Sebastian Fitzek Splitter

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Inhaltsangabe zu „Splitter“ von Sebastian Fitzek

Was wäre, wenn wir die schlimmsten Erlebnisse unseres Lebens für immer aus unserem Gedächtnis löschen könnten und dabei etwas schief geht? Viel stärker als der Splitter in Marcs Kopf ist die seelische Wunde seines selbst verschuldeten
Autounfalls, denn seine Frau hat nicht überlebt. Als Marc von einem psychiatrischen Experiment hört, das ihn von dieser quälenden Erinnerung befreien könnte, schöpft er Hoffnung. Doch nach den ersten Tests beginnt das Grauen: Marcs
Wohnungsschlüssel passt nicht mehr. Ein fremder Name steht am Klingelschild. Die Tür öffnet sich - und Marc schaut einem Alptraum ins Gesicht.

Stellenweise zu verworren

— Soeren

Spannend, aber eine abstruse Auflösung.

— Konsumfrau

Wahnsinnig spannend....und am Ende siegt die Wahrheit :-)

— Gintonic

4 Sterne weil ich das Buch mochte, aber die Wendungen und Irrungen am Ende etwas zuviel des Guten waren. Mir brummt der Schädel nun :-(

— LariHeldenlama

Habe die ungekürzte Fassung gehört. Simon Jäger hat mal wieder top gelesen (wie immer ;-) ). Ich fand das Buch sehr interessant, war am Ende aber etwas enttäuscht von der Auflösung. Hm...vielleicht bin ich mit zu hohen Erwartungen an das Hörbuch rangegangen.

— Niniji

habe gerade die ungekürzte Hörbuchfassung gehört - ist denn niemandem der eklatante Logikfehler in der Auflösung aufgefallen? Ich bin sehr enttäuscht!

— butterblume74

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  • Stellenweise zu verworren

    Splitter

    Soeren

    09. February 2018 um 23:24

    Wieder einmal beginnt Sebastian Fitzeks Geschichte mit einer ebenso spannenden wie interessanten Ausgangsbasis: Nach einer privaten Tragödie lässt sich Marc Lucas auf ein Experiment zur Gedankenmanipulation ein. Doch etwas geht schief und plötzlich weiß er nicht mehr genau, ob sein bisher gekanntes Leben überhaupt real ist. Keiner scheint ihn mehr zu kennen, an seiner Wohnung sind die Schlösser und das Türschild ausgewechselt und an seinem Handy meldet sich eine fremde Person, die behauptet, er zu sein. Irritiert beginnt Marc nachzuforschen und gerät dadurch von einer bizarren Situation in die nächste. Doch nicht nur der Protagonist, auch der Leser wird immer weiter verwirrt, bis am Ende keiner mehr so recht zu wissen scheint, was wie zusammenhängt und was nicht. Mir persönlich war der Mittelteil entschieden zu verworren. Stellenweise hatte ich das Gefühl, dass selbst der Autor irgendwann den roten Faden verloren hatte und sich nur noch von Cliffhanger zu Cliffhanger hangelte. Da konnte auch die Anspielung auf Fitzeks „Augensammler“ nicht viel wettmachen. Das Ende von „Splitter“ ist natürlich überraschend und stellt wieder einmal infrage. Nichts anderes hatte ich aber von einem Roman wie diesem erwartet.

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  • Sound der Bücher Hörwochenende im Januar 2018

    Sound der Bücher

    Daniliesing

    Ein ganzes Wochenende voller Hörgenuss Gemeinsam wollen wir vom 19. bis zum 21. Januar ein grandioses Sound der Bücher Jahr 2017 ausklingen lassen und freuen uns auf ein tolles Hörwochenende, das wir am 21.1. mit unserem Live-Event abschließen möchten. Zusammen mit Random House Audio und der Hörverlag laden wir euch herzlich ein, euch am kommenden Wochenende erneut in tolle Hörerlebnisse zu stürzen und euch hier mit uns darüber auszutauschen. Und wir haben gute Nachrichten für euch: auch in diesem Jahr wird es mit dem Sound der Bücher weitergehen!Im Rahmen unseres Live-Events dürfen wir 2 wunderbare Hörbuchsprecher hier begrüßen, die mit ihren Stimmen die Geschichten zum Leben erwecken. Wir sammeln schon ab sofort im passenden Unterthema Fragen an Götz Otto und Laura Maire, von denen wir dann einige beim Live-Event stellen möchten. Also immer her mit euren Fragen! Unter allen Fragestellern und Teilnehmern bei unserem Hörwochenende werden wir ein kleines Hörbuchpaket verlosen.Wer ist dabei und gesellt sich am Hörwochenende zu uns? Welche Hörbücher möchtet ihr hören?Wir wünschen ganz viel Spaß und werden nach und nach noch die ein oder andere kleine Aufgabe für euch einstellen :-)

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  • Leider nicht meins

    Splitter

    Haihappen_Uhaha

    28. February 2017 um 11:42

    Handlung: Was wenn wir die schlimmsten Erlebnisse unseres Lebens für immer aus dem Gedächtnis löschen könnten? Und was, wenn etwas dabei schief geht? Meinung: Hmm… für mich bisher der schlechteste Fitzek. Wie immer wunderbar gelesen. Simon Jäger konnte mit seiner Art definitiv ein wenig Spannung aufbauen, selbst an Stellen, die eher ruhiger waren. Zur Idee kann ich gar nicht großartig viel sagen, wie sie mir gefallen hat, denn es war mir einfach alles zu verwirrend und durcheinander. Somit habe ich einfach bis kurz vor Schluss kaum was verstanden, dachte die große Auflösung am Ende wird mir wohl Klarheit verschaffen, doch traf genau das Gegenteil ein. Die Auflösung verwirrte mich noch mehr und ich fragte mich, was das eine eigentlich mit dem anderen zu tun hatte. Kurz vor Ende hab ich es dann aufgegeben und abgebrochen. Es hat mir einfach keinen Spaß mehr gemacht mitzurätseln, weil ich nichts verstanden habe. Es ist nicht wirklich was verrücktes oder „Angst“ machendes passiert, hat mich nicht schockiert oder geekelt. Leider eine Enttäuschung und für mich definitiv auch kein Psychothriller, sondern eher ein ruhiger Thriller. Ein großes Durcheinander.

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  • Rezension zu "Splitter" von Sebastian Fitzek

    Splitter

    Das_Leseding

    05. February 2013 um 18:03

    Ein sehr gruseliges und spannendes Hörbuch was einem hier präsentiert wird. Marc, tief erschüttert, möchte nur eines: Vergessen! Er meldet sich zu einem Experiment und der Hörer ist live dabei, wenn Marc die Nebenwirkungen kennenlernt… Simon Jäger, als Sprecher, ist hervorragend geeignet. Die doch sehr düsteren Themen von Sebastian Fitzek kommen durch seine Stimme noch gruseliger und furchtbarer rüber als es das eigenständige Lesen hätte tun können. Die Panik, die Marc in der Geschichte verspürt, erhält durch die Stimme, die ihm gegeben wird, noch mehr Ausdruck und das bekommt dem Hörbuch richtig gut! Die Charaktere sind “typisch Berlin” mit einer etwas größeren Klappe ausgestattet – auch wenn das Geschehen eher in den nobleren Gegenden spielt. Dies bedeutet natürlich, dass sich der Hörer schon auf ein paar Kraftausdrücke einstellen sollte. Wenn ein lautes “Scheiße” also keine Anstößigkeit auslöst, und mit Charakteren welche ihre Meinung und Panik offen kundtun kein Problem besteht, dann viel Spaß bei “Splitter” ;) Fazit: Ein schönes Hörbuch, welches ich an Krimi- und Thrillerfans gerne weiter empfehle. Ich vergebe volle 5 Sterne für ein richtig gut umgesetztes Werk, dass mir schon mal einen Schauer über den Rücken jagte :D

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  • Rezension zu "Splitter" von Sebastian Fitzek

    Splitter

    SunnyCassiopeia

    27. November 2012 um 21:48

    Inhalt Marcs Leben, hat sich von heute auf morgen, schlagartig verändert! Seine Frau, ist durch sein Verschulden gestorben und nun ist sein Leben der reinste Alptraum...er ist miiten im Wahnsinn gefangen, weiß nciht mehr, wem er trauen kann, was Fiktion und was die Realität? Wer, oder was existiert noch wirklich und was spielt sich allein in seinem Kopf ab...wird er verrückt? Verliert er seinen Verstand? Hat Marc, ohne es zu wissen, oder sich noch daran erinnern zu können, sich auf ein Experiment eingelassen? Hat er dem Angebot, des leitenden Doktors zugestimmt...als er Marc angeboten hatte, ihn alles vergessen zu lassen?! Marc weiß nicht mehr, was er tun soll! Als er unwissend, was ihn in den kommenden Stunden zu erwarten droht, vor seiner verschlossenen Wohnungstür steht, ist er mehr als verstört.... . Der Schlüssel passt nicht mehr, der Name auf dem Klingelschild ist ein anderer und plötzlich steht seine tot geglaubte Frau vor ihm und erkennt ihn nicht mehr! Alles um ihn herum scheint sich zu verändern, niemand glaubt ihm. Seine Identität, die es noch vor Stunden gegeben hat, ist nicht mehr länger vorhanden .... * Würden sie, wenn es die Möglichkeit gebe, all ihre schlimmen Erinnerungen zu löschen, sie zu vergessen.... wenn diese Möglichkeit bestände, würden SIE, die Chance ergreifen und sich auf das psychiatrische Experiment einlassen ? Meine Meinung Genial!!! Diesmal hat mich wider ein normales, standart Hörbuch erwartet...das sich von Das Kind wider gravierend unterscheidet...aber dadurch nciht schlechter wirkt. Der Erzähler passt einfach in die Handlung udn gibt diese auch sehr gut wider...man vertieft sich, verfällt total der Spannug der Geschichte und leidet, fühlt, mit Marc mit. Denn das schiksal meint es ncith gut mit ihm.....und man will einfach nur erfahren, was es alles auf sich hat..wie alles am Ende einen Sinn ergibt und was zur Hölle passiert ist!! Ein ganz großes Lob, auch Sebastian Fitzek selber, liest am Ende seine danksagung vor...dafür vergöttere ich diesen Autor...er bringt es immer wider fertig, den Leser etwas persönliches mit auf dem Weg zu geben, man fühlt sich als Fan bestätigt udn ermutigt dran zu bleiben...Herr Fitzek ist einfach bodenständig geblieben...er wirkt so normal und genau das, macht ihn auch so sympathisch :-)) Ich nehme mir nun Seelenbrecher vor udn bin shcon sehr gespannt drauf!!?? Fazit Wer sich in eine verrückte, irrationale, spannende Handlung begeben möchte, die einen einfach nur fesselt udn dazu drängt, weiter zu hören..ist bei Splitter genau richtig!!! Sebastian Fitzek ist mal wider gelungen, einen psychisch und physisch in seinen Bann zu ziehen....

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  • Rezension zu "Splitter" von Sebastian Fitzek

    Splitter

    Reneesemee

    14. December 2010 um 19:54

    Dieses Hörbuch von Sebastian Fitzek ist etwas schwächer als die anderen und ich finde es auch etwas verwirrent. Wie wäre es wenn man seine Erinnerungen an die schlimmsten Ereignisse des Lebens für immer aus einem Gedächtnis löschen könnten? Ich würde es nicht gut finden den ich meine sie gehören zu mir dazu und auch wenn amn etwas schlimmes erlebt hat sollte man sich ab und an daran erinnern. Ader was ist wenn dabei etwas schiefgeht. Und zwar viel mehr als nur ein Splitter der sich in Marc Lucas seinen Kopf gebohrt hat. Die seelische Wund schmerzt ihn denn seine Frau hat den Autounfall nicht überlebt und er gibt sich die Schuld daran da er überlebt hat. Marc liest von einem psychiatrischen Experiment das ihn von den quälenden Erinnerung befreien könnte, aber nach dem ersten Test beginnt jedocher erst sein Alptraum. Wer auf sowas steht sollte sich auch dieses Buch von Sebastian Fitzek nicht entgehen lassen

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  • Rezension zu "Splitter" von Sebastian Fitzek

    Splitter

    hoerspiel3

    27. August 2010 um 21:40

    Splitter nennt sich das neueste Hörbuch nach der Romanvorlage des deutschen Autors Sebastian Fitzek. Dieses ist in zweierlei Fassungen erhältlich, zum einen in einer ungekürzten mit über 8 Stunden Laufzeit, allerdings nur als Exklusiv-Download bei Audible und als 4-CD-Version im Pappschuber, veröffentlicht von Lübbe Audio. Wer sich für die CD-Version entscheidet, bekommt einen tollen Bonus obendrauf: einen Gutschein zum kostenlosen Download der Komplettversion auf audible.de. In der folgenden Rezension wird nur die gekürzte Version besprochen. Das Stilmittel, eine Geschichte von hinten her zu beginnen, ist eines, das eigentlich immer mal wieder Verwendung findet. Man hat somit die Möglichkeit das Publikum direkt mit einer unerklärlichen, heftigen Situation zu konfrontieren, die nur mit einer entsprechenden Vorgeschichte in einen logischen Zusammenhang eingeordnet werden kann. So kann es ein geschickter Schachzug sein, auf diese Art und Weise bereits von Beginn an die Neugier anzustacheln. Es ergibt sich aber auch die Gefahr, dass man bereits zu viel über das Finale verrät und die Geschichte ab einem bestimmten Punkt so zu vorhersehbar wird, man also mit dem Beginn bereits zu viel verraten hat. Eine zweite Gefahr ist, dass die Geschichte nach einem ereignisreichen Start erst einmal wieder ein gutes Stück weit abflacht und so die Erwartungen des Publikums enttäuscht werden. Beides ist hier absolut nicht der Fall. Nach einem aufwühlenden Einstieg, insbesondere aufgrund einer unglaublich lebendigen Darbietung von Simon Jäger, der einem körperliche Schmerzen beinahe selbst nachempfinden lässt, ebbt die Erzählung zu keinem Zeitpunkt ab, sondern überrascht mit immer neuen Wendungen, die sich zudem immer weiter zuspitzen. Mark arbeitet als Streetworker und hätte bis vor kurzem der glücklichste Mensch auf der Welt sein können. Ein Job, der ihn ausfüllt, eine schwangere Frau zuhause. Wäre da nicht der Unfall gewesen. Der Tag, der alles verändert hat. Der Tod seiner Frau und seines ungeborenen Kindes. Per Zufall ist Mark auf eine Anzeige einer Zeitschrift gestoßen und hat sich sofort per Mail dort gemeldet. Ein neues Testprogramm, welches verspricht, unschöne Erinnerungen für immer aus dem Gedächtnis zu tilgen. Als Mark sich trotz des Entschlusses, doch nicht am Programm teilzunehmen, überreden lässt, eine Tauglichkeitsuntersuchung über sich ergehen zu lassen, ist nichts mehr wie es wahr. Seine Erinnerungen scheinen nicht mehr zu stimmen... Ob er unwissentlich schon längst in dem Programm steckt? Es ist schon eine ziemlich fiese Sache, eine Geschichte aus der Perspektive einer Figur zu erzählen, deren Wahrnehmungen man nicht im geringsten trauen kann. Wenn man nicht mehr weiß, was echte Erinnerungen, was fehlende und was falsche sind. Und was am Ende vielleicht sogar nur Wahnvorstellungen. Sebastian Fitzek konfrontiert einen mit immer neuen Wendungen, die alles bisherige nur noch verwirrender werden lassen, bis irgendwann der Zeitpunkt erreicht ist, wo man gar nicht mehr weiß, was man wirklich noch glauben, wem man wirklich noch trauen soll. Der Schrecken greift über. Besser kann man einen Psychothriller eigentlich nicht aufziehen. Dass man es hier mit einer gekürzten Fassung zu tun hat, bemerkt man am ehesten an manchen etwas härteren Sprüngen. Jedoch ergeben sich keine Probleme der Handlung inhaltlich zu folgen. Insofern kann man von einer gelungenen Bearbeitung sprechen. Ohne zu wissen, ob dies vielleicht sogar auch in der ungekürzten Fassung gewährleistet ist, kann man sagen, dass diese Bearbeitung das Geschehen sehr dicht und packend werden lässt. Es bleibt einem keine Minute Zeit, durchzuschnaufen. An eine Hörpause ist ohnehin nur schwer zu denken. Es kann also gut sein, dass Splitter manch einem kurze Nächte bereiten wird. Mit jeder neuen Wendung steigen natürlich auch die Erwartungen an die finale Auflösung. Diese wurden allerdings nicht wirklich erfüllt. So völlig schlüssig wirkt da leider nicht alles, was den bis dahin sehr starken Gesamteindruck doch etwas nach unten reißt. Simon Jäger ist DER Hammer. Er lebt sich regelrecht in die einzelnen Rollen hinein, so dass man schon fast denkt, eher ein Hörspiel denn eine Lesung vor sich zu haben. Mal abgesehen davon, dass es hier leider keine Musikunterlegungen (mit Ausnahme von In- und Outro jeder CD) gibt, bin ich sogar versucht zu sagen, dass eine solche nach dieser bearbeiteten Fassung fast unnötig geworden ist. Fazit: Ein sehr böser Psychothriller, unglaublich packend erzählt und nicht selten verstörend. Auch wenn das Finale nicht ganz den entstandenen Erwartungen gerecht geworden ist, kann ich problemlos eine Empfehlung aussprechen. Allein schon aufgrund der grandiosen Darbietung Simon Jägers. Der Mann ist pures Stimmgold.

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  • Rezension zu "Splitter" von Sebastian Fitzek

    Splitter

    Leserrezension2010

    17. August 2010 um 13:18

    H4 Splitter - Sebastian Fitzek Kategorie: Hörbuch Der Splitter im Nacken Titel: Splitter Autor: Sebastian Fitzek Sprecher: Simon Jäger Gattung: Thriller, Psychothriller Verlag: Lübbe Audio, 2009 Was wäre, wenn Du scheinbar nicht mehr der Mensch bist, der Du glaubst zu sein? Was wäre, wenn Dein eigenes Leben sich einer Absurdität gleicht? Was wäre, wenn Du lernen sollst zu vergessen? Marc Lucas ́ Frau und sein ungeborener Sohn sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Seitdem ist sein Leben in seinen Augen nicht mehr lebenswert. Er gibt sich die Schuld an dem Tod seiner kleinen Familie und wünscht sich sein Schicksal vergessen zu können – ein gar nicht so unwahrscheinlicher Gedanke. Eines Tages stößt Marc auf eine Anzeige der Bleibtreu-Klinik, welche Probanden für ein Amnesie- Experiment sucht. Ohne großartig darüber nachzudenken nimmt er Kontakt zu der Berliner Klinik auf. Als sich diese bei ihm meldet, ist er ziemlich sicher, dass er nicht dazu bereit ist sein Gedächtnis zu verlieren und sein jetziges Leben aufzugeben. Doch ehe er sich versieht, erwacht er in einem Krankenbett. Aus der Klinik entlassen, geschehen Dinge, die ihm nicht richtig erscheinen. Selbst eng Vertraute benehmen sich wider ihrer selbst. Alles scheint ein makaberes Spiel zu sein, nur damit er lernt zu vergessen. Sebastian Fitzek veröffentlichte 2009 mit Splitter seinen fünften Psychothriller. Die Thematik scheint simpel: Ein Mann verliert seine Frau und sein ungeborenes Kind bei einem Autounfall und er hat die Möglichkeit alles zu vergessen. Auch wenn diese Vision einer Fiktion gleicht, gibt es schon seit Jahren Forschungen und Experimente auf diesem Gebiet. Ebenso existieren Drogen, die eine Amnesie auslösen können. Darüber klärt Fitzek den Leser in seiner Danksagung auf, weshalb diese für das Gesamtbild ebenfalls gelesen werden sollte. Der Sprecher Simon Jäger verleiht dem Hörbuch den richtigen Ton. Eine gewisse Melancholie mit der richtigen Dramaturgie in der Stimme, gibt Splitter die richtige Note, um den Hörer durchweg zu fesseln. Fazit: Ein spannender Psychothriller, der Wendungen enthält, die der Leser nur zwischen den Zeilen erahnen kann und mit Andeutungen, die zukünftige Thriller andeuten. Der Autor Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren, studierte Jura und promovierte im Urheberrecht. Heute ist er hauptsächlich als Schriftsteller von Psychothrillern in Deutschland bekannt. Bisher hat er sechs Romane im belletristischen Bereich veröffentlicht. Als Autor versucht er stets den Kontakt zum Leser zu suchen. Der Sprecher Simon Jäger, 1972 in Berlin geboren, ist deutscher Synchronsprecher von Schauspielern wie Heath Ledger und Matt Damon. Des Weiteren ist er als Hörbuch- und Hörspielsprecher tätig. Vor allen Dingen verleiht er seine Stimme Figuren im Thriller und Science-Fiktion Genre, wofür er einige Auszeichnungen erhalten hat.

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  • Rezension zu "Splitter" von Sebastian Fitzek

    Splitter

    Mandel

    02. July 2010 um 11:45

    Was wäre, wenn Du scheinbar nicht mehr der Mensch bist, der Du glaubst zu sein? Was wäre, wenn Dein eigenes Leben sich einer Absurdität gleicht? Was wäre, wenn Du lernen sollst zu vergessen? Marc Lucas´ Frau und sein ungeborener Sohn sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Seitdem ist sein Leben in seinen Augen nicht mehr lebenswert. Er gibt sich die Schuld an dem Tod seiner kleinen Familie und wünscht sich sein Schicksal vergessen zu können – ein gar nicht so unwahrscheinlicher Gedanke. Eines Tages stößt Marc auf eine Anzeige der Bleibtreu-Klinik, welche Probanden für ein Amnesie-Experiment sucht. Ohne großartig darüber nachzudenken nimmt er Kontakt zu der Berliner Klinik auf. Als sich diese bei ihm meldet, ist er ziemlich sicher, dass er nicht dazu bereit ist sein Gedächtnis zu verlieren und sein jetziges Leben aufzugeben. Doch ehe er sich versieht, erwacht er in einem Krankenbett. Aus der Klinik entlassen, geschehen Dinge, die ihm nicht richtig erscheinen. Selbst eng Vertraute benehmen sich wider ihrer selbst. Alles scheint ein makaberes Spiel zu sein, nur damit er lernt zu vergessen. Sebastian Fitzek veröffentlichte 2009 mit Splitter seinen fünften Psychothriller. Die Thematik scheint simpel: Ein Mann verliert seine Frau und sein ungeborenes Kind bei einem Autounfall und er hat die Möglichkeit alles zu vergessen. Auch wenn diese Vision einer Fiktion gleicht, gibt es schon seit Jahren Forschungen und Experimente auf diesem Gebiet. Ebenso existieren Drogen, die eine Amnesie auslösen können. Darüber klärt Fitzek den Leser in seiner Danksagung auf, weshalb diese für das Gesamtbild ebenfalls gelesen werden sollte. Der Sprecher Simon Jäger verleiht dem Hörbuch den richtigen Ton. Eine gewisse Melancholie mit der richtigen Dramaturgie in der Stimme, gibt Splitter die richtige Note, um den Hörer durchweg zu fesseln. Fazit: Ein spannender Psychothriller, der Wendungen enthält, die der Leser nur zwischen den Zeilen erahnen kann und mit Andeutungen, die zukünftige Thriller andeuten.

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  • Rezension zu "Splitter" von Sebastian Fitzek

    Splitter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. December 2009 um 14:44

    Über einen Bookring bin ich an das Hörbuch von "Splitter" gekommen. Parallel dazu hatte ich die Audiofassung bei Audible runtergeladen, da ich die Bestellung des Rings total vergessen hatte. Nun kann die reelle CD weiterreisen und ich kann mir bei Gelegenheit das Ganze nochmal in Ruhe am PC anhören. Worum gehts? Marc hat bei einem selbst verschuldeten Autounfall seine schwangere Frau Sandra verloren. Seitdem quälen ihn die Erinnerungen und er schafft es nicht, die Ereignisse zu vergessen. Da kommt das Angebot der Bleibtreu-Klinik, an einem Experiment teilzunehmen, bei dem das Gedächtnis komplett gelöscht wird und nur die angenehmen Erinnerungen wieder aktiviert werden. Noch hat er sich nicht entschieden, dieses Experiment mitzumachen, doch schon befindet er sich mitten in einem Alptraum. Sein Wohnungsschlüssel passt nicht mehr und ein fremder Name steht auf dem Klingelschild. Und als die Tür aufgeht, steht vor ihm keine andere als seine tote Frau Sandra. Ab diesem Moment stellt sich Marc immer wieder die Frage: Was ist Realität, was ist Erinnerung, was ist nur Illusion? Wird er langsam über seinen Schmerz verrückt oder ist er Teil einer Verschwörung, wie es eine andere Patientin der Klinik behauptet? Die zahlreichen Wendungen im Laufe der Geschichte verwirren einen. Oft denkt man, nun sei der Groschen gefallen, aber wieder ist etwas anderes "real". Marcs Bruder Bennie spielt ebenfalls eine Rolle, die jedoch erst am Ende an Bedeutung gewinnt. Warum er aber in kriminelle Machenschaften gerät, will dem Leser bis zum Schluss nicht einleuchten. Überhaupt ist es schwer, der ganzen Story zu folgen. Die Idee und einige angerissene Spuren sind durchaus gut. Leider ist die Auflösung misslungen und passt nicht recht zum Rest. Andere Fäden, wie z.B. die Variante, in der andere Erinnerungen gelöscht werden sollten, die zu einem größeren Komplott gehören, hätte wesentlich interessanter sein können. Schade um den guten Anfang. Fazit: Zuviel gewollt und dabei viel verspielt. Allerdings super gelesen von Simon Jäger. Das muss noch gesagt werden.

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  • Rezension zu "Splitter" von Sebastian Fitzek

    Splitter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. September 2009 um 09:22

    Oha wie soll ich dieses Buch jetzt bewerten? Die Hintergrundgeschichte zum Thema Gedächtnismanipulation ist sehr spannend und auch erschreckend. Der Verlauf der Story ist ebenfalls sehr abwechslungsreich und mit vielen Andeutungen zu einer möglichen Auflösung versehen. Marc Lucas kommt in einem schnellen Erzähltempo von einer Situation in die anderen, in der er und der Zuhörer immer wieder zwischen neuer Verzweiflung und Auflösung hin und her gerissen wird. Dies ist insgesamt ähnlich gut gelungen wie auch in den vorherigen Fitzek Bücher. Was aus meiner Sicht aber eine Top-Bewertung verhindert ist letztendlich der Schluß mit den unglaubwürdigen Motiven der Handelnden, warum alles so kommen sollte/musste. Bei so einem Thema nicht in irgendwelche Standard Regierungs- oder Pharmaverschwörungen abzutauchen ist zwar loblich, dennoch aber nicht befriedigend. Wer hier einen Fitzek auf Niveau von "Die Therapie" erwarten wird sicherlich enttäuscht werden. Wer eine schnelle Geschichte, vorgetragen vom abermals sehr guten Simon Jäger sucht und den Anspruch nicht zu hoch hängt, bekommt aber eine nette Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Splitter" von Sebastian Fitzek

    Splitter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2009 um 19:43

    Ich bin bei diesem Buch hin und her gerissen. Einerseits kam mir 3/4 des Buches schon bekannt vor (weiß aber nicht woher). Die Spannung baute sich während des ganzen Buchs sehr gut auf und nahm mich immer wieder gefangen, so dass ich alles stehen und liegen ließ, um zuzuhören. Die Auflösung aber ist sehr verwirrend und schmälert für mich den Hörgenuss erheblich. Alles wirkt etwas an den Haaren herbeigezogen :(

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    Splitter

    Kopierraedchen

    04. August 2009 um 02:16

    Man stelle sich vor, mein Tag beginnt wie gewohnt, doch außer mir kennt niemand mein Leben. Traurig, verbittert und fast von Schmerzen zerrissen, erinnert sich unser Hauptdarsteller an den Unfall, der ihn seine Frau und sein Ungeborenes Kind nahm. Um diesen Schmerz zu vergessen, reagiert er auf eine Zeitungsanzeige, die verspricht, alle negativen Erinnerungen zu löschen. Fazit: Nichts scheint wie es ist. Eine Unbekannte kreuzt seinen Weg und hier fängt der "Spiessrutenlauf" an. Was ist Realität, was ist Fiktion? Welche Erinnerungen sind die richtigen. Sebastian Fitzek hat eine Gabe, Geschichten so zu verpacken, dass man das Buch nicht mehr weg legen kann. Er bringt einen Nervenkitzel rein, der nicht eher nachläßt, bevor man nicht ALLES gelesen hat. Sehr schön auch, hier deutsche Schauplätze zu bekommen. Spannung pur. Wie gewohnt. Ein dezenter Anfang, der sich so spannend nach oben schaukelt, wo er auch bis zum Ende bleibt. Das Ende wie auch in den anderen Romanen, nicht wirklich vorhersehbar. Nach "Die Therapie" DAS Buch!

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  • Rezension zu "Splitter" von Sebastian Fitzek

    Splitter

    andreadressler

    28. June 2009 um 19:34

    An sich recht spannend geschrieben- aber für meine Fälle gehört dieser Roman zu den "phantastischen Geschichten " und nicht zu den Psychothrillern !

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