Sebastian Fitzek Passagier 23

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Inhaltsangabe zu „Passagier 23“ von Sebastian Fitzek

Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ... Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm …

Habe zuvor noch nie einen Psychothriller gelesen, nicht gedacht, dass es mir gefallen würde..doch es war sososo spannend und unvorhersehbar!

— ninalovesharrypotter

Eines meiner absoluten Jahreshighlights!

— leiserkrach

Wow. Wie kann man sich nur so eine krasse Story ausdenken?

— Tintenklex

Spannend, ich hatte das Ende nicht so vermutet. Die Danksagung unbedingt mitlesen, der Thriller geht im Anschluss daran weiter. Gefiel mir super

— becky

Spannend

— Solisanne

Empfehlenswert

— Larissa23

Bester Fitzek, den ich gelesen habe :-)

— anna_m

Spannend, fesseln, mitreißend und erschreckend. Ein gutes Buch, nichts für schwache Nerven.

— lydi_marie_kem

Insgesamt sehr spannend, ich hätte mir aber mehr Nervenkitzel-Momente gewünscht.

— krissysch

Ein typischer Fitzek. Verschwörungstheorien,Spannung ,diesmal auf hoher See.

— Angelinchen

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In meinen Augen leider sehr schwach. Habs trotzdem fertig gelesen... lasst es, lohnt sich nicht. Sorry Karen Dionne...

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  • Aufhören? Unmöglich!

    Passagier 23

    Tintenklex

    18. October 2017 um 15:53

    "Passagier 23" war das erste Buch, das ich von Fitzek gelesen habe und ich bin jetzt schon süchtig!! Der Schreibstil ist unglaublich gut. Man wird quasi in die Geschichte hinein gesogen und kann sich dem gar nicht entziehen. Ich konnte wirklich nicht aufhören zu lesen und habe das Buch in einem halben Tag verschlungen.Jede Seite ist mit Spannung gefüllt und nach fast jedem Kapitel lauert eine Wendung, die einen wieder komplett aus der Bahn wirft! Nichts ist wie es scheint. Selbst auf der allerletzten Seite tun sich noch Dinge auf, die man nie erwartet hätte, die aber auf einmal erst alles stimmig erscheinen lassen!Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man kann wirklich mit ihnen mitfühlen. Besonders mit dem Ermittler Martin Schwartz, der während des Buches mehrmals durch eine persönliche Hölle gehen muss.Dieses Buch ist ein absolutes Muss für Thriller-Fans, auch wenn ich empfehle, es bei hellem Tageslicht zu lesen! Viel Spaß beim Lippen und Finger blutig kauen!

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  • Ein klassischer Fitzek...

    Passagier 23

    miau0815

    17. October 2017 um 19:17

    ...spannend, blutrünstig, abgedreht.Die Story spielt diesmal auf einem Kreuzfahrtschiff, auf dem alleinreisende Elternteile und ihre Kinder verschwinden. Nur dass eines dieser Kinder wieder auftaucht. Das Chaos ist perfekt und der Schrecken nimmt seinen Lauf.Wie immer bei Fitzek, kann und braucht man das Buch nicht aus der Hand legen. Man kommt in einem Rutsch durch.Die Geschichte ist nicht die spektakulärste, allerdings noch glaubhaft genug. Das persönliche Schicksal des Protagonisten, lässt mich als Leser mitfühlen und überzeugt.Ich werde so schnell keine Kreuzfahrt machen!

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  • Spannend

    Passagier 23

    Solisanne

    10. October 2017 um 18:37

    Wer wagt sich nach diesem Buch auf ein Kreuzfahrtschiff? Vielleicht um zu schauen, ob es das Bermudadeck gibt? Ein tolles Buch mit gutem Schreibstil. Es gibt einige Protagonisten, doch verliert man nie den Faden. Man bekommt einen interessanten Einblick in die eigene Welt der Kreuzfahrtschiffe und man fragt sich, ob der Fakt des Passagier 23 wirklich wahr sein kann. Sebastian Fitzek versteht es, den Leser an sein Buch zu fesseln, sodass man es in einem Rutsch durchlesen mag. Es wird bei keinem Abschnitt langweilig und man ist schon fast enttäuscht, dass das Buch irgendwann zu Ende ist.Wirklich empfehlenswert

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  • Passagier23

    Passagier 23

    Larissa23

    02. October 2017 um 20:53

    Mit ,,Passagier 23“ habe ich meinen zweiten Fitzek gelesen und kann mit großer Freude sagen, dass auch dieser mich begeistern konnte. Fitzek's Thriller haben den Vorteil, dass die Einstiege durch den lockeren und allgemeinen Sprachgebrauch immer sehr leicht fallen, ohne dabei nervig oder übertrieben zu sein. Auch wirken die Charaktere dadurch wesentlich authentischer. Die Spannung nahm an keiner Stelle ab und es tauchten immer wieder unerwartete Wendungen auf. Während der gesamten Handlung tappte ich im Dunkeln und versuchte, die gegebenen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen. Doch gelang mir dies nur teilweise und auch den Täter konnte ich nicht genau bestimmen. Es blieb durchweg ein Spiel, bei dem man immer wieder vom Autor in die falsche Richtung gelenkt wurde. Das Konzept wurde, meiner Meinung nach, gut umgesetzt und die Geschichte interessant gestaltet. Thriller Fans werden bei diesem Buch definitiv auf ihre Kosten kommen.

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  • eBook Kommentar zu Passagier 23 von Sebastian Fitzek

    Passagier 23

    Daniela

    via eBook 'Passagier 23'

    sehr spannendes buch :)

    • 76
  • Eine Kreuzfahrtgeschichte der etwas anderen Art . . .

    Passagier 23

    lydi_marie_kem

    23. September 2017 um 10:57

    "Passagier 23" war nach "Die Therapie" mein zweit gelesenes Buch von Sebastian Fitzek. Auch die Hörbücher sind sehr zu empfehlen, u.a. auch "Noah" und "Das Joshua-Profil".Immer wieder verschwinden Menschen auf Kreuzfahrtschiffen. So erging es der Ehefrau und dem kleinen Sohn von Martin Schwartz, Polizeipsychologe. Als er eines Tages einen mysteriösen Anruf erhält, schöpft er Hoffnung doch noch herauszufinden, was mit den beiden passiert ist. Was folgt ist eine spannende, fesselnde und nervenaufreibende Folge von Ereignissen. Wird er erfahren was mit seiner Familie passiert ist?  Wie auch "Die Therapie" habe ich dieses Buch förmlich verschlungen. Es ist sehr gut geschrieben und daher sehr gut und flüssig zu lesen. Die Spannung endet praktisch nie, es gibt keine langweiligen Leseabschnitte, an welchen man in Gedanken abschweift. Etwas nervenaufreibend sind einige geschilderte Situationen schon, nicht selten handeln sie von Gewalt und Niedertracht. Im Laufe des Buches habe ich mich immer wieder gefragt, ob diese Situationen auch im echten Leben passieren. Wir Leser erfahren im Anschluss an das Buch, dass durchaus im echten Leben Menschen auf Kreuzfahrtschiffen verschwinden. Ist das nicht gruselig?Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen, wer hin und wieder zu Albträumen neigt, sollte es vielleicht eher lassen, oder brenzlige Stellen überspringen. "Spannend, fesseln, mitreißend und erschreckend. Ein gutes Buch, nichts für schwache Nerven."

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  • Passagier 23

    Passagier 23

    Pokerface

    19. September 2017 um 10:51

    Zum Buch: Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff "Sultan of the Seas" - niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, dich sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der "Sultan" kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen - und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der "Sultan verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm... Meine Meinung: Eigentlich wollte ich ja keinen Roman mehr von Herrn Fitzek lesen, da ich bisher "Das Kind" von ihm gelesen hatte, der einen faden Nachgeschmack bei mir hinterlassen hat und "Das Paket", wobei ich diesen Roman aber geschenkt bekommen habe. Der war soweit für mich okay - hat mich aber auch nicht umgehauen. (Sorry, Herr Fitzek) Und nun stehe ich mit meinem Mann - der absolut KEINE Bücher liest (vielleicht drei in seinem bisherigen Leben) - am Flughafen und mein Mann möchte eine Urlaubslektüre. Da ging die Sucherei los. Mehrere Bücher in der Hand und vorgeschlagen und keins war gut genug. Nach einer gefühlten Ewigkeit in der Buchhandlung fiel mir dann "Passagier 23" in die Hände und ich überzeugte meinen Mann davon, dieses Buch zu kaufen, weil ich einfach keine Lust mehr hatte. Und dann fängt mein Mann im Urlaub an zu lesen - und liest, und liest, und liest... und ist völlig aus dem Häuschen. "Sind alle Bücher so von dem?" Tja, ich musste gestehen, dass ich das Buch noch gar nicht kenne und erst zwei Bücher von Herrn Fitzek gelesen habe. Ich war ganz ungläubig und auch erfreut, dass mein Mann so viel Spaß am Lesen hatte. In nur vier Tagen (und das ist für meinen Mann ein absoluter Super-Duper-Rekord) hatte er das Buch beendet und war richtig traurig, dass es schon aus war. Das war für mich der Startschuss. Also schnappte ich mir das Buch und legte los. Was soll ich sagen: Herr Fitzek, sie haben mich als Fan gewonnen. Was für ein geniales Buch. Diese Verwicklungen und Wendungen hätte ich niemals erwartet und wäre auch nie darauf gekommen. Noch nicht einmal in der Mitte des Buches hatte ich eine Ahnung, worauf das Ganze eigentlich hinausläuft. Und es war so spannend. Ich habe das Buch verschlungen. Herrlich. Schöne knackige, kurze Kapitel und das unbedingte Bedürfnis einfach immer nur weiter zu lesen. Ich war noch nie auf einem Kreuzfahrtschiff, will aber gerne einmal eine solche Reise machen. Zwei Sachen sind hier für mich sicher: Ich werde auf dem Schiff an Herrn Fitzek und "Passagier 23" denken und ich werde auf gar keinen Fall eine gewonnene Reise antreten :-) Danke, für diesen tollen Roman.

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  • Was für ein Thriller!

    Passagier 23

    lyydja

    18. September 2017 um 21:43

    Der Thriller Passagier 23 rund um die Sultan of the Seas, Martin Schwartz, der dort seine Familie verloren hat und ein Mädchen, dass verschwunden und wieder aufgetaucht ist, hat es in sich.Durch die verschiedenen Perspektiven und Kapitelwechsel immer gerade da wo es spannend wird oder irgendeine Wendung seinen Lauf nimmt, konnte mich die Geschichte sehr fesseln. Auch war alles sehr undurchschaubar, so dass ich bis am Ende mitgefiebert habe und selbst als schon so ziemlich alles aufgedeckt war, hat der Autor nochmal für die ein oder andere Überraschung gesorgt und gekonnt alle Stricke am Ende zusammen geführt und die Fragen geklärt, die ich noch hatte. Passagier 23 ist wie ich finde, ein fantastischer Thriller, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und meinen Ansprüchen mehr als gerecht wurde. Einer der besten Fitzek Thriller die ich bisher gelesen habe.

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  • Kreuzfahrt in den Tod

    Passagier 23

    winter-chill

    03. September 2017 um 12:26

    Willkommen an Bord der „Sultan of the sea“ – der Aufenthalt auf dem Kreuzfahrtschiff wird aber alles andere als traumhaft, sondern verwandelt sich recht schnell in einen grauenhaften Albtraum. Grundthema für Fitzeks Psychothriller „Passagier 23“ sind die etwa zwei Dutzend Menschen, die jedes Jahr auf Kreuzfahrtschiffen spurlos verschwinden. Diese Zahl hat Fitzek nicht erfunden – zu dem Thema gibt es zahlreiche Zeitungsartikel und Statistiken von Experten und Verbänden. Das dramatische: Oft weiß man nicht wirklich, was mit den verschwundenen Menschen passiert ist. Bleibt plötzlich irgendwo die Kabine leer, wird meist Selbstmord vermutet. Aber auch Verbrechen können nie ausgeschlossen werden – halten sich doch auf so einem Kreuzfahrtschiff bis zu 12.000 Menschen auf, ein Polizeirevier gibt es aber nicht. In Fitzeks Thriller nun taucht so ein verschwundener Passagier aber wieder auf. Natürlich ein kleines Mädchen, mit einem dunklen Geheimnis. Dieses lüften soll der Polizeipsychologe Martin Schwartz, der selbst vor fünf Jahren  Frau und Sohn während einer Kreuzfahrt verloren hat – seitdem ist er ein psychisches Wrack und riskiert regelmäßig sein Leben als verdeckter Ermittler. Wenn man zu einem Fitzek greift, muss man sich klar sein, dass einen meist eine recht wilde, konstruierte und hanebüchene Handlung erwartet. Auf der anderen Seite bekommt man aber in den meisten Fällen auch einen soliden und handwerklich zuverlässigen Thriller geboten, mit vielen Schockmomenten, kreativen Wendungen und Cliffhangern. Sprachlich vielleicht etwas seicht, aber trotzdem so spannend und flutschig, dass man ab dem ersten Satz im Buch drin ist und es einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Aus diesen Gründen pflege ich zu den Thrillern von Fitzek im Grunde so etwas wie eine Hass-Liebe. Fast immer muss ich mich am Ende über die sehr unrealistische Auflösung der Geschichte und die konstruierte Handlung aufregen. Trotzdem lese ich die Thriller immer wieder gerne, weil sie einen einfach unterhalten und es Fitzek immer schafft, einen bis zum Schluss bei der Stange zu halten und einen auch in Staunen zu versetzen. Das verdient schon Respekt. Bei „Passagier 23“ ging es mir nicht anders. Wer etwas spannendes, gruseliges zum abschalten am Abend sucht und kein Problem mit Seichtem hat, wird mit dem Buch seinen Spaß haben. Wobei ich zum Schluss schon nochmal anmerken muss, dass ich die älteren Werke von Fitzek tatsächlich besser fand – man merkt mittlerweile schon ein bisschen, dass Fitzek fast jedes Jahr ein neues Buch auf den Markt bringt. Da leidet vielleicht dann doch die Qualität.

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  • Zum Glück mache ich keine Kreuzfahrten...

    Passagier 23

    schnunki

    13. August 2017 um 14:40

    Ich bin seit Ewigkeiten ein großer Fitzek-Fan und kann nur sagen, dass er mich auch mit diesem Roman gepackt hat. Die Kapitel sind schnellebig und man springt zwischen verschiedenen Charakteren hin und her. Was ich als leichtes, gutes Lesen empfinde. Man taucht sehr schnell in die Geschichte ein und wird von der spannenden Geschichte mitgerissen. Definitiv eine absolute Leseempfehlung und vermutlich nichts für schwache Nerven. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich kann es unbedingt weiter empfehlen.

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  • Begann spannend, ließ dann aber stark nach...

    Passagier 23

    WildRose

    12. August 2017 um 22:56

    "Passagier 23" war quasi meine zweite Chance für Sebastian Fitzek, nachdem mir "Der Seelenbrecher" wirklich nicht gut gefallen hatte und ich lange Zeit Bücher des Autors gemieden hatte. Von "Passagier 23" war ich anfangs noch recht angetan. Das Buch begann gleich sehr temporeich und feselnd, ließ sich flüssig lesen und die Idee, das Thema "Auf Kreuzfahrten Verschwundene" aufzugreifen, schien mir durchaus originell. Leider ließ meine Begeisterung für das Buch jedoch nach, je weiter ich kam. Zunächst einmal störte mich teils die Sprache. Ich habe wirklich nichts gegen ein Buch, in dem auch Schimpfwörter und Fäkalausdrücke vorkommen und in denen ein eher derber Umgangston der Charaktere miteinander herrscht - aber dann muss es sich auch echt und authentisch anfühlen, was es hier einfach nicht tat. Es wirkte vielmehr so, als wolle Fitzek bewusst provozieren und in dieser Häufigkeit kam es mir doch übertrieben vor. Es traten in dem Buch zudem sehr viele verschiedene Charaktere auf. Vielleicht hat Fitzek sich hier schlicht übernommen. Denn die meisten Charaktere blieben leider eher eindimensional und farblos. Man hatte einfach nie das Gefühl, es mit echten, fühlenden Menschen zu tun zu haben, sondern vielmehr mit Schablonen. All ihre Geschichten zu erzählen und dabei jedem eine eigene Stimme zu verleihen hat Fitzek leider nicht geschafft. Hier wäre weniger meiner Ansicht nach mehr gewesen.Neben der Sprache hatte ich tatsächlich auch ein Problem mit der geschilderten Brutalität, obwohl ich eigentlich nichts gegen Krimis und Thriller habe, in denen es recht blutrünstig oder grausam zugeht. Aber es kommt immer auf die Umsetzung an und bei "Passagier 23" hatte ich auch in der Hinsicht eher das Gefühl, der Autor will absichtlich möglichst schockierende Beschreibungen liefern. Die Idee für die Geschichte an sich finde ich nach wie vor gut. Das Buch las sich meist auch sehr spannend und flüssig! Aber letztlich wurde viel zu viel in das Buch hineingepackt. Das zeigte sich für mich insbesondere durch die ewig lange Aufklärung der Geschehnisse. Diese zog sich gefühlt über die letzten 100 Seiten hin und irgendwann wollte man es nur noch hinter sich haben. Ich empfand die Auflösung auch als recht verworren und teils unbefriedigend. Manches wirkte schon arg konstruiert. "Passagier 23" war für mich eine deutlich spannendere Lektüre als "Der Seelenbrecher" - dennoch werde ich wohl kein Fitzek-Fan mehr.

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  • Begann spannend, ließ dann aber stark nach...

    Passagier 23

    WildRose

    12. August 2017 um 22:56

    "Passagier 23" war quasi meine zweite Chance für Sebastian Fitzek, nachdem mir "Der Seelenbrecher" wirklich nicht gut gefallen hatte und ich lange Zeit Bücher des Autors gemieden hatte. Von "Passagier 23" war ich anfangs noch recht angetan. Das Buch begann gleich sehr temporeich und feselnd, ließ sich flüssig lesen und die Idee, das Thema "Auf Kreuzfahrten Verschwundene" aufzugreifen, schien mir durchaus originell. Leider ließ meine Begeisterung für das Buch jedoch nach, je weiter ich kam. Zunächst einmal störte mich teils die Sprache. Ich habe wirklich nichts gegen ein Buch, in dem auch Schimpfwörter und Fäkalausdrücke vorkommen und in denen ein eher derber Umgangston der Charaktere miteinander herrscht - aber dann muss es sich auch echt und authentisch anfühlen, was es hier einfach nicht tat. Es wirkte vielmehr so, als wolle Fitzek bewusst provozieren und in dieser Häufigkeit kam es mir doch übertrieben vor. Es traten in dem Buch zudem sehr viele verschiedene Charaktere auf. Vielleicht hat Fitzek sich hier schlicht übernommen. Denn die meisten Charaktere blieben leider eher eindimensional und farblos. Man hatte einfach nie das Gefühl, es mit echten, fühlenden Menschen zu tun zu haben, sondern vielmehr mit Schablonen. All ihre Geschichten zu erzählen und dabei jedem eine eigene Stimme zu verleihen hat Fitzek leider nicht geschafft. Hier wäre weniger meiner Ansicht nach mehr gewesen.Neben der Sprache hatte ich tatsächlich auch ein Problem mit der geschilderten Brutalität, obwohl ich eigentlich nichts gegen Krimis und Thriller habe, in denen es recht blutrünstig oder grausam zugeht. Aber es kommt immer auf die Umsetzung an und bei "Passagier 23" hatte ich auch in der Hinsicht eher das Gefühl, der Autor will absichtlich möglichst schockierende Beschreibungen liefern. Die Idee für die Geschichte an sich finde ich nach wie vor gut. Das Buch las sich meist auch sehr spannend und flüssig! Aber letztlich wurde viel zu viel in das Buch hineingepackt. Das zeigte sich für mich insbesondere durch die ewig lange Aufklärung der Geschehnisse. Diese zog sich gefühlt über die letzten 100 Seiten hin und irgendwann wollte man es nur noch hinter sich haben. Ich empfand die Auflösung auch als recht verworren und teils unbefriedigend. Manches wirkte schon arg konstruiert. "Passagier 23" war für mich eine deutlich spannendere Lektüre als "Der Seelenbrecher" - dennoch werde ich wohl kein Fitzek-Fan mehr.

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  • Viel Neues dazugelernt

    Passagier 23

    MellisBuchleben

    11. August 2017 um 13:37

    Normalerweise beginne ich mit einem Buch von Sebastian Fitzek und kann nicht mehr aufhören, zu lesen. Bis es ausgelesen ist. Doch mit diesem Buch verhielt es sich anders. Das hatte nichts mit dem Buch zu tun, sondern damit, dass ich zu der Zeit, als ich es gelesen habe, viel um die Ohren hatte. Dadurch kam ich nicht dazu, stundenlang am Stück zu lesen. Und ich muss sagen, dass mir das auch mal total gefallen hat, Fitzek "häppchenweise" zu lesen, denn so konnte ich es noch ein bisschen mehr genießen als sonst. Trotzdem ist es mir sehr schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen, denn es packte mich von Anfang an und ich wollte immer unbedingt wissen, wie es weitergeht und was als nächstes passiert. Denn vor allem zum Ende hin wird es immer spannender und interessanter, da eine überraschende Wendung auf die nächste folgt. Es ist kaum auszuhalten, wenn man - wie ich - das Buch immer wieder weglegen musste, weil die Arbeit gerufen hat. Den Alltag konnte ich komplett ausblenden, wenn ich die Seiten dieses Buches aufgeschlagen habe. Ich war sofort in der Geschichte drin, obwohl ich noch nie eine Kreuzfahrt gemacht habe. Aber auf einem Schiff war ich (wie wohl jeder) schon mal und dadurch konnte ich mir die Szenarien alle sehr gut vorstellen. Beim Lesen habe ich auch noch viel Neues dazu gelernt. Zum einen erfährt man einiges über Kreuzfahrtschiffe und den "Ablauf" solcher Kreuzfahrten. Zum anderen fand ich auch den Hintergrund des Buches sehr spannend, denn es ist kein Seemansgarn, das Sebastian Fitzek hier verspinnt. Denn es verschwinden jedes Jahr tatsächlich Menschen auf Kreuzfahrtschiffen. Es ist also eine Mischung aus Realität und Roman, die mich sehr fasziniert hat. Die Auflösung des Ganzen fand ich mitsamt den ganzen überraschenden Wendungen zum Schluss sehr gelungen und hierfür kann ich verdiente fünf Herzen vergeben.

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  • Passagier 23

    Passagier 23

    Buecherdrachee

    04. August 2017 um 12:22

    Passagier 23 war mein erstes Buch von Fitzek. Ich habe viel von ihm gehört und deshalb hatte ich schon hohe Erwartungen. Die das Buch dann auch mehrheitlich erfüllt hat. Man kommt gut in die Geschichte rein und es wird auch spannend erzählt. Was ich gut fand waren die verschiedenen Geschichten, die alle auf eine Weise mit dem ganzen zutun hatten. Der Ausgang der Geschichte hat mich überrascht, man kommt während dem lesen nicht genau dahinter was jetzt wie passiert. Also insgesamt fand ich es ein gutes Buch und kann es empfehlen. Einziger Abzug ist dass die ganze Geschichte wie es nachher ausgeht und wie alles zusammenhängt und mit den Ereignissen auf dem Schiff, für mich nicht gross Sinn macht. Irgendwie passt es nicht und ist auch ein wenig verwirrend. Trotzdem kann ich es weiterempfehlen.

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  • Das war gar nix

    Passagier 23

    Yolande

    31. July 2017 um 19:49

    Inhalt (Klappentext):Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff "Sultan of the Seas" - niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet. Er müsse unbedingt an Bord der "Sultan" kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist.Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen - und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der "Sultan" verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes in Arm...Dies ist der zweite Roman von Sebastian Fitzek, den ich gelesen habe und auch dieses Mal wurde ich enttäuscht.Der Plot ist haarsträubend und unglaubwürdig, die Protagonisten hölzern und unsympathisch. Das Ganze wurde dann noch mit billigen Effekten auf spannend getrimmt.Ich kann mit diesen Büchern überhaupt nichts anfangen und werde mit Sicherheit keine Bücher des Autors mehr lesen.

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