Sebastian Niedlich

 4.2 Sterne bei 530 Bewertungen
Autorenbild von Sebastian Niedlich (©Kathleen Friedrich)

Lebenslauf von Sebastian Niedlich

Sebastian Niedlich, geboren 1975 in Berlin-Spandau, hat schon als Kind Comics geschrieben und gezeichnet und mal eine Eins in einem Deutschaufsatz bekommen, in welchem er eine eigene Geschichte schreiben sollte. (Darin fliegt Superman gegen eine Wand. Soweit zur Originalität.) Später hat er dann Drehbücher geschrieben, bevor er auf Romane umgestiegen ist. In seiner Freizeit interessiert er sich für Fotografie, Hieroglyphen und Filme. Und er tendiert dazu, bei Online-Lebensläufen von sich in der dritten Person zu sprechen. "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" ist sein Debütroman. Alle Geschichten sind auch bei Audible als Hörbuch erschienen.

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Neue Rezensionen zu Sebastian Niedlich

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Rezension zu "Der Tod, der Hase, die Unsinkbare und ich" von Sebastian Niedlich

Ich möchte so gern so viel mehr Neues von Martin und dem Tod!
MissStrawberryvor 2 Monaten

Der Klappentext trifft es bei diesem Titel ausnahmsweise mal auf den Punkt! Martins Freundschaft zum Tod ist außergewöhnlich, aber Sebastian Niedlich schafft es, sie weder lächerlich noch langweilig zu gestalten. Mehr noch – ich empfinde die Geschichten immer als sehr bereichernd und auch tröstlich. Ich habe den Autor für mich kurz nach dem Tod meiner Mutter entdeckt. Seine Bücher nehmen den Schmerz nicht komplett, aber sie ermöglichen einen anderen Blick auf den Verlust eines Menschen.

 

In „Der Tod, der Hase, die Unsinkbare und ich“ kommt zum Trost und Humor noch eine neue Komponente dazu – Geschichtswissen. Der Teil um die Titanic ist nicht in dem Sinne witzig, wie die Texte sonst sind. Ja, es ist ein feiner Humor darin versteckt, aber auch ganz viel Gefühl. Die wahre Geschichte der Violet Jessop ist sehr interessant und auch spannend – fast unglaublich, was diese Frau alles überlebte! Kein Wunder, dass der Tod sie nicht vergessen kann und ein bisschen verliebt in sie ist.

 

Die Geschichte um den Osterhasen ist – auch wenn sie auf der Kinderkrebsstation spielt – wunderbar Niedlich-witzig! Dass ausgerechnet ein Mann im Hasenkostüm Martins Weltanschauung dermaßen ins Wanken bringen kann, was daraus entsteht und wie Martin damit umgeht, ist erfrischend anders und unerwartet.

 

Martin und der Tod sind so geniale Figuren, dass ich davon viel, viel mehr möchte. Ich bekomme von den beiden einfach nie genug. Die Situationen, in die beide geraten, sind seltsamer Weise nie absurd, sondern tatsächlich denkbar. Dabei entwickeln sich Dialoge, die einfach klasse sind. Martins Art, immer mal wieder einen ironischen (oder auch sarkastischen) Satz einzustreuen, ist sein Weg, mit all dem umzugehen (auch für ihn ist es noch immer nicht „normal“, den Tod als Freund zu haben), nervt den Tod hin und wieder dann aber doch. Klar!

 

Dieses Buch ist anders, als „Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens“, aber doch ganz im Stil von Niedlich. Mich hat es getröstet, zum Lachen gebracht und nachdenklich gemacht. Aber vor allem hat es mich wunderbar unterhalten, trotz oder gerade aufgrund seiner Kürze. Ganz klare fünf Sterne!

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Rezension zu "Das Ende der Welt ist auch nicht mehr das, was es mal war" von Sebastian Niedlich

"Die Menschheit ist angeklagt, sich ungebührlich gegenüber sich selbst, den Tieren und dieser Welt im Allgemeinen verhalten zu haben"
Rosecarievor 2 Monaten

In diesem Buch erwarten uns gleich zwei Geschichten und drei Gedichte. Gedichte konnten mich noch nie begeistern, aber die waren hier auch nur nebensächlich. Die Geschichten dagegen waren unterhaltsam.

In einem Diner am Ende der Welt entflammt eine amüsante und zugleich ernste Diskussion, die in diesem Setting absolut absurd erscheint. Es soll der Frage nach dem überfälligen Weltuntergang nachgegangen werden. Es entsteht eine sehr philosophische Diskussion über die Menschen und ob sie es Wert sind gerettet zu werden. Hat die Menschheit überhaupt noch eine Daseinsberechtigung?

Die merkwürdigen Gestalten, die sich als Maladie, Fames, Wojna und Mawet vorstellen, wollen in dem Diner offenbar ein paar wichtige Dinge besprechen. Die vier sind irgendwie putzig und die Gefahr, die von ihnen ausgeht, nimmt man garnicht so wahr.

Jede Figur hat ihre persönlichen amüsanten Eigenheiten, die den ernst der Diskussion auch ein wenig mildern. Denn besonders lustig ist die Thematik nicht. Es geht um Krieg und Frieden, Hunger und die Verteilung von Besitz, Hass und Solidarität sowie die (Un-)Schuld der Menschen an all dem Leid in der Welt. Tun sie mehr für die Menschheit als dass sie der Menschheit schaden? Die Kundschaft des Diners versucht, die Menschheit zu verteidigen und die merkwürdigen Gäste nehmen die Gegenposition ein. Auf beiden Seiten gibt es sehr gute Argumente. Sehr interessant und nachdenkenswert.

Die zweite Geschichte handelt von einer Begegnung mit einem Alien und einem Lottogewinn. Nichts, was offensichtlich miteinander zu tun hat, aber Niedlich hat eine sehr süße und lustige Geschichte daraus gebastelt.

Was mache ich, wenn ich plötzlich richtig viel Geld zur Verfügung habe? Ist das überhaupt ein Glücksfall? Was kann schon schief gehen...? Wir erfahren, was sich für den Gewinner eines 30000000 Jackpots alles ändert und was er alles erlebt. Kann Geld allein glücklich machen? Und was lässt sich mit so viel Geld nicht richten. Und was hat eigentlich ein Alien mit der ganzen Sache zu tun?

Zwei Geschichten, die mich amüsiert und ein wenig nachdenklich gestimmt haben.

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Rezension zu "Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben" von Sebastian Niedlich

Der Teufel hat eben auch Gefühle…
evaflvor 4 Monaten

Der Teufel ist unglücklich, denn er merkt, dass es doch noch etwas anderes geben muss, als das ordnungsgemäße Quälen der verdammten Seelen, wozu er von Gott verdonnert wurde. Bei ihm fiel er in Ungnade, als er versuchte einen himmlischen Betriebsrat zu gründen. Nun bekommt Mephy (wie der Teufel sich gerne nennen lässt, von Mephisto) Sonderurlaub um in irdischen Gefilden eine schöne Sterbliche zu finden…

Da ich schon mindestens ein weiteres Buch von Sebastian Niedlich gelesen hatte, wusste ich was mich hier hinsichtlich des Schreibstils erwartet. Dieser hat mir wieder gut gefallen, eine locker-lustige und doch sehr durchdachte und gewitzte Art und Weise ist es, wie der Autor hier schreibt. Mir hat das sehr gut gefallen, auch die vielen amüsanten Be- und Umschreibungen für die Hölle und den Teufel.

Die Geschichte ist wirklich sehr unterhaltsam, lustig und kurios. Mephy ist auf einer turbulenten Reise, die natürlich nicht unbedingt einfach für ihn ist, denn er ist ja der Teufel. Und so bedient sich der Autor natürlich an verschiedensten Klischees und „Wahrheiten“, die man so über den Teufel kennt. Dies so zu lesen hat mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten.

Auch wurde die Geschichte nie langweilig, denn es passieren immer wieder neue lustige Begebenheiten, Spannung ist absolut garantiert. Zusätzlich fand ich die gewieften Umschreibungen des Autors immer wieder echt gut, außerdem auch verschiedenste Überlegungen in der Geschichte. Hier möchte ich aber gar nicht zuviel vorwegnehmen. Lustig sind auch die immer wieder zu Kapitelbeginn auftauchenden kleinen gemalten Teufel.

Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, ich wurde sehr gut unterhalten, es war eine sehr lustige wie spannende und absolut kuriose Geschichte. Entsprechend kann ich „Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben“ nur empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Für Leckerlis könnten wir ster'm

32 Geschichten rund um zwei kleine Katzen, die bei Autor Sebastian Niedlich und seiner Frau wohnen. Ein Buch für Katzenliebhaber und solche, die es werden wollen. Oder die den Humor seiner vorherigen Bücher, z.B. "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens", mochten.

Zu gewinnen: 10x das Taschenbuch.

Einzige Bitte: Im Anschluss bitte bei den einschlägigen Händlern eine Rezension hinterlassen.

Hallo liebe Buchfreunde!

Einige von euch kennen mich vielleicht als Autor von eher schwarzhumorigen Büchern wie "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens", "Der Tod ist schwer zu überleben" oder "Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben", aber mein neuestes Buch "Für Leckerlis könnten wir ster'm" ist etwas völlig anderes. Ich erzähle von den beiden Katzenschwestern, die seit mittlerweile 2 1/2 Jahren bei uns wohnen: die kleine, abenteuerlustige Simon und die weitaus vorsichtigere Garfunkel.

Beide Katzendamen haben unser Dasein, vor allem mein Schriftstellerleben, etwas auf den Kopf gestellt, weil sie z.B. darum wetteifern, wer auf den höchsten Platz in der Wohnung kommt, wer der wichtigste Superheld von ihnen beiden ist oder ob der Karton, in dem sie sitzen, jetzt eine alte Fregatte oder ein Raumschiff ist ...

Es ist zudem mein erster Ausflug ins Self-Publishing und ich bin gespannt, wie viele neue Freunde die beiden finden, auch wenn Garfunkel sagen würde, dass zu viele Bekanntschaften gar nicht gut sind.

Die Bewerbungsrunde endet am Nikolaus-Tag, damit die Nikolaus-Überraschung dann auch rechtzeitig vor Weihnachten bei euch daheim ist.

Beste Grüße,
Sebastian Niedlich


EDIT:
Danke an alle, die mitgemacht haben. Die Gewinner erhalten ihr Buch in den nächsten Tagen. Montag gehe ich zur Post. Etwas merkwürdig, dass ich hier noch so ohne weiteres ein Abschlußposting machen kann ....


162 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Der Tod ist schwer zu überleben

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

vor ein paar Jahren hatte ich hier meine erste Leserunde mit meinem ersten Roman „Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens“ – seitdem ist viel passiert, mit dem ich damals nicht in meinen kühnsten Träumen gerechnet hätte (und wer mich kennt, der weiß, dass ich zur Kühnheit neige … naja: zumindest in meinen Träumen. Manchmal.): Mein Debüt ist ein echter Erfolg geworden, der sich als eBook, in gedruckter Form, als Hörbuch und sogar als Übersetzung im Ausland sehr gut verkauft hat. Es scheint insofern passend, dass es auch für die Fortsetzung der Geschichte hier eine Leserunde gibt!

 

Natürlich werden sich vor allem diejenigen von euch über diese Einladung zur Leserunde freuen, die meinen ersten Roman bereits kennen. Alle anderen können aber auch jetzt direkt einsteigen. Wichtig ist zu wissen: Martin, die Hauptfigur in „Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens“, ist der einzige Mensch, der den leibhaftigen Tod sehen kann – worauf dieser ihn

a) zu seinem besten Freund und

b) zu seinem Nachfolger auserkoren hat.

 

Martin konnte das am Ende meines ersten Romans erfolgreich verhindern. Also: Das mit der Nachfolge. Freunde sind sie trotzdem geworden.


Und so geht es nun weiter in „Der Tod ist schwer zu überleben“: Thanatos, wie der Tod auch genannt wird, ist immer noch auf der Suche nach einem Nachfolger. Und statt Martin gibt es nun tatsächlich andere Kandidaten für den Job, zu denen eine mordlustige Studentin, ein liebenswerter Pazifist und eine trinkfeste Russin gehören. Aber ist einer von ihnen die richtige Wahl? Während das natürliche Gleichgewicht zwischen Leben und Tod immer mehr aus den Fugen gerät, muss Martin sich die Frage stellen, ob er sich wirklich vor seiner Verantwortung drücken darf. Und noch dazu findet er heraus, dass ein Mensch, den er über alles liebt, vielleicht bald sterben wird – und das muss er unter allen Umständen verhindern!

 

Wenn ihr Lust habt, euch von mir zum Schmunzeln, Lachen und vielleicht auch Weinen bringen zu lassen, dann bewerbt euch jetzt für diese Leserunde – dotbooks stellt 10 eBooks zur Verfügung. Ich freue mich auf eure Kommentare und Meinungen! Wenn ihr mitmachen und eines der Freiexemplare gewinnen wollt, antwortet einfach auf folgende Frage:

 

„Wie würdest du am liebsten sterben?“

 

Bewerbt euch bis zum 22. November. Wenn es mehr Interessenten als Freiexemplare gibt, entscheidet das Los. Ich drücke euch die Daumen!

Viele Grüße,

euer Sebastian Niedlich

 

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171 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Am Ende der Welt gibt es Kaffee und Kuchen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

angeblich liegt in der Kürze die Würze – und als Autor finde ich es manchmal tatsächlich anspruchsvoller, eine humorvolle KURZgeschichte zu schreiben als einen ganzen Roman. Der Herausforderung stelle ich mich gerne, und darum habe ich in den letzten Jahren einige Erzählbände veröffentlicht.

 

Diese sind nun auch in gesammelter Form unter dem Titel „Am Ende der Welt gibt es Kaffee und Kuchen“ erschienen. Es gibt darin unter anderem ein Wiedersehen mit dem Tod und Martin aus „Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens“, auch Gott aus „Und Gott sprach: Es werde Jonas“ hat einen Starauftritt. Außerdem erzähle ich vom sprichwörtlichen Ende der Welt und lasse euch hautnah bei einer anstehenden Alien-Invasion dabei sein. Und wem das alles noch nicht schräg genug ist, der kann in diesem Buch herausfinden, wie es sich anhört, wenn ich dichterisch auf den Spuren von Wilhelm Busch wandle – und mich dabei unter anderem der Frage widme, ob das letzte Einhorn auf der Arche Noah war …

 

Wenn ihr Lust habt, euch von mir zum Schmunzeln und Lachen bringen zu lassen, dann bewerbt euch jetzt für diese Leserunde – dotbooks stellt 10 eBooks zur Verfügung und ich freue mich auf eure Kommentare und Meinungen!

 

Wenn ihr mitmachen und eines der Freiexemplare gewinnen wollt, antwortet einfach auf folgende Frage: "Was wäre für euch das merkwürdigste Ende der Welt?"

 

Bewerbt euch bis zum 1. März. Wenn es mehr Interessenten als Freiexemplare gibt, entscheidet das Los. Ich drücke euch die Daumen!

 

Viele Grüße,
euer Sebastian Niedlich



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92 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  SebastianNiedlichvor 2 Jahren
Vielen Dank! :-)

Zusätzliche Informationen

Sebastian Niedlich wurde am 01. Mai 1975 in Berlin (Deutschland) geboren.

Sebastian Niedlich im Netz:

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