Sebastian Moll Jesus war kein Vegetarier

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Inhaltsangabe zu „Jesus war kein Vegetarier“ von Sebastian Moll

Kein Buch hat im Laufe der Weltgeschichte über größere Autorität verfügt als die Bibel. Dieser Umstand hat in der Vergangenheit immer wieder Menschen dazu verleitet, ihre eigene Ideologie auf die Heilige Schrift zu projizieren und somit zu legitimieren – nicht selten mit überaus gewagten Interpretationen. Heutzutage neigen wir dazu, diese Versuche zu belächeln und uns zu fragen, wie überhaupt jemals jemand auf so etwas kommen konnte. Betrachten wir jedoch einige der aktuell gültigen Bibelinterpretationen, so drängt sich der Verdacht auf, dass auch künftige Generationen noch einiges zu lachen haben werden. Der vorliegende Band geht kritisch mit denjenigen ins Gericht, die uns weismachen wollen, Jesus habe auf das Essen des Passahlamms verzichtet oder sei für eine Frauenquote unter seinen Aposteln eingetreten. Es handelt sich weniger um ein Plädoyer für mehr kirchliche Bibeltreue, als vielmehr um einen sachlichen Aufklärungsversuch.

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  • Rezension zu "Jesus war kein Vegetarier" von Sebastian Moll

    Jesus war kein Vegetarier

    WinfriedStanzick

    16. November 2011 um 08:40

    Sebastian Moll ist ein junger Theologe, der seit 2008 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Ev. Theologie der Universität in Mainz arbeitet, an der auch der Rezensent sein Theologiestudium abschloss in dem Jahr, als Moll geboren wurde. In seinem neuen Buch, das sich liest und wohl auch gedacht ist als eine Streitschrift, geht Sebastian Moll kritisch mit denjenigen ins Gericht, die als überzeugte Vegetarier oder als Vertreterinnen der feministischen Theologie ernsthaft behaupten und das aus den Zeugnissen des Neuen Testamentes herauslesen, Jesus habe als Vegetarier auf das Essen des Passahlammes verzichtet oder er sei für eine Art Frauenquote unter seinen Aposteln eingetreten. Man wird Moll und sein Buch sehr schnell nicht nur von dieser Seite verdächtigen, er wolle hier eine für mehr an der Kirche orientierte Bibeltreue einklagen. Doch wenn man es genau liest, unideologisch und unvoreingenommen, spürt man, insbesondere in seinem langen Vorwort, in dem er seine Beweggründe darlegt, dass es ihm um Aufklärung geht. Er sagt: „Theologie muss wieder das werden, was sie einst war, eine positive Wissenschaft, eine Wissenschaft, die der Förderung des Glaubens dient, nicht seiner Dekonstruktion.“ Sein Ziel vielmehr sei es, die Aussagen der Schrift zu den oben genannten Themen so klar wie möglich herauszustellen, „und sie somit vor ideologischem Missbrauch zu schützen.“ Überzeugte Tierschützer und überzeugte Feministinnen werden dieses Buch verdammen, bevor sie es gelesen haben, für alle Christen aber, die seit vielen Jahren schon die Dekonstruktion ihres Glaubens durch einige professionelle Theologen vorzugsweise in der Ev. Kirche und Theologie mit Sorge beobachten, bietet es eine verständliche Auseinandersetzung, die zeigt: selbst der Sohn Gottes kann nicht immer alle Erwartungen erfüllen. Es wird wirklich Zeit, dass die theologische Apologie wiederentdeckt wird. Nicht als Waffe gegen die Moderne, sondern als Verpflichtung gegenüber dem Zeugnis der Bibel, auf das alle Pfarrerinnen und Pfarrer ordiniert werden und als Wiederentdeckung einer der Aufklärung verpflichteten Vernunft.

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