Sebastian Flecker

 4 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von JazzBallade.
Sebastian Flecker

Lebenslauf von Sebastian Flecker

Sebastian Flecker, geboren 1981 in München, widmet sich bereits seit seiner frühesten Kindheit  dem Schreiben. Seit 2013 private Schreibstudien und -kurse bei Arwed Vogel, Diana Hillebrand und Jurenka Jurk. 2014 Mitbegründer der Autorengruppe "Arbeitstitel", die sich regelmäßig in München zum kreativen Austausch trifft.

Alle Bücher von Sebastian Flecker

JazzBallade

JazzBallade

 (3)
Erschienen am 21.05.2019

Neue Rezensionen zu Sebastian Flecker

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Rezension zu "JazzBallade" von Sebastian Flecker

Jazz-Balladen - poetisch anders
Fotomomofthreevor 8 Tagen

Dieses Buch ist eine Mixtur aus eigene Gedanken-Episoden, den Gedanken eines Erzählers über Jazzpianist Blum und Fotografien, die diese Gedankenmomente illustrieren.


Blum lebt ein einfaches (Künstler)Leben, ist soweit zufrieden, aber dennoch plagen ihn die Sehnsucht nach seiner Liebe Ramona und seinem Vater. Er beobachtet, erlebt und hört das Leben anderer Menschen auf der Straße, die Stadt, den Verkehr, die Natur, seine Sehnsüchte. Die Erzählungen ergeben mit den Bildern zusammen einen Flickenteppich, einen Auszug aus Blums Leben.

Die Fotografien sind fast alle Schwarz-Weiß, zumeist Straßenfotos, nur die Musik-Jazz-Bilder sind farbig, in Konzertlicht - rot, blau. Die Kompositionen der Bilder sind kreativ, oft gewagt, mal bequem, mal unbequem für das Auge.

Insgesamt ergibt sich also eine Zusammenstellung, die an ein Jazz-Stück erinnert.

Fazit: Für Jazz-Fans, Fotografie-Fans und Biografie-Fans eine schöne Abwechslung.

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M

Rezension zu "JazzBallade" von Sebastian Flecker

Düstere Melancholie in Bild und Text
Michael_Blumvor 10 Tagen

Ich möchte lieber alle Leseabschnitte zusammengenommen betrachten. Zunächst einmal: ein sehr stimmungsvolles Buch; Schöne Schwarzweiß-Fotografien (die meisten) und einige Farbfotografien (Jazz live). Aber: Die meisten Fotos haben einen Titel, andere wiederum nicht; dann benennen die Titel zuweilen einfach das abgebildete Motiv, ein anderes Mal bekommen die Bilder einen 'hobbyphilosophisch' wirkenden Titel; das hat mir nicht so gut gefallen, weil es die Freiheit meiner Assoziationen zu den Bildern eingeschränkt hat. Eine beigefügte Playlist im Anhang wäre schön gewesen! Die Texte sind ebenfalls sehr stimmungsvoll, wirken aber zuweilen etwas überbemüht. Als Beispiel hierfür möchte ich die Seite 102 benennen: Da wird das Bild des Baumes etwas überstrapaziert:
Die Äste flüstern, dann singen sie eine Melodie, er hört Ramonas Stimme, aber sie konnte ja nicht gut singen; dann erkennt Blum im Wind ein altes Volkslied, das ihn an seinen Vater erinnert; verzweigte Äste, brüchige Blätter, tiefe Wurzeln... und die hatte ihm sein Vater gegeben... und Flügel. Aber vielleicht soll das Bild 'Wurzeln und Flügel' ja auch die innere Zerrissenheit von Blum abbilden: Verharren und Entfliehen...
Die Texte konnten sich nach meiner Auffasung nicht so richtig entscheiden, ob sie eher für sich stehende Stimmungsbilder und Alltagssituationen sein wollen oder eine zusammenhängende Geschichte - aber irgendwie passt das ja auch zum Wesen des Jazz: da gibt es ein Thema, über das dann die unterschiedlichen Instrumente improvisieren.
Ich habe das Buch - weil sehr ruhig, stimmungsvoll und auch ein wenig düster - sehr gerne gelesen! Gleichwohl steckt in der Idee noch eine Menge Potenzial!

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Rezension zu "JazzBallade" von Sebastian Flecker

Stiller, melancholischer Einblick in die Psyche eines Musikers
CharlieKayavor 11 Tagen

Dieses Buch beschreibt (unterstützt von über 40 Fotographien und einer Musikliste) die eher unaufgeregte Welt des Musikers Blums.
In den Szenerien ist er geprägt vom Liebeskummer und Erinnerungen an seinen verstorbenen Vater. Seine Umgebung nimmt er als "Sound der Stadt-Jazz" war und wiederstrebt jegler Form der Technik.
Im Fordergrund dieses Buch steht nicht in erster Linie die Leidenschaft der Musik an sich, auch wenn es quasi das Einzige ist, was Blum wirklich interessiert. Vielmehr geht es um seine Verarbeitung der Einsamkeit in der er sich gleichzeitig wohl fühlt und verloren wirkt. Wie ein Autist scheint er in seiner eigenen Welt zu leben und zeigt sich irritiert von seinen Mitmenschen. Er wirkt melancholisch und depressiv, doch gleichzeitig verspürt der Leser einen gewissen Neid auf die Art, wie er sein Leben sieht und lebt.

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Gespräche aus der Community

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S

Ich lade Euch herzlich ein zur Leserunde zu "JazzBallade - Eine fotografische Erzählung". Der Fotoband ist bei BoD erschienen und vereint Street-Art-Fotografien mit Texten, die den Jazzpianisten Blum durch München begleiten. In fotografischen und prosaischen Impressionen und Schlaglichtern tauchen wir ein in Blums Welt aus Musik und Melancholie.
Hier findet Ihr eine Leseprobe!

Der Autor
Sebastian Flecker wurde 1981 in München geboren und widmet sich seit frühester Kindheit dem Schreiben. Seit 2013 private Schreibstudien und -kurse bei Arwed Vogel, Diana Hillebrand und Jurenka Jurk. 2014 Mitbegründer der Autorengruppe "Arbeitstitel", die sich regelmäßig in München zum kreativen Austausch trifft.

Der Fotograf
Vinzenz Löffler wurde 1968 in Hannover geboren. Er lebt und arbeitet in München, beschäftigt sich seit seiner Jugend mit Fotografie und Literatur. Eine Einzelausstellung im "Faust" in Hannover.

Die Leserunde
Wer teilnehmen und eins von 15 PDFs im Tablet-geeigneten Format erhalten möchte, kann sich bis 3. Juni bewerben. Bitte beantwortet hierfür die Bewerbungsfrage.
Die Leserunde startet am 4. Juni.
Im Anschluss freue ich mich über Rezensionen - hier und bei anderen Portalen. Außerdem freue ich mich über jeden Teilnehmer über die Aktion hinaus!

Ich freue mich auf Eure Antworten, Euer Feedback und eine spannende Leserunde mit Euch!

Viele Grüße
Sebastian Flecker


Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Sebastian Flecker wurde am 07. Juni 1981 in München geboren.

Sebastian Flecker im Netz:

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in 4 Bibliotheken

von 1 Lesern aktuell gelesen

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