Sebastian Thiel

 4,3 Sterne bei 471 Bewertungen
Autor von Das Blut der Unschuldigen, Sei ganz still und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sebastian Thiel (©)

Lebenslauf

Schon seit frühester Kindheit von phantastischen Welten begeistert, versuchte Sebastian Thiel bald eigene Geschichten zu entwickeln. Mittlerweile... ...ist er freiberuflicher Autor und, neben dem Schreiben von Romanen, auch in den verschiedensten Internet-Foren aktiv, in denen er seine Kurzgeschichten der Härte des Webs aussetzt. Ob nun für eine Kurzgeschichte, oder einen ganzen Roman, versucht der Autor immer den Leser nicht nur gut zu unterhalten, sondern für einen Moment in die Geschichte zu entführen und durch seine Augen eine andere Welt, vielleicht ein ganz anderes Universum sehen zu lassen. Mehr Informationen und Leseproben unter: www.sebastianthiel.net

Alle Bücher von Sebastian Thiel

Cover des Buches Das Blut der Unschuldigen (ISBN: B08BFXL54N)

Das Blut der Unschuldigen

(48)
Erschienen am 01.07.2020
Cover des Buches Sei ganz still (ISBN: 9783839217016)

Sei ganz still

(41)
Erschienen am 04.02.2015
Cover des Buches Dornröschen auf Droge (ISBN: 9783751730327)

Dornröschen auf Droge

(32)
Erschienen am 29.07.2022
Cover des Buches Rapunzel will Rache (ISBN: 9783751730310)

Rapunzel will Rache

(27)
Erschienen am 01.10.2022
Cover des Buches Uranprojekt (ISBN: 9783839215494)

Uranprojekt

(26)
Erschienen am 05.02.2014
Cover des Buches Das Adenauer-Komplott (ISBN: 9783839220764)

Das Adenauer-Komplott

(22)
Erschienen am 08.02.2017
Cover des Buches Panikstadt (ISBN: 9781503940796)

Panikstadt

(23)
Erschienen am 06.09.2016

Neue Rezensionen zu Sebastian Thiel

Cover des Buches Wunderwaffe (ISBN: 9783839212516)
TanteGhosts avatar

Rezension zu "Wunderwaffe" von Sebastian Thiel

TanteGhost
Wenn die Wunderwaffe scheitert

Das Leben und Umdenken eines Kommissares bei der Polizei unter den Nazis.


Inhalt: Nikolas ist im Jahr 1944 Kriminalkommissar wieder Willen. Sein Vater hat ihm sowohl die Verlobung, als auch den Job organisiert, fristet ansonsten ein sehr verbittertes Leben.

Nikolas hat sich beruflich nach Paris versetzen lassen, wo er seinen Job nicht gerade erfolgreich verrichtet. Der Tod eines alten Freundes aus Kindheitstagen lässt ihn in die Heimat zurückkehren, Streit mit seinem Vater haben, und in eine Sache hineinrutschen, die er sich in seinen kühnsten Träumen nicht hat vorstellen können.

Nikolas ermittelt aufgrund eines Briefes von seinem Freund in einer Sache, die ihn in die Kreise des Widerstandes bringt und dort über sein Leben und das, was er will, nachdenken lässt.

In einer gefährlichen Aktion mit den Widerständlern setzt er nicht nur sein Leben aufs Spiel, sondern rettet durch die Vereitelung der Operation mit einem neuen Kampfgas wohl Millionen Leben.


Mein Leseerlebnis: Sebastian Thiel hat eine Reihe von Büchern geschrieben, die in den Wirren des 2. Weltkrieges spielen. Er hat sich hier kritisch mit dem auseinandergesetzt, was so geschehen ist. - Sicher, in einem Krieg sterben Menschen, aber so pervers, wie sich die Nazis mitunter verhalten haben, ist selten ein menschliches Wesen. Und genau solche Einzelheiten fanden Einzug in eben jene Romane.

Zunächst kam mir der Protagonist recht undankbar vor. Er hatte, für die damalige Zeit, einen recht sicheren Job. Er hatte eine Verlobte und durfte recht unbehelligt in Paris leben. - Allerdings lies dieser Eindruck recht schnell nach, als herauskam, wie er zu dieem Job gekommen war, was er für einen Vater hat und was genau der Hintergrund bei seiner Verlobung war. Ein ziemlich verlogenes Schauspiel, dem eigentlich schnell ein Ende gesetzt gehörte.

Der Protagonist will eigentlich nichts weiter, als einem Freund auf dessen Beerdigung tschüss sagen, muss dabei in seinem alten Zimmer, bei seinem Vater schlafen, als ein Brief von eben jenem verstorbenen Freund das Fass ins Rollen bringt. Der Freund wollte ihm verschlüsselt ein Geheimnis mitteilen. - Klar, der Protagonist muss sich dem System gegenüber loyal zeigen, will er die Vergünstigungen behalten, aber mit den Ermittlungen in diesem Fall geht er ein enormes Risiko ein. Zu groß ist der Drang, Licht ins Dunkel zu bringen.

Die Ermittlungen laufen zunächst langsam und irgendwie stümperhaft an, bringen ihn aber in Paris recht schnell in die Kreise des Widerstandes. - Nun muss er sich entscheiden, in welche Richtung er gehen will. Er muss lernen, Freund und Feind voneinander zu unterscheiden, und er kommt dahinter, welche Gewissensbisse seinen Freund in den vermeintlichen Selbstmord getrieben haben.

Im letzten Abschnitt des Buches wird es noch einmal blutig und absolut wild. - Das Geheimnis um den Kampfstoff ist gelüftet, nun muss verhindert werden, dass dieses Teufelszeug wirklich in Produktion geht. Dazu muss in einer Bombennacht das Werk, die Forschungsstätte zerstört werden, was noch einmal unglaubliche Erkenntnisse ans Tageslicht befördert. Niemals hätte ich gedacht, dass diese Person maßgeblich an dem Verrat beteiligt gewesen ist. Wie perfide und verblendet willst du sein?

Der Ausgang des Weltkrieges ist bekannt, sodass es sich erübrigt hier eine vollständige Aufklärung der Kriegswirren schreiben zu wollen. Mich würde jetzt lediglich wirklich mal interessieren, ob es diesen Kampfstoff wirklich gegeben hat. Ich meine, die IG Farben ist schon berühmt berüchtigt. Da brauchen wir uns nichts vormachen. 


Fazit: Sebastian Thiel ist ein Garant für Spannung und gute Unterhaltung. So war das auch hier. Ich habe eine bisschen gebraucht, bis ich im Geschehen wirklich drin war. Aber als das dann geschehen war, hat sich mir hier eine Welt eröffnet, die so unbekannt wie faszinierend war.

Die Handlung selber war schon sehr interessant. Im zweiten Weltkrieg sind sicherlich einige Dinge passiert, die nie an ein menschliches Ohr getreten sind oder raus gekommen sind, demzufolge würde mich mal interessieren, ob es diesen Kampfstoff, um den es hier geht, auch wirklich gegeben hat. - Sicher, ein wenig Drama durfte nicht fehlen, sodass gerade zum Ende hin noch einmal ein Banger ans Tageslicht gekommen ist, der die Handlung selber aber auch nicht wirklich verändern konnte.

Ein sehr kluger und interessanter Schachzug war in jedem Fall auch das Ding mit den Erzählungen aus Kindheitstagen. Eine sehr gute Art, den Protagonisten und die Mitstreiter besser kennen zu lernen und die aktuellen Lebensumstände besser beleuchten zu können. Der Lesefluss war nicht immer ganz einfach, da ich immer mal wieder gestolpert bin. Ich hätte mich gern ungestörter mit dem Stoff befasst, dann wären mir sicherlich noch mehr Einzelheiten aufgefallen, als sie es sowieso schon sind.

Kopfkino hatte ich hier nur zum Teil, aber als ich es hatte, war es gewaltig, brutal und unheimlich skrupellos. Auch ich bin auf den einen oder anderen Charakter hereingefallen und glaubte den Protagonisten an einem Punkt in Sicherheit, an dem er es aber nicht war.

Ein kurzes, aber sehr interessantes Buch. - Eine Aufarbeitung des zweiten Weltkrieges, aus einer Sicht, wie ihn wohl die wenigsten sehen.


Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen. Vollkommen egal, ob die Geschehnisse nun historisch vollkommen korrekt sind, oder eben nicht. In jedem Fall wird man hier in gewaltigen Bildern wirklich hochgradig spannend unterhalten.

Cover des Buches Sylt-Legende (ISBN: 9783839206461)
lucycas avatar

Rezension zu "Sylt-Legende" von Sebastian Thiel

lucyca
Polizeiarbeit auf Sylt

Die Protagonisten und deren Charakteren sind sehr gut ausgearbeitet. Als Leser entwickelt man für die einen mehr Sympathie als zu anderen.

Er erzählt über einen Kriminalfall der es in sich hat. Einerseits über die diffusen Machenschaften eines Immobilien-Imperiums, andererseits über eine Sylt-Legende, die sich über den Untergang der Hafenstadt Rungholt ereignet hat. Dieser Spagat ist ihm sehr gut gelungen. Die gut 200 Seiten waren im hui durchgelesen. Einfach spannend und unterhaltend.

Cover des Buches Dornröschen auf Droge (ISBN: 9783751730327)
Buchtagebuchs avatar

Rezension zu "Dornröschen auf Droge" von Sebastian Thiel

Buchtagebuch
„Dornröschen auf Droge: Ein düsterer Thriller mit Sogwirkung“

„Dornröschen auf Droge“ von Sebastian Thiel ist ein packender Thriller, der die Geschichte von Jennifer Meyer erzählt, einer jungen Frau, die nach traumatischen Erlebnissen in eine Nervenheilanstalt eingeliefert wird. Der Titel spielt auf die Märchenfigur Dornröschen an, doch die Geschichte ist alles andere als ein Märchen. In einem abgelegenen Dorf, in dem jeder ein dunkles Geheimnis zu verbergen scheint, plant Jennifer ihre Rache an denen, die ihr Unrecht angetan haben.Die Erzählung wechselt geschickt zwischen verschiedenen Zeitebenen und gibt dem Leser so die Möglichkeit, Jennifer und ihre Beweggründe besser zu verstehen. Der Schreibstil von Thiel ist flüssig und fesselnd, was das Buch zu einem echten Pageturner macht. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung der Hauptfigur, die von einer Opferrolle in eine aktive Rolle übergeht und dabei ihre eigenen Dämonen bekämpft

Gespräche aus der Community

Eine toughe Kommissarin kehrt in Ihre Heimat Sylt zurück und gerät gleich in geschichtsträchtige Verwicklungen. Erlebt hier Lene Cornelsens ersten Fall. Wir verloren 30 Downloads.

221 BeiträgeVerlosung beendet
OlafEggerts avatar
Letzter Beitrag von  OlafEggert

Hörbuchrunden: eine grundsätzliche Frage. Wenn ein Autor innerhalb von LovelyBooks ein Hörbuch vorstellt, um dafür Rezensionen zu erhalten, muss er dann das gesamte Hörbuch veröffentlichen oder nur Auszüge daraus?

"Ich hätte niemals überleben dürfen."

Es ist Heiligabend, und der kleine Ort Tannwald liegt in Stille. Nur die junge Mira steht auf dem Kirchturm der alten Abtei. Sie will ihrem Leben ein Ende setzen ...

... doch dann passiert etwas, das nie passieren dürfte: Sie überlebt.

In ihr reift ein verzweifelter Plan. Rapunzel will Rache, für das, was ihr angetan wurde.

25 EBOOKS zu verlosen!

179 BeiträgeVerlosung beendet
L
Letzter Beitrag von  Laura_13

Mich habe das Cover und der Klappentext sofort angesprochen! Es war mein erster Thriller, aber hat mir soweit sehr gut gefallen.

Es hat sofort spannend (und traurig) gestartet und mich mitgerissen, in die Welt von Rapunzel...

»Mein Name ist Jenny und in 365 Tagen werde ich tot sein.«

Als Jennifer Meyer, genannt Dornröschen, in eine Nervenheilanstalt eingeliefert wird, will sie nichts anderes, als zu sterben.

Ein ganzes Dorf schwieg, als ihr Schreckliches angetan wurde. Selbst die Polizei rührte keinen Finger. Warum nur? 

Es ist Zeit für Rache - denn in der abgelgenen Stadt hat jeder ein finsteres Geheimnis!

191 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  Sunnyleinchen

Die letzten Abschnitte habe ich in einem Rutsch gelesen. Ich bewundere Jennys Stärke und dein Schreib-können. Es fiel mir teilweise wirklich schwer weiterzulesen, weil mir Jenny so unfassbar leid tat und ich einfach nicht fassen konnte, was ihr angetan wurde, es war einfach sehr gut geschrieben. Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ich muss wirklich sagen, dass ich damit nicht gerechnet habe.

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