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danielamariaursula

vor 4 Monaten

Prolog - Kapitel 3
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Schöne große Schrift. Sehr männliche Perspektive.
Nach wenigen Seiten bin ich sehr gut in der Geschichte angekommen.
Was für Zeiten, welch ein Albtraum.
Gut gefiel mir stilistisch, und Max trank...

TochterAlice

vor 4 Monaten

Prolog - Kapitel 3
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Mir macht es sehr viel Spaß, das Buch zu lesen, weil ich alle genannten Stationen/Orte sehr gut kenne und damit sehr viel eigene Erfahrungen habe. Mit dem El-De-Haus natürlich weitaus bessere als Max. Ein sehr interessantes Gebäude mitten in der Stadt, das eigentlich ein Geschäftshaus werden sollte, aber noch während der Bauzeit von der Gestapo beschlagnahmt wurde und dessen Name mit den schlimmsten Verbrechen der NS-Zeiten, die in Köln begangen wurden, in Verbindung steht. Inzwischen ist es Archiv und Museum, was auch ziemlich gruselig ist, denn alle Ausstellungen stehen mit der NS-Zeit in Verbindung und man hat schon ein heftiges Gefühl, diese mitten am Ort des Geschehens anzusehen.

Das Krankenhaus Hohenlind, in das die Gefangenen gebracht werden sollen, ist bei mir direkt um die Ecke (ich war auch schon mal drin, es ist jetzt ein sehr angenehmer Ort, soweit das ein Krankenhaus sein kann) und liegt vor allem in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kölner Wohnhaus der Adenauers (in dem übrigens auch Juden beherbergt wurden, die aus ihren Wohnungen und Häusern geworfen worden waren - da haben sich Adenauers bei den Nazis auch nicht gerade beliebt gemacht). Den Tierpark, an dem Adenauer rausgelassen werden soll, gibt es immer noch und der ist noch näher am Wohnhaus der Adenauers. Ob das so vernünftig ist, ihn dort in "seiner" Ecke zu lassen? Dort wird er doch am ehesten gesucht - wobei ich inzwischen gegoogelt und gesehen habe, dass die Nazis ihm das Haus abgenommen hatten. Er hat es erst nach 1945 zurückbekommen, als er schon längst in Rhöndorf wohnte.

Max hat sich ganz schön leichtsinnig verhalten in der Kneipe - nicht unüblich für die lebenslustigen Kölner, die ihr Herz auf der Zunge tragen. Die Edelweißpiraten waren sehr mutige junge Menschen, aber derjenige, dem Max im Gefängnis begegnet, ist doch eigentlich gar nicht mehr so jung. Ich passiere täglich ihr Denkmal am Ehrenfelder Bahnhof, dort wurden sie von den Nazis ermordet, ich glaube auch kurz vor Kriegsende. Eine Schande.
Ja, ich bekomme hier richtig viel zum Nachdenken über meine Heimatstadt und fühle mich sehr wohl mit diesem Krimi. Sehr gespannt bin ich darauf, wie es weitergeht.

rewareni

vor 4 Monaten

Prolog - Kapitel 3
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Zuerst einmal muss ich auch positiv die große Schrift loben, denn das erleichter einem das Lesen wirklich sehr.
Der Prolog und die ersten Kapitel lassen schon erahnen, dass es eine spannende Geschichte wird. Desillusionierte Menschen, die merken, wann ein Kampf verloren ist. Fanatiker, die immer noch weiter kämpfen wollen und eine unbekannte, mutige Frau, die für ihre Ideologie einiges aufs Spiel setzt.

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dreamlady66

vor 4 Monaten

Prolog - Kapitel 3
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So, nun konnte auch ich hier beginnen :)

Max, ein Kampfpilot, sehnt das Kriegsende herbei. In einem Lokal trifft er auf einen Hauptmann der Infantrie, beide haben unterschiedliche Ansichten bzgl. der Hitlerkriegsführung und geraten in einen heftigen Wortwechsel. Schließlich wird Max von der Gestapo verhaftet.
Im Gefängnis gab es kein Mitleid aber Kalle, ein Widerstandskämpfer, freundete sich mit Max an, dann wird er verlegt.
Dort im Tiefkeller wird er einer Frau, Luisa, vorgestellt - sie bietet ihm die Freiheit an, wenn er einen Mithäftling befreit.
Trotz allem entschließt er sich, dieses Wagnis einzugehen - es handelt sich um Konrad Adenauer, den Bürgermeister von Köln.

Turbulente, spannende Szenen mit flüssigem Schreibstil - gefällt mir bislang sehr gut & weiter geht's...

Isabell47

vor 4 Monaten

Prolog - Kapitel 3

Mir tat Max leid, er hat Schmerzen, sehnt das Ende des Krieges herbei und will seiner Mutter nicht noch mehr Sorgen bereiten, Alkohol verändert die Menschen und dies geschieht leider auch bei Max, der dadurch schrecklich leichtsinnig Dinge sagt, die er nur denken sollte. Durch die anschaulichen Beschreibungen sah ich die Szene in der Kneipe aber insbesondere im Gefängnis sehr gut vor mir. In was für einer Zwickmühle Max steckt und dann die schöne geheimnisvolle Frau.....
Ich habe sofort weitergelesen und mir Spickzettel mit ins Buch gelegt für die Kapiteleinteilung, damit die einzelnen Abschnitte besser kommentieren kann.

Isabell47

vor 4 Monaten

Prolog - Kapitel 3
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buecherwurm1310 schreibt:
Ich befürchte, dass alles kein Zufall ist.

Geht mir ebenso...

ChrischiD

vor 4 Monaten

Prolog - Kapitel 3
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Maddinliest schreibt:
Spannender Einstieg, sehr flüssig zu lesende Schreibweise, ich bin gespannt wie es weitergeht...

Das kann ich nur unterschreiben. Schnell ist man in der damaligen Zeit gefangen u auch wenn man die Vergangenheit nur aus Erzählungen kennt, so kann man sich doch eine gute Vorstellung der Ereignisse machen. Diese selbst sind natürlich eher unglücklich, doch ich hoffe sehr, dass es Max gelingen wird seine Chance zu nutzen.

ChrischiD

vor 4 Monaten

Prolog - Kapitel 3
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@buecherwurm1310

Ich glaube auch nicht an einen Zufall. Er wurde sicherlich schon im Vorfeld eingehend durchleuchtet, möglicherweise sogar beschattet, er wundert sich ja selbst ein bisschen darüber wie viel über ihn u seine persönliche Situation bekannt ist.

dreamlady66

vor 4 Monaten

Prolog - Kapitel 3
@Isabell47

Bitte spoiler Deine Beiträge! :)

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ech

vor 3 Monaten

Prolog - Kapitel 3
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Am Wochenende konnte ich auch endlich ins Buch einsteigen und habe es dann direkt in einem Rutsch gelesen, da es mich sofort gepackt und nicht mehr losgelassen hat.

Der Einstieg gerät sehr stimmungsvoll und bringt die Endzeitstimmung vor dem nahenden Kriegsende sehr anschaulich rüber.

Max gerät durch einen kurzen Moment der Unachtsamkeit bzw. Gedankenlosigkeit in eine Situation, in der er jeden Strohhalm ergreifen muss und so lässt er sich auf das gefährliche Spiel der Unbekannten ein.

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