Sebastian Stammsen Kettenreaktion

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Inhaltsangabe zu „Kettenreaktion“ von Sebastian Stammsen

In einem Elektronikmarkt bricht David Krusekamp tot zusammen. Unfassbar für alle: Die Todesursache lässt sich nicht feststellen. Der Krefelder Kommissar Markus Wegener und seine Kollegin Nina Gerling beginnen in einem Fall zu ermitteln, von dem sie gar nicht wissen, ob eine Straftat vorliegt. Krusekamp führte ein riskantes Leben – er arbeitete auf Montage in deutschen Kernkraftwerken, außerdem hatte er an jedem Standort eine andere Geliebte. Offensichtlich blieb beides nicht ohne Folgen, denn nach seinem letzten Auftrag im Kernkraftwerk Neustadt wurden in seinem Körper erhöhte Radioaktivitätswerte gemessen. Starb er wegen der Strahlung oder hat ihn ein betrogener Ehemann auf dem Gewissen? Als Nina und Markus Krusekamps letzten Einsatzort aufsuchen, geschieht das Unglaubliche: Das Kraftwerk wird besetzt und die Mitarbeiter als Geiseln genommen. Was mit einem mysteriösen Todesfall beginnt, endet in einer atomaren Bedrohung für ganz Deutschland. Als Sebastian Stammsen mit dem Schreiben seines zweiten Krimis begann, konnte er nicht ahnen, wie schnell die Realität seine Fantasie einholt …

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  • Rezension zu "Kettenreaktion" von Sebastian Stammsen

    Kettenreaktion
    Spatzi79

    Spatzi79

    09. November 2011 um 08:43

    Zum Buch: Ein neuer Fall für die Krefelder Kommissare Markus Wegener und Nina Gerling. Ein Mann ist in einem Elektronik-Fachgeschaft tot zusammengebrochen. Die Todesursache von David Krusekamp ist völlig unklar, Kommissare und Pathologen stehen vor einem Rätsel. Hat sein Tod etwas mit seiner Arbeit als Elektriker zu tun, der in Atomkraftwerken eingesetzt wird? Oder liegen die Motive eher in seinem Privatleben? War es überhaupt ein Mord? Markus und Nina entdecken schnell verschiedene Spuren, und auch Verdächtige gibt es reichlich. Wie bereits auf dem Klappentext geschildert, kommt es während ihrer Nachforschungen zur Besetzung eines Atommeilers und es droht eine nukleare Katastrophe. Ich persönlich finde den Klappentext etwas irreführend, denn das dort beschriebene Geschehen ereignet sich erst im letzten Drittel des Buches, vorher nehmen die Ermittlungen den beiden sympathischen Kommissare viel Raum ein. Wie schon im ersten Fall „Gegen jede Regel“ beschreibt der Autor detail- und kenntnisreich verschiedene Spezialgebiete wie den Online-Devisenhandel und die Sicherheits- und Wartungsbestimmungen deutscher Kernkraftwerke. Teilweise waren mir diese Schilderungen etwas zu ausführlich. Aber das wird ausgeglichen durch das wunderbar augenzwinkernde Verhalten der beiden Ermittler. Vor allem Markus Wegener und seine Bemerkungen brachten mich des Öfteren zum Schmunzeln. Gegen Ende kam es, ähnlich wie in Band 1, zu erstaunlichen Zufällen, die ich nicht so richtig glaubwürdig in einem Krimi fand. Aber es werden zum Schluss alle offenen Punkte schlüssig geklärt. Mein Fazit: Kettenreaktion hat mich nicht ganz so gefesselt und begeistert wie der Vorgänger, aber es war unterhaltsame Krimikost zu einem topaktuellen Thema. Ich bin gespannt, wie es für Markus und Nina weitergehen wird und warte auf Band 3!

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  • Rezension zu "Kettenreaktion" von Sebastian Stammsen

    Kettenreaktion
    Nini61

    Nini61

    28. September 2011 um 20:54

    Markus Wegener und seine Kollegin Nina Gerling haben einen sehr merkwürdigen Todesfall in einem Kaufhaus. David Krusekamp ist zwar tot, aber anscheinend gibt es keinen Grund, warum er tot ist. Die Gerichtsmediziner stehen vor einem Rätsel. Es ist nicht festzustellen, woran Krusekamp gestorben ist. Bei ihren Nachforschungen stellen sie fest, das Krusekamp als betriebsfremder Elektriker in Kernkraftwerken arbeitet. Um dort vielleicht den Grund für seinen Tod zu finden, fahren die beiden hin und werden in atemberaubende Turbulenzen verwickelt. Das zweite Buch von Sebastian Stammsen hat mir genauso gut gefallen wie das erste. Die Hauptpersonen sind sympathisch, ohne übertrieben zu sein und die Spannung ist durchweg auf hohem Niveau. Nicht eine Minute Langeweile kommt beim Lesen auf. Freue mich schon auf das dritte Buch...

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  • Rezension zu "Kettenreaktion" von Sebastian Stammsen

    Kettenreaktion
    vormi

    vormi

    15. September 2011 um 15:43

    Super Idee und Ausführung. Sebastian Stammsen hat einen neuen Fan! Wie schafft man es denn, rein zeitlich, einen so aktuellen Krimi zu schreiben? Obwohl wir hier im Norden so gar nichts von der Hitzewelle, die es diesen Sommer in Krefeld gegeben haben muß, gespürt haben, war ich doch sehr beeindruckt von der Aktualität dieses Buches. Die verweise auf Fukushima waren für mich sehr beeindruckend. Auch die Fragestellung, die dieses Buch aufwirft ist sehr interessant: wie wahrscheinlich ist so ein Übergriff hier in Deutschland? Sind die Behörden auf so etwas vorbereitet? Eigentlich ist Wirtschaftskriminalität nicht mein bevorzugtes Lesethema. Aber da ich ja selten besonders aufmerksam die Klappentexte lese, ist schon mal eine Überraschung dabei. Und dem Autoren ist hier ein sehr glaubwürdiger Ablauf der Geschehnisse gelungen, wie aus einem kleinen regionalen Krimi eine Bedrohung der gesamten Bundesrepublik wird. Sagenhaft. Mir hat der Schreibstil sowieso unglaublich gut gefallen. Der Hauptprotagonist, Kommissar Markus Wegener, wurde von dem Autoren mit einem tollen Sinn für Humor und Situationskomik ausgestattet. Dazu noch eine herrlich Portion Ironie und trockener Humor. Herrlich. Hoffentlich darf ich noch viele so tolle deutsche Krimis lesen. Alle Daumen hoch, sehr empfehlenswert. Das Buch werde ich bestimmt mehr als 1x verschenken.

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  • Rezension zu "Kettenreaktion" von Sebastian Stammsen

    Kettenreaktion
    sonjastevens

    sonjastevens

    30. August 2011 um 16:59

    Sebastian Stammsen „Kettenreaktion“ „Kettenreaktion“ ist der zweite Krimi (nach „Gegen jede Regel“) um das sympathische Krefelder Duo Markus Wegener und Nina Gerling. Dieses Mal scheint es ein sehr komplizierter Fall werden, sollte es überhaupt ein Fall werden, denn ein Mann namens Krusekamp stirbt, nichts schaut zuerst nach Fremdeinwirkung aus, aber der Mann war sportlich, gesund und im besten Alter, das lässt die Kommissare stutzen. Bei weiteren Nachforschungen stoßen Markus und Nina auf immer mehr Ungereimtheiten in Krusekamps Leben, was die beiden immer mehr stutzen lässt, auch wenn die Gerichtsmedizin sich immer noch nicht sicher ist, ob der Tote wirklich durch Fremdeinwirkung gestorben ist. Unter anderem führt es Markus und Nina an Krusekamps Arbeitsplatz, der zuletzt auf Montage in einem Kernkraftwerk gearbeitet hat. Mit mulmigen Gefühl im Bauch besuchen die beiden das Kraftwerk um dort nachzuforschen, aber das sollte auch noch nicht alles gewesen sein… Stammsen besticht mit seinem tollen Wortwitz, vor allem in den Dialogen und seinen speziellen Themen in seinen Krimis. Nach Fukushima denken bestimmt viele Leute über Kernkraft nach und auch in der Politik wurde beschlossen, dass man aus dieser Art von Energiegewinnung aussteigen will. Neben einem tollen, gut durchdachten Krimi ist dieses Buch auch sehr informativ was Kernkraft angeht. Besonders gut gefallen hat mir auch die Nebenhandlung, die Geschichte um Markus und Nina, oder überhaupt wenn man etwas aus Markus', dem Protagonisten, Leben neben der Polizeiarbeit erfahren hat. Hierrüber würde ich gerne noch viel mehr lesen. Mit viel Freude habe ich dieses Buch gelesen und möchte es auch gerne weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Kettenreaktion" von Sebastian Stammsen

    Kettenreaktion
    mabuerele

    mabuerele

    20. August 2011 um 18:55

    Markus Wegener und Nina Gerling werden in ein Elektronikgeschäft gerufen. Im Laden ist ein Mann gestorben. Er war mit den Kopf auf die obere Kante eines Flachfernsehers gestürzt. Sofortige Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Es sah nach Atemstillstand und Ersticken aus. Doch der Gerichtsmediziner hielt sich noch bedeckt. Die Überraschung kam am nächsten Tag. Der Mann war kerngesund und auf keinen Fall erstickt. Es konnte keine Todesursache gefunden werden… Die Geschichte wird von Markus Wegener erzählt. Wir erleben vier Tage Ermittlungen. Während die Kriminalisten in den ersten drei Tagen eher im Dunklen tappen, überschlagen sich am vierten Tag die Ereignisse… Dem Autor ist im ersten Teil ein spannender Kriminalroman gelungen, der dann fast Thrillercharakter erhält. Über den letzten Teil muss sich jeder selbst ein Urteil bilden. Für mich regiert dort zu sehr Kommissar Zufall. Damit zerbricht in meinen Augen die bis dahin geltende zwingende Logik der Ermittlung. Deshalb bekommt er von mir auch nur vier Sterne. Neben der Krimihandlung gibt es interessante Einblicke in das Privatleben der Kommissar. Als Leser spürt man das Knistern zwischen beiden. Doch Markus bremst. Gebranntes Kind… Dem Roman liegt eine exakte Recherche zugrunde. Das macht die Handlung authentisch. Da naturwissenschaftlich interessiert, fand ich die Beschreibung des Besuchs im Kernkraftwerk sehr gelungen. Es hätte durchaus noch ausführlicher sein können. Auch die Vorgänge um den Devisenhandel werden genau dargestellt, so dass ich sie nachvollziehen kann. Die Charakterisierung der handelnden Personen ist gut gelungen. Das betrifft sowohl die möglichen Verdächtigen als auch deren Umfeld. Selbst der Leiter des Elektronikmarktes verhält sich so, wie man das erwartet. Der Tote interessiert ihn nur am Rande. Er will wissen, wann er endlich sein Geschäft wieder öffnen darf! Im Roman wird an passenden Stellen mit Gegensätzen gearbeitet. So lernen wir die Eltern des Toten, aber auch von Kommissar Markus kennen. Das Verhalten beider Ehepaare und der Umgang mit den eigenen Kindern könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Schreibstil gefällt mir. In bestimmten Momenten blitzt in den Gesprächen eine Art feiner Humor auf. An anderer Stelle überwiegt Sachlichkeit. Nach „Gegen jede Regel“ ist den Autor ein weiterer lesenswerter und interessanter Krimi gelungen. Und er bleibt seiner Linie treu. Als Leser habe ich während der Ermittlungen die Möglichkeiten zu vielfältigen Spekulationen. Eine Chance, den wahren Täter zu erraten, habe ich eher nicht! Dafür gibt es immer wieder gewisse Kleinigkeiten, die die Gedanken in neue Richtung führen. Und auch das macht meiner Meinung nach einen guten Krimi aus.

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  • Rezension zu "Kettenreaktion" von Sebastian Stammsen

    Kettenreaktion
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    Wenn das erste Buch eines Autors besonders gut ist, sind die Erwartungen an sein zweites Buch hoch. So ging es mir mit dem zweiten Krimi von Sebastian Stammsen. Manchmal werden diese hohen Erwartungen an das zweite Buch enttäuscht. So ging es mir mit dem zweiten Krimi von Sebastian Stammsen. Aber von vorn. Das erste Buch, Gegen jede Regel, habe ich auf einem Rutsch gelesen, es war spannend, mit sympathischen Charakteren, und gut geschrieben. Sehnsüchtig habe ich auf die Fortsetzung gewartet, die gerade erschienen ist. In diesem Krimi erleben die Kommissare Markus Wegener und Nina Gerling etwas ganz Neues: Die Gerichtsmediziner finden bei dem Toten, der in einem Einkaufszentrum zusammengebrochen ist, keine Todesursache. Selbst die Koryphäe, die sie hinzu ziehen, ist ratlos. Es ist einfach völlig unklar, woran David Krusekamp gestorben ist. Der einzige Hinweis ergibt sich aus dem Arbeitsplatz des toten Elektrikers: Er hat in Atomkraftwerken gearbeitet. Wurde er verstrahlt? Oder wurde ihm der Mann seiner Geliebten zum Verhängnis? Nina und Markus ermitteln im letzten Atomkraftwerk, in dem Krusekamp gearbeitet hat. Nach einer ausführlichen Führung durch den Betrieb werden sie Zeugen eines unglaublichen Vorfalls: Das Atomkraftwerk wird besetzt, und Deutschland droht eine atomare Katastrophe. Das hätte richtig spannend werden können, war es aber leider nicht. Es fing zwar gut an, die ersten hundert Seiten waren so spannend wie der erste Band, aber dann fiel es ab. Der ganze Mittelteil beschrieb die Führung durch das Atomkraftwerk in aller Ausführlichkeit. Ich bin technisch interessiert, aber das war selbst mir zu viel. Eine Krimihandlung entwickelt sich so nicht. Mit der Besetzung des Atomkraftwerkes gab es zwar wieder ein bisschen Handlung, die war dann allerdings so unglaubwürdig, dass es mir auch keinen Spaß machte. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor, der einmal im Umweltministerium Baden-Württemberg in der Abteilung Kernaufsicht tätig war, in erster Linie nicht an der Krimihandlung interessiert war, sondern daran, gegen den Atomausstieg anzuschreiben. Und das fand ich ärgerlich. Ich bin durchaus bereit, mich mit den Argumenten, die im Buch gebracht werden, auseinanderzusetzen, aber nicht in einem Krimi. Schade, denn vom ersten Buch weiß ich, dass Sebastian Stammsen hervorragend schreiben kann. Beim nächsten Buch wird er das hoffentlich auch wieder.

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