Sebastien de Castell Blutrecht

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Inhaltsangabe zu „Blutrecht“ von Sebastien de Castell

Einst waren die Greatcoats Helden. Als fahrende Richter und begnadete Kämpfer zogen sie durch das Reich Tristia, um im Namen des Königs Gerechtigkeit zu bringen. Doch dunkle Kräfte bewirkten den Sturz ihres Herrschers und besiegelten damit das Schicksal der Greatcoats. Wenige Jahre später steht Tristia am Rand des Untergangs. Die Herzöge regieren mit Willkür und Chaos, und die Greatcoats sind weit verstreut, gebrandmarkt als Verräter, Diebe und Mörder. Ihre legendären Uniformen sind nur noch Fetzen, die an eine ruhmreiche Vergangenheit erinnern. Alles, was ihnen geblieben ist, ist ein Versprechen, das sie ihrem König gaben. Das Versprechen, eine letzte Mission zu erfüllen.

Einfach voll von unglaublichen Witz, Spannung, guten Kämpfen, epischen Augenblicken und tiefgründigen Sprüchen. Ich liebe die Greatcoats!

— sternenwort
sternenwort

Tolle Geschichte. Großartiger Schreibstil.

— Ramona91
Ramona91

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  • Die Schnüss is schneller als das Schwert

    Blutrecht
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    "Ich hasse Magie." Am Anfang- ich setz' ja immer ganz gern Zitate mit ein, aber in diesem Fall haben wir es mit Batman, Ironman und Greenlantern zu tun, die alle als die drei Musketeere verkleidet sind und sich alle ganz doll lieb haben. Das zu erst einmal wie ein Krimi oder Thriller wirkende Cover kommt mit einem unverschämten Bild- in- Bild Versuch daher, welches uns ganz schön an der Nase herum führt. Genauso ist auch de Castells Stil. Er schickt nicht nur wissend die 'Lumpenmäntel' in die Irre und lässt sie ein um's andere Mal fast verrecken, nein den Leser hält er ebenso an der kurzen Leine. Durch die Ich- Perspektive und die immer wieder auftauchenden Rückblenden in die Vergangenheit des Hauptcharakters: Falcio val Mord- äh Mond. Von seinen Kindertagen bis hin zu seiner jetzigen prekären Situation, bleiben auch keine Möglichkeiten um Szenen zu wechseln. Die Handlung bleibt bei Falcio und als Leser kann man nur genau das beurteilen was er einem Preis gibt oder mitbekommt. "Ein König verkündet Gesetze wie er will, Ein Herzog beherrscht das Land, das er will, Eine Frau beherrscht mein Herz, wenn sie will, ...aber niemand herrscht über meine Karawane!" Ein König... DER König, wenn man Falcio fragen würde. Ein Freund, ein geliebter Freund, ein Mann, den ich zu gerne kennen gelernt hätte, aber wie wir ja schon wissen, ist dieser leider bereits tot und der versprengte Rest seiner phantastischen Trattari rennt herum und schlägt sich halt so durch, wenn sie nicht gerade zu Raubrittern geworden sind oder von irgendeiner Stadtwache zwischen Hier und Da (nächstes Mal ne Gebietskarte bitte) auf 'der Speer' hingerichtet werden. Wobei man aber schon sagen muss: Es ist schon verdammt schwer einem oder einer dieser 144 Greatcoats beizukommen. Ach, diese Mäntel... braun, lang, abgewetzt, ein Emblem auf der Brust, ein hochklappbarer Kragen, eingenähte Knochenplatten als Protektoren. Getragen wir er meist wohl mit hoch gekrempelten Ärmeln (ja die Jungs packen ja auch gern zu), aber wenn man sie abwickelt, kann mit einer Schlaufe noch einen Trick aus dem Ärmel geschüttelt werden. Einer der unzähligen 'Gimmicks' die jeder Supermann in seinem Gürtel- äh die in den Taschen verborgen sind und auf ihren Einsatz warten. Dabei ziehen die ausgebildeten Recken es vor in der Regel nicht zu Erst zu schießen- denn sie sind nicht weniger als Urteilsverkünder. Sie sollten gar keine Privatarmee sein, sondern schlau und gerecht. Das macht sie ja beinah schon zu Übermenschen. "Die Armee besteuert die Kuh in meinem Stall, wenn sie will, Das Herzogtum besteuert den Rest vom Hof, wenn es will, Der Hausbesitzer besteuert meinen linken Arm, wenn er will, ...aber niemand besteuert meine Karawane!" Wirkliche Helden sind sie aber gar nicht. Sie haben Fehler und sie machen Fehler. Wobei mir einer der besten Freunde Kest da wohl eher nicht zustimmen würde- der immerhin der übertollste Schwertkämpfer aller Zeiten ist. Aber auch der dritte im Bunde: Brasti (und es ist purer Zufall, das dies das althochdeutsche Wort für: 'Schwätzer' ist) hat Talente die nicht nur seine vorlaute Schnüss oder seine Lendengegend betreffen. Das ist ein sehr hervorstechendes Merkmal dieses Romans. Die Schnodder- Sprache. Oder sollte ich lieber sagen: Zynismus. Da wird alles, aber auch wirklich alles mit einem echt passenden oder unpassenden Spruch kommentiert. Was es so schwer macht, ernst zu bleiben beim lesen, wo es doch so spannend und mitreißend ist. Aber gerade dieser Humor vollendet die Charaktere und ihre Gesinnung. Und wenn sie mal nichts Blödes oder Gemeines sagen, tja dann is aber das Häufchen Fäkalien richtig am dampfen. Stichwort 'Dampf': Hier wird allerhand Dampf abgelassen. Vorwiegend gegen niedrige Adelige, mittlere Adlige, höhere Adelige und überhaupt alles und jeden und wehe es sagt noch einmal einer: 'Lumpenmäntel'- dann könnte es passieren, das der ein oder andere einfach nicht mehr an sich halten kann. Es ist aber auch ein Kreuz- da ist man so ehrenhaft und loyal und tapfer und alle Welt verabscheut einen- Warum nur? "Schlag mich im Kampf, ich wette, das kannst du, Betrüg mich beim Kartenspiel, und ich falle auf dich rein, Nimm mir mein Leben, wenn du glaubst, du schaffst das, Aber bevor du meine Karawane bekommst, bist du schon lange tot!" Die Sherrifs von Tristia (ob das von 'trist' kommt?) in ihren Mänteln sind keine Diebe! Da würden mir alle bis auf Brasti widersprechen. Und Mörder- also bitte- Kest hat versprochen solange der erste Kantor lebt die Füße still zu halten- oder zumindest solange er in der Nähe ist! Verräter?- Es ist nichts so wie es scheint- ist es Verrat seinen eigenen König zu ehren und zu lieben und ihm jede 'Geis' die er einem auferlegt bis zum mit Erdbeergeschmack gekrönten Ende zu erfüllen? Fragt sich einmal mehr was die Leute besser aufnehmen: Verrat oder Schwurbruch. Oder ist es gar dasselbe? Was ist das nur immer, das die Bevölkerung ihre Sündenböcke lieber zur Stadt hinausprügelt, anstatt denjenigen zu hängen, der nicht zählen kann und aus einer Blutwoche 10 Tage macht? Menschen... so manipulierbar- das Land sehnt sich nach einem neuen Monarchen! Ja, das ist aber gar nicht so einfach wie unsere kleine Truppe hier fest stellen muss. Sie sollen irgendwelche 'Charoite' aufspüren und sie haben noch so einen Rest Hoffnung, das sie es irgendwie schaffen zu überleben. Aber je weiter die Geschichte voran schreitet und die Rückblenden gezielt Aufklärungen geben, desto klarer wird, das Götter und Heilige anscheinend keine Lust mehr haben auf dieses Pack. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich- aber irgendeiner schafft es ja immer sich aus der Menge hervor zu heben. Oder Eine. In diesem Buch haben wir nämlich auch ein paar Figuren die sich für die Rolle der 'Milady' qualifizieren. "Meinem Herren gehört mein Land. Mein Schutzheiliger führt meine Hand. Mein Gott weiß, dass ich ihm Gehorsam schulde. Aber mein Bruder ist der Mann, der meine Karawane beschützt." Am Ende hab ich zweimal aufgeheult- nein dreimal. 'Loriot' lässt grüßen: „Wer?- Er?- Was?- Oh!- Sie? Uh!- Hn!- Nein!- Oooh!“ Und ich darf es ja nicht verraten, will ja nicht, das einer schon all die Finten und Tricks vorher durchschaut, sondern das ihr euch alle schön mitziehen lasst in diesen Strudel aus Intrigen, hervorragend beschriebenen Kampfszenen und dem erstklassigen Humor. Das de Castell dezent darauf hinweist das er sein Archäologiestudium beendet und dann doch keinen Spaß am Buddeln hatte und mal eben spontan den Beruf wechselte um Kampf- Choreograph zu werden, hat ihm und seiner schneidenden Schreibweise sehr gut getan. Aber so mach ich das ja auch immer, wenn ich mal keine Lust mehr auf meinen Job hab, dann werf' ich mein Schäufelchen einfach weg und mach was anderes. Gut, das die Charaktere da anders und sich ziemlich sicher sind wer sie sind- äh meistens... „Nein Hauptmann, glaube mir, das war nicht verrückt. Ich war schon mal verrückt, das klingt ganz anders.“ Feltock blieb der Mund offen stehen: „(…) Wie hört sich das denn dann wohl an?“ „Leise“ sagte ich, „hauptsächlich ganz leise.“ Fazit: "Das Lied ist schneller als das Schwert." Was völlig überflüssig für mich war: Die Kapitelüberschriften. Schön... und der Autor hat sich dabei bestimmt auch was gedacht, aber sie gingen in der Grafik unter und störten meinen Lesefluß. Ich war so sehr in dieser Welt abgetaucht, das es einfach völlig irrelevant war. Und jetzt wo ich das Buch grad umdrehe: „Ihr Name: steht für das Gesetz, Ihr Schwert: kämpft für Gerechtigkeit, Ihr Wille: beschützt die Schwachen“ wieso muss ich jetzt an: „Ein Ritter gelobt die ewige Tapferkeit, Sein Mund sagt nur die Wahrheit, sein Herz... sein Schwert... “ aus Dragonheart denken? Vielleicht weil dieser Fantasyroman zwischen Abenteuer und Epos ein paar wirkliche Helden hat, die sich vor allem dadurch auszeichnen das sie sich sympathisch mit Macken und auf die Schnauze hauen, durch eine schlüssige Handlung bewegen. Und es bleiben noch viele Möglichkeiten und Wege offen für den geplanten Vierteiler. Aber erst einmal haben alle noch lebenden Jungs und Mädels dieser Abenteuergruppe einen Stufenanstieg verdient. Und wie so oft bei der Frage: Wer ist hier WIRKLICH der Held- sollte man nie die Personen vergessen die den Tag retten, wenn die Situation aussichtslos erscheint. Einer meiner persönlichen Helden: 'Blonder' und 'Ungeheuer'- natürlich- ich meld' mich auch im Sommerkurs für 'Fabeltierisch' an- Versprochen! Denn weiter geht es mit dem zweiten Teil 'Hochverrat' schon im Herbst und mit der Frage: Wie viele ECHTE Greatcoats hat die Welt denn nun zu bieten? Werden sie vereint reiten? Werden die Heiligen (also die 'kleinen Götter') sich die Ehre geben? Und werden die Herzöge endlich kapieren das Recht nicht gleich Blut ist? Der deutsche Titel legt nämlich etwas viel Augenmerk auf das Blut im Gegensatz zu dem Englisch: 'traitor's blade'. Urteil: Dieses Buch macht alles richtig. Aber ich weiß wirklich nicht auf welchen Heiligen ich mich jetzt berufen soll: Shiulla, der mit Bestien badet Zaghev, der für Tränen singt Caveil mit dem blutigen Gesicht, dessen Klinge Wasser schneidet Werta, der auf den Wellen wandelt Gan, der beim würfeln lacht Birgid, die Flüsse weint Laina, die für die Götter hurt Merhan, der die Pfeile lenkt Ach, nehmen wir sie doch alle: voll ins Schwarze. Tipp: Einen Blick wert: die decastell Homepage. Inklusive: Werde ein Greatcoat- in den Farben wie Grün, Blau oder Schwarz... Mein Dank: Geht an Lovelybooks, bei denen ich aus dem Lostopf gezogen wurde und an einer Leserunde Teil genommen habe. Heisser Tipp: Unser Interview mit Brasti über 'Sebastien- wen- interessiert- dieser- Kerl- eigentlich- de Castell'.

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    • 4
    Jojokka

    Jojokka

    21. August 2015 um 19:27
  • Greatcoats - Blutrecht

    Blutrecht
    thebookpassion

    thebookpassion

    10. June 2015 um 00:18

    Vor langer Zeit waren die Greatcoats die Gesetzeshüter des Königs, die für Ordnung und vor allem Gerechtigkeit sorgen sollten. Doch die Herzöge weigerten sich die Regeln des Königs zu akzeptieren und brachten ihn kaltblütig um. Die Greatcoats sind seit diesem Tag Geächtete, denn sie sahen bei der Ermordung des Königs zu und versuchten nicht die schreckliche Tat zu verhindern. Seither sind sie Diebe, Herumtreiber und vollkommen nutzlos. Die Herzöge regieren das Land mit Willkür und kalter Brutalität. Doch Falcio, der Anführer der Greatcoats wurde vor dem Tod des Königs noch auf eine letzte Mission geschickt und er setzt alles daran diese Mission zu meistern, denn der Erfolg der Mission entscheidet über die Zukunft des Landes und des Volkes. ,,Blutrecht“ ist ein absolut gelungener Auftaktband und konnte mich vor allem durch die kreativen und interessanten Ideen des Autors begeistern. Die Magie spielt in diesem Band nur eine sehr geringe Rolle und sie wird praktisch nur angedeutet, da, wie in vielen Auftatktbänden, vor allem die Welt und die Konflikte dargestellt und vorgestellt werden. In dem Roman werden keine Ritter thematisiert, die eine glänzende Rüstung tragen und über jede Anschuldigung erhaben sind. Die Greatcoats tragen keine unpraktischen Rüstungen, sondern Ledermäntel, die sie in Kampf schützen aber sie z.B. nicht in ihrem Bewegungsspielraum einschränken. Der Autor achtet auf Kleinigkeiten und hat die Welt perfekt ausgearbeitet. So hat er eine interessante und gut nachvollziehbare Religion ausgearbeitet, diese lässt die Welt wesentlich realistischer wirken, auch wenn die Protagonisten nur wenig Interesse an Religion hegen. Vor allem Kampfszenen spielen in dem Roman eine wichtige Rolle. Sie sind detailliert ausgearbeitet, wirken jedoch nicht zu brutal. Es wird einfach deutlich, dass der Autor unter anderem Kampf-Choreograph ist und sich mit der Materie auskennt. Der Autor bedient sich einem eher seltenen Stilmittel. Er lässt den Protagonisten Falcio die Geschichte erzählen und so ist der Roman praktisch die Biografie von Falcio. Der Protagonist spricht einen direkt an und der Erzählstil ist daher sehr persönlich und eindringlich. Falcio erzählt seine Geschichte zum größten Teil in chronologischer Reihenfolge, er schiebt jedoch Textpassagen mit Ereignissen ein, die schon wesentlich früher stattgefunden haben, da er der Meinung ist, dass man diese Textpassagen für das Verständnis benötigt und um verschiedene Handlungen und Beweggründe besser verstehen zu können. Der Schreibstil an sich ist sehr abwechslungsreich und ließ sich sehr flüssig lesen. Die witzigen Dialoge, die voller schwarzer Humor sind haben, mich oft zum Lachen gebracht und haben die doch eher ernste und tragische Geschichte aufgelockert. Die Figuren können auf manchen vielleicht etwas naiv wirken, da sie allesamt an die Legende der gerechten Greatcoats glauben und auch ihr Leben danach ausrichten. Mir hat dieser Wunsch und die Suche nach ihrem Platz in der Welt einfach gefallen. Die Figuren wachsen in einer Welt voller Verachtung und Hass auf. Jeder ist voller Angst, Misstrauen und auch Missgunst. Die Herzöge herrschen willkürlich und morden und plündern ohne ersichtlichen Grund oder um ihre Machtstellung zu verdeutlichen. Doch Falcio und seine Kumpanen wollen nicht aufgeben und glauben immer noch an das Gute im Menschen und vor allem an Gerechtigkeit, sie sind die Helden einer grausamen Welt und keiner erkennt es an, denn die Leute begegnen ihnen mit Misstrauen und Unmut. Die Greatcoats sind jedoch durch ihre Normen und Werte stark in ihrer Handlung eingeschränkt, da sie ihren Idealen immer treu sind und sich strikt weigern sich der Brutalität ihrer Welt anzupassen. Sie befolgen die Gesetzte des Königs und sind daher auch oft in der Rolle als Gesetzeshüter gefangen. Der Autor verdeutlicht in seinem Roman, dass Normen und Werte wesentlich wichtiger sind als Ehre und er nimmt das Bild des glänzenden Reiters auseinander, denn die Ehre besagt den Rittern in ,,Blutrecht“ z.B., dass sie ihrem Herren folgen müssen und sie nicht gegen die Befehle des Herren verstoßen dürfen, auch wenn dies bedeutet, dass der Ritter dafür unschuldige Menschen abschlachten muss. Trotz moralisch fragwürdigen Handlungen verliert der Ritter nicht seine Ehre und ansehen, da er seinem Herzog treu dient. Falcio und seine Kumpanen wirken in dieser Welt sehr verloren und stellenweise wissen sie nicht, wie sie einen Ausweg aus wirklich gefährlichen Situationen finden können. Oftmals gelingt es ihnen jedoch sich aus der Situationen zu befreien. Der Autor schildert diese Situationen mit viel Witz und guten Ideen, sodass die Lösung der Probleme nie aufgesetzt, unrealistisch oder zu gewollt wirkt. Falcio und seine Kumpanen Brasti und Kest sind sehr verschiedene Charaktere und jeder hat seine Eigenheiten. Brasti liebt z.B. schlechte Witze und weiß einfach nicht, wann man still sein sollte, um die Situation nicht zu verschlimmern. Kest dagegen ist sehr ernst und einer der besten Kämpfer. Er und Falcio kennen sich schon ein Leben lang und sie vertrauen sich blind. Alles in allem konnten mich vor allem die Figuren begeistern, denn sie verleihen dem Roman das gewisse etwas. Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mit Falcio mitgefiebert und ich konnte sein Weltbild und den Wunsch nach Gerechtigkeit absolut verstehen. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Nicht zu empfehlen, wenn man sich beim lesen "fallen lassen" möchte

    Blutrecht
    DreadZzZtante

    DreadZzZtante

    08. February 2015 um 15:42

    Der Schreibstil gefällt mir wirklich unglaublich gut! Und das war auch der Grund warum dieses Buch von mir 3 Sterne bekommen hat. Denn: Irgendwie bin ich mit der Handlung nicht so ganz zurechtgekommen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich das Buch im Zug und Bus gelesen hab und ich mich da immer nicht ganz so gut konzentrieren kann. Aber ich mein lesen soll ja Spaß machen und nicht mega anstrengend, weil man sich so konzentrieren muss. Ich bin dann irgendwann einfach nicht mehr hinterhergekommen und hatte einfach keinen Spaß mehr am lesen. Da hat mich dann auch nur der Schreibstil gerettet. Die Charaktere waren so lala. Mir sind sie irgendwie so gar nicht ans Herz gewachsen und ich würde sie auch nicht vermissen. Fazit: 3 Sterne Buch mit super Schreibstil und mittelmäßer Handlung. Nicht zu empfehlen, wenn man sich beim lesen "fallen lassen" möchte und nicht hochkonzentriert sein will. Für Fantasy - Fans aber sicher einen Blick wert.

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  • Buchverlosung zu "Tintenherz" von Cornelia Funke

    Tintenherz
    BlackSnow

    BlackSnow

    Hallo miteinander,

    Ich bin neu hier und würde gern fragen ob jemand ein Angebot hätte zum tauschen gegen mein Tinitenherz.Es ist in gutem Zustand.

    Ich freue mich auf eure Angebote ;)

    • 8
  • Fantasievoll und witzig, aber manchmal zu viele Sprünge

    Blutrecht
    IraWira

    IraWira

    09. December 2014 um 12:45

    Das Buch überzeugt einerseits durch eine gut ausgefeilte Welt mit interessanten Aspekten und durch tolle Charaktere. Auch die Dialoge waren witzig und es brachte Spaß, das Buch zu lesen - meistens. Manchmal war es mir aber auch etwas viel von Allem, ich hatte das Gefühl etwas erschlagen zu sein von den ganzen Geschehnissen und den Zeitsprüngen. Dann fiel es mir recht schwer, wieder weiterzulesen und ich musste mich etwas überwinden, wieder zum Buch zu greifen. Wenn ich dann wieder dabei war, war es wieder okay, bis es dann doch wieder zu viel war. Es ist definitiv ein Feuerwerk von Ideen und Witz, allerdings gibt es auch durchaus Szenen, die mir recht schwer im Magen lagen, auch wenn sie ihre Breechtigung haben und nicht unnötig grausam oder blutig oder dergleichen sind, sondern einfach nur Szenen sind, die notwendig sind für den Verlauf oder das Verständnis der Geschichte und der Personen. Das Buch ist sehr fantasievoll geschrieben und wartet mit vielen überraschenden Wendungen auf, insgesamt hat es mir auch Spaß gebracht, es zu lesen, auch wenn ich es manchmal zur Seite legen musste.

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  • Rezension zu Blutrecht von Sebastien de Castell

    Blutrecht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. October 2014 um 18:39

    Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Die Rezensionen zu Sebastien de Castells “Blutrecht”, dem Auftakt seiner Serie um die “Greatcoats”, klangen ja wirklich vielversprechend, aber irgendwie wollte es zwischen mir und dem Buch nicht so richtig funken. Eigentlich hat der Autor alles in dieses Buch untergebracht, was eine solche Geschichte braucht: Verwegene, heroische Kämpfer, jede Menge Action, eine düster-fesselnde Atmosphäre und trockener Humor. Dummerweise bin ich mir einfach nicht wirklich sicher, wie gut mir dieses Buch denn nun wirklich gefallen hat. Ein wenig haben mich die Greatcoats ja tatsächlich an die drei Musketiere erinnert, da muss ich den vielen anderen Rezensenten, die diesen Vergleich gezogen haben, glatt weg zustimmen. Aber “Die drei Musketiere” trifft “Das Lied von Eis und Feuer”? Nein, der Vergleich haut für mich dann doch nicht hin, dafür fehlt der Geschichte dann doch eine gewisse Finesse. Zum einen bleibt die Welt, die Sebastien de Castell hier geschaffen hat, dann doch etwas blass, der Autor macht es sich recht einfach mit dem Weltenaufbau, indem er darauf verzichtet genauere Details Preis zu geben. Das bedeutet zwar nicht, dass die Welt, die der Autor schafft, flach oder schlecht ist, aber für meinen Geschmack fehlt es ihr einfach an Tiefe. Zum anderen bin ich mit den Charakteren, vor allem dem Protagonisten Falcio, einfach nicht warm geworden. Es passte irgendwie nicht. Die Figuren in “Blutrecht” sind zwar nicht unsympathisch, aber ich bin nicht immer so recht mit ihren Handlungen klar gekommen, konnte sie nicht immer nachvollziehen und das stört dann doch beim Lesen. Trotzdem, alles in allem ist “Blutrecht” ein guter Auftakt für Sebastien de Castells “Greatcoats”-Reihe, die ich zwar nicht unbedingt weiter verfolgen werde, aber die für Fans fantastischer Mantel und Degen Romane sicherlich einen Versuch wert ist.

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  • Vom verehrten Held zum verachteten Lumpenmantel

    Blutrecht
    mieken

    mieken

    Sie wurden erschaffen um Recht zu sprechen und endeten als geächtete Feiglinge. Die Greatcoats des Königs Paelis. Falcio wächst in Armut und ohne Vater auf. Er lernt mit dem Schwert zu kämpfen, trifft mit siebzehn die Liebe seines Lebens und verliert mit zwanzig im Blutrausch fast seinen Verstand. Der erste Kantor der Greatcoats! Die Greatcoats, als Märchen verschrien, werden ins Leben gerufen. Es gibt 144 von ihnen. Sie reisen durch die Städte und Dörfer um Recht zu sprechen. Sie reiten im Namen des Königs, unterliegen aber nur dem Gesetz. Doch die Herzöge haben ihre eigenen Pläne. Der König wird gestürzt und ermordet. Die Greatcoats geben ihren König kampflos auf und werden als Feiglinge verspottet, verachtet und verfolgt... Es geht um Macht, Herrschaft und Intrige, um Rache, Selbsthass und um Freundschaft. Die Geschichte wird aus Sicht des Protagonisten Falcio val Mond erzählt, der sich immer wieder auch direkt an den Leser wendet. Er ist mit seinen zwei besten Freunden Brasti und Kest unterwegs und der Schlagabtausch untereinander ist einfach klasse. Der Schreibstil ist sowohl geistreich als auch zynisch und makaber mit genau der richtigen Menge an Humor. Sebastien de Castell konnte mich schon allein mit den Beschreibungen der Kampszenen überzeugen. Es gibt gleich mehrere Helden und alle waren mir auf Anhieb sympathisch. Eine hin und wieder derbe Ausdrucksweise hat garnicht gestört, sondern passte in die Atmosphäre des Buches. Der Fantasyanteil gerät etwas in den Hintergrund, was aber überhaupt nicht nachteilig ist. Es gibt Magie und Fabelpferde, es gibt eine erschaffene Welt mit seltsamen Traditionen und es gibt Helden. Endlich mal wieder ein 5 Sterne Buch :)

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    • 5
  • Eine völlig andere Welt

    Blutrecht
    susanna_montua

    susanna_montua

    23. October 2014 um 08:49

    Meine Meinung: Ich habe dieses Buch von unserer Lesekatze Key ausgeliehen bekommen, nachdem sie ja so richtig begeistert war. Natürlich gab sie uns im Vorfeld ein paar Schmankerl, sodass mir klar wurde, das hat was von den drei Musketieren, das muss ich auch mal lesen, obwohl es, im Gesamten gesehen, eigentlich gar nicht mein Genre ist. Nun, da hatte ich es nun und es hat mich eingeschüchtert. Auf etwa 443 Seiten erstreckt sich dieses Buch und wer mich kennt, weiß, dass mir Bücher mit diesen Ausmaßen ernsthaft den Angstschweiß auf die Stirn jagen. Aber hey, das Cover sah super aus. So schön blutrot, ein Mann mit Schwert, toller Schriftzug – perfekt. Okay, dann wage ich also das Abenteuer. Und ließ mich von Falcio val Mond in seine Geschichte ziehen. Falcio ist der erste Kantor der Greatcoats, die von König Paelis ins Leben gerufen wurden, um, auf gut Deutsch, für Recht und Ordnung zu sorgen. Und Falcio ist gut in dem was er da tut. Ihm zur Seite gesellt sich Kest – ein wahrer Gott in der Schwertkunst, wenn man so möchte, kein anderer beherrscht diese Kunst so gut wie er. Ebenso ist er mutig und sich für nichts zu schade. Brasti gehört ebenso zu dem Gespann – ich sagte ja, hat was von den Musketieren (nur besser). Er ist ein bissl von sich eingenommen, aber hallo, er als Bogenschütze kann sich das wirklich leisten, wie ich finde. Daneben gibt es dann noch Aline. Eigentlich zwei, aber das soll euch Falcio am besten selbst erzählen. Mir geht es um Aline, das Mädchen, das es zu beschützen gilt und das ist wahrlich keine einfache Aufgabe. Nun mal zur Sprache und meinem Knackpunkt. Also, wir haben es hier, meiner Meinung nach, mit einem richtigen Männerbuch zu tun. Es wird gefickt und gevögelt, geschlachtet und ermordet, gejagt und geflucht. Sprich, überschäumende Männlichkeit auf nahezu jeder Seite, etwas blutiges Gemetzel (holla die Waldfee, das hatte was von Sherlock Holmes, ich wusste immer haargenau, was gerade abging und das, ohne wirklich je einem Kampf beigewohnt zu haben) und natürlich Verstrickungen. Alles wirklich gut in passende Dialoge verpackt und in schmückende oder gar nüchterne Beschreibungen. Der Ton der Geschichte wurde ganz klar getroffen, wenngleich es nicht meiner war. Zumindest nicht immer. Fazit: Nun, was ich wollte, bekam ich, Musketiere. Auch wenn ich kein Freund dieser bin. So hat mich Blutrecht dahingehend überzeugt, das es unter Kämpfern und Kantoren noch richtig coole Socken gibt, die selbst mich zum Schmelzen gebracht hatten. Saubere Kampfkünste, tolle Verstrickungen. Ich wusste lange nicht, worauf Falcio nun eigentlich hinauswollte. Zum einen wurde anschaulich die Geschichte um den gefallenen König Paelis erzählt, zum anderen auch die Geschichte um den ersten Kantor selbst. Das Zerschlagen der Greatcoats und die Hoffnung unserer drei Protagonisten. Ohne Umschweife kam der Autor stets zum Punkt, baute sehr viele Sequenzen ein, die mich zum Schmunzeln brachten, ehe es im Gegenzug nüchtern blutig wurde. Aber er ließ mich nie alleine. Es gab an der ganzen Geschichte nicht einen Punkt, bei dem ich sagen würde, es hätte darauf verzichtet werden können. Dennoch bleibt die Frage, ob ich den zweiten Band lesen möchte. Dass die Geschichte lange noch kein Ende gefunden hat, das wird klar. Auch wenn das Ende von Band eins mit einer tollen Schlacht aufwartet, nachdem ich als Leser eigentlich glaubte, nun sei alles aus. Wobei zu erwähnen ist, dass ich als Leser sehr oft vor der Geschichte saß und dachte »Tja, Falcio, das haste nun wirklich versemmelt, wie willst du da jemals am Stück herauskommen« und dennoch hat er es immer wieder geschafft und das durchaus überzeugend. Allerdings, es war nichts für mich, trotz des ganzen Lobs. Es war mir zu … zu … zu … ich weiß es nicht. Komisch? Sicherlich, eigentlich sollte ich beschreiben können, was mir zu … war, aber ich bin nicht im Stande dazu, hmm … Vielleicht war es mir einfach zu sehr Schlacht, zu sehr historisch ohne historisch zu sein? Ich werde vielleicht irgendwann noch drauf kommen. Aber, das muss ich nun betonen, es war keinesfalls schlecht und ich gebe hierfür eine Leseempfehlung, denn es machte mir auch sehr viel Spaß!

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  • Leserunde zu "Blutrecht" von Sebastien de Castell

    Blutrecht
    TinaLiest

    TinaLiest

    Sie sind Verräter. Diebe. Mörder ... und Helden! "Blutrecht" ist der Auftakt der Fantasyreihe rund um die Greatcoats, den fahrenden Richtern und Gesetzeshütern des Königs - zumindest bevor dieser gestürzt und ermordet wurde. Diesen packenden Auftakt der neuen Reihe, geschrieben von dem kanadischen Autor Sebastien de Castell, dürfen echte Fantasy-Fans nicht verpassen: Eine ehemals heldenhafte Kämpfertruppe, böse Mächte und blutige Schlachten im fernen Reich Tristia! Spannende Lesestunden, ein bisschen à la "Die drei Musketiere" sind hier garantiert! Für "Greatcoats"-Nachschub ist auch bereits gesorgt: Der zweite Band der Reihe, "Hochverrat", wird bereits im September erscheinen. Mehr zum Inhalt von "Blutrecht": Falcio ist der Anführer der Greatcoats. In der Kunst des Kampfes ebenso geschult wie im Gesetz des Reiches Tristia, ziehen die Greatcoats als reisende Gesetzeshüter durchs Land, um Gerechtigkeit zu bringen und das Wort des Königs zu verbreiten. Sie sind Helden. Oder vielmehr waren sie es, bis sie tatenlos zusahen, wie die dunklen Herzöge von Tristia das Königreich übernahmen und den Kopf des Königs auf einen Pfahl spießten. Nun bewegt sich Tristia am Rande des Untergangs, und die Barbaren an den Grenzen warten nur darauf, ins Land einzufallen. Die Herzöge regieren mit Willkür und Chaos, und die Greatcoats sind weit verstreut, gebrandmarkt als Verräter, Diebe und Mörder. Ihren legendären Uniformen sind nur noch Fetzen, die an eine ruhmreiche Vergangenheit erinnern. Alles, was ihnen geblieben ist, ist ein letztes Versprechen, dass sie ihrem getöteten König gaben. Das Versprechen, eine letzte Mission zu erfüllen. Doch wenn sie damit Erfolg haben wollen, müssen sie sich wieder vereinen – oder miterleben, wie die Welt um sie herum in Feuer untergeht ... Zur Leseprobe Wollt ihr im Reich Tristia mit Falcio und seinen Männern von den Greatcoats Schlachten schlagen und für Gerechtigkeit sorgen? Möchtet ihr wissen, ob es gelingt, die letzte Mission des getöteten Königs zu erfüllen? Dann bewerbt euch für eines der 25 Exemplare von "Blutrecht", die wir gemeinsam mit Piper für eine Leserunde verlosen. Beantwortet dazu einfach folgende Frage: Was macht für euch einen Helden aus? Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven und zeitnahen Teilnahme an der Diskussion in der Leserunde, sowie zum Veröffentlichen einer Rezension bei LovelyBooks verpflichtet.

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    • 403
  • Blutrecht - Greatcoasts 1

    Blutrecht
    vormi

    vormi

    Greatcoats - die Musketiere in dieser tollen High Fantasy Geschichte. Sie sind die Botschafter des Königs, sie reisen kreuz und quer durch's Land als Richter, schlichten Streitigkeiten und versuchen dem gemeinen Volk die Gesetze näher zu bringen. Und das geht erfahrungsgemäß am besten, in dem sie die Gesetze singen. Eine der vielen ungewöhnlichen Ideen von König Paelis, der die Greatcoats aus dem Reich der Legenden wieder in's Leben gerufen hat. Aber warum hat keiner eingegriffen, als der König ermordet wurde...? Zum Glück gibt es den 2. Teil "Greatcoats - Hochverrat" schon ab 6. Oktober 2014! Dann kann ich Falcio de Mont und seine Gefährten wieder auf seinen Abenteuern begleiten. Ich freu mich drauf, denn es ist echt selten, daß mich ein Buch so begeistert hat. Eine Mantel- und Degengeschichte, voll mit ungewöhnlichen Einfällen. Witzig erzählt, die Vorgeschiche erfährt der Leser scheibchenweise in Rückblicken. Auch eine interessante Art und Weise, den Leser erst selber Rätseln zu lassen, was wohl vorher passiert ist. Umso mehr freut man sich, dann die Hintergründe zu erfahren. Großartige Kampfszenen, sehr fantasievolle und einleuchtende Ideen, wie sich Falcio und seine Freunde aus brenzligen Situationen retten können. Einfallsreich, was die Greatcoats alles in ihrem Mantel verborgen haben und womit er ihnen unter Umständen auch mal das Leben retten kann. Mich hat die Story total begeistert. Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch das Cover, mit dem leuchtendend roten Cape, in dem eine Kampfszene zu sehen ist. Leider konnte ich bisher nicht herausfinden, ob es nach dem 2. Teil noch weitergeht. Hoffentlich! Denn da hätte ich nichts dagegen - von dieser Mantel- und Degentruppe würde ich gerne mehr lesen!!!

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    • 4
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    21. August 2014 um 15:41
  • Huch!

    Blutrecht
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    13. August 2014 um 20:11

    Ich gebe zu, ich bin an diese Lektüre sehr skeptisch heran gegangen. Mantel und Degen Abenteuer sind ja nicht immer so ganz meins. Erstmal fühlte ich mich auch bestätigt, Kampfszenen zu lang, verwirrendes Geblubber über Könige und ihre “Bodyguards” aber dann so nach 150 Seiten, da hatte er mich. Mist, war das spannend und wer spielt hier welches Spiel? Magie? Täuschung? Edelsteine? Leider war die ein oder andere Wendung deutlich zu sehr vorhersehbar, oder zumindest für den aufmerksamen Leser zu erahnen, daher muß ich dafür ein paar Sympathiepünktchen abziehen, aber grundsätzlich wurde ich hier sehr spannend und gut unterhalten. Vorallem die lockere moderne Sprache und der Humor haben mir gefallen. Oft reizt mich nach der Lektüre eines ersten Teils der Rest der Serie gar nicht mehr so, hier ist das anders, im September erscheint die Fortsetzung, die möchte ich auf jeden Fall lesen. Angenehm auch, daß hier zwar die Geschichte am Ende des Buches nicht zu Ende erzählt ist, es aber keinen Cliffhanger gibt und man auch diesen Teil durchaus als einzelnes Buch lesen kann, da die Handlungsstränge alle aufgelöst werden. Gut, man möchte wissen, wie es nun weitergeht, aber das ist ja nichts Schlimmes. Ich fand übrigens die Schneiderin einfach nur abgefahren, aber wenn ich dazu mehr schreibe, dann verrate ich zu viel. Für alle, die eine derbe Sprache nicht abschreckt, die auch ein wenig beißenden Humor vertragen und die Magie in ihren Büchern mögen, für die würde ich die “Greatcoats” in jedem Fall empfehlen!

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  • mittelalteractionheroes

    Blutrecht
    Stonewall

    Stonewall

    13. August 2014 um 17:07

    mittelalteractionheroes: statt in strumpfhosen mit wallenden, großen mänteln in welche allerhand waffen und anderes gepäck passt. okay, das war jetzt ein bisschen bissig. die welt ist toll, die grundstory stimmig, aber die charaktere bleiben irgendwie recht farblos und blass. der roman hat knapp 500 seiten und es passiert allerhand darin. ein bisschen mehr ruhe hätte gut getan.

  • Eine Geschichte von Gerechtigkeit...

    Blutrecht
    Dubhe

    Dubhe

    Als der König noch lebte und die Herzöge noch nicht so viel Macht hatten, gab es die Greatcoats, die im Land umherzogen und für Gerechtigkeit sorgten. Insgesamt gab es 144 von ihnen und jeder hatte einen Mantel, den nur die Greatcoats tragen durften, voll mit Taschen voller Waffen und nützlicher Sachen und gleichzeitig eine Rüstung und ein Schutz zum Überleben unter freiem Himmel. Nun aber ist der König tot, von den Herzögen gestürzt. Aber die Greatcoats haben nicht für ihn gekämpft, denn er hat jedem von ihnen eine Mission gegeben und nach seinem Tod haben sie sich in alle Winde zerstreut. Fünf Jahre sind seitdem vergangen und Falcio, der ehemalige Chef der Greatcoats, versucht seine unmögliche Mission zu erfüllen. Während seiner Suche trifft er auf seine alten Freunde Brasti und Kest. Sie beschützen einen einflussreichen Mann, der die Greatcoats wieder legalisieren soll, doch er wird ermordet und bevor sie als Täter festgenommen werden, flüchten sie aus der Stadt, wovor sie auf eine Karawane treffen, die eine Herzogstochter beschützen soll, die auf dem Weg zu ihrem Vater ist, der sie anerkennen soll. Und hier beginnt das Abenteuer von Falcio und seinen Freunden, die gegen Ungerechtigkeit und Lügen kämpfen und doch nicht dagegen gefeit sind... . Ein großartiges Buch. Endlich mal wieder eine neue und frische Idee in dieser Zeit der Abkupferei und Kopiererei. Auch wenn es sich nicht so anhört, in dem Buch kommen viele fantastische Wesen, Dinge und auch Geschichten vor, auch wenn sie meiner Meinung nach nicht immer dazu passen. Falcio ist ein guter Protagonist, die Handlung dreht sich eigentlich nur um seine Taten, aber er verlässt sich zu viel auf das Glück und ist immer optimistisch. Dieses Verhalten passt sehr gut zum Buch, aber ansonsten bevorzuge ich einen Protagonisten, der auch planen und gut improvisieren kann. Es gibt zwei Handlungsstränge, der erste begleitet Falcio in der Gegenwart im Buch, der andere zeigt die Vergangenheit und wie es dazu gekommen ist. Der Hauptstrang der Erzählung verläuft in der Gegenwart, doch die Kapitel, die in der Vergangenheit spielen machen eigentlich gleich viele Seiten aus, wie der Hautpstrang. Hin und wieder ist es nicht ganz so spannend; es geht hin und wieder nicht mit der Geschichte voran, doch das legt sich nach ein oder zwei Kapiteln wieder. Das Buch ist gut zu lesen und auch der Anfang ist gut gemacht. Das Ende ist wie vielleicht erwartet offen und beantwortet und lässt auch neue Fragen stellen, die dann hoffentlich im bereits angekündigten zweiten Band beantwortet werden!  

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    • 2
  • Blutrecht - ein fesselnder Abenteuerroman

    Blutrecht
    zayuk2000

    zayuk2000

    Die Greatcoats – die Richter des Königs, welche für das Gesetz und die Gerechtigkeit einstehen. Aber der König ist Tod und die Greatcoats sind nur noch ein Schatten ihrer selbst. Falcio, der erste Kantor der Greatcoats reist mit seinen Kameraden Brasti und Kest durch das Land auf die letzte Bitte des Königs hin seine „Charoite“ zu finden. Daneben, dass sie vom Volk verhasst und von den Herzögen verfolgt werden gibt es noch das Problem, dass sie nicht den reinsten Schimmer haben, was diese „Charoite“ sind. Auf ihrer Reise auf der sie versuchen die Greatcoats wieder zu dem zu machen, was sie mal waren, gelangen sie in eine Kette aus Kämpfen, Meuchlereien, Verrat und List. „Blutrecht“ von Sebastien de Castell ist der erste Teil einer Buchreihe. Es ist eine Mischung aus Fantasy und Abenteuer und lässt sich gut und flüssig lesen. Teilweise wird der Leser angesprochen, was mir ausgesprochen gut gefallen hat und einem die Geschichte noch näher gebracht hat. Der Autor erzählt hauptsächlich in der Gegenwart von Falcio, aber um die Geschichte besser zu erklären lässt er einem manchmal in Falcios Vergangenheit blicken. In dem Buch steht Gerechtigkeit an erster Stelle, aber auch andere Werte werden einem durch dieses Buch vermittelt, zum Beispiel Opfer zu bringen, für andere einstehen, Freundschaft, die Schwachen vor Stärkeren beschützen und vor allem an sich selbst nicht zweifeln und immer hinter sich selbst stehen. Der Abenteuerroman ist geeignet ab 15 Jahren. Für Menschen, die die Kunst des Kampfes, oder Geschichten aus dem Mittelalter, also sozusagen der „Ritterzeit“ mögen ist dieser Roman genau das Richtige! Mir hat er aber auch sehr gut gefallen auch wenn er eigentlich nicht meinem Lieblingsgenre entspricht.

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    • 2
    Floh

    Floh

    31. July 2014 um 12:29
  • Ein High Fantasy-Roman, der begeistert

    Blutrecht
    Kittyzer

    Kittyzer

    "Bringst du mich jetzt um? Ich glaubte, ihr Lumpenmäntel würdet so etwas nicht tun, solange es eine andere Möglichkeit gibt", ächzte der Wächter und hielt sich das gebrochene Knie. "Nein, ich werde dich nicht..." Eine Rapierspitze bohrte sich in sein rechtes Ohr. Ich riss die Klinge hoch und erkannte erst dann, dass das Mädchen das getan hatte. Sie hatte die nutzlose Pistole weggeworfen, mein zu Boden gefallenes Rapier aufgenommen und es dem Mann in den Kopf gerammt. Völlig unbewegt zog sie die Klinge wieder heraus, wischte das Blut am Gesicht des Wächters ab und reichte mir das Rapier mit dem Griff zuerst. "Wir sollten laufen", sagte Aline. INHALT: Einst wurden sie verehrt und geliebt: Die Greatcoats, die dem Volk im Namen des Königs Gerechtigkeit brachten und die Schwachen beschützten. Aber der König wurde ermordet, und seine Kämpfer haben tatenlos zugesehen - weshalb sie seitdem als Verräter gelten, als Feiglinge, als "Lumpenmäntel". Falcio val Mond jedoch möchte das ändern, will die Greatcoats wieder zu altem Ruhm zurückführen. Seine Mission ist gefährlich und möglicherweise tödlich, aber er weiß, dass er das seinem König und seinen Gefährten schuldig ist... MEINE MEINUNG: Sebastien de Castells "Blutrecht" ist High Fantasy vom Feinsten - mit einem männlichen Protagonisten, der aus der Ich-Perspektive und in leicht schnoddriger, aber detailreicher Sprache die blutigen, traurigen, erschreckenden Ereignisse erzählt. Dabei ist der Ton allerdings dennoch leicht, gar immer mal wieder humorvoll, und so wird der Leser so nicht mit der durch die grausamen Begebenheiten oft recht düsteren Grundstimmung erdrückt. Die meiste Zeit spielt der Roman in der Gegenwart der kreierten Welt, zwischenzeitlich wird jedoch auch in die Vergangenheit des Protagonisten geblickt. Dieser heißt Falcio und ist der Erste Kantor der Greatcoats, derjenige, der zu Zeiten des Königs die Befehle geben durfte. Doch seitdem alles auseinander gebrochen ist, fühlt er sich schuldig und als hätte er bei allem versagt - bei dem König ebenso wie bei einer geliebten Person in der Vergangenheit. Daher ist er umso entschlossener, seine frühere Truppe wieder zu altem Ruhm zu führen. Sein Dickkopf macht ihn sehr sympathisch, und grade seine Fehler und falschen Entscheidungen lassen ihn so menschlich wirken. Und auch die Nebencharaktere können selbst dann überzeugen, wenn sie nicht einmal die Hälfte des Romans vorkommen. Da ist Kest, sein bester Freund und Fechtmeister erster Güte, der jedoch wenig von Gefühlen versteht, oder auch Brasti, ein weiterer Gefährte, der sich locker gibt, aber eine schwelende Wut in sich trägt. Ob es nun alte Bekannte oder neue Freunde und Feinde sind - die Figuren sind derartig gut entwickelt, dass es einem schwer fällt, sich wieder von ihnen zu trennen [und sei es auch nur, weil man sie tot sehen möchte]. Auch das Worldbuilding ist Sebastien de Castell außerordentlich gut gelungen - genau das, was ich von High Fantasy erwarte. Die magischen Aspekte werden hier übrigens äußerst klein gehalten, das Erschaffene ist in seiner Art jedoch so komplex und unterscheidet sich in den Details so fantasievoll von anderem Gelesenen, dass sich Fans des Genres hier sicherlich wohl fühlen werden. Schon nach kurzer Zeit kann man sich aufgrund der bildreichen und authentischen Beschreibungen kaum noch von der Geschichte losreißen. Das bedeutet jedoch auch, dass die grausamen Szenen in Einzelheiten beschrieben werden - die Fechtkämpfe, die Prügeleien und auch die Folterungen. Es ist nicht so blutig, wie man das erwarten könnte, aber manche Szenen erfordern doch durchaus einen gefestigten Magen. Dagegen werden Romantik Suchende hier nicht auf ihre Kosten kommen, denn diese bleibt fast komplett aus, etwas, das sehr erfrischend wirkt. Faszinierend an dem Roman ist vor allem die Art, wie die vielen Probleme gelöst werden, an die Falcio - zeitweilig auch durch seine eigene Unbedachtheit und Impulsivität, die ihn immer wieder überkommen - gerät. Nicht immer funktioniert alles so, wie er sich das vorstellt, er hat jedoch einige Tricks auf Lager, die nicht nur originell sind, sondern auch immer wieder überraschen; genauso wie sein taktisches Vorgehen, mit dem er auch schwere Gegner besiegen kann. Bis zum Ende bleibt das Ganze so absolut spannend und lässt einen kaum zu Atem kommen, auch wegen der vielen Geheimnisse, von denen nicht viele aufgedeckt werden. Diese Geheimniskrämerei wirkt zwischenzeitlich fast schon übertrieben, sorgt jedoch auch dafür, dass man nach dem Ende schnellstmöglich weiterlesen möchte - und ist daher nur ein kleiner Kritikpunkt. FAZIT: Sebastien de Castell hat in "Blutrecht" eine faszinierende Welt geschaffen, die mit den gut ausgearbeiteten Charakteren, der spannenden Geschichte und den vielen Wendungen begeistert. Fans des High Fantasy-Genres sei dieser Roman unbedingt ans Herz gelegt! 5 Punkte.

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