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Kossi

vor 9 Monaten

(15)


Ich bin Fitzek-Fan der allerersten Stunde und habe natürlich alle seine Bücher verschlungen. Und 
das leider leider leider in kürzester Zeit. Denn einen Fitzek-Thriller in mehr als 24 Stunden zu 
lesen, grenzt an Sünde. Seine Bücher müssen schnell inhaliert werden und damit es dazu kommt, 
schreibt der Autor die Kapitel relativ kurz und am Ende immer so, dass man das Buch gar nicht aus 
den Händen legen kann, weil man uuuuunbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.

In diesem Fall geht es um Emma, eine junge Psychologin, die beweisen möchte, dass auch in der 
heutigen modernen Zeit immer noch eigenartige Untersuchungen an psychisch kranken Menschen gemacht 
werden. Um dies zu beweisen, hat sie zum Schein eine eigentlich gesunde Frau in eine 
psychiatrische Klinik geschickt. Diese Frau hat dann dort von Symptomen erzählt, die sie 
eigentlich gar nicht hat und somit die dortigen Ärzte an der Nase herumgeführt.

Doch leider wurde auch sie dann mit Stromschlägen behandelt. Behandlungen dieser Art kannte man 
eigentlich nur aus der tiefsten Vergangenheit.

Nach der Präsentation eines Filmes, in dem genau das dokumentiert wurde, geht Emma in ihr Hotel 
und erlebt dort das wohl Schlimmste, was ihr passieren konnte. Was das ist? Das steht zwischen den 
beiden Buchdeckeln dieses Pakets ... ähm ... Buches.

Auch dieser Thriller hatte mich von der ersten Seite an. Ich liebe dieses hektische Gefühl, das in 
einem aufkommt, wenn man schneller als schnell lesen will und der Puls steigt. Ich liebe es, wie 
der Autor den Leser an der Nase herumführt und ich glaube, ich werde es nie schaffen, ihm jemals 
auf die Fährte zu kommen, denn immer, wenn ich denke, dass ich das Ende ahne, kommt Fitzek mit 
einer überraschenden Wende.

Nach dem Lesen eines solchen Buches komme ich mir immer ein bisschen hilflos vor, denn ich weiß 
ja, dass ich nun wieder mindestens ein Jahr auf einen neuen Fitzek warten muss :-)

Autor: Sebastian Fitzek
Buch: Das Paket
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