Sebastien de Castell Greatcoats - Sturmbogen

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Inhaltsangabe zu „Greatcoats - Sturmbogen“ von Sebastien de Castell

Gefährliche Zeiten stehen den Greatcoats Falcio, Kest und Brasti bevor. Mächtige Kräfte zerstören das Reich Tristia von innen, und das Trio muss ihnen Einhalt gebieten, bevor es zu spät ist. Doch die Freundschaft, die die drei all die Jahre am Leben gehalten hat, wird wie nie zuvor auf die Probe gestellt. Kest wird erfahren, was es heißt, wenn man sich mit den Heiligen anlegt. Brasti muss seine Loyalität gegenüber den Greatcoats infrage stellen. Und Falcio wird – in einem verzweifelten Rennen gegen das Gift, das durch seine Adern fließt – seinen schlimmsten Ängsten gegenübertreten müssen. Werden sie einen Bürgerkrieg dennoch verhindern können?

Wahnsinnig spannend, ein Pageturner. Für mich manchmal etwas zu konstruiert.

— Buchina

Ein absolut toller Abschluss der Triologie

— Ramona91

Grandioser hochspannender Abschluss - mit der Option auf weitere Geschichten. Absolute Konzentration auf den Hauptpart. Sehr zu empfehlen.

— MichaelSterzik

4.5☆ für einen wundervollen dritten Teil. Spannend. Erschreckend. Humorvoll. Das Gesamtpaket stimmt einfach.

— Madlenchen

Jetzt wird wieder 'nen Mantel draus, den ich mir gern anzieh'!

— AnnikaLeu

Fantasy-Musketiere III: Genau so gut wie Band 1.

— Originaldibbler

Sensationell gute Fantasy - gehört zu den besten Neuentdeckungen der letzten Jahre

— Elwe

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    Greatcoats - Sturmbogen

    thebookpassion

    30. June 2016 um 09:35

    Immer noch kämpfen die Greatcoats Falcio, Kest und Brasti für ihr Land und für eine bessere Zukunft. Doch die Kräfte und die Macht hungrigen Menschen, die das Land zerstören, sind gefährlich und unberechenbar. Es scheint so, als ob Tristia hoffnungslos verloren ist und die Greatcoats am Ende ihrer Kräfte und Möglichkeiten sind, denn wie sollen sie zu dritt das unvermeidliche verhindern. Ihre Freundschaft wird immer härter auf die Probe gestellt und es stellt sich die Frage, ob diese den Druck noch weiter aushalten kann.Mich konnten schon die ersten Teile der Reihe restlos begeistern und umso gespannt war ich auf die Fortsetzung. Durch ein kurzes „Was bisher geschah“ konnte ich ohne Probleme wieder in die Geschichte rund um die Greatcoats einsteigen. Gekonnt verwebt er die Fäden aus den vorherigen Bänden und so gab es des Öfteren gewisse Aha-Momente. Oft haben mich einige Wendungen absolut überrascht, sodass ich nie genau sagen konnte, welche Wendung bzw. Ende die Geschichte in diesem Band nimmt. Aufgrund der überraschenden Wendungen gelingt es dem Autor eine konstante Spannung aufzubauen und ich konnte den Roman einfach nicht aus der Hand legen. Auch der sarkastische Schreibstil und die humorvollen Dialoge zwischen den Protagonisten konnten mich, so wie in den beiden vorherigen Bänden, restlos begeistern und trotz ernster Themen musste ich des Öfteren herzlich lachen.Die drei Helden sind an einem Tiefpunkt und am Ende ihrer Kräfte, denn wie sollen es drei Freunde schaffen einen Bürgerkrieg zu verhindern? Zumal sie selbst mit ihren eigenen Problemen fertig werden müssen. Die Drei sind einfach nicht die typischen Helden, die nie an sich oder an ihrem Handeln zweifeln, vor allem Falcio hinterfragt sich immer wieder und steht oft vor einem moralischen Dilemma.Die Zweifel und Probleme der Figuren wirken absolut echt und realistisch, oft konnte ich die Zerrissenheit der Charaktere förmlich spüren. Die Freundschaft der Protagonisten ist in diesem Band ein noch zentraleres Thema. Es wird einfach deutlich wie viel Wert ein jeder für den Anderen besitzt und sie eigentlich nur zusammen stark sein können. Auch wenn Kest und Brasti Falcio dafür vergöttern, dass er an etwas glaubt und einfach nicht aufgibt, und alles für ihn tun würden, ist auch Falcio ohne die beiden absolut verloren. Vor allem Falcio macht eine starke Charakterentwicklung durch, da er sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzten muss, um die Gegenwart zu bewältigen und des Öfteren musste ich mich fragen, ob Falcio nur so handelt, weil er des Lebens müde ist und vor langer Zeit schon aufgegeben hat.Insgesamt ist „Sturmbogen“ eine gelungene Fortsetzung, denn die Figuren und die Beziehungen entwickeln sich weiter und verändern sich. Der sarkastische und humorvolle Schreibstil verleiht dem Roman die gewisse Würze. Die Reihe besitzt einfach etwas ganz besonders und mitreißendes. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Ein Herz für Bastarde

    Greatcoats - Sturmbogen

    AnnikaLeu

    01. February 2016 um 07:57

    "Greatcoats knien vor niemandem." Grad mal nachgeschaut, im Juni 2014 ging das Interview auf unserem Blog online. Ein Interview mit Brasti Gutbogen über seinen Autor Sebastien (-who-cares-about-this-guy-anyway-) de Castell. Warum nicht mit Falcio val Mond, erster Kantor der Greatcoats, Herz des Königs Paelis’? Damals erschien es mir wesentlich lustiger mit Brasti, dem Bastard (Key hat ein großes Herz für Bastarde), in einer Kneipe ein Ale zu trinken und mir ein wenig von ihm schöne Augen machen zu lassen. Man sollte nichts von dem glauben, was der Mann sagt, ließ uns Sebastien am Ende des Interviews in einem verzweifelten Aufbegehren wissen. Und wisst ihr was? Ich liebe Brasti immer noch. Falcio ist mir als Held wirklich zu episch, wobei ich NICHT sage, dass er ein Mr. IMBA als Protagonist ist. Er ist 'nen ziemlicher Idiot, wenn ihr mich fragt und selbst wenn er merkt, dass er mal wieder völlig am Ar*** ist, weiß er das auch noch. Es ist schwer mit einem Charakter wie ihm, er ist nicht einmal ZU toll aber dann eben auch wieder borniert und zu stur um nicht toll zu sein. Im Gegensatz zu Kest, der als Dritter im Bunde definitiv und aber so was von heilig ist. Und ja, ich hab’ mir auf den Finger gebissen, als er da im Kreis auf die Knie gezwungen worden ist und ich schwöre ich hörte die Knöchel brechen! "Ohne Worte gibt es keine Geschichte." Oh je, war das jetzt schon gespoilert? Nicht, oder? Schätze es wäre ein Spoiler, wenn ich dazu gesagt hätte WARUM Kest in die Knie gezwungen wurde. Aber das sag’ ich nicht, denn dann fängt der wieder an zu flackern wie ein Kaminfeuer und schätzt ab wie viele Klingenkontakte ich gegen ihn bestehen würde. Ehm… in meinem Fall wären das 0 - und das obwohl ich eine Leidenschaft für’s larpen hege. Anders sah es da schon beim Ritteroberst Shuran aus. Was mich ungeheuerlich amüsiert hat (apropos wo ist 'Ungeheuer' geblieben?). Von den im letzten Teil erstmal geschätzten: 10 Kontakten, revidierte Kest erst auf 17 und dann immer weiter nach oben, bis wirklich jeder Kieselstein und jede Luftböe in seiner Vorausrechnung mit eingerechnet war. Aber wieso heißt das Buch ’Sturmbogen’ wenn ich hier was von einem Schwertkämpfer fasele? Na ja, also vor allem deshalb weil wir nicht vergessen dürfen, dass Sturmbogen nur ein ’Nottitel’ ist, denn die Geschichte die in ihr steht umfasst die zweite Hälfte des Original betitelten zweitens Teils: „Knight's Shadow“. In Deutschland erschienen als ‚Hochverrat‘ & ‚Sturmbogen’. Wenn also Autor de Castell von 4 geplanten Büchern über die 3 Greatcoats spricht, dann meint er SEINE 4. Und während er schon seinen Teil 3 „Saint’s Blood“ ausgerufen hat, der bei uns 4 sein wird - oder womöglich: 4 und 5 (? wer weiß) leidet das Gesamtwerk an dem mutwilligen Bruch. Ich fand ‚Hochverrat‘ als allein stehendes Werk (natürlich innerhalb der Serie) nicht so glücklich wie ‚Blutrecht‘ - hat mich immerhin letztes Jahr voll umgehauen. Will damit sagen: die deutschen: 2. und 3. zusammen machen wieder 'nen Mantel draus, den ich mir gern, trotz fehlendem Ärmel, anziehen kann. "Anscheinend ist Glück eine Reihe Sandkörner in einer Wüste aus Gewalt und Leid." Inhaltlich bewegen wir uns über Dörfer die bewaffnet und anschließend wieder befriedet werden, zurück nach Rijou, diese Blutstadt kennen wir ja aus Teil 1 schon. Dort stoßen wir auch direkt mal wieder auf die ominösen: ‚Du hast nichts gesehen‘ Daschini-Attentäter und auf viele Ränke und Intrigen, Heldenmut - natürlich- sowie ein wenig Emotion. Danach verfolgen wir mit Kest und Falcio einen dieser Mörder um deren Kloster zu finden, verweilen dort jedoch nicht sehr lange, sondern hopsen dann zum seit 5 Jahren leer stehenden Königshof in Aramor, stilecht voller Spinnweben, um bei der Ratsversammlung der Herzöge ordentlich auf den Tisch zu hauen. Wir haben ja auch keine Zeit, denn das Neatha Gift rinnt immer noch durch Falcios Blutbahnen und lähmt ihn immer länger, weil es sich an seinen Nerven festsetzt und diese Positionen eifersüchtig gegen alle Einwirkung verteidigt. Ja, auch gegen die so genannten ‚ungetauften Dashini‘, welche ihm nun ans Leder wollen und ihm die ‚Greatcoats Wehklage‘ beibringen. Also versteht mich nicht falsch, der Falcio sitzt da jetzt nicht im Kloster bei 'nem alten weisen Lehrmeister und übt sich in Trance, geht durch die 9 Tode und kommt mit einer Super Saiyajin Power zurück… *hust*. Es ist viel profaner und er als Held war definitiv durch, hätte es da nicht ‚des Königs Geduld‘ gegeben. Irgendwie niedlich, wie sie alle so einen Zusatztitel tragen: ‚Königs Herz‘, ‚Königs Klinge‘… Und warum macht er das alles, der Falcio? „Er muss nur noch kurz die Welt retten…“ und will dann mit Ethalia schmusen. Ethalia… musste die sein? Ich mag die nicht, warum kann ich nicht mal genau sagen, vielleicht gönn’ ich es dem Magistrat nur einfach nicht glücklich zu sein, nicht mal für einen Augenblick. Fazit: Sarkastische und gewollt ungewollt komische Sprüche klopfen, das kann Falcio; Kest ist wie immer, der Ernste. Aber Brasti ist der, dem ich das alles abkaufe. Auch, dass er nie dem König gefolgt ist, nie den Greatcoats, sondern dass er ganz und gar Falcio verfallen ist. Er liebt ihn und ich kann euch nicht sagen wie sehr er das tut! Er wird auf ewig diese Schnodderschnauze von Bastard bleiben, der ‚Wein, Weib und Gesang‘ bevorzugt und seine Bögen liebt, aber noch mehr als das sind Falcio und Kest seine Brüder. Für ihn ist Heimat da wo das Herz ist und das ist nicht nur dem Titel nach Falcio. Auch wenn der mal wieder keinen besonders guten Plan in petto hat. In diesem Teil machen wir jedoch viel Charakterentwicklung und viel Tragödie in Sachen Falcios Leben mit, weshalb mir Brasti viel zu kurz kommt. Andererseits macht das aber nichts, denn tut der Handlung gut, mal ab und an auf die anderen zu verzichten. Denn es zeigt, dass Falcio alleine, ohne seine beiden Flankendecker absolut besiegbar ist. Besonders gut gefallen hat mir die Bardin: Nehra, die nur so am Rand entlang getänzelt ist und ein paar Melodien geklampft hat. Der Ausgang der Ratsversammlung hingegen war mir dann ein wenig zu schnell zugestimmt, aber am Ende hat die Schneiderin schon Recht: Zeig’ den Menschen was echte Angst ist und was sie erwarten könnte,… und auf einmal sind die aktuellen Probleme ein kleiner Regenschauer. Dass Adelige das aber auch wirklich NIE lernen! Beim letzten Mal schrie ich nach einer Landkarte, diesmal wünsch' ich mir dann noch ein Namensregister *zwinker*. Und danke auch dafür, dass mehr der 'kleinen Götter' die so genannten 'Heiligen' etwas zu tun hatten. Aber da geht doch noch mehr? *Zum nächsten Titel schiel* Und wehe Kest wagt es sich NICHT als nächstes einen Gott herauszufordern! Und wem ist Falcio versprochen? Und wird der Heilige 'Merhan, der die Pfeile lenkt' in Rente gehen? Damit Brasti mit 'Laina, die für die Götter hurt' tändeln kann? Ich sehne mich nach dem nächsten Stück! Ich möchte nach wie vor mehr über Paelis erfahren und mehr über die noch versteckten Greatcoats und ihre letzten Befehle! Ich LIEBE Tristia. Und ihr wisst wie schwer mir diese Punktevergaben fallen, deswegen ein für alle mal: Diese Bücher solltet ihr euch nicht entgehen lassen und wenn ich für jeden Schreib- und Tippfehler (ich glaube ein Tempusfehler war auch drin in einem Kapitel - schiebe das aber auf die psychische Verfassung des Perspektivträgers) in diesem Buch einen halben Punkt abziehen würde und deswegen nur 1 Lesekatze vergeben würde… wie doof würdet ihr dann schauen, wenn ich euch sagte: Ihr solltet es trotzdem lesen? Deswegen mache ich es euch etwas einfacher: Ich trinke zum Urteil aus einem Glas, verziert mit goldenen Schwäne. (Anmerkung: Die Rezi stammt aus 2015. Ich komme jetzt erst dazu alles zu aktualisieren.)

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  • Sturmbogen

    Greatcoats - Sturmbogen

    RosaSarah

    01. January 2016 um 14:58

    Als ich Sturmbogen begann zu lesen hatte ich erst Zweifel, ob ich problemlos hinein kommen würde... Denn der zweite Band der Reihe hatte ich schon vor einer Weile verschlungen. Doch ca. ab der 10. Seite war ich wieder voll drinne und fieberte mit! Ich möchte eigentlich nicht so viel über die Handlung sagen um nicht zu Spoilern! Aber es ist wieder eine kreative, im Detail ausgearbeitete Geschichte, die Sebastian de Castell entworfen hat. Die Charaktere wurden so liebevoll beschrieben und ausgearbeitet das ich sie mir bildlich vorstellen konnte! Alles im Allem ein tolles Fantasybuch das ich auf jeden Fall weiter empfehlen werde! Sebastian de Castell hat mit Sturmbogen die Latte sehr hoch gesetzt. Ich bin gespannt ob er es schafft den Anforderungen im nächsten Band gerecht zu werden  Das Cover passt perfekt zu den anderen Büchern der Reihe. Und jedes mal entdeckt man auf den Bildern was neues!  Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, einfach genial

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  • „Die entscheidendsten Kämpfe gewinnt man nicht durch Geschick.“ S. 307

    Greatcoats - Sturmbogen

    Tallianna

    Noch immer fließt das Neatha durch Falcios Adern und seine Zeit wird knapp, während die sich die Lage in Tristia zuspitzt. Alle Zeichen stehen auf Bürgerkrieg. Falcio, Brasti und Kest versuchen zu retten, was zu retten ist. Aber auch ihre Freundschaft wird einer harten Prüfung unterzogen … „Sturmbogen“ ist der zweite Teil des zweiten englischen Bandes. Ich muss allerdings zugeben, dass die Bände so geschickt getrennt sind, dass man durchaus auch von eigenständigen Büchern sprechen kann. Die Dramatik spitzt sich in diesem Band immer mehr zur. Man kann die Falcios Anstrengung am Leben zu bleiben förmlich spüren. Für mich ist dieser Band der bisher emotionalste gewesen und die Seiten flogen nur so dahin. Hier stimmt einfach alles: die Charaktere, die Handlung, die Intrigen … Ich liebe die Personen, sie sind alle wunderschön ausgearbeitet und beschrieben. Sie wachsen einem ans Herz, wenn man sie nicht gerade von einer Klippe schmeißen möchte. Nachdem ich ja panisch dachte, dass dies der letzte Band sei, wurde ich daran erinnert, dass es noch einen geben wird (oder auch zwei, je nachdem wie Piper es übersetzt). Ich bin wirklich froh, dass die Geschichte noch weitergeht, auch wenn ich noch kein Veröffentlichungsdatum kenn.

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    • 3
  • Genau so gut wie Band 1

    Greatcoats - Sturmbogen

    Originaldibbler

    Greatcoats - Sturmbogen ist der dritte deutsche Band von Sebastian de Castells Reihe um die phantastischen "Musketiere" Falcio, Brasti und Kest. Der dritte deutsche Band ist die zweite Hälfte des zweiten englischen Bandes. Der Autor Der gebürtige Kanadier Sebastien de Castell ist studierter Archäologe. Nach dem Studium hat er als Musiker, Projektmanager, Kampfchoreograph und Schauspieler gearbeitet. Seine Bücher erscheinen auf Englisch, Französisch, Deutsch und Bulgarisch. Zur Zeit lebt er in den Niederlanden (Quelle 1, Quelle 2). Das Buch Wie bereits in der Einleitung erwähnt, ist dieses Buch die Übersetzung der zweiten Hälfte des zweiten englischen Bandes. Dementsprechend setzt das Buch mitten in der Handlung ein. Da es am Anfang aber eine sehr gute Zusammenfassung des Vorgängerbandes gibt, fällt der (Wieder)Einstieg leicht. Zum grundsätzlichen Inhalt und Stil möchte ich gar nicht viel sagen, da es der dritte Band der Reihe ist und man am besten mit dem ersten Band einsteigt. Von daher nur so viel: Es geht genau so weiter, wie bisher. Im Mittelpunkt der Handlung stehen dieses Mal die Massaker und Morde aus dem letzten Band. Während die drei Greatecoats versuchen aufzuklären, wer dahinter steckt, stoßen sie auf Verschwörungen innerhalb von Verschwörungen. Meine Meinung Nachdem mich das erste Buch begeistert hatte, fand ich den zweiten Band recht enttäuschend, weil alles, was dort passiert, zunächst recht zusammenhanglos erscheint. Im dritten Band werden nun alle diese Zusammenhänge hergestellt. Ich habe diesen Band durchgehend als sehr spannend empfunden. Es werden nicht nur viele offene Enden aus Band 2 aufgegriffen und geschlossen, sondern auch welche aus Band 1, die einem bis dahin vielleicht gar nicht als so offen erschienen waren. Das Ende ist tatsächlich recht geschlossen, bietet aber genügend Anknüpfungspunkte, für den nächsten Band, den de Castell auch in der Tat schon fertig gestellt hat. Fazit Der dritte Greacoats-Band ist genau wie der erste wieder ein echte Highlight, für alle Fans von Fantasy und Geschichten im Stil der drei Musketiere.

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    • 2
  • Ganz großes Fantasy-Kino: Eine der besten Fantasy-Serien der letzten Jahre

    Greatcoats - Sturmbogen

    Elwe

    11. October 2015 um 22:25

    'Sturmbogen' ist der dritte Band der Geschichte rund um die Greatcoats, die Magistrate des Königs, die mit Schwert, Galgenhumor und verzweifeltem Idealismus versuchen, ihr Reich vor dem Abrutschen ins Chaos zu bewahren - obwohl ihr König von seinen Herzögen ermordet wurde, obwohl genau dieselben Herzöge Jagd auf sie machen und obwohl sie allerorten verleumdet und als angebliche Verräter bespuckt werden. In der deutschen Übersetzung wird der zweite Originalband in zwei Teile zerhackt; dementsprechend heftig war der Cliffhanger, mit dem das Ende des deutschen Bd.2 endete. Dieser 3. Teil macht die Geschichte nun wieder richtig rund und führt sie über spektakuläre Irrwege zu einem guten Ende. Wer sich also Bd.2 (Hochverrat) kauft, sollte sich diesen Teil hier gleich mit kaufen, denn es geht nahtlos dort weiter, wo 'Hochverrat' endet. Falcio del Mond, Erster Kantor der Greatcoats und drittbester Schwertkämpfer der Welt, befindet sich in einer verzweifelten Lage: Er wurde vergiftet und hat höchstens noch ein paar Wochen zu leben. Während dieser Zeit muss er herausfinden, wer in den Herzogtümern Bauern und Ritter aufeinander hetzt und das Land ins Chaos eines blutigen Bürgerkriegs treibt. Und als wäre das nicht genug, haben auch seine Gefährten so ihre Probleme. Kest, der Heilige der Schwerter, muss gegen seinen Blutrausch ankämpfen und das Bedürfnis, Falcio zum Duell zu fordern. Der Meisterschütze Brasti trennt sich von der Truppe, um eigenen Plänen nachzugehen. Und ringsum ist nicht ein einziges Ding das, was es scheint. Hinter jedem Verrat lauert ein neuer Verrat, und dann noch einer, weil sich die Dinge wieder und wieder aufs Unglaublichste (aber durchaus logisch) wenden. Die Enthüllungen sind zum Teil so schockierend, dass einem beim Lesen gemeinsam mit dem lakonischen Ich-Erzähler Falcio der Atem stockt. 'Sturmbogen' setzt auf die Vorgänger noch mal eins drauf: Wundervolle, geschliffene Fantasy, von großartigen Protagonisten getragen, jede Wendung ungeheuer klug erdacht, garniert mit makellos guter Action und zutiefst berührenden Momenten der Stille. Sebastien de Castell ist ein ungeheuer talentierter Autor, ein wirklich strahlender neuer Stern am Fantasy-Himmel und ich freue mich jetzt schon auf alles, was man zukünftig von ihm erwarten kann. Blutrecht - der erste Greatcoat-Roman - ist so ungeheuer gut geschrieben, dass man sich kaum vorstellen kann, es sei ein Erstling. Tatsächlich ist er um Welten besser als vieles, was von etablierten Autoren im Genre verbrockt wird. Jeder, der guter Fantasy etwas abgewinnen kann und der es liebt, mit den Figuren des Buches zu lieben und zu leiden und mitzufiebern, sei diese Serie dringend ans Herz gelegt. Es ist zweifellos eine der besten Neuentdeckungen der letzten Jahre.

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