Sebastian Fitzek Das Joshua-Profil

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Inhaltsangabe zu „Das Joshua-Profil“ von Sebastian Fitzek

Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Wiedermal super spannend und blutig-grausam!

— Pusteblume85
Pusteblume85

Einfach Hammer!

— rebell
rebell

Ein typischer Fitzek mit hohem Spannungslevel und interessanten Theorien.

— NiWa
NiWa

Fitzek kann es besser. Konnte mich leider nicht vollends packen...

— hannelore259
hannelore259

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  • Spannend konstruiert mit interessanten Wendungen

    Das Joshua-Profil
    santina

    santina

    07. May 2017 um 18:54

    Inhalt Der Autor Max Rhode ist im Gegensatz zu seinem Bruder Cosmo, der sich in Sicherheitsverwahrung befindet, noch nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Doch er gerät ins Visier einer Gruppierung, die ihn verdächtigt, seiner Tochter Jola etwas antun zu wollen, deshalb soll er ausgeschalten werden um Jola zu retten. Max, der sich noch mit Lehrern und Jugendamt auseinandersetzt, hat keine Ahnung, dass sein Leben in Gefahr ist. Protagonisten Max Rhode hat mit seinem ersten Roman einen Bestseller geschrieben, aber seine nächsten Bücher konnten nicht an diesen Erfolg anknüpfen. Durch  den ausbleibenden Erfolg leidet auch seine Ehe zu der Pilotin Kirsten. Für seine Tochter Jola, die als Pflegekind in die Familie gekommen ist, würde er alles tun. Meine Gedanken zum  Buch „Das Joshua-Profil“ ist einmal mehr ein sehr gut konstruierter Thriller aus der Feder von Sebastian Fitzek. Die Geschichte hat mich schon nach den ersten Seiten in ihren Bann gezogen und ist durchgehend spannend, Einige Wendungen kamen für mich völlig unerwartet und gerade mir als Schubladendenker wurde wieder einmal klar, dass einige Menschen nicht so sind, wie sie zu sein scheinen. Die Idee, die hinter dem Joshua-Profil steht, hat mich fasziniert. Ähnlich wie bei den Thrillern von Marc Elsberg muss ich mich fragen, was von dem, was der Autor hier beschreibt, ist Fiktion und was ist heute bereits möglich.

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  • Fitzek macht Süchtig...

    Das Joshua-Profil
    rebell

    rebell

    17. December 2016 um 21:49

    Inhaltsangabe:Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.Dies ist mein zweiter Fitzek-Roman und ich bin begeistert! Indirekt ist 'Das Joshua Profil' die Fortsetzung von 'Die Blutschule'. Und ich fand es mega! Auch wenn ich 'Die Blutschule' voher nicht gehört hätte, hätte man sich in diesem Roman zurecht gefunden. Beides zusammen allerdings eine echt unschlagbare Kombination!Sebastian Fitzek hat uns wiedermal hinter die Kulissen des menschlichen Wahnsinns blicken lassen. Man steigt mittendrin ein und wird sofort mitgerissen. Fitzek schreibt aus verschiedenen Sichtweisen und stachelt die Spannungskurve dadurch nochmals stark an! Seine Art zu schreiben packt einen und lässt einen auch im nachhinein nicht los. Die Story selber ist eine Achterbahnfahrt der Gedanken und Gefühle. Max Rhode steht eine mehr als unglaublich schwere Zeit vor und oftmals hätte ich ihn am liebsten einfach in den Arm genommen oder mit ihm geweint. Für jeden Fitzek-Fan und Neuling ein muss, egal ob mit oder ohne Blutschule!

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    • 3
  • Typischer Fitzek

    Das Joshua-Profil
    NiWa

    NiWa

    03. August 2016 um 07:47

    Max ist ein normaler Bürger, der sich noch nie etwas zuschulden kommen lassen hat. Er zahlt brav seine Steuern, hält sich an die Verkehrsregeln und hat noch nie eine Straftat begangen. Sein Bruder Cosmo hingegen sitzt in einem Gefängnis für geistig abnorme Straftäter ein. Aber ausgerechnet Max wird bald ein furchtbares Verbrechen begehen, von dem er noch nicht einmal ahnt, dass er dazu fähig ist, und dass er deshalb getötet werden soll.Max Rhode ist ein erfolgloser Schriftsteller, hat sich aber mit seinem Debüt „Die Blutschule“ schon einen Namen unter Horrorschriftstellern gemacht. Auf den ersten Blick ist er ein ganz normaler Typ. Er ist verheiratet, hat eine Tochter und versucht mit seinem nächsten Buch endlich wieder Fuß in den Bestsellerlisten zu fassen. Aber rasch merkt man, dass diese Normalität nur oberflächlich ist. Denn bald wird er ein furchtbares Verbrechen begehen, wovon er selbst noch nichts weiß, sondern nur jene, die ihn davon abhalten und töten wollen.Den Einstieg in Fitzeks Thriller mochte ich total gern. Hier wird man mit einer angenehmen Normalität konfrontiert, von der man zwar weiß, dass sie nicht anhalten wird, allerdings schafft sie eine einnehmende Grundstimmung aus der sich richtige Spannung entwickeln kann.Ja, und spannend war es allemal. Max ist verwirrt, sein Bruder Cosmo kennt sich nicht aus, und keiner hat so richtig den Durchblick, warum Max plötzlich ins Visier von diesen Killern gerät, die ihn um alles in der Welt zur Strecke bringen wollen.Nur wenige Autoren haben es meiner Meinung so wie Fitzek drauf, einen derartigen Spannungsbogen zu kreieren, dabei den Leser mehrmals um die eigene Achse zu drehen, um ihn mitten in der Geschichte mit verbundenen Augen auszusetzen. Immer wieder bin ich positiv von diesem außergewöhnlichen schriftstellerischem Können überrascht und habe mir sehr gern dieses Verwirrspiel aus Fitzeks Feder angehört.Was allerdings auch charakteristisch für Fitzek ist, ist diese Überkonstruktion der Rahmenbedingungen und Hintergründe. Gerade das gefällt den meisten Fitzek-Lesern sehr gut, mich persönlich kann es allerdings einfach nicht überzeugen und da denke ich mir, dass auch bei „Das Joshua-Profil“ weniger mehr gewesen wäre. Denn die Zusammenhänge sind oftmals nicht einmal aus der Luft sondern aus dem Nichts gegriffen, lassen einen an alte James-Bond-Filme denken und man wartet nur drauf, von Dr. No mit der Waffe bedroht zu werden.Themen und Hintergründe möchte ich hier nicht verraten. Nichtsdestotrotz spielt der Autor auf gesellschaftliche Entwicklungen an, die vielleicht früher oder später wirklich auf diese Weise angedacht werden, sich dann aber hoffentlich nicht durchsetzen können. Spaß hat „Das Joshua-Profil“ auf jeden Fall gemacht. Absoluter Clou an der Story ist, dass Sebastian Fitzek unter dem Pseudonym seines Protagonisten Max Rhode tatsächlich „Die Blutschule“ veröffentlicht hat und dieses Buch mit „Das Joshua-Profil“ zusammenhängt.Insgesamt ist „Das Joshua-Profil“ ein typischer Fitzek mit hohem Spannungslevel und interessanten Theorien gespickt, den ich Thriller-Lesern, die das Typische mögen, ans Herz legen kann.

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    • 12
  • abstruse Story

    Das Joshua-Profil
    Stoneheaven

    Stoneheaven

    01. May 2016 um 19:48

    Für meinen Geschmack war die Story zu sehr an den Haaren herbeigezogen.  Das in der Zukunft derartige Programme verwendet werden würde ich nicht anzweifeln aber das es so unkontrolliert passiert glaube ich nicht. Mich stören immer die unzerstörbaren Charaktere in solchen Thrillern . Ich mag es nicht wenn  sie schwerverletzt nach Unfällen sofort das Krankenhaus verlassen , gleich wieder fit sind,  selbstverständlich unter hunderten Möglichkeiten die Richtige wählen und dabei immer noch moralisch einwandfrei vorgehen. Mir schien auch die Tatsache über etwas Verdrängtes aus der Kindheit ein Buch zu schreiben und es trotzdem nicht mehr zu erinnern ziemlich unglaubwürdig. Der um Leichtigkeit bemühte Schreibstil kollidierte doch sehr  mit der Brutalität und  Schwere des Themas.

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  • Rasant und um Längen besser als Die Blutschule

    Das Joshua-Profil
    CirillavonCintra

    CirillavonCintra

    06. March 2016 um 10:26

    Direkt nachdem ich "Die Blutschule" beendete, widmete ich mich Fitzeks "Joshua Profil". Ein Buch, dass groß beworben wurde und das ich schon seit Erscheinungsdatum lesen wollte. Sebastian Fitzeks Thriller lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: die psychologischen, die blutigen und die mit einem Hauch von Verschwörungstheorie wie z.B. "Noah". "Das Joshua Profil" ist eher ein Thriller der letzten Art. Als solcher greift er eine brandaktuelle Thematik auf, die zum Nachdenken und Recherchieren anregt, da möchte ich euch aber nichts vorwegnehmen. Die Geschichte hörte ich, wie die meisten Fitzeks, als Hörbuch. Simon Jäger ist momentan mein Lieblingsleser. Er verleiht den Figuren immer andere Stimmen, ohne es dabei zu übertreiben oder ins Lächerliche zu ziehen. Stattdessen, schafft er es so spannend vorzulesen, dass es schwerfällt das Hörbuch auch nur für kurze Zeit zu unterbrechen. Der Hauptcharakter Max Rhode war mir bereits als fiktiver Autor der "Blutschule" bekannt. Dieser Schachzug von Fitzek, dem "Joshua Profil" ein Buch vorweg zu veröffentlichen, das dann im nächsten Buch auftaucht, ist eine geniale Spielerei. Leider gefiel mir "Die Blutschule" nicht so gut, die Idee für sich genommen macht "Das Joshua Profil" aber noch anschaulicher und lässt es realer wirken. Man muss "Die Blutschule" aber nicht vor dem "Joshua Profil" gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen. Die Charaktere dieses Buches wurden viel besser gezeichnet als diejenigen der "Blutschule". Im Laufe des Buches lernt man Max Rhode und seine Denkweise gut kennen und auch seine Tochter schließt man schnell ins Herz. Die Erzählersicht wechselt oft zwischen den verschiedenen Handlungsträgern und entwickelt so ein rasantes Erzähltempo. Dabei werden die verschiedenen Stränge gegen Ende schön zusammengeführt. Die Geschichte war von Anfang bis Ende spannend, wie man es von Fitzek erwarten kann. Nicht alles war unvorhersehbar, es gab aber viele Wendungen, die das rasante Erzähltempo aufrechthalten. Über den Inhalt möchte ich aber gar nicht mehr schreiben, da man alles am besten selbst entdeckt. Ich habe über dieses Buch schon ein paar schlechtere Rezensionen gesehen, kann mich ihnen aber nicht anschließen. Im Gegensatz zu der "Blutschule" bekommt man hier einen packenden Thriller mit interessanter Thematik und Charakteren, die einen mitfiebern lassen.  Mir persönlich gefallen Fitzeks psychologische Lösungen zwar immer ein wenig besser, mit diesem Buch macht man aber definitiv nichts falsch.

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  • Gute Story etwas Langatmig

    Das Joshua-Profil
    ChristineChristl

    ChristineChristl

    11. February 2016 um 14:26

    Kurzbeschreibung:  Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.  "Das Joshua-Profil" - Sebastian Fitzeks neuer Thriller zu einem hochbrisanten Thema, das noch vor wenigen Jahren Science-Fiction war und heute bereits erschreckende Realität ist: Predictive Policing - Verbrechen vorhersehen, bevor sie geschehen! Hörbuch-Download Spieldauer: 9 Stunden und 26 Minuten Format: Hörbuch-Download Version: Ungekürzte Ausgabe Verlag: Lübbe Audio Audible.de Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2015 Sprache: Deutsch ASIN: B015CWEMKY Dies war mein erstes Buch / Hörbuch von Fitzek. Zu allererst muss ich sagen TOLL GELESEN von Simon Jäger!!! Sehr angenehme Stimme der man sehr gut und gerne folgen kann. Ich bin ja noch ein Hörbuch Neuling, aber die Lesung von ihm hat mir wirklich sehr gut gefallen. Stellenweisse, überhaupt in der Mitte des Buches, muss ich gestehen hab ich nur weiter gehört weil mir die Stimme so gut gefallen hat und es so angenehm entspannend war ihr zu folgen. (Überhaupt beim putzen, Bügeln, baden ect. ☺︎ ) Der Schreibstil / Erzählstil des Autors muss ich gestehen hat mich nicht von Anfang an gefesselt.  Der Anfang war wirklich ok bis gut. Hat auch definitiv mein Interesse geweckt. Bis zu einer sehr spannenden Wendung und dann genau DANN dachte ich mir "Oh jetzt gehts los", aber leider hat die Story wieder doch recht schnell an Fahrtwind verloren gehabt. Dies hat sich dann doch, ausser kleinere ausnahmen und Szenen die mich halt dann doch etwas interessiert haben, etwas gezogen und war für mich doch etwas langatmig.  Gegen Ende hin hat die Story wieder etwas an fahrt und Spannung abbekommen. Und da muss ich sagen die letzte Stunde fand ich fast am interessantesten.  Zur Geschichte muss ich sagen das ich die Story wirklich gut finde, und auch sehr sehr interessant. Die Umsetzung aber doch eher recht langweilig und langatmig. Daraus hätte man wirklich viel viel mehr machen können...  Zu den Protagonisten muss ich sagen das sie mir nicht sehr viel "gegeben" haben. Teilweise musste ich, wenn ein Name genannt wurde, immer wieder nachdenken wer das jetzt wieder war. Der einzige der mir wirklich im Gedächtnis geblieben ist, ist der Freund und Anwalt von Max, "Tofi". Der war echt cool, aber leider kam dieser mir etwas zu wenig in diesem Buch vor.  Und auch die Tochter und die Mutter sind etwas zu kurz gekommen, bzw. wurde bei der 10 Jährigem Tochter etwas viel aufgetragen. Zeitweise kam es mir absolut nicht vor als wäre sie noch ein Kind sonder eher schon viel viel älter !! Und die Mutter, die irgendwie gar nicht vor kam, war mir auch ein Rätsel.  Mein Fazit dazu ist, das hier als Hörbuch, die ganze Sache zu 100% der Leser Simon Jäger gerettet hat! Gut gelesen. Hätte ich das Buch gelesen weiss ich nicht ob ich mir dies wirklich bis zum Schluss gegeben hätte.....  Die Story find ich toll, und interessant. Umsetzung war eher lau und langatmig. Daher bekommt das Hörbuch von mir 3 von 5 Masken. 

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  • *+* Spannend, bedrückend und berührend *+*

    Das Joshua-Profil
    Irve

    Irve

    07. February 2016 um 16:16

    . Max Rhode ist Schriftsteller. Als er eines Nachmittags an seinem aktuellen Buch arbeitet, erhält er einen Anruf, dem eine Kette merkwürdiger Ereignisse folgt. Ein Hauch von Science-Fiction strömt durch die Kopfhörer und ich denke unweigerlich an George Orwells „1984“ zurück, als ich  begreife, wie Max in diese Spirale des Grauens gerät. „Es tut mir leid, aber Joshua hat sie ausgewählt und Joshua irrt sich nicht.“ An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass es sich bei Joshua um ein ausgeklügeltes PC-Programm handelt. Als Max´Pflegetochter Jola in Gefahr gerät, scheint es auf der Hand zu liegen, dass sein Bruder Cosmo dafür verantwortlich ist. Cosmo ist nämlich entgegen seinem gesetzestreuen Bruder ein vorbestrafter Pädophiler und Jola würde perfekt in sein Beuteschema passen. Doch so einfach ist die Wahrheit nicht. Fassungslos, atemlos, fasziniert, begeistert und entsetzt lauschte ich dem Geschehen, verstand nch und nach, warum Joshua Max auserkoren hat. Aber….Joshua ist nur so gut wie die Menschen, die hinter seiner Entwicklung stehen – und Menschen machen hin und wieder Fehler. „Joshua irrt sich nicht.“ Dieser Thriller zeigt sehr eindringlich, wie gefährlich das System „gläserner Mensch“ sein kann und wie man als unbescholtener Bürger, der sich rein gar nichts hat zuschulden kommen lassen, ins Fadenkreuz der Gefahr geraten kann. (Die Original-Rezension findet ihr auf meinem Blog unter https://irveliest.wordpress.com/2016/02/06/sebastian-fitzek-das-joshua-profil-hoerbuch/) Aber nicht nur Datensicherheit und -verfügbarkeit werden thematisiert. Sebastian Fitzek würzt sein Buch auch mit einer ordentlichen Portion Gesellschaftskritik, beleuchtet ebenfalls das Thema „Pädophilie“ etwas genauer. Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die zwischenzeitlichen Erwähnungen von „Die Blutschule“, Max´ erstem Thriller. Als Cosmo ihm erklärt, warum dieses Buch sein bisher einziger Erfolg auf dem Buchmacrkt war, beginnen Max und ich gemeinsam zu begreifen, welche Auswirkungen jugendliche Ereignisse und einschneidende Erlebnisse im Kindesalter auf das weitere Leben haben können. Die Charaktere dieses Thrillers sind sehr detailliert gezeichnet. Max, Cosmo, aber auch Jola und andere Figuren wirken sehr glaubhaft, authentisch, aber sie handeln keinesfalls immer vorhersehbar. So überrascht mich der Autor mit einigen Wenden, mit denen ich definitiv nicht gerechnet hätte. Der immer wieder erwähnte Titel „Die Blutschule“ ist auch im Buchhandel erschienen. Ich kenne es (noch) nicht und konnte diesen Thriller dennoch zu jeder Zeit gut folgen. „Das Joshua-Profil“ ist so tempo- und abwechslungsreich, wie ich es vom Autor gewohnt bin. Hier legt er jedoch noch eine Sensibilität und Tiefsinnigkeit hinzu, mit der ich nicht gerechnet hätte. Zum Schluss hat mich diese Geschichte sehr berührt und ergriffen. Simon Jäger fungiert als Sprecher und macht seine Sache sehr gut. Von unbekümmert über angespannt bis hin zur völligen Panik setzt er das gesamte involvierte Gefühlsspektrum glaubhaft um. Seine Umsetzung des Textes fand ich mitreißend und fesselnd. So hat mich das Hörbuch über die gesamte Laufzeit sehr gut unterhalten. Inhalt Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß… im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist. Das Hörbuch zu Sebastian Fitzeks „Das Joshua-Profil“ ist im Oktober 2015 als ungekürzte Verison (Laufzeit 9 Std 26 min) bei audible.de erschienen. Die Printversion wird von Bastei Lübbe verlegt. Autor Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Nach einem Hörfunk-Volontariat und einem Studium der Rechtswissenschaften, arbeitete der im Urheberrecht promovierte Jurist mehrere Jahre als Chefredakteur und Programmdirektor verschiedener Radiostationen bis er Anfang 2000 damit begann, eine Geschichte aufzuschreiben, die ihm schon seit längerer Zeit im Kopf herumspukte. Heraus kam sein Debüt „Die Therapie“, das trotz einer Kleinstauflage und ohne jegliches Marketing ausschließlich durch Mundpropaganda zu dem Überraschungserfolg des Jahres wurde. Sprecher Simon Jäger, 1972 in Berlin geboren, ist neben seiner Tätigkeit als Synchronsprecher auch Autor und Regisseur. Bekannt ist er unter anderem als deutsche Synchronstimme von Matt Damon (Die Bourne Verschwörung), Heath Ledger (Brokeback Mountain), Josh Hartnett (Pearl Harbour, 40 Tage und 40 Nächte) und River Phoenix (Indiana Jones III). Quelle: audible und Bastei Lübbe

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  • Das Joshua-Profil / Sebastian Fitzek

    Das Joshua-Profil
    Lenny

    Lenny

    23. December 2015 um 11:56

    Joshua ist eine Erfindung, die vorab schon auf ein Verbrechen hinweist. An den Dingen, die man sich im Internet ansieht und nachliest werden die Profile der Nutzer erstellt, so kann man Kinderschändern und anderen Menschen, die drohen etwas verbotenes zu tun vorab schon mal auf die Finger gucken. Max ist Autor, er surft im Internet nach den skurrilsten Dingen, um es in seine Romane einzubauen und gerät ins Visir von Joshua! Was für eine Geschichte, natürlich ist das nur ein kleiner Teil des ganz verknüpften Gebildes, das Herr Fitzek da für uns aufgebaut hat. Für meinen Geschmack wieder etwas zu viel von allem. Spannend ist es auf jeden Fall und auf die Lösung muss man erstmal kommen!

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  • Gibt Denkanstöße, bleibt aber Mittelfeld

    Das Joshua-Profil
    hannelore259

    hannelore259

    27. November 2015 um 19:10

    Ich wollte diesen Fitzek wieder unbedingt haben und habe mich diesmal für die Hörbuchvariante entschieden. Voller Erwartung habe ich die CD eingelegt und es ging erst mal ganz gemächlich los. Wir lernen Max Rhode nebst Frau und Kind kennen, einen Schriftsteller in den besten Jahren, aber mit handfester Schreibblockade.Am Anfang scheint es ein Familienroman zu sein. Mama, Papa und Pflegekind, aber bald passiert das erste Unverhergesehene. Jola wird entführt. Das Schlimme dabei ist, dass Max beschuldigt wird, seine eigene Tochter entführt zu haben. Denn viele Indizien scheinen auf ihn zu hinzudeuten. Er versucht den Verdacht von sich zu weisen, aber gerät immer tiefer in Verstrickungen, so dass man am Ende nicht mehr genau weiß, wer hier sein grausames Spiel treibt. Nur eins weiß man für Jola rennt die Zeit weg. Ich muß ganz ehrlich sein, ich war immer hin und her gerissen von dem Plot. Er gibt sehr viele Denkanstöße. Fitzek schafft es damit den Nerv der Zeit zu treffen, aber ich muß auch sagen, dass die Spannung für mich zeitweise nicht in typischer Fitzekmanier gehalten wurde. Ein weiterer negativer Punkt, der mir aufgefallen ist, waren die vielen Baustellen mit denen der Hauptprotagonist hier zu tun hat. Schwere Kindheit mit aggressiven psychopathischen Vater, Pflegekind von drogenabhängigen Eltern, Ehekrise, Schreibblockade. Irgendwie war mir das zuviel des Guten. Auch mit seiner Frau konnte ich überhaupt nichts anfangen, am Anfang faltet sie ihn noch zusammen, dass er nicht immer da ist für seine Pflegetochter und am Ende scheint es so, als wäre es ihr vollkommen egal. Und zu  guter Letzt haben mich die ständigen Hinweise auf die "Blutschule", das Werk von Max Rhode, das ja auch aus der Feder Fitzeks stammt, ziemlich genervt. Auch wenn ich die Idee an sich sehr genial fand. Aber da hätte zweimal erwähnen auch gereicht. Für mich war das zwar unterhaltsam, aber doch mit einigen Schwachpunkten. Ich hoffe auf Besserung im nächsten Werk.

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