Sebastian Thiel Lichtwerke: Dunkle Visionen

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Inhaltsangabe zu „Lichtwerke: Dunkle Visionen“ von Sebastian Thiel

Berlin, in den dunklen Kriegsjahren 1942

Der SS-Offizier Jonas Danneberg hat die Gabe, in die Zukunft zu sehen, und verhilft der Reichsregierung zu wichtigen Siegen. Während er im Herzen Berlins seiner Kollegin Miriam näherkommt, tobt auf der Welt die Schlacht. Doch als seine Visionen stärker werden und er das ganze Ausmaß des Krieges erkennt, beginnt er, an der Richtigkeit seines Handels zu zweifeln. Erst als eine alte Magierorganisation mit ihm Kontakt aufnimmt, stellt er sich den Fragen, die ihn schon sein Leben lang quälen. Die Menschen führen nicht nur Krieg untereinander, sondern eine ganz andere Bedrohung scheint nach der Macht über alle Lebewesen zu greifen. Verhindern können dies nur die Magier der Lichtwerke. Jonas muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht. Der Kampf um das Wohl der Menschheit beginnt ...

Das war für mich ein Antikriegsbuch, beeindruckend erzählt.

— mabuerele

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  • Leserunde zu "Lichtwerke: Dunkle Visionen" von Sebastian Thiel

    Lichtwerke: Dunkle Visionen

    bookshouse Verlag

    Frischer Lesestoff gewünscht? Heute stelle ich euch von "Lichtwerke - Dunkle Visionen" von Sebastian Thiel vor. Leser die gerne Historisch und Fantasy mögen, sollten hier auf ihre Kosten kommen. Berlin, in den dunklen Kriegsjahren 1942 Der SS-Offizier Jonas Danneberg hat die Gabe, in die Zukunft zu sehen, und verhilft der Reichsregierung zu wichtigen Siegen. Während er im Herzen Berlins seiner Kollegin Miriam näherkommt, tobt auf der Welt die Schlacht. Doch als seine Visionen stärker werden und er das ganze Ausmaß des Krieges erkennt, beginnt er, an der Richtigkeit seines Handels zu zweifeln. Erst als eine alte Magierorganisation mit ihm Kontakt aufnimmt, stellt er sich den Fragen, die ihn schon sein Leben lang quälen. Die Menschen führen nicht nur Krieg untereinander, sondern eine ganz andere Bedrohung scheint nach der Macht über alle Lebewesen zu greifen. Verhindern können dies nur die Magier der Lichtwerke. Jonas muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht. Der Kampf um das Wohl der Menschheit beginnt ... Leseprobe Zum Autor Sebastian Thiel, geboren 1983, lebt und arbeitet als Autor am Niederrhein und fing bereits in der frühen Schulzeit an, sich mit Literatur und Schreiben zu beschäftigen. Er verarbeitet vor allem historische Ereignisse zu fantasievollen Romanen und Jugendbüchern. Im Herbstprogramm 2010 durfte er seinen historischen Debütroman „Die Hexe vom Niederrhein“ erfolgreich publizieren. Der Kriminalroman "Wunderwaffe" und die Fortsetzung der historischen Reihe, mit "Die Dirne vom Niederrhein" werden folgen. Im Herbstprogramm 2012 veröffentlichte er den gesellschaftskritischen Roman "Callcenter - Wer dranbleibt, hat verloren". Darüber hinaus schreibt er unter verschiedenen Pseudonymen erotische Fantasyreihen für Verlage. Wir möchten für diese Leserunde mindestens 5 E-Books im Wunschformat & 3 signierte Printbücher verlosen Schreibt deswegen bei eurer Bewerbung bei, ob ihr auch E-Books lesen könnt. Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 5 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 10 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 40 Anfragen 6 E-Books, bei 50 Interessierten 7 E-Books … Uns würden auch eure Eindrücke zur Leseprobe sehr interessieren. Der Autor wird die Leserunde begleiten. Gern könnt ihr euch auch hier in unserer Gesamtübersicht umsehen. Oder besucht einfach unseren bookshouse-Blog. Auf Facebook findet ihr uns auch. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde. Eure Katja vom bookshouse - Team

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    Waldschrat

    01. October 2013 um 17:22
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    SebastianThiel schreibt Hallo Waldschrat, schade, dass dir das Buch nicht so unbedingt gefallen hat. Aber vielen Dank für deine ehrliche Meinung und die Kritikpunkte. Ich hoffe trotzdem, dass dir die Leserunde ein wenig ...

    na klar, wie gesagt, als nächstes lese ich Callcenter und dann gibts vielleicht auch eine bessere Rezi!

  • merkwürdige Story ohne Sieger

    Lichtwerke: Dunkle Visionen

    Waldschrat

    29. September 2013 um 13:36

    “Unter Schmerzen versuchte Jonas, die Vision Stück für Stück aufzurufen, durchzugehen und zu analysieren und ertappte sich bei dem Versuch, einige Passagen schönzureden. [...] Gab es ein Verbrechen, das so eine Behandlung rechtfertigte? Natürlich hatte er die Reichskristallnacht mitbekommen, und wie viele Juden deportiert wurden. Aber dies alles geschah zum Schutz des Reiches, oder etwa nicht? Die Zweifel wurden immer stärker, genau, wie die Fragen an Bedeutung gewannen, deren Antworten er jetzt haben musste.” Kurzbeschreibung:Berlin, in den dunklen Kriegsjahren 1942Der SS-Offizier Jonas Danneberg hat die Gabe, in die Zukunft zu sehen, und verhilft der Reichsregierung zu wichtigen Siegen. Während er im Herzen Berlins seiner Kollegin Miriam näher kommt, tobt auf der Welt die Schlacht. Doch als seine Visionen stärker werden und er das ganze Ausmaß des Krieges erkennt, beginnt er, an der Richtigkeit seines Handels zu zweifeln. Erst als eine alte Magierorganisation mit ihm Kontakt aufnimmt, stellt er sich den Fragen, die ihn schon sein Leben lang quälen. Die Menschen führen nicht nur Krieg untereinander, sondern eine ganz andere Bedrohung scheint nach der Macht über alle Lebewesen zu greifen. Verhindern können dies nur die Magier der Lichtwerke. Jonas muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht. Der Kampf um das Wohl der Menschheit beginnt …Mein Leseeindruck:Um diese Rezension habe ich mich lange gedrückt, weil ich ziemlich enttäuscht von dem Buch war. Die Story ist natürlich von vornherein etwas seltsam, aber ich war sehr darauf gespannt: ein SS-Offizier, der für sein Vaterland Visionen bzw. Wahrscheinlichkeiten “produziert” und damit den Verlauf des Krieges zu beeinflussen sucht. Man kann daher von Anfang an erwarten, dass sich das Blatt für ihn wendet, nur das Wie ist eine ganz merkwürdige Geschichte. Zunächst bin ich mit dieser Miriam nicht zurecht gekommen. Sie war irgendwie unscharf, hat nicht so recht zusammen gepasst. Mal tut sie dies, dann redet sie das und reagiert noch ganz anders. Die Frau war mir ein Rätsel und zwar nicht im Sinne von spannend oder mysteriös, sondern einfach nur daneben.Die Romanze habe ich dann aber akzeptiert. Dann wurde Jonas mehrmals von den Lichtwerken, der “hellen” Magierorganisation, kontaktiert. Diese Organisation hält sich raus aus dem Kriegsgeschehen, sie kämpfen gegen Vampire und Dämonen, nicht aber gegen die Nazis und schon gar nicht versuchen die den Ausgang des Krieges zu beeinflussen. Schwierig wird es, als Jonas Visionen von Ermordungen im KZ bekommt (siehe Zitat). Er beginnt also an der Richtigkeit seines Tuns zu zweifeln, aber es kommt nicht zu der entscheidenden Konsequenz, weil sich dann die Lichtwerke einschalten. Seine Gabe ist so außerordentlich, dass er außer Landes geschafft werden soll, von irgendwelchen Aktionen für die Juden ist daher nicht mehr die Rede. Bis zu diesem Punkt könnte man noch sagen, okay, er soll für das größere Ganze kämpfen, für die Menschheit, die von Dämonen (aber nicht von Nazis) befreit werden soll. Mein Auf und Ab zwischen Unzufriedenheit und Akzeptanz pegelte sich bei 3 Bewertungseinheiten (Sterne, Geister) ein. Dann geschah aber noch der letzte Clou, eine für mich unverständliche Wendung: Alle Begleiter der Lichtwerke opferten sich nach und nach für die Sache und als Jonas mit seiner Geliebten Miriam endlich an der Fähre angekommen war, die sie nach England bringen sollte, erschießt Miriam Jonas, weil sie nicht möchte, dass er ihrem dann doch noch innig geliebten Vaterland schadet. —> Hä??? Sie überlebt und ist auch noch schwanger, trägt also potentiell den nächsten Erretter (sowas wie Merlins Nachkommen) in sich. Ich muss sagen, es tut mir wirklich leid für diese Rezension, aber: was für eine sinnfreie Story? Der Epilog hat dann noch ein wenig die Wogen geglättet, weil sich dann herausstellte, dass die Chefin der Lichtwerke überlebt hat und man sich erstmal zurückzieht, um die Kräfte zu sammeln. Das hat ein wenig die gekünstelte Weltuntergangsstimmung ausgebügelt. Aber die Rezension rettet es leider nicht.

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  • Lichtwerke: Dunkle Visionen

    Lichtwerke: Dunkle Visionen

    Blaustern

    08. September 2013 um 16:45

    Berlin im Jahre 1942: SS-Offizier Jonas Danneberg kann in die Zukunft sehen, und ist damit ein Glücksfall für die Nazis, da er unter anderem auch Pläne von den Feinden sieht. So hilft er den Nazis beim Siegen, gleichzeitig kommt er seiner Kollegin Miriam näher. Mit der Zeit werden seine Visionen stärker und auch gefährlicher für ihn, und als er die furchtbaren Verbrechen der Nazis sieht, zweifelt er seine Mithilfe an. Die Magier der Lichtwerke kontaktieren Jonas, und er erfährt, dass eine ganz andere Macht die Menschheit bedroht, die zu lösen nur von den Lichtwerken möglich ist. Für welche Seite wird sich Jonas entscheiden? Die Kombi der Realität im Kriegsgeschehen mit Fantasy ist hier eine gute Mischung. Die Atmosphäre im Jahre 1942 mit den Verbrechen der Nazis kam gut rüber und die Spannung stieg durch die magischen Ereignisse, wie zum Beispiel die Befreiungsaktion. Jonas‘ Visionen sind sehr anschaulich beschrieben, sodass man seine Gefühle gut erahnen kann. Das Ende ist gewöhnungsbedürftig, jedoch hätte mir ein Happy End hier auch nicht gefallen. Der Schreibstil ist gut und sehr ausführlich.

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  • Eine spannende Mischung aus Fantasy und historischem Roman

    Lichtwerke: Dunkle Visionen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. September 2013 um 14:49

    Berlin 1942: Der SS-Offizier Jonas Danneberg ist eine Geheimwaffe für die Kriegsführung. Er hat die Fähigkeit in die Zukunft zu blicken, oder wie er es ausdrückt „Wahrscheinlichkeiten“ zu sehen. Diese Fähigkeit hilft den Deutschen bei der Kriegsführung, weil er auch Pläne der feindlichen Lager sieht. Doch je öfter er sich den Visionen hingibt um so gefährlicher wird es für ihn, sowohl für seinen Körper, als auch für sein Seelenheil.... Sebastian Thiel hat mit „Lichtwerke: Dunkle Visionen“ ein wirklich fesselndes Buch geschrieben. Zu Beginn hatte ich zwar meine Schwierigkeiten mich in Jonas Welt zu versetzen und in das Buch hinein zu finden, aber nach 2 – 3 Kapiteln war auch das kein Problem mehr und die Geschichte um die Lichtwerke und Jonas Danneberg hat mich vollends gefesselt. Der Schreibstil ist sehr schön, detailliert und auch sehr eindringlich. Grade Jonas Visionen werden sehr plastisch und fast greifbar beschrieben. Man leidet mit ihm, weil man im Gegensatz zu ihm genau weiß bzw. erahnt, was er sieht und welchen Schmerz er spürt. Auch die Spannung wird in diesem Buch wirklich sehr toll gehalten. Zwischendurch hatte ich wirklich das Problem, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es jetzt weitergeht und was noch passiert. Spannende Verfolgungsjagden, grandiose magische Befreiungsaktionen und noch viel mehr erwarten den Leser in „Lichtwerke: Dunkle Visionen“. Auch die Fantasy nimmt einen immer wichtigeren Schwerpunkt ein. Wenn man zu Beginn denkt, dass das fantastische in dem Buch einfach die Fähigkeit von Jonas ist, wird einem im Laufe der Zeit doch klar, dass es noch fantastischer wird. Denn es gibt nicht nur die Lichtwerke, die ihre Fähigkeiten für das Gute nutzen, sondern auch die, die sich der schwarzen Magie verschrieben haben und mit den dunklen Kreaturen wie Vampiren und Dämonen zusammenarbeiten – aber mehr will ich nicht verraten! Fantasyfreunde sollten einen Versuche wagen und Sebastian Thiels „Lichtwerke: Dunkle Visionen“ lesen! Liebe, Intrigen, Fantasy und Zeitgeschichte lassen das Herz des Leser höher schlagen!

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  • Rezension Lichtwerke

    Lichtwerke: Dunkle Visionen

    lisam

    28. August 2013 um 13:29

    Berlin 1942: Der SS-Offizier Jonas Danneberg hat die Gabe in die Zukunft zu sehen und verhilft den Nazis mit diesen zu wichtigen Siegen. Seine Visionen werden stärker und er erkennt das ganze Ausmaß der Nazi-Diktatur und beginnt an seinem Mitwirken zu zweifeln. Die Magier der Lichtwerke nehmen mit ihm Kontakt auf und er muss erkennen, dass sich nicht nur die Menschen untereinander im Krieg befinden. Zeitgleich kommt er seiner Kollegin Miriam näher. Mir hat die Kombination geschichtlicher Fakten und Magie sehr gut gefallen. Die Beschreibungen der Stimmung im Kriegsjahr 1942, der Naziverbrechen und dann auch der magischen Elemente haben mich jeweils überzeugt. Einzig das Ende hat mir persönlich nicht so gefallen, aber es ist stimmig. Ich werde sicher auch den nächsten Teil lesen, da mich die Geschichte der Lichtwerke interessiert. 

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  • Rezension zu Lichtwerke

    Lichtwerke: Dunkle Visionen

    Selfesteem

    26. August 2013 um 10:39

    Das Buch spielt zu Ns- Zeit und erzählt von Jonas, welcher Visionen von der Zukunft empfangen kann.
    Als er auf Rosa trifft, welche ihm von den Lichtwerken erzählt, weiß Jonas nicht auf welche Seite er sich stellen soll.

    Positiv:
    es wurde die Wirklichkeit mit Fantasy gemischt.
    Interessante Charaktere.

    Negativ:
    hätte mir mehr zu den Lichtwerken gewünscht.

  • Rezension zu Lichtwerke-Dunkle Visionen

    Lichtwerke: Dunkle Visionen

    romantic devil

    20. August 2013 um 09:42

    Kurzbeschreibung: Berlin, in den dunklen Kriegsjahren 1942 Der SS-Offizier Jonas Danneberg hat die Gabe, in die Zukunft zu sehen, und verhilft der Reichsregierung zu wichtigen Siegen. Während er im Herzen Berlins seiner Kollegin Miriam näherkommt, tobt auf der Welt die Schlacht. Doch als seine Visionen stärker werden und er das ganze Ausmaß des Krieges erkennt, beginnt er, an der Richtigkeit seines Handels zu zweifeln. Erst als eine alte Magierorganisation mit ihm Kontakt aufnimmt, stellt er sich den Fragen, die ihn schon sein Leben lang quälen. Die Menschen führen nicht nur Krieg untereinander, sondern eine ganz andere Bedrohung scheint nach der Macht über alle Lebewesen zu greifen. Verhindern können dies nur die Magier der Lichtwerke. Jonas muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht. Der Kampf um das Wohl der Menschheit beginnt ...   Fazit: Lichtwerke ist ein tolles, absolut spannendes Buch, dass Geschichte mit Fantasy mixt. Besonders gut haben mit die geschichtlichen Aspekte und Beschreibungen des Buches gefallen. Einziger Minuspunkt ist für mich das Ende.  

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  • Fantasy in dunkler Zeit - interessanter Roman

    Lichtwerke: Dunkle Visionen

    mabuerele

    „...Der Krieg ist ein Festmahl für das Dunkle...“ Jonas Danneberg ist Untersturmführer der SS. Er arbeitet in einer besonderen Abteilung. Jonas hat die Fähigkeit, Wahrscheinlichkeiten vorauszusehen. Gerade heute hat er die Koordinaten eines Schiffes gesehen. Sein Führungsoffizier, Hauptsturmführer Berger, hat sie weitergemeldet. Der Untergang des Schiffes war damit besiegelt. Allerdings verlangen die Visionen Jonas viel ab. Sie sind mit körperlichen Schmerzen verbunden. Sein neuer Chef, Obersturmbannführer Claasen, hält von Jonas` Fähigkeiten nicht viel. Doch solange es Erfolge gibt, sind ihm die Hände gebunden. Da wird Jonas in der Bahn von einer alten Frau angesprochen. Sie stellt sich als Rosa von Lengefelde vor, teilt Jonas mit, dass sie zu den Lichtwerkern gehört und ihm verbietet, sein Visionen weiter einzusetzen. Der Roman, der im Jahre 1942 spielt, verknüpft die Geschehnisse in Nazideutschland mit der Welt der Fantasy. Nicht nur die Menschen führen Krieg, auch der Kampf des Lichtes gegen die Dunkelheit hat an Intensität zugenommen. Jonas` Visionen verlagern sich vom Kriegsgeschehen in die Konzentrationslager. Das sind für mich die berührendsten, emotional tiefgehendsten und eindringlichsten Szenen des Romans. Das liegt darin begründet, dass nicht das äußere Geschehen, sondern die Gefühle der Gequälten, ihre Ängsten und ihre Hoffnungen, in Situationen, wo es nichts mehr zu hoffen gibt, im Mittelpunkt der Beschreibung stehen. Gut finde ich, dass die Visionen kursiv hervorgehoben wurden. Sehr gut herausgearbeitet wird auch die Verblendung der Menschen. Der Endsieg ist alles, ein Menschenleben nichts. Die allgegenwärtige Propaganda trägt vor allem bei den jungen Leuten wie Jonas und Miriam Früchte. Selbst wer nicht mitschuldig werden will, übt sich im Wegsehen. Der Roman beginnt spannend. Dem Autor gelingt es, diesen Spannungsbogen noch zu steigern. Dazu trägt insbesondere die Welt der Fantasy und ihre Möglichkeiten bei. Beeindruckender als die technischen Spielereien aber fand ich die Gespräche zwischen Rosa und Jonas. Das wird mancher Leser sicher anders sehen. Hier werden Fragen von Krieg und Frieden, aber auch der freie Wille des Menschen thematisiert. Wenn Rosa von Lengefelde formuliert „...Man sollte doch meinen, dass die Menschen nach Tausenden Jahren Evolution klüger geworden sind...“, bleibt Betroffenheit zurück. Das Buch wird als fantastischer Roman auf dem Cover gekennzeichnet. Das mag sein, ist aber nur ein Seite der Geschichte. Für mich war und ist es ein Antikriegsroman. Einen besonderen Aspekt bringt die Liebe zwischen Jonas und Miriam in die Geschichte. Warum, möge der zukünftige Leser selbst herausfinden. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn die Welt der Dunkelheit in dieser Form sonst nicht zu meinem Lesestoff gehört. Es ist einmal eine andere Idee, um Geschichte aufzuarbeiten. Das Cover passt zum Inhalt.

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    • 2

    Buchraettin

    17. August 2013 um 20:10
  • Rezension zu LICHTWERKE: DUNKLE VISIONEN

    Lichtwerke: Dunkle Visionen

    Glanzleistung

    15. August 2013 um 08:20

    Berlin, Sommer 1942 Jonas Danneberg verhilft dem Deutschen Reich im Krieg mit wichtigen Informationen. Er hat die seltene Gabe in die Zukunft sehen zu können und fast täglich suchen ihn Visionen heim. Nach und nach werden diese deutlicher und nicht nur Gestapo und SS sind auf Jonas Hilfe angewiesen. Eine Untergrundorganisation, genannt DIE LICHTWERKE erfahren von seinen Fähigkeiten und versuchen ihn mit allen Mitteln auf ihre Seite zu ziehen. Allerdings verliebt sich Jonas in den Wirren des Krieges in Miriam, die Tochter seines Hauptsturmführers. Wird sie mit ihm ins Exil gehen um von da gegen ihr eigenes Land zu kämpfen? Ein Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Mächten der Dunkelheit beginnt. Oberstes Ziel der Lichtwerke ist es die Menschheit zu retten und nicht zu töten. Doch der Krieg ist unermüdlich und so scheint auch der Kampf der Lichtwerke fast aussichtslos. Am Ende bleibt die Frage welche Liebe größer ist, die Vaterlandsliebe und der Glaube an den Endsieg oder die ungeteilte Liebe zu einem ganz besonderen Menschen und damit auch ein bedingungsloses Vertrauen. Der Schreibstil und der Aufbau des fantastischen Romans haben mir gut gefallen. Es war das erste Buch für mich in diesem ungewöhnlichen Genre und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Am besten haben mir die sehr detaillierten Schilderungen über den Krieg und die geschichtlichen Hintergründe im 2. Weltkrieg gefallen. Freunde Feuerbällen, Lichtzauber und unsichtbaren Wänden kommen aber auch wunderbar auf ihre Kosten. An einigen Stellen erinnert der Roman an Harry Potter und man kann als Leser in eine herrliche Fantasiewelt gleiten und darüber philosophieren was geschehen wäre wenn doch alles anders gekommen wäre…

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