Sebastian Niedlich Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

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Inhaltsangabe zu „Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben“ von Sebastian Niedlich

Urkomisch: Der neue Roman von Sebastian Niedlich! Mephistopheles auf Freiersfüßen – Bestsellerautor Sebastian Niedlich schickt den Teufel auf Partnersuche!

Bei Gott in Ungnade gefallen, weil Mephy einst versuchte, einen himmlischen Betriebsrat zu gründen, wurde der Fürst der Finsternis strafversetzt und kümmert sich seitdem um das ordnungsgemäße und formvollendete Quälen der verdammten Seelen. Trotz Schwefelduft und Überstunden ist Mephy hochmotiviert bei der Sache, doch so langsam wird ihm klar, dass es im Leben noch etwas anderes geben muss als immer nur Arbeit. Eine Frau muss her, und zwar schnell!

Mephy bekommt von seinem Chef 66 Tage Sonderurlaub in irdischen Gefilden, um eine schöne Sterbliche zu finden. Dort angekommen, merkt er schnell, dass Partnersuche inzwischen die Hölle auf Erden ist … Sebastian Niedlich erzählt von teuflischen Dates und Bungee-Haien, kleinen Gemeinheiten und großen Gefühlen – beste Unterhaltung ist garantiert!

Gott sah ihn mit zusammengezogenen Brauen an, schien die Bemerkung aber überhören zu wollen. Mephy fischte den Ball aus dem Loch und gab ihn dem Chef zurück. Der nickte gefällig und schritt weiter zum nächsten Abschlag. (...)
»Du willst dir also ein paar Tage freinehmen«, sagte der Chef mit Blick über den Golfplatz.
Mephy befürchtete, dass sein Anliegen nicht gut ankommen würde, aber er wollte auch nicht drum herumreden. »Na ja, genau genommen hatte ich an etwas mehr als ein paar Tage gedacht.«
»Ein paar Wochen?«
Mephy schüttelte den Kopf.
»Jahre?«
Mephy lächelte verkrampft.
Der Chef warf ihm einen scharfen Blick zu und zog eine Augenbraue hoch. »Du kannst doch nicht deinen Posten für ein paar Jahre verlassen? Wo kämen wir denn da hin? Nachher wollen auch alle anderen, dass ich ihnen Urlaub gebe. Das wäre ein schönes Chaos. (...) Was willst du überhaupt so lange machen?«
»Dies und das«, sagte Mephy. (...)
Der Chef dachte eine Weile nach und fuhr sich gedankenverloren durch den Bart. Dann schaute er Mephy prüfend an.
»Das ist mir alles zu unsicher. Du könntest ja auf die Erde gehen wollen, um dort alle Menschen zum Bösen zu verführen. Gib mir einen guten Grund, warum ich das tun sollte.«
»Ich könnte auf die Erde gehen und die Menschen zum Bösen verführen? Du mischst dich doch andauernd ein. Was hab ich denn jemals gemacht? Wenn überhaupt, habe ich dir nur gesagt, dass du dich mal ein wenig zusammenreißen solltest.«
Der Chef verzog keine Miene. »Sag mir doch einfach, warum du dorthin willst.«
Mephy seufzte. »Also schön: Ich will mir auf der Erde eine Frau suchen.«
Diesmal zog der Chef beide Augenbrauen hoch und fing an, schallend zu lachen.
Mephy ließ die Mundwinkel hängen. »Schön, dass dich das so amüsiert. Wenigstens hat einer Spaß.«Sebastian Niedlich

Die Presse über die Bücher von Sebastian Niedlich:
»Was wäre, wenn man genau wüsste, wer wann sterben muss? Wäre das Leben dann einfacher? Martin hat diese Gabe. Und er kann den Tod sehen, mehr noch: Er kann mit ihm reden. Als Kind findet er das eine Weile lustig, immerhin hat er in dem schrägen Sensenmann einen Freund gefunden, er spielt sogar Schach mit ihm. Aber dann ist es immer weniger schön – wer möchte schon wissen, wann Menschen sterben müssen? Und, wenn du es kommen siehst und direkt daneben stehst, nicht helfen können? Martin versucht, den Tod auszutricksen, ihm aus dem Weg zu gehen. Aber: Dem Tod kann man nicht ausweichen. Schon gar nicht dem eigenen.« Lübecker Nachrichten

»›Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens‹ von Sebastian Niedlich ist eine Komödie mit ganz viel schwarzem Humor und sehr lesenswert.« Mittelbayerische.de

»Ein Buch, das mich vom ersten Moment nicht mehr losgelassen hat. Mein Tipp an Sie: einfach lesen und sich auf den Humor einlassen und amüsieren.« Eichsfelder Nachrichten

Lachen - Lachen und nochmals Lachen!

— Malista

Tragen Sie eine Windel....sonst machen Sie sich vor Lachen vielleicht in die Hose beim Lesen!

— Huschdegutzel

Eine unterhaltsame Geschichte über den Teufel, der eine Frau möchte, der ihn liebt wie er ist und bei der Suche so einiges dazulernt.

— Suska

Eine spannende, und doch liebevolle Geschichte mit sehr originellen Figuren.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

    Huschdegutzel

    22. January 2018 um 18:55

    Wenn der Teufel  Mephy heißt und manche Seelen in einem überdimensionalen Toaster quält ... wenn Gott lieber Golf spielt und darum Earth II erschaffen hat ... wenn aus Petrus Petra geworden ist und ein Dämon mehr Chancen bei der holden Weiblichkeit hat als der Fürst der Finsternis selbst ... und Sie diesem auch noch als erstes im Schlafanzug begegnen ...  dann sind Sie in der Welt von Sebastian Niedlich angekommen.Und vor allem - dann geht es erst so richtig los! Denn der Teufel sucht eine Frau und zwar in 66 Tagen - und keine nur zum "Piep", sondern auch noch eine für die Ewigkeit! Nicht grad leicht, wenn man Hörner hat, weil Gott total nachtragend ist und auch dem sein Junior da nix dran ändern kann.Ich habe keine Ahnung, woher dieser Autor seine gnadenlos genialen und abgedrehten Ideen nimmt. Ich weiß nur, dass ich nicht genug davon bekomme!Ob Speed-Dating, Online-Partnerbörse oder nervige Weltverbesserer - jeder fällt früher oder später dem Bungee-Hai zum Opfer.Bei mir führte das Lesen zu so manche netter Bekanntschaft - ich lache nicht gerade leise und da ich meist in der Bahn lese, kamen da schnell Gespräche zu Stande. Falls Mephy also nochmal eine Frau sucht - sollte er es vielleicht auf diese Weise versuchen!Unbedingte Leseempfehlung, ob Sie einen Partner haben oder nicht!

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  • Leserunde zu "Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben" von Sebastian Niedlich

    Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

    SebastianNiedlich

    Liebe Leserinnen, liebe Leser, im Oktober ist mein Roman "Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben" erschienen – Zeit für eine neue Leserunde! Aus diesem Grund hat mir die Verlag ein paar Belegexemplare zur Verfügung gestellt: Zu gewinnen gibt es 5 eBooks und 5 gedruckte Bücher. Und um was geht es eigentlich in dem Buch? Bei Gott in Ungnade gefallen, weil Mephy einst versuchte, einen himmlischen Betriebsrat zu gründen, wurde der Fürst der Finsternis strafversetzt und kümmert sich seitdem um das ordnungsgemäße und formvollendete Quälen der verdammten Seelen. Trotz Schwefelduft und Überstunden ist Mephy hochmotiviert bei der Sache, doch so langsam wird ihm klar, dass es im Leben noch etwas anderes geben muss als immer nur Arbeit. Eine Frau muss her, und zwar schnell! Mephy bekommt von seinem Chef 66 Tage Sonderurlaub in irdischen Gefilden, um eine schöne Sterbliche zu finden. Dort angekommen, merkt er schnell, dass Partnersuche inzwischen die Hölle auf Erden ist … Ich freue mich sehr, wenn ihr Lust habt, mein neues eBook bei dieser Leserunde kennenzulernen. Wenn ihr mitmachen und eines der Belegexemplare gewinnen wollt, antwortet einfach auf folgende Frage: "Was war das Merkwürdigste, was dir je bei einem Date passiert ist?" Bewerbt euch bis zum 26. Oktober. Wenn es mehr Interessenten als Freiexemplare gibt, entscheidet das Los. Ich drücke euch die Daumen und wünsche allen viel Spaß mit dieser Leserunde! Natürlich würde ich mich im Anschluss sehr über eine Rezension freuen. Viele Grüße, euer Sebastian Niedlich

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  • Ein Teufel auf Frauensuche

    Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

    Suska

    29. November 2017 um 11:16

    Teufel Mephy (kurz für Mephistopheles, ja, wie bei Goethe) hat die Nase voll von seinem einsamen Leben in der Hölle und den Frauenseelen, die sich ihm nur an den Hals schmeißen, um Folterungen zu entgehen. Er möchte eine Frau, die ihn wirklich liebt, so wie er ist. Weil er die aber in Hölle nicht finden kann, bittet er seinen Chef, den Allmächtigen höchstpersönlich, um Urlaub auf der Erde. Der genehmigt ihm nach einiger Überzeugungsarbeit 66 Tage, um eine Frau zu finden. Für Mephy beginnt nun ein Abenteuer, in dem er nicht nur sehr viel über Onlinedating, Speeddating und Frauen im Allgemeinen und Besonderen lernt, sondern auch seine romantische, mitfühlende Seite entdeckt. Sein treuer Diener Azazel und die beiden Erdenbewohner Klaus und Suse helfen ihm dabei tatkräftig, müssen ihm aber auch das eine oder andere Mal den richtigen Weg aufzeigen. Und was passiert eigentlich, wenn Mephy der Frau seines Herzens sagt, wer er wirklich ist und wo er lebt? Ich kannte vorher noch kein Buch von Sebastian Niedlich und war daher neben der vielversprechenden Geschichte sehr gespannt auf den Stil des Autors. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Sehr wortgewandt und witzig führt der Autor seinen Teufel durch die Irrungen und Wirrungen der Partnersuche. Mit viel Wortwitz begegnet der Leser Jesus, der gerne Stand Up Comdedian wäre, oder Petrus, der jetzt Petra heißt. Und was macht der liebe Gott eigentlic so den ganzen Tag? Aber es geht auch sehr emotional und tiefgründig zu. Die Mischung hat mir gut gefallen, und auch die Entwicklung, die Mephy während seiner Suche durchgemacht hat, fand ich sehr gut. Und neben Mephy war mein persönlicher Star sein Diener Azazel, der ebenfalls eine tolle Entwicklung durchmacht und endlich mal was für sich, statt immer nur für seinen Chef tut. Und am Ende dafür belohnt wird. Ein humorvolles Buch für Zwischendurch, das so ziemlich alle Klischees zum Thema Partnersuche in der Neuzeit aufs Korn nimmt und nebenbei Einblicke in die Hölle bietet, die ich lieber nicht so genau wissen wollte. Und weil ich auch lieber nicht im Toaster landen oder dem Bungeehai begegnen möchte, werde ich ab jetzt wohl ein besserer Mensch.

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  • Die Teuflische Sehnsucht nach Liebe

    Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

    Mar_Git

    15. November 2017 um 12:44

    Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben - das könnte man jetzt fast als Anzeige in einer Partnersuchbörse in der Tageszeitung sehen. Und jeder denkt sich - da will es ein Mann aber wissen. Doch tatsächlich handelt es sich dabei um DEN echten Teufel, den Bestimmer in der Hölle. Wenn man meint bei dem Teufel namens Mephy geht es nur düster und der Feuershitze wegen heiß her, dann hat man sich getäuscht. Denn in Mephy schlummert insgeheim eine zarte sowie romantische Seele - die eben einfach nur geliebt werden will. Da er sein passendes Gegenstück in den Tiefen der Hölle noch nicht gefunden hat, bekommt er von seinem Chef, dem lieben Gott 66 Tage Sonderurlaub auf Erden. Zusammen mit seinem Diener Azazel versucht er nun alles, um hier bei uns seine große Liebe zu finden. Angefangen von Online-Dating-Plattformen bis hin zum Tindern probiert er alles aus, was im Moment so "in" und angesagt ist. Bei dem Dates macht er alles falsch was er nur falsch machen kann. Aber wo soll er nun diese eine Frau finden? Letztlich klappt dies auf die ganz altmodische Weise - in einer Disco bzw. auf einem Trödelmarkt. Doch was wird Isa wohl dazu sagen wenn Sie erfährt, dass Ihre neue Liebe der wahrhaftige Teufel ist und Sie - um mit ihm zusammen zu sein - in die Hölle kommen muss? Lasst Euch überraschen...! Ein Buch aus der Feder von Sebastian Niedlich, der die Lacher sofort und direkt auf meiner Seite hatte. Er nimmt so viele Dinge auf die Schippe, darunter auch ehrwürdige Personen wie Gott, Jesus, Petrus und eben den Teufel, allerdings nie auf erniedrigende oder herablassende Art und Weise. Und es kommen viele Gesellschaftskritische Umstände auf den Tisch: Transgender, Krankheit, der Blick auf das Äußere etc. Mit viel Wortwitz aber auch Charme lässt der Autor unser Teufelchen Mephy auf Partnersuche gehen. Ich kann jedem potentiellen Leser garantieren, dass die Augen hierbei nicht trocken bleiben :-) Doch nicht nur witzig geht es zu. Herr Niedlich beherrscht es auch, gefühlvoll und behutsam mit dem Thema Krankheit und Trauer umzugehen. Dies ist vor allen Dingen im 3. Teil des Buches von Nöten. Daumen hoch auch vor allen Dingen für dieses Kapitel! Ich kann eine eindeutige Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Denn Ihr seid doch bestimmt ganz interessiert, warum Petrus plötzlich zur Petra wurde oder Mephy göttliche Gespräche mit Jesus alias Junior führen kann, oder? Ich wünsche euch jetzt schon witzige, spannende und einfach geniale Lesestunden!

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  • Der Teufel auf Brautschau - in 66 Tagen zur Traumfrau für die Ewigkeit

    Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

    schafswolke

    15. November 2017 um 11:51

    Mephy hat es nicht leicht, denn auch er sucht mal jemanden fürs Herz, am besten für die Ewigkeit! Aber wer hat schon ernsthaftes Interesse am Teufel höchstpersönlich? Die Auswahl in der Hölle ist zwar groß, doch so recht ist nichts für ihn dabei. Und so überredet er seinen Chef zu 66 Tagen Urlaub auf der Erde.Die Suche nach dem richtigen Partner ist nicht so leicht, mittlerweile gibt es unzählige (Un)Möglichkeiten, dass muss auch Mephy ziemlich schnell erkennen und schon bald befindet er sich im lustigen Reigen der Single-Börsen im Internet und beim Speed-Dating wieder.Wieder ein Mal ein tolles Buch von Sebastian Niedlich! Ich kenne schon mehrere Bücher von ihm und auch hier hat er wieder genau meinen Humor getroffen. Es gibt herrliche Situationskomik und so viele Stellen, die mir aus dem ganz alltäglichen Wahnsinn bekannt vorkommen. Und trotzdem gibt es immer wieder Stellen, die etwas ruhiger daher kommen.Ist der Teufel wirklich so böse? Ist Gott unfehlbar? Parntersuche - Segen oder Fluch? Gibt es die ewige Liebe? Alles Fragen und Themen, die hier aufkommen. Sebastian Niedlich schafft es in seinem Buch witzige und ernsthafte Elemente geschickt zu verstricken, gewürzt wird das Ganze mit einer Prise schwarzen Humor und leichtem Sarkasmus.  Hier muss ich einfach 5 Sterne geben und empfehle das Buch gerne weiter.

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  • Unglaublich komisch!

    Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

    Malista

    14. November 2017 um 13:35

    Ich habe selten so viel gelacht beim Lesen eines Buches! Das Buch besticht durch die unglaubliche Situationskomik, die vortrefflich beschrieben ist!

  • Mephy und die Liebe

    Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

    MissStrawberry

    13. November 2017 um 12:09

    Mephistopheles, kurz Mephy, führt seit seiner Strafversetzung die Hölle vorbildlich. In seiner Freizeit sieht er gerne romantische Komödien. Genau deshalb wächst in ihm der Wunsch, um seiner selbst willen geliebt zu werden. Frauen werfen sich ihm reihenweise an den Hals, doch stets mit dem Hintergedanken, dadurch den Höllenqualen zu entkommen. Das will er nicht mehr, er will echte Liebe. Und so bittet er den Chef um Urlaub. Den will er auf der Erde verbringen und dort sein Glück finden. Mit seinem Diener Azazel macht er sich auf und stellt fest, dass Partnersuche die Hölle ist …Sebastian niedlich hat eine wunderbare Art, mit Tod und Teufel umzugehen. All seine Bücher haben das gewisse Etwas und sind trotz einer Extraportion Humor nie billig oder niveaulos. Im Gegenteil – er schafft es wie kein Zweiter, respektvoll und humorvoll gleichzeitig zu sein. Trotz aller Kritik an Gott und Teufel, an Himmel und Hölle, an Glaube und Nichtglaube wird er nie moralisch oder pocht auf eine bestimmte Sichtweise. Gerade deshalb kommt man ins Grübeln und ist bereit, seine Einstellungen noch einmal zu überdenken. So bleibt immer ein Stück der Story im Hinterkopf und hallt sehr lange nach.Der Stil ist lebendig: mal flott und mitreißend komisch, dann wieder ruhiger und besinnlicher. Ganz so, wie das Leben eben gern spielt. Doch auch in den schwierigsten Momenten ist ein kleines Körnchen Humor zu finden, und sei es auch nur durch einen Wortwitz. Diese entstehen quasi von ganz allein und ziehen sich durchs ganze Buch. Die Figuren sind herrlich gezeichnet. Auch unsympathische Charaktere machen hier Spaß, denn irgendwie erkennt man von jeder Charakterart irgendjemanden aus dem eigenen Leben wieder. Die Gesamtheit der Figuren ergibt ein erstaunlich reales Bild, auch wenn darin einige Himmel- und Höllenbewohner vorkommen. Die Gedankengänge aller Charaktere, ihre Handlungsweisen und die Folgen finde ich jedenfalls absolut nachvollziehbar. Besonders schön ist dargestellt, wie schwer es ist, den richtigen Partner zu finden. Oder ganz krass: überhaupt jemanden, der „kompatibel“ ist. Da lobe ich mir die gute alte Zeit, in der ich völlig ohne Facebook, Partnerbörsen und ähnlichen Katastrophen meinen Mann gefunden habe. Ganz schlicht und ergreifend in einem Music-Pub. Und als Teenager ging das auch so herrlich „technikfrei“. Mephy tut mit da echt leid, hat er doch von vorn herein ganz schlechte Ausgangsvoraussetzungen, noch dazu nur 66 Tage Zeit und – verständlicher Weise – auch ein paar Vorstellungen, wie seine Traumfrau denn sein soll.Sebastian Niedlich hat es aber zusätzlich geschafft, ganz andere Themen noch mit einzuflechten. Es geht auch um die Frage, ob Gott wohl wirklich so gut und gnädig ist und der Teufel so böse und gemein. Da geraten die Gedanken ins Rotieren und nehmen völlig neue Wege. Nein, ich bin nicht Agnostiker, aber ich frage mich schon, wie ein so gütiger Gott so viel Böses zulassen kann und ob der Teufel tatsächlich so böse ist – straft er doch nur diejenigen, die im Leben Böses getan haben. Doch das nur am Rande!Viele weitere Themen wurden vom Autor mit eingebaut. Sei es da Transgender, Satanismus, Feminismus, Krankheit oder Arroganz – Sebastian Niedlich legt den Finger immer in die Wunde, aber nicht um zu quälen, sondern um zu heilen!Mephis Suche und Erkenntnisse gefallen mir extrem gut. Ich bin gespannt, womit Sebastian Niedlich mich mit seinem nächsten Buch verzaubert. Keiner geht Themen dieser Art so außergewöhnlich und respektvoll an, wie er. Ganz klar: fünf Sterne!

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  • Teufel sucht Frau

    Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

    SaintGermain

    12. November 2017 um 12:33

    Der Teufel sucht eine Frau und bekommt von Gott 66 Tage Zeit, um auf der Erde eine zu finden. Das Cover des Buches ist passend, auffällig, sehr gut gemacht und im gleichen Stil wie die bisherigen Büchern des Autors. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, die Protagonsiten werden sehr gut dargestellt und der Humor sprüht aus jeder einzelnen Zeile hervor. Die Charaktere alleine sind einfach witzig, v.a Junior, Petra und Gott sind einfach köstlich oder besser gesagt göttlich. Der Sarkasmus trieft richtig in diesem Buch, hat dabei eine gewisse Spannung, sodass man gerne immer weiterliest und am liebsten keine Pause einlegen will. Neben dem Humor hat die Story aber auch einen klitzekleinen ernsten Hintergrund, auch nimmt der Autor natürlich die Realität auf der Erde aufs Korn. Nicht die ganze Story ist vorhersehbar, was mir auch gefallen konnte. Fazit: Absolute Leseempfehlung für ein sarkastisches, humorvolles Werk in seiner Höchstform

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    • 2
  • Teufel sucht die Eine

    Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

    bri114

    08. November 2017 um 13:59

    Titel und Cover sind passend zum Genre sehr witzig im Comicstil gehalten- durchaus ansprechend und mit hohem Wiedererkennungswert.Sebastian Niedlich versteht es auf außergewöhnliche Weise, seinen Helden trotz dessen charakterlichen Schwächen, sympathisch darzustellen. Wir begleiten den Höllenfürsten, Mephy (Mephistopheles), auf seiner Suche nach einer Partnerin, allerdings auf der Erde. Dabei erhält er Unterstützung von seinem Diener Azazel und dem Menschenpaar Klaus und Suse, die ihn in die Welt von Internet-Dating, Tinder usw. einführen. Mephy verliebt sich nach einigen Hürden tatsächlich- doch wie nun die Angebetete von einer gemeinsamen Zukunft in der Hölle überzeugen?Vorwiegend witzig und spannend für gute Unterhaltung sorgend gab es auch überraschende Momente mit einer emotionalen Tiefe, die ich nicht erwartet hätte.Deshalb werde ich mich wohl auch noch um die weiteren Romane des Autors bemühen und kann diesen Roman nur empfehlen!

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    • 3
  • Spannend und originell!

    Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. November 2017 um 16:48

    Wir lernen den Höllenmanager "Mephy" kennen, der mit seiner Gesamtsituation unzufrieden ist, weil er eine Partnerin haben möchte, die ihn seiner Persönlichkeit wegen mag. Er hat die Nase voll von den Betthäschen, die ihn vergöttern, weil er der Teufel ist und an seiner Seite die Macht auskostet wollen. So bittet er Gott um die Erlaubnis, die Erde zu bereisen, um sich eine Menschenfrau zu suchen. So reist er mit seinem Dämonendiener Azazel auf unseren Planeten, beide sind als Menschen getarnt, nur leider hat Mephy seine Hörner noch. Dieser Umstand und noch viele weitere sorgen für lustige Situationen.Dieses Buch ist so herrlich klischeefrei und sarkastisch, dass das Lesen wirklich eine wahre Freude war. Beispielsweise heißt Jesus hier Junior und kloppt einen Kreuzigungswitz nach dem anderen, außerdem kann er teleportieren und ist somit nicht wirklich ans Kreuu gefesselt. Petrus heißt Petra, weil sie ein Transgender und eine Frau geworden ist. Gott interessiert sich nicht wirklich fürs die Belange der Menschen und spielt lieber Golf, ihn interessiert es auch nicht, was in der Hölle abgeht, schließlich hat er ja Mephy als "Manager" dorthin strafversetzt. Das sind nur ein paar wenige Beispiele, die Geschichte ist voll davon. Sebastian Niedlich hat hier seine Kreativität mal so richtig spielen lassen, und auf die Figuren großen Wert gelegt, was mir wirklich großartig gefallen hat.Sämtliche Social-Media-Plattformen werden in der Geschichte aufs Korn genommen, denn dort meldet Mephy sich zu Anfang an. Auch vor dem Speeddating macht der Autor nicht Halt, sämtliche Klischees in dieser Hinsicht werden hier aufs Korn genommen. Diese Art und Weise, mit Klischees und dem Gegenteil zu spielen ist fast schon brilliant und ich habe während des Lesen mehrere Male herzhaft lachen müssen.Es gibt außerdem so einige Plottwists, mit denen ich nie gerechnet hätte, deswegen ist die Geschichte alles andere als vorhersehbar, das habe ich sehr geschätzt. Auch der Schluss ist wirklich großartig gelöst, und ich habe bis zum Schluss mitgebangt.Dieses Buch wird für mich nicht das Einzige Buch des Autors bleiben, denn ich habe mir vorgenommen, die anderen Bücher auch zu lesen.Ich spreche hiermit eine absolute Empfehlung für humorvolle Leser aus, die Sarkasmus mögen und keine Klischees in Geschichten brauchen, bzw. damit leben können, wenn sie "zerrissen" werden.

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  • amüsant bis zur letzten Seite, hier steckt enorm viel Kreativität drin

    Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

    Kaffeetasse

    05. November 2017 um 19:56

    Ich habe das Buch fast in einem Rutsch weggelesen, weil ich es von der ersten bis zur letzten Seite so herrlich amüsant fand, dass ich gar nicht anders konnte. Das Buch sprüht vor Wortwitz und komischen Situationen, genau das richtige Futter für mein Kopfkino! Ich konnte mir die einzelnen Szenen so bildlich vorstellen, dass ich nur an den Autor ein großes Danke schicken kann!Im vorletzten Viertel des Buches werden aber auch nochmal ruhige und dramatische Töne angesprochen, aber dies fügt sich sehr gut in die Geschichte selbst ein, sodass am Ende dann doch ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Doch warum geht es eigentlich? Der Höllenfürst himself- Mephy, leicht rundlich, hat eine Vorliebe für Romantikkomödien und er wünscht sich eine Frau an seiner Seite. Aber nicht irgendeine! Nein, eine, die ihn wirklich liebt und mit ihm zusammen in der Hölle lebt, weil sie das möchte. Und so begibt er sich auf die Erde und stürzt sich in den Dating-Wahnsinn. Allein diese Idee ist schon zum Schreien komisch, aber Sebastian Niedlich hat noch so viele weitere tollen Ideen verarbeitet, wie etwa Petrus, der zu Petra wurde, Transgender eben, ganz klar!Ich war fast schon etwas traurig, dass ich so schnell durch war mit dem Buch, nun schaue ich schon nach dem nächsten Buch von Autor Niedlich, denn der Humor gefällt mir ausgezeichnet! :)

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  • Wenn der Teufel eine Frau sucht...

    Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben

    Alienonaut

    04. November 2017 um 16:32

    ...bleibt bei Sebastian Niedlichs neuem Roman "Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben" kein Auge trocken.Wie der "Niedlich-typisch" lange TItel schon verrät, begibt sich in dieser Geschichte der Leibhaftige himself auf Brautschau auf die Erde, was sich als schwieriger herausstellt, als der Fürst der Finsternis es sich vorgestellt hat. Mit Unterstützung seines Leibdieners Azazel und dem Menschenpärchen Suse und Klaus versucht Mephy, vormals Mephistopheles, in seinem Land-verzeihung-Erdenurlaub, die passende Frau für die Ewigkeit in der Hölle finden und macht dabei auch die Entdeckung, dass nicht (mehr) alles so ist, wie es vielleicht zeitgemäß sein sollte...Sebastian Niedlich schafft es einmal mehr, nach seinen Romanen "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" oder "Und Gott sprach: Es werde Jonas" eine humorvolle Geschichte über skurrile und nicht alltägliche Charaktere zu etablieren, die nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nach- und Mitdenken anregt. Wortwitz am laufenden Band, gekonnt witzige gesellschaftskritische Elemente sowie auch ein dramatischer Teil verbindet die Suche nach der Zukünftigen mit der Suche nach sich selbst, was das Buch zu einem absolutzen "Pageturner" macht.Persönliche Meinung:Sebastian Niedlich macht nach seinem Rezept das, was er gut kann - er unterhält Menschen mit seinen Geschichten. Und das hat er mit seinem vorliegenden vierten Buch perfektioniert. Die Geschichte ist stimmig, die Protagonisten sind so liebevoll gezeichnet, dass sie auf der emotionalen Ebene ansprechen. Herz, was willst du mehr, kann ich nur sagen. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Sebastian Niedlich.

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