Sebastian Schnoy Ghostdater

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Inhaltsangabe zu „Ghostdater“ von Sebastian Schnoy

Zwei Männer. Eine Wohnung. Zwei Welten: David ist Romantiker, Chaot und erfolgloser Journalist. Matthias ist ein gestresser, durchgestylter Entscheidertyp. Als «Ghostdater» schlüpft David in die Rolle seines Freundes - denn Matthias will zwar eine Frau, möchte sich aber das Anbandeln per Mail und das Flirten im Chat sparen. Pech nur, dass sich David online unsterblich in das Objekt von Matthias' Begierde verliebt ...

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  • Liebesroman aus Sicht des Mannes

    Ghostdater
    101Elena101

    101Elena101

    03. July 2015 um 11:42

    Inhalt: Unterschiedlicher könnten die zwei Mitbewohner David und Matthias nicht sein: David ist romantisch, unordentlich und sollte seinen Beruf als Reporter 'eigentlich' mal bei einem anderen Blatt als der Potsdamer Umschau ausüben, denn er ist ständig in Geldnot. Matthias hingegen hat seine eigene Firma und legt wert auf teure Designermöbel und Markenkleider. Auch sein Humor ist eher derb. Matthias sucht nach einer Frau, hat aber weder Zeit noch das Können eine Dame über das Internet um den Finger zu wickeln. Also schlüpft David kurz entschlossen in die Rolle und übernimmt die Online-Flirterei über ein Datingportal. Dabei passiert, was eigentlich nicht geplant war: David verliebt sich in 'Lisa85'. Meine Meinung: Mit 232 Seiten ist dieses Buch eher eine Lektüre für Zwischendurch, darauf weißt auch schon der Klappentext hin. Der Roman ist aus der Sicht eines Mannes, des Protagonisten David, geschrieben und wirkt manchmal skurril, aber auch witzig. Das liegt vor allem an den unterschiedlichen Mitbewohnern, Matthias ist in Humor und Auftreten eher derb, er macht schlechte und sexistische Witze und das alles zum Leidwesen von David. Das führt öfter zu komischen Situationen. Zwischendurch wird es auch gern einmal romantisch und der Text wird durch die Chatnachrichten aufgelockert. Auch der Schreibstil ist gut, eben passend zum lockeren Roman und so war das Buch schnell durchgelesen. Fazit: Kein Must-Have, aber nett für Zwischendurch, vor allem wegen der eher seltenen Perspektive eines Mannes.

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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  • Rezension zu "Ghostdater" von Sebastian Schnoy

    Ghostdater
    Solifera

    Solifera

    26. July 2014 um 20:41

    Was ein Ghostwriter ist, wissen wir. Was aber macht ein Ghostdater? Eigentlich ist es ganz einfach. Zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, leben zusammen in einer WG. Da haben wir zum einen Matthias, immer im Stress, mit einem eigenen kleinen Unternehmen, mehr ein Macher, bei ihm müssen die Frauen vor allem gut aussehen. Dagegen David, Journalist bei der Potsdamer Umschau, das mehr Käseblatt als Zeitung ist, ein wahrer Romantiker, der noch glaubt, dass er die Traumfrau fürs Leben auch beim Bäcker um die Ecke kennen lernen kann. Da es bei Matthias schon länger frauentechnisch nicht gut läuft, meldet er sich auf Herzsprung24 an. Mit falschen Bild und geschönter Beschreibung. Und da er kein Mann der großen Worte ist, soll David herhalten und ihm eine Frau klarmachen! Und es dauert nicht lange, bis „Lisa85“ anbeißt. Dumm, dass David sie an Matthias weitergeben muss, denn er findet Lisa selbst schwer sympathisch. Aber wird sie beim Treffen den Unterschied nicht merken? Das Buch ist in einer locker-leichten Sprache verfasst und eignet sich prima als Sommerlektüre. Die beiden Hauptprotagonisten sind sehr glaubwürdig dargestellt und klar kommt Matthias als total Macho und Frauenheld daher, wohingegen Davis als einfühlsamer Romantiker mit dem Händchen fürs Schreiben mit seinen Zeilen überzeugen kann. Aber kann und will sich Lisa auf einen Fake einlassen? Wird sie den Schwindel bemerken? Wird sich Matthias ihr zu erkennen geben und darum kämpfen, dass er ihr Herz gewinnen kann? Ein rundum gut lesbare unterhaltsame Geschichte, die die Themen Web 2.0, Onlinedating etc. ein wenig auf die Schippe nimmt, immer mit einem Augenzwinkern. Klar, die Idee mag nicht vollkommen neuartig sein, aber wer erfindet heutzutage das Rad schon komplett neu? Ich vergebe das Prädikat lesenswert und empfehle es gern weiter!

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  • Sommerlicher Kuddelmuddel mit Schmetterlingen im Bauch

    Ghostdater
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    20. June 2014 um 21:45

    Obwohl Matthias und David unterschiedlich wie Tag und Nacht sind, leben sie in einer mehr oder weniger gut funktionierenden WG. Die Wohnung ist per Klebeband in zwei Bereiche unterteilt, weil Matthias ein kleiner Snob und David ein großer Chaot ist. Und dennoch braucht Matthias, der sich jetzt Matt nennt, Davids Hilfe, denn er möchte per Onlinedating die Frau fürs Leben (bei ihm hauptsächlich das Bett) finden, ist aber zu plump und großkotzig, um das geregelt zu bekommen. Also lässt David sich breitschlagen und springt für ihn ein. Schon bald lernt er so Lisa kennen - und landet in einer Zwickmühle, denn Lisa ist von den Chats her die Frau, die perfekt zu ihm selbst passen würde, seine Traumfrau. Da ist guter Rat teuer und David durchlebt die gefühlsmäßige Hölle .... Ich gebe zu, ich kannte Sebastian Schnoy vor diesem Roman weder als Autor noch als Kabarettist. Seine Idee, einmal die männliche Fraktion in Liebesdingen Zweifel, Verzweiflung, Kummer und Leid durchleben zu lassen, ist sehr charmant. Die extremen Unterschiede zwischen Matthias und David sind natürlich total überzogen, aber kennen wir nicht alle mindestens einen Matthias? Die Gefühle, die David für Lisa entwickelt, sind sehr schön, aber keineswegs kitschig beschrieben. Auch kann und darf der Leser mehrfach breit grinsen und auch lachen - also der perfekte Lesegenuss für den Urlaub am See oder Meer, dem Schwimmbad oder Balkon. Das Ende ist ein wenig zu glatt geraten, passt aber zum Sommerfeeling doch ganz gut dazu. "Ghostdater" ist keine hochanspruchsvolle Literatur, will das aber ja auch gar nicht sein. Ich würde sagen, es ist "männliche Chick-Lit" und hat zumindest mich sehr viel mehr unterhalten, als es z.B. Mario Barth in seinen Shows je könnte. Fazit: wer sich an die Schmetterlinge im Bauch erinnern kann und daran, dass Liebe nicht immer einfach ist, wird dieses Büchlein mögen!

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  • Heitere Sommerlektüre

    Ghostdater
    micra-cat

    micra-cat

    17. June 2014 um 20:05

    David und Matthias sind nicht nur beste Freunde, sie teilen sich auch eine Wohnung. Beide sind vom Typ her völlig verschieden, eins haben sie jedoch gemeinsam:  sie sind nicht gerade Frauen-Magneten. Daher geht Matthias bei einer Internet-Kontaktbörse auf die Suche, doch erst als er sein Profilbild etwas "retouschiert" und das Foto eines unbekannten Surfers dort einstellt, hagelt es Zuschriften. Mangels Zeit überlässt er es David, eine geeignete Kandidatin für ihn auszuwählen. Davids Wahl fällt sofort auf Lisa, doch er würde sie am liebsten selbst "daten", zu dumm nur dass er so gar nicht dem blonden Surfertyp entspricht. "Ghostdater" ist ein netter und witziger Roman, ideal um ihn im Sommer auf der Terrasse oder am Strand zu lesen. Leichte Kost für zwischendurch, die Charaktere sind unkompliziert und haben mit alltäglichen Dingen zu kämpfen. Der Ton zwischen den beiden Männern ist manchmal etwas rüde, aber unterhaltsam. Gut gefallen hat mir auch Potsdam als Schauplatz und dass Wolfgang Joop noch einen Gastauftritt hatte. Sicherlich kein Roman, den man unbedingt gelesen haben muss, aber auch keine vertane Zeit.

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  • Leichte und unterhaltsame Sommerkost

    Ghostdater
    IraWira

    IraWira

    16. June 2014 um 17:55

    Bitte nicht falsch verstehen, drei Sterne heißt nicht, dass mir das Buch nicht gefallen hat, im Gegenteil, ich habe es gerne gelesen und es hat mir Spaß gebracht, das Buch zu lesen. Natürlich ist die Story doch ziemlich vorhersehbar, wobei mir auch das nicht unbedingt etwas ausmachen würde, aber zwischendurch war mir dann alles doch etwas zu viel an Zufällen und zu viel an irgendwas, um das Buch mehr als gut sein zu lassen, auch wenn einige witzige Ideen darin verarbeitet sind. David schreibt die Internet-Kontaktanzeige für seinen Mitbewohner Matthias, da dieser mit seiner direkten Art und seinem ...nun, sagen wir einmal...leicht eingleisigen Denken, bei der Suche nach der Frau fürs Leben (oder auch erst einmal für die Nacht, egal...), nicht gar so erfolgreich ist. Also überlässt er das Flirten im Chat doch lieber berufeneren und wortgewandteren Leuten wie David, der immerhin mit dem Schreiben sowieso sein Geld verdient. Natürlich ist David prompt erfolgreich, allerdings ein bisschen zu erfolgreich, wie er feststellen muss, so ganz glücklich ist er nämlich nicht, als es zwischen "seiner" Lisa85 und Matthias tatsächlich funkt. Hat er sich so in Lisa getäuscht? Das Buch liest sich leicht und locker weg und ich habe mich manches Mal beim Lesen sehr amüsiert. Die Figuren sind sehr markant gezeichnet und man kann sie sich gleich wunderbar vorstellen. Fast jeder kennt die Matthiasse dieser Welt, die es mit der Wahrheit über ihre Erfolge und Abenteuer nicht ganz so ernst nehmen und auch die anderen Charaktere sind vermutlich jedem schon einmal begegnet. Trotz oder gerade auf Grund ihrer ganzen Macken, sind die Personen alle sehr sympathisch und als Leser begleitet man sie gerne eine Zeitlang bei ihrer Suche nach dem Partner fürs Leben. Überraschungen sollte man allerdings nicht erwarten, es ist eher eine unterhaltsame Lesekost, die dem Leser ohne große Aufregungen und ohne unnötigen Ballast einige vergnügliche Stunden bereiten kann. Mir hat das Buch "für zwischendurch" gefallen, auch wenn es nicht unbedingt zu den Highlights meines Lesejahres gehören wird.

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