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danielamariaursula

vor 4 Monaten

Kapitel 4 - Kapitel 8
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Sehr interessant, der Pragmatismus. Als Kind wurde mir immer erzählt, was Adenauer für ein toller Kanzler war, was er für einen tollen Humor und Sprüche hatte. Aber nette Menschen werden nicht Kanzler - Pragmatiker schon.
Wo kommt das Geld her, das man für eine solche Organisation braucht.

TochterAlice

vor 4 Monaten

Kapitel 4 - Kapitel 8
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Hier wird gleich klar, dass Max nicht viel Ahnung von konspirativen Angelegenheiten hat. Auch hier wieder der kölsche Charme - im Widerstand tun sich der Kommunist und der Zentrumspolitiker zusammen. Amüsiert habe ich mich über Zanders Entschuldigung für das Zusammenschlagen. Wobei dies alles und auch Adenauers Flucht aus Hohenlind sich 1944 wirklich ereignet hat - ich bin fasziniert.
Eine ganz schöne Odysee durch die Stadt als Gefangener!
Warum meckert Max eigentlich über das rheinische Schwarzbrot, sicher doch, weil es nach dem Krieg aus schlechten Zutaten ist - sonst ist es eigenlich ganz lecker.
Und Adenauer legt auch schon wieder los - noch ist nicht klar, dass er bald die wichtigste Position im Lande einnehmen wird. Mir gefallen die Schilderungen nach wie vor.

Bellis-Perennis

vor 4 Monaten

Kapitel 4 - Kapitel 8
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Ich gebe zu, als Österreicherin sind mir die Details rund um Adenauers Verhaftung und Flucht nicht wirklich bekannt. Da muss ich nachlesen.
Österreichische Politiker, die nach dem Krieg eine Rolle spielten wie Leopold Figl usw. wurden ebenso verhaftet und ins KZ gesteckt.

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Settembrini

vor 4 Monaten

Kapitel 4 - Kapitel 8

Auf mich wirken die Schilderungen der Umstände durchaus realistisch. Man findet sich in die damalige Zeit versetzt. Was mich wundert ist, dass Luisa zufällig bei Maxens Verhaftung dabei ist. Dass Max sich nicht sonderlich geschickt anstellt, gefällt mir. Das passt zu ihm. Er ist eben nicht der klügste, sondern versucht sich durchzuwurschteln. Das ist deutlich sympathischer als ein strahlender Superheld. Irgendwie wirkt es auf mich auch nachvollziehbar, dass Adenauer auch im Lager so viele Kontakte gehabt haben soll.

SebastianThiel

vor 4 Monaten

Kapitel 4 - Kapitel 8
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Hallo zusammen,

schön, dass euch der zweite Abschnitt auch gut gefällt.

In dem beschriebenen Lager wurden viele "Politische" inhaftiert und festgesetzt. Da bleibt es natürlich nicht aus, dass Adenauer den ein oder anderen kennt. Max war defintiv eine Art "Rückversicherung", also, wenn Plan 1 schiefgeht, dass man noch einen zweiten in der Hinterhand hat.

Weiterin viel Spaß und frohe Karnevalstage!

Liebe Grüße
Sebastian

dreamlady66

vor 4 Monaten

Kapitel 4 - Kapitel 8
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Wo war Adenauer?
Ein älterer Mann fiel ihm auf, der tief in Gedanken versunken schien, Max ansprach und die Situation erkannte. "Ich bin hier, um mit Ihnen zu flüchten. Ich habe einen Plan und Geld".
Adenauer vertraute Max. Deutschland war kaputt gebombt, Politiker wurden verhaftet und andersdenkende Parteien verboten.
Max verlor Adenauer aus den Augen. Es folgten Tage der Erniedrigung & der Erschöpfung - grausame Szenen...
Eugen, der Gruppen-Kapo will beiden zur Flucht verhelfen.
Max flüchtete zur Familie Schmitz, dort war auch seine Familie untergebracht. Auf einmal taucht Luisa auf, sie brachte Lebensmittel mit.

5. Mai 1945 - Kriegsende
Die Kölner Innenstadt, außer dem Dom, wurde völlig zerstört. Es gab auch Nichts zu Essesn.
Im Krankenhauskomplex stellt Luisa Max das dortige Büro das Oberbürgermeisters Konrad Adenauer vor. Max bekam eine Anstellung und wurde entnazifiziert & arbeitete sich gut ein.
Atemberaubende Spannung, mir stellten sich oft die Nackenhaare hoch...Luisa scheint Max wirklich zu mögen :)

Isabell47

vor 4 Monaten

Kapitel 4 - Kapitel 8
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Igelmanu66 schreibt:
Maximilian weiß eigentlich die meiste Zeit über nicht, was um ihn herum abläuft. Im Grunde wird er benötigt, um mal jemanden niederzuschlagen oder ein Fahrzeug zu fahren. Die Fäden zieht irgendjemand anders. Und dieser jemand hat allerbeste Kontakte und ist finanzstark.

Ja, Max ist eigentlich ferngesteuert und wie er schon erwähnt, hat jeder ein Geheimnis und er stellt sich die Frage, ob er sie wirklich kennen möchte.

ChrischiD

vor 4 Monaten

Kapitel 4 - Kapitel 8
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dreamlady66 schreibt:
Luisa scheint Max wirklich zu mögen :)

Das denke ich auch und hoffe, es ist nicht bloß Mittel zum Zweck ihrerseits, um Max weiterhin einspannen zu können. Eigentlich hat er auch ein paar mehr Antworten verdient wie ich finde, aber vielleicht muss er sich auch erst noch beweisen...

ChrischiD

vor 4 Monaten

Kapitel 4 - Kapitel 8
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tweedledee schreibt:
Feld ist eiversüchtig. Otto Feld ist mir unsympathisch, ob er noch gefährlich werden kann?

Das habe ich mich auch schon gefragt. Er versucht ja, Max von Luisa fern zu halten und versucht es so zu implizieren, dass sie zu ihm gehört, allerdings gehe ich davon aus, dass sie von ihm überhaupt nichts wissen will u er dadurch meint, dass auch kein anderer sie haben darf.

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ech

vor 3 Monaten

Kapitel 4 - Kapitel 8
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Ich bin doch sehr überrascht, das die Passagen zur Befreiung von Konrad Adenauer und der anschließenden Flucht so knapp ausfallen. Das hätte ich mir beim Lesebeginn anders vorgestellt, gefällt mir aber dennoch gut.

Nach einem Zeitsprung in den April 1945 erfahren wir dann auch den Namen der geheimnisvollen Auftraggeberin: Luisa Hervorder. Diese Frau scheint aber noch ein großes Geheimnis zu umgeben, auf dessen Auflösung ich schon sehr gespannt bin.

Auch Konrad Adenauer hat Max nicht vergessen und holt ihn in sein Team, nachdem zuvor alle Anschuldigungen und Beweise gegen ihn auf wundersame Art und Weise verschwunden sind. Und so können wir die letzten Kriegstage und auch das Kriegsende aus den Augen von Max erleben.
Der Schreibstil gefällt mir weiterhin sehr gut und treibt zusammen mit den gelungenen Beschreibungen mein Kopfkino auf Hochtouren.

Erfreulich, das auch Kalle den Gräueln der Gestapo entrinnen konnte.

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