Sebastian Lehmann Genau mein Beutelschema

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Inhaltsangabe zu „Genau mein Beutelschema“ von Sebastian Lehmann

Ein Hipster kommt selten allein Mark, Anfang 30, hat's nicht leicht: Älterwerden an sich ist schon nichts Schönes, und spätestens wenn man mit Begriffen wie Postironie nichts mehr anfangen kann, weiß man, dass jung die anderen sind. Dann trifft er Christina, eine Frau, die ihm in jeder Hinsicht voraus ist - außer beim Alter. Ihr Werdegang ist schon mit Anfang 20 beeindruckender als Marks typische Berliner Bohème-Karriere, und er muss sich ins Zeug legen, um mit ihr mitzuhalten. Als er einem merkwürdigen Hipster-Schwund in Neukölln auf die Spur kommt, wird endgültig klar, wie hart das Dasein zwischen Nachtleben und Tagträumen sein kann. Schon bald muss er sich entscheiden - zwischen Musikertraum, Brotjob und Frau mit Stoffbeutel. "Wahnsinnig und witzig, magisch und real, albern und ernst und dabei eingängig wie ein Hit aus den 90ern." Marc-Uwe Kling

Gut getroffene Hipster- Studie mit spannender Mystery. Auf jeden Fall lesen.

— ioreth

ein Buch dessen Geschichte anfangs spaß macht doch man verliert ab der hälfte des Buches die lust am lesen so richtig topen tut es nicht

— saskia_heile

Zu Beginn ganz eine nette Idee, doch dann wirds langweilig. Keiner der Protagonisten ist auch nur bisschen sympathisch.

— Jens1904

Schöne Idee, aber leider nicht tiefgründig genug!

— laila_violet

witzig & klug !

— Bella5

Ein witziges, locker leichtes Buch. Es macht einfach Spaß zu lesen.

— Steffi_19

Eine versteckte Liebeserklärung an die Landeshauptstadt - toll!

— kriegerin

Genau mein Beutelschema ist ein Buch, das ab der Hälfte stark nachlässt - genau so wie die Wirkung nach dem Genuss von Club Mate.

— rikku_revenge

Witzig, aber unlogisch – ab der Mitte fiel und fiel und fiel die Story ins Bodenlose.

— Nine_im_Wahn

Humorvolle und pointierte Betrachtung der zeitgenössischen Berliner Hipsterszene mit schwacher zweiter Hälfte.

— gluttony

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Lesezeichen16

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  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 990
  • Zwischen "It's my Life" und "Back to the future"

    Genau mein Beutelschema

    ioreth

    08. August 2015 um 19:09

    Mark lernt in einem hippen Neuköllner Club eine junge Frau kennen. Natürlich entwickelt sich eine Liebesgeschichte die ihn immer tiefer in das neuköllner Hipster-Millieu führt. Dort scheinen seltsame Dinge vorzugehen, immer wieder wachen Hipster vollkommen desorientiert in Tiergarten auf und torkeln dann über den Kurfürstendamm ohne zu wissen wie sie dort hin gekommen sind. Gleichzeitig verschwindet Marks Chef und er muss die Kleinanzeigenabteilung und die Praktikanten selber managen und soll nun auch seinen ersten echten Artikel schreiben, gerade über die Hipster die inzwischen immer wieder im Tiergarten auftauchen. Als dies auch einem seiner neuen Freunde passiert beginnt Mark sich ernsthaft Gedanken zu machen. Unterdessen erreicht er seine 15 Minutes of Fame mit einem Video seiner alten Band, die bei den jungen Hipstern besser ankommt als bei seinen damaligen Altersgenossen. Die Geschichte ist locker und angenehm geschrieben. Lehmann als meisterhafter Poetry-Slammer und Lesebühnenautor hat natürlich ein gutes Gefühl dafür was sprachlich ankommt. Die Kapitel sind gleichmäßig und kurz gehalten und ziehen einen geradezu durch das Buch. Für mich als gebürtige Neuköllnerin, die jetzt zwar nicht in Tiergarten wohnt (da wohnt ja keiner) aber nah dran, war der Wiedererkennungswert von Straßen, Clubs und Leuten natürlich sehr hoch und viele der witzigsten Stellen funktionieren möglicherweise schlechter wenn man Berlin nicht kennt. Aber das ist kein Grund dieses Buch nicht zu lesen, stattdessen ist es ein guter Anfang um diese Stadt kennenzulernen, denn über Berliner erfährt man von Lehmann mehr als aus allen Reiseführern zusammen.

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  • Wahrheit oder Täuschung...das ist die Frage

    Genau mein Beutelschema

    saskia_heile

    25. August 2014 um 23:14

    *INHALT* Mark, Anfang 30, hat es nicht leicht: Älterwerden an sich ist schon nichts Schönes, und spätestens wenn man mit Begriffen wie Postironie nichts mehr anfangen kann, weiß man, dass jung die anderen sind. Dann trifft er Christina, eine Frau, die ihm in jeder Hinsicht voraus ist – außer beim Alter. Ihr Werdegang ist schon mit Anfang 20 beeindruckender als Marks typische Berliner Bohème-Karriere, und er muss sich ins Zeug legen, um mit ihr mitzuhalten. Als er einem merkwürdigen Hipster-Schwund in Neukölln auf die Spur kommt, wird endgültig klar, wie hart das Dasein zwischen Nachtleben und Tagträumen sein kann. Schon bald muss er sich entscheiden – zwischen Musikertraum, Brotjob und Frau mit Stoffbeutel. *FAZIT* Eine Geschichte die anfangs zum schmunzeln einläd, doch nach ungefähr der hälfte lässt diese stark nach. es tauschen Dinge auf die sich ständig wiederholen so wie "Club-Mate-(Wodka)", die Protagonisten trinken dies in dem sinne so oft das man dieses getränk schon gar nicht mehr hören kann, aber auch andere dinge wie Neukölln und Tiergarten werden immer wiederholt auch wenn dies in dem orten spielt dann man das dezent umschreiben. Schon das fügt dazu bei das die Geschichte langweilig wird und in die länge gezogen vorkommt auch wenn sie anfangs lustig erschien hat man doch bald keine lust mehr diese zu lesen. Auch die Protagonisten dessen namen seltsam waren handelt es sich um die "echten" Stars oder doch eher ausgedachte namen weil diese personen denen ähnlich erscheinen, ein wenig verwirrend war das schon. Die seltsamen Dinge die passierten konnte man auch am Ende nicht wirklich erklären ob dies nun wirklich geschah oder nicht.

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  • Nicht mein Buchschema

    Genau mein Beutelschema

    laila_violet

    24. October 2013 um 18:14

    Mark ist dreißig, aber scheint sich in manchen Lebenslagen wie sechzig zu fühlen. In einem Club im guten alten Kreuzberg lernt er Christina kennen und lieben. Christina ist sehr jung, aber in Marks Augen viel erfolgreicher als er. Wie macht sie das? Ist so viel Erfolg in so jungen Jahren überhaupt möglich, wenn man jeden Abend feiern geht? Und was hat es mit der schwarzgekleideten Bande aufsich? Es fällt mir sehr schwer dieses Buch zu beurteilen. Anfangs war es recht unterhaltsam, da ich selbst eine zeitlang in Berlin gewohnt habe, aber irgendwann wird alles zu normal. Ich finde es schade, dass Mark sich nicht mehr in seine Arbeit reinkniet und auf der anderen Seite "rumheult" oder sich für seinen Job schämt. Er hat sicherlich die Möglichkeit das zu ändern. Sein bester Freund kommt mir einfach normal vor. Dennoch ist es verständlich das Mark das Gefühl bekommt, dass zwischen den beiden Welten liegen. Aber heuzutage ist es doch nicht mehr schlimm, wenn man erst mit 35 Papa oder Mama wird. Ein Buch von dem man leider zu viel erwartet. Wenn man nie in Berlin gelebt hat oder sich nicht mindestens etwas in Berlin auskennt, könnte es sogar richtig langweilig werden. Schade, denn meiner Meinung nach hat der Autor Potenzial!

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  • Ab in den Beutel damit!

    Genau mein Beutelschema

    Tinkers

    09. October 2013 um 13:40

    Stoffbeutel, Nerdbrillen, Hipstergetränke… hier direkt um die Ecke und ich bekomm davon nicht allzu viel mit. M,Ü30 trifft auf W,Anfang 20 und versteht die Welt nicht mehr. Die Musik seiner Jugend ist für sie der neuste Scheiß. Ihre Klamotten und die ihrer Freunde scheinen alle aus der Mottenkiste zu kommen. Sie trinken ununterbrochen Teemischgetränke und Status gibt es bei Ihnen nur auf Facebook. „Genau mein Beutelschema“ ist ein moderner Berlin-Roman, voll von Kultur- und Generationenkonflikten, mit einer Prise Poesie und jeder Menge Ironie. Das Debüt von Sebastian Lehmann erschien 2013 im atb-Verlag. Obwohl ich viele Jahre in Berlin lebe, ist mir diese Hipsterbande nur selten begegnet, was aber eher daran liegt, dass ich mich kaum in den benachbarten Bezirken aufhalte. Offenbar ist diese Generation also auch nur in bestimmten Teilen von Berlin anzutreffen, was meiner Meinung nach die Zielgruppe des Buches auch sehr stark einschränkt. Am Anfang des Buches fand ich die Gedankengänge noch sehr interessant: Eine Jugendbewegung, die besonders sein will, die individuell und modern wirken will, aber am Ende doch nur eine Buchstabensuppe ist, die zwar satt macht, aber wenig Inhalt bietet. Am Ende wird das Buch zu absurd und schießt sich damit selbst ins Aus.

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  • Den Stoffbeutel lieber hängen lassen

    Genau mein Beutelschema

    Miss_Sunshine

    27. September 2013 um 22:35

    Altern ist nicht leicht. Besonders wenn man 30, Hipster und Single ist, während die Freunde eine Familie gründen. Marky Mark trifft auf Christina Aguilera, die ihm nur beim altern nicht überlegen ist. Die beiden hanteln sich zwischen Nachtleben, Arbeit und Träume durch das Leben. Als plötzlich Hipster unfreiwillig in Tiergarten, einem langweiligen Berliner Stadtviertel aufwachen, gerät die Welt von Marky und Christina aus den Fugen. Irgendwie scheint nichts mehr haltbar und echt zu sein. Der Roman ist schön geschrieben und bringt einen durchaus zum Schmunzeln. Besonders die Aufschriften auf den Stoffbeutel, die wie zufällig zur Situation passen, sind nett. Doch als Leser sind diese witzigen und merkwürdigen Details, nur Zufälligkeiten, die, wie einem erst am Ende des Buches klar wird, gar keine Zufälligkeiten sind. Die Protagonisten scheinen immer in ihrer eigenen Phantasiewelt zu leben, in der alles ein wenig überzeichnet ist. Da ich über die Geschichte nur schmunzeln und nicht lachen konnte, war für mich dieses Überzeichnete ein Dorn im Auge. Ich habe mir auch bis über der Hälfte des Buches schwer getan herauszufinden, was die Handlung ist, wohin die Geschichte überhaupt geht, was erzählt werden soll. Auch das letzte Drittel hat mir inhaltlich, mit seinen Matrix Vergleichen, überhaupt nicht gefallen. Fazit: Das Buch ist eigen, aber gerade wegen seiner witzigen Anspielungen auf Lieder der 90er Jahre charmant. Bis auf das letzte Drittel ist es auch nett zu lesen. Vielleicht geben ich ihm nächstes Jahr noch einmal die Gelegenheit mich zu überzeugen.

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  • Leserunde zu "Genau mein Beutelschema" von Sebastian Lehmann

    Genau mein Beutelschema

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Lieber Leser, ich lade Euch herzlich zur Leserunde zu meinem Roman "Genau mein Beutelschema" ein und freue mich auf Euer Feedback. Club Mate Wodka. Stoffbeutel mit mysteriösen Botschaften. 90er-Jahre-Partys. Das Instagram-Licht in Neukölln. Marky Mark verliebt sich in Christina Aguilera. Die Hipster verschwinden plötzlich. Darum geht's in "Beutelschema". So ungefähr. Eine Leseprobe findet Ihr hier: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746629407.pdf Zu mir: "Beutelschema" ist mein erster Roman, ich habe aber vor zweieinhalb Jahren schon eine Kurzgeschichtensammlung veröffentlicht. Ansonsten trete ich viel auf Poetry Slams und Leseshows auf, moderiere selbst einen Slam (den Kreuzberg Slam) und bin Mitglied der Lesebühne "Lesedüne" in Berlin, wo meine Kollegen und ich alle zwei Wochen neue Texte vorlesen.  Ich komme also von den kurzen Texte und vom Live-Vortrag. Das Romanschreiben war Neuland (!) für mich, es hat mir aber viel Spaß gemacht, Figuren zu entwickeln und über die längere Distanz zu schreiben. Jetzt interessiert mich natürlich, ob mir das auch gelungen ist. Aufbau verlost 25 Freiexemplare von "Beutelschema". Bitte schickt Eure Bewerbung bis zum 3. September.

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    • 370
  • Zurück in die 90 er

    Genau mein Beutelschema

    ninael

    23. September 2013 um 08:32

    führt uns das Buch von Sebastian Lehmann. Zum Inhalt ( Quelle Lovelybooks) Mark, Anfang 30, hat es nicht leicht: Älterwerden an sich ist schon nichts Schönes, und spätestens wenn man mit Begriffen wie Postironie nichts mehr anfangen kann, weiß man, dass jung die anderen sind. Dann trifft er Christina, eine Frau, die ihm in jeder Hinsicht voraus ist – außer beim Alter. Ihr Werdegang ist schon mit Anfang 20 beeindruckender als Marks typische Berliner Bohème-Karriere, und er muss sich ins Zeug legen, um mit ihr mitzuhalten. Als er einem merkwürdigen Hipster-Schwund in Neukölln auf die Spur kommt, wird endgültig klar, wie hart das Dasein zwischen Nachtleben und Tagträumen sein kann. Schon bald muss er sich entscheiden – zwischen Musikertraum, Brotjob und Frau mit Stoffbeutel. Meine Meinung Das Buch hat ein wunderbares Format, ein absolut geniales Cover und fühlt sich wirklich gut an. Die Geschichte von Marky und Christina läuft rund an. Die Story des Kennenlernens und des Wiederfindens über Dr. Alban find ich sehr nett. Kurz darauf flacht für mich die Geschichte im Ganzen etwas ab und es ist schwer in manchen Situationen den Gedanken und Handlungen logisch zu folgen. Stellenweiße muß ich sagen, dass ich mir mit 29 Jahren wirklich zu alt vor kam. Ist das die Jugend von heute? Die Geschichte um die verschleppten Hipster ist mir leider zu kurz gekommen. Ich hätte mir da mehr Infos gewünscht, dass zum Inhalt des Buches gemacht. Die Charaktere im Allgemeinen sind gut beschrieben und auch das komplette Buch liest sich schön flüssig. Trotzdem muß ich sagen, dass es nicht ganz mein Fall war. Prinzipiell fühlte ich mich schon als Zielgruppe des Buches, zurückversetzt in die 90 er, nur leider kam ich da nicht an. Musikalisch ja, sonst kann ich keine Gemeinsamkeiten zu "meinen" 90 er feststellen , leider.

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  • You are now leaving Hipstersector

    Genau mein Beutelschema

    kriegerin

    21. September 2013 um 14:30

    Club Mate Wodka. Stoffbeutel mit mysteriösen Botschaften. 90er-Jahre-Partys. Das Instagram-Licht in Neukölln. Marky Mark verliebt sich in Christina Aguilera. Die Hipster verschwinden plötzlich. Darum geht's in "Beutelschema". So ungefähr. (Quelle: lovelybooks.de) Anmerkung: Wer die 90er Jahre nicht miterlebt hat, weil zu jung, weggetreten oder sonstiges, wird mit diesem Buch sicherlich nicht viel anfangen können. Die Zielgruppe dürfte so ca. 28+ sein, alle anderen werden das Buch kopfschüttelnd wieder aus der Hand legen. Meine Meinung: Ich bin keine Städterin, also zumindest keine Großstäderin. Ich lebe in einer Kleinstadt mit ca. 15.000 Einwohnern, wenn man die ganzen eingemeindeten Ortschaften mal mitrechnet. Nein, hier trinkt man keinen Club Mate (ob mit oder ohne Wodka) und nein, hier läuft man auch nicht mit hippen und coolen Sprüchen bedruckten Stoffbeuteln rum. Auch gibt es hier dieses Instagram-Licht nicht und die nächste U-Bahn-Station ist ca. 120 km entfernt. Nach hippen Locations und ArtClubs kann man hier lange suchen. Aber was er hier gibt, bzw. gab, waren die 90er und die habe ich live und in Farbe miterlebt! Ich weiß, was es heißt, wenn man vor Liebeskummer vergeht und dann kommt sowas wie „Larger than life“ oder „I want it that way“. Mit „Genau mein Beutelschema“ ist Sebastian Lehmann die schönste Liebeserklärung überhaupt an die Hauptstadt Deutschlands – Berlin, für die, die es nicht wissen sollten  - gelungen. Die einzelnen Kapitelüberschriften (Titel von Songs) treffen immer genau ins Schwarze. Sprachlich uns stilistisch absolut on the top! Meine Zitatsammlung wurde wieder um einige Zitate erweitert. Es lässt sich wunderbar lesen und man fühlt sich wirklich mit auf eine Reise „Zurück in die Vergangenheit“ – nämlich in die 90er – genommen. Die Story an sich plätschert etwas vor sich hin und ist eigentlich gar nicht soooo wichtig – finde ich. Viel wichtiger ist, dass ein Entkommen aus Berlin – wenn man mal dort ansässig ist – so einfach nicht mehr möglich ist. Wer das Buch gelesen hat, wird Berlin mit anderen Augen sehen. Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Für dieses Debüt gibt’s 4 von 5 Sternen von mir. YOU ARE NOW LEAVING HIPSTERSECTOR... genau das passiert, wenn man nach dem Lesen das Buch zuklappt.

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  • kurzweiliges, humorvolles Leseerlebnis

    Genau mein Beutelschema

    Kartoffelschaf

    21. September 2013 um 14:03

    Ich habe dieses Buch für eine Leserunde gelesen und möchte mich vorab vielmals dafür bedanken, dass ich teilnehmen durfte. Meine Meinung: Ich war zu Beginn wirklich angetan, das Buch lässt sich super lesen, man hat keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Der Protagonist kommt teilweise dezent trottelig rüber, das macht ihn aber meiner Meinung nach richtig sympathisch. Die heutige Jugend ist stellenweise wirklich super dargestellt, gerade aus Sicht der "älteren Generation" (in diesem Fall der Ü30 Generation). Berlin als Schauplatz der Story ist gut gewählt, Berliner können sich sicher noch besser in die Geschichte hineinversetzen als alle übrigen Leser, trotzdem gelungen. Ein Spannungsbogen ist kaum erkennbar, hier allerdings auch nicht notwendig, da es sich doch eher um eine humorvolle Erzählung handelt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, alles andere als flach, jedoch nicht immer ganz nachvollziehbar in ihren Handlungen oder Gedanken. An einigen Stellen habe ich schmunzeln müssen, an 2 oder 3 sogar herzhaft lachen, so etwas finde ich klasse. :) Was mich zum Sternchenabzug bewogen hat ist einfach die Tatsache, dass die ganze Geschichte ab ca. der Mitte des Buches immer mehr an Fahrt verliert und nur noch so dahin plätschert. Die Aufklärung der mysteriösen Entführung diverser junger Menschen ist diffus und irgendwie trotz der Wende am Ende doch sehr unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Hier finde ich es schade, dass der Autor die Theater-Geschichte nicht weiter ausgebaut bzw. erläutert hat. Ich hatte das Gefühl, mitten drin sei Schluss und das Ende kam viel zu schnell - gab es hier Zeitdruck? Fazit: Ein durchaus unterhaltsames, jedoch kurzweiliges Buch, das man liest und auch recht schnell wieder vergisst.

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  • witzig & klug

    Genau mein Beutelschema

    Bella5

    20. September 2013 um 23:51

    Vorab: Um den Roman zu verstehen, sollte man die neunziger Jahre bewusst erlebt haben. Es schadet auch nicht, wenn man weiss, wie die Universitätslandschaft vor der Bologna - Reform aussah, denn unser nachdenklicher, manchmal etwas melancholischer Protagonist scheint ein Relikt dieser Zeit zu sein. Auf einer 90er - Mucke - Party lernt "Marky Mark" "Christina Aguilera" kennen. Leider spielt der DJ aber nicht coolen Grunge, sondern das Schlechteste, was die 90er zu bieten hatten - Eurodance (Scooter, Mr President mit "Coco Jambo" und die BSB). "Dr Alban" ist der bebrillte Mbw von Christina, ausserdem ist da noch der "schwangere" Kurt und "Gary", der Chef des Helden. Gary macht dann mal in Selbstfindung. Unser Protagonist ist ca 31, hat ein abgeschlossenes Philosophiestudium vorzuweisen. Er betreut Kleinanzeigen, die grosse journalistische Karriere lässt auf sich warten. Und er wohnt in einem nicht ganz so hippen Berliner Viertel, wohingegen seine Freundin mit ca 20 schon bei Universal (name - dropping) arbeitet, dann aber gefeuert wird, und Angst hat, mit 22 (!) zu alt zu sein, um an die Uni zurück zu gehen... Als Mark dann das Baby seines Freundes sieht, kommen ihm die Tränen vor Rührung, selbst mag er aber keine Kinder haben. "Midlifecrisis!" mutmasst seine Freundin. "Höchstens Quarterlife!" kontert der Protagonist. Macht der Jugendkult einen Menschen in den Dreissigern zum Greis ? Der Zeitgeist ist seltsam - "Bauernstiefel" und bedruckte Stoffbeutel scheinen die Uniform des hippen Berliners zu sein, auch Club Mate. Ein Seitenhieb auf die Ökoschickeria ? Praktikanten buckeln für die blödesten, unbezahlten Jobs... "Genau mein Beutelschema" ist ein tiefgründiger Roman, der oberflächlich daherkommt. Es ist eine Erzählung, die mit surrealen Elementen durchsetzt ist (Stream of Consciousness will ich es nicht mal nennen). Es wird tatsächlich eine Geschichte erzählt, und weniger eine Abbildung der Wirklichkeit. Damit gelingt dem Autor mit seinem Debut ein Kunststück, denn die Bestsellerlisten sind voll von gänzlich ironiefreien Romanen, die ohne jeden Hintersinn auskommen. Lehmanns Erstling ist ein herrlich uneitler Roman, der mir sehr gefallen hat.

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  • Eine Ode an die Hipster Kultur Berlins

    Genau mein Beutelschema

    Moep

    20. September 2013 um 13:54

    Inhalt: In diesem Roman lernen wir den Kleinanzeigenbetreuer Mark kennen, einen jungen Mann Anfang 30, der mit seinem Leben derzeit nicht besonders zufrieden ist, denn seinen Job kann er eigentlich nicht leiden und auch sonst läuft es bei ihm nicht gerade rund. Doch dann tritt eines Tages Christina mit ihrem etwas eigenartigen Mitbewohner – genannt Dr. Alban – in sein Leben und entführt ihn in die doch etwas gewöhnungsbedürftige Hipsterkultur. Doch dort kommt Mark kaum richtig an, denn schon bald tragen sich in Berlin ungewöhnliche Vorfälle zu, bei denen Hipster plötzlich morgens im völlig fremden Stadtteil Tiergarten aufwachen und dies gilt es nun zu ergründen … Meine Meinung: Eines muss man diesem Buch und vor allem dem Stil des Autors lassen: Die ganze Geschichte ist einfach unglaublich witzig! Ich musste beim Lesen schon so das eine oder andere Mal laut auflachen, weil unser Hipster-Protagonist einen ganz besonderen Humor an den Tag legt. Und man muss dazu sagen, dass ich wirklich kein Berliner bin, mich mit der Hipster-Szene in Berlin kaum auskenne und von einer Milife-Crisis wie Marks sie gerade erlebt, bin ich auch noch lange entfernt. Somit könnte man also meinen, dieses Buch sei überhaupt nicht „Genau mein Beutelschema“, doch ich muss gestehen, dass es mich trotz allem überzeugt hat und ich sogar behaupten kann, mal wieder etwas dazu gelernt zu haben. So kommen nunmehr die ernsten Themen und somit auch der etwas nachdenkliche Leser hier nicht zu kurz, denn der Autor setzt sich über weite Teile auch mit den ganz fundamentalen Fragen des Lebens auseinander. So weiß Mark immer wieder nicht, was er eigentlich wirklich will, was er braucht, um glücklich zu sein und natürlich wird auch die obligatorische Frage nach dem Sinn des Lebens nicht ausgelassen. Soweit, so gut, doch leider konnte mich das Buch nicht vollständig vom Hocker hauen, da die Handlung insbesondere gegen Ende hin immer mehr an symbolischem Charakter zunimmt und vom Leser interpretiert werden muss. Das ist allerdings auch Ansichtssache, schließlich gibt es ja auch Menschen, denen ein Buch dann besonders gut gefällt, wenn einige Fragen offen bleiben und Freiraum für Interpretationen gelassen wird. Fazit: Alles in allem wirklich ein sehr innovatives wie auch aktuelles Thema, das der Autor mit einer Menge Witz und Humor sowie der richtigen Portion Ernsthaftigkeit umgesetzt hat, sodass „Genau mein Beutelschema“ nicht nur gut unterhält, sondern gleichermaßen zum Nachdenken anregt.

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  • Beutelschema

    Genau mein Beutelschema

    selda

    19. September 2013 um 21:37

    Marky Mark, Anfang dreißig, treibt durchs Leben. Er langweilt sich in seinem Job und hat auch sonst kein echtes Ziel. Das alles ändert sich schlagartig, als er in einer Neuköllner Kellerbar Christina Aguilera kennenlernt: jung, hip und sehr erfolgreich. Er verliebt sich in sie und betrachtet sein Leben plötzlich mit anderen Augen. Ich möchte von der Geschichte nicht mehr verraten.  Sebastian Lehmann beschreibt sehr witzig und unterhaltsam die Unsicherheiten und Nöte der Generation um die dreißig, die plötzlich feststellen muss, dass die nächste Generation schon längst nachgewachsen ist und ihr in Energie, Wissen und Kreativität in nichts nachsteht. Es ist ein Buch über die Herausforderungen des Erwachsenwerdens.  Ich habe habe viel gelacht und kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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  • Genau mein Beutelschema - Sebastian Lehmann

    Genau mein Beutelschema

    Steffi_19

    18. September 2013 um 19:24

    Inhalt lt. Klappentext: Mark, Anfang dreißig, hat's nicht leicht: Älterwerden an sich ist schon nichts Schönes, und spätestens wenn man mit Begriffen wie Postironie nichts mehr anfangen kann, weiß man, dass jung die anderen sind. Dann trifft er Christina, eine Frau, die ihm in jeder Hinsicht voraus ist - außer beim Alter. Ihr Werdegang ist schon mit Anfang zwanzig beeindruckender als Marks typische Berliner Bohème-Karriere, und er muss sich ins Zeug legen, um mit ihr mitzuhalten. Als er einem merkwürdigen Hipster - Schwund in Neukölln auf die Spur kommt, wird endgültig klar, wie hart das Dasein zwischen Nachtleben und Tagträumen sein kann. Schon bald muss er sich entscheiden - zwischen Musikertraum, Brotjob und Frau mit Stoffbeutel. "Genau mein Beutelschema" ist ein locker leichtes Buch, welches sich einfach gut lesen lässt. Dabei sind von Anfang an immer wieder Passagen dabei, die mich zum schmunzeln oder zum auflachen gebracht haben.  Für mich war besonders spannend Marks Sichtweise auf die "nächste" Generation. Beziehungsweise das Gefühl, dass man mittlerweile einfach nicht mehr hinterherkommt. Was ist gerade angesagt, bzw. wie schnell man sich auf einmal "alt" fühlt, wenn wieder die Musik gespielt wird, mit der man selbst aufgewachsen ist und genau das bei den Anfang Zwanzigern gerade angesagt ist ("Wahrscheinlich waren die alle noch nicht mal in der Schule, als dieses Lied rauskam, ich scheine der Einzige zu sein, der es aus den neunziger Jahren kennt und hasst.").   Damit konnte ich mich immer wieder gut identifizieren. Der Verlauf der Story ist recht spannend und interessant gestaltet, so dass man Lust hat, weiter zu lesen um zu wissen, wie es letztendlich mit Mark und Christina weiter geht. Zum Teil wirkt er manchmal ein bisschen verloren, in seinem Leben selbst deplatziert und unzufrieden. Dies gibt sich aber, als sein Job in eine andere Richtung geht. Christina (Marks Freundin) ist Anfang 20 und hat bereits einen tollen Job. Sie stellt am Besten die heutige Zeit da. Sie ist flippig und immer in Action. Einfach schnelllebig. Abends unterwegs, tagsüber im Job.  Dann gibt es ja noch das Rätsel um die "Hipster" die Abends in Neukölln einfach verschwinden und im Tiergarten wieder aufwachen, mit einer Beule am Kopf und ohne Erinnerungsvermögen.  Dieses kleine Rätsel wird zum Ende hin aufgeklärt, allerdings hat mich das nicht wirklich überzeugt. Im Nachhinein sind doch noch einige Frage offen geblieben, und ich bin vom Ausgang nicht 100%ig überzeugt, sodass es im ganzen von mir 3 Sternchen gibt. Trotzdem würde ich es auf jeden Fall weiter empfehlen. Denn es hat wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

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  • Auch für Nicht-Berliner ein Muss

    Genau mein Beutelschema

    AddictedToBooks

    17. September 2013 um 23:27

    In "Genau mein Beutelschema" geht es um "Marky Mark", der mit seinen Anfang 30 einen Job hat, der ihm nicht gefällt, der ein Leben lebt, das ihn nicht ganz erfüllt und der auch keine feste Beziehung hat. Bis er Christina Aguilera kennenlernt. Und ihren interessanten Mitbewohner Dr. Alban. Und die ganzen Hipster und Kapuzenpullijugendlichen darf man natürlich auch nicht vergessen. Ich möchte meine Rezension kurz halten, um nicht zu viel zu verraten. Ich kann jedoch sagen, dass ich beim Lesen oft laut auflachen musste, einige Male vor mich hin gegrinst habe und mich manchmal sogar die Spannung richtig in ihren Bann gezogen hat. Das Buch ist wirklich sehr interessant geschrieben und beim Lesen wird es nie langweilig. Auch für Nicht-Berliner ist dieses Buch ein Muss. Und wer nach stundenlanger harter Arbeit einfach ein wenig relaxen und etwas lachen will, der sollte nicht länger überlegen und sich das Buch sofort kaufen! :) Leider konnte mich das Buch nicht zu Hundert Prozent überzeugen. Es sind noch viele Fragen offen, was jedoch sicherlich der Plan des Autors war, jedoch fehlt mir da einfach etwas. Deshalb gibt es leider nur 4 Sterne. Trotzdem möchte ich nochmal anmerken, dass das Buch wirklich super geschrieben ist, mir die Schrift auf dem Cover und im Buchinneren richtig gut gefällt und die Idee wirklich etwas anders ist, was natürlich ein Pluspunkt ist. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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