Sebastian Polmans

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Autor von Junge, Jazz als poetologisches Prinzip im Roman und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sebastian Polmans

Sebastian PolmansJunge
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Junge
Junge
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Erschienen am 19.09.2011
Sebastian PolmansUnser Tattoo
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Unser Tattoo
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Erschienen am 17.03.2015
Sebastian PolmansJunge: Roman
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Junge: Roman
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Erschienen am 21.09.2011
Sebastian PolmansJazz als poetologisches Prinzip im Roman
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Jazz als poetologisches Prinzip im Roman
Sebastian PolmansKommunikation über das Todesthema bei Michel de Montaigne
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Sebastian PolmansDer Spaziergang in der Literatur - Exemplarische Untersuchung anhand der Texte von Robert Walser, Der Spaziergang , und Thomas Bernhard, Gehen
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Neue Rezensionen zu Sebastian Polmans

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lisaisabellas avatar

Rezension zu "Junge" von Sebastian Polmans

Rezension zu "Junge" von Sebastian Polmans
lisaisabellavor 6 Jahren

Sebastian Polmans beschreibt in seinem ersten Roman "Junge" 3 Tage im Leben eines Jungens, welcher in der Tristesse eines Dorfes an der Deutsch-Niederländischen Grenze lebt. Getrieben von Schwindelanfällen sieht er mehr als die restlichen Bewohner des Dorfes und begegnet der Welt mit einer weit größeren Offenheit. Als ihm bewusst wird, dass er anders als der Rest ist, plant er seine Flucht aus dem eintönigen Leben im Dorf.

Ich habe noch nie ein so distanziertes und gleichzeitig eindringliches Buch gelesen. Dadurch, dass der Leser weder Namen noch Alter des Jungen erfährt, bekommt er das ganze Buch über eine sehr distanzierte Einstellung zur Geschichte. Die genaue Beobachtungsgabe des Erzählers jedoch, lässt den Leser jeden Eindruck und jede Empfindung des Jungen spüren. Man gerät regelrecht in einen Schwindelzustand und durchlebt die 3 Tage des Jungen als wären es seine eigenen. Und doch lässt einen die distanzierte Stimmung nie so recht los. Durch genau diese Mischung erzeugt Sebastian Polmans einen großen Reiz.

Beim Auslesen des Buches war ich so aufgewühlt, dass ich einen Tag brauchte, um meine Gedanken wieder zu ordnen. Genau wie der Junge im Roman, war ich überwältigt von all den Eindrücken. Leider blieb ausser der ersten Verwirrung nicht viel vom Buch über. Es ist kein Buch, welches das Leben prägt und kleine Spuren hinterlässt. Wer also auf lebensprägende Literatur steht, braucht dieses Buch nicht lesen. Der Zustand des eindringlichen Erlebens beim Lesen allerdings hat etwas wundervolles.

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damentenniss avatar

Rezension zu "Junge" von Sebastian Polmans

Rezension zu "Junge" von Sebastian Polmans
damentennisvor 7 Jahren

es ist alles ganz egal in dem buch, das der autor geschrieben hat. er hat das gut geschrieben, diese geschichte, da kann man gar nicht meckern. das buch nervt nicht, gar nicht, es ist auch schön kurz und also schon ausgelesen, bevor es nerven könnte. aber es ist sehr egal, jetzt steht das egale buch im bücherregal, das man auch bücheregal nennen könnte, auch weil es den büchern ja egal ist, wo sie stehen. dieses buch steht in der mitte, immer, egal in welcher mitte, weil er gar nicht extrem ist, man kann da nicht meckern, was ich schon schrieb, aber man muss da auch nichts loben, weil das buch ja so ein egales wesen hat. man kann das buch vielleicht als kunst sehen, dann darf man ja immer alles sagen und loben und meinen und das buch aus der mitte rücken, aber das ist mir schon zu anstrengend für das buch (ich schreibe immer "das buch", wie der autor immer "der junge" schreibt, weil das auch so eine völlig egale rezension ist), das würde zu viel aufregung bedeuten, und aufregung gibt es auch ohne das buch schon genug. insofern ist es gut, das buch. andererseits ist das aber auch wieder nur egal.

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