Sebastian Jung Albert

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Inhaltsangabe zu „Albert“ von Sebastian Jung

Deutschland, Ende der 1930er Jahre: Albert ist ein lebensfroher junger Mann, obwohl er früh seine Eltern verlor und sich immer wieder anpassen musste, um ein Zuhause zu finden. Als der Zweite Weltkrieg beginnt, wird Albert eingezogen und kämpft als Soldat in Norwegen und Russland. Er überlebt, wenn auch nur knapp und schwer verwundet. Endlich wieder in die Heimat zurückgekehrt, verstummt Albert allerdings nicht wie so viele andere seiner Generation, sondern wird zum vehementen Kriegsgegner, der immer wieder davon berichtet, was ihm widerfahren ist. Und er wird zum liebenden Familienvater, der in der jungen Bundesrepublik auch viel Wundervolles erlebt. Der Zeichner Sebastian Jung erzählt die bewegende Geschichte seines Großvaters mit den Mitteln der Graphic Novel: Gestaltet wie ein Notizbuch, wechseln sich Text, Zeichnungen, Originaldokumente und Fotos ab und verbinden auf außergewöhnliche Weise das Gestern mit dem Heute. Sebastian Jungs Debüt erhielt 2016 den Hamburger Graphic-Novel-Förderpreis AFKAT. Er zeichnet darin nicht nur seine Familiengeschichte, sondern zugleich auch ein entscheidendes Stück deutscher Geschichte nach. Und er macht deutlich, dass es sich in jeder Zeit und für jede Generation lohnt, für Gerechtigkeit einzustehen.

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  • Eine Biografie als Graphic Novel

    Albert
    PrinceXL

    PrinceXL

    06. October 2016 um 19:44

    Die Geschichte von Albert Jung klingt wie eine, wie sie viele Deutsche in den Kriegs- und Nachkriegszeiten erlebt haben. Sein Enkel Sebastian ist allerdings der Meinung, dass sie es wert ist, erzählt zu werden, und damit hat er völlig recht. Mit Hilfe seines Vaters zeichnet er die wichtigsten Eckpunkte des Lebens seines Großvaters nach. Das beginnt in seiner Kindheit, die er größtenteils ohne Eltern verbringen musste. Später musste er als Soldat nach Norwegen und in Russland kämpfen, wo er Grausames erleben musste und selbst verwundet wurde. Nach langer Kriegsgefangenschaft war es für ihn nicht einfach, sich zu Hause zurecht zu finden. Trotz der entbehrungsreichen Zeit gelingt es ihm, eine Familie zu gründen und eine Existenz aufzubauen. Sebastian Jung erzeugt mit wenigen Worten und seinen Bildern eine enorme emotionale Tiefe. Ich war überrascht, wie sehr mich diese Graphic Novel berührt hat. Das hat sicherlich damit zu tun, dass es ein echtes Leben ist, das mit Fotos und Dokumenten unterlegt wird, die der Autor genau richtig dosiert und platziert hat. Er erschafft damit nicht nur eine angemessene Würdigung seines Großvaters, er erinnert an das Schicksal vieler Familien, die unter den Folgen des Krieges gelitten haben. Und er trifft eine klare Aussage: die demokratischen Werte, die die Generation seines Großvaters unter vielen Entbehrungen errungen haben, dürfen nicht leichtfertig aufgegeben werden! Der Inhalt und die graphische Aufmachung hätten sicherlich auch eine höherwertige Ausführung verdient gehabt. Andererseits passt der tagebuchartige Stil mit den Schreiblinien gut zur Broschur. Insgesamt ein stimmiges und äußerst empfehlenswertes Werk. © Marcus, buecherkaffee.de

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