Sebastian Fleming Byzanz

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Inhaltsangabe zu „Byzanz“ von Sebastian Fleming

Istanbul, das alte Byzanz, ist 1421 die prachtvollste Stadt Europas. Doch der Glanz trügt. Im Inneren drohen Korruption und Intrigen die Stadt zu zerstören. Von außen rücken die türkischen Eroberungsheere unaufhaltsam näher. Loukas Notaras will mit den Türken Frieden schließen. Sein Erzfeind Alexios Angelos will die Alleinherrschaft und den Krieg. Kann Eirene, die sie beide begehren, die Rivalen versöhnen? Wird Byzanz gerettet werden? Ein Roman um Liebe und Hass, Heldentum und Tragödie.

Ein Buch das sehr großes historisches Wissen zeigt. Zur Unterhaltung war mir das aber zu viel. Das Ende dann zu plötzlich und schlicht.

— Gelinde
Gelinde

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    Byzanz
    Gelinde

    Gelinde

    10. October 2015 um 10:43

    Byzanz, von Sebastian Fleming Cover: Ein wunderschönes Bild der Hagia Sophia, als sie noch eine Kirche war. Inhalt: Zeit: 1421. Ort : Istanbul, das alte Byzanz. Eine der prachtvollsten Städte Europas, doch der Glanz ist am verblassen. Von außen rücken die türkischen Eroberungsheere immer wieder an. Im Inneren herrschen Korruption, Verrat und Egoismus. Die beiden Hauptgegner sind Loukas Notaras, ein „Emporkömmling“, ein Händler der mit Köpfchen und dem Gespür für den richtigen Moment und durch den Grundstock seines Vaters in die höchsten Regierungskreise vorgedrungen ist. Er will mit den Türken verhandeln und Verträge und Frieden schließen. Auf der anderen Seite steht der Fürst Alexios Angelos, aus einer sehr alten Herrscherfamilie. Er will unter allen Umständen die Türken niederwerfen, er will Krieg und für sich die Alleinherrschaft. Dazwischen steht Eirene, die beide begehren. Meine Meinung: Ohne Zweifel, ein exzellent recherchierter Roman. Nur für mich zu viel an historischen Fakten. Schon der Einstieg war für mich sehr problematisch und zäh. Die vielen fremd klingenden Namen, seine es Personen oder Orte, oft wurden die Namen in mehr verschieden Arten genannt: griechisch, lateinisch, türkisch etc. Bis ich einigermaßen den Durchblick hatte, musste ich gute 100 der insgesamt 700 Seiten lesen. Auch dann, als ich den roten Faden der Handlung gefunden hatte, bin ich immer wieder „ausgestiegen“, als es um Kriegshandlungen und politische Intrigen und diese Dinge ging. Die Schreibweise würde ich als ausladend, sehr ausgeschmückt, teilweise poetisch, aber mit viel zu langen und verschachtelten Sätzen beschreiben. Zitat: "Das Gefühl der eigenen Bedeutung zog ihn am Nasenring durch die Manege der Weltgeschichte, allerdings als tumber Bär, über den die Nachwelt lachen würde, wenn sie ihn nicht verfluchen würde wegen des Unheils, das er über die Stadt brachte". Es wird sehr viel über Philosophie debattiert und geredet. Jeder macht sich Gedanken und „erkennt“ den einzig richtigen wahren Weg, nur keiner hält sich daran. Seitenweise wird über Wahrheit, Vernunft, Gott und den Kaiser geredet. --Was mich verwundert, mir aber sehr gut gefallen hat: es wurde das Phänomen Alzheimer eingebaut, und zwar sehr natürlich und als ganz normal. Dieses Buch kann ich allen empfehlen, die an geschichtlichen Daten interessiert sind. Wer hat wann und wo regiert, wer mit wem eine Allianz geschlossen und warum wieder gebrochen. Wer hat welche Intrigen gesponnen und/oder ausgeführt. Von Gewinner oder Verlierer kann man gar nicht sprechen, so schnell wie sich da immer geändert hat. Autor: Sebastian Fleming studierte Germanistik und Geschichte. Fazit: Ein Buch das sehr großes historisches Wissen zeigt. Zur Unterhaltung war mir das aber zu viel, bei den historischen Fakten bin ich öfters „ausgestiegen“. Das Ende war dann zu plötzlich, dramatisch, aber im Vergleich zum Buch ruhmlos und schlicht. Deshalb von mir 3 Sterne.

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