Sebastian Wermke

 4.8 Sterne bei 12 Bewertungen

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Die Frau aus Gorlovka

Die Frau aus Gorlovka

 (12)
Erschienen am 15.02.2017

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Rezension zu "Die Frau aus Gorlovka" von Sebastian Wermke

Eine etwas andere Liebesgeschichte
ClaudiaRethemeiervor 2 Jahren

Zuerst möchte ich erwähnen, dass ich „Die Frau aus Gorlovka“ von Sebastian Wermke im Rahmen einer Aktion gratis zum Testen erhalten habe, was meine Meinung jedoch nicht beeinflussen konnte. Sebastian Wermkes Schreibstil gefällt mir sehr gut, da ich generell Bücher mag, die in der „Ich-Version“ geschrieben sind. Meiner Meinung nach, findet man beim Lesen wesentlich schneller den Einstieg in ein Buch, wenn die „Ich-Version“ gewählt wurde. Die Frau aus Gorlovka von Sebastian Wermke ist ein Buch, das mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Ich habe alle Personen aus diesem Buch bildlich vor Augen gehabt und mit ihnen gelitten und mich mit ihnen gefreut. Die Liebe zwischen Andreas und Lena ist nicht einfach. Es gibt so viele Schwierigkeiten, die nicht alleine durch die Sprachschwierigkeiten kommen, sondern eben auch durch die Entfernung der Beiden voneinander, die Erfahrung der Eltern von Lena, besonders der Mutter, mit Deutschen und durch den Krieg. Gerne hätte ich noch viel mehr und viel länger weitergelesen. Ich hoffe, dass Sebastian Wermke sich bald mit der Fortsetzung seines Romans wieder meldet. Bis dahin kann ich nur allen Lesern sagen, dass sich für mich dieses Buch gelohnt hat und empfehle es all denen, die mal eine etwas andere Liebesgeschichte lesen möchten. Sebastian wünsche ich weiterhin viel Erfolg als Autor.

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T

Rezension zu "Die Frau aus Gorlovka" von Sebastian Wermke

Sehr lesenswert
Tarisavor 2 Jahren

Eigentlich bin ich niemand der auf einen Roman sofort "anspringt", es ist nicht so meine bevorzugte Genre. Hier sprach mich allerdings das Cover und der Titel sehr an, als ich eher zufällig über das Buch stolperte.

Schon gleich beim Lesebeginn war man sofort in der Geschichte drin. Das Buch fängt einen mit seinem sehr angenehmem Schreibstil sofort ein. Mir gefällt der Schreibstil von Sebastian Wernke sehr.

An manchen Stellen sehr ernst, an anderen humorvoll und mit kurzen präzisen Sätzen bringt er die Dinge, gut vorstellbar auf den Punkt.

Das Buch  handelt von Andreas , der auf der Suche für die Frau fürs Leben ist. Diese Frau sucht er im Internet. Es kommt auch zu einigen Dates, doch irgendwie hat er ein Händchen für etwas verschrobene Persönlichkeiten.
Die Szenen sind nicht mal wahnsinnig ausführlich geschrieben, doch man kann sich jede der Frauen und auch den Verlauf der Begegnungen bildlich vorstellen. So gut ist es auf den Punkt gebracht.

Bei einem erneuten Versuch in einem anderen Bekanntschaftsportal lernt er Jelena (genannt Lena) kennen, die zwei Kinder aus einer früheren Beziehung hat. Sie skypen von da an jeden Tag, was mittels Sprachübersetzter auch sehr gut funktioniert.
Übers Internet und die Gespräche sind sie immer mehr verliebt und wollen sich auch persönlich kennenlernen. So macht sich Andreas auf in die Ukraine.
Es gibt viele Probleme, das Fremdsein beim Treffen, trotz regelmässigem Kontakt übers Internet ist noch das kleinste Problem. Die unterschiedlichen Kulturen, man kann die Sprache des anderen nicht und vorallem Jelenas Eltern, die absolut gegen diese Beziehung sind machen den beiden die Zeit sehr schwer.

Doch sie lieben sich und wollen zusammenbleiben. Nachdem ein Visum für Jelena abgeleht wird und sie nicht nach Deutschland kommen darf, verliert Andreas seinen Job und reist wieder zu Jelena. Er möchte mit ihr über Hochzeit sprechen.

Wieder gibt es viele Probleme, aber auch schöne Erlebnisse und als es endlich an dem Punkt ist, dass Jelenas Eltern ihren Segen geben, kommt es zu Unruhen in der Stadt und Andreas muss schnellstens das Land verlassen, bevor es zum Bürgerkrieg kommt.

Das Ende verrate ich nun nicht.   Mir persönlich war es ein kleines bisschen zu plötzlich und ich hoffe, es gibt noch eine Fortsetzung, die ich dann sehr gern lesen würde.

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Xynovias avatar

Rezension zu "Die Frau aus Gorlovka" von Sebastian Wermke

Ein anspruchsvolles Buch - perfekt umgesetzt.
Xynoviavor 3 Jahren


Ich habe das Buch „Die Frau aus Gorlovka“ von Sebastian Wermke gelesen. Das Buch hat mich berührt und innerlich sehr bewegt.



Das Cover/ erster Eindruck


Auf dem Cover ist eine Frau abgebildet hinter einer Glasscheibe, auf der Regen abperlt. Die Frau wirkt traurig. Allein dieses Cover hat mein Herz sehr berührt und ich habe mich dadurch auf eine traurige und bewegende Geschichte eingestellt. Ich finde die Covergestaltung durchaus richtig gut gelungen. Auf der Rückseite des Buches befindet sich eine kurze Inhaltsangabe, sowie eine kurze Information über den Autor inklusive kleinem Bild.

Die Geschichte umfasst ca. 170 Seiten und ist in mehreren Kapiteln aufgeteilt, leider fehlt eine Kapitelübersicht.



Der Inhalt


Andreas, ein junger Mann, ist auf der Suche nach einer Lebenspartnerin. Er ist sehr schüchtern und versucht daher sein Glück in Internetportalen zu finden. Nach einigen unglücklichen Treffen bekommt er den Rat mit Osteuropäischen Frauen im Internet zu chatten. Nach einer kurzen Überlegephase begibt er sich auf die Suche nach solchen Portalen und wird schnell fündig. Es dauert auch nicht lange bis sich eine junge Ukrainerin, namens Lena bei ihm meldet. Sie chatten – sie S

skypen – dann fliegt er in die Ukraine. Dort beginnen erst familiäre Schwierigkeiten, dann politische, bis hin zum Bürgerkrieg … erst muss er schnell die Ukraine verlassen, als Deutscher …



Meine Meinung



Der Autor Sebastian Wermke hat, in meinen Augen, mit seinem Werk „ Die Frau aus Gorlovka“ einige Themen die auch momentan sehr aktuell sind gut auf den Punkt gebracht.

Sein Schreibstil gefiel mir sehr gut und hat mich sofort mit in die Geschichte genommen, seine Wortwahl und auch die authentisch wirkende Einflechtung von russischen Wörtern in lateinischen Buchstaben hat mir sehr gut gefallen. Ich habe dieses Buch als sehr ästhetisch beim Lesen empfunden.

Die Geschichte ist in mehrere Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat von einer Persönlichkeit oder ein Sprichwort aus einem anderen Land. Im Nach hinein muss ich sagen sind die Zitate/Sprichwörter sehr gut ausgewählt, denn in irgendeiner Weise sehe ich darin immer die Kernaussage des darauf folgenden Kapitels. Ein Zitat was mir sehr gut gefallen hat in dem Buch war :“ Sturheit rechnet mit dem Nachgeben.“ (Daniel Mühlemann).

Die Handlung ist inhaltlich sehr interessant und sehr mitfühlend, sehr bewegend und spannend umgesetzt. Anfänglich dachte ich, beim Lesen, das die Geschichte sehr flach ist und wahrscheinlich sehr langatmig wird – aber weit gefehlt. Die Handlung und die Geschehnisse nehmen Fahrt auf die Spannung baut sich im Laufe des Buches immer weiter auf bis … das Buch zu Ende ist. Dieses Buch hat kein Happy End, es ist eher traurig, meiner Meinung nach. Da es ein offenes Ende ist hoffe ich auf eine Fortsetzung der Geschichte, die ich definitiv lesen würde.



Fazit



Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen, ein anspruchsvolles Buch welches sich aber trotzdem leicht liest. Dieses, meiner Ansicht nach, mehr als gelungene Werk bekommt definitiv 5 Stern

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