Sebastian Fleming Die Kuppel des Himmels

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Inhaltsangabe zu „Die Kuppel des Himmels“ von Sebastian Fleming

Rom gleicht einem Hexenkessel. Kriegerische und luxusversessene Päpste beherrschen die heilige Stadt. Es ist die Zeit der Renaissance. Geld spielt keine Rolle. Als der alte Petersdom zur Ruine wird, sieht Papst Julius II. seine Chance gekommen. Er beauftragt Donato Bramante, eine neue Basilika zu bauen. Gewaltiger als irgendeine je zuvor: das größte Gebäude des Abendlandes. Ein Symbol für die Allmacht der Kirche. Doch es gibt erbitterte Gegner, die den Bau verhindern wollen. Sie gehen über Leichen. Ohne seine kluge Geliebte, die Kurtisane Imperia, wäre Bramante verloren. Aber sie fordert von ihm ein großes Opfer. Und dann ist da noch der große Rivale: der geniale Michelangelo ...

Langweilig, zäh und absolut nicht fesselnd.

— Thrill
Thrill

Leider enttäuschend! Wechselt ständig zwischen den Jahren und ist dadurch verwirrend und nicht flüssig lesbar.

— Heleflo
Heleflo

super toller interessanter Roman, der in der Renaissance spielt. Mit dabei Bramante, Da Vinci, Michelangelol. Für Geschichtsfans ein Muss!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Die Kuppel des Himmels
    Heleflo

    Heleflo

    27. September 2015 um 18:28

    Inhaltsangabe: Rom gleicht einem Hexenkessel. Kriegerische und luxusversessene Päpste beherrschen die heilige Stadt. Es ist die Zeit der Renaissance. Geld spielt keine Rolle. Als der alte Petersdom zur Ruine wird, sieht Papst Julius II. seine Chance gekommen. Er beauftragt Donato Bramante, eine neue Basilika zu bauen. Gewaltiger als irgendeine je zuvor: das größte Gebäude des Abendlandes. Ein Symbol für die Allmacht der Kirche. Doch es gibt erbitterte Gegner, die den Bau verhindern wollen. Sie gehen über Leichen. Ohne seine kluge Geliebte, die Kurtisane Imperia, wäre Bramante verloren. Aber sie fordert von ihm ein großes Opfer. Und dann ist da noch der große Rivale: der geniale Michelangelo ...(Quelle: Amazon) Meinung: Da ich von Sebastian Flemings Roman „Byzanz“ schwer beigeistert war, hab ich mich auf dieses Buch sehr gefreut. Leider kann ich mich für dieses Werk nicht begeistern. Es ist sehr gut recherchiert was die historischen Fakten und Personen betrifft, gar kein Zweifel. Aber die Einteilung des Buches stört das flüssige Lesen und hineintauchen in die Zeit der Renaissance zu sehr. Der Autor springt bei jedem Kapitel zwischen den Jahreszahlen 1492 -1505- 1565 hin und her. Wenn man am Anfang nicht genau auf das Jahr schaut, ist man erstmal verwirrt um was es geht und blättert zurück zur Jahreszahl. Begonnene Handlungsstränge werden teilweise gar nicht mehr fortgesetzt obwohl ihnen vorher ein ganzes Kapitel gewidmet wurde. Einige Personen hab ich im Internet recherchiert, da sie ein gewisse Rolle spielen, aber nicht näher auf sie eingegangen wird. Über Michelangelo und Bramante erfährt man sehr viel, alles gesichert historisch belegt. Von daher sehr interessant. Fazit: Wenn der Roman chronologisch geschrieben worden wäre, wäre sicherlich ein wunderbares Werk zustande gekommen; so ist es einfach ein sehr anstrengender Roman, bei dem man froh ist, wenn man am Ende ankommt. 2,5 Sterne gibt es dafür noch von mir.

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  • Ein Muss für Renaissance-Fans!

    Die Kuppel des Himmels
    Jeanne_Darc

    Jeanne_Darc

    24. December 2013 um 15:08

    Ein Bauvorhaben – ein Chance weltweit berühmt zu werden – mehr als nur ein Anwärter!Der Petersdom mit seiner riesigen Kuppel ist das heutige Wahrzeichen von Rom, doch damals war es mehr als nur eine Kirche – es war eine der wenigen Möglichkeiten als Architekt anerkannt zu werden. Doch wird diese Ehre schlussendlich zu teil? Cover: Das Cover ist in beige gehalten und wird geziert von der Kuppel des Petersdom. Das Cover sticht trotz seiner Schlichtheit ins Auge und bezieht sich mit seinem Titel auch sehr gut auf den Plot. Personen: In seinem historischen Roman bedient sich Fleming auch der historischen Persönlichkeit und erzählt die Geschichte von: Michelangelo: italienischer Maler, Bildhauer, Architekt und Dichter der RenaissanceLeonardo da Vinci: italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph der Renaissance (= Universalgenie)Donato Bramante: italienischer Baumeister So wie diverser Päpste der damaligen Zeit.  Meine Meinung: Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich empfand es auch als sehr fesselnd und konnte es kaum aus der Hand legen. Diesen Schmöcker habe ich in knapp 5 Tagen gelesen, wobei man sagen muss, dass ich leider nicht wirklich viel zeit zu lesen hatte. Die Geschichte basiert auf der damaligen Zeit und spielt in den verschiedensten Städten Italiens. Ich hatte keinerlei Probleme der Geschichte zu folgen, die einzelnen Kapitel war gute ausgewiesen und man konnte anhand der ersten Zeile feststellen in welcher Zeit (Jahr) die Geschichte spielt und aus welche Sicht gerade erzählt wird. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch für Personen die keinen geschichtlichen Background zu diesem Thema haben, sich sicherlich ein bisschen mit dem Buch abmühen werden, dies war bei mir nicht der Fall. „Für alle Italienfans ist dieses Buch ein Muss!“  4,5 Sterne von 5

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  • Rezension zu "Die Kuppel des Himmels" von Sebastian Fleming

    Die Kuppel des Himmels
    arno

    arno

    27. May 2011 um 22:05

    Hi Antje, was soll ich Deiner Rezi noch hinzufügen? Mein Gott hab ich auf dieses Buch ge- wartet. ich habe gewußt, das es sich um den Bau des Petersdomes dreht und vermutet das die Protagonisten sich im Hintergrund halten. Aber mitnichten, die ganze Bandbreite von menschlichen gaunereien wird hier ausgebreitet, für dieses Buch muß man sich Zeit nehmen immer ein paar Seiten oder ein Kapitel und das erst mal sacken lassen, auch mal zurückblättern um zu überprüfen wer da mit wem welche Gaunerei ausheckte. Bramante und Michelangelo zwei Bauherren die die Fertigstellung nicht erlebten Aber jeder für sich die Grundlagen für den Nachfolger schuf auch wenn sie sich nicht allzu grün waren. Das Buch bekommt 5 Sternchen, Arno

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  • Rezension zu "Die Kuppel des Himmels" von Sebastian Fleming

    Die Kuppel des Himmels
    Ati

    Ati

    25. March 2011 um 14:19

    Zum Autor Sebastian Fleming ist, genau wie Nicholas Lessing, eines der Pseudonyme, unter denen der Autor Klaus-Rüdiger Mai seine Romane auf den Markt bringt. Er stammt aus Sachsen-Anhalt, studierte in Halle Germanistik, Geschichte und Philosophie. Er ging zum Theater und schaffte es unter dem als Kommissar Ehrlicher bekannten Peter Sodann zum Dramaturgen. Seine Veröffentlichungen reichen von Sachbüchern, wie etwa der Biografie von Michail Gorbatschow oder auch der von Papst Benedikt XVI. – beide aus dem Jahr 2005 auch zu historischen Romanen. Diese erscheinen als Abgrenzung zu seinen Sachbüchern unter einem der beiden Pseudonyme. 2009 kam sein erster diesbezüglicher Roman, der sich mit der Varusschlacht am Teutoburger Wald neun Jahre nach Beginn der christlichen Zeitrechnung beschäftigt, auf den Markt. Doch Mai ist nicht nur der Buchwelt ein Begriff. Er war als Autor und Produzent beim Fernsehen tätig. Von ihm stammt etwa die Idee der Kindersendung Schloss Einstein oder er machte beispielsweise auch eine 3teilige Dokumentation über die Zeit der Inquisition. 2005 kehrte er dem Fernsehen jedoch den Rücken und wandte sich ganz dem Schreiben zu. Der Autor verbindet dabei Dichtung und Wahrheit, flicht gut recherchierte Ergebnisse in seine Sachbücher und Romane ein. Zum Buch / Meine Meinung Das Cover von Die Kuppel des Himmels gibt den ersten, recht genauen Hinweis, worum es im Buch geht. Es zeigt die Kuppel des Petersdoms und ein paar auffliegende Vögel, die genau wie der Name des Autors und der Titel des Buches glänzend und leicht erhaben gedruckt sind. Fleming macht es einem anfangs etwas schwer, ihn ins Rom der Renaissance zu begleiten. Er lässt den Leser bereits in den ersten Kapiteln unzählige Figuren begegnen, ja führt quasi fast kaleidoskopartig ein. Alle sind an dem beteiligt, was seinen Lauf nimmt, weil der alte Petersdom zusehends verfällt und einer der damaligen Päpste, Julius II., den Auftrag für eine neue Basilika erteilt, in der er seine letzte Ruhe finden will. Diese Basilika soll gewaltiger werden, als alles, was jemals im Abendland erbaut wurde. Nicht nur, dass es im Rom des Abendländischen Schismas mit seiner geteilten Kirche und mehreren gewählten luxus- wie herrschsüchtigen Päpsten Gegner gibt, die den Bau um jeden Preis verhindern wollen. Der von Julius II. beauftragte Baumeister Bramante hat auch einen handwerklichen Konkurrenten, der ihm gefährlich werden kann: Michelangelo. Er ist jünger als Bramante und eigentlich nur Bildhauer, trotzdem fällt es schwer, ihn zu übersehen oder es wäre fatal, ihn zu unterschätzen. Sein Entwurf hat eine Kuppel, so weit wie der Himmel – womit der Buchtitel einen weiteren Hinweis liefert. Wie gesagt, der Anfang ist etwas schwer, zieht sich und verwirrt. Doch wer durchhält, wird durchaus belohnt, denn die Geschichte gewinnt mit zunehmendem Verlauf. Der Autor versucht nicht zwingend, den über ein Jahrhundert währenden Dombau in seiner Geschichte in den Vordergrund zu stellen. Doch auch wenn die Geschehnisse um und mit Julius II., Bramante und Michelangelo den Großteil der Geschichte ausmachen (die es als Hauptakteure zu den vielen Nebenfiguren gibt, welche zusätzlich auf Nebenschauplätzen in Nebenhandlungen agieren) - sie sind nur Träger und Vermittler des roten Fadens zum eigentlichen Hauptcharakter: Der omnipräsenten Kuppel des neuen Petersdoms. Dies wird schon durch die in der Geschichte enthaltenen Zeitsprünge klar. Die Figuren hauchen dem an sich nicht lebendigen Bau nur so etwas wie Leben ein. Das Handeln der trotz ihrer Vielfalt relativ klar gearbeiteten Figuren zeichnet ein gut nachvollziehbares Bild der damaligen Zeit. Intrigen, politischen Verwirr- und Ränkespiele, die Plünderung Roms, schemenhaften Geheimbünde, die Beschreibung des Handwerks und der mit dem Bau verbundenen Schwierigkeiten – alles trägt zu der atmosphärischen Dichte bei, die Fleming in seinem Roman webt. Die Seiten sind gefüllt mit vielen kleinen Handlungssträngen, die von ihm zu einem großen geflochten werden. Fazit Nicht ganz flüssig zu lesen, obwohl der Autor durchaus eine flüssige Sprache wählt. Kein Buch zur reinen Entspannung, da es viele Charaktere und Nebenschauplätze darin gibt. Wer sich für Geschichte interessiert, wird hier gut bedient, zumal Fleming die eine oder andere eher unbekannte Begebenheit wiedergibt. Alles in allem ein spannendes Buch, wenn man durchhält, für das ich vier von fünf Punkten vergeben möchte. Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)

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  • Rezension zu "Die Kuppel des Himmels" von Sebastian Fleming

    Die Kuppel des Himmels
    Lupus

    Lupus

    14. December 2010 um 18:44

    Im ausgehenden 16. Jahrhundert ist Rom eine pulsierende, finanzkräftige und korrupte Metropole. Jeder, der etwas auf sich hält, der Karriere machen möchte, zieht dorthin. Bramante ist als Architekt bereits in der Stadt etabliert. Michelangelo reist aus Florenz hinzu. Beide sind innovativ, ehrgeizig und vertreten einen Kunststil, der sich an der Antike orientiert und später als Renaissance bezeichnet wird. Papst Julius II. beauftragt Michelangelo mit dem Bau seines repräsentativen Grabmals und Bramante mit der Errichtung einer monumentalen Kathedrale. Die Künstler konkurrieren aufs Schärfste miteinander und müssen ihre Architektur gegen Extremisten aus dem Klerus durchsetzen und verteidigen, die die Renaissance als zutiefst heidnisch begreifen. Der Autor beschreibt die Lebensumstände der Menschen des angehenden 17. Jahrhunderts sehr realistisch. Genial verbindet er die Biografien großer Baumeister mit bedeutenden historische Ereignisse zu einer spannenden Geschichte, die sich um den Neubau der Peterskirche rankt.

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