Sebastian Stammsen Endlich sind sie tot!

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Inhaltsangabe zu „Endlich sind sie tot!“ von Sebastian Stammsen

Daniela: Meine Knie gehorchten, aber mein Magen rebellierte beim Anblick der Leichen. 'Wir sind im Schlachthaus gelandet.'
Psychologin Daniela Ellinger wird zu einem grausigen Tatort gerufen und soll helfen, Licht in die Psyche des Mörders zu bringen. Der Täter scheint auch schon festzustehen – Marvin Brose, Sohn und Bruder der Getöteten. Doch auch alle Nachbarn der Familie hätten einen Grund gehabt, sich der Familie Brose zu entledigen.

Oliver: 'Was macht die denn hier?' Zwar hatte mich beim Anblick der rosaroten Pumps im Flur schon eine böse Vorahnung beschlichen. Bis jetzt hatte ich sie allerdings erfolgreich verdrängt.
Oliver Busch, Kriminalkommissar aus Krefeld, hat außer dem Fall noch andere Sorgen: Sein Kollege wird abgezogen und ›Psychobarbie‹ Daniela Ellinger seine neue Partnerin.
Trotz ihrer Animositäten fördern die beiden Unglaubliches zutage und werden mit Abgründen konfrontiert, die sie an das Gute im Menschen zweifeln lassen …

Beängstigend gut - gelungener Psycho-Thriller aus Krefeld

— ech

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  • Beängstigend gut - gelungener Psycho-Thriller aus Krefeld

    Endlich sind sie tot!

    ech

    08. January 2016 um 13:39

    Die Krefelder Polizei wird an den Schauplatz eines bestialischen Mordes gerufen. Das Ehepaar Busch und ihr älterer Sohn wurden in ihrer eigenen Wohnung auf grausame Art und Weise umgebracht. In der Küche sitzt Marvin, der 16-jährige Sohn der Familie, und die Spurenlage lässt nur einen Schluss zu: Er hat diese Morde begangen.  Kommissar Oliver Busch und die hinzugezogene Psychologin Daniela Ellinger nehmen die Ermittlungen auf. Da der Junge zunächst nicht vernehmungsfähig ist, beginnen sie ihre Befragungen im Umfeld der Familie und stellen schnell fest, das eigentlich jeder der Befragten ein Motiv für die Morde hatte. Immer wieder hören sie die Satz: Endlich sind sie tot ! Mit diesem Buch ist Sebastian Stammsen ein beänstigend guter Psycho-Thriller gelungen. Obwohl von Anfang an alles klar scheint, gelingen ihm immer wieder überraschende Wendungen, die das Geschehen in einem anderen Licht erscheinen lassen. Was ist hier Wahrheit und was ist Täuschung bzw. Manipulation ? Diese Frage zieht sich durch das gesamte Buch. Der besondere Clou dabei ist, das die einzelnen Kapitel abwechselnd aus der Perspektive von Daniela und Oliver erzählt werden und so die unterschiedlichen Herangehensweisen und vor allem die unterschiedliche Deutung der Ermittlungsergebnisse erkennbar werden. Mit diesen beiden Ich-Erzählern führt der Autor hier ein neues Ermittlerpaar mit Potential ein (Markus Wegener, einer der beiden Ermittler aus den beiden vorhergehenden Büchern, taucht hier zumindestens als Nebenfigur auf.). Wirken sie zunächst wie Hund und Katze, lernen sie sich im Laufe der Ermittlungen besser kennen und vor allem verstehen. Diese durchaus klassische Ausgangssituation wirkt sich absolut belebend für das Buch aus, da es dem Autoren gelingt, nicht zu sehr in die üblichen Klischees zu verfallen.  

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  • Rezension zu "Endlich sind sie tot!" von Sebastian Stammsen

    Endlich sind sie tot!

    Gospelsinger

    09. January 2013 um 03:01

    Blut. Blut, wohin man sieht. Blut an den Wänden, Blut an der Tür, Blut auf der Couch, Blut auf dem Boden. Der Vater, die Mutter und der Sohn Sven Brose sind äußerst brutal gefoltert und ermordet worden. Der zweite Sohn, der sechzehnjährige Marvin, sitzt still auf einem Stuhl mitten im fließenden Blut. Die Spuren sind eindeutig: Marvin ist der Täter. Dies ist der schlimmste Tatort, den Kommissar Oliver Busch je gesehen hat. Und ausgerechnet bei diesem Fall muss er gemeinsam mit der „Psychotante“ Daniela Ellinger ermitteln. Bei den Befragungen offenbart sich, dass die gesamte Nachbarschaft unter der Familie Brose gelitten hat, die ihre Umgebung mit extremen Lärm und unsozialem Verhalten terrorisiert hat. Sehr viele Menschen hätten ein Motiv für den Mord gehabt. Aber die Spuren sind eindeutig: Marvin ist der Täter. Die Nachforschungen in der Schule ergeben, dass Marvin sich nicht gerade beliebt gemacht hat; ein Mädchen hat er sogar gestalkt. Freunde hatte er nicht, und sein Verhalten gegenüber den Lehrern war genauso schlimm wie gegenüber seinen Mitschülern. Die Ergebnisse sind eindeutig: Marvin ist der Täter. Und allmählich wird deutlich, dass ihm eine solche Tat zuzutrauen ist. Aber kann er wirklich allein stundenlang seine Familie gefoltert haben? Selbst extreme Wut hält nicht die ganze Nacht über an. Hatte er einen Komplizen? Oder steckt dieser Komplize sogar in ihm selbst? Hat Marvin eine gespaltene Persönlichkeit? Die Anhaltspunkte sind eindeutig: Marvin ist der Täter. Aber ist er auch für seine Taten verantwortlich? Sehr zu Olivers Leidwesen wird dies ein Fall für die Psychologen und Psychiater. Das erste Buch dieses Autors hatte mir sehr gut gefallen, das zweite dagegen fand ich etwas schwächer. Ich war also gespannt, ob Sebastian Stammsen mich mit seinem dritten Buch wieder so überzeugen kann, wie mit dem ersten. Die Antwort ist ein definitives Ja. Dieser Krimi hat ein rasantes Tempo, und ich konnte ihn nicht eher aus der Hand legen, bis ich die letzte Seite gelesen hatte. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, und die Spannung wird kontinuierlich gehalten. Nach und nach wurde deutlich, wie schlimm ein Leben in der Umgebung dieser Familie gewesen sein muss. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Oliver und Daniela erzählt, was einen zusätzlichen Reiz dieses Buches ausmacht. Die Charaktere wirken lebendig und authentisch, selbst die Nebenfiguren. Das Geplänkel zwischen dem Macho-Cop Oliver und der Psychologin Daniela erinnerte mich an die Fernsehserie Der letzte Bulle und machte genauso viel Spaß. Ich würde gern weitere Bücher mit diesem ungleichen Ermittlerpaar lesen. Dieses Buch bietet einen nervenzerfetzenden Einblick in ein sehr krankes Hirn und garantiert eine schlaflose, weil durchlesene, Nacht. © Petra Samani, Januar 2013

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  • Rezension zu "Endlich sind sie tot!" von Sebastian Stammsen

    Endlich sind sie tot!

    Eka

    28. October 2012 um 13:05

    Als die Krefelder Kriminalpolizei zu einem Tatort in ein Mehrfamilienhaus gerufen wird, hatten sie mit diesem Anblick nicht gerechnet. Das Wohnzimmer der Familie Brose hatte sich in ein regelrechtes Schlachtfeld verwandelt. Drei Mitglieder der Familie, Vater, Mutter und der älteste Sohn hängen kopfüber von der Decke. Sie sind tot und übel zugerichtet. In der Diele sitzt völlig verstört das vierte Familienmitglied, der jüngste Sohn Marvin und schon ist den Ermittlern klar, dass nur er der Täter sein kann. Marvin lässt sich auch ohne irgendwelche Reaktionen abführen. Als der leitende Kommissar Oliver Busch an den Tatort kommt, ist er nicht nur durch die entsetzlichen Morde geschockt. Sein Vorgesetzter hat ihm die Psychologin Daniela Ellinger als Partnerin zugeteilt. Diese Blondine, die durch ihre extreme bonbonfarbige Kleidung auffällt und allgemein "Psycho-Barbie" genannt wird, gefällt ihm überhaupt nicht. Denn er ist überzeugt, dass Daniela versucht, psychologisch zu beweisen, dass der Grund des Täters zum Morden auf eine schreckliche Kindheit zurückzuführen ist und er somit Straffreiheit erhält. Schon bei den ersten Recherchen stellt sich heraus, dass alle Nachbarn Ärger mit der Familie Brose hatten. Sie wurden durch ständige Partys, extrem laute Musik, Zank und Streit terrorisiert. Von allen hören sie: Endlich sind sie tot! Der Autor hat es hervorragend verstanden, die Handlung spannend darzustellen, obwohl ja von Anfang an offensichtlich ist, wer die Morde begangen hat. Aber es bleibt immer noch die Frage offen, ob er es wirklich war, ob er es allein getan hat, oder ob ihm noch jemand geholfen hat. Marvin wird befragt, untersucht und beobachtet. Der Autor wechselt kapitelweise die Erzählweise zwischen Daniela und Oliver. Der Schreibstil ist flüssig, der Roman liest sich flott und es kommt durch die wechselseitigen interessanten und auch humorvollen Gedankengänge der Protagonisten zu keinen langatmigen Passagen. Am Ende des Kriminalromans geht der Autor noch einmal sehr ausführlich auf die Psyche ein, was mir sehr gut gefallen hat. Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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  • Rezension zu "Endlich sind sie tot!" von Sebastian Stammsen

    Endlich sind sie tot!

    marion_gallus

    25. October 2012 um 21:11

    So einen schrecklichen Tatort hat die Krefelder Kripo noch nie vorgefunden. In einem unscheinbaren, „normalen“ Mehrfamilienhaus hat sich das Wohnzimmer der Familie Brose in ein Schlachthaus verwandelt. Drei Mitglieder der Familie, der Vater, die Mutter und der älteste Sohn, hängen kopfüber von der Decke. Die Leichen sind übelst zugerichtet, stundenlange Folter müssen die Toten vor ihrem Ende erfahren haben. Die Sachlage scheint überraschend einfach. Denn der jüngere Sohn der Familie, der 16-jährige Marvin, sitzt in der Diele Wohnung apathisch und völlig verstört auf einem Stuhl. Er lässt sich ohne ein Wort oder überhaupt eine Reaktion abführen. Marvin ist der Mörder, das steht fest. Doch die Frage ist, wie hat der schmächtige 16-jährige solch grausame Morde verüben können, warum hat er das getan und wie hat er es körperlich geschafft, die Opfer an die Decke zu hängen? Kommissar Oliver Busch kommt an den Tatort und ist nicht nur wegen des vorgefundenen Schlachthauseindrucks geschockt. Vor der Türe stehen pink farbige Pumps, das heißt, sein Vorgesetzter hat „Psycho-Barbie“ Daniela Ellinger hinzugezogen. Das fehlt im gerade noch, denn auf diese Blondine mit ihren bonbonfarbenen Kostümchen hat er gar keine Lust. Und das liegt nicht nur an ihrem äußerlichen Erscheinungsbild (er kann ja nicht wissen, dass die Ellinger diese Berufskleidung als Schutzwall benutzt, den sie Abends mit allen Problemen ihrer Patienten ablegt). Busch kann mit diesen Psychologen nichts anfangen, denn er ist der festen Überzeugen, dass diese nur darauf aus sind, psychologisch zu belegen, dass ein extremer Straftäter auf Grund einer schrecklichen Kindheit zum Mörder wurde und somit seiner gerechten Strafe entgeht. Es gibt keinen Weg daran vorbei. Die Ellinger wird im als „Partnerin“ zur Seite gestellt, sie soll helfen, das Motiv des Mörders zu ermitteln. Dummerweise wurde sein regulärer Partner Lars auch noch kurzfristig weggerufen, was diesem wiederum beim Anblick der Leichen gar nicht schwerfiel. Also begibt sich das ungleiche Paar, Bruce Willis Verschnitt Busch und Psycho-Barbie Ellinger, an die Arbeit. Bereits nach ersten Befragungen der Nachbarn stellt sich heraus, dass die Familie Brose über Jahre hinweg sämtliche Mitbewohner des Hauses regelrecht terrorisiert hat. Egal wen Busch und Ellinger aufsuchen, alle sind erleichtert und froh, dass diese Leute ermordet wurden und fort sind: Endlich sind sie tot! … *** Psychokrimi, dass ist das erste was mir zu diesem Roman einfällt. Es gibt Krimis, Thriller und Psychothriller. Psychokrimis gibt es nicht, vielleicht sollte dieses Genre eingeführt werden. Denn genau als solchen würde ich dieses Buch bezeichnen. Die Handlung ist nicht nur spannend und fesselnd, und dass obwohl ja offensichtlich ist, wer die Morde begangen hat, sondern eben auch sehr psychologisch. Ausführlich wird beschrieben, wie der 16-jährige Marvin untersucht, befragt und beobachtet wird, um in sein Hirn zu schauen und herauszufinden, was geschehen ist und was der Hintergrund der Tat war. Auch die Nebenrollen, die Bewohner des Hauses, die ja alle extremen Belästigungen ausgesetzt waren, werden sehr psychologisch umschrieben, denn bei Terror – über Jahre hinweg – leidet auch jede normale Seele . Der Schreibstil ist nicht einmal sonderlich gehoben, sondern eher flott und einfach. Dennoch fesselt die Handlung bis zuletzt, was natürlich auch an den beiden total gegensätzlichen Protagonisten liegt. Hier hat der Autor es außerdem sehr geschickt gemacht, dass er die Kapitel nicht klassisch gewählt hat. Er wechselt kapitelweise immer zwischen Daniela und Oliver. Jeder erzählt die Handlung aus der Ich-Perspektive, was die Gedankengänge des jeweils anderen beinhaltet. Und die sind interessant zu verfolgen. Jeder der beiden hat seine eigene Sichtweise auf den Fall und den Kollegen. Wie sich die beiden dennoch zusammenraufen (müssen) und dann zusätzlich noch recht erfolgreich miteinander arbeiten macht schon Spaß zu verfolgen. Was mir zusätzlich noch besonders gut gefiel war die Nebenrolle des behinderten Dirk. Menschen mit geistiger Behinderung sind nicht die klassischen Charaktere eines Romans, besonders nicht in einem Krimi. Und wir alle haben ja oft Berührungsängste diesen Menschen gegenüber, was aber eigentlich völlig unbegründet ist. Der behinderte Dirk ist hier so ein liebenswerter Mensch, der sehr eifrig einer Arbeit nachgeht und sich offen und ehrlich freuen kann. Auch wie der Autor den Umgang durch seinen Kommissar Busch mit diesem behinderten jungen Mann beschrieben hat, war absolut überraschend und gut geschrieben. Das Ende des Romans nenne ich einfach mal psychologisch wertvoll und passend, es hat mich nicht enttäuscht. Mein Fazit: Eine gute Gesamtbewertung von 5 Sternen für diesen Roman, der von mir als Psychokrimi bezeichnet wird. Rasend, flott, oft amüsant aber auch hintergründig und erschreckend. Opfertechnisch stellenweise sicher nichts für schwache Lesernerven, doch spannend und gut ausgearbeitet. Ich hatte ihn ihn zwei Tagen „inhaliert“. © Buchwelten 2012 . Ich danke dem grafit Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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