Passagier 23

von Sebastian Fitzek 
4,0 Sterne bei116 Bewertungen
Passagier 23
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (85):
janakas avatar

superspannend und völlig überraschend, ein echter Fitzek!!!!!

Kritisch (7):
Ro_Kes avatar

Fängt sehr spannend an und erleidet dann Schiffbruch. Völlig absurde und konstruierte Auflösung. Das Hörspiel ist aber genial produziert.

Alle 116 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Passagier 23"

Jedes Jahr verschwinden auf hoher See Dutzende von Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen - genauer gesagt: durchschnittlich 23. Selten wird nach ihnen gesucht. Und noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ... Martin Schwartz hat Frau und
Sohn verloren, angeblich durch Selbstmord auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan. Fünf Jahre nach der Tragödie erhält er einen Anruf von einer eigenartigen alten Frau: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, denn der wahre Alptraum hätte
gerade erst begonnen!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785750476
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Lübbe Audio
Erscheinungsdatum:30.10.2014
Das aktuelle Buch ist am 30.10.2014 bei Droemer erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    lesenbirgits avatar
    lesenbirgitvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Hochspannung garantiert
    Hochspannung hat hier der Hörer

    Die Hörbücher von Sebastian Fitzek werden von Simon Jäger vorgelesen. Es ist immer derselbe Sprecher ,das finde ich ganz klasse. Auch hier bin ich wieder begeistert gewesen. Martin hat seine Familie verloren auf einem Kreuzfahrtschiff. Es war angeblich Selbstmord. Nun gilt es das aufzuklären. Wieso verschwinden immer wieder Passagiere? Wo sind sie? Was hat es damit auf sich? Ich habe gut mitgefiebert und war auch sehr neugierig wie es sich am Schluß aufgeklärt hat. Ein totaler Hörgenuss. Sehr zu empfehlen. Die Spannung ist manchmal fast nicht auszuhalten gewesen wie ich fand. Ich bin ja auch ziemlich neugierig. Am liebsten sofort das ganze Hörbuch hören. Soviel Zeit muss ich erst mal haben.

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    Mahsu1988s avatar
    Mahsu1988vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Seicht, aber spannend – nicht wirklich glaubwürdig, aber doch irgendwie originell. Sicher nicht das beste Werk von Fitzek, aber ganz okay
    Da gab es schon besseres

    Zu meiner Rezension:
    Diese teilt sich in folgende Kategorien auf:
    Story allgemein: Idee, Kreativität, allgemeine Story
    Background: Logik, Tiefgang, Lesefluss, historische Überprüfbarkeit, Hintergrund
    Figuren: Identifikation, Originalität, Intensität
    Fesselfaktor: Wie hoch war die Lesesucht

    Jede der Kategorien wird mit 0-5 Sternen bewertet und ergibt beim abschließenden Fazit die Endbewertung, die noch mit einer Leseempfehlung komplettiert wird. Viel Spaß beim Lesen!


    Story allgemein: 4 Sterne

    Die Idee der Geschichte fand ich eigentlich ganz ok. Wenn man die Auflösung inklusive Epilog berücksichtigt, muss ich sogar sagen, die Idee war richtig gut. Im Prinzip gab es 2 große Handlungsstränge, den um das kleine Mädchen und den um Lisa Stiller.

    Background: 3 Sterne

    Fitzek-typisch gab es viele Überraschungen, Cliffhanger und Gründe gespannt weiterzulesen. Leider fühlen sich wieder einige etwas erzwungen, oder besser gesagt – weit hergeholt an. Wendungen und Zufälle sind einfach manchmal zu „wendig“ bzw. zu zufällig, das raubt dem ganzen etwas die Glaubwürdigkeit.
    Positiv fand ich besonders die Intensität mit der die Geschichten von Naomi in „ihrem Brunnen“ erzählt wurde. Auch das ist Fitzek-Typisch, aber eben richtig gut. Intensiv, glaubhaft, hart und direkt.
    Die Auflösung, die Anouk und ihr rätselhaftes Sprechen betrifft, fand ich schon absurd weit hergeholt und lässt das ganze Buch im Rückblick überzogen erscheinen.

    Figuren: 3 Sterne

    Der Protagonist war ganz gut beschrieben und man konnte sich einigermaßen mit ihm identifizieren. Die Nebenfiguren blieben durchwegs blass, undurchsichtig und ohne wirklichen Tiefgang.

    Zu den Stimmen: Nachdem ich mir dieses Buch auch als Hörspiel zu Gemüte geführt habe, muss ich wirklich sagen, die Vertonung war hervorragend, vor allem die Mutter von Lisa Stiller war exzellent!

    Fesselfaktor: 3 Sterne

    Unter der Berücksichtigung, dass ich schon andere „Fitzeks“ gelesen habe und mir eigentlich von diesem Buch (rein vom Inhalt her) viel erwartet habe, blieb die typische „Lesesucht“ trotz Cliffhangern aus. Ja – ich hab es schon zügig gelesen und irgendwie war ich auch neugierig darauf, aber fesseln, wie andere Bücher von ihm, konnte es mich nicht

    Fazit und Bewertung:

    Abschlussbewertung: 3 Sterne
    Empfehlung: Naja
    Fazit:
    Seicht, aber spannend – nicht wirklich glaubwürdig, aber doch irgendwie originell. Sicher nicht das beste Werk von Fitzek, für seichte Unterhaltung nebenbei aber ganz okay.

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    Soerens avatar
    Soerenvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Blutige Schnitzeljagd auf Luxusdampfer
    Blutige Schnitzeljagd auf Luxusdampfer

    Thriller über Kreuzfahrten gibt es nicht so viele (zumindest kenne ich nicht viele), da die Möglichkeiten auf einem Schiff recht begrenzt sind. Man muss also schon etwas tiefer in die Trickkiste greifen, um hier den Leser hinter dem Ofen hervorzulocken. Das ist Sebastian Fitzek mit „Passagier 23“ zweifellos gelungen. Es gibt nicht nur Vermisstenfälle, nein: ein verschwundenes und bereits für tot gehaltenes Mädchen taucht nach Monaten auf einmal wieder lebendig auf dem Schiff auf. Auch sonst weiß der Autor gut zu unterhalten, unabhängig davon, dass manche Szenen etwas konstruiert bzw. an den Haaren herbeigezogen wirken. Besonders zum Ende hin, wenn sich die Wendungen förmlich überschlagen und man fast bei jedem Kapitel eine Überraschung erlebt. Spannend ist es allemal. Schön fand ich auch, dass es für Fitzek-Fans mehrere Anspielungen auf sein früheres Werk „Amok Spiel“ gibt und die Figur Diesel sogar einige Gastauftritte hat.

    Die Audiofassung wurde gewohnt hervorragend von Simon Jäger vorgetragen, insbesondere seine Intonation der alten Österreicherin hat mir sehr gefallen. Das vom Autor selbst eingesprochene Nachwort fand ich ebenso interessant wie aufschlussreich.

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    la_vies avatar
    la_vievor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Krimi mit allem, was dazu gehört.
    Verbrechen auf hoher See

    Das war das erste Buch von Sebastian Fitzek, das ich gelesen/gehört habe. Anfangs dachte ich, dass mir seine Bücher nicht so sehr zusagen würden, da ich kein großer Krimileser bin, aber "Passagier 23" hat mich überzeugt.
    Der Ermittler Martin Schwarz hat vor fünf Jahren seine Frau und seinen Sohn verloren. Sie sind von einem Kreuzfahrtschiff verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Die Reederei stellt es so dar, als hätte seine Frau zunächst den Sohn und dann sich selbst getötet. Als eine leicht schrullige Rentnerin bei Martin Schwarz anruft und ihm sagt, es gäbe neue Erkenntnisse im Fall seiner Frau und seines Sohnes, begibt sich Schwarz auf besagtes Kreuzfahrtschiff. Dort wird ihm klar, dass die Sache sehr viel größer ist, als er gedacht hätte.
    Simon Jäger (auch bekannt als Synchronstimme von Matt Damon) konnte mich von der ersten Sekunde an überzeugen. Seine Stimme ist äußerst vielseitig und erzeugt jederzeit die nötige Spannung.
    Die Thematik des Buches ist gleichermaßen spannend wie verstörend. Es beschäftigt sich gleich mit zwei großen schwierigen Themen. Die Geschichte ist äußerst fesselnd, ich konnte die Kopfhörer kaum zur Seite legen. Die persönliche Verwicklung des Ermittlers in die Geschichte macht das Ganze noch interessanter. Man konnte sich jederzeit in den Protagonisten hineinversetzen, bei dem es sich um eine recht tragische Figur handelt. Sebastian Fitzek ist es gelungen, einen wirklich spannenden Krimi mit einer tollen Wendung zu schreiben.

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    SandysBunteBuecherwelts avatar
    SandysBunteBuecherweltvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend von Anfang bis Ende, mit vielen Überraschungen und endlos Action.
    Spannend von Anfang bis Ende, mit vielen Überraschungen und endlos Action.

    Wenn dich ein Fall in deine Vergangenheit führt, zurück auf das Schiff, auf dem deine Frau und Sohn umgekommen sind, weist du nicht was du tun sollst.

    Martin Schwarz, Kriminalermittler macht sich auf den Weg, denn wieder kommt es auf Kreuzfahrtschiffen zu vermissten Personen…

     

    Ich bin begeistert.

     

    Sebastian Fitzek wird von vielen geliebt und muss doch im Moment einiges an Kritik über sich ergehen lassen.

     

    In diesem Buch kann ich kaum Kritikpunkte finden.

     

    Ich habe den Schreibstil geliebt, wie ein Kapitel in das andere übergeleitet hat und die Spannung über das ganze Buch sehr hoch gehalten wurde habe ich gefeiert. Ich habe es als Hörbuch gehört und konnte keine Längen erkennen. Der Sprecher hat sehr gut zum Buch gepasst.

     

    Ich mag Protagonisten in Thrillern die extrem und auch etwas verschroben daher kommen und genau das war hier der Fall. Martin Schwarz ist kaputt und hat nichts zu verlieren. So verhält er sich in vielen Situationen sehr extrem und spiegelt dieses „Ist mir alles egal“ wieder. Im Buch erfährt man genau warum das so ist. Die Vergangenheit von unserem Ermittler spielt eine tragende Rolle für die aktuellen Ereignisse und das ganze ist immer wieder miteinander verwoben.

     

    Für mich beste Unterhaltung!

     

    Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich das Ende, leider kann ich das nicht genau ausführen ohne zu spoilern, doch ich hätte mir gewünscht, das es nicht so offen geblieben wär.

     

    FAZIT

     

    Ein tolles Buch für alle Fans von Thriller, Spannung und Action. Nicht geeignet, wenn man nichts mit missbrauchten Kindern lesen möchte!

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    Konsumfraus avatar
    Konsumfrauvor 10 Monaten
    Spannender Krimi um ein Tabuthema

    Das war mein erster Fitzek - und was soll ich sagen! Ich habe die 10 Stunden undnochwas dieses Hörbuchs an einem Tag geradezu verschlungen! Morgens um 2 Uhr schlief ich zu den letzten Worten ein.

    Die Handlung ist relativ überschaubar: der lebensmüde Polizeipsychologe Martin Schwartz verlor vor Jahren seine Frau und seinen Sohn. Sie verschwanden auf einer Kreuzfahrt und gelten seitdem als tot. Durchschnittlich ereilt weltweit 23 Menschen ein solches Schicksal: sie verschwinden spurlos von Kreuzfahrtschiffen und werden daher einfach als "Passagier 23" bezeichnet.


    Zu Beginn der Handlung wird Martin von Andeutungen zum Verbleib seiner Familie auf eben jenes Schiff gelockt, auf dem sie damals verschwanden. Auf der Überfahrt nach New York taucht zudem plötzlich ein Passagier 23 wieder auf - ein junges Mädchen, zu traumatisiert um zu erzählen, was ihr widerfuhr. Eins jedoch ist klar: sie wurde Opfer eines brutalen Verbrechens - und der Übeltäter befindet sich mit auf dem Schiff!


    Fitzek trumpft mit viel Spannung und unerwarteten Wendungen auf. Man kommt nicht umhin, zusammen mit Martin die Puzzleteile zusammenzulegen und mit zu fiebern. Dabei wird nach und nach enthüllt, dass die Hintergründe des Verbrechens viel komplexer sind, als am Anfang geahnt - und sie drehen sich um ein selten thematisiertes Tabuthema, das diesen Krimi ganz besonders macht. Doch dazu will ich nicht zu viel verraten. Lest oder hört selbst!

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    Nadine_Teubers avatar
    Nadine_Teubervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich habe es sehr genossen, mir diverse Autofahrten durch diesen Psychothriller versüßen zu lassen.
    Passagier 23

    Meine erste Rezension auf Lovelybooks widme ich einer Geschichte von Sebastian Fitzek, der zu meinen favorisierten Autoren zählt. Die Gründe dafür sind auch ganz eindeutig zu erklären:

    ich mag seinen Schreibstil seine Geschichten beginnen oft so, dass man meint, das komplette Ende hervorsehen zu können, doch dann dreht sich die Geschichte um 180 ° und endet völlig unerwartet ich finde mich oft an den Schauplätzen seiner in Berlin spielenden Geschichten wieder und kann von daher vieles noch bildlicher vor mir sehen

     

    Doch kommen wir ganz speziell zu Passagier 23:

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht der als verdeckter Ermittler tätige Polizeipsychologe Martin Schwartz, der vor fünf Jahren seine Frau – eine Grundschullehrerin an der Schule, auf die auch meine Kinder gingen – und seinen Sohn verlor, indem sie nicht von einer Kreuzfahrt mit der Sultan of the Seas wiederkehrten. Nachdem er vergeblich versucht hatte, herauszufinden, was tatsächlich mit seiner Familie passiert war, nimmt er am Boden zerstört jeden Ermittlungsauftrag an, der potentiell tödlich enden könnte.

    Obwohl er sich geschworen hat, niemals wieder das Kreuzfahrtschiff zu betreten, trifft er sich dort mit einer Thrillerautorin, die ihm neue Informationen über das Schicksal seiner Familie verspricht. An Bord stellt er jedoch fest, dass es gar nicht nur um seine Familie, sondern vielmehr um einen anderen Passagier 23 – einen von durchschnittlich 23 jährlich von Kreuzfahrtschiffen verschwundenen Passagieren – ging: Ein junges Mädchen, dass nach acht Wochen Verschollenheit plötzlich wieder auftaucht und trotz mehrerer Intelligenzauszeichnungen und dem Sprechen von fünf Sprachen stumm bleibt. Martin soll nun herausfinden, was passiert ist und wo das Mädchen in den acht Wochen gesteckt hat.

    Nebenbei gibt es mehrere andere Handlungsstränge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, dann aber am Ende alle zusammen laufen, und ein Ende ergeben, an das ich im Traum nicht gedacht hätte. (Viele andere Rezensenten sagten, dass dieses Buch sehr verwirrend geschrieben sei: zu viele Personen, nicht nachvollziehbar, aber diese Meinung teile ich nicht. Ich mag es sehr, am Ende festzustellen, wie alles zusammenhing, wie man Dinge aus fehlendem Hintergrundwissen heraus völlig falsch beurteilen kann und wie gut und böse miteinander verschwimmen können)

     

    Mir persönlich gefiel der Roman, den ich als Hörbuch beim Autofahren gehört habe, sehr gut. Er hat genau die richtige Länge (einmal von Berlin nach Aachen – man sollte jedoch darauf achten, dass die Kinder über Kopfhörer andere Dinge hören, oder die Kinder einfach nicht mit im Auto sitzen).

    Bei Passagier 23 werden sehr viele Abschnitte erzählt, die erst am Ende des Abschnitts oder deutlich später aus anderen Blickwinkeln erzählt oder aufgelöst werden, daher musste ich manche Kapitel zweimal direkt nacheinander hören, hätte sie vermutlich aber auch im Buch zweimal gelesen. Insgesamt habe ich die Geschichte dreimal gehört und muss sagen, mit dem Hintergrundwissen hört es sich gleich ganz anders (einmal hören reicht völlig aus, beim zweiten und dritten entdeckt man lediglich Details, die beim ersten hören nicht hängengeblieben sind, oder dort noch nicht in den Kontext passten).

    Ein gelungenes Buch, das ich jedem, der gerne Krimis, Thriller, Psychothriller liest mit gutem Gewissen ans Herz legen kann.

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    vormis avatar
    vormivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Etwas zu gut gemeint
    Passagier 23

    Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan of the Seas - niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet:


    Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen - und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der Sultan verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm... 
    Inhaltsangabe auf amazon


    Grundsätzlich ist das ein Buch, wie geschaffen für mich, da ich mich mittlerweile zu einem eifrigen "Kreuzfahrer" entwickelt habe.
    Und da erfährt man nicht, dass jedes Jahr 23 Passagiere auf hoher See verschwinden.
    Deshalb war das Thema perfekt, ich habe es sehr genossen, dass das Buch auf einem Kreuzfahrtschiff spielt.
    Natürlich ist jedes Sxhiff wieder anders, aber es ist immer interessant hinter die Kulissen zu blicken.


    Also an der Recherche gab es gar nichts zu kritisieren.
    Aber mir war es trotzdem alles zu viel des Guten.
    Die Geschichte hatte zu viele Verwicklungen, das es mir zu unrealistisch wurde.
    Manchmal ist weniger mehr, man muss es mit den Entwicklungen nicht ünertreiben. Aber die Idee war gut, nur an der Umsetzung könnte man noch feilen...

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    MissStrawberrys avatar
    MissStrawberryvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leider stellt sich Herr Fitzek hier selbst immer wieder ein Bein, indem er eine gute Story kaputterzählt. Weniger wäre mehr gewesen!
    Der Anfang ist genial, aber dann ...

    Seit seine Frau und sein Sohn auf einem Kreuzfahrtschiff spurlos verschwunden sind, ist Martin Schwartz durchgeknallter verdeckter Ermittler. Seine psychologische Ausbildung in Kombination mit seinem Trauma lässt ihn die Dinge anders angehen. Als die Thrillerautorin Gerlinde Dobkowitz, die sich dauerhaft auf dem Schiff eingemietet hat, ihn an Bord der Sultan of the Seas ruft, weil sie angeblich Beweise dafür hat, was mit seiner Familie geschehen ist, glaubt er nicht so recht daran, aber etwas treibt ihn hin. Und tatsächlich: ein Mädchen ist nach Wochen tatsächlich wieder aufgetaucht – ein zurückgekehrter Passagier 23. Doch sie spricht kein einziges Wort, allerdings hat sie den Teddy von Martins Sohn fest umklammert. Martin bleibt auf dem Schiff und gräbt immer tiefer in den Abgründen der menschlichen Psyche …

    Es ist schon seltsam – ich habe einige Bücher dieses Autors gelesen und bin noch immer nicht sicher, ob er nun schreiben kann oder nicht. Mal finde ich ein Buch total gelungen, überzeugend und packen, dann enttäuscht er mich wieder komplett. Dieses Buch hier gehört zu denen, die eigentlich einen tollen Plot haben. Aber leider hat Fitzek hier die besten Möglichkeiten einfach ausgelassen. Statt mit einer echt guten Idee zufrieden zu sein und diese gut auszubauen, schießt er immer wieder übers Ziel hinaus, indem er noch eins draufsetzt und noch eins – und damit dann absolut unglaubwürdig wird. Beim Hörbuch fehlt (leider?) unter anderem der Epilog. Der ist noch mal ein Schlag obendrauf, der nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Allerdings ist er wohl der Grund dafür, warum so viele Leser behaupten, man möge nach diesem Buch keine Kreuzfahrt mehr machen. Nun, ich habe noch immer keine Angst davor – zumal ich diese Behauptung nicht verstehen kann. Gerade wenn man das Buch gelesen hat, sollte man keine Angst mehr haben. Nun denn.

    Martin Schwartz ist ein Protagonist, für den man noch Verständnis aufbringen kann. Dennoch ist er ein wenig zu sehr James Bond und McGyver in Personalunion. Anouk ist eine Figur, die sehr schnell an Glaubwürdigkeit verloren hat. Auch die anderen Protagonisten sind viel zu überzeichnet. Ganz schlimm war für mich beim Hörbuch, dass der Sprecher Simon Jäger, den ich an sich sehr gerne höre, den österreichischen Slang nur grauenhaft hinbekam.

    Die Wendungen im Laufe der Story kamen teils recht gut, dann aber eben zu aufgesetzt an. Weniger wäre sehr viel mehr gewesen. Schade! Man hätte aus dem überflüssigen Material locker einen zweiten Plot basteln können. Ein wenig ausgebaut, ohne Übertreibungen und schon wäre ein weiterer Fitzek gebastelt gewesen. Gut wäre auch gewesen, wenn nicht wirklich alle Personen in dieser Story komplett negativ motiviert gewesen wären. Nicht eine Figur ist positiv, freundlich, nett, liebevoll. Das ist mir zu einseitig.

    Fitzek nutzt eine ganze Palette von Stilelementen – auch hier leider überreichlich. Die Erzählstränge mit Naomi reißen nicht gerade komplett aus dem Lesefluss, sind aber auch nicht überzeugend. Sie versorgen die Story mit Cliffhangern. Zwar machen sie rückblickend einen Sinn, doch empfinde ich sie als too much.

    Wieso Sebastian Fitzek so unterschiedliche Qualität liefert, die Verlage nicht eingreifen und Masse wichtiger als Klasse zu sein scheint, erschließt sich mir nicht so ganz. Dennoch werde ich einen weiteren Fitzek-Versuch wagen – allerdings hat meine Geduld und Experimentierfreudigkeit dann irgendwann auch mal ein Ende. Für dieses (Hör-)Buch kann ich aufgrund der wirklich guten Ansätze (die sogar meinen Mann gefesselt hatten) drei Sterne geben. Im letzten Drittel ist einfach zu viel Abgehobenes und Unwahrscheinliches eingefügt worden, das dem Ganzen den Sinn und echten Thrill raubte.

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    Stoneheavens avatar
    Stoneheavenvor 2 Jahren
    entzauberte Kreuzfahrtromantik


    Fitzek nimmt uns hier von Anfang an mit in die Abgründe der schlimmsten Verbrechen . Schon die Vorstellung kann einem den Schlaf rauben. Die Handlung auf einem Kreuzfahrtschiff anzusiedeln ist sehr originell ,entzaubert die Kreuzfahrtromantik gewaltig und  wirft Fragen auf. Stimmen etwa die genannten Zahlen ? Verschwinden wirklich so viele Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen ?
    Zuweilen verzettelt sich die Handlung etwas und der Autor trägt etwas sehr dick auf. Die Spannung wird aber bis zum Schluss aufrecht erhalten und mit 4 CDs ist das Hörbuch angenehm kompakt.

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