Sebastian Fitzek Der Seelenbrecher

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Inhaltsangabe zu „Der Seelenbrecher“ von Sebastian Fitzek

Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres.

Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den FĂ€ngen des Psychopathen, den die Presse den 'Seelenbrecher' nennt, genĂŒgt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten mĂŒssen entsetzt feststellen, dass man den TĂ€ter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt 


Absolut der Hammer😍 so grandios wie immer. Mit diesem Ende hĂ€tte ich nie gerechnetđŸ™ˆđŸ€«

— Buecherdrachee

Atemberaubend spannend und super toll geschrieben

— Honeybear294

Spannend und fesselnd. Mit ungeahnten Wendungen, konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen!

— Redbread

Neben "Abgeschnitten" mein absoluter Favorit!

— libraryfairy

Bestes Buch von Fitzek. Sollte man gelesen haben, wenn man Fitzek liest.

— Tobias_Gleich

Wow.... spannend, fesselnd. So bildlich. Dieser Thriller ist ein absolutes Mustread!

— Schlurismommy

Anfangs etwas schleppend, aber ab der Mitte wurde es interessant. Diesen Teil habe ich dann in einem durch gelesen.

— Andie

Na ja, hatte mir bedeutend mehr erhofft

— Hofmann-J

Spannender Pageturner mit ungeahnter Wendung!

— Akantha

Gewohnt spannender Psychothriller des Meisters!

— Freundchen

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Flugangst 7A

Rasant, beÀngstigend und absolut genial!

Elizzy

Dunkel Land

Sehr spannendes Buch

karin66

Origin

Toll geschrieben ... den Schluss fand ich fĂŒr Brown etwas seicht

mona77

SOG

Ich mag den Schreibstil von Yrsa Sigurdardottir sehr ... könnte das Buch nicht mehr aus den HÀnden legen ... sehr fesselnde Story

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Stille Wasser

Der Krimi hat mich gut unterhalten und er hat ein sehr sympathische Protagonistin.

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Eine tolle, neue Heldin

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  • Der Seelenbrecher - Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

    Schnutsche

    14. November 2017 um 01:04

    ~Erster Satz~Zum GlĂŒck war alles nur ein Traum.~Meine Meinung~Da ich die neueren BĂŒcher von Sebastian Fitzek schon alle gelesen habe, war nun mal eins der Ă€lteren an der Reihe. Der Seelenbrecher... was soll man sich darunter vorstellen?! Ich hatte keine Idee und so fing ich einfach an zu lesen... Ich muss sagen, ich finde die Ideen von Sebastian Fitzek immer wieder faszinierend. So auch in diesem Buch. Das Modell Geschichte-in-der-Geschichte hat mir gut gefallen. In diesem Buch fĂŒhrt uns Herr Fitzek wieder oft an der Nase herum, so wie man es von ihm kennt. Trotz allem hat mir bei diesem Buch irgend etwas gefehlt. Ich weiß nich an was es liegt, aber es hat mich leider nicht so sehr begeistert, wie andere Werke von ihm. Daher kann ich leider nur mit drei Sternen bewerten. 

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  • fesselnder Selbstversuch ;-)

    Der Seelenbrecher

    sonn

    07. November 2017 um 09:36

    Dieses Buch ist fesselnd. Der Fall des Seelenbrechers wird als Fall eines Uni-Professors mit seinen Studenten besprochen. Die Studenten erhalten die Akten und sollen diese lesen - als Leser bekommt man diese aus Sicht der SchĂŒler vor Augen gefĂŒhrt.Beim Lesen hat man das GefĂŒhl mittendrin zu sein.Der Protagonist, genannt Caspar, leidet an Amnesie und wurde auf dem GrundstĂŒck einer psychatrischen Luxusklinik gefunden - mitten im Winter, halb tot.Die Klinik quatiert ihn in einem Zimmer ein und pĂ€ppeln ihn wieder auf. Seine Erinnerungen kommen nur bruchstĂŒckhaft und sehr langsam zurĂŒck.Als ein Rettungswagen einen Unfall verursacht, kommen der SanitĂ€ter und der Patient ebenfalls in der Klinik unter - aufgrund des eintretenden Schneesturms kann niemand mehr das GelĂ€nde verlassen.Es passieren merkwĂŒrdige Dinge, die man den ungebetenen GĂ€sten des Rettungswagens zuschreibt, jedoch verschwindet der Patient spurlos.Die Klinik wird aus Angst verriegelt, doch nĂŒtzt das?Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die unheimlichen Geschehnisse nehmen zu.Man stellt sich die ganze Zeit die Frage, was da tatsĂ€chlich passiert.Im Laufe des Buches befragt der Professor seine Studenten, was sie ĂŒber das gelesene denken und welche SchlĂŒsse sie daraus ziehen.Ich als Leser habe mich in die Situation der Studenten hinein versetzen können und habe die Fragen des Professors mitbeantwortet.Das Buch bleibt bis zum Ende hin spannend und - wie bei jedem Fitzek - kommt es dann doch anders, als man erwartet hat.Die Frage, die die Geschichte zum Schluss stellt, muss jeder selbst beantworten: Konnte der Seelenbrecher Besitz von dir ergreifen?Wie bei jedem Fitzek Thriller hat mich auch dieses Buch absolut in seinen Bann gezogen und ich musste nach dem Ende erst mal tief durchartmen - sehr tief. FĂŒr eine ganze Weile.Das Buch birgt eine Überraschung, daher sollte vermieden werden, vor dem Lesen durchzublĂ€ttern - das wĂŒrde nur Fragen aufwerfen, die man sich vor dem Lesen nicht stellen sollte.Also, lasst euch in den Fall hineinversetzen und schaut, ob ihr stark genug seid. 

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  • Der Seelenbrecher

    Der Seelenbrecher

    bookishsea

    06. November 2017 um 22:05

    Als ich begann zu lesen, war es fĂŒr mich, wie bei jedem Fitzek Buch etwas schwierig in das Buch hineinzukommen, weil es zunĂ€chst sehr durcheinander und verwirrend scheint und ich zwischen der Geschichte vom Experiment und der Geschichte von Caspar, die ZusammenĂ€nge nicht klar erkennen konnte. Mit der Zeit des Lesens, wird es aber wieder einfacher und man versteht auch die VerknĂŒpfungen. Wie immer hat man natĂŒrlich eine Ahnung, wie die Geschichte weiterverlaufen könnte, aber wie man von Fitzek weiß, geschieht es immer ganz anders. Ich konnte und wollte beim Lesen nicht aufhören und so kam es, dass ich das Buch nahezu in einer Nacht durchlas, ohne große Pausen zwischendurch, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht und endet. Dabei ist es am Ende alles immer so unglaublich logisch und der ErzĂ€hler hat eigentlich schon anfangs versteckt gesagt, was es mit der dem grausigen Geschehen auf sich hat. Das Buch ist abwechslungsreich zwischen BrutalitĂ€t, Spannung und Geschehen, aber beschĂ€ftigt sich auch ein wenig mit der Psyche des Menschen, was das Buch so interessant macht und ein weiterer Grund ist, das Buch so schnell auslesen zu können. Genauso flĂŒssig ist auch der Schreibstil und zudem kann man sich mit den meisten Charakteren identifizieren und deren Handlung nachvollziehen, wenn es auch Ausnahmen gibt. Letztendlich finde ich es wunderbar, wie Fitzek einen wieder in die Irre fĂŒhrt und man sich am Ende fragt, warum man nicht vorher darauf gekommen ist, denn eigentlich lag es bei genauem Nachdenken ja auf der Hand. Am Ende war ich wirklich stolz auf mich, weil sich eine kleine Vermutung von mir dann doch bestĂ€tigt hat. Fazit: Letztenlich kann ich euch das Buch wirklich nur ans Herz legen, denn es ist super spannend und lĂ€sst sich total schnell lesen.

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  • Ein typischer Fitzek

    Der Seelenbrecher

    Redbread

    19. October 2017 um 12:11

    Spannend und fesselnd. Mit ungeahnten Wendungen, konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen!

  • Leserkommentare zu Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

    pek7647@t-online.de

    via eBook 'Der Seelenbrecher'

    kaum zum Weglegen, fesselt ungemein, ich musste nur ab und zu begreifen,,dass draussen die Sonne scheint. Danke und bitte weiter so.

    • 22
  • ..wow was fĂŒr ein Psychothriller, hatte GĂ€nsehaut pur...

    Der Seelenbrecher

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 14:41

    Die Geschichte spielt in einer Klinik fĂŒr Psychologie. Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt und mich auch in meinen TrĂ€umen besucht! :)
    Ein Psychothriller der es in sich hat!

  • Der Seelenbrecher

    Der Seelenbrecher

    nasa

    27. July 2017 um 11:21

    Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek ist ein Psychothriller den ich gerne gelesen habe. Es ist ein typischer Fitzek den man schlecht aus den HĂ€nden legen kann.  Es gibt einen schaurigen sehr gut gewĂ€hlten Handlungsort und eine Handlung die wirklich spannend ist. Auch war ich bis zum Ende davon ĂŒberzeugt das der Seelenbrecher jemand anderes ist. Ich bin total ĂŒberrascht worden, was mir sehr gut gefiel.Berlin drei Frauen verschwinden und tauchen spĂ€ter wieder auf. Doch sie sind nicht vergewaltigt oder missbraucht worden. Nein sie sind viel schlimmer gebrochen worden. Sie waren in den FĂ€ngen eines Psychopathen der sie innerlich gebrochen hat, sie sind in sich selbst gefangen und können sich nach außen nicht mehr Ă€ußern. Dann kurz vor Weihnachten tritt der Seelenbrecher wieder in Erscheinung. In einer privaten Psychiatrischen Klinik in Berlin. Als die Ärzte und Patienten feststellen dass der Seelenbrecher unter ihnen ist, ist es zu spĂ€t. Denn ein Schneesturm und eine kaputte Telefonleitung sorgen dafĂŒr das alle in der Klinik eingeschlossen sind und so dem Seelenbrecher ausgeliefert sind. Es beginnt ein Wettkampf um Leben und Tot. Der Schreibstil ist flĂŒssig und leicht, man kann der Handlung von der ersten Seite an folgen. Auch die Charaktere sind gut entwickelt gewesen und man konnte sie sich gut vorstellen. So zum Beispiel Caspar der unter einer Amnesie leidet und seine Erinnerungen BruchstĂŒckhaft zurĂŒck kommen. Auch sĂ€t der Autor gekonnt misstrauen und Angst unter den Protagonisten und verwirrt so auch den Leser. Die Umgebung und den Handlungsort fand ich sehr gut gewĂ€hlt. Eine Psychiatrische Klinik abgeschnitten von der Außenwelt. Das ist der perfekte Schauplatz fĂŒr einen Psychothriller. Die Spannung war die ganze Zeit ĂŒber vorhanden, auch wenn sie gegen ende etwas flacher wurde war es doch interessant. Was mir auch gefallen hat war die zwei ErzĂ€hlstrĂ€nge. Dadurch wurde das Buch aufgelockert und die Spannung wurde hoch gehalten. Denn man wollte unbedingt weiter lesen was in der Klinik passiert. Alles in allem war es ein gelungenes Buch was ich gerne gelesen habe. Und ich werde bestimmt noch weitere Fitzek BĂŒcher lesen.

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  • Spannender Thriller mit ĂŒberraschender Wendung

    Der Seelenbrecher

    sandra05

    24. April 2017 um 17:04

    Inhalt (Klappentext):Drei Frauen - alle jung, schön und lebenslustig - verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den FĂ€ngen des Psychopathen, den die Presse den "Seelenbrecher" nennt, genĂŒgt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen - wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten mĂŒssen entsetzt feststellen, dass man den TĂ€ter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde.Meine Meinung: Da ich schon mehrere BĂŒcher von Sebastian Fitzek gelesen habe, hatte ich sehr hohe Erwartungen an das Buch. EnttĂ€uscht wurde ich nicht.Die Idee des Buches finde ich richtig gut. Eine von der Außenwelt abgeschnittene psychiatrische Klinik ist der perfekte Handlungsort fĂŒr einen Psychothriller. Auch, dass der Protagonist Caspar unter Amnesie litt, empfand ich als gute Idee, da so noch mehr Spannung aufkommen konnte.Im Laufe der Geschichte kamen Caspars Erinnerungen StĂŒck fĂŒr StĂŒck zurĂŒck. Er wurde mit BruchstĂŒcken seiner Vergangenheit konfrontiert und wusste erst nicht so recht, wie er diese zuordnen sollte. Dieser Prozess war sehr interessant. Auch Themen wie Hypnose wurden sehr genau geschildert, was die ganze Geschichte verstĂ€ndlicher machte.Die Spannung im Buch hat mir fast nie gefehlt. Nur zum Ende hin, nachdem die beiden Studenten die Patientenakte gelesen hatten, sank die Spannung etwas. Dass das Buch in Patientenakte und Experiment gegliedert war, fand ich persönlich nicht so toll, da meist an den ÜbergĂ€ngen zwischen Patientenakte und Experiment die Spannung sank. Ich hatte schon gleich am Anfang eine Vermutung bezĂŒglich des Seelenbrechers, lag aber komplett daneben. Diese Wendung am Ende hat mich sehr ĂŒberrascht und ich hĂ€tte nie damit gerechnet, obwohl es auf den vorherigen Seiten manche Hinweise gab. Den Schreibstils des Autors mag ich sehr. Es lĂ€sst sich flĂŒssig lesen und ist vor allem fesselnd.Fazit:Zusammenfassend lĂ€sst sich sagen, dass es ein gelungener Thriller ist. Ich vergebe allerdings "nur" 4/5 Sterne, da mir im Vergleich zu anderen BĂŒchern von Fitzek zum Ende hin die Spannung fehlte.

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  • Ein solider Thriller mit dĂŒsterer Stimmung und spannendem Setting

    Der Seelenbrecher

    Nelly87

    12. April 2017 um 18:50

    Der Seelenbrecher ist wohl eines der bekanntesten BĂŒcher von Fitzek. Wer seine BĂŒcher liebt, kennt dieses hier zumeist. Und der Klappentext macht auch wirklich neugierig. Man kann bereits beim Überfliegen die bedrĂŒckende Stimmung fĂŒhlen und es bleibt einem einfach nichts anderes ĂŒbrig, als sich kopfĂŒber in die Story zu stĂŒrzen. Dabei ist die Idee hinter dem Buch nicht gerade neu, aber doch neu aufgebaut. Der Inhalt Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres 
 Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den FĂ€ngen des Psychopathen, den die Presse den »Seelenbrecher« nennt, genĂŒgt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten mĂŒssen entsetzt feststellen, dass man den TĂ€ter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt 
 [ Quelle: Droemer Knaur ] Meine Meinung In der Teufelsbergklinik ist der Teufel los („haha“). Am Tag vor Heiligabend bricht dort nĂ€mlich das Chaos aus. Caspar ist dort seit zehn Tagen als Patient untergebracht, nachdem man ihn in einem Schneesturm unweit der Privatklinik bewusstlos aufgefunden hat. ‚Caspar‘ ist auch nur der Name, den das Klinikpersonal ihm gegeben hat, denn er erinnert sich nicht mehr an seine Vergangenheit, geschweige denn an seinen Namen. Aufgrund eines aufkommenden Schneesturms verunglĂŒckt ein Krankentransport ganz in der NĂ€he des GelĂ€ndes. Die Telefonleitung wird bei dem Unfall beschĂ€digt und aufgrund des immer schlechter werdenden Wetters sitzen nun nicht nur die Teufelsbergklinikpatienten und das Pflegepersonal in der Luxuseinrichtung fest, sondern mit ihnen auch der Fahrer des Krankenwagens und dessen Patient, der scheinbar nicht nur geisteskrank, sondern auch gefĂ€hrlich zu sein scheint. Denn allem Anschein nacht handelt es sich bei dem Patienten Jonathan Bruck um den Seelenbrecher. Das Phantom hĂ€lt seit einiger Zeit Berlin in Angst und Schrecken, da er junge Frauen entfĂŒhrt und ihnen Schreckliches antut. Die Frauen tauchen zwar lebend wieder auf, doch in der Zwischenzeit mĂŒssen sie ein Trauma erleiden, von dem sie sich nie wieder erholen. Sie sind nicht ansprechbar, können sich selbst nicht mitteilen und es scheint, als wĂ€ren sie in sich selbst gefangen. Und dieses Ungeheuer wird nun ebenfalls in der Teufelsbergklinik eingeschlossen
 Der Alptraum beginnt! Eine abgeschiedene Luxusklinik, abgeschnitten von jeglicher Außenwelt Sebastian Fitzek hat sich also folgendes Setting fĂŒr seine Geschichte ausgesucht: eine luxuriöse Klinik irgendwo abgeschieden von jeglicher Zivilisation, abgeschottet durch einen Schneesturm – und ein Psychopath, der sich in dem GebĂ€ude rumtreibt, aus dem es keinen Ausweg gibt. Dadurch schafft er natĂŒrlich direkt von Beginn an eine gruselige Stimmung und diese unheilvolle AtmosphĂ€re schafft natĂŒrlich auch Erwartungshaltungen. Zu Beginn schafft es Fitzek aber auf grandiose Art und Weise in relativer kurzer Zeit seine Charaktere zu skizzieren. Gerade Caspar, der eine tragende Rolle im Buch spielt, weist durch seine Amnesie einen recht komplexen Hintergrund auf und doch hatte ich schon nach 15 bis 20 Seiten ein gewisses GefĂŒhl fĂŒr ihn. Und dabei fĂŒhrt Fitzek nicht nur an seinen Protagonisten ran, sondern steigt schleichend in seine Story ein, zeichnet das GrundgerĂŒst fĂŒr die spĂ€tere Handlung. Schließlich bekam ich als Leserin eine ganz andere Geschichte geliefert als ich sie erwartet hĂ€tte. Es fehlt an diesem typischen Thrillerelement „Gut jagt Böse“, denn eigentlich geht es zuerst einmal darum, dass Gut sich vor Böse in Sicherheit bringt. Der Seelenbrecher hat sein erstes Opfer in der abgeschotteten Klinik schnell gefunden. Die Gefangenen wissen, dass sie die Nacht ĂŒberstehen mĂŒssen, bis die FrĂŒhschicht anrĂŒckt, die sie befreien könnte. Dieses Zeitelement schafft natĂŒrlich noch mehr Spannung und Nervenkitzel, denn je nĂ€her der Morgen rĂŒckt, desto grĂ¶ĂŸer wird einerseits die Hoffnung, dass liebgewonnene Charaktere die Nacht ĂŒberleben und auf der anderen Seite weiß man doch aber, dass die Sache wahrscheinlich nicht so ganz einfach sein wird. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter der Amnesie? Was das RĂ€tsel rund um Caspar und seine Amnesie angeht, da ahnt man natĂŒrlich von Anfang an, dass dieser Teil noch irgendwo Bedeutung erlangt. Wie Fitzek das schließlich gehandelt hat, hat mir im Großen und Ganzen wirklich gut gefallen und es war durchweg gut durchdacht. Nur der Weg dorthin lĂ€sst mich ein kleines bisschen meckern. Der Verlauf und der Spannungsbogen hatten so ihre Höhen und Tiefen. Etwas Konstanz hĂ€tte mir hier mehr gefallen. Es gab Abschnitte, in denen ich total versunken war, wĂ€hrend kurz darauf wieder ein Kapitel folgte, das ich auch gut und gerne hĂ€tte quer lesen können. Die Lust auf das Buch war mal mehr, mal weniger da. Das hat mir, ehrlich gesagt, die Freude an der Geschichte etwas genommen. Das mag vielleicht nur ein einzelner Kritikpunkt sein, doch er wiegt meiner Meinung nach schwer. Mein Fazit Meine nicht ganz so hohe Meinung vom Seelenbrecher, die ich nach dem ersten Lesen hatte, konnte ich nicht mehr wiederfinden. Vielleicht war ich 2008 einfach nicht in der richtigen Stimmung, als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe. Bei diesem Fitzek-Buch handelt es sich durchaus um eine solide Unterhaltung im Thrillergenre, der große „Wow-Effekt“ ist bei mir allerdings ausgeblieben, was vor allem daran lag, dass der Spannungsbogen nicht konstant geblieben ist, sondern mehr eine Berg- und Talfahrt darstellte. Da mir momentan (noch) die Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Werken vom Autor fehlen, kann ich dazu noch nichts sagen. Wer sich aber gerne einmal gruseln möchte (am besten an einem regnerischen Abend), der kann guten Gewissens zu dieser Geschichte greifen. © Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand trĂ€umen

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  • Nervenkitzel mit einem Schluss, der mich ziemlich gepackt hat.

    Der Seelenbrecher

    EnysBooks

    04. April 2017 um 23:34

    Ein Professor, dessen Namen nicht genannt wird, lĂ€dt einige Studenten ein, an einem Experiment teilzunehmen. Dabei setzt er die Bedingung, nur ein "Manuskript" zu lesen. Die Bedingung? Man darf den Raum nicht verlassen, bevor man zu Ende gelesen hat. Und das schlimme daran ist, dass das alles wirklich passiert ist.StĂŒck fĂŒr StĂŒck erfĂ€hrt man die Geschichte von Caspar, Sofia und vielen Weiteren.Auf dem Cover ist ein Mensch als Schatten abgebildet. Man sieht nicht was oder wer diese Gestallt ist. Ich tippe auf einen Mann, aber effektiv erkennen, kann ich es nicht. Er steht anscheinend in der KĂ€lte, passend zu dem Sturm, der um die Klinik tobt und starrt vor sich hin. Der Titel "Der Seelenbrecher" ist auf jeden Fall passend. Mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne etwas zu verraten. Das scheint bei den BĂŒchern von Herr Fitzek öfters der Fall zu sein. Die Geschichte ist raffiniert aufgebaut. Erst wird der Professor vorgestellt, der irgendwie einen Persöndlichen Hintergrund zu haben scheint. Dann wird geht es ans eingemachte und wir lesen zusammen mit den Probanden die Akte ĂŒber den Seelenbrecher. ZunĂ€chst beginnt es ganz simpel, mit normalen Anschuldigungen und Angst, doch durch Caspers Amnesie wird alles um einiges verzwickter. Sein erstes Opfer Sofia. Wie immer erreicht Sebastian Fitzek, dass man nicht erwartet, wer es sein wĂŒrde. Die Idee und die Lösungen sind ziemlich verstrickt und unglaublich gut durchdacht. Nur, wurde mir von der Kollegin gesagt, das dieses Buch von ihm der absolute Wahnsinn sei und doch finde ich diesen Band um einiges weniger gut als "das Paket". Es hat mich sehr geschockt, die Charaktere wurden gut beschrieben, Misstrauen und Wut gut gesĂ€ht. Trotzdem hat mich der sehr milde Schluss beinahe ein wenig enttĂ€uscht. Nichts desto trotz war es ein tolles Buch, was ich froh bin, gelesen zu haben.

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  • Typisch oder Innovativ?

    Der Seelenbrecher

    emilayana

    28. February 2017 um 16:25

    Der Seelenbrecher   Genre: Psychothriller Autor: Sebastian Fitzek Verlag: Knaur Preis: 10 € Seiten: ca. 350 ISBN: 978-3426637920   1.     Handlung: In den letzten Wochen wurden drei MĂ€dchen von dem Seelenbrecher entfĂŒhrt und kamen verĂ€ndert zurĂŒck. Die Frauen sind psychisch gebrochen, lebendig begraben im eigenen Körper. Kurz vor Weihnachten wird der TĂ€ter in einer psychiatrischen Luxusklinik wieder aktiv. Es wird festgestellt, dass man den TĂ€ter unerkannt eingeliefert haben muss und nun aufgrund eines Schneesturms in der Klinik festsitzt. Ein Katz und Maus Spiel ums Überleben beginnt. Doch es gibt kein Entkommen. Eine mutige Gruppe schließt sich zusammen, doch wer ist er ĂŒberhaupt der Seelenbrecher? Ist er vielleicht sogar unter ihnen? 2.     Schreibstil: Der Schreibstil von Sebastian Fitzek hat mich ĂŒberzeugt. Man konnte das Buch gut lesen und es enthĂ€lt vor allem gute Dialoge. Auch die Charakterbeschreibungen haben mich ĂŒberzeugen können. Dahingegen fand ich die der Umwelt nicht detailliert genug beschrieben, auch wenn diese nicht im Vordergrund des Buches stand. Der Schreibstil ist nicht zu anspruchsvoll, und auch nicht das Gegenteil. Eine gute Mischung die an das Buch fesselt. Auch die im Buch vorkommenden RĂ€tsel haben zum mit raten animiert und sich wunderbar in das Geschehen eingefĂŒgt. 3.     Charaktere: Der Hauptcharakter des Buches ist Caspar. Er hat eine schwere Form der Amnesie und kann sich an nichts Persönliches aus seiner Vergangenheit erinnern. Er wird ein paar Tage vor den Schneesturm in die Klinik eingeliefert. Auch die anderen Charaktere der Gruppe harmonieren sehr gut miteinander. Vor allem der Krankenpfleger konnte mich in seiner Rolle als Gegenpol zu Caspar ĂŒberzeugen. 4.     Umsetzung: Die Handlung wird eingefasst von einer Rahmenhandlung, die im gleichen GebĂ€ude, aber zu einer anderen Zeit spielt. Zwei Studenten lesen sich das Protokoll der verhĂ€ngnisvollen Nacht fĂŒr ein medizinisches Experiment durch. Die Kapitel werden also wie AkteneintrĂ€ge beschriftet und man weiß immer die genaue Zeit der Handlung. Der Einschluss in diesem GebĂ€ude ist zudem ein guter Ausgangspunkt um eine spannende Geschichte aufzubauen, allerdings auch keine neue Erfindung. Besonders interessant ist es, dass man immer wieder vermutet und mit rĂ€t wer denn wirklich der Seelenmörder ist. Doch darin liegt auch eines der Hauptprobleme dieses Buches, es soll auf gar keinen Fall vorhersehbar sein und einen Plottwist enthalten, doch diesen ahnt man schon. Auch wenn man nicht ganz genau weiß wie dieser Umgesetzt wird. 5.     Cover: Das Cover des Buches ist okay, halt typisch Thriller. 6.     Ende: Das Ende des Buches soll wie oben schon erwĂ€hnt die Wendung bringen. Auch wenn man diese ahnt wusste ich persönlich noch nicht vollkommen die Lösung, habe sie aber schon erahnen können. Dadurch ist fĂŒr mich vor allem der „zweite“ kleinere Plottwist, den ich schon vollkommen durschaut habe nach den ersten fĂŒnfzig Seiten leider durchgefallen. 7.     Bewertung:   1.     Handlung:           32 / 40 2.     Schreibstil:         13 / 15 3.     Charaktere:        20 / 20 4.     Umsetzung:        6  / 10 5.     Cover:                   3 / 5 6.     Ende                     5 / 10                                                         79  / 100   Gesamtwertung:   79 P Genrewertung:      8 P

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  • Der Seelenbrecher

    Der Seelenbrecher

    blauerose1

    27. February 2017 um 17:15

    Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den FĂ€ngen des Psychopathen, den die Presse den „Seelenbrecher“ nennt, genĂŒgt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten mĂŒssen entsetzt feststellen, dass man den TĂ€ter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Der Autor – Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine BĂŒcher werden in vierundzwanzig Sprachen ĂŒbersetzt und sind Vorlage fĂŒr internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin. Meine Meinung: Eigentlich hĂ€tte ich ja damit rechnen sollen, dass wieder alles anders kommt als es scheint. Sebastian Fitzek hat mich wieder total ĂŒberrascht. Dieser spannende Thriller spielt in einer Klinik, die sehr abgeschieden ist. Durch den Schneesturm ist man von der Außenwelt abgeschirmt und es ist auch nirgends Handyempfang. Gruseliger geht’s wohl kaum. Casper, hat das GedĂ€chtnis verloren und weiß nicht, wer er wirklich ist. Zu der hĂŒbschen Ärztin Sophia fĂŒhlt er sich sofort hingezogen.  Und dann geht das Grauen los, aber mit diesem TĂ€ter hĂ€tte ich absolut nicht gerechnet. Sebastian Fitzek ist einer meiner Lieblingsautoren geworden. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der Thriller mag.

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  • Rezension zu "Der Seelenbrecher"

    Der Seelenbrecher

    ElkeK

    16. February 2017 um 05:58

    Inhaltsangabe: Es ist ein Tag vor Weihnachten und ein Professor der Psychologie hat Studenten zu einem Experiment eingeladen. Sie sollen eine Patientenakte lesen. Nur lesen. Aber es ist nicht irgendeine Akte. Es ist die Akte vom Seelenbrecher. Schon seit Tagen ist Caspar in der Teufelsbergklinik in Berlin. Er hat sein GedĂ€chtnis vollstĂ€ndig verloren, er weiß noch nicht einmal mehr, wie er selbst heißt. Dr. Sophia Dorn, seine Psychologin und Dr. Raßfeld, der Klinikleiter, betreuen Caspar in der Hoffnung, das er bald sein GedĂ€chnis wieder bekommt. Eine Nacht vor dem Heiligen Abend: Und allmĂ€hlich kehrt sein GedĂ€chtnis zurĂŒck. Zudem wird ein Schwerverletzter mit einer klaffenden Wunde am Hals eingeliefert. Das sind die Grundvoraussetzunen fĂŒr eine grauenvolle Nacht, denn mit diesem neuen Patienten wurde scheinbar „Der Seelenbrecher“ eingeliefert. Bereits drei Frauen hat der Psychopath schon auf dem Gewissen und sehr bald setzt er seine Serie in der Teufelsbergklinik fort. Sie werden nicht gefoltert und offensichtlich nicht Ă€ußerlich Gewalt angetan. Aber sie sind danach wie eine leere HĂŒlle. Caspar ist mit wenigen anderen Patienten und kaum vorhandenen Klinik-Personal durch den Schneesturm in der Klinik eingeschlossen und hat nicht nur mit seinen grauenvollen Erinnerungs-Fetzen, sondern auch noch mit dem Seelenbrecher zu kĂ€mpfen, der scheinbar einen nach dem anderen verschwinden lĂ€ĂŸt. Mein Fazit: Spannung pur! Sebastian Fitzek hat einen klasse Thriller geschrieben. Schon allein der Anfang des Buches zeigt, welch‘ grauenvolle Folter der Seelenbrecher bei seinen Opfern anwendet. Dabei versteht man den Anfang erstmal gar nicht und es tauchen viele Fragen auf, die nach einer Antwort schreien. Der Autor hat darauf verzichtet, zuviele Personen mit ins Geschehen zu bringen. Das wĂ€re auch fatal gewesen, weil es sonst zu unĂŒbersichtlich geworden wĂ€re. Aber die genannten Personen bekamen Tiefe und eine ausgeprĂ€gte Persönlichkeit. Und der Roman hat Tempo und Wortwitz. Es spiegelt sich in dem ganzen Roman auch die Persönlichkeit des Autors wider, mit seinem Charme und der Ironie, trotz der grauenvollen Szenen. Medizinisch hat Herr Fitzek offenbar sehr gut recherchiert und es wurde auch keine Frage offen gelassen. Es ist sehr verstĂ€ndlich und nachvollziehbar geschrieben. Nur wer der Seelenbrecher ist, das verschleiert er natĂŒrlich, obwohl der Leser meinen könnte, den Namen zu kennen. Der Roman ist nur wenig vorhersehbar und das macht die LektĂŒre wirklich aus. Man findet es heutzutage selten. Es ist schon lange her, das ich ein Buch innehalb von vier Tagen ausgelesen habe. Das allein spricht schon fĂŒr sich. Ich kann es 100% empfehlen und ich werde mir noch die anderen Romane des Autors besorgen. Anmerkung: Die Rezension stammt aus September 2008.

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  • Spannend aber realitĂ€tsfern

    Der Seelenbrecher

    Wolly

    14. February 2017 um 15:47

    Meinung: Der Seelenbrecher prĂ€sentiert auf weiterer Strecke was man von Fitzek erwartet. Der Handlungsort beispielsweise ist raffiniert gewĂ€hlt. Eine eingeschneite, von der Aussenwelt abgeschnittene  psychatrische Klinik, lĂ€sst die meisten Menschen auch ohne Handlung schon frösteln. Mir gingen sofort Bilder aus Shining und Co. durch den Kopf. Das Setting lĂ€d also direkt zum Gruseln ein. Auch die Wahl der wenigen aber prĂ€gnanten Charaktere verstĂ€rkt den Eindruck von Isolation und genau darauf setzt der Autor - auf psychologische Effekte. Nicht nur innerhalb seines Buches, sonder vor allem beim Leser. Ein Thema, was bei einigen anderen Thrillern aus seiner Feder schon eine zentrale Rolle gespielt hat und auch hier seine Wirkung tut. Über weite Strecken dĂŒster und spannend begleiten wir den Protagonisten auf einem Horrortrip, bei dem die Zeit nur langsam voranzuschreiten scheint. Trotzdem kommt wenig Langeweile auf. Genau genommen ist eher das Gegenteil der Fall. Es ist wieder einmal zu viel des Guten und das muss man mögen. Eine Übertreibung hier, etwas unrealistisches da, eben klassich Fitzek. Die meisten Fans lieben genau das, ich tue mich damit ein wenig schwer. Die Handlung selbst, die Schreibe usw. mag ich, die erzwungene Wendung oder Überraschung gefĂ€llt mir nicht, das ginge anders besser. Trotzdem habe ich mich auch dieses Mal wieder gut unterhalten gefĂŒhlt, auch wenn es nur fĂŒr eine durchschnittliche Bewertung reicht. Fazit: Eine Leseempfehlung abzugeben finde ich hier schwierig. Probiert es selbst wenn ihr Lust habt und bildet euch eure eigenen Meinung.

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  • Spannend aber völlig an den Haaren herbei gezogen...

    Der Seelenbrecher

    Bosni

    05. February 2017 um 16:04

    Caspar erholt sich von einer Amnesie in der psychatrischen Teufelsbergklinik in Berlin. Einen Tag vor Weihnachten wird ein weiterer Patient in die Klinik eingeliefert und in der folgenden Nacht findet Caspar seine Ärztin Sophia im Zimmer des neuen Patienten - mit den gleichen Symptomen, wie drei weitere Frauen, die vor nicht all zu langer Zeit von dem "Seelenbrecher" gefoltert wurden. Äußerlich sind die Opfer alle gesund, aber ihre Seele ist es nicht..... "Der Seelenbrecher" ist eins von Sebastian Fitzeks ersten Werken, nach "Die Blutschule" bereits mein zweites Buch von ihm. Und leider wurde ich wieder etwas enttĂ€uscht und finde den Hype um den Autor leider nicht wirklich gerechtfertigt :( Die Story handelt von einem Professor, der seinen SchĂŒlern fĂŒr ein Experiment ein Buch/eine Krankenakte zu lesen gibt: Caspars Bericht aus der Nacht mit dem Seelenbrecher. Die Idee ist interessant - die Umsetzung und Auflösung völlig daneben. Eigentlich passiert auf den Seiten, die den Studenten gewidmet sind, nur eins: Nichts. Sie lesen ihr BĂŒchlein und diskutieren mit dem Professor. Das wars. Am Ende gibt es nicht mal eine wirkliche Auflösung des Experimentes, keine Ahnung, ob Fitzeck damit den Grundstein fĂŒr einen zweiten Teil legen wollte (dieser ist dann zumindest nie erschienen), aber im Prinzip ist diese komplette Rahmenhandlung völlig sinnlos und erfĂŒllt keinen Zweck, außer noch ein paar Seiten mehr zu fĂŒllen. Meiner Meinung nach könnte man die "Heute" Teile auch einfach weglassen. Davon abgesehen war fĂŒr mich das Ende von vornerein ziemlich klar... Die Haupthandlung, das Buch "Der Seelenbrecher", ist zwar unglaublich spannend, weil immer wieder völlig unerwartet viele Dinge passieren, aber gleichzeitig auch komplett an den Haaren herbeigezogen. Diese ganze Hypnosesache fand ich sehr interessant, aber die Aktionen der Personen sind teilweise so haarstrĂ€ubend, da fallen mir keine Worte mehr ein. Die Personen selbst, bleiben, bis auf den Protagonisten Caspar, völlig blass und haben keine Tiefe. Nur Namen, mehr nicht. Caspar bekommt zwar durch seine vielen Erinnerungen etwas Leben eingehaucht, aber trotzdem bleibt er irgendwie unnahbar. Neben all den negativen Aspekten muss Herrn Fitzek aber eins lassen: Gut schreiben kann der Mann. Der Schreibstil ist extrem flĂŒssig und sehr angenehm zu lesen, ich habe das Buch quasi in einem Rutsch durgelesen (was aber vermutlich eher an der geringen Seitenzahl mit wenig Text drauf lag). Zusammengefasst ist "Der Seelenbrecher" ein fĂŒr mich unnötiges Buch mit einer haarstrĂ€ubenden Geschichte, die fĂŒr mich teilweise nicht nachvollziehbar war. Spannend ist es aber trotzdem und fĂŒr eingefleischte Fitzek-Fans sicher auch interessant. Mich konnte es aber nicht ĂŒberzeugen und ich werde vermutlich auch kein weiteres Buch von ihm lesen.

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