Die Therapie

von Sebastian Fitzek 
4,4 Sterne bei3,194 Bewertungen
Die Therapie
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Happymountains avatar

Mein 1. Fitzek - tolle Story, beklemmende Stimmung, überraschend und gut geschrieben. So wurde ich zum Fan. :-)

Kritisch (94):
L

Nur für die, die keine realistischen Psychothriller lesen wollen

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Inhaltsangabe zu "Die Therapie"

Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt.
Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird …

Selten für einen deutschen Autor:

Sebastian Fitzeks Bestseller „Die Therapie“ ist inzwischen sogar in den USA erschienen. Und auch amerikanische Thriller Autoren zeigen sich begeistert:

“Sebastian Fitzek's Therapy is an immensely sophisticated literary thriller, that finds great tension in the interior worlds of its characters and the interplay between plot and pace. It is written in a direct, harrowing and lucid style, well suited for readers who enjoy curling up with an intricate mystery and those seeking even greater depths of understanding. So often, in the realm of psychological thrillers, authors settle for gimmicks and cliche -- but that is categorically not the case with Therapy. It is compelling from the opening scene -- a truly wondrous set-piece in a doctor's office -- and will continue to resonate long after the final page has been read and re-read.”
John Katzenbach (Autor)

“Therapy is a riddle wrapped in a mystery inside an enigma. It’s a thriller that keeps the reader hooked and guessing right to the end. An enthralling mix of medicine and mystery.”
Paul Carson, author of "Betrayal and Ambush"

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426633090
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.07.2006
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.08.2007 bei Lübbe Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Jenphorixs avatar
    Jenphorixvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Hervorragendes Buch!! Konnte das Buch nicht aus der Hand lassen. Ich musste es einfach sofort durchlesen.
    Mitreißend

    Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Einfach nur mitreißende Story. Habs an einem Stück durchgelesen. 

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    J
    joasvor 9 Tagen
    Sehr spannend!

    ...

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    L
    littlebookmunchkinvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Nur für die, die keine realistischen Psychothriller lesen wollen
    Anstrengend

    Hoffnung ist wie eine Glasscherbe im Fuß. Solange sie im Fleisch steckt, tut es weh bei jedem Schritt, den man geht. Doch wenn sie herausgezogen wird, blutet es zwar für eine kurze Zeit und es dauert eine Weile, bis alles verheilt ist, aber schließlich kann man weiterlaufen. Diesen Prozess nennt man auch Trauer.

    Dieses Zitat beschreibt meine Erfahrung mit dem Buch sehr genau, nur trauere ich in diesem Fall der Zeit nach die ich dieser Geschichte gewidmet habe.

    „Die Therapie“ ist das zweite Buch, dass ich von diesem Autor gelesen habe. Es hat mich sogar noch eine Spur mehr enttäuscht als das vorhergehende, da ich mir wirklich erhofft hatte, dass es mir den Autor schmackhaft machen kann. Leider falsch gelegen.
    Die Geschichte beginnt zwar sehr interessant, jedoch hatte ich die restliche Zeit nicht dass Gefühl, dass irgendwie weiterzukommen. Man steckt fest. Die letzten 70-50 Seiten zerstörten mir dann allen Spaß den ich an dem Buch gehabt habe. Es wirkte nicht nur an den Haaren herbeigezogen, sondern man hatte dass Gefühl, dass Fitzek sich nicht auf eine Wendung festlegen wollte. Stattdessen warf er einen „Schock-Moment“ nach dem anderen auf mich zu, sodass ich zum Schluss einfach nur mehr genervt war.

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    Anian_89s avatar
    Anian_89vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Buch mit viel Tiefgang. Vielen spannenden Wendungen und einem Ende mit dem keiner gerechnet hat.
    Ein Ende mit dem keiner rechnet!

    Zur Story:

    Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt.
    Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird …

    Meine Empfindungen zum Buch:

    Wie jeder, der schon mehrere Fitzek-Romane gelesen hat, erkennt, ist er ein Fan von gescheiterten oder alternden Psychiatern bzw. generell Psychiater. Hier ist Dr. Viktor Larenz ein Star-Psychologe und ein (über)fürsorglicher Vater, der seine Tochter Josy über alles liebt und für immer hofft das Sie sein kleines Mädchen bleibt. Ein wirklich toller Charakter dessen Entwicklung während des Buches schon sehr viel interessantes mit sich bringt. Wie immer ist die Geschichte von Fitzek nach dem Motto gehalten: Es gibt viele Möglichkeiten aber am Ende seit ihr doch alle Narren.

    Hier komme ich auch zum einzigen Mangel, je mehr Fitzek-Romane ich lese, keimt in mir der Gedanke dass er seine Story leider immer gleich aufbaut. Die Art und Weise Spannungbögen hinauszuziehen ist immer gleich. Nicht dass dies zu seinem Nachteil wäre, aber ich finde es sollte ab und an etwas mehr abwechslung vorhanden sein.

    Nichts desto trotz eine absolute Empfehlung meinerseits. Lasst euch Überraschen.

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    Wortsalats avatar
    Wortsalatvor einem Monat
    Spannend, aber flach

    Mein erstes Buch von Sebastian Fitzen. Unumstößlich wahr ist, dass seine Bücher spannend sind. Die Aufteilung der Kapitel und der Handlungsstrang sind so klug gewählt, dass ein Weglegen des Buches quasi nicht in Betracht kommt. Mitraten und Mitfiebern wird hier garantiert. Der Cliffhanger ist ausgeklügelt und überrascht den Leser. 


    Einen dicken Punktabzug erteile ich jedoch für die flache Darstellung der Charaktere. Sie sprühen über vor Klischees und wirken durchweg unnahbar, ein Mitfühlen und Versinken wird unmöglich gemacht. Am schlimmsten trifft das auf die Figur des Viktor Larenz zu - ein oberflächlicher Charakter, Psychiater, kraft Erbes Bonze, unnahbar, arrogant, furchtbar. 

    Der leichte und flüssige Schreibstil trägt dazu bei, das Buch überfliegen zu können, wobei die Wortwahl fast schon zu simpel und unkreativ wirkt. Es ist kein literarisches Meisterwerk, es bietet keine tiefen, eloquenten Kreationen, die das Herz eines Wortfetischisten höher schlagen lassen. Das ist auch nicht sein Anspruch. Wer Spannung sucht und der Auflösung entgegenfiebern möchte, wird mit diesem Buch sehr glücklich. 


    3,5 Sterne.

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    B
    Buecheraktevor einem Monat
    Die Therapie

    Cover: Da es zu diesem Buch verschiedene Cover gibt muss ich sagen, dass es durchaus ansprechendere Cover gibt. Abgebildet ist ein altes medizinisches Instrument, dessen Name mir einfach nicht einfallen will, und der Hintergrund ist auf alt getrimmt um es düsterer wirken zu lassen. Auffallen ist das der Titel und Autor bündig zur Unter-/Oberkante des Buches ausgereichtet sind. Dadurch hebt es sich doch sehr von anderen Büchern ab.

    Inhalt: Hauptprotagonist ist Dr. Viktor Larenz, der vier Jahre nach dem Verschwinden seiner geliebten Tochter Josy, auf die Insel Parkum fährt um sich dort auf ein Interview mit der Bunten vorzubereiten. Eine ihm unbekannte Frau macht ihn dort ausfindig. Sie leidet an Schizophrenie und erzählt ihm eine Geschichte, welche erstaunlich viele Parallelen zu dem Verschwinden von Josy aufweist. Aus Neugierde und Hoffnung lässt er sich in der Hoffnung auf Informationen über seine Tochter auf die Therapie ein.

    Fazit: Bei diesem Buch finde ich es sehr schwierig eine richtige Rezi zu schreiben ohne dabei den Lesern, die das Buch noch nicht kenne, die Spannung zu nehmen. Daher fange ich mit etwas leichten an: dem Schreibstil. Dieser ist angenehm und klar. Positiv überrascht haben mich die kurzen Kapitel, dadurch war es mir trotz meiner aktuellen Leseflaute möglich flüssig und ohne große Mühe weiterzulesen. Zudem waren dadurch die Zeitsprünge, die häufiger vorkommen, sehr klar strukturiert und ich hatte keine Probleme mich innerhalb des Geschehens zu orientieren.  Die Schauplätze waren sehr gut beschrieben und hatten jeweils eine eigene Atmosphäre. (Die Insel Parkum gibt es übrigens nicht wirklich.) Die Charaktere sind ganz gut beschrieben, aber ihre Verhaltensweisen sind mir dennoch während dem Lesen nicht ganz nachvollziehbar gewesen. Dies kann man sich durch das Ende des Buches zwar erklären, es ändert aber nichts daran, dass ich mich an vielen Stellen gefragt haben: Warum? Neben Viktor, dem trauernden Starpsychiater, spielt die schizophrene Kinderbuchautorin Anna Spiegel eine entscheidende Rolle im Buch. Aufgrund ihrer Krankheit ist sie recht unberechenbar und führt Viktor immer näher an die Wahrheit über das Verschwinden von Josy heran. Diese Wahrheit war für mich leider sehr vorhersehbar und daher habe ich mich sehr über einen kleinen, aber sehr feinen und für mich unerwarteten Twist am Ende gefreut. Alles in Allem ist Die Therapie von Sebastian Fitzek ein gelungener Thriller der von mir vier von fünf Akten erhält.

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    Tramis avatar
    Tramivor einem Monat
    Kurzmeinung: Sebastians Debüt als Autor, mein Debüt als Psychothriller-Leserin! Sehr spannend bis zur letzten Seite!
    Extrem spannender Psychothriller!

    1.   Der erste Eindruck – Zur optischen Gestaltung …

     

    Das Cover beinhaltet die Umrisse einer Person, die eine Hand hebt. Es macht den Eindruck, dass sie gefangen ist.

    Auf jeden Fall sorgt das Cover bereits für eine bedrückende Stimmung – wohl passend zur Geschichte, würde ich mal sagen (bin aktuell bei Kapitel 6).

     

     

    2.   Um was geht es? – Mit eigenen Worten in aller Kürze zusammengefasst …

     

    Der renommierte Psychiater Dr. Viktor Larenz war erfolgreich und bekannt, bis ein Ereignis sein Leben völlig aus der Bahn geworfen hat: Das Verschwinden seiner Tochter Josephine.

    Es ist nicht klar, was genau mit ihr passiert ist. Und dieses Geheimnis wird wohl im Laufe des Buches gelüftet werden.

     

     

    3.   Vorgeschichte – Mein Weg zum Buch …

     

    Nachdem ich in meinem Leben eigentlich nur Liebes- und Fantasygeschichten gelesen habe, wollte ich einfach mal etwas Anderes ausprobieren. Mal ganz anderes Terrain beschnuppern. Das Thriller-Genre hat mich schon lange gereizt, so vom Hören und Sagen. Und anders als beim Buch traue ich mich auch, so etwas zu lesen – kein Mensch auf der Welt wird mich dazu bringen, freiwillig einen Horrorfilm anzuschauen.

    Dieses Buch wird nämlich als Horrorroman gepriesen.

    Ein mulmiges Gefühl im Bauch habe ich schon, bin aber auch sehr neugierig, was mich erwartet und ob solche Romane wirklich so fesselnd sind (von echten Thriller-Fans kriege ich ja nur zu hören, dass Liebesgeschichten total langweilig sind).

    Außerdem hat mir das Buch eine sehr gute Freundin (bzw. Mama meiner Freundin) wärmstens empfohlen, die selbst Psychiaterin ist. Wenn schon sie sagt, dass sie Gänsehaut vom Kopf bis Fuß hatte, muss das schon was heißen!

    Also ich bin gespannt, was mich erwartet!

     

    Zeitraum:

    06. August 2018 – 07. August 2018

     

     

    4.   Meine persönliche Meinung – Eindrücke, Meinungen, Emotionen, …

    Warnung: Hier wimmelt es nur so von Spoilern; also Lesen auf eigene Gefahr bzw. erst, wenn das Buch bereits gelesen worden ist!

     

    06. August 2018:

    Heute habe ich wahrhaftig angefangen, das Buch zu lesen. Mit einer gesunden Portion Skepsis, weil ich mich noch nie leserisch an einen Thriller getraut habe. Ich bin wirklich sehr gespannt, was mich erwartet!

    Gleich der Anfang fesselt meiner Meinung nach. Verstörend, wie er in der Praxis austickt, weil er nach seiner Tochter sucht.

     

    Es fängt an mit einer Situation im Wartezimmer, und ich persönlich gehe davon aus, dass die Hauptperson selbst krank ist, weil er sich das ganze Verschwinden der Tochter im Wartezimmer nur eingebildet hat.

    Dann gibt es einen Zeitsprung von vier Jahren, wo er anscheinend selbst Patient ist und seinem Psychiater seine Geschichte erzählt.

    Dass er vier Jahre nach dem Verschwinden seiner Tochter sich auf einer Insel niedergelassen hat, um für „Die Bunte“ ein Interview anzufertigen, da er ja als Psychiater recht prominent ist.

    Ich hatte schon drei Schauer gehabt bis zum sechsten Kapitel. Zu einem der „Überfall“ von dieser mysteriösen Anna Spiegel, als er durch das Guckloch ein Auge sieht, dann ihre Erzählung von der Frau aus ihrer Geschichte, die sich in den Mund geschossen hat und natürlich die Beschreibung, wie sie ihren Hund erschlagen hat nach dem Tod ihres Vaters, als sie acht war.

    Puh, in diesem Moment hatte ich echt meine Zweifel gehabt, ob ich dieses Buch weiterlesen soll. Es ist nicht ohne und auch, wenn ich eher Angst vor Filmen habe – bei Büchern habe ich ja auch ein gewisses Bild vor Augen, auch wenn ich kein sooo ausgeprägtes visuelles Vorstellungsvermögen habe.

    Vielleicht sollte ich mir die Geschichte als Zeichentrick vorstellen – dann ist es vielleicht nicht ganz so schlimm. Nicht, dass dieses Buch bei mir doch für schlaflose Nächte sorgt.

    Gut, dass ich als verheiratete Frau nicht mehr alleine schlafen muss …

     

    Und ich werde bei diesem Buch wohl vermehrt ein Lesetagebuch führen. Allein aus dem Grund, weil dieses Thema so schwer ist und ich wahrscheinlich immer wieder Pausen brauche, um das gerade Gelesene zu verdauen so wie jetzt. Pausen, um über das Geschehene zu schreiben und dadurch zu verarbeiten tun mir hier bestimmt gut.

    Zuvor habe ich ja „Ein ganzes halbes Jahr“ gelesen. Da habe ich zwischendurch nicht allzu oft etwas geschrieben, weil das Buch ein echter Pageturner war.

    Außerdem muss ich meine Gedanken irgendwie niederschreiben – ich habe das Gefühl, das könnte wichtig sein, damit ich alles nachvollziehen kann am Ende.

    Aber wer weiß – vielleicht entwickelt sich dieses Buch auch zu so etwas und ich kann vor Spannung gar nicht aufhören, weiterzulesen.

     

    Vom Aufbau her gefallen mir die kurzen Kapitel. Gerade bei so einer schweren Kost finde ich es sehr angenehm, dass die einzelnen Kapitel nicht übermäßig lang sind.

    Auch gefallen mir die kurzen sarkastischen Gedankengänge vom Viktor, die an sein Gegenüber gerichtet sind, die er aber nicht ausspricht.

    Und auch wenn mir mulmig zu Mute ist, kann ich nicht aufhören. Ich bin neugierig auf die Wahrheit, denn im Kapitel heißt es ja immer „So und so viele Tage bis zur Wahrheit, bei dem er schon alles verloren hat“.

    Was kann das nur sein?

     

    Ich habe gerade das achte Kapitel zu Ende gelesen und was mir noch aufgefallen ist, sind immer diese spannenden Enden am Ende eines jeden Kapitels, obwohl sie wie gesagt so kurz sind.

    Das ist auch nicht so leicht, aber der Autor erreicht damit, was er erreichen will: Den Leser in den Bann ziehen.

    Vor allem das Ende des achten Kapitels mit dem Abschlusssatz:

    Und dann erzählte sie die schlimmste Geschichte, die Viktor je in seinem Leben zu hören bekommen sollte.

    Wer kann da bitte mit dem Lesen aufhören? Ich hoffe, es kommt im nächsten Kapitel die Auflösung. Ich fand ja schon das, was sie bisher erzählt hatte, ziemlich verstörend …

    Vor allem wird er ja als Psychiater bestimmt schon die eine oder andere schlimme Geschichte zu hören bekommen haben.

    Argh, ich platze gleich vor Neugier!

     

    Allmählich glaube ich ja, dass diese Anna Spiegel gar nicht existiert. Allein schon, dass sie sich so ungemerkt ins Haus reinschleichen kann (mittlerweile zum zweiten Mal), obwohl das Haus zugesperrt war oder dass ihre Frisur und ihr Outfit trotz des Regens perfekt war.

    Irgendetwas ist doch faul an dieser ganzen Sache …

     

    Bin bei Kapitel 14 und es wird wirklich immer spannender!

    An dem Tag bin ich bis Kapitel 17 gekommen – das macht 37 Prozent des Buches aus, und das an einem Tag. Hätte nicht gedacht, dass ich so ein Buch so schnell in mich hineinschlinge.

     

    07. August 2018:

    Oha, jetzt hat er sich seinen Hund Sindbad wohl auch eingebildet … Vor allem konnte er doch nicht ausreißen, wenn er so ängstlich war und alle Türen abgeschlossen waren. Und dann sind auch noch die ganzen Utensilien weg wie Fressnapf und Co. Den Hund hat es bestimmt nie gegeben.

    Es wird immer verschwommener – die Grenze zwischen Wahrheit und Einbildung. Ich bin gespannt, was nun wirklich wahr ist und was nur Täuschung …

    Erst Josy, dann Sindbad. Ob überhaupt die Tochter je existiert hat? So langsam kriege ich meine Zweifel …

     

    Okay, der Zufall mit dem Wochenendhaus war ja schon krass (und die ganzen Vorfälle dort mit dem unheimlichen Mann und dem Blut im Bad …), aber dass die Charlotte sie zu ihrem Anwesen nach Berlin geführt und hat sagt, dass das ihr Elternhaus sei, wo das Böse, die Krankheit wohnt …

    Ich bin ja gespannt, wo das alles hinführt!

     

    Okay, bei dem Blut im Badezimmer handelt es sich um Menstruationsblut. Das wird ja immer kranker …

     

    Kapitel 28: Anna Spiegel war nie eine Patientin, sondern eine Austauschstudentin und wurde vor einem Jahr vergiftet.

    Wer ist die Frau, die sich dann als Anna Spiegel ausgibt?

    Es bleibt spannend!

     

    Und jetzt ist der Hund tatsächlich tot. Alles deutet darauf hin, dass es die falsche Anna Spiegel war, und doch hab ich meine Zweifel. Das wäre alles zu offensichtlich …

    Vielleicht war er es im Wahn sogar selbst?

    Und ob es diesen Bürgermeister Halberstaedt überhaupt gibt? Er hat sowohl Anna als auch den Hund gesehen, und über deren Existenz bin ich mir auch im Unklaren.

     

    Puh, wie spannend! Jetzt bin ich am Tag der Wahrheit gekommen ist! Ich kann es kaum erwarten, endlich die Wahrheit herauszufinden, nachdem er die Hand vor seinem Mund und die Flucht Annas registriert oder sich eingebildet hat!

    Sehr sehr fesselnd geschrieben!

     

    Bin bei Kapitel 53 und nahe der Auflösung, ich kann nicht mehr zu lesen aufhören und habe daher in letzter Zeit auch nicht mehr viel geschrieben. Das Buch ist tatsächlich zu einem Pageturner geworden.

    Und dass am Ende tatsächlich die Mutter Isabell die Tochter vergiftet haben könnte, nur, weil sie das erste Mal ihre Menstruation kriegt …

    Ich lese weiter.

     

    Puh, ich habe es tatsächlich innerhalb von zwei Tagen geschafft, meinen ersten Thriller zu Ende zu lesen.

    Mit so einem Ende habe ich in der Tat nicht gerechnet.

     

     

    5.   Die Charaktere

     

    Viktor war ja der Hauptprotagonist der kompletten Geschichte. Wenn nicht sogar der Einzige, die meisten hat er ja erfunden. Die gab es nur in seiner Fantasiewelt.

    Trotzdem war jede Person ausgeklügelt, und die Tatsache, dass er selbst Anna Spiegel war, durch die er sich selbst therapiert hat, fand ich total faszinierend.

     

     

    6.   Aus den Augen einer Lektorin – Sprachlich und stilistisch betrachtet …

     

    Der Schreibstil ist sehr detailliert, aber trotzdem kam man sehr gut mit und er ist durchweg spannend gehalten. Ganz großes Lob an diesen genialen Schreibstil!

     

     

    7.   Lieblingsstellen&Lieblingszitate – Zeilen, die einem in Erinnerung bleiben …

    »Hoffnung ist wie eine Glasscherbe im Fuß. Solange sie im Fleisch steckt, tut es weh bei jedem Schritt, den man geht. Doch wenn sie herausgezogen wird, blutet es zwar für eine kurze Zeit, und es dauert eine Weile, bis alles verheilt ist, aber schließlich kann man weiterlaufen. Diesen Prozess nennt man auch Trauer.«

    - Privatdetektiv Kai Strathmann- (Kapitel 10)

     

    »Ich war böse. Ich habe mich schlecht benommen in Sacrow.«

    »Was hast du getan?«

    »Ich habe geblutet. Und Mami will nicht, dass ich blute. Ich soll ihr kleines Kind bleiben. Soll nicht groß werden und ihr Ärger machen.«

    Viktor ließ die Blätter entsetzt auf den Boden des Volvos fallen.

    »Verstehen Sie es jetzt?«, fragte Anna.

    »Ja. Ich glaube«, hauchte Viktor.

    Auf einmal machte alles Sinn. Das Blut im Badezimmer. Das Gift. Isabell. Konnte das möglich sein? Hatte seine Frau es nicht zulassen wollen, dass ihre eigene Tochter erwachsen wurde? War sie so krank? Hatte sie Josy deshalb vergiftet, damit sie immer ein hilfloses kleines Mädchen blieb, um das sie sich kümmern konnte?

    (Kapitel 53)

     

     

    8.   Fazit – Zum runden Abschluss …

     

    »Die Therapie« war mein erster Thriller und alleine deshalb schon etwas Besonderes für mich. Mal etwas Neues. Ich empfand es als perfekten Einstieg in eine völlig neue Welt und es wird bestimmt nicht der letzte Thriller in meinem Leben sein. Vor allem die Bücher von Sebastian Fitzek interessieren mich brennend und jetzt kann ich sogar verstehen, warum eingefleischte Thriller-Fans Liebesromane langweilig finden … :)

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    Levuss avatar
    Levusvor 2 Monaten
    Psychothriller mit Überraschungen

    Ein Horrorroman mit vielen typischen Elementen. Gruselige Szenen, viele Fragen und am Ende unvorhergesehene Wendungen. Für mich ein weiterer spannender Fitzek-Roman, den ich geradezu verschlungen haben.

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    lesenbirgits avatar
    lesenbirgitvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: SuperSpannung
    Sehr spannungsgeladen

    Sebastian Fitzek ist ein grandioser Schriftsteller. Hier hat er wieder bewiesen, wie abgründig die Seele eines Menschen sein kann. Der Hauptdarsteller ist Therapeut. Kann sich aber selber nicht helfen. Es gibt einige Verwicklungen und etwas undurchschaubares aber durchweg spannend geschrieben. Was geschah wirklich von all diesen Dingen die dem Therapeuten widerfahrensind? Die Frage habe ich mir über in dem ganzen Buch gestellt. Wahnvorstellungen sind hier sehr willkommen.
    Selbst als Leser wusste ich nie was die Wahrheit im Endeffekt war und konnte nur schlecht aufhören weiter zu lesen weil ich die Wahrheit wissen wollte.
    Sehr spannend es hat mir richtig gut gefallen. Klare Leseempfehlung.

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    S
    Steliyanavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr guter Psychothriller!
    Klasse!

    "Die Therapie" war das erste Buch von Fitzek, das ich gelesen habe. Das ist ein klassischer Psychothriller! Sehr gut strukturiert und extrem spannend bis zur letzten Seite. Das Ende war unerwartet. Ich war wirklich sehr positiv überrascht vom Fitzeks Schreibstil. Er hat so einen großen Wortschatz und kann seine Geschichten sehr spannend rüberbringen. Es gab nicht mal eine Seite, die mich gelangweilt hat.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    L
    ich habe soeben "die therapie" von fitzek beendet und bin sehr begeistert. habt ihr einen tipp mit welchem ich als nächstes anfangen sollten? kennt ihr noch einen anderen thrillerautor der so ähnlich wie fitzek schreibt? mfg thomas
    Zum Thema
    serpents avatar
    Hallo :) Ich habe gerade erst "Die Therapie" von Sebastian Fitzek gelesen und habe nun Lust auf mehr Bücher in der Art. Ins Auge gefallen sind mir schon "Shutter Island" (Dennis Lehane) und "Die Anstalt" (John Katzenbach) . Könnt ihr mir noch mehr Thriller empfehlen, die in psychatrischen Anstalten spielen oder mit Schizophrenie zu tun haben? Vielen Dank schon mal im Vorraus!
    Zum Thema

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