Sebastian Kraemer Exfreundin Angst

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Inhaltsangabe zu „Exfreundin Angst“ von Sebastian Kraemer

Er konnte nicht mehr, wollte so nicht mehr leben und war bereit, alles zu tun, um wieder glücklich sein zu können. Wieder ein lebenswertes und zufriedenes Leben führen, Spaß haben, die Angst hinter sich lassen, normal und wieder er selbst sein, das waren die Ziele, mit denen er sich in die psychosomatische Klinik begab. Der Weg war steinig, aber er hat es geschafft. Wie es ihm gelang, die Angst zu seiner Exfreundin zu machen, schildert er in diesem Buch. Begleiten Sie ihn auf seinem Weg zurück in ein lebenswertes Leben ohne Angst und erfahren Sie, was Sie selbst tun können, um endlich wieder glücklich zu werden. So finden Sie Ihren eigenen Weg aus der psychischen Erkrankung. Der Autor litt jahrelang an Panikattacken und massiven Ängsten, bis er zu allem bereit war, um die nervenaufreibende Beziehung mit seiner Angst zu beenden. 'Exfreundin Angst' gibt einen umfangreichen Einblick in das Seelenleben des Autors und zeigt Ihnen Möglichkeiten auf, Ihren eigenen Weg zurück ins Leben zu finden und Ihre psychische Erkrankung endlich hinter sich zu lassen. Mehr als nur ein Buch! Auch im Anschluss an die Lektüre werden die Leser nicht allein gelassen. Mit diesem Buch erhalten Sie per Internet Zugang zum Premiumbereich von 'Exfreundin Angst'. Hier warten nicht nur hilfreiche Tipps und exklusive Inhalte auf Sie, auch ein Austausch mit dem Autor und anderen Betroffenen wird Ihnen dadurch ermöglicht. Mit einem Vorwort von Dr. med. Johannes Vogler, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für psychosomatische Medizin, Sozialmedizin, Rehabilitationswesen, Chefarzt "Exfreundin Angst" ist weit mehr als ein Patientenbericht. Neben den Erlebnissen in der psychosomatischen Klinik werden Themen behandelt, wie Probleme mit dem Altern Angst vor dem Tod Was will ich mit meinem Leben anfangen? Wie findet man seinen Weg? Wie weich darf ein Mann sein? Wie lebt man im Hier und Jetzt? 'Exfreundin Angst' zeigt im Detail, wie es dem Autor gelungen ist, seine psychische Erkrankung hinter sich zu lassen, gibt Mut, Hoffnung und Inspiration, wie es dem Leser auf seine Weise gelingen kann, wieder glücklich zu werden.

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    Exfreundin Angst
    R_Manthey

    R_Manthey

    22. July 2015 um 14:09

    Angst lähmt. Und Angst macht Angst. Was uns eigentlich vor Gefahren schützen soll, entfaltet manchmal eine unheimliche, lästige und gefährliche Eigendynamik, die Betroffene schier in den Wahnsinn treiben kann. Sebastian D. Kraemer hat das erlebt. Und er fand nach Jahren die Kraft, sich in stationäre Behandlung zu begeben. Dort wurde ihm offenbar wirklich geholfen. Kraemers Buch schildert zunächst den Beginn seiner Angst- und Panikattacken und dann seinen sechswöchigen Klinikaufenthalt. Obwohl mir beim Lesen nicht ganz klar wurde, wie man ihm dort tatsächlich half, wird dieser Text vielen Betroffenen Mut machen. Sie werden sich nicht mehr so allein mit ihrem Leiden fühlen. Und es öffnet sich ein Weg, um aus dieser Endlosschleife zu entkommen. Beim Autor kam die erste Panikattacke völlig überraschend. Bis zu diesem Zeitpunkt hielt er sich für einen selbstbewussten Menschen. Doch wenn man genauer liest, dann findet man die Ansätze für seine Angst weit in der Vergangenheit in einer unglücklichen Verschmelzung von Verlust und Überforderung. Zu erleben, wie der eigene Körper plötzlich von Panik übermannt außer Kontrolle gerät, muss ein traumatisches Erlebnis für Kraemer gewesen sein. Denn anschließend bekam er Angst vor diesen Attacken, was die Abwärtsspirale erst richtig in Gang setzte. Oft mündet dies in Depressionen und Selbstmordgedanken. Wie will man sich aus einer solchen Lage alleine befreien, wenn man den Mechanismus überhaupt nicht begreift und nur noch damit beschäftigt ist, den unliebsamen Zustand vor anderen geheim zu halten? Liest man Kraemers Bericht, dann bekommt man eine Ahnung, wie viel Kraft und Lebensenergie das alles kostet. Nach erfolglosen ambulanten Behandlungsversuchen entschied sich der Autor irgendwann für die stationäre Kur. Der Beschreibung dieses Klinikaufenthalts ist der größte Teil des Buches gewidmet. Obwohl man einige Ansätze seiner Behandlung erfährt, blieben bei mir einige Fragen offen. Kraemer beschreibt zwar, wie ihm der psychische Irrsinn seiner Krankheit, dem er sich unbewusst und unfreiwillig unterwerfen musste, durch ein rituelles Verfahren bewusst wurde, das aber konnte nur der Beginn der Heilung sein. Was in den Einzel- und Gruppensitzungen oder in den verschiedenen Beschäftigungen wirklich in ihm passiert ist, kann man wahrscheinlich nicht in einem Buch vermitteln. Schließlich musste Kraemer nach meinem Verständnis dauerhaft lernen, die über Jahre im Unterbewusstsein eingeschliffenen Pfade zu verlassen. Wenn es reichen würde, dies nur intellektuell zu verstehen, bräuchte man sich wahrscheinlich nicht sechs Wochen therapieren zu lassen. Angst- und Panikattacken treffen oft hypersensible und kontrollbesessene Menschen. Solche Menschen neigen zum Grübeln und zum Aufbau paralleler Gedankenwelten, was nicht selten dazu führt, dass der Körper diese nicht reale Welt als real empfindet und entsprechend reagiert. Kraemers Buch gibt Betroffenen nicht nur Hoffnung, dass es doch ein Entrinnen aus dieser fürchterlichen Spirale gibt, sondern zeigt auch Ansätze dafür auf. Daneben empfiehlt der Autor im Buch seine Internetseite. Leser des Buches erhalten Zugang zu einem geschlossenen Bereich, in dem man sich mit anderen austauschen und mit dem Autor diskutieren kann. Darüber hinaus enthält die Seite weitere Artikel des Autors und einige Methoden, sich selbst etwas zu helfen, wenn die Angst wieder einmal naht oder sie einen schon umschlingt.

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