Sebastian Lotzkat Keine Bange vor der Schlange

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Keine Bange vor der Schlange“ von Sebastian Lotzkat

Glitschig, eklig, bösartig … Wie kaum eine andere Tiergruppe sind Schlangen mit negativen Vorurteilen behaftet, die auf blühender Phantasie oder schlicht Unkenntnis beruhen. Sebastian Lotzkat, Herpetologe in Panama und Science-Slammer, widerlegt das schlechte Image der Schlangen – indem er an die Stelle der Mythen die viel spannendere Realität der Biologie setzt. Dazu beleuchtet er die wechselhafte Rolle der Schlange in menschlicher Weltanschauung und Kultur: von Adam und Eva über die Gorgonen bis zu Indiana Jones. Kurzweilig und fundiert zeigt er uns, was Schlangen wirklich sind: liebenswerte Tiere voller Schönheit, Kraft und Eleganz, mit einer schier unerschöpflichen Palette raffinierter Überlebenstricks.

Stöbern in Sachbuch

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

Homo Deus

Hararis Buch polarisiert, regt zum Nachdenken an und lässt kaum jemanden kalt.

Bellis-Perennis

Hillbilly-Elegie

Reflektierendes, biografisches Sachbuch über die eigene Herkunft und die möglichen Gründe für eine USA unter Donald Trump! Sehr lehrreich!

DieBuchkolumnistin

The Brain

Das Buch hat mich sehr bewegt, denn wir wissen immer noch wenig darüber, wie das Gehirn funktioniert und woher unser Ich-Gefühl kommt.

Tallianna

Warum wir es tun, wie wir es tun

Erfrischend anders!

Gucci2104

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • 'höchst giftig, extrem aggressiv, dazu noch teuflisch boshaft [...]'

    Keine Bange vor der Schlange
    sabatayn76

    sabatayn76

    06. May 2016 um 22:34

    Inhalt: Der Herpetologe Sebastian Lotzkat setzt sich in 'Keine Bange vor der Schlange' mit dem weitverbreiteten schlechten Image der Tiere auseinander, räumt mit gängigen Vorurteilen auf und erklärt, wie Schlangen in Wirklichkeit sind. Dabei berichtet er von Schlangen in der Geschichte und in der Mythologie, legt dar, wie Menschen Schlangen wahrnehmen und wie Menschen wahrscheinlich auf Schlangen wirken, erläutert Anatomie, Verhalten, Abstammung, Nahrungsaufnahme, Fortbewegung, Tarnung und Fortpflanzung. Zudem erwähnt er Schlangen, die tatsächlich eine Gefahr darstellen können, solche, die harmlos und regelrecht niedlich sind, und setzt sich mit der Ungefährlichkeit heimischer Arten auseinander. Zudem gibt der Autor Empfehlungen, was man tut, wenn man auf eine Schlange trifft und wenn man gebissen wird, wie man Schlangen in freier Wildbahn findet und wie man Schlangen als Haustiere hält. Mein Eindruck:Ich habe keine pathologische Angst vor Schlangen und finde die Tiere spannend und sehr ästhetisch. Von der ersten Seite an spürt man die große Faszination und Begeisterung des Autors für Schlangen, und wenn ich nicht schon vor der Lektüre fasziniert gewesen wäre, hätte mich spätestens das Buch zur Schlangenliebhaberin gemacht. Sebastian Lotzkat erzählt mit viel Humor und einem Augenzwinkern von Schlangen und bietet so spannende Einblicke in Mythologie, Traditionen, Religionen sowie in die Rolle von Schlangen in verschiedenen Kulturen und Epochen. Dabei relativiert er die vermeintliche Gefahr, die von Schlangen ausgeht, zeigt, wie sich Schlangen tatsächlich verhalten, und verwendet hierfür auch ebenso anschauliche wie wunderbare 'Tricks' wie einen Perspektivenwechsel, bei dem der Leser sich vorstellen soll, dass er eine Schlange ist und auf einen Menschen trifft. Ich selbst habe zwar keine Angst vor Schlangen und kann das Buch diesbezüglich schwer beurteilen, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass Lotzkat einem durch seine detaillierten Beschreibungen und seine Vergleiche die Angst vor Schlangen nehmen kann, dass er tatsächlich Einstellungen und Vorstellungen ändern kann. Nur am Rande: Wie er es schafft, trotz seiner Faszination für Schlangen die Tiere zu essen, wird mir jedoch immer ein Rätsel bleiben und steht in meinen Augen auch im Kontrast zu seiner Liebe zu den Tieren und seiner Begeisterung. Mein Resümee: Mich hat das Buch sehr begeistert und noch mehr für Schlangen fasziniert. Dabei liest sich das Buch sehr amüsant und unterhaltsam, vermittelt Wissen und kann in meinen Augen durch die Aufklärungsarbeit auch Ängste minimieren.

    Mehr