Sebastian Fitzek Passagier 23

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Inhaltsangabe zu „Passagier 23“ von Sebastian Fitzek

Jedes Jahr verschwinden auf hoher See Dutzende von Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen - genauer gesagt: durchschnittlich 23. Selten wird nach ihnen gesucht. Und noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ... Martin Schwartz hat Frau und Sohn verloren, angeblich durch Selbstmord auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan. Fünf Jahre nach der Tragödie erhält er einen Anruf von einer eigenartigen alten Frau: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, denn der wahre Alptraum hätte gerade erst begonnen!

Mittelmäßig spannend..

— Corina_W
Corina_W

War mir ein bisschen zu drüber... Irgendwie too much

— Svea_J_Held
Svea_J_Held

Leider stellt sich Herr Fitzek hier selbst immer wieder ein Bein, indem er eine gute Story kaputterzählt. Weniger wäre mehr gewesen!

— MissStrawberry
MissStrawberry

Sehr interessant

— guutemine
guutemine

Das Hörspiel ist ein durchweg spannendes und gut durchdachtes Fest für die Ohren, das einem garantiert die Lust an einer Kreuzfahrt versaut!

— Tamilein
Tamilein

Spannendes Hörbuch. Fitzek gefällt mir immer besser.

— burro
burro

Packender Psychothriller, gekonnt konstruiert, mit einigen Überraschungen. Die Charaktere lassen viel Raum für Spekulationen.

— Lunamonique
Lunamonique

sehr abstruse Geschichte, aber jede Minute spannend

— Buchina
Buchina

Simon Jägers Wienerisch ist genial! :D

— Kaja_Bergmann
Kaja_Bergmann

Ziemlich verworren und dann die Danksagung vor dem Epilog? Konnte für mich leider nicht mit älteren Büchern des Autors mithalten.

— Tru1307
Tru1307

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  • Der Anfang ist genial, aber dann ...

    Passagier 23
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    21. January 2017 um 13:36

    Seit seine Frau und sein Sohn auf einem Kreuzfahrtschiff spurlos verschwunden sind, ist Martin Schwartz durchgeknallter verdeckter Ermittler. Seine psychologische Ausbildung in Kombination mit seinem Trauma lässt ihn die Dinge anders angehen. Als die Thrillerautorin Gerlinde Dobkowitz, die sich dauerhaft auf dem Schiff eingemietet hat, ihn an Bord der Sultan of the Seas ruft, weil sie angeblich Beweise dafür hat, was mit seiner Familie geschehen ist, glaubt er nicht so recht daran, aber etwas treibt ihn hin. Und tatsächlich: ein Mädchen ist nach Wochen tatsächlich wieder aufgetaucht – ein zurückgekehrter Passagier 23. Doch sie spricht kein einziges Wort, allerdings hat sie den Teddy von Martins Sohn fest umklammert. Martin bleibt auf dem Schiff und gräbt immer tiefer in den Abgründen der menschlichen Psyche …Es ist schon seltsam – ich habe einige Bücher dieses Autors gelesen und bin noch immer nicht sicher, ob er nun schreiben kann oder nicht. Mal finde ich ein Buch total gelungen, überzeugend und packen, dann enttäuscht er mich wieder komplett. Dieses Buch hier gehört zu denen, die eigentlich einen tollen Plot haben. Aber leider hat Fitzek hier die besten Möglichkeiten einfach ausgelassen. Statt mit einer echt guten Idee zufrieden zu sein und diese gut auszubauen, schießt er immer wieder übers Ziel hinaus, indem er noch eins draufsetzt und noch eins – und damit dann absolut unglaubwürdig wird. Beim Hörbuch fehlt (leider?) unter anderem der Epilog. Der ist noch mal ein Schlag obendrauf, der nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Allerdings ist er wohl der Grund dafür, warum so viele Leser behaupten, man möge nach diesem Buch keine Kreuzfahrt mehr machen. Nun, ich habe noch immer keine Angst davor – zumal ich diese Behauptung nicht verstehen kann. Gerade wenn man das Buch gelesen hat, sollte man keine Angst mehr haben. Nun denn.Martin Schwartz ist ein Protagonist, für den man noch Verständnis aufbringen kann. Dennoch ist er ein wenig zu sehr James Bond und McGyver in Personalunion. Anouk ist eine Figur, die sehr schnell an Glaubwürdigkeit verloren hat. Auch die anderen Protagonisten sind viel zu überzeichnet. Ganz schlimm war für mich beim Hörbuch, dass der Sprecher Simon Jäger, den ich an sich sehr gerne höre, den österreichischen Slang nur grauenhaft hinbekam. Die Wendungen im Laufe der Story kamen teils recht gut, dann aber eben zu aufgesetzt an. Weniger wäre sehr viel mehr gewesen. Schade! Man hätte aus dem überflüssigen Material locker einen zweiten Plot basteln können. Ein wenig ausgebaut, ohne Übertreibungen und schon wäre ein weiterer Fitzek gebastelt gewesen. Gut wäre auch gewesen, wenn nicht wirklich alle Personen in dieser Story komplett negativ motiviert gewesen wären. Nicht eine Figur ist positiv, freundlich, nett, liebevoll. Das ist mir zu einseitig.Fitzek nutzt eine ganze Palette von Stilelementen – auch hier leider überreichlich. Die Erzählstränge mit Naomi reißen nicht gerade komplett aus dem Lesefluss, sind aber auch nicht überzeugend. Sie versorgen die Story mit Cliffhangern. Zwar machen sie rückblickend einen Sinn, doch empfinde ich sie als too much.Wieso Sebastian Fitzek so unterschiedliche Qualität liefert, die Verlage nicht eingreifen und Masse wichtiger als Klasse zu sein scheint, erschließt sich mir nicht so ganz. Dennoch werde ich einen weiteren Fitzek-Versuch wagen – allerdings hat meine Geduld und Experimentierfreudigkeit dann irgendwann auch mal ein Ende. Für dieses (Hör-)Buch kann ich aufgrund der wirklich guten Ansätze (die sogar meinen Mann gefesselt hatten) drei Sterne geben. Im letzten Drittel ist einfach zu viel Abgehobenes und Unwahrscheinliches eingefügt worden, das dem Ganzen den Sinn und echten Thrill raubte.

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  • entzauberte Kreuzfahrtromantik

    Passagier 23
    Stoneheaven

    Stoneheaven

    10. December 2016 um 19:34

    Fitzek nimmt uns hier von Anfang an mit in die Abgründe der schlimmsten Verbrechen . Schon die Vorstellung kann einem den Schlaf rauben. Die Handlung auf einem Kreuzfahrtschiff anzusiedeln ist sehr originell ,entzaubert die Kreuzfahrtromantik gewaltig und  wirft Fragen auf. Stimmen etwa die genannten Zahlen ? Verschwinden wirklich so viele Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen ? Zuweilen verzettelt sich die Handlung etwas und der Autor trägt etwas sehr dick auf. Die Spannung wird aber bis zum Schluss aufrecht erhalten und mit 4 CDs ist das Hörbuch angenehm kompakt.

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  • Eine Kreuzfahrt? Ohne mich!

    Passagier 23
    Tamilein

    Tamilein

    18. October 2016 um 18:13

    Die StoryJedes Jahr verschwinden durchschnittlich 23 Passagiere spurlos auf Kreuzfahrtschiffen. Noch nie ist jemand zurückgekommen... bis jetzt!Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan of the Seas - niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen - und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der Sultan verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm...Eine Transatlantikpassage wird zum Albtraum. Packender Psychothriller auf hoher See - ein Ort, wie geschaffen für das perfekte Verbrechen - ohne Polizei und ohne Entkommen...Das CoverDas Cover des Hörspiels ist anders als das Cover des Buchs. Das finde ich sehr cool, da es das Hörspiel vom Buch unterscheidet. Das Cover ist sehr dunkel gestaltet, was auch zum Thema des Buchs passt. Man sieht eine Reling, an der zwei nasse Handabdrücke zu sehen sind. Doch vom Besitzer der Hände ist keine Spur zu sehen.Meine MeinungWas für ein Psychothriller! Ich kann Sebastian Fitzek ja sowieso immer nur in den Himmel loben, da er mein absoluter Lieblingsautor ist. Doch mit diesem Buch hat er sich meiner Meinung nach selbst übertroffen. Wie immer liefert der Autor uns einen Helden, der ganz schön viel einstecken muss. Dazu kommt eine vermisste Familie, viel Leid in der Vergangenheit des Hauptprotagonisten und das ganze wird eingepackt in eine grandiose, spannende und nervenaufreibende Story.Wieder einmal überrascht uns Fitzek mit krassen Wendungen und unvorhersehbaren Aktionen. Das im Hintergrund versteckte Thema ist sehr tiefgründig und ging mir selbst sehr nahe.Martin Schwartz ist ... kaputt. Er ist ein zerbrochener Mann, der jeden Job bei der Polizei übernimmt. Seit seine Familie Selbstmord begangen hat, ist er nicht mehr er selbst. Ein Schatten. Doch durch einen Anruf ändert sich alles in Martin Schwatz' Leben. Könnte es sein, dass seine Familie noch am Leben ist?Fitzek schafft es durch gerissene Wendemanöver immer wieder den Hörer aus der Fassung zu bringen. In meinem Kopf hatten sich schon hunderte von Ideen ergeben, mit denen ich den Mörder zu identifizieren glaubte. Doch es kam alles anders, als ich es mir gedacht habe. Keine meiner Vermutungen traf zu, Fitzek hat es wieder geschafft.Das Hörspiel ist für mich die perfekte Mischung aus vorlesen und spielen. Auch die Hintergrundgeräusche sind immer passend und ich habe mich fast wie im Kino gefühlt!Das Ende, welches der Autor gewählt hat, hat mich wirklich vom Hocker gehauen. Wie schon gesagt, damit hätte ich absolut nicht gerechnet. Das Hörspiel ist ein durchweg spannendes und gut durchdachtes Fest für die Ohren, das einem garantiert die Lust an einer Kreuzfahrt versaut! Absolute Lese- und Hörempfehlung!Die SprecherSimon Jäger führt als Erzähler durch die Handlung. In weiteren Rollen sind Milton Welsh (Martin Schwartz), Christian Intorp (Daniel Bonhoeffer), Maria Koschny (Dr. Elena Beck), Elena Wilms (Julia Stiller), Nina Reithmeier (Lisa Stiller), Anita Hopt (Anouk Lamar), Ingrid Mülleder (Gerlinde Dobkowitz) und viele mehr zu hören. Ein wahres Ensamble an Sprechern, wenn ihr mich fragt. Simon Jäger höre ich sowieso besonders gerne. Mit besseren Sprechern hätte man diese Rollen nicht versehen können!

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  • Die Messlatte wurde nach oben verschoben

    Passagier 23
    santina

    santina

    16. October 2016 um 13:27

    Inhalt: Der Polizist Martin Schwartz war verheiratet und hatte einen kleinen Sohn. Vor fünf Jahren waren die beiden auf einer Kreuzfahrt auf der „Sultan of the Seas“ und sind seither verschwunden. Schwartz gilt seither als seelisches Wrack, wird aber dennoch als verdeckter Ermittler eingesetzt, weil er oftmals der Einzige ist, der sich für besonders riskante Einsätze meldet. Völlig unerwartet meldet sich eine Passagierin der „Sultan of the Seas“ bei ihm und erklärt ihm, dass einige Wochen zuvor ein Mädchen auf dem Schiff auf unerklärliche Weise verschwunden und plötzlich wieder aufgetaucht ist – und es trug den Teddy seines Sohnes im Arm…   Meine Gedanken zum Buch Auf Kreuzfahrtschiffen verschwinden jährlich mehrere Duzend Menschen, Sebastian Fitzek beschäftigt sich in diesem Buch mit der Frage, was mit ihnen passiert ist. Insbesondere geht es hier um ein Mädchen, das wieder auftaucht, der Frage, wo sie war und vor allem, wo ihre Mutter abgeblieben ist und wie das Verschwinden von Passagieren zusammen hängt. Über Sebastian Fitzek habe ich schon so viel gehört und gelesen und einige seiner Bücher liegen teilweise seit Jahren auf meinem SuB, aber tatsächlich war Passagier 23 das erste Buch, das ich von ihm gelesen / gehört habe und was soll ich sagen: ich bin angefixt. Insbesondere hat mich die Ideenvielfalt, die der Autor in dieses Buch eingebunden hat, fasziniert. Die Handelnden entwickeln Ideen, wie und warum Passagiere verschwunden sein könnten, als Leser denkt man, man hat die Lösung gefunden und sofort passiert wieder etwas, was alle anderen Vermutungen – hier im wahrsten Sinne des Wortes – über Bord wirft. Die Handlung verläuft Schlag auf Schlag, so dass die Spannung ständig auf höchster Linie gehalten wird. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gestaltet. Martin Schwartz lebt und arbeitet so, wie er sich fühlt, als Mann, der nichts mehr zu verlieren hat. Einerseits wirkt er etwas lebensmüde, andererseits lebt er seinen Beruf und ist bereit, alles dafür zu geben, wenn er jemanden retten kann. Gerlinde Dobkowitz ist die exzentrische ältere Dame, die Martin über das Auftauchen des Teddys seines Sohnes informiert hat. Sie hat sich dauerhaft auf dem Kreuzfahrtschiff eingemietet und gibt ihre Verschwörungstheorien zum Besten. Wobei – über ihre Hirngespinste darf man sich schon so seine Gedanken machen, frei nach dem Motto: Nichts ist unmöglich. Daniel Bonhoeffer war bereits Kapitän der „Sultan“,  Martins Frau Nadja und sein Sohn Timmy verschwanden, er macht den Eindruck, als ob er etwas zu verbergen hat und wirkt dadurch nicht sonderlich sympathisch. Elena Beck, seine Verlobte und Bord-Ärztin unterstützt Martin hingegen, wo sie nur kann. Daneben gibt es noch eine Handvoll weitere Passagiere und Crew-Mitglieder mit mehr oder weniger umfangreichen Rollen, ansonsten beschränkt sich Sebastian Fitzek aber sehr auf einen ausgewählten Personenkreis und hat es auch gar nicht nötig, auf die weiteren zahlreichen Passagiere oder Besatzungsmitglieder zurück zu greifen. Das liegt insbesondere daran, dass jeder Haupt- oder Nebendarsteller dieses Thrillers eine eigene Lebensgeschichte zu erzählen weiß und Sebastian Fitzek die Schicksale dieser Personen miteinander verwebt. Gut, eigentlich müsste man sich fragen, wie so wenigen Personen so viel widerfahren kann, aber ganz ehrlich: das Hörbuch hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich mir keine Gedanken darüber gemacht habe, ob die Geschehnisse in dieser Form überhaupt noch realistisch sind. Mich konnte Sebastian Fitzek auf jeden Fall zu 100% überzeugen und ich bin mir sicher, dass Fitzek meine persönliche Messlatte weiter nach oben verschoben hat. 

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  • Passagier 23

    Passagier 23
    Lunamonique

    Lunamonique

    13. July 2016 um 13:00

    Sebastians Fitzeks Psychothriller „Die Therapie“ wurde 2007 als bestes Krimidebüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Zahlreiche Bestseller folgten. „Das Kind“ gibt es jetzt sogar als Film. In „Passagier 23“ nimmt ein Rätsel ungeahnte Ausmaße an. Nach fünf Jahren gibt es einen neuen Hinweis zum rätselhaften Verschwinden seiner Frau und seines Sohnes. Polizeipsychologe Martin Schwartz hat seinen Schmerz mit Himmelfahrtkommandos als verdeckter Ermittler betäubt. Der Anruf einer Thrillerautorin reißt die Wunden wieder auf. Sie will ihn ausgerechnet auf der Sultan of the Seas treffen. Es ist das Kreuzfahrtschiff, auf dem damals die schicksalhaften Ereignisse stattgefunden haben. Die dramatische, musikalische Einleitung passt zur packenden Geschichte. Martin geht bei seiner Ermittlungsarbeit über die Grenzen hinaus. Ihm ist jedes Mittel recht, Verbrecher zu stellen und dingfest zu machen. Lebensmüde und desillusioniert, dank Simon Jäger ist das sogar der Stimme von Martin Schwartz anzuhören.  Die Scheißegalhaltung der Hauptfigur geht nahe. Ein Wunder, dass der Ermittler die letzten Jahre überlebt hat. Der Anruf der alten Dame, die ihm Infos zum Schicksal seiner Frau und seines Sohnes verspricht, lässt alles andere nebensächlich erscheinen. Die Spannung steigt als Martin das Kreuzfahrtschiff betritt. Er hat eigentlich nicht vor, die gemietete Kabine zu benutzen. Es gab für ihn nur die Möglichkeit als Passagier an Bord zu gehen. 12.000 Euro für ein Zwanzig-Minuten-Gespräch? Es lässt sich erahnen, dass Martins Plan, das Schiff schnell wieder zu verlassen, nicht klappt. Das Netz aus Schein, Lügen und Vertuschung wirkt undurchdringlich. Wer führt was im Schilde? In Handlungswechseln wird bald die Komplexität des Thrillers deutlich. An Bord geht Unheimliches vor. Es gibt mehr Rätsel und Geheimnisse als gedacht. Befindet sich der Mörder von Martins Familie auf dem Schiff? Die Gefahr für alle Beteiligten nimmt zu. Wer sind die Täter? Worin liegt das Motiv? Spekulationen nehmen zu, Fragen türmen sich auf. Alles weist auf ein Verbrechernetzwerk hin. Bis zum Schluss führt Autor Sebastian Fitzek den Leser in die Irre. Zeitweise wirkt die Geschichte sogar in die Länge gezogen. Alles Taktik. Der Paukenschlag folgt. Nicht alles ist nachvollziehbar. Auch andere Auflösungen wären möglich gewesen und hätten sogar mit noch mehr Raffinesse auftrumpfen können. Die Wende am Ende ist jedoch sehr gelungen. Der Ausklang hätte auch mit weniger Worten und Hinweisen funktioniert. Die Bedeutung des Titels „Passagier 23“ wird in der Geschichte deutlich und überrascht. Ein realitätsnaher Bezug? Tatsächlich hinterlässt der Psychothriller zeitweise den Eindruck, dass Manches so möglich wäre. Mit den geheimen Regionen eines Kreuzfahrtschiffs kommen interessante Details zu Tage. „Passagier 23“ bietet über 470 Minuten gute Unterhaltung. Besonders fesselnd sind die ersten Vier CDs. 

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  • Rezension zu "Passagier 23"

    Passagier 23
    Zsadista

    Zsadista

    20. February 2016 um 14:22

    Martin Schwartz ist verdeckter Ermittler. Mittlerweile ist ihm alles egal und er übernimmt die gefährlichsten Jobs. Er ist so seit vor Jahren seine Frau zusammen mit ihrem gemeinsamen Sohn Selbstmord auf einem Kreuzfahrtschiff begangen hat. Doch dann wird er unter mysteriösen Umständen auf ein solches Schiff gelockt. Eine ältere Frau behauptet, Beweise für das Verschwinden seiner Familie gefunden zu haben. Und so begibt sich Schwartz auf die Reise mit der „Sultan oft he Seas“ und entdeckt unglaubliches. Nichts ist, wie es scheint. Hinter den Fassaden der Freude und Entspannung öffnen sich die düstersten Abgründe. Wird Schwartz je erfahren, was seiner Familie geschehen ist? „Passagier 23“ ist der erste Roman des Autors Sebastian Fitzek den ich gehört habe. Der Sprecher Simon Jäger hat ebenfalls einiges dazu beigetragen, dass mir das Buch so gut gefallen hat. Der Thriller ist spannend und hat so einige überraschende Wendungen. Mir haben die Hintergründe des Thrillers sehr gut gefallen. Vor allem erschreckend, wie viele Menschen auf einer Kreuzfahrt einfach verschwinden. Noch ein Punkt, warum ich nicht auf eine Kreuzfahrt möchte … Ich bin von Büchern sehr angetan, wo ich nicht von Anfang an auf die Lösung komme. Vor allem, wenn im Laufe der Geschichte noch einige Überraschungen kommen, mit denen ich so gar nicht gerechnet habe und die Geschichte trotzdem noch nachvollziehbar ist. Zumindest als Hörbuch kann ich „Passatier 23“ absolut empfehlen. Ich konnte kaum den I-Pod abstellen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weiter geht. 

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  • Wieder ein grandioser Fitzek!

    Passagier 23
    Leuchtturmwaerterin

    Leuchtturmwaerterin

    Zum Inhalt: Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ...  Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.  Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm...  Meine Gedanken zum Hörbuch: Martin hat seine Frau und seinen Sohn verloren und wird nun auf das gleiche Kreuzfahrtschiff zurück geschickt, wo damals das Unglück geschah. Dort angekommen deckt er nach und nach auf, was sich hinter dem Passagier 23 verbirgt.  Typisch Sebastian Fitzek kommen immer wieder neue Informationen und Wendungen zu Tage, wenn man denkt, die Geschichte ist aufgelöst. Simon Jäger liest die Geschichte so spannend und grandios, dass man nicht aufhören will es zu hören. Ein wirklich spannender und gruseliger Thriller, der durch Simon Jägers Stimme noch besser ist (wenn denn das überhaupt geht)! Glatte 5 Sterne. =)

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    • 5
  • Ein gut gemachter Thriller...

    Passagier 23
    parden

    parden

    EIN GUT GEMACHTER THRILLER... Martin Schwarz arbeitet als Polizeipsychologe und hat offenbar nichts mehr zu verlieren, seit vor fünf Jahren seine Frau und sein Sohn auf einem Kreuzfahrtschiff spurlos verschwanden. Kamikazemäßig stürzt er sich in haarsträubende Sonderaufträge, gleichgültig, in welche Gefahr für Leib und Leben er sich damit begibt. Doch plötzlich erreicht ihn ein unerwarteter Anruf. Ein Anruf, der ihm Gänsehaut beschert und ihn ausgerechnet auf das Kreuzfahrtschiff 'Sultan of the Seas' führt, von dem seine Familie verschwand. Ungläubig. Misstrauisch. Und doch... Neue Beweise, was das Verschwinden seiner Frau und seines Sohnes anbelangt? Ein Mädchen, das vor drei Wochen ebenfalls auf der 'Sultan of the Seas' verschwand, ist plötzlich wieder aufgetaucht - mit dem Teddy seines Sohnes im Arm. Und ehe er es sich versieht, hat das Schiff abgelegt und Martin Schwarz steckt mitten in den Ermittlungen. Doch statt Licht ins Dunkel zu bringen, wird die Geschichte immer verwirrender... Dies ist mal ein Blick hinter die auf Hochglanz gebürstete Fassade der Kreuzfahrtschiffe der Werbeprospekte. Was geschieht eigentlich auf den Zwischendecks und in den anderen Räumlichkeiten, die den Passagieren nicht zugänglich sind? Klar, dass eine solche Frage die Fantasie eines Sebastian Fitzek anheizt. Und wie für diesen Autor typisch, sind die Handlungsstränge spannend und verschachtelt, die Fragezeichen im Kopf des Hörers groß, die Wendungen überraschend, die Auflösung unerwartet. Ein gut gemachter Thriller. Und doch empfand ich diesmal einige Längen, fand es in der Themenvielfalt etwas des Guten zu viel - in der Summe Stoff, aus dem im Grunde zwei Bücher hätten entstehen können. Das Ende (vor der Danksagung) war überraschend, gefiel mir aber nicht sonderlich - die Begründung für meine Meinung würde hier aber zu viel verraten. Deshalb bleibt es an dieser Stelle lediglich bei meinem Statement. Simon Jäger als Sprecher macht seine Sache gewohnt gut - allerdings hat es mich in den Szenen mit dem Versuch des Wiener Akzents doch regelmäßig geschüttelt. Das war gewollt, nicht gekonnt. Dann doch lieber beim Hochdeutsch bleiben... Und zuletzt habe ich Simon Jäger genial beim Hörbuch 'Ein todsicherer Job' von Christopher Moore genießen können, herrlich schwarzhumorig und zynisch - und es hat wirklich gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte, dass die Stimme Jägers nicht gleichbedeutend mit diesem Stil ist, sondern hier einen wesentlich ernsteren und spannungsgeladenen Ton verkörpert. Das tut der Leistung Simon Jägers allerdings keinen Abbruch... Insgesamt ein unterhaltsames, spannendes Hörbuch, das Thrillerfans empfohlen werden kann, für mich aber nicht das stärkste Buch von Fitzek ist. © Parden

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    • 10
  • *Ich hasse Kreuzfahrten und Passagier 23 existiert ganz sicherlich*Grausame Welt*Macht, Geld.....

    Passagier 23
    SunnyCassiopeia

    SunnyCassiopeia

    29. September 2015 um 11:39

    Inhalt Martin Schwarz verliert auf einer Kreuzfahrt Ehefrau und Sohn. Angeblich Selbstmord, doch das konnte Martin nie glauben.... Fünf Jahre ist das her, in denen Martin nur so vor sich hin vegetiert und kaum noch am Leben festhällt...In seinem Beruf lässt er sich unnötig auf Gefahren ein und sucht immer wider nach Heiklen Fällen und Situationen... Aber eines Tages erhält Martin einen Anruf! Die Vergangenheit holt Martin ein ....Wird die Wahrheit doch noch ans Licht kommen?........... Meine Meinung Viele Leser haben es bereits beschrieben....Als Leser fällt man Kopfüber in das trübseelige Leben von Martin Schwarz und es kommt eine unglaubliche Spannung auf. Fragen werden aufgeworfen und man beginnt zu rätseln und zu spikulieren...Zwischenzeitlich wird man entsetzt, überrascht und schockiert...Aber im laufe der Handlung bekommt man plötzlich einen starken Dämpfer! Ich kann gar nicht sagen, ab wann, oder an welcher Stelle.....Fakt ist, das zu viele verschiedene Geschichten und Personen aufeinander treffen bzw das gleiche Schicksal erleiden und das wirkt zu übertrieben und überzogen... Auch das Ende konnte ich kaum noch ernst nehmen, obwohl man als Zuhörer /Leser bereits schon selbst drauf gekommen war.... Das Thema was Herr Fitzek aufnimmt, das Schrecken und das versteckte Grauen, das im jeden zweiten Zuhause stattfinden kann und an jeder Ecke in dieser Welt ist - ist sehr mutig und wichtig das man darüber schreibt..weil man zu wenig davon hört und liest.... Trotzdem, war ich enttäuscht....Es war an manchen Stellen zu viel, an anderen zu wenig...z.T etwas langatmig ....Kann es kaum in Worte fassen... Aber Fitzek kann es so viel besser, ich liebe die Hörbücher und den Erzähler..Und Herr Fitzeks schonungslose, brutale Realität ....Aber.... Für mich hat es diesmal nicht gereicht... Fazit Ich persönlich glaube an das Grauen auf Schiffen/Kreuzfahrten und dem Passagier 23..oder welchen Namen oder Code es für so etwas gibt und das viel unter den Tisch gekehrt wird....Trotzdem war es für mich zu viel gewollt...manchmal ist weniger mehr ;-) Bereuen tue ich aber nichts....

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  • Spannend, unterhaltsam und...

    Passagier 23
    spezii

    spezii

    16. April 2015 um 16:37

    Meine Meinung/ Fazit: Das neue Werk von Bestsellerautor Sebastian Fitzek, "Passagier 23" ist wieder wie gewohnt ein typischer Fitzek Roman. Eine unglaublich spannende Geschichte, man möchte gar nicht mehr aufhören zuzuhören und bei der man selbst am Ende überrascht wird. Simon Jäger der die Rolle des Sebastian Schwarz spricht liest eigentlich wie alle Romane von Fitzek souverän und mit Bravour, dennoch habe ich einen gleich zu Anfang ein Kritikpunkt. Also, der Wiener Dialekt ist meiner Meinung nach fürchterlich und leider nicht so gelungen. Ich fand für einen Thriller dann doch den einen oder anderen Dialektausdruck, welche bei mir zwar für einige Schmunzler sorgten, aber für mein Geschmack für einen Thriller dann doch etwas zuviel war. Das akustische hingegen muss ich sagen, war wie bei jedem der Fitzek Hörbücher ein Ohrenschmaus und ist perfekt aufeinander abgestimmt. Und wie bei Fitzek's Hörbücher gewohnt sind auch hier wieder die Figuren sehr gut ausgearbeitet und kommt auch im Hörbuch gut zur Geltung. Der Hörer merkt erst nach und nach, dass eigentlich nichts ist, wie es zu sein scheint und mit einer gut recherchierten und glaubwürdig klingenden Geschichte schafft der Autor Fitzek, die Spannung bis zur letzten Minute zu halten. Selbst am Schluss wird der Hörer noch überrascht von der Auflösung. Und wieder einmal hat Sebastian Fitzek mit "Passagier 23" einen Psychothriller , der Dank den vielen Vollprofis garantiert ein Bestseller wird. Fazit: Ein Fitzek Thriller, spannend, unterhaltsam und.... mit überraschend, unerwarteten Wendungen, welcher jedoch leider noch hier und da kleine Schwächen zeigt. Trotz der Vollprofis konnte mich "Passagier 23" leider nicht zu 100% überzeugen. Für Fans von Sebastian Fitzek ein absolutes muss.... Und wer sich nicht zuviel erhofft, dem wird garantiert ebenfalls ein schönes Hörerlebnis damit beschert. ☆Story:4/5☆Sprecher:4/5☆Gesamt:4/5

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  • Toller neuer Fitzek!

    Passagier 23
    JuliaO

    JuliaO

    11. April 2015 um 18:48

    Ich habe ja alles gelesen, was ich von Fitzek in die Finger bekommen kann. Passagier 23 hat mich auch wieder super unterhalten! Sehr angenehm war, dass der moralische Zeigefinger, der in "Noah" immer über dem Leser schwebte hier ganz und gar verschwunden ist. ;) Auch verlegt sich Fitzek hier wieder mehr auf seine Stärke: Grusel durch Stimmung, Setting und Psychologie zu erzeugen, statt wie in "Abgeschnitten" nur durch "Blut". Also wieder ein Krimi der für Fitzek Fans vollauf zu empfehlen ist! Und ein kleiner Tipp - Buch bis GANZ zum Ende hören! Also auch noch über die Danksagung hinaus =)

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  • Ende offen

    Passagier 23
    robberta

    robberta

    02. April 2015 um 12:32

    Passagier 23 von Sebastian Fitzek  gekürzte Lesung von Simon Jäger 4std Jedes Jahr verschwinden auf hoher See Dutzende von Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen - genauer gesagt: durchschnittlich 23. Selten wird nach ihnen gesucht. Und noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ... Martin Schwartz hat Frau und Sohn verloren, angeblich durch Selbstmord auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan. Fünf Jahre nach der Tragödie erhält er einen Anruf von einer eigenartigen alten Frau: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, denn der wahre Alptraum hätte gerade erst begonnen! Meine Meinung: Der Thriller ist mysteriös und geheimnisvoll, die tolle Stimme von Simon Jäger trägt noch mal erheblich zur Spannungssteigerung bei. Die vielen von Kreuzfahrtschiffen verschwundenen Menschen, das ist mysteriös ja fast schon gruselig. Ein spannendes und unheimliches Hörbuch, allerdings hat mich die Auflösung des Rätsels nicht überzeugen können. Wer also ein klares Ende braucht ist mit Passagier 23 nicht gut beraten. Ende offen

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  • Passagier 23 / Sebastian Fitzek

    Passagier 23
    Lenny

    Lenny

    01. February 2015 um 15:31

    Martin hat vor langer Zeit auf hoher See seine Frau und sein Kind verloren. Das hat er nie ganz verarbeitet, doch nun bekommt er einen Hinweis, er soll noch einmal an Bord des Schiffes kommen. Martin lässt sich darauf ein obwohl er sich geschworen hat nie wieder ein Schiff zu betreten, doch was er da an bord erfährt lässt wieder neue Fragen offen, was ist damals mit seinem Sohn und seiner Frau passiert?! Ich bin von der Geschichte begeistert, Herr Fitzeck macht es allerdings sehr kompliziert, hier geht es um viele Ecken, bis man bei dem Täter ankommt....und dann ist alles gelöst und die Geschichte geht weiter! Nichts vorhersehbares, das fand ich klasse. Gelesen von Simon Jäger, die Stimme ist toll, Herr Jäger betont alles prima!

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  • Horror auf See

    Passagier 23
    Felice

    Felice

    30. January 2015 um 19:09

    Der Klappentext machte mich schon neugierig, obwohl ich nach den "Augenjäger"-Büchern eigentlich keinen Fitzek mehr lesen wollte. Gut und vielschichtig gelesen, bis auf den angeblichen wiener Dialekt. Das sollte man doch lassen, wenn man es nicht kann. Der Thriller besteht aus mehreren Erzählsträngen und erinnert mich an Dan Brown mit kurzen Kapiteln und vielen Cliffhangern. Ich persönlich finde es nicht so spannend, zumal die Story auch wirklich abstrus ist. Die Auflösung fand ich dann allerdings ziemlich krude und wollte das Buch schon mit drei Sternen bewerten, bis sich zum Schluss noch eine nette Wendung ergab und der Abschluss"gag" hat dem Ganzen dann immerhin noch eine gewisse Würze gegeben. Fazit: für Thriller-Fans, die nicht so wahnsinnig viel Wert auf realistische Stories legen und einiges wegstecken können, denn die Grundthematik (Kindesmissbrauch, Selbstmordforen etc.) ist nicht leicht zu verdauen.

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  • Leider ein enttäuschender Fitzek.

    Passagier 23
    lostpage

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    30. December 2014 um 15:48

    Inhalt: Vor 5 Jahren sind Frau und Sohn von Polizeipsychologen Martin Schwartz auf einer Kreuzfahrt spurlos verschwunden. Selbstmord? Martin kann es sich bis heute nicht erklären und er hat sich geschworen, nie wieder ein Schiff zu betreten! Bis sich eine ältere Frau bei ihm meldet, die behauptet, auf der „Sultan oft the Seas“ wäre ein junges Mädchen aufgetaucht, das vor einiger Zeit ebenfalls auf dem Schiff spurlos verschwunden ist. Gibt es vielleicht neue Hinweise darauf, was mit seiner Familie damals wirklich geschehen ist? Martin vergeudet keine Zeit und macht sich sofort auf den Weg … Meinung: In letzter Zeit finde ich wirklich Gefallen an Hörbüchern. Da ich schon des Öfteren gehört habe, dass Simon Jäger als Sprecher ausgezeichnet ist, wollte ich mich nun selbst überzeugen. Da hat sich der neue Fitzek direkt angeboten – auf meiner Liste stand das Buch eh ganz weit oben. Das Hörbuch an sich hat mir auch gut gefallen. Dem Sprecher würde ich auch direkt die volle Punktzahl geben. Simon Jäger hat eine fantastische Stimme, an der ich mich wahrscheinlich gar nicht satthören könnte. Ich bin wahrlich kein Experte auf dem Gebiet, aber seine Sprechweise ist sehr angenehm und sauber und die Betonungen in einzelnen und unterschiedlichen Situationen sind immer passend getroffen. Sogar verschiedene Akzente/Dialekte hat der Mann wunderbar gesprochen! Ich habe ihm sehr gerne zugehört. Weniger gefallen hat mir die Geschichte. "Passagier 23" ist mein erstes Buch des Autors und ich hatte mir einfach viel mehr erhofft und versprochen. Psychothriller steht auf dem Buch, aber gespürt habe ich davon wenig! Damit meine ich nicht, dass die Handlung uninteressant ist - das ist sie auf keinen Fall. Herr Fitzek webt ein tiefes Netz aus Verstrickungen, Geheimnissen und haut eine ordentliche Palette an Abscheulichkeiten auf den Tisch. Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, Erpressung, Mord etc. Wirklich alles ist vertreten! Nur konnte mir die Geschichte leider nur selten eine Gänsehaut verpassen. Dabei habe ich mir schon allein von der grandiosen Kulisse so viel Atmosphäre erhofft. Ein Schiff ist doch wohl ein fantastischer Schauplatz. Mitten auf offener See, kein Entkommen - das schreit doch geradezu nach einer gruseligen, schaurigen Stimmung, aber davon merkt man so gut wie gar nichts. Allgemein habe ich nur wenig von dem Schiff mitbekommen, wenn es hochkommt, dann lernt man vielleicht 5 Leute darauf kennen - von anderen Passagieren bekommt man nur ganz wenig mit. Man hatte oft einfach überhaupt nicht das Gefühl, dass man sich gerade auf einem Urlaubsdampfer befindet. Irgendwie hatte ich mir auch alles geheimnisvoller vorgestellt, mit dunklen Korridoren, flackernden Lichtern usw. Angst hatte ich wirklich in keiner einzigen Sekunde und das empfand ich wirklich als sehr enttäuschend. Daher bin ich froh, dass ich zum Hörbuch gegriffen habe. Ich kann mir nämlich vorstellen, dass mich das Buch ohne dem genialen Sprecher noch weniger gefallen hätte. So war der Unterhaltungsfaktor gegeben, auch wenn der Gruselfaktor leider den Einlass aufs Schiff verpasst hat. Direkt abschreiben will ich den Autor nicht, das nächste Mal werde ich es mit einem seiner älteren Werke probieren und dann heißt es Daumen drücken! Fazit: Simon Jäger als Erzähler ist top! Ich könnte ihm stundenlang zuhören und ohne ihn wäre meine Reise auf der Sultan of the Seas wahrscheinlich noch unspektakulärer ausgefallen. Für einen Psychothriller war mir "Passagier 23" einfach zu unspannend und gerade das darf mir bei einem Thriller nicht passieren - schon gar nicht bei einem Fitzek, habe ich mir sagen lassen. Die Handlung war nicht gänzlich uninteressant, aber mir fehlte eben der besondere Kick. Schade!

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