Sebastian Glubrecht Ja mei

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Inhaltsangabe zu „Ja mei“ von Sebastian Glubrecht

Brautkleid bleibt Brautkleid!

In München hat Sebastian sein Herz verloren. Und jetzt verliert er auch noch den Verstand.
Meinen zumindest seine Berliner Kumpels, denn Sebastian will heiraten. Die Bayerin! Dumm, dass gerade jetzt Ronis Ex-Freund mit Blumen vor der Tür steht, Sebastians Ex-Mitbewohner mit ins Liebesnest ziehen will und der Junggesellenabschied im Fiasko endet –– samt Luftgewehr- schießen, Stripclub und Polizei. Da kann bei der Hochzeit ja eigentlich nichts mehr
schiefgehen.
'Ein amüsanter Roman über das Erwachsenwerden und zugleich ein preußisch-bajuwarisches Panoptikum des Irrsinns. Ethnografie mit einer Gag-Dichte wie in einer Sitcom.' STERN

Ja mei, was soll mer sagen? Schee halt :)

— wasserminze

Hab´s grad angefangen,find es aber ganz schön schwierig zu lesen,denn die bayrischen Texte sind schon hammerschwer zu entziffern.

— Querbeetleserin

Am 31.05.2010 wird Sebastian Glubrecht seine Buchpremiere zu "Ja mei" in einer LovelyBooks-Livestreamlesung feiern, ab 18:30 und ihr seid natürlich alle herzlich eingeladen dabei zu sein: http://www.lovelybooks.de/lesung/sebastian-glubrecht/

— DieBuchkolumnistin

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  • Sau Guat

    Ja mei

    kampfsenf

    29. June 2013 um 22:31

    "Ja mei" steht seinem Vorgänger "Na servus" in Sachen Gags in Nichts nach. Im zweiten Teil will der Wahlmünchner Waschtl nun seine Roni ehelichen und erlebt allerhand Abenteuer auf dem Weg dahin. Rasant und mit viel Wortwitz werden dem Leser wieder eine Menge bayerische Bräuche nahegebracht die ihn in einer Tour nicht nur schmunzeln sondern richtig lachen lassen. Ich bin selber gebürtige Bayerin und hatte natürlich wieder Heimweh, wage aber zu behaupten, dass es für Leser, die des bayerischen Dialektes nicht sooo mächtig sind durchaus etwas schwierig sein könnte die "ausländischen" Passagen nach dem ersten Lesen zu verstehen. Das soll nun aber keinen davon abhalten das Buch zu kaufen, da man im Falle des Nichtverstehens den Satz einfach laut vorlesen muss, dann wird es auch klappen mit der Sprachbarriere.

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  • Rezension zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    catiliane

    29. February 2012 um 11:25

    Erster Satz: "In letzter Sekunde schaffe ich den Absprung." In der Fortsetzung von "Na servus!" hat es Sebastian geschafft, Roni und er sind ein glückliches Liebespaar und wollen heiraten. Kaum sind sie in ihr erstes gemeinsames Liebesnest gezogen taucht Ronis Ex und große Liebe auf und scheint Sebastian einen Strich durch die Rechnung zu machen. Ausserdem will Jochen, Sebastians bester Freund, endlich erwachsen werden und zieht mit Sack und Pack bei den beiden ein - natürlich nur für ein paar Tage. Als dann Roni auch noch seine Eltern kennenlernen will und sie, wie es der Zufall so viel, zur alljährlichen Grünkohlwanderung nach Tiefenwalde eingeladen werden,ahnt Sebastian schon, dass das nur in einer Katastrophe enden kann. Der Roman von Glubrecht hat mir sehr gut gefallen, nach ersten Zweifeln, dass das Buch an Spritzigkeit oder Unterhaltungswert verloren haben könnte, wurde ich eines besseren belehrt. Sebastian kommt in den Genuss verschiedener bayrischer Hochzeitsrituale und es werden wieder viele Klischees erfüllt, die man als "Preiß" so hegt und pflegt. Knoll haut wieder einen Spruch nach dem anderen raus und auch die Eltern von Sebastian gefallen mir sehr, zwei Sozialpädagogen, die ihr eigenes Leben nach dem "Verlust" des eigenen Sohnes nicht mehr so richtig auf die Reihe kriegen wollen. Das ganze Buch erinnert mich sehr an die Komödie "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich". Am besten gefallen hat mir der Teil des Jungesellenabschieds, dort bekommen Ulf (der Cousin von Roni), James (der schwule Schuhplattlerlehrer), Jochen und Jan (der Lebensgefährte von Ronis Freundin) Platz sich zu entfalten. Gut gefallen hat mir auch, dass die Kapitel immer einen bayrischen Begriff als Überschrift hatten, der dann ins hochdeutsche übersetzt wurde - wie zum Beispiel: "Oide Lieb rosd ned, oba die liabe Oide scho (hochdeutsch: Alte Liebe rostet nicht... und Schatz, du siehst toll aus)" Auch der Folgeroman von Sebastian Glubrecht kann mich von sich überzeugen - ein netter, lustiger und kurzweiliger Roman den man in ein paar Stunden durchlesen kann. Also die perfekte Urlaubs- oder S-Bahn Lektüre.

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  • Rezension zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    Cherrygirl_Tina

    02. July 2010 um 22:13

    "Ja mei - Wie ich lernte, die Ehe zu schließen" ist die Fortsetzung von "Na Servus - Wie ich lernte, die Bayern zu lieben". Sebastian/Waschtl hat Roni am Ende doch noch bekommen. Jetzt will er den nächsten großen Schritt wagen, er will Roni zur Frau nehmen, die auch "Ja" sagt. Also wollen die beiden sich erst einmal eine eigene Wohnung suchen und finden schließlich eine geeignete Wohnung. Doch die traute Zweisamkeit währt nicht lange, denn plötzlich steht Jochen, Sebastians bester Freund aus Berlin vor der Tür. Er hat ebenfalls einen Job in München gefunden und auch er will es seinem Freund gleich tun und sesshaft werden. Allerdings hat Jochen noch keine Wohnung und zieht somit bei Sebastian und Roni ein. Aber als sie ihn gerade wieder los sind, weil Jochen eine Freundin gefunden hat, kommt das nächste Problem auf Sebastian zu: Ronis Ex-Freund steht vor der Tür und will Roni zurück! Dann lernt Roni auch noch die Familie ihres Zukünftigen kennen und dort wartet eine böse Überraschung auf sie. Auch der Jungesellenenabschied verläuft anders, als Sebastian ihn sich vorgestellt hat: Von einem Polizeieinsatz, einer beinahe Verhaftung und einer abbrennenden Scheune ist alles dabei. Kann da bei der Hochzeit noch was schief gehen? Der zweite Teil ist wie der Vorgänger sehr lustig geschrieben und knüpft direkt am Vorgänger an. Hier sind zwar auch noch bayrische Sätze vorhanden, aber nachdem man einmal drin ist, versteht man die auch wesentlich besser, das Lesen fällt einem leichter. Wem der erste Teil gefallen hat, der sollte auch diesen lesen und zu Lachen gibt es auch hier wieder reichlich.

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  • Rezension zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    TheDianaBooks

    05. June 2010 um 23:33

    Sebastian ist unsterblich verliebt in Roni. Doch Roni ist Bayerin und so muss er sich wohl oder übel an Bayern gewöhnen und dort leben. Besonders die bairische Sprache führt nicht selten zu Missverständnissen. Um das Glück perfekt zu machen, bittet Sebastian Roni seine Frau zu werden. Die Hochzeitsvorbereitungen sollten nun eigentlich im vollen Gange sein, doch es treten allerhand Probleme auf: Sebastians bester Freund Jochen sichert sich einen Platz in der neuen Wohnung, Ronis Ex-Freund steht mit Blumen vor der Tür und auch die Eltern machen es den beiden nicht gerade leicht. Da könnte doch wenigstens der Junggesellenabschied einmal nach Plan laufen, denkt sich Sebastian – doch auch der entwickelt sich zum total Chaos mit Drogen, Stripclub und Polizei. Na da wird die Hochzeit doch sicher ein voller Erfolg… - Nachdem ich mich endlich in die bairische Sprache eingelesen hatte, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Sebastian Glubrecht schreibt sehr schön. Da das Buch aus der Ich-Perspektive von der Hauptperson Sebastian geschrieben ist, darf der Leser an seinen Gedanken teilhaben. Und diese waren für mich das absolute Highlight des Buches. Er hat einen wirklich tollen Humor. Da auch er Probleme mit der bairischen Sprache hat, führte dies oft zu Missverständnissen. Diese und die Dialoge brachten mich oft zum Lachen. Jedes Kapitel wird mit einer bairischen Überschrift eingeleitet, welche dann auf hochdeutsch übersetzt wird. So konnte ich viele bairische Worte und ihre Bedeutung kennen lernen. „Ja mei“ ist ein leichtes und lustiges Buch von einem Autor, von dem ich unbedingt noch mehr lesen möchte.

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  • Rezension zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    Moosbeere

    05. June 2010 um 22:47

    Ich bin sehr froh dieses Buch in der Leserunde kennengelernt zu haben. Auf Grund des merkwürdigen Covers (das nach der Lektüre aber absolut Sinn macht und dann auch schon wieder fast cool ist) hätte ich nämlich nicht zugegriffen. In dem kurzen und kurzweiligen Roman geht es um das Alter Ego des Autors, der beschließt seine Freundin zu heiraten.. Bis dahin ist es aber ein amüsanter und turbulenter Weg. Nebenbei lernt man noch einiges über die kuriosesten Traditionen und schmunzelt garantiert über die tollen Kapitelüberschriften. Mein Fazit: Lesen und amüsieren :) P.S. Die Livestream-Lesung hier bei LB war echt toll. Wer es noch nicht gesehen hat: nachholen. Es lohnt sich. Sehr sympahtischer Autor :)

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  • Frage zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    MacBaylie

    Guten Morgen Sebastian. Dass die Geschichte um "Waschtl & Roni" noch weiter gehen könnte(Friede, Freude, Mutterkuchenmäßig vielleicht?), hattest du glaube ich in der Leserunde erwähnt. Arbeitest du derzeit denn an einem neuen Werk? Vielleicht an etwas völlig Anderem?

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  • Frage zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    DieBuchkolumnistin

    Hallo Herr Glubrecht, "Na servus" und "Ja mei!" sind ja sehr humorvolle, leichte Bücher, die ja sehr gut ankommen. Meistens ist man in Deutschland dann irgendwie darauf festgelegt. Hätten Sie auch mal Lust einen Krimi zu schreiben oder ein anderes Genre oder haben Sie da am Ende auch schon was im Kopf oder in Arbeit?

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  • Rezension zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    Carriecat

    22. May 2010 um 20:39

    Cover: So kitschig, dass es fast wieder kultig ist.... Inhalt: Sebastian (auch Waschtl bzw. Butzi) will eigentlich nur mit seiner Roni glücklich zusammen sein. Als ob zusammen ziehen und heiraten nicht so schon schwer genug ist, gibt es auch noch andere Komplikationen: Der gutmenschelnde Exfreund ist wieder da, bei den Etern bleibt auch nicht alles beim Alten und außerdem muss den jeweiligen "Stammesriten" der Bayern und der Preißn genüge getan werden. Diese Turbulenzen im Leben des jungen Paares werden voller Situationskomik, witziger Dialoge (in Dialekt natürlich!) und mit satirischer Überspitzung erzählt. Man erkennt sich bzw. den Anhang und Freundeskreis ein kleines bischen wieder und ist sehr dankbar, dass sie doch nicht so schlimm sind ;-) Fazit: DIe kleinen Kapitel waren sehr treffend, immer mit einer kleinen Pointe am Ende, das hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich überhaupt sehr gut unterhalten, war sogar richtiggehen "süchtig" nach dem nächsten Kapitel. Also ganz klar ein Buch für alle, die gerne lachen, egal ob sie jetzt aus Bayern kommen bzw. heiraten wollen oder gerade nicht!

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  • Rezension zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    maxi

    22. May 2010 um 15:16

    In München hat Christian sein Herz verloren. Und jetzt verliert er auch noch den Verstand. Meinen zumindest seine Berliner Kumpels- Sebastian will heiraten. Die Bayerin! Dumm, dass gerade jetzt Ronis Ex-Freund mit Blumen vor der Tür steht, Sebastians Ex-Bewohner mit ins Liebesnest ziehen will und der Junggesellenabschied im Fiasko endet - samt Luftgewehr schiessen, Stripclub und Polizei. Da kann bei der Hochzeit eigentlich nichts mehr schiefgehen........ Tolles unterhaltsames kleines Büchlein. Habe sehr viel gelacht. Wer humorvolle Bücher gerne mag, dem kann ich das Buch nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    Sternenstaubfee

    20. May 2010 um 16:50

    Nachdem Sebastian vor gut zwei Jahren beruflich nach Bayern kam, hat sich einiges geändert. Zwar hat er immer noch Schwierigkeiten mit dem Bayrischen, aber er hat sich trotzdem soweit gut eingelebt und sogar seine große Liebe gefunden! Nun wollen seine Roni und er heiraten. Das erweist sich jedoch als gar nicht so einfach. Es gibt vieles zu planen und zu erledigen, und allerlei unvorhergesehene "Probleme" tauchen auf. So zieht z.B. Sebastians Freund Jochen aus Berlin bei den beiden Frischverlobten als Untermieter ein, Ronis Exfreund steht plötzlich mit Rosen vor der Tür, Sebastians Eltern wollen sich scheiden lassen, und Ronis Eltern planen den Hausbau in Texas… Es gibt also allerhand Turbulenzen zu überstehen. Der Autor Sebastian Glubrecht hat eine tolle Art, die Ereignisse zu schildern. Er schreibt so humorvoll, daß dem Leser beinahe ausnahmslos beim Lesen des Buches ein Lächeln oder Schmunzeln ins Gesicht gezaubert wird. Empfehlenswert - auch für Nicht-Bayern!

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  • Rezension zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    LenaBo

    20. May 2010 um 10:51

    „In München hat Sebastian sein Herz verloren. Und jetzt verliert er auch noch den Verstand. Meinen zumindest seine Berliner Kumpels – Sebastian will heiraten. Die Bayerin! Dumm, dass gerade jetzt Ronis Ex-Freund mit Blumen vor der Tür steht, Sebastians Ex-Mitbewohner mit ins Liebesnest ziehen will und der Junggesellenabschied im Fiasko endet – samt Luftgewehrschießen, Stripclub und Polizei. Da kann bei der Hochzeit ja eigentlich nichts mehr schiefgehen…“ (Zitat Klappentext) „Beim letzten Antrag habe ich nämlich ihren Vater um Erlaubnis gebeten, aber völlig vergessen, sie selbst zu fragen.“ Dieses Zitat, zu finden direkt auf der ersten Seite, gibt schon einen schönen Einblick des Humors, der in diesem Buch zu finden ist. Die Geschichte um Sebastian und seine Verlobte Roni ist sehr abwechslungsreich: von super lustig bis überaus nachdenklich. Dabei schafft es der Autor vielfälftige Charaktere zu schaffen, die bisweilen auch einen hohen Unterhaltungswert liefern. Gerade Sebatians bester Freund und zukünftiger Trauzeuge erlebt in der Geschichte eine enorme Entwicklung: lebt er in Berlin zunächst noch in einem Dasein geprägt aus Feierlichkeiten, Alkohol, Drogen und Frauen, so scheint er in München zu einem vollkommen anderem Menschen zu werden, der pünktlich zur Arbeit geht und in seinem neuem Job völlig aufgeht. Negativ zu bemerken ist lediglich, dass im ersten Drittel des Buches häufig die bairische Sprache vorzufinden ist, das war aber bei diesem Buch bzw. beim diesem Thema wohl auch zu erwarten („Des Reen wea scho rechd, wenn i’s Maul ned aufmacha miassad.“, Seite 28). Wenn man dieser ‘Sprache’ nicht mächtig ist, kommt es schon mal vor, dass man die Sätze mehrmals lesen muss oder auch, dass man sie gar nicht versteht. Das ist etwas schade, da es so passieren kann, dass man wichtige Handlungsstränge verpasst. Da so eine Art von Roman nicht zu meinen Lieblingsgenres gehört bzw. ich mir dieses Buch nicht einfach so im Laden gekauft hätte, waren meine Erwartungen nicht hoch. Deswegen war ich umso mehr überrascht, wie amüsant die Geschichte im Endeffekt war. Ich hätte nie gedacht, dass man als Zuwanderer eines anderen Bundeslandes so einen ‘Culture Clash’ erleben kann.

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  • Rezension zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    evilein

    20. May 2010 um 10:37

    dieses Buch wird erst richtig witzig, wenn es von einem Nichtbayern gelesen wird(falls er es denn versteht) . Für den Bayern, so wie ich viele kenne, wäre es wahrscheinlich alles normal. bassd-schooo halt. Nichtbayern müssen sich allerdings die bayrisch geschriebenen Stellen sorgsam durchlesen - sie sind nicht so einfach zu verstehen, aber es ist die Mühe wert. Wenn man sie sich gesprochen vorstellen kann wird es genial.... Die Liebe eines Nichtbayern zu einer Bayerin, beide mit Eltern beglückt , die Standartmodelle einer Lebensart und eines Landes sind - ein Lob an Herrn Glubrecht - dieses Wesen hat er bestens beschrieben Fazit für mich als Hessemädche im Bayernexil : lange nicht mehr so gelacht !

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  • Rezension zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    Eka

    19. May 2010 um 13:35

    "Ja mei" Wie ich lernte, die Ehe zu schliessen. Wer glaubt und vermutet, unter diesem Titel ein "Fachbuch für die Eheschliessung" zu finden, hat nicht das richtige Buch gekauft. Wer aber richtig herzlich lachen möchte über viele lustige Sachen, hat hier einen Glücksgriff getan! Sebastian, ein Preusse, hat sein Herz an eine Bayerin verloren und beide planen nun die Hochzeit. Sebastian Glubrecht schreibt von der Wohnungssuche der beiden Liebenden, über die Familienzuführung bis zur Hochzeit. Bis dahin sind aber viele Hindernisse zu überwinden und das hat der Autor mit viel Witz und Humor geschildert. Ich muß zugeben, daß ich oft laut gelacht habe, z.B.bei der Wohnungssuche, der Grünkohlwanderung und dem Junggesellenabschied. Alles in allem ein herrliches Buch, das ich sicher noch oft verschenken werde.

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  • Rezension zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    jess020

    19. May 2010 um 12:13

    Ach, habe ich gelacht! Ein Roman mit bayrischen Kapitelüberschriften, mit den hochdeutschen Übersetzungen. Ein Roman über die Liebe, über die Freundschaft, über Bräuche und Traditionen, über Dialekte, und so weiter. Wahnsinnig viele Themen sind in diesem relativ dünnen Buch vertreten und das auf ein so witzige Weise, dass ich jedem abrate, das Buch in der Öffentlichkeit zu lesen. Ich habe den Fehler gemacht, es im Bus zu lesen und, zack, habe ich im voll besetzen, aber stillen Bus einfach mal so laut loslachen müssen. Passiert. Sebastian, von den Bayern "Waschtl" genannt, kommt aus eher hochdeutschen Gebieten, nämlich aus dem eher ländlichen Tiefenwalde. Vor einiger Zeit aus beruflichen Gründen von Berlin nach München gezogen, möchte er nun Roni, eine geborene Bayerin, heiraten. So erzählt er von den Hochzeitsvorbereitungen, Ronis und seiner Familie und wie Roni seine ganze Verwandtschaft - an die 300 Leute insgesamt - schließlich bei einem Besuch in Tiefenwalde kennenlernt. Grausamer Kaffee, peinliche Kindheitserinnerungen, ebenso peinliche Verwandtschaft und die traditionelle Grünkohlwanderung verhelfen zu einer sehr komischen Geschichte, bei der man wirklich immer wieder schmunzeln oder lachen muss. Auch der Junggesellenabschied ist das Chaos pur und Ronis fehlendes Hochzeitskleid führen zu der alles entscheidenden Frage: wird die Hochzeit überhaupt stattfinden? Das Thema Hochzeit dominiert auf keinen Fall die Handlung, es ist eher ein Hilfsmittel, da es eigentlich hauptsächlich um zwei Familien und die Konfrontation von hochdeutsch und bayrisch geht. Seid gewarnt: alles, was die Bayern sagen, ist auch auf bayrisch geschrieben. Dialekt vom feinsten. Ich persönlich verstehe das Meiste, da sich bayrisch und schwäbisch doch ein wenig ähneln - wir können auch kein Hochdeutsch. Wer aber aus Berlin o.ä. kommt, muss so manche Sätze vielleicht doppelt lesen ;) Aber auch das ist nicht schlimm, da man sonst mit dem Kontext immer gut mitkommt.

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  • Rezension zu "Ja mei" von Sebastian Glubrecht

    Ja mei

    marreh

    19. May 2010 um 10:05

    Sebastian, der Waschtl oder Butzi, je nach dem, welchen Teil der Familie ihn da gerade anspricht und Roni haben sich in Bayern verliebt und gefunden und gemäß der Tradition wird die Heirat auch geplant und vollzogen - mit allen Hindernissen, die da so auf sie zukommen. Ein sehr lustiges, erfrischendes Buch, mit viel Situationskomik, ein Buch zum Ablachen und nicht ganz zu ernst zu nehmen! Ein kurzweiliges Buch für Zwischendurch, um sich zu entspannen, auf andere Gedanken zu kommen. Auf alle Fälle empfehlenswert für alle frisch Verliebten, die gerne mal herzhaft übereinander - und hoffentlich auch miteinander lachen wollen!

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