Sebastian Willing

 4.6 Sterne bei 19 Bewertungen

Alle Bücher von Sebastian Willing

Sebastian WillingBea geht: Ein Abschied auf Raten
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Bea geht: Ein Abschied auf Raten
Bea geht: Ein Abschied auf Raten
 (15)
Erschienen am 14.06.2013
Sebastian WillingBea geht
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Bea geht
Bea geht
 (4)
Erschienen am 03.06.2013

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Shanliras avatar

Rezension zu "Bea geht" von Sebastian Willing

Eine schwere Entscheidung
Shanliravor einem Jahr

Zur Geschichte

 

Sebastian und seine Frau lernen sich früh kennen und wie das Schicksal so will, wird sie schwanger. Bea tritt in ihr Leben und gemeinsam wollen sie der Herausforderung Eltern zu sein, entgegen treten. Die ersten 3 Jahre geht alles gut. Bis eines Tages bei einem Spaziergang Bea zusammenbricht. Im Krankenhaus lässt sich nichts feststellen, aber mit der Zeit kommen die Anfälle immer häufiger und Bea`s Eltern fällt immer mehr auf, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Ihre Entwicklung verzögert sich und bald muss sie sowohl in einen besonderen Kindergarten, sowie später auch in eine besondere Schule. Die Medikamente und auch die Pflege werden immer intensiver, die Verzweiflung ihrer Eltern immer größer. Doch die Ärzte bleiben ratlos und Bea`s Krankheit und eine passende Therapie, wird leider nicht gefunden.

 

Da Bea eine kleine gesunde Schwester hat, fällt es den Eltern sehr schwer beiden gleich gerecht zu werden. Die ständigen Krankenhausaufenthalte und der Alltag mit ihr, zehren an ihren Nerven. Sie lieben Bea zwar, aber sie wird immer auf dem Stand einer 1 1/2 jährigen bleiben. Ihre Pflege muss immer mehr und intensiver gewährleistet sein. Sie wissen irgendwann nicht mehr weiter und müssen eine sehr schwere Entscheidung treffen, sie geben sie mit 13 Jahren in eine Vollzeitpflegeeinrichtung.

 

Meine Meinung

 

Sebastian Willing will mit seinem Buch "Bea geht - Ein Abschied auf Raten", von dem schweren Weg den er und seiner Familie gehen mussten berichten. Denn dieses Buch, ist keine erfundene Geschichte, sondern eine Geschichte, welche das Leben geschrieben hat. Ein Schicksal mit dem er und seine Familie bis heute leben müssen.

 

Bea ist inzwischen 17 Jahre alt und glücklich in ihrem neuen Zuhause, die Entscheidung sie wegzugeben, war für sie wohl die richtige. Sie ist vollzeitbetreut, auf ihre Bedürfnisse wird eingegangen und diese Struktur ist für sie das Richtige. Da ich selber früh Mutter geworden bin, kann ich sehr gut nachvollziehen wie es ist, sich ständig Sorgen zu machen. Wir sind total glücklich, das unsere Tochter gesund zur Welt gekommen ist und wir niemals vor so eine schwere Entscheidung gestellt werden. Das größte Glück ist, wenn alle gesund sind. In Bea`s Fall kann man einfach nur hoffen, dass sie in ihrer eigenen kleinen Welt für immer glücklich ist.

Ich war mir erst überhaupt nicht sicher, ob das Buch für mich das Richtige ist, weil ich sehr emotional bin und schnell bei mir die Tränen fließen. Aber da der Autor aus meinem Wohnort kommt, konnte ich einfach nicht anders und habe mich doch herangewagt. Ich habe absoluten Respekt davor, dass die Familie sich 13 Jahre so intensiv um Bea gekümmert hat und ihre Erlebnisse mit diesem Buch versuchen zu verarbeiten. Dennoch ist mir das Buch teilweise zu distanziert geschrieben, Gefühle und Entscheidungen kommen manchmal zu hart rüber, aber jeder verarbeitet erlebtes anders.

 

Wer Bea und ihre Familie kennen lernen möchte, sollte das Buch einfach lesen und wer wissen möchte, wie es nach dem Buch mit ihr weiter ging kann das auf Sebastian Willing`s Blog verfolgen.

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Galdursfrauchens avatar

Rezension zu "Bea geht: Ein Abschied auf Raten" von Sebastian Willing

Eine Geschichte aus dem wahren Leben
Galdursfrauchenvor 3 Jahren

Warum wollte ich es lesen?

Durch eine Lesung des Autors vor einem Jahr in unserem kleinen Dorf, bin ich auf die Geschichte aufmerksam geworden und musste sie einfach lesen. Wie praktisch, dass er ein paar Exemplare dabei hatte.

Es ist eine Geschichte aus dem wahren Leben. Eine schwere Entscheidung muss gefällt werden und ob dies nicht schon schwer genug ist, legt die Bürokratie noch mehr Steine in den Weg.
Bea hat eine Krankheit, welche bis heute noch nicht definiert werden konnte.

Wie hat es mir gefallen?

Wie kann ich ein Buch bewerten, das das wahre Leben geschrieben hat? Ich weiß es nicht und deswegen werde ich es auch nicht tun, jedenfalls nicht im eigentlich Sinne, denn dass ich Dir meine Meinung hierzu mitteile, ist ja schon eine Bewertung 

Ursprünglich ist das Buch als Blog geschrieben worden. Also ein richtiges Tagebuch mit seine Un – und Regelmäßigkeit.

Ich finde, dass die Eltern für sich eine richtige Lösung finden mussten, und wenn das nun bedeutet, ein nettes, kompetentes Heim für Bea zu finden, dann ist es richtig. Auch eine andere Entscheidung wäre richtig gewesen, denn in meinen Augen gibt es hier kein Gut oder Schlecht. Es gibt nur den richtigen Weg mit dem alle leben können und zufrieden sind.

Ich selbst weiß nicht, ob ich es so lange geschafft hätte, aber dies kommt wohl immer auf den eigenen Charakter an und wofür man kämpfen kann und muss. Vielleicht würde ich einen anderen Gedanken darüber haben, wenn ich eigene Kinder hätte.

Ich habe bei diesem Buch viel überlegt, gelacht, fast geweint und mich mit geärgert, denn warum machen es manche Menschen einem das Leben so schwer, wobei es schon schwer genug ist? Wenn du gerne Geschichten aus dem Leben liest, dann solltest Du in dieses Buch mal reinschauen.

Und zusammengefasst?

Ein Buch voller Emotionen und Gedanken. Es zeigt die schönen und traurigen Seiten des Lebens, die jeder kennt.

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dine04s avatar

Rezension zu "Bea geht: Ein Abschied auf Raten" von Sebastian Willing

Bea geht: Ein Abschied auf Raten
dine04vor 5 Jahren

In dem Buch beschreibt (und verarbeitet wahrscheinlich) Sebastian Welling den Weg den sie mit Ihrer kranken Tochter Bea gegangen sind.

Als gesundes Kind kommt Bea zur Welt. Doch mit knapp 3 Jahren werden die ersten Entwicklungsverzögerungen bemerkt. Als mysteriöse Krampfanfälle hinzukommen sind selbst die Ärzte bald mit ihrem "Latein" am Ende.

Das Buch lässt den Leser an den Höhen und Tiefen, der Ratlosigkeit, die immer wieder aufkeimende Hoffnung und letztendlich der wohl schwersten Entscheidung im Leben der Eltern teilhaben.


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