Sebastian Schnoy Heimat ist, was man vermisst

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Inhaltsangabe zu „Heimat ist, was man vermisst“ von Sebastian Schnoy

Wir sind alle unglaublich international, können Restaurants in Barcelona und London empfehlen. Wir kochen japanisch, lesen schwedische Krimis und sind durch Facebook mit Freunden in aller
Welt vernetzt. Doch wenn uns diese besuchen und fragen, was typisch deutsche Lieder, Gerichte und Traditionen sind, schauen sie in unsere ratlosen Gesichter. Wir wissen nicht, wer wir sind – im Gegensatz zu unseren Gästen: Ihnen wird es spätestens dann klar, wenn wir sie gezwungen haben, einen Spaziergang zu machen, dabei erzählen, dass Deutschland am Abgrund steht und der einzige Lichtblick unseres Lebens der Sambakurs ist.

Deutschlands unterhaltsamster Historiker zeigt, wie Deutsche es schaffen können, eine Woche locker zu bleiben, ohne neue Angst. Mit diesem Buch.

'Sebastian Schnoy ist erfrischend unkorrekt.'
Frankfurter Allgemeine Zeitung

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So ein lustiges aber nicht flaches Buch sehr nett geschrieben !

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  • Rezension zu "Heimat ist, was man vermisst" von Sebastian Schnoy

    Heimat ist, was man vermisst

    saba

    19. November 2011 um 08:37

    Wie ist das Wort Heimat definiert? Wo und wie kann es uns heute noch gelingen heimatliche Gefühle zu entwickeln? Was ist typisch deutsch? Diesen spannenden Fragen geht Sebastian Schnoy in seinem neuen Buch nach und findet dabei, mal ernst mal heiter, interessante Antworten. Im ersten Teil begibt er sich auf eine Reise, die ihn unter anderem in die USA, nach Irland und in den Harz führt, um dort nach Spuren der deutschen Identität zu suchen. Er stellt dabei recht schnell mit einem Augenzwinkern fest, dass wir Deutschen vor allem sehr gut darin sind, möglichst nicht deutsch sein zu wollen. Der zweite Teil des Buches nimmt typisch deutsche Eigenschaften auf die Schippe. Allein wie der Autor es schafft, die deutsche „Spaziergängermentalität“ und „Jammerkultur“ zu beschreiben, ließ bei mir kein Auge trocken. Geschickt lenkt Sebastian Schnoy aber den Leser auch wieder auf einen Weg, der zum Nachdenken anregt, denn auch die Muttersprache und die Erfahrungen der Kindheit haben einen nicht unerheblichen Einfluss auf unsere Heimatverbundenheit. Neben all dem, muss sich jeder Deutsche ja auch noch mit der unrühmlichen Vergangenheit auseinandersetzen, welche im Vergleich mit den Amerikanern, Briten oder Franzosen auch heute noch häufig zu ernsten Identitätsproblemen führt. Fazit: Ein Buch, mit lustigen aber auch besinnlichen Momenten, das mich angeregt hat, meine eigene Heimatverbundenheit zu reflektieren. Sicher nicht mein letztes Buch von Sebastian Schnoy.

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