Sebastian Fitzek AchtNacht

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Inhaltsangabe zu „AchtNacht“ von Sebastian Fitzek

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben? Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen! Der neue Blockbuster von Sebastian Fitzek, dem „Meister des Wahns“ – exklusiv im Taschenbuch.

Gute Grundidee, leider nicht fitzek-typisch umgesetzt.

— Gwendolyn22
Gwendolyn22

Actiongeladene Story, aber an vielen Stellen zu konstruiert. Schade.

— Anne4007
Anne4007

Spannend, nur das Ende sehr ungewöhnlich teils verwirrend.

— Synapse11
Synapse11

⭐⭐⭐

— freyacat
freyacat

Gute Idee mit mangelhafter Umsetzung!

— Gucci2104
Gucci2104

Großartige Idee - aber leider hat mir die Umsetzung diesmal nicht 100% gefallen. Trotzdem super spannend und wie immer ein Pageturner!

— Ywikiwi
Ywikiwi

Großartig wie so ziemlich jeder Fitzek. Spannend, tiefgründig und denkwürdig.

— Kartoffelschaf
Kartoffelschaf

„AchtNacht“ wartet mit einer guten Idee und tollen Ansätzen auf, der Protagonist blieb mir jedoch leider zu oft in einer Opfer-Haltung.

— BonniesBuchemotion
BonniesBuchemotion

War sehr spanned! Gab aber auch schon spannendere Bücher von ihm. Dennoch typisch Fitzek...

— 19Coraline82
19Coraline82

leider fehlt etwas die Spannung, am Ende passiert zu viel in kurzer Zeit, hätte mehr ausgebaut werden können, der Rest war zu lahmatmig

— juli.buecher
juli.buecher

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    AchtNacht
    Gwendolyn22

    Gwendolyn22

    25. June 2017 um 14:50

    So schnell erscheint nach dem letzten Buch „Das Paket“ ein neuer Thriller vom Thrillerkönig Deutschlands! Ich war sehr gespannt und habe das Buch daher auch sehnlichst erwartet und innerhalb kurzer Zeit verschlungen. Zum Inhalt: Eine Website ruft dazu auf, einen Todeskandidaten zu nominieren, der am 8.8. um 20.08 Uhr für zwölf Stunden „vogelfrei“ ist, d.h. unabhängig vom deutschen Rechtssystem verfolgt und getötet werden darf. Demjenigen, der den Nominierten tötet, winken 10 Millionen Euro Belohnung. Soweit Fitzeks „Gedankenexperiment“, das er aufgrund einer Inspiration durch den Film „The Purge“, der mir unbekannt ist, in seinem neuen Thriller für eine hanebüchene Story zugrunde legt. Es gibt um Halbwahrheiten und darum, ob einzelne Menschen bzw. die breite Masse bereit ist, ihre Moral für eine gewisse Zeit komplett auszuschalten, eine Person zu jagen und zu töten.   Meine Meinung: In Teilen bringt das Buch zuviel „Action“, ist eigentlich eine reine Verfolgungsjagd. Die typischen „fitzek´schen“ Dialoge und Wendungen kommen zunächst zu kurz. Dafür gibt es marginal im ersten Teil des Buches kleine „Cliffhänger“ am Kapitelende, die teils etwas reißerisch wirken, wie aus einer billigen Seifenoper entnommen.   Was mir missfallen hat, ist die Figurenzeichnung, die durchgehend oberflächlich wirkt. Sind die Charaktere in den übrigen Fitzekbüchern in den meisten Fällen sehr vielschichtig, so zeigen sich hier nur schwarz und weiß. Dies ist mir nicht tiefgründig genug und ich habe an vielen Stellen die Augen verdreht. Die Hauptfigur Ben beispielsweise, ein abgehalfterter, gescheiterter Musiker (Drummer) ohne Geld und festen Wohnsitz, eine gescheiterte Existenz, die von seiner Freundin getrennt ist, sie aber immer noch liebt, scheint dazu auch noch naiv. M. E. ist dieser Mensch kaum glaubwürdig beschrieben.   Die ersten 150 Seiten etwa hatte ich den Eindruck, dass der Aufbau der Geschichte etwas konfus und ungeplant ist. Dann erst fesselt der Fortgang der Handlung, da immer mehr fitzek-typische Überraschungen (Die Fragen „Wer hat mich nominiert?“ „War der Unfall meiner Tochter wirklich ein Unfall?“ und Ansätze von Antworten darauf) auftauchen. Im ersten Teil fehlen einfach viele der sonst typischen Dialoge, die das Geschehen auflockern oder spannend machen. Es gibt viele eigenartige Formulierungen, teilweise eine mir zu einfache, lieblose Sprache und der Autor verliert sich in unnötigen Erläuterungen, als wenn der Leser zu dumm wäre, bestimmte Zusammenhänge zu verstehen.   Zur Thematik ist zu sagen, dass das Buch sicherlich interessante Gedankenanstöße zum Thema „Internet-Hype“ und „Hetze in sozialen Netzwerken“ bietet, diese werden aber nicht differenziert genug beleuchtet. Die Themen Kindesmissbrauch, Mobbing usw., die auch schon in anderen Büchern thematisiert wurden, ermüden beim Lesen. Es scheint gezwungen, dass Fitzek diese Themen in diesem Zusammenhang anschneidet. So kommt die psychologische Betrachtung des Phänomens (massenpsychologischer Virus) zu kurz, andere Aspekte, die nichts mit dem Thema zu tun haben, werden hingegen beleuchtet, was für mich nicht zwingend zusammen passt.   Dennoch habe ich das Buch sehr schnell gelesen, der Schreibstil ist – wie immer – flüssig, so dass das Buch leicht und zügig zu lesen ist. Zu gerne will man doch wissen, wie die Geschichte endet. Die Auflösung enttäuscht jedoch – hier hätte ich mir mehr von den unendlichen fitzek´schen Wendungen, die noch einmal alle miteinander verschlungen sind, gewünscht. Mittlerweile sind bestimmte „Lösungen“, die Fitzek anbietet, abgenutzt.   Fazit: Ein Thema, das hohe Erwartungen weckt, die Fitzek in seiner hier angebotenen Verarbeitung aber nicht erfüllen kann. Definitiv nicht sein stärkster Thriller. „Das Paket“ zum Beispiel war im Vergleich dazu Klassen besser und auch seine frühen Werke haben mich viel mehr in den Bann gezogen.  

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  • Nicht mein Ding - zu konstruiert

    AchtNacht
    Anne4007

    Anne4007

    23. June 2017 um 15:47

    Inhalt: Inspiriert hatte sich Herr Fitzek von The Purge und genau in diese Richtung ging es auch. 12 Stunden sind Zeit für eine mörderische Hetzjagd, in der alles erlaubt ist. Einfach einen verhassten Menschen gegen eine Gebühr auf die Liste setzen und mit etwas Glück würde er dann am 08.08. um 20. 08. gezogen werden. Die Achtnacht kann beginnen und wer den Achtnächter zur Strecke bringt und ein entsprechendes Video als Beweis hochlädt, gewinnt auch noch 10 Millionen. Dein Alptraum kann beginnen, was wenn es dein Name ist? Meine Meinung: Die beiden Protagonisten Ben und Arezu müssen sich der Achtnacht stellen, denn ihre Namen wurden bei der Todeslotterie gezogen. Damit beginnt eine Hetzjagd durch Berlin. Wie man es von Herrn Fitzek gewohnt ist, beginnt schon nach den ersten Seiten eine absolut actiongeladene Story und man legt das Buch nicht aus der Hand. An der einen oder anderen Stelle wirkte es für mich etwas zu konstruiert und zu realitätsfern, so dass man sich von der Story distanziert. Schade, denn ich bin absoluter Fitzek-Fan aber mir fehlte irgendwie auch der Draht zu Ben. Vieles seiner Entscheidungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Fazit: Actiongeladene Story und natürlich jetzt man so durch die Seiten, aber leider an vielen Stellen einfach zu konstruiert. Schade.

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  • Anders als erwartet ...

    AchtNacht
    livricieux

    livricieux

    22. June 2017 um 21:00

    »Der Polizist rollte etwas genervt mit den Augen, reichte ihm aber die Karte. Und gab Ben damit den entscheidenen Hinweis, der ihm noch gefehlt hatte.« (S. 131)Erster Satz»Hier ist der Anruf für Sie.«VerlagstextEs ist der 8. 8., acht Uhr acht.Sie haben 80 Millionen Feinde.Werden Sie die AchtNacht überleben?Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.Und Ihr Name wurde gezogen!Der neue Blockbuster von Sebastian Fitzek, dem „Meister des Wahns“ – exklusiv im Taschenbuch. (Quelle: Droemer Knaur)Meine MeinungAn meinen zweiten Fitzek ging ich mit ziemlich hohen Erwartungen ran und vielleicht waren diese entscheidend dafür verantwortlich, dass mich das Buch nicht so ganz überzeugen konnte. Obwohl ja eigentlich die Ausgangslage nicht spannender sein könnte.Am 8.8. beginnt um 20.08Uhr eine Hetzjagd die ganze 12 Stunden dauern soll und an der jeder und jede Teilnehmen kann. Stress mit dem Chef? Kein Problem, setz ihn einfach gegen eine Gebühr auf eine Abschussliste im Internet. Auch die Nachbarin, die ständig nörgelt, kann darauf landen. Am 8.8. wird dann aus diesen Personen per Zufallssystem eine gezogen, die für die Dauer der AchtNacht vorgelfrei ist. Derjenige, der den Achtnächter zur Strecke bringt und den entsprechenden Beweis auf der Website hochlädt, gewinnt eine Prämie von 10 Millionen Euro. Und das ganze ist auch noch von der Bundesregierung genehmigt und somit straffrei.Gibt es nun Menschen, die der Verlockung des Geldes nicht wieder stehen können und die gute Kinderstube und all ihre Prinzipien über Bord werfen?Und noch viel spannender, wie reagierst du, wenn dein Name gezogen wird?Genau dieser Erfahrung müssen sich die beiden Protagonisten Ben und Arezu stellen, da sie durch die Todeslotterie gezogen wurden. Eine Hetzjagd durch Berlin beginnt.»Irgendwo hatte Ben gelesen, dass es statistisch gesehen fünf Prozent Idioten in jeder Gesellschaft gab. Also vier Millionen allein in Deutschland.« (S.123)AchtNacht ist ein sehr geschickt konstruierter Thriller, der den Leser das ein oder andere Mal den Atem anhalten lässt. Bereits nach den ersten Seiten sind wir mitten in der actiongeladenen Story und rasen quasi durch ein nächtliches Berlin, in dem überall Gefahren lauern. Klingt gut, oder? Und trotzdem ist gerade diese Konstruiertheit (gibt es dieses Wort überhaupt?) ein grosser Haken für mich.Grad in der heutigen Zeit denke ich, dass ein solches Szenario einer Hetzjagd angezettelt in den sozialen Medien, durchaus wahrscheinlich sein kann. Solche Internetmobs hat es ja auch schon gegeben. Und auch wenn ich persönlich an das Gute im Menschen glauben, weiss ich auch, dass es genügend berechnende und skrupellose Exemplare dieser Spezies gibt, die sich über all die moralischen und ethischen Bedenken hinweg setzten und bei einer eben solchen Hetzjagd mit Freuden mitmachen würden. Und trotzdem empfand ich manche Wendung im Buch als konstruiert, gewollt und so konnte ich mir nur sehr schlecht vorstellen, dass dies wirklich passieren könnte (abgesehen davon, hoffe ich auch, dass es nie nie nie passiert!). Vieles wirkt zu schnell, zu aufgesetzt. Das schaffte für mich eine gewisse Distanz zu den ganzen Geschehnissen, die über das gesamte Buch hinweg bestehen blieb. Irgendwie wurde ich einfach nicht warm mit der Geschichte.Die vollständige Rezension zu AchtNacht findet ihr auf meinem Blog Livricieux

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  • Naja...

    AchtNacht
    Gucci2104

    Gucci2104

    20. June 2017 um 14:32

    Inhalt:Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde.Werden Sie die AchtNacht überleben?Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.Und Ihr Name wurde gezogen!Meinung:Die Idee und Grundlage (Orientierung an The Purge) finde ich super...nur leider gehe ich mit der Umsetzung nicht ganz mit. Es fängt schon damit an, das ich persönlich keinen Zugang zu den Hauptprotagonisten finde. Ben wird als der reinste Loser dargestellt und für Dinge verurteilt, für die er teilweise gar nichts kann. Und das schon vor der Achtnacht. Zudem waren einige Situationen sehr überspitzt und teilweise einfach nicht glaubhaft. Sie war mir auch nicht sonderlich sympatisch. Das Ende hierzu war ja fast schon ab der Hälfte erratbar. Der Schreibstil selbst war wie gewohnt flüssig. Kann man lesen, muss man aber nicht. Humane 3 von 5 Sternen.

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  • eBook Kommentar zu AchtNacht von Sebastian Fitzek

    AchtNacht
    Frauke

    Frauke

    via eBook 'AchtNacht'

    das ist eines dee besten Buecher von Sebastian Fitzek. Spannung vom ersten Satz an und nicht moeglich mit dem lesen aufzuhoeren. Ich habe es geradezu verschlungen. BRAVO!!! Habe ale Bücher von im gelesen und es ist erststaunlich das der Autr immer wieder für Überraschung und Spannung sorgt.

    • 14
  • Großartig!

    AchtNacht
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    18. June 2017 um 07:51

    Einmal mehr führt uns Fitzek an die Abgründe der menschlichen Seele. ...Wunderbar, endlich wieder ein typischer Fitzek. Perfekt erzählt, toller Schreibstil - wie immer - straffer Spannungsbogen und ständig neue (böse) Überraschungen für den Leser. Achtnacht klang für mich zuerst ein wenig skurril. Ich war total gespannt auf dieses "Experiment" und wurde nicht enttäuscht. Ich bin definitiv immer wieder fasziniert darüber, wie der Autor es schafft, den Leser fast das komplette Buch über im Dunkeln tappen zu lassen. Da werden winzig kleine Details geschildert, die der normale Leser so am Rande registriert. Nach dem etwa 5. Fitzek hat man dafür dann eine gewisse Sensibilität entwickelt und denkt oftmals "na, das wird doch später nochmal wichtig sein". So auch hier. Und diese Besonderheit macht jeden Fitzek in meinen Augen zu einem Thriller mit Thrill. Atmosphärisch dicht, beklemmend und rasant erzählt - fiel es mir schwer, das Buch überhaupt aus den Händen zu legen. Absolut empfehlenswert. 

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  • ein neuer Fitzek

    AchtNacht
    Blacksally

    Blacksally

    16. June 2017 um 14:24

    CoverDas Cover des Buches gefällt mir leider nicht so sehr. Man sieht aber gut das es sich hierbei um einen Thriller handelt und bei genauerem hinsehen sieht man auch eine Menschenmenge die einen einzelnen verfolgt bzw jagt. Die Farben stechen sehr heraus, was ich für diesen Thriller passend finde.ProtagonistBen wurde bei der Acht Nacht gezogen, das bedeutet er ist ab sofort Vogelfrei und kann von jedem getötet werden. Doch wer kann ihn so hassen, das er nominiert wurde? seine Tochter, die wegen ihm im Rollstuhl sitzt? Seine Exfrau? Oder vielleicht doch jemand ganz anderes?Ich mochte Ben im Buch eigentlich ganz gern, wobei ich leider sagen muss, der Charakter an sich ist nicht gut ausgearbeitet, man hat das Gefühl man kennt ihn garnicht richtig und er ist nur eine zweidimensionale Gestalt, die man nicht richtig zu fassen bekommt. Er nimmt sein Schicksal sehr schnell an und ich finde seine Handlungen nicht ganz nachvollziehbar. Ich finde es sehr schade und hätte mir gerade beim Hauptprotagonisten mehr Tiefe gewünscht.SchreibstilDer Schreibstil war ein typischer Fitzek, spannend, mitreißend und erst ganz zum Schluss wird einem klar was überhaupt passiert ist. Ich finde diese Art zu schreiben wirklich genial und mir hat der Plot gut gefallen. Die Idee über so eine Geschichte finde ich wirklich interessant und auch die Frage die sich im Buch stellt: ist das nun echt? oder nicht? hat mich die ganze Zeit nicht los gelassen. Bis auf die eher oberflächlichen Charaktere hat hier mal wieder alles gestimmt und das Buch konnte mich gut unterhalten.AutorSebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie"(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.EinzelbewertungenSchreibstil 5/5Charaktere 2/5Spannung 5/5Ende 4/5Cover 3/5FazitDas neue Buch meines Lieblingsautors, leider konnte es mich nicht so ganz überzeugen wie die anderen, trotzdem war es ein spannendes Lesevergnügen.

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  • Leider nicht überzeugend

    AchtNacht
    BonniesBuchemotion

    BonniesBuchemotion

    16. June 2017 um 09:33

    Buchemotion zu „AchtNacht“ von Sebastian Fitzek Kurz und knapp: Worum geht es?  Stell Dir vor, Du darfst einen Namen nennen. Den Namen einer Person, der Du den Tod wünschst. Und diese Person wird dann eine Nacht lang gejagt und darf von jedem straffrei getötet werden. Doch was, wenn jemand Deinen Namen nennt?  Genau das passiert Ben. Plötzlich ist sein Foto überall zu sehen, mit der Aufforderung, ihn zu jagen. Dabei hat er eigentlich ganz andere Sorgen. Seine Tochter, die nach einem Unfall schwer krank ist. Seine Band, die ihn im Stich gelassen hat. Seine Selbstzweifel und Schuldgefühle, die ihn nicht in Ruhe lassen. (Angelehnt an „The Purge“) Wie kam ich zu dem Buch? Da ich unterwegs war und meinen Kindle vergessen hatte, habe ich sozusagen ein Notfall-Buch gebraucht (die Booknerds da draußen werden mich verstehen ;-) ) Ich hatte mal wieder Lust auf Gänsehaut und Spannung, da greife ich zwischendurch gerne mal zu einem Thriller. Also rein in den Supermarkt, schnell zur Bücherecke und bei den Bestsellern geschaut - Fitzek, immer gut, mitgenommen, Bonnie glücklich. Meine Meinung Der Auftakt, ca. das erste Drittel, war super. Spannende Szenen, Einführung in die Charaktere, die durchaus Potenzial bieten und die Detaillierung der Grundidee, die mir gefiel. Danach ging es aus meiner Sicht leider nicht in derselben Qualität weiter. Warum? Es war für mich vorhersehbar, an manchen Stellen habe ich über falsche, nicht nachvollziehbare Entscheidungen sehr die Stirn gerunzelt. Und Ben, der entwickelt sich immer mehr in Richtung Selbstmitleid und wird zur Marionette - dabei hat er aus meiner Sicht an einigen Stellen andere Optionen. Es gab dann nur noch eine Szene, die mir richtig gut gefiel, die spannend und mitreißend war, aber meistens stand über allem die Frage: Warum reitet er sich selbst denn jetzt noch tiefer rein? Nur, damit der Roman „spannend“ bleibt? Für mich als Leser ist das leider nicht gelungen, ich war irgendwann regelrecht genervt, habe das Buch aber dennoch zu Ende gelesen, wobei ich mich mehr durchgeschleppt habe. Leider habe ich bis zum Ende keinen Draht zu Ben gefunden, da er mir einfach zu wenig eigenen Charakter hatte. Mein Fazit „AchtNacht“ wartet mit einer guten Idee und tollen Ansätzen auf, der Protagonist blieb mir jedoch leider zu oft in einer Opfer-Haltung. DIe Gänsehaut gab es in einigen Szenen, jedoch nicht so oft, wie ich es mit gewünscht hätte. Von mir gibt es daher leider nur zwei Sterne.

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  • Missglücktes massenpsychologisches Experiment

    AchtNacht
    buchjunkie

    buchjunkie

    15. June 2017 um 18:14

    Ben Rühmann ist erfolgloser Musiker, getrennt von seiner Frau und Vater einer erwachsenen Tochter Jule, die durch einen Unfall , bei dem ihr Vater am Steuer saß, beide Beine verloren hat.Jule liegt nach einem Selbstmordversuch auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Doch Ben und seine Frau haben Zweifel daran, dass sie sich umbringen wollte.Und dann merkt Ben, dass er bei völlig fremden Menschen  Aufmerksamkeit erregt und das Wort “AchtNacht“ dringt zu ihm durch.Er überprüft im Internet die Achtnacht-Seite und wird dort von einer Stimme, die Diana heisst begrüßt und diese teilt ihm folgendes  mit:“Wie dir nicht entgangen sein dürfte, ist unser Land in Schwierigkeiten. Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden, ganz besonders für den Erhalt der inneren Sicherheit. Jeder drittklassige Gauner ist besser ausgestattet als die Polizei. Wir von AchtNacht können dem Verfall nicht länger zusehen und haben in Abstimmung mit der Bundesregierung eine Jagd-Lotterie ins Leben gerufen.Für eine Anmeldegebühr von nur zehn Euro kannst du einen Menschen deiner Wahl bestimmen. Unter allen eingereichten Namen wird am 8.8. um 20.08 Uhr ein Name gezogen.Der so zufällig bestimmte AchtNächter ist für knapp 12 Stunden, bis zum nächsten Morgen 8.00 Uhr, vogelfrei. Das bedeutet , dass,alle ansonsten strafbaren Handlungen an seiner und gegen seine Person nicht geahndet werden......Der erfolgreiche Jäger, der den AchtNächter tötet, erhält eine Fangprämie von zehn Millionen Euro. “Es gibt einen weiblichen und einen männlichen Nominierten, und der männliche heißt Benjamin Rühmann. Wird er die AchtNacht überleben?Zu Beginn konnte mich dieser Roman nicht mitreissen. Ich fand die Thematik sehr interessant , doch die Handlung kam nicht richtig in Fahrt. Doch dann  kam die gewohnte Fitzek-Spannung auf und  die Geschichte wurde temporeich. Das Ende war überraschend und gut konstruiert.Der Schreibstil ist gewohnt gut, doch fand ich diesen Thriller nicht so gut und packend wie die Anfangswerke von Sebastian Fitzek.Alles in allem war es ein recht guter, gut zu lesender Thriller, der mich zum Ende hin auch überzeugen konnte!

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    • 8
  • Lotterie des Todes - lesenswert

    AchtNacht
    Ernie1981

    Ernie1981

    15. June 2017 um 13:10

    Inhalt: Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben? Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen! Persönliche Meinung: Der Klappentext hat mich direkt angesprochenen und das Interesse war geweckt. Innerhalb von 3 Tagen habe ich das Buch gelesen ... Auch wenn es am Anfang unrealistisch klingt, merkt man während dem Lesen, dass dieses kranke Online Spiel aktuell sehr wohl eine Chance bekommen könnte. In Zeiten, in denen sich Fake- und reale Nachrichten vermischen und sich Beleidigungen und Anfeindungen um Netz häufen. Einen Punkt musste ich abziehen ... das Ende war mir zu plump und einfallslos.

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  • Rasante Verfolgung- dieser Thriller hat es in sich!!

    AchtNacht
    mesu

    mesu

    11. June 2017 um 10:28

    Wieder mal ein Top-Thriller von Sebastian Fitzek!! Die Geschichte um die Protagonisten die in einer Art Todeslotterie eine Nacht lang vogelfrei sind, und von allen Menschen gejagt und straffrei getötet werden können, hat mich überzeugt!!! Die Kapitel sind kurz und äußerst spannend geschrieben. Und natürlich- wie fast immer bei dem Autor, mit vielen Irrungen und Wendungen gespickt, so das man bis zuletzt nicht ahnt, wer oder was dahintersteckt. Atemlos verfolgt man die Geschichte dieser Achtnacht und taucht erst am Ende wieder aus dem Buch auf. So müssen gute Thriller sein- Chapeau Herr Fitzek. Dafür gibt´s auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir.!!!

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  • Mehr als ein Thriller

    AchtNacht
    heinoko

    heinoko

    05. June 2017 um 11:13

    Fitzek ist und bleibt ein Meister seines Faches! Dass es kritische Stimmen zu diesem Buch gibt, kann ich nicht nachvollziehen. Ich war von Anfang bis Ende gefesselt und erschreckt gleichermaßen. In der Achtnacht darf ein Mensch, der aus der makabren Lostrommel gezogen wurde, von allen gejagt und straffrei getötet werden. Bei Tod des Gejagten erwartet den erfolgreichen Jäger ein Millionengewinn. Ben, einer der Gezogenen, ist kein Held, er hat nichts, er kann nichts, ist in seinem Leben gescheitert. Ein gutes Herz hat er, aber in dieser massenphänomenologischen Verfolgungsjagd ist er hoffnungslos unterlegen.  Und dann ist da noch die psychisch kranke Arezu, extrem untergewichtig, aber blitzschnell. Auch sie wird gejagt. Meint Ben. Die Grundfragen, mit denen  Fitzek spielt, sind zum Beispiel, wie weit Menschen für Geld gehen würden. Oder ob man Menschen, beispielsweise durch soziale Medien, dazu bringen kann, dass sie das Morden als gut und richtig bewerten. Wie manipulierbar sind wir alle? Wie blindgläubig sind wir gegenüber Fake-News im Internet?  Und ist uns überhaupt klar, wie „gläsern“ wir alle sind, wenn wir unsere Smartphones als ständige Begleiter mit uns tragen? Achtnacht ist ein Buch mit nervenzerreißender Lesespannung und sehr grausamen Sequenzen, mit einer fiktiven Handlung, ein Buch, das über den reinen Lesespaß hinaus sehr beunruhigende Fragen aufwirft.      

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  • Wirklich nur entfernte Zukunft?

    AchtNacht
    trollchen

    trollchen

    05. June 2017 um 10:35

    Achtnacht Herausgeber ist Knaur TB (14. März 2017) und das Buch hat 416 spannende Seiten. Kurzinhalt: Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben? Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen! Meine Meinung: Ich habe schon viele Bücher von Fitzek gelesen und wurde wieder einmal nicht enttäuscht. Das Buch war von Anfang an sehr spannend und es blieb auch bis zum Schluß weiter so. Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und leicht zu lesen. Gut, es war auch ein etwas sehr viel Fiktives dabei, aber ist es wirklich so surreal, dass wir noch so weit davon entfernt sind, ich glaube eher nicht. Denn heute sind wir schon so nah dran, dass sowas möglich ist, ob es dann so durchführbar ist, das glaub ich eher nicht, aber undenkbar ist es nicht. Es ist auch vom Autor gut durchdacht, denn so, wie es beschrieben ist, kann man sich es richtig vorstellen. Auch wenn ich manchmal auch ein wenig gezweifelt habe, aber vostellbar ist es schon. Und wie wir es schon immer wussten, jeder springt auf so einen fahrenden Zug auf, auch wenn es vielleicht nicht der Meinung ist. Die Hauptptrotagonisten sind wieder sehr gut ausgearbeitet, auch wenn es noch ein wenig mehr in die Psyche hätte gehen können. Mein Fazit: Ein gut durchdachtes Buch, welches durchaus zur Realität werden könnte. Spannend und gut zu lesen. Ich warte schon sehnsüchtig auf den neuen Fitzek. Ich vergebe 5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Spring in eine Pfütze" von Viktoria Sarina

    Spring in eine Pfütze
    Knorke

    Knorke

    Diese Leserunde ist für die Mitglieder der Challenge "Zukunft vs. Vergangenheit".  Monatsgenre "Biografie und Sachbuch" Zu Beginn soll das hier einfach ein kleiner Test sein und wir schauen mal, wie es uns gefällt oder was uns noch fehlt. Auf jeden Fall hoffe ich, dass wir ins Gespräch kommen über unsere Bücher, aber gerne auch über andere Dinge. Und falls sich eine Leserunde bildet, ist das natürlich auch sehr schön :)(Und da ich das hier nicht am Handy erstelle, verzichte ich auf schöne Emoticons und Symbole :D)

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    • 92
  • Das Beste...

    AchtNacht
    abuelita

    abuelita

    04. June 2017 um 12:03

    Das Beste an diesem „Thriller“ ist genau dieser unten stehende Klappentext – der macht neugierig, erweckt Emotionen, verspricht Hochspannung pur….wirft das Kopfkino an…und man freut sich schon, darauf zu lesen.Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde.Werden Sie die AchtNacht überleben?Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen!Darum das hier auch in aller Ausführlichkeit. Die Umsetzung nämlich ist schlicht und einfach katastrophal und ich wurde bitter enttäuscht.Ein Sammelsurium aus halbgaren Ideen, langweilige und unglaubwürdige Protagonisten, eine Handlung die fast nur zum Gähnen ist….schade um die Zeit, die ich hier mit Lesen vergeudet habe, immer mit dem Gedanken: „es kann ja nur noch besser werden“….leider war diese Hoffnung vergebens…Zwei Sterne alleine für die Idee ! Da hätte man nämlich einiges daraus machen können....

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