Sebastian Niedlich Und Gott sprach - Es werde Jonas

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Inhaltsangabe zu „Und Gott sprach - Es werde Jonas“ von Sebastian Niedlich

Wie ein antikes »Shades-of-Grey«-Vorbild verstand er sich auf den Umgang mit der Peitsche (für die Jüngeren unter uns: Vertreibung der Händler aus dem Tempel, Sie wissen schon) – aber hatte Jesus auch mal Grund zum Lachen? Wir wissen es nicht. Fest steht, dass humorvolle Bücher über Gottes Sohn auch 1979 Jahre nach seinem vermutlichen Tod noch immer eine breite Leserschaft begeistern: vom Weltbestseller wie »Die Bibel nach Biff« von Christopher Moore über romantische Komödien wie »Jesus liebt mich« von David Safier bis zu kultigen Underground-Romanen wie »Gott bewahre« von John Niven. Was aber passiert, wenn Gott sich einen neuen Messias aussucht – und nicht für Kardinal Meisner oder Justin Biber entscheidet, sondern den leicht chaotischen Jonas aus Berlin? Die Antwort auf diese und viele andere drängende Fragen finden sich in Sebastian Niedlichs neuem Roman, in dem noch dazu aus den berühmt-berüchtigten 10 Geboten (na, mal ehrlich: Könnten Sie alle nennen?) eine verblüffend einleuchtende und allumfassende Drei-Wort-Formel wird. Wenn das keine Karriere ist: Gerade noch war Jonas ein Nobody – im nächsten Moment hält die Welt ihn für den neuen Messias, den Gott geschickt hat, um … ja, was nun eigentlich genau? Jonas ist dies ziemlich egal. Er will keine Jünger, er will seine Ruhe. Und wie beweist man am besten, dass man nicht der Auserwählte ist? Man versagt beim Wirken eines Wunders. Soweit der Plan. Doch auf einmal merkt Jonas, dass er wirklich Kranke heilen kann. Und damit geht das Chaos erst richtig los. Kann aus einem russischen Schläger ein strahlender Apostel werden? Verliebt sich der Heiland grundsätzlich in Frauen mit fragwürdiger Vergangenheit? Und mit welcher einfachen Aufgabe kann man die Welt verändern? Finden Sie es heraus – Gott, der Allmächtige, verrät es Ihnen höchstpersönlich in Sebastian Niedlichs neuem Roman UND GOTT SPRACH: ES WERDE JONAS.

Sollte für alle religiösen Fanatiker Pflichtlektüre sein.

— BSHeike

Humorvolles Buch und wie man Messias wird

— buechermaus88

Humorvolle Geschichte, die einen zum lachen bringt und gleichzeitig aber auch zum nachdenken. Sehr gut gelungen.

— Keri

Es ist lustig zu lesen, wenn Sebastian Niedlich sich auf seine humorvolle und satirische Art und Weise dem Thema Religionen nähert

— Alienonaut

Sehr unterhaltsames Buch - nur teilweise etwas langatmig.

— hannibanni

Lustig und amüsant für jedermann/-frau eine absolute Leseempfehlung!

— lesefreude_book

Ein traumhaft komisches Buch für Gläubige und Atheisten gleichermaßen. Ein satirisches Feuerwerk mit viel Witz und Ironie.

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  • Der Messias ist ein liebenswerter Stoffel. Ich mag ihn!

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    BSHeike

    11. September 2017 um 15:52


    Sehr schöne Beschreibung religiöser Verehrung! Ich persönlich denke ja, dass es vor 2000 Jahren ähnlich abgelaufen ist und die Beteiligten von damals ziemlich dumm schauen würden, wenn sie sehen könnten, was aus ihrer Geschichte geworden ist.

  • Humorvoll und tolle Charaktere

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    buechermaus88

    05. March 2017 um 13:34

    Das Cover:Ja. Sagt mir nicht zu. Ist weder witzig noch aussagekräftig. Aber auf den Inhalt kommt es an.Der Inhalt:Jonas ist Autor und zumindest unter seinem Pseudonym als Erotikautor erfolgreich. Lieber wäre er jedoch mit seriöser Lektüre erfolgreich. Und dann passiert ein Unglück nach dem anderen: seine Freundin verlässt ihn, seine Mutter ist enttäuscht von ihm und dann wird er ausgerechnet von einer Kirchturmspitze erschlagen und stirbt. Doch Gott hat einen Plan. Jonas soll sein neuer Messias sein und so wacht Jonas im Leichenschauhaus auf.Meine Meinung: Jonas ist mir nicht so recht sympathisch. Schreiben ist für ihn das Wichtigste und seine Freundin nimmt er als zu selbstverständlich an. Und so ist es kein Wunder, dass sie ein Zeichen setzen will und geht. Ausgerechnet zu seiner Mutter. Und die ist sehr religiös und ist sehr enttäuscht von ihrem Sohn.Die Charaktere sind sehr vielfältig. Besonders Lena, die Freundin, ist eine selbstbewusste, junge Frau, die weiß was sie will und recht bodenständig ist. Mir gefällt sie wirklich gut.Jonas Mutter ist was ganz Besonderes. Ich finde sie etwas nervig. Sie redet ständig und fast nur von Gott. Jonas ist eigentlich das genaue Gegenteil von ihr. Seine Mutter möchte ihn ständig bekehren, weil Jonas absolut nicht an Gott glaubt. Oder zumindest nie geglaubt hat.Jonas ist ein kluger Mann, der den großen Durchbruch möchte. Er möchte Erfolg. Und bekommt den Tod. Und dann das Leben, das unsterbliche Leben.Und nun zu Gott. Ja, er spielt eine wesentliche Rolle in dem Buch, denn er ist der Hauptsprecher. Und das finde ich total witzig. Denn es wirkt so echt. Und in manchen Augenblicken habe ich gedacht: Ja, das würde Gott jetzt sagen. Oder: Wirklich? So ist das also?Der Sprecher ist absolute klasse. Er bringt so viel Leidenschaft mit, man nimmt ihm seine Rolle total ab.Der Inhalt war etwas Besonderes, weil ich so ein Buch noch nicht gehört/gelesen habe. Gott ist im Prinzip die Hauptperson, die alles einfädelt bzw. die Geschehnisse lenkt und Jonas die Person, die der Messias werden soll. Und obwohl er gar nicht gläubig ist (oder vielleicht genau deswegen) ist er der Richtige dafür. Und dieses Paradoxon ist das tolle an dem Buch. Denn Jonas ist ein Mensch wie du und ich und er glaubt nicht an Gott oder an übernatürliche Wesen.Mein Fazit:Ein sehr unterhaltsames Buch, das meine Empfehlung verdient.

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  • Gelungenes Werk über den Messias unserer Zeit

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    SannySole

    03. May 2016 um 21:03

    Eines vorweg - "Und Gott sprach: Es werde Jonas" ist nicht mein erster Roman von Sebastian Niedlich gewesen. Nachdem ich "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" von ihm gelesen hatte und das Buch zu meinem Lieblingsbuch gekürt hatte, hatte es sein neuer Roman - so ehrlich muss man sein - schwer. Schließlich hatte ich sehr hohe Erwartungen an das Buch. Umso glücklicher war ich, dass sein neuestes Buch das Niveau absolut gehalten hatte und mich vom ersten Satz an fesselte.Die Geschichte von Jonas ist so toll gewesen, so spannend und so interessant. Auch wenn Jonas nicht der charmanteste Protagonist war, war man doch (fast) immer auf seiner Seite und hat mit ihm gefiebert. Aber auch die Geschichte selbst war von Anfang bis Ende nicht nur extrem lustig und manchmal auch traurig, sondern brachte einen - wie auch sein Debütroman - zum Nachdenken. Und sein wir ehrlich. In unserer literarischen Zeit mag ein Autor das nur noch kaum zu schaffen. Ich ziehe meinen Hut vor Sebastian Niedlich - einem der besten Autoren unserer Zeit und freue mich jetzt schon auf viele weitere Romane, die ich allesamt lesen werde. Denn eines ist klar: Wer eins seiner Werke liebt, wird die anderen auch lieben.

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  • Messias wider Willen

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    AnnieHall

    30. April 2016 um 14:07

    Und Gott sprach es werde Jonas ist ein humorvoller Roman von Sebastian Niedlich, erschienen 2015 bei Schwarzkopf & Schwarzkopf.Das Leben von Jonas endet nicht gerade auf seinem Höhepunkt - als seriöser Autor leidlich erfolgreich, schreibt er notgedrungen Frauenromane unter Pseudonym, seine Freundin hat genug von ihm und zieht zu seiner Mutter, sein Auto ist Schrott. Da wird er während eines Gewitters von einer herabfallenden Kirchturmspitze erschlagen. Zum Glück braucht Gott einen neuen Messias und so wacht Jonas wenig später im Leichenschauhaus unversehrt wieder auf. Seine Wiederauferstehung löst nicht nur einen gewaltigen Medienrummel aus, sondern stellt Jonas auch vor eine große Herausforderung, denn dieser kann sich mit seiner neuen Aufgabe so gar nicht anfreunden....In seinem Roman zeichnet Sebastian Niedlich ein Gottesbild der etwas anderen Art - hier wird geflucht, geschimpft und beleidigt - Gott als Erzähler geht mit der Menschheit hart ins Gericht. Ähnlich bissig macht sich Niedlich über die Medien, die Kirche und nervige Nachbarn lustig. Dies ist über weite Strecken des Romans höchst unterhaltsam, leider lässt er seine Hauptfigur Jonas den Weg des geringsten Widerstands wählen, statt sich als Messias auszuprobieren, verwendet dieser jegliche Energie darauf, sich der Situation zu entziehen, wodurch die Geschichte weniger erfrischend und vorhersehbar wird. Fazit: Ein unterhaltsamer Roman, der mit seinen originellen und teilweise skurrillen Figuren jede Menge Raum für witzige Situation bietet, sein Potential gegen Ende jedoch nicht völlig ausschöpft. Dies tut dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch.

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  • Leserunde zu "Und Gott sprach: Es werde Jonas: Roman" von Sebastian Niedlich

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    SebastianNiedlich

    Liebe Leserinnen, liebe Leser, im September ist mein Roman "Und Gott sprach: Es werde Jonas" erschienen und da mir die Leserunde für mein Debüt "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" schon so gefallen hat, würde ich gerne mit Euch für "Jonas" eine Leserunde durchführen. Aus diesem Grund haben mir die Verlage, in denen "Jonas" erschienen ist, ein paar Belegexemplare zur Verfügung gestellt. Zu gewinnen gibt es 5x das Buch in der Printvariante und 15x die eBook-Variante. Bitte bei der Bewerbung unbedingt mit angeben welche Variante Ihr bevorzugt! (Oder ob es Euch z.B. egal ist, welche Variante Ihr erhaltet.) Aber um was geht es eigentlich im Buch? Manchmal hat man einen schlechten Tag. Manchmal hat man auch einen SEHR schlechten Tag. Und manchmal wird man von einer herabstürzenden Kirchturmspitze zerquetscht. Genau das passiert Jonas – und damit könnte diese Geschichte nun auch schon wieder vorbei sein. Aber Gott (die Älteren unter uns werden sich erinnern: der Allmächtige) hat andere Pläne: Er will den etwas chaotischen und zur schlechten Laune neigenden Berliner zum neuen Messias machen. Also wird Jonas von den Toten erweckt. Die Ärzte, die Medien und eine stetig wachsende Zahl begeisterter Gläubiger drehen durch. Und Jonas? Der will eigentlich nur seine Ruhe haben. Auf gar keinen Fall will er irgendein Wunder wirken! Aber es kommt anders ... Ich drücke Euch die Daumen und wünsche allen viel Spaß mit dieser Leserunde! Antwortet einfach auf folgende Frage: "Wenn Ihr plötzlich göttliche Fähigkeiten hättet, was würdet Ihr damit tun?" Bewerbt euch bis zum 21.01.2016 . Das Los entscheidet! Viele Grüße, Euer Sebastian Niedlich

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    SebastianNiedlich

    12. March 2016 um 09:51
  • Eine völlig skurrile Geschichte

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    Zinu

    11. March 2016 um 17:29

    Mit Büchern aus der Sparte Humor ist es so 'ne Sache. Was lustig ist, definiert jeder für sich selbst und so kann das 'Ausprobieren neuer Autoren' bei humorvollen Büchern schnell mal zu einer Enttäuschung führen. Für mich war Niedlichs Geschichte rund um Jonas und seine Freunde zum Glück kein Fehlgriff.Erzählt wird die Story aus keiner geringeren Perspektive als jener von Gott. Das verleiht dem Ganzen eine gewisse Originalität. Ob man diesen Gott mag, das ist dann allerdings eine andere Sache. Denn er wird wenig göttlich dargestellt. Erst konnte ich darüber noch schmunzeln, doch mit der Zeit hat mich dieser Gott mit seiner plumpen, flapsigen Art einfach nur noch genervt.Jonas hingegen war mir recht sympatisch. In eine Rolle gezwängt, in der er sich selbst überhaupt nicht sah, hat er am Ende doch das Beste aus dieser komischen Situation gemacht. Der Hauptprotagonist ist allerdings völlig überzeichnet dargestellt. Dies gilt im Übrigen auch für alle anderen Personen. Dem Leser begegnen einige übertrieben dargestellte Stereotype. Das ist jedoch nicht schlimm. Es passt zu dieser völlig skurrilen Geschichte.Das letzte Drittel des Buches war ernster als die beiden davor. Ich habe den bisherigen Humor vermisst - die Geschichte flachte leider etwas ab. Das Ende war aber ganz ok, wenn auch vorhersehbar und etwas schnell. Ziemlich schnulziger Schluss, doch er hat irgendwie gepasst.Obwohl das Buch voller offensichtlicher aber auch subtiler Kirchen- und Religionskritik ist, mit Religion und Glaube hat das Ganze eigentlich nichts zu tun. Es ist einfach nur eine humorvolle Geschichte, die unter anderem das religiöse Verhalten der Gesellschaft auf die Schippe nimmt. Klar, auch das hat eine gewisse Tiefe und kann zum Nachdenken anregen, aber in diesem Roman ist alles völlig überzeichnet dargestellt. Dessen sollte man sich – egal, ob gläubig oder nicht – vor der Lektüre bewusst sein und das Buch nicht allzu ernst nehmen. Mir hat die Geschichte rund um Jonas alles in allem gut gefallen. Ich fühlte mich angenehm unterhalten und konnte an verschiedenen Stellen herzlich lachen.FazitHumorvoll verpackte Gesellschafts- und Religionskritik mit einem gelungenen, wenn auch vorhersehbaren Ende. Ein Buch zum Schmunzeln!

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  • Humorvoll, trotz ernstem Thema

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    melanie_reichert

    29. February 2016 um 21:54

    „Und Gott sprach: Es werde Jonas“ war mein erster Roman vom Autor Sebastian Niedlich und ganz sicher nicht mein letzter, denn der trocken-schwarze Humor konnte mich vollkommen auf seine Seite ziehen. Wir bekommen diesen heiteren Roman aus keiner geringeren Sicht als der von Gott persönlich erzählt. Er bringt dem Leser auf seine ganz eigene Art und Weise näher, was er sich dabei gedacht hat, Jonas zu einem Propheten zu ernennen. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und sagt frei heraus, was ihm auf der Seele brennt (Ja, auch Gott flucht, kommt darüber hinweg!). Mit diesem direkten, aber doch amüsanten Schreibstil hat mich Herr Niedlich nicht nur auf Seite eins sofort abgeholt, sondern auch noch bestens unterhalten. Mehr als einmal musste ich wirklich schmunzeln, weil man Jonas einfach lieben muss. Er ist als Protagonist einfach perfekt, wei er ein ganz normaler Kerl ist, der plötzlich zum göttlich erwählten Propheten aufsteigt. Manchmal ist er so schwer von Begriff, dass man ihn am liebsten schütteln möchte. Genau diese Normalität vermuttelt dem Leser den Eindruck, dass auch er durchaus an Jonas`Stelle hätte sein können. Ich habe ihm seine Rolle als Prophet meistens abgekauft und fand ihn insgesamt glaubwürdig. Nur manchmal ist er aus seinen Verhaltensweisen ausgebrochen, was mir weniger gut gefallen hat. Die Nebencharaktere sind liebevoll gestaltet und werten die Geschichte definitiv auf. Hier bedient sich der Autor zwar einiger Stereotypen (nervige Mutter, aufdringlicher Nachbar, geldgieriger bester Freund, Personenschützer mit Herz), aber das ist nicht weiter tragisch, da jeder noch eine individuelle Note mit auf den Weg bekommen hat. Deutlich schwerer habe ich mir mit seiner Freundin getan. Zu Beginn hatte ich ein klares Bild von ihr vor Augen und dachte, dass ich sie einschätzen kann, aber dann hat sie immer wieder so agiert, dass sie meiner Meinung nach aus ihrer Rolle gefallen ist und für mich keinen stimmigen Gesamteindruck mehr abgab. Generell fand ich die Anlehnung der Personen an biblische Charaktere gut und deren Umsetzung gelungen. Vom Thema her beleuchtet Herr Niedlich gesellschaftskritisch die These „Sei kein Arschloch!“. Da er dies mit schwarzem Humor verbindet, erscheint die Lektüre zunächst „nur“ ein humorvoller Roman zu sein, doch auf den zweiten Blick regt sie auch zum Nachdenken an. Durch die witzigen Dialoge und den unverblümten Schreibstil fliegt die Story nur so dahin. Ein wirklich tolles Buch für zwischendurch, weil man immer wieder direkt einen Anschluss findet. Ingesamt hat mir die Lektüre gut gefallen und ich werde sicher noch andere Bücher von Herrn Niedlich lesen. Auf schwarzen Humor sollte man durchaus stehen und auch die ein oder andere Aussage nicht allzu ernst nehmen, dann hat man auf jeden Fall seinen Spaß mit Jonas und seinen Freunden.

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  • Unfreiwilliger Messias am Rande des Wahnsinns

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    Dion

    28. February 2016 um 12:52

    Gott lässt Jonas eine Kirchturmspitze auf den Kopf fallen. Jonas ist tot. Aber Jonas erlebt seine eigene Auferstehung und wird zu einem umjubelten, unfreiwilligen Propheten. Um seine Anhänger schnellstmöglich loszuwerden, erklärt er sich bereit, im Fernsehen zu sprechen, wobei er allerdings noch beliebter wird. Aus Versehen heilt er noch ein paar Kranke, wird von Verrückten angegriffen, verliert fast seine Freundin und beschließt "auszusteigen". Wahnsinnig komischer Roman um einen schusseligen Schreiberling, der sich irgendwie durch's Leben schummelt, bis Gott beschließt, ihn zu seinem neuen Propheten zu machen. Und Gott hat tatsächlich Sinn für Humor. Ich habe diesen Roman mit viel Freude und Lachen gelesen und kann ihn nur wärmstens weiter empfehlen. Ganz besonders die Quintessenz aus den "Lehren des Jonas": Sei kein Arschloch!

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  • schräger, genialer Humor

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    dieFlo

    Jonas - ein Typ für sich, immer vergisst er die wichtigsten Dinge rum um seine Freundin Lena und na ja auch mit dem Schreiben verdient er eher sehr mühselig Geld und eine Kariere steht weit in den Sternen. Lena hat mit Jonas Mutter eine Verbündetet und als mal wieder eine Verabredung unter äußerst merkwürdigen Umständen verpasst, trennt sie sich. Was kann es noch Schlimmeres geben? Geht es überhaupt noch schlimmer - klar eine Kirchturmspitze stürzt ab und erschlägt ihn. Okay - da ist das Leben eben mit 33 vorbei - dumm nur, wenn man dann in der Leichenhalle ein paar Tage später wieder aufwacht..... Sebastian Niedlich hat keinen niedlichen, dafür aber einen schrägen Humor und damit hat er mich mal wieder begeistert. Er lässt den oberflächlichen und chaotischen Jonas wachsen und reifen und mit ihm einen "neuen Jesus" auferstehen, der die Gabe hat zu heilen .... Klar für alle Kirchenfanatiker ist dieses Buch ein Frevel - aber Leute man kann so wunderbar lachen, so viel Blödsinn muss einen erst mal einfallen und nebenbei erlebt man als Leser eben diese Verwandlung, diesen Reifeprozess - also legt den ernst der Sache mal Beiseite und habt Spaß @dieflo

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    Janna_KeJasBlog

    22. February 2016 um 18:32
  • Eine rabenschwarze Komödie mit leicht lädiertem Heiligenschein

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    schafswolke

    Jonas ist ein kleiner Chaot und bei ihm läuft im Leben nicht alles rund, beruflich könnte es besser sein und auch in seiner Beziehung zu Lena hakt es. Doch das sein Leben so enden soll? Vom Kirchturm erschlagen? Da hat selbst Gott ein Einsehen und lässt Jonas wieder auferstehen. Und so kommt mächtig Trubel in Jonas Alltag. Mir gefällt der Humor von Sebastian Niedlich und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an habe ich das Buch gerne gelesen und ungerne weggelegt. Sehr gut gefallen haben mir die Abschnitte gefallen, in denen Gott zu Wort kommt, sie waren so schön trocken und bissig. Da hätte es von mir aus gerne noch ein paar mehr geben können. Aber auch sonst gibt es hier wieder eine kurzweilige Unterhaltung, die durchaus auch etwas tiefsinniger ist. Sebastian Niedlich geht nicht zimperlich mit Gott, Religion und Kirche um, darauf sollte man bei diesem Buch gefasst sein. Wer damit Bauchschmerzen hat, der sollte es sich vielleicht überlegen, ob das Buch etwas für ihn ist oder sich einfach mal überraschen lassen. 5 Sterne für Sebastian, Gott und Jonas.

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    • 2
  • Die Welt braucht einen neuen Prophet!

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    MissKiss

    09. February 2016 um 22:44

    Was würdest du machen, wenn es sich herausstellen würde, dass dein Nachbar, der unauffällige Typ mit der Brille plötzlich Wundern wirken kann? Ja, ja, ich rede über den. Ich weiss: er wurde von einer herabstürzenden Kirchturmspitze zerquetscht, schon klar. Dann ist er aber auferstanden. Nein, ich mache keinen Scherz, will schließlich kein A*schloch sein - so rät uns schließlich der neue Prophet selbst, Jonas. Der neue Roman von Sebastian Niedlich ist ein sehr witziges Buch voller lustigen Sprüche und super Charaktere. Eine Geschichte von einem modernen Prophet, der eigentlich gar keinen Bock hat der neue Messias zu sein. Gott aber sprach und es werde Jonas. Und dieses sehr amüsante Buch, das ich jedeN empfehlen kann.

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  • Und wer ist eigentlich Jonas?

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    kruemelhino

    08. February 2016 um 11:46

    Jonas – leicht verpeilt, nicht besonders gut im Gefühlezeigen, verdient sich seinen Unterhalt mit seichter Frauenliteratur unter einem Pseudonym. Seine fromme Mutter und ihn trennen Welten. Denn Jonas ist überzeugter Atheist. Als seine Freundin Lena mit ihm Schluss macht, erkennt Jonas den ernst der Lage und will sie zurückgewinnen. Dummerweise wird er dabei von einer herunterfallenden Kirchturmspitze begraben und stirbt. Doch es kommt noch dicker: Gott hat Großes mit Jonas vor. Schließlich braucht es einen neuen Messias... Niedlichs Roman 'Und Gott sprach: Es werde Jonas' fängt äußerst unterhaltsam an. Gezeigt wird ein Gottesbild, das Leuten mit fehlendem Humor und wenig gefestigtem Glauben schwer zu schaffen machen könnte. Gott ist hier nicht einfach voll Liebe. Er schimpft, klagt an und beleidigt. Kurzum, er trägt sein Herz auf der Zunge, was beim Leser oftmals lautes Gelächter auslöst. Zwischen den Zeilen klingt dabei immer auch wieder seriöse Kirchenkritik durch. Die, oftmals überzeichneten, Charaktere reichen von charmant bis hin zu skurril. So stellt man sich bei Jonas Mutter Gudrun recht häufig die Frage wie diese fromme Frau an der Zeugung ihres Sohnes überhaupt beteiligt gewesen sein soll. Allerdings geht der Geschichte inhaltlich auf dem letzten Drittel leider die Puste aus. Statt sich seiner Position als Messias zu stellen, geht es Jonas am Ende nur noch darum, sich dieser Aufgabe schnellstmöglich zu entziehen. Große Überraschungen bleiben damit aus. Die Geschichte nimmt einen eher konservativen und vorhersehbaren Verlauf. Zudem verliert sich der anfänglich scharf bissige Humor mit dem Fortlauf der Geschichte. Schade eigentlich, da ich die Leichtigkeit der Sprache doch sehr genossen habe. 3,5/5 Punkte

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  • Sein Wille geschehe

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    Larischen

    04. February 2016 um 10:29

    Jonas ist Schriftsteller und lebt mit seiner Freundin Lena zusammen. Klingt erst mal idyllisch, doch in der Realität sieht das alles schon ganz anders aus. Während Jonas unter einem Pseudonym relativ erfolgreich Kitschromane veröffentlicht, bleibt seine ernsthafte Literatur weitgehend ungelesen. Und mit seiner Freundin Lena läuft es auch alles andere als rosig, deren Vorstellung eines guten Freundes und dem was Jonas so tut verhalten sich nämlich ziemlich gegensätzlich. Es läuft also alles andere als rund. Und dann mischt sich auch noch Gott ein und macht ihn zum neuen Messias. Klingt erst mal ganz cool, aber Jonas hat überhaupt keine Lust auf seine neue Aufgabe. So eine Wiederauferstehung bleibt jedoch nicht lange unentdeckt und bald wird der neue Messias belagert von einer Horde Journalisten, Ärzten und fanatischen Gläubigen, die ihn entweder hassen oder vergöttern. Und Gott? Naja, der schaut sich das ganze Treiben an und kommentiert fleißig, was seine Schöpfung da nun gerade so anstellt. „Und Gott sprach: Es werde Jonas“ von Sebastian Niedlich ist ein Roman, der vor rabenschwarzem Humor nur so trieft. Ich hab mich direkt beim Einstieg gekugelt vor Lachen und war begeistert von Gott und und seinem neuen Messias. Gerade Jonas, der nicht unbedingt durch übermäßiges Engagement glänzt, war mir sehr nah und sympathisch. Prokrastinieren zählt auch zu meinen größten Hobbys und ich kann mich so recht gut mit ihm identifizieren. Und auch Gott fand ich mit seiner direkten Art sehr erfrischend. Allerdings wurde mir Gott irgendwann etwas, naja, zu stolz auf seinen Gebrauch von Schimpfwörtern. Er hätte mich wirklich nicht regelmäßig daran erinnern müssen, dass er kein Fan von blumigen Umschreibungen ist. Auch die anderen Charaktere waren leicht überzeichnet und unglaublich unterhaltsam. Am besten gefallen hat mir der Bodyguard Dmitri, für mich der eigentlich Held des Romans ;). Sebastian Niedlich vereint in dem Roman eine skurrile Geschichte mit Kritik an Kirche, Medien sowie Gesellschaft. Mir haben besonders die kritischen Abschnitte sehr gut gefallen. Leider wurde für mich ab und zu der Schwerpunkt zu stark auf die Erzählung selbst gelegt. Einige Details hätte ich da echt nicht gebraucht und lieber mehr inhaltliche Diskussionen gelesen. Denn Jonas' Ansichten zum Thema Kirche und seine Botschaft als neuer Messias fand ich wirklich sehr gut. Der Schreibstil ist sehr eingängig und ich bin geradezu durch das Buch geflogen. Ich musste auch wirklich an mehreren Stellen laut lachen. Und es ist immer ein gutes Zeichen, wenn ich anfange laut aus dem Buch vorzulesen. Das habe ich hier, nicht unbedingt zur Freude meines Freundes, mehrfach getan. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Dennoch muss ich, aufgrund der oben genannten Kritikpunkte, einen Stern abziehen. Ich würde das Buch dennoch jedem empfehlen, der sich kritisch und humorvoll mit Glauben auseinander setzen kann. Die ganz Bibeltreuen unter uns werden aber wohl ein Problem mit der Darstellung von Gott und der Religion haben und sollten wohl lieber die Finger von diesem Buch lassen.

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  • Tolles Buch!

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    Mildred

    03. February 2016 um 17:36

    Ich fand das Buch wirklich toll und werde es mit Sicherheit nochmal zur Hand nehmen! Dieses Buch ist sehr humorvoll geschrieben und ich musste nicht nur einmal lachen, auf der anderen Seite beschäftigt es sich mit einigen ernsten Themen und ist teilweise kritisch Religionen gegenüber, was ich persönlich recht mutig finde. Die Charaktere wachsen einem während des Buches ans Herz, es war bei mir jedenfalls so, und bringen einem wirklich immer wieder zum schmunzeln.  Gott hat mir außerdem sehr gut gefallen, aber wer nicht mit einem nicht ganz so ernsten Gott zurechtkommt oder Religion todernst nimmt, der sollte sich vielleicht nochmal durch den Kopf gehen lassen das Buch zu lesen. Zumindest ist das meine Einschätzung.  Fazit: Wenn ihr mit Humor Religion gegenüber zurechtkommt und unterhaltsame Bücher mögt, kann ich euch dieses Buch wirklich empfehlen!

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  • Meine Lesemepfehlung

    Und Gott sprach - Es werde Jonas

    foxydevil

    02. February 2016 um 17:25

    Ein chaotischer Berliner namens Jonas wird von Gott zum Messias erkoren. Geht nicht? Doch geht und wie, kann man in „Und Gott sprach: Es werde Jonas“ von Sebastian Niedlich erlesen. Das Cover fiel mir ins Auge und der Klappentext nicht minder. Der Autor ist erfahren in der Humorbranche und das liest man Seite für Seite. Gerade für jemanden der nicht „tiefengläubig“ ist, kann das die humorige Anlass sein sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der Protagonist Jonas ist auf den ersten Blick nichts Besonderes. Aber das ändert sich nach seiner Rückkehr aus der Pathologie. Interessant ist es wie sich Jons in diese Rolle einfügt… Witzige Dialoge, die Liebe kommt auch nicht zu kurz, gut dargestellte Nebenfiguren und Gott kommt selbst zu Wort…. was will man da mehr ;o) Mein Fazit: eine witzige kurzweilige und unterhaltsame Geschichte, welche nicht mit Bierernst gelesen werden sollte und witzig umgesetzt wurde. Absolut lesenswert!

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