Sebastian Schnoy Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt

(33)

Lovelybooks Bewertung

  • 18 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 32 Rezensionen
(9)
(18)
(6)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt“ von Sebastian Schnoy

Als der Historiker und Comedian Sebastian Schnoy die vergangenen Jahrhunderte nach den besten Finanzstrategien durchsuchte, wurde er selbst zum Goldgräber. In fast jeder Epoche schlummern für ihn versteckte Anlagetipps: Ludwig der XIV. erfindet im Barock das »must have«, der Vatikan versichert seit dem Mittelalter Unglücke, die im Sündenfall garantiert erst nach dem Tod eintreten und die zu Thurn und Taxis hätten aufmüpfige Konkurrenten wie Uber einfach hinrichten lassen. Schnoy seziert die Geschichte des Geldes mit so großem Spaß an der Provokation, dass man dabei fast nicht merkt, wie viele fundierte Antworten auf aktuelle Wirtschaftsfragen dieses Buch bereithält.

Gut fundiert und unterhaltsam - eine gelungene Mischung und ein Buch, das vieles hinterfragt.

— Fiordilatte
Fiordilatte

Unterhaltsam und lehrreich

— Leprachaun
Leprachaun

Unterhaltsames Sachbuch über das liebe Geld, wenn auch manchmal stark vereinfacht

— Murksy
Murksy

Geld regiert die Welt!

— allegriaslandhaus
allegriaslandhaus

Sehr humorvoll!

— lesefix213
lesefix213

Eine kurze Geschichte des Geldes

— biancaneve66
biancaneve66

Eigentlich stimmen alle Voraussetzungen für ein unterhaltsames Buch

— PrimiBallerini
PrimiBallerini

Humorvolle Sachbuch

— marpije
marpije

Gut recherchiert, unglaublich witzig und zeilenweise skurrilen Hintergründen ein Finanzabenteuer in Buchform!

— kassandra1010
kassandra1010

Ironisch, komisch, viele Hintergründe und Geschichte. Allerdings ein wenig langatmig

— Saphir610
Saphir610

Stöbern in Humor

Und ewig schläft das Pubertier

Heiteres aus dem Leben mit Pubertieren; waren wir auch so? Wird es uns mit unseren Kindern auch so ergehen? Amüsant zu lesen.

meisterlampe

Hat deine Mutter Kinder?

so für Zwischendurch ein wenig drinnen zu lesen, ist ganz okay, mehr aber auch nicht

AnnMey

Advent, Advent, der Christbaum brennt

Kurzweilige Geschichten, die zum Schmunzeln und Nachdenken anregen

Frau-Aragorn

Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne

Ein kurzweiliges, aber doch zauberhaftes Büchlein mit einer ehrlichen und klaren Botschaft: Esst mehr Schokolade! ;)

StMoonlight

Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte

Lustig, spannend & voller Ruhrpott-Dialekt. Fühlte mich ganz zu Hause, hatte viel zum Schmunzeln. Chaotische Familie mit vielen Geschichten.

AnnMan

Ziemlich beste Mütter

eine leichte, unterhaltsame Geschichte um alleinerziehende Mütter mitten aus dem Leben

snowbell

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • kurzweilig

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    liebelesen

    liebelesen

    30. May 2017 um 18:13

    Das Buch ist leicht verständlich geschrieben, interessant und mit Humor. Auch manches wo sich lohnt darüber nach zu denken, daneben fand ich aber die Aussage des Autors doch die christlichen Feiertage abzuschaffen und die Begründung dazu.

  • Stinkt Geld doch?

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    Marzena_Bok

    Marzena_Bok

    05. November 2016 um 22:02

    Dieses Buch hat mir ganz gut gefallen. Es liest sich so unterhaltsam wie ein Roman, aber liefert viele Denkanstöße. Das Buchformat und das Cover gefallen mir auch super. Die Kapitel haben alle eine angenehme Länge und lassen sich auch gut mit größeren Pausen lesen. Den Einblick in die Welt der Armen und Reichen erzählt der Autor in der Ich-Perspektive. Mit seinem Nachbarn Dimitri kommt Humor auf. Zwar hat der Russe Dimitri immer (zu) wenig Geld, dafür kann er aber immer auf Familie und Freunde zählen. Jetzt stelle ich mit tatsächlich die Fragen: "Will ich überhaupt noch Geld, nachdem ich das Buch gelesen habe? Worum geht es im Leben eigentlich?" Insgesamt finde ich es in gut recherchiertes Werk mit vielen kleinen tollen Tipps.

    Mehr
  • Humor mit Köpfchen

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    Fiordilatte

    Fiordilatte

    04. November 2016 um 17:56

    Sebastian Schnoy stellt auf humorvolle und kritische Weise die Geschichte des Geldes dar und nimmt seine Leser mit auf eine Reise voller Anekdoten, Fakten und historischen Geschehnissen mit Bezug zur Gegenwart. Dabei deckt er mit Spürsinn Widersprüche und Fallstricke auf, in denen sich der Mensch verwickelt und vom Geld und dem dazugehörigen Finanzsystem abhängig gemacht hat. Der Autor bemüht sich neben der beispielhaften Betrachtung von Einzelheiten immer um eine ganzheitliche Perspektive und einen Gesamtzusammenhang. Dementsprechend kritisiert er zwar verschiedene Systeme, findet aber auch keinen Weg aus der Abhängigkeit, da sich zu viele Faktoren gegenseitig bedingen. Legale Möglichkeiten sich auf einfache und schnelle Art zu bereichern kann er ebenfalls nicht liefern. Dafür aber kritische Denkansätze, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen und Kleinigkeiten (z. B. durch Sharing Communities) zu verändern. Schnoy gelingt es, dieses komplexe und teilweise trockene Thema so interessant zu vermitteln, dass sich das Buch sehr gut lesen lässt. Es erfüllt beides: Information und Unterhaltung - und ist damit eine gelungene Mischung.

    Mehr
  • Unterhaltsames Buch über das Geldverdienen und -Ausgeben

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    Leprachaun

    Leprachaun

    30. October 2016 um 08:50

     Zum Glück ist das hier tatsächlich kein Ratgeber, wie einen der Titel vermuten lassen könnte. Eher im Stil einer großen Kolumne erzählt Sebastian Schnoy viel Geschichtliches zum Geld, erklärt die Schwachstellen des Kapitalismusses und Sozialismusses und erläutert, warum sein Nachbar Dimitri vieles ohne Geld, dafür mit Familie und Freunden bewältigt, sein Kumpel aber sogar jemanden dafür bezahlen muss, damit er ihn zum Joggen begleitet - was absurderweise sogar so weit geht, dass derjenige auch bezahlt wird, wenn er alleine joggt, weil der Kumpel krank zu Hause bleibt ;) Ja um das liebe Geld ranken viele Geschichten- auch schon bei alten Kulturen. Ich habe mich beim Lesen in der Bahn morgens köstlich amüsiert und wirklich viel gelernt!       

    Mehr
  • Das liebe Geld

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    Murksy

    Murksy

    06. October 2016 um 17:17

          Herr Schnoy ist kein Wirtschaftsgelehrter, sondern ein intelektueller Spaßmacher, Satiriker, Ironist...nennen Sie es, wie Sie mögen. Und wer seine Bücher kennt, oder ihn auch live erlebt hat, weiß, wie er denkt. Deshalb muss man auch bei dem Buch über das hochkomplexe Thema Geld und Wirtschaft mit Vorsicht genießen, was Herr Schnoy in seiner prägnanten Art serviert. Natürlich wird da vieles Vereinfacht oder idealisiert. Der Lösungsansatz des cradle-to-cradle setzt z.Bsp. voraus, dass ein Auto auch wirklich die 12 Jahre fahren würde, Unfälle, Reparaturen etc. lassen das Konzept schwanken. Auch die sogenannte Innovation der LED-Lampen hat letztendlich zu einem faktischen Mehrverbrauch an Energie geführt, weil einfach viel mehr Lampen benutzt werden. Auch immer gerbe genommen: wie viele Menschen passen auf die Erde. Natürlich bekommt man 7 Milliarden Menschen auf 7 Milliarden qm gestellt. Aber wohnen und leben will so niemand, oder? Vereinfachung muss sein, um ein großes Thema abzuhandeln, aber das lässt letztendlich den ratgeberischen Charakter des pseudowissenschaftlich angehauchten Buches (denn das Buch in die Comedie-Schublade zu stecken, wird dem Ansatz nicht gerecht) auf der Strecke. Wir wissen auch alle, dass die Kirche furchtbar reich ist. Trotzdem darf man auch nicht vergessen, dass sie dennoch auch Gutes tut. Genauso wie verteufelte Steuern und Versicherungen sinnvoll sein können. Für das Komische am Buch vergebe ich 4 Sterne, für das Wirtschaftliche 3. Zu der Abschaffung oder Neugestaltung der Feiertage (putzige Idee) will ich nur sagen, der 1.Mai ist weder eine Erfindung der Deutschen, noch wird er nur hier begangen. Schlecht recherchiert. Regionalwährungen, alternative Wirtschaftsmodelle wurden mir etwas zu wenig beleuchtet. Ansonsten ganz unterhaltsam geschrieben, witzig wie erwartet und guter Anreiz vielleicht sein eigenes Konsumverhalten zu überdenken. Mehr aber auch nicht.

    Mehr
  • Exkurs rund ums Geld

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    cachingguys

    cachingguys

    06. October 2016 um 07:19

    Äußerst kurzweilig ist dieses doch immerhin 300 Seiten lange Werk rund um das Thema Geld. Das Augenzwinkern des Comedian steckt überall, so dass es sich um eine äußerst kurzweilige, leicht lesbare und nebenbei gut verständliche Lektüre handelt. Doch merkt man deutlich, dass der Autor auch Historiker ist. Das Prinzip der Tauschhandels ist für jeden noch gut nachvollziehbar doch hier wird auch der Aktienhandel der Börse mit seinen Fallstricken allgemeinverständlich erklärt. Ein gelungenes und durchaus gut recherchiertes Buch von den Anfängen bis zur Gegenwart. Leider ist der Titel nicht ganz passend, denn wer sich Tipps zum Melken erhofft um selbst in die Liga der Superreichen aufzusteigen wird enttäuscht werden. Trotzdem ist das Buch eine empfehlenswerte Lektüre für jeden der sich einen Überblick zu dem Thema Geld verschaffen möchte. 

    Mehr
  • Gute Unterhaltung rund ums Geld

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    Jazebel

    Jazebel

    03. October 2016 um 18:16

    Das Cover ist witzig gestaltet und greift plakativ den Buchtitel auf, die Rückseite mit dem großen Zitat von Nicolas Berggruen macht auch gleich klar worum es geht: um das liebe Geld, von seinen Anfängen über verschiedenste Entwicklungen und auch Irrwege bis hinein in die moderne Zeit und den Kapitalismus.Zunächst einmal möchte ich auf eine besondere Funktionalität des Buches eingehen. Es unterstützt die App "papego", die kostenlos im AppStore und im Google Play Store erhältlich ist. Ich habe sie gleich getestet. Sinn der App ist es mühelos zwischen dem gedruckten Buch und einem digitalen Exemplar (z.B. für unterwegs) hin- und herzuwechseln- und das völlig kostenfrei! Ich bin von dem Konzept begeistert. Man fotografiert einfach im Querformat den oberen Teil der aktuellen Buchseite und schon lädt die App ab dieser Seite ein Viertel des Buches (um Raubkopierei zu verhindern ist es nur ein Viertel). Für mich eine tolle Innovation, lobenswert!Jetzt aber zum Buch selbst: Herr Schnoy beginnt bei den ältesten Ursprüngen des Handelns und der Entstehung von Zahlungsmitteln wie Muscheln oder Steinscheiben. Während des gesamten Buches zeichnet er diese Entwicklungen in einem angenehm witzigen Schreibstil nach, nie klamaukig, aber auch nie staubtrocken oder uninteressant. Viele Kapitel sind mit Anekdoten aus seinem Leben bereichert, die meisten davon sind wirklich witzig. Er versteht es auch kompliziertere Sachverhalte wie z.B. Bailouts, Spekulationsblasen oder Shorts allgemeinverständlich zu erklären. Manches davon war mir vorher auch so noch nicht klar, in jedem Fall regt die Lektüre dieses Buches zum eigenständigen Weiterlesen bei Interessensthemen an. Hervorzuheben ist auch, bei einem solchen Buch nicht selbstverständlich, dass der Autor nicht versucht dem Leser seine Weltsicht oder seine politischen Ansichten (politisch wird es hier natürlich auch) überzustülpen, sondern da einen sehr guten Weitblick besitzt.Für mich auf jeden Fall ein lesenwertes Buch für alle Neugierigen, Wissenshungrigen und Interessierten und sicher auch ein toller Geschenktipp.

    Mehr
  • Das liebe Geld

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    FlipFlopLady007

    FlipFlopLady007

    27. September 2016 um 11:41

    In diesem Buch dreht sich alles um ein Thema: Das liebe Geld. Wie kam es überhaupt dazu, dass wir keine Tauschgeschäfte mehr machen, sondern lieber alles gegen Geld eintauschen und dieses anschließend für beliebige Güter eintauschen können? Wie funktionieren eigentlich Kredite und woher bekommen die Banken ihr Geld? Ist es heutzutage noch möglich ohne Geld zu leben? Diese Fragen und viele mehr, versucht der Autor in seinem Buch zu beantworten.Inhalt:Zunächst dachte ich, dass es sich bei diesem Buch um ein Humor volles Buch handelt. Als ich dann zu lesen begann, stellte ich fest, dass es sich auch um eine Art Sachbuch handelt. Es ist also ein humorvolles Sachbuch, dass sich mit dem Thema des Geldes beschäftigt. Die ersten Kapitel, besonders für unser Finanzsystem fand ich sehr aufschlussreich und interessant. Das Ende des Buches hingegen hat mir nicht mehr so gut gefallen. Das mag zum einen an den Themen, die dort behandelt werden liegen, zum anderen hatte ich aber auch das Gefühl, dass das Buch dort langatmig wird. Schreibstil und Aufbau:Das Buch gliedert sich in mehrere Kapitel, die sich jeweils einem bestimmten Aspekt widmen. Die Kapitel an sich, sind wiederum in einzelne Artikel unterteilt. Ein Kapitel befasst sich beispielsweise mit dem Thema Zinsen und Zinseszinsen. Der Schreibstil ist relativ locker und humorvoll. Am Anfang des Buches erzählt der Autor beispielsweise eine Geschichte über seinen Nachbarn, der scheinbar ohne Geld auskommt. Dies fand ich ansprechend und interessant. Das Buch liest sich insgesamt recht flüssig. Da es sich jedoch um ein Sachbuch handelt, fehlte mir das gewisse etwas, was mich daran hindert das Buch wieder aus der Hand zu legen. So fand ich besonders am Ende einigen Stellen nicht so spannend.Cover und Klappentext:Das Cover des Buches hat mich auf den ersten Blick angesprochen. Ich finde das Motiv ansprechend und wenn man genauer hinsieht, auch irgendwie amüsant. Das Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und in mir die Idee geweckt, dass es sich um ein humorvolles Buch handelt. Auch der Klappentext deutet in diese Richtung. Diese Hoffnung wurde am Ende des Buches dann ein wenig enttäuscht, da es hier weniger humorvoll zugeht. Fazit:Wer Lust hat sich mit dem Thema Geld auf humorvolle Art und Weise auseinander zu setzen, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Man sollte jedoch nicht außer Acht lassen, dass es sich immer noch um ein Sachbuch handelt.

    Mehr
  • Geldwirtschaftslehre vom Spaßmacher

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    allegriaslandhaus

    allegriaslandhaus

    26. September 2016 um 14:22

    Der Autor beschäftigt sich sehr umfangreich, frisch, frech und frei mit der Entwicklung des Geldes in der Welt und der Geschichte. Ohne das man es so recht bemerkt, hat man am Ende des Buches die Jahrtausende durchflogen und aus jeder Epoche einschneidende Ideen zur Geldvermehrung oder -schöpfung kennengelernt. Mein Eindruck: Das nicht ganz dünne Taschenbuch liegt satt in der Hand und hat ein lustiges Cover. Der Autor ist Kabarettist, da erwartet man, ein humorvolles Werk zu erwerben. Auf den ersten Seiten bestätigt sich diese Erwartung schnell, die Geschichte der nur in russischen Beziehungsgeflechten vorhandenen Umzugshelfer im Gegensatz zur nicht vorhandenen Hilfsbereitschaft in modernen deutschen Freundeskreisen ist schon mal sehr amüsant, man will mehr lesen. Der Autor ist aber auch Historiker, zwei Seelen schlagen in seiner Brust. Deshalb vielleicht nehmen die geschichtlichen Abhandlungen dann doch sehr viel Raum ein und es gibt Längen. Dabei geht er aber wunderbar respektlos vor (bravo!) und ist auch mal (sicher gewollt) politisch unkorrekt. Leider verliert er sich in der Mitte des Buches auch mal im Ungefähren, es zieht sich wie Kaugummi und er präsentiert Dinge, bei denen ich mich frage, was die in diesem Werk verloren haben. Gerade als ich mich richtig zu langweilen beginne, kommt dann ein lustig freches Kapitel und er hat mich wieder aufgegleist. Der Schreiber kommt vom Hölzchen auf Stöckchen und ich kann ihm nicht immer begeistert folgen. Er hat sicher ganz viel recherchiert und ohne, das ich es ganz genau besser wüsste, denke ich, es sind nur kleine Fehlerchen in der Historie enthalten. Mein Fazit: Wer am Ende gelernt haben wollte, wie man nun persönlich sein Geld vermehrt, der wird enttäuscht sein. Aber wenn man den Klappen- bzw. Rückseitentext genau gelesen hat, dürfte man das auch nicht erwartet haben. Für den Humorfaktor bekommt das Werk von mir 4 Sterne. Super auch, das es als "Papego"-Exemplar gekennzeichnet ist. Ein beiliegendes Lesezeichen erläutert das Verfahren: man fotografiert Textteile des vorliegenden Buches ab, mit der App auf Smartphone oder Tablet kann man dann elektronisch weiterlesen, man hat das E-Book quasi umsonst dazu bekommen. Weil es mich dann aber doch nicht so mitgerissen hat und mir das Buch abends auch mehrfach auf die Nase gefallen ist, während ich mich gerade langweilte, gibt es in der Gesamtnote nur 3 Sterne von mir.

    Mehr
  • Witzig und lehrreich!

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    Freizeitleser2

    Freizeitleser2

    25. September 2016 um 20:24

    Sebastian Schnoy erzählt zu Beginn seines Buches auf humorvolle Art von seinen Erlebnissen mit seinem Nachbarn Dimitri, dem es immer wieder gelingt, kostenpflichtige oder mit Kosten verbundene Aktivitäten "für lau" zu erhalten, während Schnoy für jede Kleinigkeiten zahlen muss. So gelingt es Dimitri spielend, innerhalb kürzester Zeit den Gebühreneintreiber der GEZ abzuwimmeln, während Schnoy sogar für die Inspektion seines Fahrzeugs, mit dem alles in Ordnung ist, eine stattliche Summe in Rechnung gestellt wird. Ausgehend von den Erlebnissen mit Dimitri beschäftigt sich Schnoy mit der Macht und der Stellung des Geldes in der Gesellschaft sowie dessen geschichtlicher Entwicklung. Hierbei führt er immer wieder Kuriositäten und bekannte Persönlichkeiten der Geschichte als Beispiel an. So erfährt man beim Lesen, Lachen und Staunen ganz nebenbei einiges über unser Geldsystem.

    Mehr
  • Geld regiert die Welt

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    lesefix213

    lesefix213

    25. September 2016 um 20:09

    Geld, Darlehn, Schulden, Zinsen, Konkurs, Giro, Wechsel usw - Gähn, normalerweise hätte ich ein Buch  mit diesen Themen nicht gelesen.Aber hier wird jedes Thema mit Humor, Ironie und Sachverstand überaus witzig und informativ beschreiben.Woher kommt das Geld? Wie ist es entstanden? Was gab es vor dem Geld?Redewendungen wie: du Schuldest mir was oder nicht flüssig sein und vieles mehrwerden hier genau und mit einfachen Worten erklärt.Alles in allem ein sehr unterhaltsames, informatives Buch.Als besonderes Extra vom Verlag: man kann kostenlos mobil weiter lesen. Einfach App des Verlages runter laden, obersten Teil einer Seite scannen und unterwegs weiter lesen. Sonst habe ich mein aktuell gelesenes Buch überall mit hin geschleppt, so konnte ich aber auch mal schnell ein Kapitel unterwegs lesen... sehr schön!

    Mehr
  • Unterhaltsam und lehrreich

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    Streiflicht

    Streiflicht

    22. September 2016 um 13:16

    Dieses Buch ist das erste, das ich von diesem Autor gelesen habe. Er wurde mir schon mehrfach empfohlen und jetzt weiß ich auch warum. Schnoy schreibt unterhaltsam und lehrreich zugleich. Der Untertitel "Von der irren Jagd nach dem Geld" trifft es perfekt. In witzigen Exkursen wandert er von seiner eigenen erlebten Gegenwart in die frühe Vergangenheit der Menschheit, als das Geld noch nicht erfunden war und Menschen tauschten oder sich eben auch das Ersehnte einfach raubten. Er berichtet darum, warum Krösus heute den meisten von uns ein Begriff ist und warum es immer gut ist, viele hilfreiche Freunde zu haben - so spart man nämlich jede Menge Geld. Er erklärt, wie das Papiergeld entstand und warum Geld immer soviel wert ist, wie man ihm beimisst. Er schreibt von Amerikas Goldreserven und vielem mehr. Und das immer so unterhaltsam, dass man nie denkt, dies wäre ein trockenes oder langweiliges Thema. Finanzen können so unterhaltsam sein!

    Mehr
  • Geschichte des Geldes - mit Witz, aber auch mit fundiertem Wissen

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    Forti

    Forti

    22. September 2016 um 08:35

    Der Kabarettist Sebastian Schnoy beschäftigt sich in seinem Buch, das den etwas sperrigen Titel "Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt" trägt, mit dem Thema Geld. Es ist kein Ratgeber - wie man beim Titel vielleicht vermuten könnte - sondern eine gute Darstellung der Geschichte des Geldes und von wirtschaftlichen Zusammenhängen. Die Geschichte des Geldes war mir zum größten Teil neu und wird vom studierten Wirtschaftshistoriker gut und leicht verständlich dargelegt. Die aktuelle Wirtschaftslage wird immer wieder aufgegriffen und mit historischen Ereignissen verglichen. Dies ermöglicht neue Einblicke in die Welt der Wirtschaft und bietet zugleich neue Blickwinkel und Denkansätze auf für selbstverständlich hingenommene Gegebenheiten. Das könnte den Leser leicht depriminieren - der Autor schafft es aber, immer wieder Witz mit den ernsten Themen zu verbinden. Um das Buch zu verstehen braucht man keinerlei Vorkenntnisse. Das Buch ist unterhaltsam, leicht verständlich, kurzweilig und amüsant geschrieben. Besitzer der Print-Ausgabe können zusätzlich auch in der Papego-App mobil weiterlesen.

    Mehr
  • Auf Ehre und Gewissen – Werte, Kosten und Bedarf

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    ferruccio

    ferruccio

    21. September 2016 um 11:50

    Hand aufs Geldtäschchen, wer träumt nicht davon, reich zu sein oder zumindest genug Geld zu haben, verbindet man doch damit schon über Jahrhunderte hinweg Zufriedenheit, gesellschaftlichen Aufstieg, Macht und sogar Glück. Arm und Reich, getrennt durch die Verhältnisse, verbindet doch dieses uralte und vielleicht auch ewige Streben. Wider besseren Wissens, so scheint es. Geld macht definitiv nicht glücklicher. Im Gegensatz dazu ist leider ebenso wahr, dass Geld die Welt regiert. Alles hat seinen Preis. Vielversprechend schon das Kapitelverzeichnis. Schulden bei der GEZ, der Zins im Islam, die Abschaffung des Bargeldes, die reichsten Menschen der Welt, Schwarze Freitage, was kostet die Liebe, unverkäufliche Dinge beispielsweise sollen näher betrachtet werden. Das Feld ist weit und unübersichtlich. Doch Schnoy bahnt sich einen für uns recht unterhaltsamen Weg hindurch – bis an den Horizont, und darüber hinaus. Grenzen, Möglichkeiten und Moral werden dabei gewollt überschritten, die sich gegenseitig immer wieder anstoßende Wechselwirkung zwischen Ursache und Ertrag werden historisch fundiert, psychologisch erklärt und philosophisch unterfüttert. Ja, es geht nur um den schnöden Mammon. Dennoch hat man beim Lesen der teils witzigen aber immer anspruchsvollen Lektüre das angenehme Gefühl, sich selbst für einen Augenblick der Jagd zu entziehen und genüsslich andere bei ihrer Hatz zu beobachten. Wohin wird das alles führen? Wie lange kann das noch gut gehen? Eine alte Weissagung der Indianer besagt: Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann. Keiner von uns wird sich zwar daran beteiligt fühlen, doch genau das ist mit im Gewinn enthalten, von dem ja jeder etwas (mehr, mehr, mehr) abhaben will. Hinzu kommt, dass Geiz geht schon geil genug ist. Ich bin reich! Oder doch besser: Es reicht? So weit und so kritisch geht das Buch bei Weitem nicht, das ist auch nicht das Anliegen des Autors. Zwar geht Schnoy wirklich unparteiisch und unvoreingenommen ans Werk, doch wirkt seine Abhandlung damit bisweilen auch unbeteiligt und oberflächlich. Eine echte Analyse findet nicht statt, aber immerhin eine sehr umfangreiche Bestandsaufnahme, die etwas andere Daseinsinventur. Man sollte das Buch daher zwar ernst nehmen, dennoch mit Humor betrachten. Andere Länder, KEINE anderen Sitten. Was oder besser wer macht das Treiben wirklich verrückt? Immens viele Fakten, Meinungen, Sachverhalte, Machenschaften und Zitate aus verschiedenen Epochen und Kulturen stehen sich gegenüber und bauen aufeinander auf. Durch das ständige Switchen zwischen den geschichtlichen und gesellschaftlichen Bereichen, der Arbeitswelt und dem Privaten lässt keine Tiefenschürfung zu. Es bleibt zwar durchweg informativ und unterhaltsam, doch manches hätte ich eben doch gerne noch etwas genauer gewusst. Ein riesiger Background, doch keine Abrechnung, kein Ergebnis. Die persönliche Meinung zum Thema Geld, dem Haben und Wollen, das damit verbunden ist, wird das Lesen des Buches nicht verändern. Und auch so wird alles bleiben, wie es ist. Aufrechnen und heimzahlen kann man ja bekanntlich auch ohne Geld. Und umgekehrt kann man auch mit Geld Schuld(en), Verluste oder etwas gut haben. Ich stimme dem Autor zu – es gab eine Welt vor dem Geld und es wird eine nach dem Geld geben. Übrig aber bleiben in jedem Falle wir. Jeder ist mit im großen Hamsterrad, doch das Tempo und die Intensität des Mitstrampelns können wir ein gutes Stück weit doch immer noch selbst bestimmen. Und so soll der Hund ruhig auf den großen Haufen gehen, ich erfreue mich an meinem Kleinvieh und lächle dem sich mühsam ernährenden Eichhörnchen zu. Es zwinkert zurück. 

    Mehr
  • Ökonomisches Halbwissen locker dargeboten

    Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt
    R_Manthey

    R_Manthey

    19. September 2016 um 10:58

    Sebastian Schnoy studierte einst in Hamburg Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Politik und Psychologie. Allerdings vermied er es, auch nur in einem dieser Fächer einen Abschluss zu machen. Stattdessen entschloss er sich, sein Geld auf der Bühne zu verdienen. Und Bücher zu schreiben. Leider habe ich mich dazu überreden lassen, sein jüngstes Werk zu lesen. Gelohnt hat es sich nicht. Schnoy versucht sich in humorvoller Weise der Geschichte des Geldes zu nähern. Welches Geld er dabei wirklich meint, bleibt immer im Unklaren. Wirkliche Tiefe in seinen Betrachtungen kommt nie zustande. Vermutlich war eine tatsächlich interessante Abhandlung auch nicht sein Ziel. Und so plätschert die ganze Geschichte meist belanglos  vor sich hin. Unterhaltungsliteratur eben. Sein ökonomisches Halbwissen garniert Schnoy mit Anekdoten und augenzwinkernde Geschichten über seinen Kumpel Dimitri, der die Kunst, auch ohne Geld zurechtzukommen, offenbar besser beherrscht als er selbst. Nach etwa hundert Seiten verrät Schnoy seinen Lesern, wie im modernen Papiergeldsystem Geld aus dem Nichts entsteht. Vielleicht sind einige seiner Leser dann tatsächlich verblüfft. Ich war es an nicht, sondern bin dann über den Satz "... aus Schulden wird nur dann Geld, wenn es auch zurückgezahlt wird" gestolpert, weil mir damit Zweifel an Schnoys Verständnis gekommen sind. Geld im gegenwärtigen System ist immer Schuld. Wird die Schuld zurückgezahlt, ist das Geld wieder verschwunden. Man kann während des Lesens das unterschwellige Gefühl bekommen, dass Schnoy Geld eigentlich verabscheut und lieber in einem System leben möchte, das kein Geld braucht. Geld ist ja auch irgendwie schmutzig. Oder? Es verwundert dann auch nicht, dass Schnoy mit dem Sozialismus sympathisiert und Konsum ganz fürchterlich findet. Was würde er eigentlich machen, wenn niemand mehr seine Bücher oder Auftritte konsumiert? Schnoy hat nie im Sozialismus gelebt, sondern ist im linksbürgerlichen Wohlstand groß geworden. Und dort ist er offenbar zu der Erkenntnis gekommen, dass Sozialismus nur funktionieren kann, wenn alle Ländern in diesem System leben und nicht vom bösen Kapitalismus bedrängt werden. Leider begreift Schnoy nicht, dass jede Art von Sozialismus immer zu wirtschaftlichem Elend und Despotismus führen wird, weil sich ein modernes komplexes Wirtschaftssystem nicht ohne die Existenz von freien Märkten entwickeln kann. Und weil sich Menschen anders verhalten als das von linken Intellektuellen immer vermutet wird. Und leider verbreitet Schnoy auch jede Menge Märchen in seinem Buch. So hat die Ausbreitung von Wölfen in der Lausitz nichts mit dem Verschwinden von Industrie zu tun. Das gilt ebenso für die Verbesserung der Wasserqualität der Elbe. Oder ist etwa am Rhein die Industrie verschwunden? Ebenso stimmt es nicht, dass die schrecklichen Hungersnöte unter Stalin entstanden sind, weil der Diktator die Bauern für Missernten verantwortlich machte. Vielmehr ging es ihm bereits schon vorher um die physische Ausrottung der Mittel- und Großbauern als Klasse (wie es so schön hieß), die dann erst zu diesen Katastrophen führte. Der ökonomische Grund, warum ein sozialistisches Wirtschaftssystem nicht funktionieren kann, ist zu Schnoy offenbar noch nicht durchgedrungen. Wenn also die zahlreichen zweifelhaften ökonomischen oder politischen Aussagen in diesem Buch nicht wären, würde man es wenigstens als ganz unterhaltsam empfinden können. So aber bleibt ein eher schwacher Eindruck. 

    Mehr
  • weitere