Nur mal so am Rande!Jetzt zum Buch…ich bin immer noch total geflasht von der Geschichte…echt, wie kommt man nur auf so etwas Krankes, was gleichzeitig so faszinierend ist? Ich möchte mir gar nicht vorstellen, teil der kranken „Lotterie“ zu sein, und ein Jäger auch nicht, da lieber geh ich ein paar Stunden mehr arbeiten. Aber das zentrale Thema bei „AchtNacht“, war die schnelle Verbreitung in sozialen Netzwerken. Es ist gruselig, dass heute nur ein böser Post reicht, um einen Menschen soweit zu bringen das er quasi auswandern muss...Ich persönlich gehe auf solche hetz Postings nicht ein…schon gar nicht wenn ich den jenigen nicht kenne…aber eine andere Frage beschäftigt mich im Zuge dessen…Leben wir zu öffentlich? Immer hin machen wir es den anderen ganz einfach uns zu Stalken…vielleicht sollten wir uns einfach ein bisschen mehr zurücknehmen und über unser sozial Verhalten nachdenken. Ich kann das Buch jedenfalls nur weiterempfehlen, ich fand es grandios.Vielen Dank Herr Fitzek, ich freu mich auf das nächste Buch

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  • Überzeugender Thriller!

    AchtNacht

    ShellyBooklove

    21. September 2017 um 19:22

    Zum Cover:Das Cover gefällt mir sehr gut. Es stellt einen klaren Bezug zur Geschichte her und die Farben springen sofort ins Auge. Mir persönlich gefällt der Kontrast von Schwarz und Rot sehr. Rundum ein schönes Cover.Meine Meinung:Den neuen Fitzek musste ich sofort haben. Leider hat es etwas gedauert bis ich das Buch ausgelesen hatte, aber es hat sich definitv gelohnt. Zwar ist die Geschichte nichts wirklich innovatives, aber das wollte der Autor auch nicht zwingend. Nachdem er "The Purge" gesehen hatte, inspirierte ihn die Geschichte zu diesem Buch. Es bestehen also ziemlich viele Parallelen zum Film. Dennoch gelang es Herrn Fitzek die Geschichte so umzugestalten bzw. zu verändern, dass es auch für Leser, die "The Purge" bereits gesehen haben, spannend bleibt, denn diese absurde "Achtnacht" verhängt nicht über alle Bürger Deutschlands vogelfreiheit. Zwei deutsche Bürger, die von Menschen nominiert wurden, die diese Menschen milde gesagt nicht leiden können, ziehen das Todeslos und müssen an diesem Tag ihre Mitmenschen fürchten. Warum? Demjenigen, der den erstgezogenen Todesgeweihten tötet, winken 10 Millionen Euro Jagdprämie.Klingt nicht nur spannend und interessant, denn Fitzeks bekannter, flüssiger Schreibstil gestaltet die Geschichte wieder in einen irren Lesemarathon, der an Spannung einiges zu bieten hat.Das Buch war also ein voller Erfolg und ich bin schon auf das nächste Buch von Sebastian Fitzek gespannt.P.s.: Lest unbedingt die Danksagung des Autors. Ich konnte mich vor Lachen nicht mehr halten!Fazit:"Achtnacht" war ein spannender und interessanter Thriller, der mich überzeugen konnte. Einen Punkt Abzug bekommt es dennoch, da die Geschichte leider nicht ganz so innovativ war, wie man es von Fitzek eigentlich gewohnt ist.Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 Sternen.

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  • eBook Kommentar zu AchtNacht von Sebastian Fitzek

    AchtNacht

    Frauke

    via eBook 'AchtNacht'

    das ist eines dee besten Buecher von Sebastian Fitzek. Spannung vom ersten Satz an und nicht moeglich mit dem lesen aufzuhoeren. Ich habe es geradezu verschlungen. BRAVO!!! Habe ale Bücher von im gelesen und es ist erststaunlich das der Autr immer wieder für Überraschung und Spannung sorgt.

    • 25
  • Enttäuschung pur

    AchtNacht

    PinkBookLady

    11. September 2017 um 09:30

    Der Klappentext liest sich spannend und mich interessierte das ganze gleich brennend, aber leider wurde ich mehr als enttäuscht.  Die Geschichte ist zwar recht gut und interessant im Bereich der Todeslotterie, denn wie oft hat man schon selbst verhasste Menschen dene man am liebsten den Hals umdrehen wollte? Aber leider konnte die Story mich nicht im geringsten überzeugen. In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Der Anfang war mir arg zu wirr und die kleinen  Pseudospannungen machten das ganze leider auch nicht mehr wett. Die Figuren bleiben auch eher blass und ich konnte keine direkte Verbindung zu ihnen aufbauen, was bei mir ja eher sehr sehr selten vor kommt. Ben & Arezu treffen bald auf einander und sind fortan auf der Flucht vor Millionen Killern die das Kopfgeld wollen und dafür alles tun. Ansonsten kann man sagen, die Story ist völlig unrealistisch und komplett an den Haaren herbei gezogen. Als ob es sowas je geben wird. Ich hoffe nicht und niemals! Ehr ein schlechter Mix aus  Action und Fantasy, aber eindeutig kein Thriller. Aber ist es nicht auch sehr erschreckend wie diese Geschichte doch aktuell in unsere Zeit sehr gut passt? Denn „Fake-News“ können so einiges anrichten und es gibt genügend Menschen die dem Hype dann auch den nötigen Glauben schenken. Die Auflösung zum Ende hin war leider auch kein großer Fit und der WOW Effekt blieb hier leider aus. Fazit: Hmm hierzu fällt mir nicht wirklich was ein, außer das war ein Satz mit X, das war wohl nix! Ich hätte mehr und anderes erwartet und hoffe das S.Fitzek´s nächster Thriller wieder besser punkten kann.

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  • Rezension: AchtNacht

    AchtNacht

    kirasbuecherwelt

    07. September 2017 um 12:24


  • Spannung bis zum Ende

    AchtNacht

    MayasBuchwelt

    28. August 2017 um 09:41

    Nachdem ich bereits einige Fitzek-Thriller gelesen habe, war mir klar, dass ich "AchtNacht" sehr bald ebenfalls lesen muss. Eins vorweg: AchtNacht war zwar sehr unterhaltsam und spannend, allerdings nicht der beste Fitzek, den ich kenne.Zum Schreibstil brauche ich glaube ich nicht viel sagen. Das Buch liest sich super in einem durch und nirgendwo gerät man ins Stocken. Die bildhafte Darstellung und die kurzen Kapitel halten den Spannungsbogen sehr gut aufrecht, Die Figuren hätten etwas ausführlicher beschrieben werden können, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Was mich allerdings gestört hat war die Tatsache, dass der Klappentext meiner Meinung nach ein etwas anderes Szenario suggeriert - ich dachte dabei gleich an eine dystopische Zukunft, in der die AchtNacht gesellschaftlich toleriert wird etc. Dem ist aber nicht so - es handelt sich hierbei um die allererste AchtNacht überhaupt und diese ist keineswegs staatlich organisiert! Vielleicht hätte es aus einem sehr guten Buch einen Top Bestseller machen können, wenn dieses Szenario auch derartig umgesetzt worden wäre. Jedenfalls hätte der Klappentext anders lauten sollen, denn ich wurde dadurch etwas auf eine falsche Fährte gelockt und letztlich ein wenig enttäuscht.Wenn man sich aber einmal damit abgefunden hat, dass es die erste AchtNacht ist und diese privat organisiert und gewiss nicht allgemeingesellschaftlich akzeptiert, dann führt das Buch den Leser super durch die Handlung. Seite um Seite flog dahin und ich konnte kaum aufhören zu lesen (was auch an den kurzen Kapiteln gelegen haben kann ;) ). Am Ende gab es dann noch ein, zwei überraschende Wendungen, die mir gut gefallen haben. Auf eine davon hätte ich vielleicht auch selbst mal früher kommen können ;) Insgesamt ein sehr gut lesbarer, unterhaltsamer und spannender Thriller - wenn auch nicht der beste Fitzek-Thriller, den ich je gelesen habe.

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  • ausbaufähig mit guten Grundgedanken

    AchtNacht

    derMichi

    27. August 2017 um 11:59

    Über soziale Medien verabredete Menschenjagden sind in der Literatur seit "Der Circle" und "Zero" längst keine Seltenheit mehr. Da ist es doch gleich viel nahbarer, wenn ein versierter einheimischer Autor die Thematik in bekannte Schauplätze verlegt und vielleicht noch ein paar gesellschaftskritische Dinge zum besten gibt. All das gibt es in "AchtNacht" auch, keine dieser Ideen kommt jedoch wirklich ausreichend zur Geltung. Positiv ist zu vermerken, dass man das Buch definitv bis zum Ende nicht aus der Hand legen kann. Die knackig kurzen Kapitel enden stets mit brutalen, gelegentlich etwas berechnet wirkenden Cliffhangern, die man so nicht stehen lassen mag. Für Spannung ist also durchaus gesorgt und ein paar Überraschungen und interessante Twists gibt es durchaus.Darüber hinaus verpasst Fitzek hier leider die Gelegenheit, tatsächliche menschliche Abgründe aufzudecken. Die Menge, die hinter Ben und Arezu her ist, besteht größtenteils aus anonymen gewaltbereiten Personen und abgesehen von zwei Verbrechern, die ihre ganz eigenen Vorteile aus der AchtNacht herausholen wollen, spielt der Mob eigentlich nur eine Nebenrolle. Selbst die Tatsache, dass Regierung und Polizei offenbar kaum an den Vorfällen interessiert sind und die Medien von der Menschenjagd lieber wie von einem Sportereignis berichten, hätte noch vertieft werden dürfen. Stattdessen besteht Berlin unter diesen Bedingungen ausschließlich aus einer wabernden Masse potentieller Mörder und kaum einer will den Gejagten helfen.Die im Buch angesprochene Theorie von der "Schwarmdummheit" als Gegenstück zur Schwarmintelligenz, sowie das Szenario eines aus dem Ruder gelaufenen massenpsychologischen Experiments, verspricht einige interessante Gedanken zu den Schattenseiten des Internets in dem "jeder Idiot jede Schlagzeile ungeprüft weiterleitet und kommentiert" (S. 121). Jeder dürfte irgendeinen Facebookfreund haben, dem man so etwas heimlich nachsagt, aber selbst dieser wichtige Aspekt des Nutzerverhaltens bleibt im Ansatz stecken. Dafür gibt es noch allerhand Anspielungen auf Filme und Bücher mit ähnlichem Inhalt und in den Namen vieler Charaktere Hinweise auf bekannte Schauspieler (Rühmann, Herzsprung, Lauterbach ...).Ehrlicherweise erwähnt Fitzek im Nachwort, dass sein Roman von dem Film "The Purge" inspiriert wurde, in dem ebenfalls für eine Nacht Verbrechen wie Mord erlaubt sind. Großartig weitergedacht wurde die Idee hier im Vergleich zu anderen Büchern mit ähnlicher Thematik allerdings nicht. "AchtNacht" ist ein handwerklich solider Thriller, der "Meister des Wahns" hat aber schon besser geschrieben.Seitenzahl: 416Format: 12,6 x 18,8 cm, KlappenbroschurVerlag: KnaurBonusmaterial: Anmerkungen des Autors

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2414
  • Was für eine bizarre Szenerie!

    AchtNacht

    Gwennilein

    25. August 2017 um 11:18

    Leider ist die Thematik des Buches gar nicht so weit her geholt - in gewohnter Fitzek-Spannung beschreibt der Autor die Manipulationsfähigkeit der breiten Masse, die gepaart mit sozialen Medien und Vernetzung zu tödlicher Jagd führt. Irgendwie unglaublich und doch so real. Klasse Buch, welches durch ein angedrehtes Ende überrascht.

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