Panikstadt

von Sebastian Thiel 
4,5 Sterne bei22 Bewertungen
Panikstadt
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Solider Thriller; mit vielen Wendungen

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Spannender, tempo- und wendungsreicher Thriller, der in Düsseldorf spielt - ein brutaler Serienmörder schlägt offenbar wahllos zu

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Inhaltsangabe zu "Panikstadt"

Die längste Theke der Welt – menschenleer. Seit ein Mörder auf Düsseldorfs Partymeile sein Unwesen treibt, gleicht die Rheinmetropole einer Geisterstadt. Die Zahl der Opfer tödlicher Drogencocktails steigt und die Polizei ist ratlos.

Marc Schütte, der mit dem Fall beauftragt wurde, sieht nur eine Möglichkeit: Ex-Kommissar Rasch muss reaktiviert werden. Schüttes bester Freund war früher eine Koryphäe des psychologischen Profilings. Die jahrzehntelange Arbeit an furchtbar brutalen Fällen hinterließ bei Rasch schwere Psychosen. Nur mit Hilfe von Medikamenten und in ständiger Behandlung eines Psychiaters übersteht er seinen Alltag. Nun wird er erneut mit dieser unerträglichen Brutalität konfrontiert.

Als ein weiterer Mord geschieht, wird die Sache persönlich, und der Serienmörder zu Raschs Todfeind...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781503940796
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:202 Seiten
Verlag:Edition M
Erscheinungsdatum:06.09.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 2 Jahren
    Rezension zu Panikstadt

    Die längste Theke der Welt – menschenleer. Seit ein Mörder auf Düsseldorfs Partymeile sein Unwesen treibt, gleicht die Rheinmetropole einer Geisterstadt. Die Zahl der Opfer tödlicher Drogencocktails steigt und die Polizei ist ratlos, und Marc Schütte, der in dem Fall ermittelt, sieht nur noch eine Möglichkeit: sein ehemaliger Partner Ex-Kommissar Rasch muss reaktiviert werden. Schüttes, Partner und bester Freund war früher eine Koryphäe des psychologischen Profilings. Die jahrzehntelange Arbeit an furchtbar brutalen Fällen hinterließ bei Rasch schwere Psychosen. Nur mit Hilfe von Medikamenten und einer regelmäßigen Behandlung bei einem Psychiater übersteht er seinen Alltag. Nun wird er erneut mit einem Mörder konfrontiert. Als ein weiterer Mord geschieht, wird die Sache persönlich, und der Serienmörder zu Raschs Todfeind.

    Panikstadt stammt aus der Feder von Sebastian Thiel.

    Als Düsseldorferin konnte ich an diesem Buch nicht vorbei gehen, ein Serienmörder in meiner Heimatstadt, das musste ich einfach lesen.

    Die Geschichte beginnt aus der Sicht des Täters und man darf als Leser an seinen Gedanken und seinem ersten Mord teilhaben. Um dann Ex-Kommissar Rasch kennen zu lernen, der unter schweren Angstzuständen leidet und seinen Alltag mehr schlecht als recht mit Medikamenten übersteht. Rasch, ist kein einfacher Charakter und das nicht nur wegen seiner Psychosen, die durch seinen letzten Fall entstanden sind. Einerseits hat er mir als Charakter gut gefallen anderseits wurde er mir im Verlauf der Geschichte eigentlich immer unsympathischer.

    Die Geschichte an sich ist spannend erzählt und konnte mich auch gut unterhalten, allerdings hatte ich nicht wirklich das Gefühl, das ich mich in meinem Düsseldorf dabei befinde. Zu den Örtlichkeiten und den Wegstrecken konnte ich leider nie einen Bezug herstellen. Aber was für mich leider überhaupt nicht glaubhaft war, ist da Düsseldorfer Altstadt menschenleer und die Kneipen, Restaurant und Bars geschlossen haben. Der Mörder treibt sein Unwesen in anderen Stadtteilen und es gibt dabei keinen Zusammenhang zur Altstadt. Wer Düsseldorf, die Mentalität und die Feierlaune in der Altstadt kennt, kann dies nur schwer glauben. Eigentlich kann die feierwütigen Altstadtbesucher so gut wie gar nichts davon abhalten Party zu machen an der längsten Theke der Welt.

    Mein Fazit:

    Trotz meines Kritikpunktes, eine spannende Geschichte, die mich gut unterhalten konnte und ich gerne weiterempfehle.

    Kommentare: 8
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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 2 Jahren
    Die Psyche des Täters

    Niemand fühlt sich in Düsseldorf mehr so richtig sicher, so dass Orte, die ansonsten von einer Horde Feierwütiger bevölkert wurden, wie ausgestorben erscheinen. Aber wer ist derjenige, der eine ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzt und seinen Opfern tödliche Drogencocktails spritzt? Marc Schütte kommt mit seinen Ermittlungen partout nicht weiter und holt daraufhin seinen besten Freund Rasch, eigentlich nicht mehr im Dienst, mit ins Boot. Wenn einer sich in die Psyche des Täters hineinversetzen kann, dann er. Doch schon bald schlägt der Serienmörder wieder zu, Rasch muss sich beeilen, bevor noch weitere Menschen zu Schaden kommen...

    Der Autor schmeißt nicht nur seine Protagonisten, sondern auch den Leser sofort mitten ins Geschehen. Viel Zeit zur Orientierung bleibt nicht, das Kennenlernen der Charaktere geschieht automatisch im weiteren Verlauf. So werden nicht nur unnötige Längen vermieden, auch wirkt das gesamte Geschehen dadurch lebendiger und authentischer. Die meisten Figuren weiß man zunächst nicht so recht einzuschätzen, auf sein Bauchgefühl möchte man sich nicht unbedingt verlassen, schließlich kann jeder eine Maske zur Schau tragen, die erst im letzten Moment gelüftet wird.

    Natürlich überlässt man es nicht ausschließlich den Ermittlern nach dem Täter zu suchen. Es werden zahlreiche Hinweise geliefert, die diverse Theorien nach sich ziehen, welche allerdings noch verifiziert werden müssten. Dass sich dies als schwieriger Aspekt darstellen würde, hatte man bereits erwartet. Nichtsdestotrotz ist man nicht gewillt sich geschlagen zu geben, jeder Täter begeht früher oder später einen Fehler...

    Gespickt mit einigem Lokalkolorit gelingt Sebastian Thiel ein Thriller der etwas anderen Art. Erschreckend vor allem, da das Szenario überhaupt nicht abwegig erscheint und quasi vor der eigenen Haustür stattfinden könnte. Die Spannung ist gut dosiert, und auch wenn manche Ereignisse nicht (mehr) allzu überraschen erscheinen, so bleibt der Leser doch am Ball, um zu erfahren wer schlussendlich der Übeltäter ist. Trotz dessen, dass man innerhalb des Geschehens mehrfach nah an dessen Seite ist, kann man doch nicht hundertprozentig sagen um wen es sich handelt. Nach und nach kristallisiert sich eine Lösung heraus, mit der man zumindest zu Beginn niemals gerechnet hätte.

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    Julitraums avatar
    Julitraumvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender, tempo- und wendungsreicher Thriller, der in Düsseldorf spielt - ein brutaler Serienmörder schlägt offenbar wahllos zu
    Spannender, tempo- und wendungsreicher Thriller

    Eine Stadt in Aufregung. In Düsseldorf geht ein brutaler Serienmörder um. Der letzte Mord geschah auf Düsseldorfs Partymeile, auch wieder am Wochenende, genau wie die Morde zuvor, die nach dem gleichen Schema erfolgten. Dieses Mal hat es einen jungen Familienvater getroffen.

    Die Polizei steht vor einem Rätsel. Was steckt hinter den Morden, die auf perfide Art und Weise begangen werden? Der Täter injiziert seinen Opfer einen tödlichen Mix aus Heroin und Kokain direkt in den Hals. Wie kommt der Täter seinen Opfern so nahe? Steht er in Verbindung zu den Opfern und was ist sein Motiv? Die bisherigen Opfer haben untereinander keine Beziehung, daher ist es bisher nicht gelungen, einen Zusammenhang herzustellen. Der Druck auf die Ermittler wächst zusehends.

    Auch Ex-Kommissar Rasch, der seit einem schrecklichen und für ihn traumatischen Erlebnis in Ausübung seines Dienstes, frühverentet ist, erfährt von dem Fall. Er ist zwar in psychotherapeuthischer Behandlung, doch ohne Medikamente schafft er es nicht durch den Tag. Er hat kaum noch soziale Kontakte und Bezugspersonen, nur sein früherer Kollege Marc Schütter kümmert sich noch um ihn. Schütte ist es auch, der Rasch um Hilfe bittet, denn Rasch war zu seiner aktiven Zeit ein sehr erfolgreicher Ermittler. Tatsächlich lenkt Rasch das Augenmerkt der Ermittler auf wichtige Einzelheiten, kann aber auch mehr nicht bewirken und somit einen weiteren Mord nicht verhindern und dies war auch noch längst nicht der letzte, denn der Täter ist entschlossen, seine Mission zu erfüllen und dabei wird es auch für Rasch mehr als persönlich...

    Dieser Thriller ist sehr gelungen und nimmt einen schnell gefangen. Durch die Ich-Perspektive des Täters, an dessen Gedanken der Leser teilhaben kann, ist man hautnah am Geschehen beteiligt und auch Raschs Handeln wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Rasch hat Schlimmes hinter sich. Man fühlt seine Ängste und Zwänge, wenn man den Grund dafür jedoch auch erst nach und nach erfährt. Auch dieser Zusammenhang wird sehr spannend erzählt. Dabei ist allein die Suche nach dem Serienmörder schon äußerst spannend und temporeich gestaltet und die Spannung wird im Verlauf der Handlung noch einmal kräftig angezogen. Überraschende Wendungen und ein tolles Finale tun ein Übriges um den Leser mit einem schlüssigen Ende zu überzeugen.

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    Manja82s avatar
    Manja82vor 2 Jahren
    ein erstklassiger Thriller, der mich fesseln konnte

    Kurzbeschreibung
    Die längste Theke der Welt – menschenleer. Seit ein Mörder auf Düsseldorfs Partymeile sein Unwesen treibt, gleicht die Rheinmetropole einer Geisterstadt. Die Zahl der Opfer tödlicher Drogencocktails steigt und die Polizei ist ratlos.
    Marc Schütte, der mit dem Fall beauftragt wurde, sieht nur eine Möglichkeit: Ex-Kommissar Rasch muss reaktiviert werden. Schüttes bester Freund war früher eine Koryphäe des psychologischen Profilings. Die jahrzehntelange Arbeit an furchtbar brutalen Fällen hinterließ bei Rasch schwere Psychosen. Nur mit Hilfe von Medikamenten und in ständiger Behandlung eines Psychiaters übersteht er seinen Alltag. Nun wird er erneut mit dieser unerträglichen Brutalität konfrontiert.
    Als ein weiterer Mord geschieht, wird die Sache persönlich, und der Serienmörder zu Raschs Todfeind...
    (Quelle: amazon)

    Meine Meinung
    „Panikstadt“ ist ein Thriller aus der Feder von Sebastian Thiel. Angesprochen vom interessant klingenden Klappentext begann ich gespannt mit dem Lesen.

    Der Ermittler, ein Ex-Kommissar namens Florian Rasch hat mir gut gefallen. Er ist jetzt nicht jemand, den die Sympathien zufliegen, er hat einige Ecken und Kanten. Doch genau diese machen ihn glaubhaft und authentisch.
    Marc Schütte gefiel mir ebenso gut. Er ist es ja der Florian Rasch wieder mit ins Boot holt. Er ist auch sehr gut und vorstellbar beschrieben.
    Die beiden zusammen ergeben ein tolles Duo, das sich den Fall annimmt.

    Neben den beiden Ermittlern gibt es hier natürlich noch einen Täter. Wer es ist, das bleibt bis zum Ende im Dunkeln, man wird als Leser so quasi animiert mitzurätseln.

    Der Schreibstil des Autors ist flüssig und ich war von Anfang an gefesselt von der Geschichte. Die ca. 200 Seiten des Thrillers waren recht schnell ausgelesen.
    Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Florian Rasch und dem Täter. Somit kommt Leben ins Buch, es wird vielseitig und komplex.
    Die Handlung selbst ist spannend von Anfang bis Ende. Man glaubt zuerst gar nicht was alles auf 200 Seiten passieren kann, Hut ab, wirklich. Immer wieder gibt es Wendungen, die der Geschichte eine neue Richtung gegeben haben. So bleibt die Spannung auch konstant auf sehr hohem Niveau.

    Das Ende ist temporeich und hat mir sehr zugesagt. Sebastian Thiel schafft es hier alles logisch und zufriedenstellend aufzulösen und seinen Thriller somit sehr gut abzuschließen.

    Fazit
    Kurz gesagt ist „Panikstadt“ von Sebastian Thiel ein erstklassiger Thriller, der mich fesseln konnte.
    Authentisch gestaltete Charaktere, ein einnehmender Stil des Autors sowie eine Handlung, die spannend, temporeich und voll unerwarteter Wendungen ist, haben mich wunderbar unterhalten und begeistert.
    Sehr zu empfehlen!

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    K
    kabalidavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Typische Thrillergeschichte mit viel Spannung
    Gelungener Thriller mit viel Spannung

    Panikstadt von Sebastian Thiel

    Inhalt: Typische Thrillergeschichte mit viel Spannung. Der Spannungsaufbau ist gelungen und hält den Leser von Anfang im Bann. Der Leser wird automatisch dazu geführt, den Fall mit zu lösen. 
    Alles wird so geschildert, sodass der Leser einen guten Einblick in der Polizeiarbeit bekommt und so gut den Fall mitverfolgen kann. Sehr gut war, dass erst als das Leben des Hauptprotagonisten aufregender wurde, wurde auch die Geschichte aufregender.

    Personen: Der Hauptprotagonist ist gut gewählt.  Man hat Mitleid mit ihm und findet ihn dadurch sympathisch.  Auch die Nebencharaktere wurden gut gewählt und dargestellt, sodass man sich die Personen gut vorstellen kann. Die Personen werden so vorgestellt, sodass man alles über sie weiß und keine Fragen offen sind.  Auch der Mörder wird durch seine eigene Perspektive vorgestellt.  

    Schreibstil: Geschichte fließend lesbar und die Schreibweise ist auch gut. Durch das Erzählen aus der Perspektive des Hauptprotagonisten und des Mörders führt dazu, dass man die Verhaltensweise beider gut verstehen kann.

    Fazit: Ein gelungenes Buch. Der Spannungsaufbau ist sehr gut gewählt und man wird als Leser vom Beginn an an die Geschichte gefesselt. 

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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Thiel verbreitet Angst & Schrecken...überezugt Euch!
    Thiel verbreitet Angst & Schrecken...in D! Überzeugt Euch...

    (Inhalt übernommen)
    Die längste Theke der Welt – menschenleer. Seit ein Mörder auf Düsseldorfs Partymeile sein Unwesen treibt, gleicht die Rheinmetropole einer Geisterstadt. Die Zahl der Opfer tödlicher Drogencocktails steigt und die Polizei ist ratlos. Marc Schütte, der mit dem Fall beauftragt wurde, sieht nur eine Möglichkeit: Ex-Kommissar Rasch muss reaktiviert werden. Schüttes bester Freund war früher eine Koryphäe des psychologischen Profilings. Die jahrzehntelange Arbeit an furchtbar brutalen Fällen hinterließ bei Rasch schwere Psychosen. Nur mit Hilfe von Medikamenten und in ständiger Behandlung eines Psychiaters übersteht er seinen Alltag. Nun wird er erneut mit dieser unerträglichen Brutalität konfrontiert. Als ein weiterer Mord geschieht, wird die Sache persönlich, und der Serienmörder zu Raschs Todfeind...

    Über den Autor:
    Schon seit frühester Kindheit von phantastischen Welten begeistert, versuchte Sebastian Thiel bald eigene Geschichten zu entwickeln. Mittlerweile... ...ist er freiberuflicher Autor und, neben dem Schreiben von Romanen, auch in den verschiedensten Internet-Foren aktiv, in denen er seine Kurzgeschichten der Härte des Webs aussetzt. Ob nun für eine Kurzgeschichte, oder einen ganzen Roman, versucht der Autor immer den Leser nicht nur gut zu unterhalten, sondern für einen Moment in die Geschichte zu entführen und durch seine Augen eine andere Welt, vielleicht ein ganz anderes Universum sehen zu lassen. Mehr Informationen und Leseproben unter: www.sebastianthiel.net

    Schreibstil/Fazit:

    Ein Thriller der Edition M mit 202 Seiten im handlichen Format mit einer angenehmen Leseschrift & recht kurzknappen Kapiteln inkl. perfekt ausgewählten Überschriften per Zitat - ich war ganz beeindruckt von diesem für mich Erstlingswerk - das Cover ist gewöhnungsbedürftig, lässt nichts Gutes erahnen, dennoch, ich hätte - eher passend zum Thema - zB eine Spritze gewählt.
    Bin immer noch ganz geflasht von
    dem unvorhergesehenen Ende, aber auch Showdown, es ging Schlag auf Schlag & der Atem stockte.

    Extrem passend, da etwas ganz
    Besonderes, denn das liest man nicht sehr oft, (em)fand ich auch die
    geschriebene Ich-Form, da wusste ich teilweise nie, ja, wen meint er
    denn jetzt, den Mörder oder den Profiler Flo(rian).

    Rasant, temporeich, actiongeladen, schonungs- und
    erbarmungslos, Legen von falschen Fährten...welch' geniales
    Verwirrspiel par Excellence hast Du hier mit uns hier betrieben & veranstaltet - ...ich habe
    Seite um Seite nur verschlungen & war ganz geflasht von Deinem sehr
    direkten Schreibstil, der es mächtig in aber auch nur an sich
    hat...mach' nur weiter so, habe Dich ab sofort "unter weiterer
    Beobachtung" & bedanke mich herzlich für diesen Buchgewinn!

     

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    Simi159s avatar
    Simi159vor 2 Jahren
    Toller Thriller

    In Düsseldorf geht die Angst um. Am Wochenende trauen sich die Ausgehwütigen nicht mehr vor die Tür, geht doch ein geheimnisvoller Drogenmörder um, der schon vier Menschen mit einem Cocktail aus Heroin + Kokain getötet hat. Jedes der Opfer erhielt den tödlichen Mix in den Hals injiziert, vom Täter gibt es keine Spuren. Auch zwischen den Opfern scheint es keine Verbindung zu geben.

    Der Ermittler Marc Schütte und seine Chefin Doerter aktivieren den ehemaligen Kollegen Florian Rasch aus dem Ruhestand. Er ist frühverrentet, da er bei seinem letzten Fall nicht mehr durch den Tag kommt. Doch zu seiner Aktivenzeit war Rasch einer der Besten Ermittler, der zwar seine eigenen Methoden hatte, aber oft auch den richtigen Riecher…

    Hat er den auch diesmal?


    Fazit:

    Manchmal kommen gut Krimis/Thriller etwas unscheinbar und leise daher. So ist das auch mit „Panikstadt“ von Sebastian Thiel. Dafür schlagen diese Geschichten  bei lesen gleich doppelt laut ein.

    „Panikstadt“ ist eine spannende Geschichte, mit falschen Fährten, tollen Charakteren und einem überraschenden Ende…da kann so mancher getypten „Megathriller“ aus den großen Verlagen einpacken.

    Hier entsteht sofort Spannung ohne, daß viel Blut fließt. Man ist als Leser beim Ermitteln ganz nah dran, ebenso wie am Täter, was nochmal für extra Spannung sorgt.Dem Täter geht es nicht darum zu quälen, zu morden, nein er möchte Gerechtigkeit und dafür glaubt er, dass sein Weg der richtige ist.

    Das Ermittlerduo mag man, weil es so ungewöhnlich, wie auch normal ist. Keine Macken, eher normal gelebtes Leben, das halt seine Spuren hinterläßt. Authentisch und Lebensnah.

    Solche Thriller mag ich, vor allem wenn sie unspektakulär daher kommen, sich so gut lesen lassen und noch dazu so spannend sind. 

    Von mir gibt es 5 STERNE. 

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    calimero8169s avatar
    calimero8169vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eigentlich interessante und spannende Handlung, die mich aber in der Umsetzung nicht wirklich überzeugen konnte.
    "Panikstadt" von Sebastian Thiel


    Inhalt

    Die längste Theke der Welt - menschenleer. Seit ein Mörder auf Düsseldorfs Partymeile sein Unwesen treibt, gleicht die Rheinmetropole einer Geisterstadt. Die Zahl der Opfer tödlicher Drogencocktails steigt und die Polizei ist ratlos.

    Marc Schütte, der mit dem Fall beauftragte wurde, sieht nur eine Möglichkeit: Ex Kommissar Rasch muss reaktiviert werden. Schüttes bester Frend war früher eine Koryphäe des psychologischen Profilings. Die jahrzehntelange Arbeit an furchtbar brutalen Fällen hinterließ bei Rasch schwere Psychosen. Nur mit Hilfe von Medikamenten und in ständiger Behandlung eines Psychiaters übersteht er seinen Alltag. Nun wird er erneut mit dieser unerträglichen Brutalität konfrontiert.

    Als ein weiterer Mord geschieht, wird die Sache persönlich, und der Serienmörder zu Raschs Todfeind ...

    Eindruck

    Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, die Idee war klasse. Interessant und spannend aufgebaut konnte man sehr schön miträtseln und ein klein wenig mitermitteln. Abwechselnd liest man die Perspektive des Mörders und die des ermittelnden Teams.
    Allerdings finde ich den Klappentext ein wenig irreführend, da Rasch ja nicht an schweren Psychosen leidet, die auf dem jahrenlangen Profiling beruhen, sondern an einem Trauma, hervorgerufen durch ein Erlebnis im Dienst, welches noch gar nicht so lange zurückliegt. 

    Leider konnte mich dieser Thriller nicht völlig überzeugen und ich kann nicht einmal sagen, woran es wirklich gelegen hat, Vielleicht daran, dass die Charaktere für meinen Geschmack einfach zu distanziert und zu blass waren, so dass ich bis zum Schluss mit keinem warm geworden bin. Der extrem spannende Prolog und das sehr überraschende und absolut nicht vorhersehbare Ende haben mir spannende Lesestunden beschert. Die Umsetzung des Themas hat mich aber leider nicht mitgerissen.

    Fazit

    "Panikstadt" ist ein grundsolider Thriller, aus dem aber irgendwie mehr hätte gemacht werden können und an dem mir das letzte Stückchen gefehlt hat, um ihn zu verschlingen oder gar ein zweites Mal zu lesen. 3,5 Sterne 

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    janakas avatar
    janakavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: extrem spannender Thriller mit überraschenden Wendungen
    Ein Pagetuner, extrem spannend und temporeich

    *Inhalt*
    In Düsseldorf geht ein Serientäter um, immer an den Wochenenden wird eine Person mit Hilfe einer Injektion und einem Drogencocktail getötet. Auf den ersten Blick haben die Opfer keine Gemeinsamkeiten. Kommissar Marc Schütte bittet seinen Ex-Kollegen und Freund Florian Rasch um Hilfe, dieser kann sich sehr gut in die Täter hineinversetzen.
    Nach einem Vorfall im Januar ist Florian Rasch aus dem Polizeidienst ausgeschieden und nimmt psychiatrische Hilfe in Anspruch. Kann er trotz seines Traumas Marc helfen?
    Das nächste Wochenende steht vor der Tür, ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

    *Cover*
    Mir gefällt das Cover richtig gut, die düstere Atmosphäre passt wunderbar zu dem Inhalt des Buches. Die großen dunklen Wolken über der Stadt verkünden nichts Gutes, Unheilvolles liegt in der Luft.

    *Meine Meinung*
    Mit "Panikstadt" hat der Autor Sebastian Thiel einen extrem spannenden und fesselnden Thriller geschrieben. Die Spannung ist die ganze Zeit präsent und steigert sich zu einem temporeichen Finale.
    Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven in der Ich-Form erzählt. Einmal aus der von dem Ex-Kommissaren Florian Rasch und dann aus der Sicht vom Täter. Dieser Wechsel und die extreme Spannung lassen mich nur so durchs Buch fliegen.

    Der Sprachstil des Autors gefällt mir ungemein gut, dieses Zitat, was Florian über die Eiskönigin denkt, ist ein wunderbares Beispiel (53%) dafür:
    "Es kommt mir vor, als behüte sie das Innere ihrer Seele wie eine Kostbarkeit, von der niemand wissen soll, wie sie aussieht. Tief verschlossen unter einem Kokon aus dicken Schichten voll Maskerade und Täuschung."
    Auch wie der Autor so langsam die düstere und unheilvolle Atmosphäre aufbaut, spricht mich sehr an. Er spielt mit den Worten und setzt sie gezielt ein.

    Die Ängste von Florian Rasch werden authentisch beschrieben und auch die Situation, wenn er seine Tabletten futtert wie Bonbons, wie dann die Entspannung eintritt., ein klasse. Der Fall bringt ihn zwar an seine Grenzen, aber sein kriminalistischer Spürsinn wird wieder geweckt und auch sein Überlebenswillen.
    Die Sicht des Täters ist sehr beklemmend und erschreckend. Dieser fühlt sich als Rächer für schutzlose Personen und sieht sich dabei nichts als Mörder. Seine Gedanken sind sehr präsent, voller Wut und Hass, die man förmlich spüren kann.
    Die Chefin von Marc Miriam Doerter, auch die Eiskönigin genannt, ist eine interessante Persönlichkeit, man durchschaut sie nicht so schnell. Auf der einen Seite muss bei ihr alles korrekt ablaufen, aber auf der anderen Seite empfindet sie die Mitarbeit von Florian Rasch als eine Bereicherung. Die kleinen Streitgespräche der beiden haben mir besonders gut gefallen.

    *Fazit*
    Ein spannungsgeladener Thriller, der dem Leser ein Blick in die Abgründe der menschlichen Seele gewährt. Dieses Buch muss man einfach lesen.
    Seine 5 Sterne hat er absolut verdient.

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    denise7xys avatar
    denise7xyvor 2 Jahren
    Spannung pur!

    >> Kopf gegen Verstand, Seele gegen Gehirn, ich gegen mich. << Seite 26

    Erster Satz

    Der Abendhimmel liegt bleigrau und wolkenschwer über dem Düsseldorfer Stadtteil Oberkassel.

    Meinung

    Ein Unbekannter lauert auf den Straßen des Düsseldorfers-Nachtleben und bringt scheinbar wahllos Bürger der Stadt um. Der Drogencocktail, der den Opfern gespritzt wird, birgt den unvermeidbaren Tod. Die Bewohner trauen sich Nachts nicht mehr auf die Straßen und die Polizei ist überfordert bei der Suche. Auch der ehemalige Oberkommissar Florian Rasch macht sich Gedanken über den Mörder und kann das Angebot seines ehemaligen Kollegen, einen Blick auf die Akte des letzten Opfers zu werfen, nicht ablehnen und gerät immer mehr in die Ermittlungen.

    Zum Beginn der Geschichte folgen wir dem Mörder bei einem seiner Morde. Wir tauchen in die Gedanken des Täters und werden mit seinem Antrieb begannt gemacht. Im Kopf geht er seinen Plan durch, erklärt den tödlichen Mix der verbotenen Stoffe in seinem Drogencocktail. Schnell wird klar: Er ist jemand, der sein Werk versteht.
    Abwechselnd folgen wir dem Täter und dem ehemaligen Oberkommissar Rasch. Wie auch die restlichen Charaktere hat auch er seine Eigenarten und Macken. Seit einem schief gelaufenen Einsatz vor geraumer Zeit, ist dieser in therapeutischer Behandlung, pumpt sich mit Pillen gegen Angststörungen voll und vegetiert die Tage mehr, als was er sie lebt. Ein Protagonist mit Ecken und Kanten, unsympathisch, ein Macho und dazu noch Pillenabhängig.
    Mit 202 Seiten mag es den ein oder anderen Leser zu kurz vorkommen, doch ich finde, dass das Buch die richtige Länge hat. Es ist weder zu lang noch zu kurz. Man wird nicht mit zu vielen unwichtigen Details belagert, erfährt aber genügend, um sich ein Bild vom Täter zu machen.

    Fazit

    Panikstadt ist ein Thriller zum miträtseln. Der Autor führt seine Leser grandios an der Nase herum und lässt viel Platz für Spekulationen. Ich hatte wirklich sehr viel Spaß beim lesen! Allerdings fehlte mir das kleine Etwas, was mich Tag und Nacht durchlesen lässt. 4/5 Sternen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    NetzwerkAgenturBookmarks avatar

    Die längste Theke der Welt – menschenleer

    Am 6. September erscheint der neue Thriller "Panikstadt" von Sebastian Thiel bei Edition M.
    Wir sind schon jetzt sehr gespannt auf Eure Lesermeinungen und laden herzlich zu dieser aufregenden Leserunde ein!
    Sebastian Thiel wird die Leserunde begleiten.

    Die längste Theke der Welt – menschenleer. Seit ein Mörder auf Düsseldorfs Partymeile sein Unwesen treibt, gleicht die Rheinmetropole einer Geisterstadt. Die Zahl der Opfer tödlicher Drogencocktails steigt und die Polizei ist ratlos.

    Marc Schütte, der mit dem Fall beauftragt wurde, sieht nur eine Möglichkeit: Ex-Kommissar Rasch muss reaktiviert werden. Schüttes bester Freund war früher eine Koryphäe des psychologischen Profilings. Die jahrzehntelange Arbeit an furchtbar brutalen Fällen hinterließ bei Rasch schwere Psychosen. Nur mit Hilfe von Medikamenten und in ständiger Behandlung eines Psychiaters übersteht er seinen Alltag. Nun wird er erneut mit dieser unerträglichen Brutalität konfrontiert.

    Als ein weiterer Mord geschieht, wird die Sache persönlich, und der Serienmörder zu Raschs Todfeind...

    Leseprobe

    Schon seit frühester Kindheit von phantastischen Welten begeistert, versuchte Sebastian Thiel bald eigene Geschichten zu entwickeln.

    Mittlerweile ist er freiberuflicher Autor und, neben dem Schreiben von Romanen, auch in den verschiedensten Internet-Foren aktiv, in denen er seine Kurzgeschichten der Härte des Webs aussetzt. Ob nun für eine Kurzgeschichte, oder einen ganzen Roman, versucht der Autor immer den Leser nicht nur gut zu unterhalten, sondern für einen Moment in die Geschichte zu entführen und durch seine Augen eine andere Welt, vielleicht ein ganz anderes Universum sehen zu lassen.


    Wir suchen nun 20 Leser, die gerne in Thrillern mitfiebern und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten. Wir vergeben 15 Bücher in Print und 5 Bücher in Digital (mobi Format). Bitte gebt also an, ob ihr auch ein eBook lesen könnt . Wir vergeben gerne Karmapunkte :-)

    Bewerbungsaufgabe: Beschreibe uns Deinen Eindruck zur Leseprobe

    Achtung! - Die E-Book Gewinner bekommen später zusätzlich zur Gewinnbenachrichtigung noch eine PN für den Bescheid, das sie ein E-Book bekommen.

    Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!


    *** Wichtig ***

    Ihr solltet Minimum 2-3 Rezensionen in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches.

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