Sebastian Stammsen Gegen jede Regel

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Inhaltsangabe zu „Gegen jede Regel“ von Sebastian Stammsen

Der 17-jährige Tobias wird in seinem Elternhaus hinterrücks erstochen aufgefunden. Markus Wegener und seine Kollegin Nina Gerling von der Krefelder Kripo glauben zunächst, der Jugendliche sei ein Außenseiter gewesen, was auf einen kleinen Täterkreis schließen ließe. Bald müssen sie aber erkennen, dass der erste Eindruck trog: Tobias war ein brillanter Musiker, gut vernetzter Computerfreak und – offensichtlich ein Frauenversteher. Dann aber finden sich auf seinem PC Sex-E-Mails von älteren Frauen inklusive eindeutiger Fotos und Hinweise, dass er sich in fremde E-Mail-Accounts eingehackt hat. Der Kreis derer, die möglicherweise etwas gegen den Teenager hatten, wird immer größer und die Überraschungen nehmen kein Ende. Markus Wegener muss sich mit einem Spiel vertraut machen, bei dem buchstäblich alle Regeln außer Kraft gesetzt werden.

Sympathisch die Ermittler, vertrackt die Hintergründe des Verbrechens und interessante Milieus – Sebastian Stammsens Debüt ist ein moderner Polizeikrimi und überzeugt auf ganzer Linie.

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  • Wieder ein toller Krimi

    Gegen jede Regel

    vormi

    05. May 2013 um 17:45

    Auch wenn ich diesmal nur 4 Sterne gegeben habe, Sebastian Stammsen bleibt für mich ein toller Autor. Auch der Tod von Tobias, um den es in diesem Buch geht, war wieder spannend gemacht und ich bin bis zum Schluß nicht auf den Täter gekommen. Vielleicht lag es aber auch daran, daß sich dieser Fall doch ziemlich in einen etwas abstrakten Bereich begeben hat... Mir hat bei diesem, wieder witzigem, Krimi nur ein kleines Quentchen gefehlt, dann hätte ich wieder 5 Sterne gegeben. Aber für jeden Fan von Regionalkrimis finde ich den Autor auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    PauleSenkel

    03. March 2012 um 22:07

    Teils langatmig, langwierig.
    Wirkt wie Polizeikrimi für Schüler.
    2 Billardkugeln von 10

  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    Jens65

    Nach seinem schriftstellerischen Debüt „ Operation Westwind“, einem m.E. sehr spannenden Thriller aus dem Subgenre -alternative Geschichtsschreibung- hat sich der Autor Sebastian Stammsen mit seinem Krimierstling: „ Gegen jede Regel „ einem neuen Genre (Regionalkrimi) zugewandt.. Tobias ein 17-jähriger Jugendlicher wird erstochen in seinem Elternhaus aufgefunden. Zwei Ermittler Markus Wegener und Nina Gerling, seine Partnerin bei der Krefelder Mordkommission werden auf diesen Fall angesetzt. Schnell müssen die beiden sehr symphatischen Ermittler erkennen, dass Tobias kein Außenseiter, sondern ein brillianter Musiker, gut vernetzter Computerfreak und ein Frauenversteher war. Bei Ihren Ermittlungen stoßen sie auf seinem PC auf Sex-E-Mails mit reiferen Frauen und auf Hinweise, dass er sich in fremde E-Mail-Accounts eingehackt hat. Ein immer größer werdender Kreis der Verdächtigen macht es dem Ermittlerduo Wegener/ Gerling nicht gerade einfach. Markus Wegener und dessen Partnerin müssen sich mit einem Online-Browser-Game vertraut machen, bei dem buchstäblich alle Regeln außer Kraft gesetzt werden. Für mich persönlich hat der Autor auch mit seinem Krimidebüt bewiesen, dass er sich auch in diesem Genre gut zurecht findet und eine spannende lesenswerte Story gestrickt hat, die den Leser, dass ein oder andere mal in eine Sackgasse führt. Der Autor versteht sich darauf fesselnde Charaktere und Dialoge zu entwickeln, die ebenso realistisch als auch natürlich wirken .Da der Roman in der Ich-Perspektive erzählt wird, wirkt er auch sehr authentisch. Für mich ein absoluter Pageturner, den ich in nur wenigen Stunden regelrecht verschlungen habe. Ich hoffe der nächste Fall für das sympathische Ermittler-Duo lässt nicht allzu lange auf sich warten. 5 Sterne - ein absolutes Muss für jeden Krimifan! .

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  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    Nini61

    09. April 2011 um 11:31

    Tobias, ein 17jähriger Schüler wird tot aufgefunden. Erstochen im Wohnzimmer seiner Eltern. Die ersten Eindrücke vom Toten lassen auf einen introvertierten Computerfreak schließen. Doch schnell merken die Ermittler Markus und Nina, dass sie sich hier gründlich getäuscht haben. Tobias war ein echtes Multitalent auf vielen Gebieten. Die Ermittlungen gestalten sich schwieriger als erwartet - das Ende überrascht. Alles in allem ein spritziger, spannender und abwechslungsreicher Krimi aus Krefeld. Ich hoffe, es folgen noch einige von der Art. Für Fans von deutschen Krimis absolut empfehlenswert. 5 Sterne einen Touch zu viel - 4 Sterne eigentlich zu wenig. Irgendwo dazwischen wäre genau richtig...

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  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    Moosbeere

    02. February 2011 um 11:00

    Ein 17- jähriger ist in seinem Zimmer ermordet aufgefunden worden. Schnell formt sich vom Opfer in den Köpfen der Ermittler ein Bild: eigenbrötlerischer Computerfreak mit Hang zu schwarzer Kleidung. Im Zuge der Ermittlungen stoßen sie aber auf einen ganz anderen Tobias: genialer Komponist für die Heavy-Metal-Band seiner Schule, begehrt bei seinen Mitspielern und... Verfasser vieler eindeutiger E-Mails an ältere Frauen. Der Täterkreis weitet sich aus.. Dann kommt die heiße Spur: Tobias hat auch ein E-Mail-Spiel namens „Dominanz“ gespielt und dabei anscheinend die Mails seiner Mitspieler manipuliert. Aber reicht ein Spiel aus, um einen Mord zu begehen? Das Krimidebüt des Autors ist eindeutig gelungen. Das Ermittlerteam ist symphatisch und durch seine psychologische Ausbildung gelingt es Sebastian Stammsen jeden seiner Charaktere nachvollziehbar agieren zu lassen. Die Gefühlswelt aller Beteiligten hat einen hohen Stellenwert und gerade das macht den Regionalkrimi zu etwas besonderem. Alles in allem ein sehr schöner Krimi in und um Krefeld, den ich jedem Fan von unblutigen Krimis ohne unnötige Gewalt nur ans Herz legen kann.

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  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2010 um 20:37

    Der 17-jährige Tobias wird in seinem Elternhaus hinterrücks erstochen aufgefunden. Markus Wegener und seine Kollegin Nina Gerling von der Krefelder Kripo glauben zunächst, der Jugendliche sei ein Außenseiter gewesen, was auf einen kleinen Täterkreis schließen ließe. Bald müssen sie aber erkennen, dass der erste Eindruck trog: Tobias war ein brillanter Musiker, gut vernetzter Computerfreak und – offensichtlich ein Frauenversteher. Dann aber finden sich auf seinem PC Sex-E-Mails von älteren Frauen inklusive eindeutiger Fotos und Hinweise, dass er sich in fremde E-Mail-Accounts eingehackt hat. Der Kreis derer, die möglicherweise etwas gegen den Teenager hatten, wird immer größer und die Überraschungen nehmen kein Ende. Markus Wegener muss sich mit einem Spiel vertraut machen, bei dem buchstäblich alle Regeln außer Kraft gesetzt werden. (Verlags-Info) Der erste Satz des Buches katapultiert einen mitten in das Geschehen des Krimis von Sebastian Stammsen. Der 17 jähriger Schüler Tobias, wird tot im Wohnzimmer seines Elternhauses aufgefunden. Diese waren abwesend und haben nicht die geringste Ahnung über die Aktivitäten ihres Sprösslings. Der Ermittler Markus Wegener, welcher den Leser in „Ich Form“ mitnimmt und seine Kollegin Nina Gerling, beide sehr sympathisch, realistisch beschrieben und mit Humor ausgestattet, versuchen diesen Fall aufzuklären. Die vielen Facetten, die sie dabei über Tobias zu Tage fördern, werfen immer mehr Motive, Täter und Fragen auf, doch bald kristallisiert sich eine Spur deutlich heraus. Dabei stößt Wegener an die Grenzen seiner Möglichkeiten, muss sich Hilfe holen und in ein Spiel eintauchen, in dem Regeln außer Kraft gesetzt werden. Sebastian Stammsens Debüt ist ein solider Krimi, der spannungsvoll anfängt und von einer aktuellen Thematik erzählt, jedoch das Tempo in der Mitte nicht mehr halten kann und dann gegen Ende doch noch etwas an Fahrt gewinnt. Das Bild des Schülers erscheint ein wenig überzeichnet, unglaubwürdig. Die Beschreibungen zum Verständnis der virtuellen Welt und deren Online Spiele sind zu langatmig, und bei allen bekannten Klischees, die der Autor sinngemäß aufführt, fehlt der Kick oder etwas Außergewöhnliches. Positiv hervorzuheben ist auf jeden Fall das Ermittlerteam, weitere Charaktere der Kripo, sowie ein guter Ton und Sprachstil sowie eine insgesamt nachvollziehbare Handlung. Meine persönliche Meinung: 3,5 Sterne von 5 möglichen. Da bereits ein Nachfolger in Bearbeitung ist, wünsche ich dem Team von der Kripo Krefeld, einen möglichst spannenden und gut konstruierten Fall.

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  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    schlumeline

    13. November 2010 um 15:45

    Sebastian Stammsens Debüt beginnt mit einer Leiche. Der siebzehnjährige Schüler Tobias wird zu Hause im Wohnzimmer tot aufgefunden, eine blutige Wunde im Rücken. Was ist geschehen? Jedenfalls sieht nichts nach einem Einbruch aus. Die Eltern des Opfers wirken sonderbar. Der Vater, ein Karrieremensch, scheint den Tod seines Sohnes nicht sonderlich schwer zu nehmen. Die Mutter ist verzweifelt, hat aber scheinbar keine Ahnung wie ihr Sohn zuletzt seine Freizeit tatsächlich verbracht hat. Das Ermittlerduo Markus Wegener, aus dessen Sicht der Krimi in der Ich-Form geschildert wird, und Nina Gerling, starten so in eine Ermittlung, die viele Überraschungen für sie bereithält. Tobias war kein Musterschüler, sondern hatte so seine Schwierigkeiten. Allerdings war er in der Heavy Metal Band der Schule. Seine Musik war gut, richtig gut. Alle Bandmitglieder mochten Tobias, allerdings schien er mit allen Mädchen der Band eine sehr enge, teils auch sexuelle Beziehung zu pflegen oder gepflegt zu haben und auch mit dem männlichen Bandmitglied Jan pflegte Tobias eine sexuelle Beziehung. Könnte vielleicht Eifersucht ein Motiv sein? Die weiteren Ermittlungen der Kriminalbeamten Markus und Nina bringen dann ans Licht, dass Tobias auch erotische Beziehungen der besonderen Art zu erwachsenen Frauen pflegte. Hier geraten eine Lehrerin, eine Verwandte und eine Nachbarin in das Visier der Ermittler. Mit seinem transportablen Computer war Tobias außerdem sehr häufig auf LAN Partys unterwegs. Schließlich stellt sich heraus, dass Tobias auch Mitspieler bei den deutschen Meisterschaften eines online Spiels, „Dominanz“, war. So viele Ansätze, so viele mögliche Spuren in Richtung verschiedener möglicher Täter, nur wo liegt das wahre Motiv? Hier wird der Leser des Buches mehr als einmal in die Irre geführt und weiß nicht immer wirklich, ob diese Spur nun in die richtige oder die falsche Richtung führt. Und dann gibt es plötzlich einen weiteren Toten, aber immer noch scheinen die Motive nicht klar. Trotz einiger Längen, die durch zu umfangreiche Beschreibungen des Internetspieles entstehen und einer zufälligen Aufklärung eines parallel laufenden Falles, die mir beim Lesen als etwas zu überzogen und falsch platziert vorgekommen ist, ist dieses Krimidebüt eine gelungene und herausragende Leistung des Autors. Die Geschichte zieht sich über einen Zeitraum von acht Tagen, von Montag bis Montag, und ist auch in einzelne Abschnitte, die jeweiligen Tage, eingeteilt. In diesen 8 Tagen erfährt der Leser nicht nur wer die Morde begangen hat und wie dessen Motiv aussieht, sondern lernt auch die ermittelnden Kriminalbeamten Markus und Nina näher kennen. Zwei Ermittler, die man ins Herz schließen muss und die so normal daherkommen, wie man es bei Büchern dieses Genres kaum mehr gewohnt ist. Sie haben zwar ihre privaten Probleme, aber diese scheinen einfach nur normal zu sein. Eine gelungene Story, sympathische Charaktere und damit ganz einfach spannende Krimiunterhaltung sind hier garantiert.

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  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    sab-mz

    13. November 2010 um 11:32

    Das neue Buch von Sebastian Stammsen ist einfach nur super. Ein Krimi,der in Krefeld und Münster spielt,aber nichts gemeinsam hat mit den üblichen regionalen Krmis.2 Ermittler Markus Wegener und Nina Gerling,die sich auch privat näher kommen,ein Onlinespiel,ein toter Teenager und weitere Tote,dieser Mix gepaart mit ganz viel psychologischen Hintergründen ergibt ein rundum lesenswertes Buch. Am Ende ein Mörder mit dem nicht gerechnet hat,der sich mit Raffinesse verstecken konnte. Sebastian mach wieter so,wann kommt das nächste Buch aus dieser Reihe??

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  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    Ay73

    03. November 2010 um 11:21

    Der 17 Jährige Tobias wird von den Eltern tot im Wohnzimmer aufgefunden. Leider gibt es keine Zeugen. Wer hat Tobias von hinten erstochen? Es muss einer sein, den er kannte, ins Haus ließ und ihm ohne Vorbehalt den Rücken zukehren konnte. Die Krefelder Beamten Markus Wegener und Nina Gerling beginnen ihre Ermittlungen im Fall Tobias. Sie sind ein Spitzen-Ermittlungs-Duo die professionell, witzig, charmant und als Team sehr gut funktionieren. Sie spüren Motive auf und gehen diese Stück für Stück nach. Zu Hause erfahren sie leider nicht viel von Tobias Eltern, die ihn anscheinend gar nicht kannten. In der Schule werden die Puzzlestücke mehr und werden zusammengefügt: Wer war Tobias? Tobias ein vielschichtiger junger Mann, er spielt ein Email-Spiel wo es um Lügen und Intrigen von Europa handelt. ER ist ein wahnsinnig begabter Computerfreak, Hacker, ein Komponist und Leadsänger einer Heavy-Metall-Band und obendrein extremst anziehend auf Frauen, sogar ältere Frauen. Sind das MOTIVE?? Wie kann ein so junger Mann soviel Stunden seines Tages auf so viele verschiedene Aktivitäten legen? Ist Eifersucht in der Band der Grund? Oder das Email-Spiel? Oder haben die Ehemänner der älteren Frauen die sexuellen Emails gelesen und ihn umgebracht?? Dieser Krimi hat mir insbesondere deswegen gut gefallen, weil Sebastian dieses Ermittlerduo und speziell Markus Wegener sehr gut ausgearbeitet hat, so dass diese Figur mir einfach sehr sympathisch war. Witzige und spritzige Kommentare machen ihn einfach grandios. Mir gefiel auch die Ich-Erzähl-Perspektive, die Kapitelunterteilung in Wochentage gefiel mir auch sehr gut…. Ich bin wieder mal von Sebastian Stammsen begeistert… weiter so. Ich hoffe es gibt weitere Bücher über die Krefelder-Beamten…

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  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    sonjastevens

    02. November 2010 um 01:43

    Der Autor Sebastian Stammsen führt den Leser sofort Mitten in das Geschehen des Krimis. Tobias, ein 17 jähriger Junge wird erstochen im Wohnzimmer seines Elternhauses gefunden. Zur Tatzeit waren seine Eltern verreist, es gibt keine Zeugen. Es hat den Anschein, dass Tobias ein zurückgezogener Junge ist, dessen Leidenschaften sein Computer, Egoshooterspiele und Heavy Metall sind – ein typischer Kandidat für einen Amokläufer. Seine Eltern können den ermittelnden Krefelder Kommissaren, Markus Wegener und Nina, nicht viel über ihren Sohn berichten, sie wissen nichts über seine Freunde oder ob er eine Freundin hat. Die Schule kann Markus uns Nina schon eher weiterhelfen. So langsam erkennen die beiden, dass sie sich mit ihrer Stereotypisierung des Jungen geirrt haben. Tobias war ein begabter Komponist und Musiker in einer Heavy Metall Band, er hatte eine Freundin und auch homosexuelle Neigungen. Von seinen Bandmitglieder wurde er schon fast vergöttert. War es vielleicht ein Mord aus Eifersucht und Leidenschaft? Jedoch je weiter ermittelt wird, desto mehr Rätsel tauchen auf. Tobias hatte Emailkontakte zu erwachsenen Frauen, außerdem gab es noch versteckt auf seinem Computer ein Onlinespiel, in den es darum ging, gegen andere Länder die Macht zu bekommen, vor allem in dem man lügt und betrügt, aber dies auf einer diplomatischen Ebene. Was hat es mit den Emails an die Frauen auf sich? Könnten sie sich ertappt gefühlt haben, weil sie mit einem Teenager Kontakt hatten? Oder war vielleicht das Spiel „Dominanz“ doch nicht ganz so diplomatisch und aus Spiel wurde ernst? Besonders gut gefallen hat mir an dem Krimi, dass man durch die Erzählperspektive des Ich-Erzählers als Leser nahe an den Ermittlungen teilnehmen konnte, fast war es so, als ob man Markus Wegener begleiten würde. Die Ermittlungen wurden detailliert beschrieben. Wer jetzt aber Längen erwartet, die vielleicht dem Krimi die Spannung genommen hätten, liegt absolut falsch. Dass Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich habe jeden Schritt der Kommissare mit Spannung verfolgt. Auch hat mir besonders gut die Zeichnung der Charaktere gefallen, sie waren tiefgründig und interessant gezeichnet, man hat viel privates erfahren, was die ermittelnden Personen lebendig und sympathisch macht, es war aber nicht zu viel, das man hätte Angst haben müssen, der Krimi ist eher ein Roman. Der Mord an Tobias steht die ganze Zeit schon im Vordergrund. Sprachlich hat der Roman mich ebenfalls überzeugt, das Buch ließ sich wunderbar flüssig lesen und innerhalb kürzester Zeit habe ich es verschlungen. Ein absolutes Muss für jeden Krimifan! Ich hoffe sehr bald mehr über Markus Wegener und Co lesen zu dürfen – 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    AennA

    30. October 2010 um 20:17

    Der 17jährige Schüler Tobias wird ermordet in seinem Elternhaus aufgefunden. Die Krefeler Kommissare Markus Wegener und Nina Gerling sind bei der Suche nach dem Täter sehr gefordert, denn bei ihren Ermittlungen werden sie mit verbotener Leidenschaft, Beziehungstragödien und einem seltsamen Internetspiel konfrontiert. So stoßen sie auf nicht nur eine Person, die ein Motiv gehabt hätte, den Jungen zu töten. "Gegen jede Regel" ist das Krimidebüt von Sebastian Stammsen und durchweg flüssig geschrieben. Es wird in der "Ich"-Form erzählt, so dass der Leser während des gesamten Buches das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein. Die Protagonisten kommen sehr sympathisch rüber, witzige Formulierungen lockern das Krimigeschehen von Zeit zu Zeit auf. Auch die Einblicke in das Privatleben von Markus Wegener tragen dazu bei, dass die Handlung lebhaft bleibt. Das Geschehen ist durchweg spannend, durch viele Verdächtige wird der Leser mehrfach in die Irre geführt, bis er zum Schluß völlig überrascht mit dem wahren Täter konfrontiert wird. Die das Internetspiel betreffenden Beschreibungen waren für mich allerdings eher langweilig und undurchschaubar. Das mag daran liegen, dass ich grundsätzlich kein Interesse an derartigen Spielen habe... Die Kapitel sind in Tage unterteilt und mir persönlich zu lang. Ich mag kürzere Unterteilungen lieber, wenn man das Buch doch öfter mal zur Seite legen muß. Fazit: "Gegen jede Regel" ist eine lesenswerte Lektüre und ich bin bereits jetzt gespannt auf den Nachfolgeroman!

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  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    MandyS

    28. October 2010 um 13:20

    Der Montagmorgen des Ermittlerteams Markus Wegener und Nina Gerling von der Kripo Krefeld beginnt mit einer Leiche: der 17jährige Schüler Tobias liegt erstochen im Wohnzimmer des Hauses seiner Eltern in einem gutbürgerlichen Stadtteil von Krefeld. Auf den ersten Blick erscheint Tobias als schwarzgekleideter, Heavy-Metal-hörender, computerspielender Einzelgänger, doch der Schein trügt. Erste Ermittlungen in seinem Umfeld zeigen, dass er ein begabter Musiker und Frauenschwarm war, der gleich mit mehreren älteren Frauen pikante Sex-E-Mails austauschte. War es ein Mord aus Leidenschaft? Aber warum wurde er dann nur mit EINEM gezielten Messerstich mitten ins Herz getötet? Ganz allmählich rückt ein von Tobias gespieltes Online-Spiel namens "Dominanz" in den Fokus der Ermittlungen. Könnte einer der Mitspieler einen Grund gehabt haben, Tobias zu töten? Mit "Gegen jede Regel" legt Sebastian Stammsen ein solides Krimi-Debüt vor. Der Handlungsablauf ist sehr gradlinig und beschreibt die Ermittlungsarbeit der Kripo Krefeld innerhalb von 8 Tagen, von einem Montag bis zum darauf folgenden Montag. Das Buch liest sich flüssig, die Sprache ist einfach und verständlich gehalten. Die Charaktere der (sehr sympathischen) Ermittler und der weiteren handelnden Figuren sind gut herausgearbeitet; sie wirken überwiegend glaubhaft. Lediglich worauf die offensichtliche Feindschaft zwischen den Ermittlern Markus und Egon beruht, wurde für meinen Geschmack nicht tiefgreifend genug beleuchtet. Ist es nur einfache Antipathie, oder gab es ein Ereignis in der Vergangenheit, das diese Feindschaft auslöste? Und einen weiteren Schwachpunkt hat der Roman meiner Meinung nach : Ich als (zugegebenermaßen) Krimi-Vielleserin habe bereits am "Freitag" gewußt, wer der wahre Täter ist, wenngleich dessen Motiv zu diesem Zeitpunkt noch unklar war. Daher hat der Rest des Buches für mich leider ein wenig an Spannung verloren. Insgesamt handelt es sich dennoch um ein lesenswertes Buch, und ich könnte mir vorstellen, weitere Krimis mit den Ermittlerduo Wegener/ Gerling zu lesen.

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  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    JessyYy

    25. October 2010 um 19:22

    Der 17-jährige Tobias wird von seinen Eltern tot aufgefunden. Der Beschreibung nach könnte er leicht dem Begriff "Freak" zugeordnet werden, doch das stellt sich als krasses Gegenteil heraus. Tobias ist ein sehr beliebter und vor allem anziehender junger Mann. Als dann auch noch Sex-Emails von älteren Frauen auftauchen, kommt Ermittler Markus Wegener auf die Idee, dass eine der Frauen aus Eifersucht ihn umbringen hätte können. Auch ein Onlinespiel wird unter Betracht gezogen, bei dem es keineswegs so zugeht, wie bei anderen Spielen... Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Ermittler Markus Wegener geschrieben.Das verschafft eine bessere Einsicht in die Story. Im Allgemeinen ist das Buch spannend und wirklich gut. Ein Kontrapunkt jedoch : Die Regeln des Spiels werden zu ausführlich erklärt. Im Großen und Ganzen ist dieses Buch also wirklich sehr zu empfehlen. Viel Spaß beim lesen :)

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  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    mabuerele

    25. October 2010 um 18:21

    Das Buch hat mir gefallen. Die handelnden Personen waren klar strukturiert, auch wenn ich mit der Englischlehrerin so meine Probleme hatte. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man aus Frust seine gesamte Zukunft riskiert. An der Stelle des Buches hätte ich mir aber wenigstens einige Worte dazu gewünscht, wie es mit ihr weiterging. Das hätte im letzten Teil, der ja einige Zeit später spielt, erwähnt werden können. Durch die verschiedenen Handlungsstränge und Verdächtigen gewinnt das Buch an Spannung. Dass der Serienmörder so nebenbei mit geschnappt wurde, ist zwar bißchen viel Zufall, aber legitim und rundet diesen Teil der Handlung ab. Psychologische Gespräche sind geschickt in die Handlung integriert und machen das Verhalten der Personen für den Leser verständlich. Das Spiel war eine prima Idee, die Analyse der Gewinnmöglichkeiten hat mir gefallen. Während das Buch mich fast bis zum Schluss positiv angesprochen hat, kam das Ende zu abrupt und unmotiviert. Positiv ist außerdem zu vermerken, dass die persönlichen Beziehungen des Ermittlerduos sehr feinfühlig aufgebaut wurden. Es sind eben nicht nur Kriminalisten, sondern Menschen wie du und ich!

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  • Rezension zu "Gegen jede Regel" von Sebastian Stammsen

    Gegen jede Regel

    Gospelsinger

    23. October 2010 um 19:43

    Nicht immer ist alles so, wie es scheint. Als der 17jährige Schüler Tobias erstochen aufgefunden wird, ist für die Ermittler erst einmal alles klar: Schwarze Kleidung, düstere Einrichtung, Computerspiele, distanzierte Eltern – also ein Einzelgänger, ein Außenseiter, ein Freak. Weit gefehlt. Tobias entpuppt sich als äußerst begabter Bandleader und Komponist, dessen Charisma ihn bei Allen, vor allem aber bei den Frauen, beliebt machte. Er war auf vielen Gebieten talentiert und so engagiert, dass die Frage auftauchte, wie viele Stunden sein Tag eigentlich hatte. Bleibt nur die Frage, wie es kommt, dass ein so beliebter Junge ermordet wird. Kann das Computerspiel, das er online gespielt hat, mit seinem Tod zusammenhängen? Oder wurde das sexuelle Bäumchenwechseldich-Spiel in der Band doch nicht von allen Beteiligten so locker gesehen, wie behauptet? Das sympathische Ermittlerpaar Markus Wegener und Nina Gerling beginnt, zu ermitteln. Wobei Markus sehr schnell an die Grenzen seines technischen Verständnisses gelangt, obwohl er doch heimlich einen Computerkurs belegt hat, um neben seiner Kollegin nicht immer wie ein Trottel dazustehen. Aber das Computerspiel, das Tobias auf dem Niveau der Deutschen Meisterschaft gespielt hat, ist äußerst komplex, und es geht nicht gerade fair dabei zu. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, weil es so spannend und gut geschrieben war. Der Autor ist Psychologe und arbeitet an Schulen. Das merkt man, denn er hat die Atmosphäre, die an einem Gymnasium herrscht, gut eingefangen und die dort herrschenden Probleme kompetent benannt. Die Charaktere sind glaubhaft, und das Ermittlerpaar ist erfrischend normal, mit normalen Problemen wie Scheidung und lauten Nachbarn, aber zur Abwechslung weder alkoholkrank noch depressiv. Ich hoffe, dass dieser Erstling der Auftakt zu einer Serie ist, denn ich möchte gern mehr davon!

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