Sebastian Niedlich Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

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Inhaltsangabe zu „Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens“ von Sebastian Niedlich

Freunde sind etwas Wunderbares. Und manchmal findet man sie an den ungewöhnlichsten Orten. Martin hätte allerdings darauf verzichten können, am Sterbebett seiner Großmutter die Bekanntschaft des leibhaftigen Todes zu machen. Dieser hat sich eingefunden, um die Seele der alten Dame sicher ins Jenseits zu befördern und ist begeistert, dass ihn endlich jemand sehen und hören kann. Für ihn steht fest: Martin und er sind dazu bestimmt, beste Freunde zu werden. Schließlich ist er ein echt netter Typ!§§Und hey: Niemand kann so glaubhaft versichern, dass man weder an Langeweile, noch an einem gebrochenen Herzen sterben kann Im Laufe der Zeit gewöhnt Martin sich daran, dass der Leibhaftige stets bei ihm auftaucht, wenn er es am wenigsten gebrauchen kann. Doch als er eine ganz besondere Frau kennenlernt, muss er sich eine entscheidende Frage stellen: Macht es überhaupt Sinn zu leben, zu lieben und nach dem Glück zu suchen, wenn am Ende doch immer der Tod wartet?§§Schmunzeln und lachen, weinen und sich trotzdem wohlfühlen: DER TOD UND ANDERE HÖHEPUNKTE MEINES LEBENS ist eine schwarze Komödie mit Herz, die man so schnell nicht vergessen wird.

Auch der Tod hat so seine Gründe und Möglichkeiten einen Menschen am Leben zu lassen. :O)

— Bookling

Es ließ mich lachen, grübeln und manchmal auch ein Tränchen verdrücken. Mal wollte ich Martin schütteln und manchmal Tod, doch das Ende...;)

— HisuiHaru

Lesenswert, aber aufgrund des Themas nichts philosophisches etc. erwarten.

— MissBNC

Superlustig, ich liebe diesen schwarzen Humor

— BSHeike

Mal was anderes!

— andre-neumann

Ich finde die Geschichte klasse. Es ist wirklich mal was anderes.

— CherryLestrange

War ein erfrischendes und unterhaltsames Buch! Irgendwie ist mir der "Tod" sehr sympatisch in dem Roman. Das Cover ist übrigens grossartig!

— Alentschik

Ein tolles Buch, wo man sich Gedanken über den Tod machen könnte, wäre das Buch nicht voll von schwarzem Humor.

— jennisbookstorys

Sehr unterhaltsam mit ein wenig Wiedererkennungswert in gewissen Situationen.

— Schnicki-schnacki

Pure Kreativität und ein sehr cooler trockener Humor

— mArzzus

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Lesezeichen16

  • Rezensionen
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  • Schwarzer Humor in Bestform

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    BSHeike

    11. September 2017 um 15:46

    Ich hab das Buch schon vor einer ganzen Weile gelesen und fand es superlustig. Meinen zwölfjährigen Sohn hat der Titel neugierig gemacht und ich hab es mit ihm zusammen nochmal gelesen, da es ja eigentlich kein Buch für Kinder ist, dem Thema Tod zwar eine lustige Seite abgewonnen wird, es deshalb aber trotzdem noch ums Sterben geht. Ihm hat es genauso gut gefallen wie mir und wir haben gemeinsam Tränen gelacht. Trotzdem sollten es Kinder sicher noch nicht allein lesen, aber meiner kommt in Sachen Literatur nach der Mama, da darf es auch mal etwas dunkler sein. Insgesamt ein tolles Buch aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel geschrieben.

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  • Mal was anderes!

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    andre-neumann

    02. August 2017 um 21:25

    Ich dachte erst an ein Buch a la Christopher Moore. Und obwohl die Ausgangsstory recht ähnlich ist (Mann trifft auf wandelnden Tod auf Erden), ist es doch ganz anders. Neben der tragisch-komischen Rahmengeschichte ist es vor allem auch ein spannende und unterhaltsame Erzählung übers Erwachsenwerden. Und den Tod. Auf jeden Fall lesenswert!

  • Ein Roman, der sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    NaddlDaddl

    30. June 2017 um 20:09

    „Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens“ – das hört sich schon ein wenig komisch an, aber auf eine interessante Weise komisch. Der Inhalt hört sich dann noch interessanter an. Martin trifft am Sterbebett seiner Großmutter auf den Tod höchstpersönlich und der setzt sich in den Kopf, mit Martin befreundet sein zu müssen, da er der einzige ist, der den Tod sehen kann. Tatsächlich beginnt so eine seltsame Freundschaft.Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass mir dieses Buch so gut gefallen würde. Doch schon allein der Schreibstil von Sebastian Niedlich ist wirklich gut, bringt dauernd zum Schmunzeln. Außerdem bringt der Autor glaubhaft rüber, dass er gerade aus Sicht von Martin erzählt – egal, ob der gerade 10, 15 oder 25 Jahre alt ist. Die Handlung dreht sich vor allem um die Freundschaft von Martin und dem Tod, darauf, wie sie sich entwickelt und wie die beiden Charaktere sich entwickeln.Martin ist, wie ich finde, ein sehr guter Protagonist. Ich würde ihn nicht unbedingt sympathisch nennen, er hat doch einige Macken und wegen seines komischen Verhaltens auch kaum Freunde, aber er kommt authentisch rüber, was mir sowieso viel wichtiger ist. Die zweite Hauptperson, der Tod, ist mir noch sympathischer. Ich finde es schon allein super, wie un-klischeehaft der Autor den Tod darstellt. Er ist nämlich ein mehr oder weniger normal aussehender Mann Mitte 30, der zwar eine Kutte trägt, jedoch einen Kescher dabeihat. Hier finde ich die Idee sehr süß, dass jeder Mensch, der stirbt, seine Seele in Form eines Schmetterlings aushaucht, die der Tod dann einfängt. Das ist doch mal schön ungewöhnlich  Was mir auch sehr am Tod gefällt und ebenfalls zum Schmunzeln bringt, ist die Ausdrucksweise von ihm. Er ist schon ein paar Jahrhunderte alt und spricht dementsprechend und die Dialoge zwischen dem altertümlich klingenden Tod und Martin sind dann immer besonders witzig, vor allem, wenn Martin dem Tod etwas erklärt. Nachdem Martin ihm zum Beispiel „cool“ erklärt hat, verwenddet der Tod das Wort andauernd^^Die Entwicklung dieser beiden Charaktere ist noch ein Grund, warum ich das Buch so toll finde. Sowohl Martin als auch der Tod verändern im Laufe der Handlung ihre Sichtweisen und es ist sehr spannend zu sehen, wie sich dadurch auch die Freundschaft verändert und Reibungen zwischen den beiden entstehen.Der Roman ist zwar kein allzu spannendes Buch, aber doch sehr gut durch seinen Witz und dadurch, dass einige ernste Themen angerissen werden. Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.

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  • Schöne Ergänzung zu dem Hauptroman!

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    Alentschik

    18. June 2017 um 09:48

    In diesem Buch können wir zwei Kurzgeschichten über den verrückten Alltag der zwei Protagonisten, Martin und der leibhaftige Tod,  aus dem Hauptbuch "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" lesen. Die Geschichten spielen in der Handlungszeit des Hauptromans und sind somit ein kleiner Midquel dazu. (Was ein Midquel ist wird lustig und ausführlich vom Autor in seinem Vorwort erklärt :)) Sie sind aber trotzdem in sich geschlossen und erfordern keine vorherige Lesung des Hauptromans. Grundsätzlich finde ich die beiden Geschichten super und eben solche aussergewöhnlichen Erlebnisse dieser merkwürdig-lustigen Freundschaft kamen im Hauptbuch meiner Meinung zu kurz, deswegen fand ich die Ergänzung super! Die erste Geschichte handelt von einer Begegnung mit dem Osterhasen. Sie ist definitiv absurd und übertrieben, aber hier fühlte ich mich definitiv besser unterhalten als bei der zweiten Geschichte, Ich muss heute noch lachen, wenn ich an den Osterhasen denke, ich glaube ich war genauso schockiert wie Martin über diese Begegnung. Der Tod blieb bei der ganzen Aktion, abere wie immer sachlich-kühl, was dem ganzen die gewohnte Würze gab! Zitate: "Ick. Bin. Der. Osterhase." Er pustete Tod, den Rauch ins Gesicht. "Dein Kumpel ist nich' der Hellste, wa?" "Der Osterhase ist ein übergewichtiger, unrasierter Typ im Hasenkostüm?!", rief ich fassungslos. Und da sah ich ihn. Den schwarzen Mann. Den schwarzen, über zwei Meter grossen, schwarzen Mann mit Schulterblättern wie ein öltanker. Im Hasenkostüm. Bei der zweiten Geschichte geht es um eine Frau, die dem Tod besonders in Erinnerung geblieben ist während seiner Karriere als Tod. über diese Begegnung erzählt er Martin auf einem Dach eines Gebäudes in New York während sie der Abfahrt eines Schiffes zuschauen. Die Geschichte ist sehr schön, hier zeigt man den Tod von seiner menschlichen Seite, dass er eine hat habe ich noch nie bezweifelt, aber hier sieht man es besonders schön, dass auch der Tod einsam sein kann und sich nach Kontakt sehnt. Auch wenn die Geschichte schön war, war ich von Martin hier hochgenervt. Er hat permanent dazwischen geredet und nur unnötige Sprüche von sich gegeben!   Ich möchte noch paar Worte zu dem Cover loswerden: Ich finde die Covergestaltung grandiös, wie schon bei dem Hauptroman "Der Tod und anderen Höhepunkte meines Lebens". Es erfreut das Auge mit seiner bunten und frischen Gesaltung, macht neugierig auf das Buch, besonders wegen der Abbildung des Todes, aber -und das ist ganz wichtig- es hat vor allem einen sehr hohen Wiedererkennungswert! Ich denke der Roman ist vorallem aufgrund der hohen Nachfrage nach weiteren Geschichten über Martin und Tod entstanden, deswegen ausdrücklich auch hier von mir: Bitte noch mehr davon und das in voller Länge! 

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  • Ein schönes Buch zum lachen, weinen und schmunzeln

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    jennisbookstorys

    06. May 2017 um 12:09

    Wie es der Titel schon sagt geht es in diesem Buch nur um Martins Höhepunkte im Leben und um den Tod, der auch ein wichtiger Punkt in seinem Leben ist. Man erfährt alle wichtigen Lebenspunkte von Martin und man weiß somit auch warum er am Ende so ist, wie er ist. Die Geschichte ist wirklich lustig, aber auch an ein paar Stellen traurig. Man darf den schwarzen Humor aber auch nicht vergessen, der nicht mal so schlimm ist, da man eher Witze über den Tod und das Leben macht. Der Tod ist eher eine Figur die philosophischer Hinsicht denkt, Martin hat dies erst mit der Zeit gelernt. So ist es sehr schön zu lesen, wie sie über Sachen debattieren, Streiten oder einfach sich über das Warum der Welt unterhalten. Die Geschichte ist so um die Zeit der Berliner Mauer, dem Fall der Berliner Mauer, dem 11. September bis schätzungsweise 2008 geschrieben.  Die Kapitel sind ziemlich kurz und man kann auch ziemlich flüssig lesen. An den Schreibstil musste ich mich erst mal gewöhnen, aber nach knapp einer Seite, war ich auch schon drin in der Geschichte. Der Prolog ist am Anfang etwas verwirrend, aber am Ende vor dem Epilog ergibt es wieder Sinn. Ein sehr schöner und lustiger Roman, er bekommt von mir 5 von 5 Sternen. Ein Roman zum Weiterempfehlen, wenn man auf schwarzen Humor steht.

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  • Man kann sagen was man will dieses Buch ist einfach gut :)

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    Darkwonderland

    IN diesem Buch geht es um Leben oder Tod. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Buch handelt von Martin der in seinem Alter von 7 Jahren dem Tod begegnet. Am Sterbebett seiner Oma. Der Tod ist ganz verwundert das der junge ihn sehen kann und auch mit ihm spricht. Das kann sonst niemand. Und von daher beschließt der Tod Martin zu seinem Freund zu machen. Denn Freunde braucht ja jeder. Nur leider bribgt er Martin sehr oft in Schwierigkeiten. Da ihn andere nicht sehen können taucht er immer dann auf wenn Martin in der Schule ist und ihn die anderen Kinder dabei erwischen wie Martin offensichtlich Selbstgespräche führt. Und so wird egal in welchem Alter und egal was er macht immer der aussenseiter sein.....tja und damit nicht genug färben langsam aber sicher die Gaben vom Tod auf Martin ab. Er kann plötzlich auch sehen wie die Leute um ihn herum sterben werden. Er kann plötzlich über das Wasser laufen und sich splitten. All diese Dinge ge beherrscht er plötzlich denn er soll Tods Nachfolger werden. Denn der Tod macht dieses Job schon seid 500 Jahren. Und Martin  hat eigentlich so garkeine Lust darauf. Aber nun gut ob er es macht oder nicht das müsst ihr selber erlesen. Alles andere wäre ja auch langweilig  ;) Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich leicht lesen. Es fesselt seinen Leser auf eigene Art und Weise das lesen lohnt sich :)

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    • 5

    Darkwonderland

    17. April 2017 um 17:46
  • Genial

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    Lisa_Linstedt

    30. March 2017 um 19:21

    Mir hat das Buch sehr gefallen und kann dieses Buch nur weiter empfehlen. Es hat Humor, es ist traurig, es ist lustig, es ist spannend,  es hat ein hauch romatik mit drine und es kommen viele andere Länder mit vor auch wenn nur sehr kurz aber man reist mit den BUch etwas um die Welt und vorallem in die DDR zurück.Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, liest sich sehr schnell und einfach.Es geht um Martin der eines Tages im Tod im Krankenhaus begegnet als Martin seine Oma besuchen will. Er ist der einzige der den Tod sehen kann und muss mit ansehen wie der Tod seine Oma ihre Seele mit nimmt die in Form eines Schmetterlings aus ihrem Körper fliegt.Der Tod ist sehr verwundert das Martin ihn dabei beobachtet und ihn, den Tod, darauf anspricht. So kommen die 2 in laufe der Zeit immer aneinander und lernen sich kennen und haben eine andere Art an Freundschaft ...... Ob so ein Freund immer Hilfreich ist wenn man die erste Freundin hat, Freunde und wie das mit Familie aussieht. Müsst ihr selber herraus lesen aber soviel sei Verraten Martin erlebt einige Sachen in seinem Leben und viele Höhen und Tiefen durch stehen und der Tod steht immer an seiner Seite.Ich kann dieses Buch Empfehlen es lohnt sich.

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  • Tod ist nicht der einfachste Freund, aber ein außergewöhnlicher !

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    AK87

    29. March 2017 um 17:59

    Man kann sich seine Freunde nicht immer selber aussuchen. Es ist schwer zu sagen wer am Sterbebett von Martins Oma überraschter war, Martin oder der Tod. Tod ist es gewohnt unsichtbar zu sein, aber plötzlich wird er vom kleinen Martin angesprochen. Und Martin meint wirklich ihn, Martin sieht ihn! Martin muss sich daran gewöhnen, dass Tod in den unmöglichsten Situationen auftaucht. Außerdem muss Martin aufpassen, dass man ihn nicht für verrückt hält, wenn er mit seinem unsichtbaren Freund spricht.  Das Buch hat für mich alles gehalten, was ich mir erwünscht habe. Lustig, ironisch, sarkastisch und einfach herrlich zu lesen. Ich fühlte mich wunderbar unterhalten von dieser außergewöhnlichen Geschichte. Es hat richtig Spaß gemacht Martin beim Heranwachsen zu begleiten. Zu beobachten wie seine Freundschaft mit dem Tod sich entwickelt und wie sich die Leben beider unter dem Einfluss dieser Freundschaft verändert. Der einzige Vorwurf, den ich dem Buch machen kann ist der, dass es einfach viel zu schnell zu Ende ist ;)

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  • Ein Roman, der sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    NaddlDaddl

    27. March 2017 um 14:50

    „Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens“ – das hört sich schon ein wenig komisch an, aber auf eine interessante Weise komisch. Der Inhalt hört sich dann noch interessanter an. Martin trifft am Sterbebett seiner Großmutter auf den Tod höchstpersönlich und der setzt sich in den Kopf, mit Martin befreundet sein zu müssen, da er der einzige ist, der den Tod sehen kann. Tatsächlich beginnt so eine seltsame Freundschaft.Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass mir dieses Buch so gut gefallen würde. Doch schon allein der Schreibstil von Sebastian Niedlich ist wirklich gut, bringt dauernd zum Schmunzeln. Außerdem bringt der Autor glaubhaft rüber, dass er gerade aus Sicht von Martin erzählt – egal, ob der gerade 10, 15 oder 25 Jahre alt ist. Die Handlung dreht sich vor allem um die Freundschaft von Martin und dem Tod, darauf, wie sie sich entwickelt und wie die beiden Charaktere sich entwickeln.Martin ist, wie ich finde, ein sehr guter Protagonist. Ich würde ihn nicht unbedingt sympathisch nennen, er hat doch einige Macken und wegen seines komischen Verhaltens auch kaum Freunde, aber er kommt authentisch rüber, was mir sowieso viel wichtiger ist. Die zweite Hauptperson, der Tod, ist mir noch sympathischer. Ich finde es schon allein super, wie un-klischeehaft der Autor den Tod darstellt. Er ist nämlich ein mehr oder weniger normal aussehender Mann Mitte 30, der zwar eine Kutte trägt, jedoch einen Kescher dabeihat. Hier finde ich die Idee sehr süß, dass jeder Mensch, der stirbt, seine Seele in Form eines Schmetterlings aushaucht, die der Tod dann einfängt. Das ist doch mal schön ungewöhnlich  Was mir auch sehr am Tod gefällt und ebenfalls zum Schmunzeln bringt, ist die Ausdrucksweise von ihm. Er ist schon ein paar Jahrhunderte alt und spricht dementsprechend und die Dialoge zwischen dem altertümlich klingenden Tod und Martin sind dann immer besonders witzig, vor allem, wenn Martin dem Tod etwas erklärt. Nachdem Martin ihm zum Beispiel „cool“ erklärt hat, verwenddet der Tod das Wort andauernd^^Die Entwicklung dieser beiden Charaktere ist noch ein Grund, warum ich das Buch so toll finde. Sowohl Martin als auch der Tod verändern im Laufe der Handlung ihre Sichtweisen und es ist sehr spannend zu sehen, wie sich dadurch auch die Freundschaft verändert und Reibungen zwischen den beiden entstehen.Der Roman ist zwar kein allzu spannendes Buch, aber doch sehr gut durch seinen Witz und dadurch, dass einige ernste Themen angerissen werden. Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.

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  • Unterhaltsam

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    Jisbon

    24. February 2017 um 21:31

    "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" hat mir im Großen und Ganzen sehr gefallen. Ich mochte das Konzept, fand den Charakter 'Tod' faszinierend und die Mischung aus Humor und ernsten, zum Nachdenken anregenden Themen ist gut gelungen... allerdings hatte ich ein großes Problem mit dem Protagonisten. Die meiste Zeit über war er mir sympathisch und da man ihn von frühester Kindheit an begleitet, lernt man ihn und seine Stärken und Schwächen gut kennen. Ich muss aber klar sagen, dass ich den Tod viel interessanter als ihn fand und in den Konflikten der beiden auch meist auf seiner Seite war, obwohl ich Martins Unglauben und Entsetzen natürlich sehr gut nachvollziehen konnte. Trotzdem ging er mir nach einer Weile ein wenig auf die Nerven und Teile seiner Lebensgeschichte waren für mich nicht wirklich unterhaltsam. Davon abgesehen hat das Buch mich aber gut unterhalten und ich mochte die Botschaft, dass der Tod zum Leben gehört und man die Zeit genießen muss, die man hat. Dazu war die ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden Figuren sehr schön beschrieben und der Autor hat es geschafft, ein sehr ernstes Thema auch humorvoll darzustellen. Daher gibt es 3,5/5 Sternen.

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  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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    • 367
  • Unglaublich Gut!!!

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    xeniaweinel

    09. November 2016 um 19:18

    Ich finde dieses Buch einfach nur unglaublich gut geschrieben. Es ist mega witzig und hat trotz allem ein rauch von trauer drin, was aber keineswegs das Buch ruiniert. Ich hab mich von Anfang bist fast vor dem Ende Tod gelacht. Das Ende ist unglaublich Rührend und einfach nur perfekt. Ich kann nur empfehlen dieses Buch zu lesen.

  • DER TOD IST NICHT DAS ENDE, SONDERN DER FORTSCHRITT.

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    Osilla

    28. September 2016 um 21:03

    "Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass ich ungern Teil dieser Welt bin. Und zum ersten Mal kam mir der Gedanke, nach meinem eigenen Tod in meinem Spiegelbild zu suchen." (S. 253)Schon das Buchcover ist einladend gestaltet. Das Thema „Tod“ ist eigentlich ein schweres Thema, welches oftmals auch als Tabuthema gilt. Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens von Sebastian Niedlich ist definitiv eines meiner Lieblingsbücher geworden. Die Kombination aus Humor und Ernsthaftigkeit ist ausgeglichen und die Geschichte regt zum Philosophieren an, ohne gleichzeitig schwere Kost zu sein.Sebastian Niedlich (1975 geboren) ist Autor einiger Graphic Novels sowie diverser Drehbücher. Mit Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens legt er 2013 seinen ersten Roman vor. Außerdem erschienen inzwischen noch zwei weitere Bücher: Und Gott sprach es werde Jonas und Ein Gott, drei Könige und zwei Milliarden Verrückte.Der Roman beginnt mit einem Prolog und nimmt einen Teil des Endes der Geschichte vorweg. Der Protagonist Martin sitzt auf einer Bank und wartet auf seinen eigenen Tod. Ein mysteriöser Freund gesellt sich zu ihm und sie unterhalten sich.Im folgenden Kapitel wird jener mysteriöse Freund eingeführt. Es handelt sich um den Tod höchstpersönlich, den Martin am Todestag seiner Oma kennenlernt. Natürlich ist es ungewöhnlich, dass ein Mensch den Tod sehen kann, und genau das ist der Punkt, wieso die beiden sich wohl näher kennenlernen wollen. Das Leben geht weiter, der Tod taucht immer wieder in Martins Leben auf und somit kommt es auch zu einigen sehr humorvollen Situationen, in denen der Tod alles andere als erwünscht ist. Martin und der Tod streiten sich oftmals und es kommt immer wieder zu Brüchen in dieser ungewöhnlichen Freundschaft. Martin ist hin und her gerissen, er kann am Tod als Ende eines Lebens nichts Gutes sehen und versucht dem Tod in Person immer wieder ins Handwerk zu pfuschen, was ihm gelegentlich auch gelingt. So kommt es immer wieder zu Streitigkeiten zwischen ihm und dem Tod. Diese Diskussionen sorgen für den nötigen Tiefgang in der Erzählung. Witz und besagter Tiefgang erschaffen eine runde in sich schlüssige Geschichte über das Leben und den Tod.Es gibt immer wieder Wendungen in der Geschichte und der Leser wird geradezu mitgerissen. Die Erzählung ist detailreich und auch Kleinigkeiten wie ein verlorene gegangener Schreibtischstuhl werden wieder aufgegriffen und zu einem sinnvollen und gerne auch witzigen Ende gebracht. Die Entwicklung des Protagonisten Martins ist auch deutlich erkennbar, so setzt die Erzählung mit ihm als sieben jährigen Jungen ein und endet mit ihm in der Rolle des Vaters und Ehemannes. Von einem in sich gekehrten Kind entwickelt er sich zu einem gerissenen jungen Mann während seiner Schulzeit und später treu sorgenden Vater eines Kindes. Viele kleine Anekdoten aus Martins Leben machen die Geschichte lebhaft und vor allem glaubhaft. Die Jugend und Schulzeit werden detailreich und ausgiebig geschildert, das Leben mit seiner Freundin Anja und seinem Sohn Tobias bleibt hingegen relativ kurz beschrieben, was aber auch das Davonrennen der Zeit und die Kürze eines menschlichen Lebens, bis der Tod ihn ereilt, symbolisiert.Das Ende der Geschichte ist überraschend und dann doch wieder nicht. Die Geschichte steckt voller Wendungen und so ist es dem Leser nicht wirklich möglich, etwas voraus zu ahnen. Kurz und knapp wird das Ende gehalten, man hätte gerne ewig so weiter lesen können. Gerade das Philosophieren über des Leben und den Tod, sowie das Schicksal eines Menschen hat mir sehr gefallen, da es eine gewisse Leichtigkeit inne hatte. So kann man sagen, dass die Geschichte ein offenes geschlossenes Ende hat."Tu, was du nicht lassen kannst, aber irgendwann musst du den Tod als einen Teil des Lebenszyklus ansehen und akzeptieren." (S. 226)Eine klare Leseempfehlung! Wer gerne humorvolle Literatur liest, dabei aber Tiefgang sucht und vielleicht auch hin und wieder über die Thematik „Leben, Tod und Schicksal“ philosophiert, wird dieses Buch zu schätzen wissen.

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  • Bringt dich zum Lachen und nachdenken.

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    sasuka77

    01. August 2016 um 08:35

    Ein gut Geschriebenes Buch, dem man gerne seine Zeit schenkt. Es bringt einem zum Lachen, zum Nachdenken, es macht dich traurig und tröstet dich. Alles hat seine Zeit und je eher man das akzeptiert desto besser. Muss man einfach lesen.  

  • Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens - Sarkasmus pur!!!

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

    Ay73

    29. July 2016 um 09:44

    Martin lernt im Krankenhaus am Sterbebett seiner Großmutter den TOD kennen. Dieser ist erfreut darüber, dass ihn nach so langer Zeit endlich einer sehen und vor allem mit ihm reden kann. So beschließt der Tod, Martin immer wieder aufzusuchen und mit ihm eine Freundschaft einzugehen. Wir werden in diesem Buch mit Martin groß, wie er die Schule beginnt, Freundschaften schließt, die erste Liebe, seine Bundeswehrzeit etc. und immer wieder ist der Tod an seiner Seite, teils um mit ihm zu reden, teils aber um Freunde aus seinem Leben mitzunehmen. Dies gefällt Martin nicht immer, und so beschließt er, den Tod auszutricksen, was der Freundschaft nicht immer hilfreich ist. Ein sehr amüsantes Buch, ich habe Tränen gelacht, geschmunzelt und mich darüber gefreut, dass der Tod auch Gefühle hat... lesenswert..

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